Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid
Die Deutsche Gebärdensprache ist eine eigenständige Sprache, die sich in Gebärden ausdrückt. In diesem Kurs lernen Sie mittels visueller Sprache, Mimik, Gestik und Körperhaltung mit Gehörlosen zu kommunizieren. Unsere Dozentin ist selbst gehörlos und vermittelt Ihnen die notwendigen Grundkenntnisse wie das Fingeralphabet, Fragewörter, Zahlen und Uhrzeiten sowie einen Grundwortschatz für den Alltag.
Der Kurs richtet sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse, die die deutsche Gebärdensprache von Grund auf erlernen möchten, um mit Gehörlosen kommunizieren zu können.
Am ersten und am letzten Kurstag wird ein Gebärdendolmetscher dabei sein.
Kursleitung: Inge Reusch-Rauchbach
Termin: 6 x samstags, Beginn: Samstag, 30.10.2021 von 09:30 bis 12:30 Uhr
Weitere Ausbreitung des Coronavirus soll nach Ferienende verhindert werden.
Die Stadt Solingen möchte allen Kindern und Jugendlichen nach den Herbstferien einen möglichst unbeschwerten Kita- oder Schulbesuch ermöglichen. Deshalb bittet der Stadtdienst Gesundheit alle Kinder, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen (Kita, Grundschule, weiterführende Schule, Berufskolleg), vor Kita- oder Schulbeginn einen Schnelltest zu machen, sofern sie nicht an regelmäßigen Testungen in den Ferien teilgenommen haben.
So kann verhindert werden, dass es nach Kita- und Schulbeginn zu einer weiteren Ausbreitung des Virus kommt und Kinder in Quarantäne genommen werden müssen. Die aktuell in Solingen vorherrschende Delta-Variante ist auch für Kinder sehr ansteckend. Sie zeigen oft keine Symptome, können aber infiziert sein. Kostenlose Schnelltests für Kinder und Jugendliche sind bei den Bürgerteststellen möglich.
Anfrage der Fraktion DIE LINKE für die nächste Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Sehr geehrte Frau Krupp,
die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung (28.10.21) aufzunehmen und zu beantworten:
Wir bitten um Erläuterung des Konzeptes des Schutzengel-Projektes, welches jährlich von den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Remscheid durchgeführt wird.
Aus welchem Grund werden die Schulungen im Rahmen dieses Projektes ausschließlich Schülerinnen, nicht aber Schülern angeboten?
Gibt es ein Alternativ-Programm, welches ausschließlich Schülern vorbehalten ist?
Begründung
Die Schulungen im Rahmen des Schutzengelprojektes sind darauf ausgerichtet, potenzielle Beifahrerinnen dafür zu sensibilisieren, gefährliches Fahrverhalten ihrer (männlichen) Beifahrer zu erkennen und diesem entgegenzuwirken. Allgemein halten wir eine solche Schulung durchaus für sinnvoll. Dass dieses Projekt aber ausschließlich Schülerinnen anspricht, ist aus unserer Sicht extrem unverständlich und rückschrittlich. Warum sollten nicht auch Schüler als Beifahrer sensibilisiert und geschult werden? Unserer Ansicht nach werden den Schülerinnen und Schülern durch diese geschlechtsspezifische Separierung veraltete Geschlechternarrative vermittelt – der Mann sei üblicherweise der Fahrer und die Frau die Beifahrerin. Davon abweichende Szenarien werden nicht in Betracht gezogen. Eine solche Denkweise ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und stößt bei vielen Schülerinnen und Schülern auf Unverständnis.
Am gestrigen Dienstag (19.10.) gegen 17:30 Uhr musste aufgrund eines verunfallten 29-jährigen Pkw-Fahrers aus Odenthal die Straße Rosenthaler Weg (K 33) in Odenthal kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden.
Der 29-Jährige befuhr mit seinem Mazda die Straße Rosenthaler Weg aus Richtung Herrenstrunden kommend. In einer Rechtskurve kam er vermutlich durch die nasse und mit Laub bedeckte Fahrbahn ins Schleudern, sein Heck brach aus und er kollidierte mit einem auf der rechten Seite befindlichen Strommast.
Durch diesen Aufprall überschlug sich das Fahrzeug und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Aus eigener Kraft konnte er sich aus dem Mazda befreien, wurde jedoch kurze Zeit später mittels eines Rettungswagens schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt. (ch)
Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid
Zielgruppe dieses Kurses sind alle, die ihre Kenntnisse in typischen Büroanwendungsbereichen vertiefen und mit Hilfe der EDV effektiv und professionell arbeiten möchten. Die in diesem Kurs behandelten Inhalte orientieren sich am Interesse und an den Wünschen der Teilnehmenden.
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in EDV und Windows sowie Erfahrung im Umgang mit dem PC.
Schulungsinhalte
Word 2016: Zeichen- und Absatzformatierung; Spaltenformatierung und manuelle Umbrüche; Tabulatoren; Tabellen; Textbausteine; Autokorrektur; Dokumentvorlage; Grafiken; Serienbriefe
Excel 2016: Aufbau und Gestalten von Tabellen; Arbeiten mit Formeln und einfachen statistischen Funktionen; logische Funktionen (wenn-dann); einfache Diagramme; Mustervorlagen; Filtern und Sortieren
PowerPoint 2016: Erstellen von Präsentationen mit Kurztexten, Diagrammen und Grafiken; Gestaltung von Hintergründen; Einbinden von Bildern; Präsentationen als Bildschirmshows gestalten
Kursleitung: Birgit Dominicus
Termin: 8 x mittwochs, Beginn: Mittwoch, 27.10.2021 von 18:00 bis 20:15 Uhr
Der Remscheider Jugendrat hat die Ausstellung „Klimaflucht“ nach Remscheid in die Zentralbibliothek geholt. Über die Beweggründe, den Opfern des menschgemachten Klimawandels ein Gesicht zu geben, sprachen wir für rs1.tv mit den Jugendrätinnen Sofia Rodriguez Eckwert und Belinda Tillmanns.
Um 20:40 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Gebäudebrand in die Honsberger Straße 102 alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch die Löscheinheiten Hasten und Morsbach im Einsatz.
Beim Eintreffen stand ein Einfamilienhaus mit einem angebauten Garagenkomplex in Vollbrand. Alle Bewohner hatten bereits das Gebäude verlassen. Drei Hunde, die sich beim Brandausbruch im Gebäude befanden, wurden durch den Besitzer ins Freie verbracht. Um ein Übergreifen auf Nachbargebäude zu verhindern, wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Es wurden fünf C-Rohre und zwei Drehleitern mit Wenderohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Eine Brandausbreitung auf Nachbargebäude konnte durch den massiven Löschangriff verhindert werden.
Das Wohngebäude und die drei Garagen, in denen sich mehrere Fahrzeuge befanden wurden durch das Feuer komplett zerstört. Die Bewohner wurden durch den leitenden Notarzt gesichtet. Eine Person wurde mit Rauchgasintoxikation ins Sana Klinikum verbracht. Die beiden anderen Bewohner konnten vor Ort verbleiben und wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.
Bei Nachlöscharbeiten konnte noch eine Schlange aus dem Gebäude gerettet und an den Besitzer übergeben werden. Zum Ablöschen weiterer Glutnester wurde das gesamte Dach des Gebäudes abgedeckt. Der angrenzende Garagenkomplex wurde mit Schaum geflutet. Eine Brandwache wurde durch die Löschweinheit Bergisch Born gestellt.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei übergeben. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Remscheid durch die Löscheinheiten Lennep, Lüdorf und Bergisch Born besetzt.
Um Punkt 17 Uhr öffnete sich Freitagabend die Tür zu Topbas Tapas und ein strahlender Ali Topbas begrüßte die vielen Gäste. Ein üppiges und abwechslungsreiches Buffet, das am Abend noch mehrfach erweitert und ergänzt wurde, stand bereit und war sicher der heimliche Star des Abends. Viele der Gäste suchten das Buffet für jede neue Köstlichkeit erneut auf, um auch diese noch zu probieren.
Erden Ankay-Nachtwein und Antonio Scarpino gratulierten herzlich. Foto: Sascha von Gerishem
Gekommen war gefühlt das halbe Dorf. Abordnungen vom Heimatbund Lüttringhausen, vom Lüttringhauser Männerchor, der AWO Lennep-Lüttringhausen, dem Integrationsrat, der SPD, den Grünen, der Lüttringhauser Volksbühne und den benachbarten Geschäftstreibenden überhäuften Ali Topbas mit Geschenken und besten Wünschen, und nach dem Essen mit weiterem Lob. „Mein Koch ist wirklich ein Segen für mich jetzt, der hat mehr als dreißig Jahre lang Erfahrung und heutzutage einen Koch zu finden, der so viel Erfahrung mit Tapas und der spanischen Küche hat, ist wirklich sehr, sehr schwierig“, so Aliaba Topbas.
Ein winziger Teil vom Buffet. Foto: Sascha von Gerishem
Ein winziger Teil vom Buffet. Foto: Sascha von Gerishem
Viele Geschenke
Neben vielen Blumensträußen und Pflanzen für das Restaurant, gab es von Thordis und Olaf Kotthaus, die die Berufsbekleidung für das Topbas Team veredelt haben, beschenkten den Chef mit einem roten Poloshirt mit grünem Logo. „Ali wollte unbedingt noch ein rotes Polo, das haben wir ihm ausgeredet mit ‚rotes Logo auf rotem Stoff, das geht nicht‘. Und dann haben wir ihn eben heute damit überrascht“, so Thordis Kotthaus verschmitzt. Eine Dröppelminna gab es von Peter Maar und Dirk Bosselmann vom Heimatbund. „Ein Stück bergische Tradition gehört doch dazu, wenn man hier em Dorp erfolgreich sein möchte“, lacht Peter Maar, der Ehrenvorsitzende vom Heimatbund.
Vom Heimatbund Lüttringhausen gab es eine Dröppelminna für den Neu-Gastronomen, überreicht von Peter Maar und Dirk Bosselmann. Foto: Sascha von Gerishem
Servicekräfte dringend gesucht
Für die Eröffnung hatte Topbas viel Unterstützung seiner Familie, von seinen beiden Töchtern aber auch vom Bruder und dessen Familie, die extra aus der Schweiz und Berlin angereist sind. Wie so vielen Gastronomiebetrieben momentan, fehlen auch Ali dringend Servicekräfte. „Ich freue mich auf jede Bewerbung, es ist wirklich ein Mangel an jeder Servicekraft, einfach bei mir melden unter der Nummer 01573 2672933“, so der Neu-Gastronom, der kurzerhand auch während der Eröffnung mitkellnerte.
Thordis und Olaf Kotthaus werden von Ali Topbas bedient. Foto: Sascha von Gerishem
Für die ersten Tage stehen schon einige Reservierungen in den Büchern. Zu den mediterranen Spezialitäten gibt es verschiedene spanische Weine und gleich drei Biere frisch vom Fass: Warsteiner, San Miguel und Zunft Kölsch. Das Ambiente des frisch renovierten Lokals ist modern und fängt mit viel Holz dennoch den Charme des denkmalgeschützten Hauses und der Umgebung ein, alles ist sehr gemütlich. Auf der Internetseite gibt es bereits die Speisenkarte zu lesen, und auch die Rufnummer, wenn man direkt dazu reservieren möchte.
Axel Daxeder von RSC Daxeder aus der Gertenbachstraße mit Familie. Foto: Sascha von Gerishem
Das Team vom Lüttringhauser und von rs1.tv wünscht seinem lieben Nachbarn Aliaba Topbas von Herzen viel Erfolg mit Topbas Tapas. Darauf hat das Dorf gewartet.
Nicole Dahmen und Frank Wappler von rs1.tv – dem Remscheider Stadtfernsehen. Foto: Sascha von Gerishem
Tapas Remscheid: Topbas Tapas in der Gertenbachstraße
Technische Betriebe informieren am 23. Oktober über Einsatzmöglichkeiten.
Am Samstag, den 23. Oktober, informieren die Technischen Betriebe Solingen (TBS) im EntsorgungsZentrum Bärenloch von 8 bis 12:15 Uhr über Biobehälter, Grünschnitt, Kompostprodukte und Rinden. Als „Erntedank vom Kompostplatz“ werden an diesem Tag alle abgepackten Kompostprodukte und Rinden zwei Euro günstiger angeboten.
Bürger:innen können in mitgebrachten Behältnissen kostenfrei Komposterde (0-20 mm) für Blumentöpfe, Balkon, Garten, Vorgarten oder Friedhof mitnehmen. Die Mitarbeitenden der TBS präsentieren zudem die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Kompostprodukte.
Dank an die Bürgerschaft
Der Grünschnittkompost wird von Bürger:innen und Betrieben in der Stadt gesammelt. Auf der städtischen Kompostierungsanlage reift er zu qualitätsgeprüftem Grünkompost. Er ist auch wichtiger Bestandteil der Kompostprodukte „Blütezeit“ (Blumenerde) und „Querbeet“ (Gartenkompost). Jedes Jahr sammeln Solinger Gartenbesitzer:innen und Blumenfreund:innen sowie Gartenbaubetriebe und städtische Gärtner:innen mehr als 10.200 Tonnen Grünschnitt.
Bedanken möchten die TBS sich auch bei den Nutzer:innen der Biobehälter. Auf einer externen Kompostierungsanlage wird aus ihrem Bioabfall Kompost, der im Gartenbau oder in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Jährlich sind dies 1.375 Tonnen organischer Abfall, der ohne lange Wege aus der Küche oder dem Garten direkt in die Biobehälter wandert.
Die Verwendung von Qualitätskompost ist Bodenpflege und Umweltschutz zugleich, denn Kompost ist ein natürliches, biologisches Recyclingprodukt. Er fördert das Bodenleben durch Versorgung mit organischen Substanzen und Mikroorganismen. Kompost ist zudem eine gute Alternative zum Torf. Zudem binden 1000 Kilogramm Kompost 250 Kilogramm CO2 im Boden. Kompostierung und die Verwendung von Kompost ist somit auch angewandter Klimaschutz.
Wenn der Motor schwächelt: Beste Bedingungen für Herz-Patienten: 2017 wurde das Sana Klinikum Remscheid als erste Schwerpunktklinik für Herzinsuffizienz in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert und ausgezeichnet. Mit der Re-Zertifizierung wurden jetzt die hohe Behandlungsqualität und die Weiterentwicklung moderner Diagnostik- und Therapieverfahren bestätigt.
Die zur Medizinischen Klinik I unter Leitung von Chefarzt Professor Dr. med. Burkhard Sievers gehörende Schwerpunkteinheit für Herzinsuffizienz – Heart Failure Unit (HFU) – verfügt mit einer hoch-modernen Ausstattung und fortschrittlichen Therapiepfaden über die hohen Standards, die für die erneute Zertifizierung gefordert sind. „Dazu gehören neben der ärztlichen Expertise auch der Einsatz exzellenter Bildgebungsverfahren, Herzkatheterlabore und eine gute Intensivmedizin. Genauso ist eine enge Verzahnung zu den niedergelassenen Kardiologen und Hausärztinnen und Hausärzten essentiell“, erläutert Professor Sievers.
Herzinsuffizienz ist gleichbedeutend mit Herzschwäche – einem Krankheitsbild, das stetig zunimmt. Dies liegt zum einen an der älter werdenden Gesellschaft, in der zum Beispiel Durchblutungsstörungen eine Ursache für eine Erkrankung des Herzens sind. „Um mal ein Bild zu bemühen: Die Benzinleitungen des Herzens setzen sich zu, der Motor beginnt zu stottern“, erklärt Professor Sievers. Zum anderen tragen ein ungesunder Lebenswandel, Übergewicht und Stress zu einer verstärkten Zahl von Herzpatienten bei. Vielfach sich Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen auch angeboren. Und auch Herzklappen- und angeborene Herzfehler, aber auch Schwangerschaften und Krebstherapien können ursächlich für eine Herzschwäche sein. „Typische Symptome sind Leistungsmangel, zunehmende Luftnot, zunächst unter Belastung, später auch in Ruhe, sowie Wassereinlagerungen in den Beinen“, erklärt Dr. med. Christian Schnickmann, leitender Oberarzt und ärztlicher Leiter der Heart Failure Unit und ergänzt: „Durch unsere Kompetenz und Erfahrung in der interventionellen Kardiologie, der
Herzschrittmachertherapie, der kardiovaskulären Bildgebung und der Intensivmedizin können wir sämtliche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten anbieten.“ Kommen Patientinnen und Patienten in eingeschränktem oder auch schlechtem Allgemeinzustand in die Klinik, werden sie hier nach einer umfangreichen Diagnostik durch verschiedene Maßnahmen behandelt. Dazu gehören unter anderem eine individuelle Einstellung mit Medikamenten, Katheterintervention oder Schrittmacher-Implantation. Auch modernste und innovative Therapieverfahren im Rahmen von internationalen Studien kommen zum Einsatz, ergänzt Professor Sievers.
Die Schwerpunkteinheit für Herzinsuffizienz bietet den Patientinnen und Patienten durch ihre Spezialisierung einen großen Mehrwert, um nach dem Klinikaufenthalt, ausgestattet mit einem individuellen Therapieplan auch ambulant gut versorgt zu werden und Lebensqualität zurückzugewinnen „Als Herzinsuffizienz Schwerpunktklinik sind wir auch Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz“, nennt Professor Sievers ein weiteres wichtiges Kompetenzmerkmal. Jährlich werden zwei bis drei ärztliche Kolleginnen und Kollegen im Bereich Herzinsuffizienz bis zur Zusatzqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weitergebildet, darüber hinaus wird die Weiterbildung für Pflegekräfte als „Heart Failure Nurses“ gefördert. Aktuell werden zwei Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ausgebildet.