Die Linke.Remscheid: Antrag an den Sportausschuss

Antrag an den Sportausschuss am 9. Februar 2021 und den Rat am 25. Februar 2021

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Clever,

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie folgenden Antrag auf den oben genannten Sitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen und abstimmen zu lassen:

  • Der Beschluss des Rates vom 12.12.2013 zur Finanzierung des Stadions Hackenberg aus den Mitteln des DOC-Grundstücksverkaufs wird aufgehoben und der Rat beschließt stattdessen: Auf der Sportanlage Hackenberg wird der Tennenplatz so bald als möglich in einen Kunstrasenplatz (Grüne Asche) umgewandelt. Die weiteren Planungen zur Umgestaltung der Sportanlage werden zurückgestellt. Die nötigen Mittel für den Kunstrasen werden in den Doppelhaushalt 20/21 eingestellt.
  • Außerdem wird das Stadion Lennep so hergerichtet, dass es für Schulsport und Leichtathletik adäquat genutzt werden kann. Die Mittel hierfür sind ebenfalls in den Doppelhaushalt einzustellen.
  • Zudem wird die Verwaltung aufgefordert für die Sportanlage Neuenkamp eine Lösung mit allen Beteiligten zu erarbeiten, die dem Verein BV10 verlässliche Zukunftsaussichten gibt und die Sportstätte für den Schulsport weiterhin nutzbar macht.

Begründung

Da es völlig unklar ist, ob und wann das DOC jemals gebaut wird, muss eine Lösung für die Sportstätten in Remscheid gefunden werden, die – losgelöst von DOC – zeitnah umgesetzt werden kann. Eine weitere Hängepartie ist weder den Vereinen noch den Sport interessierten Remscheidern zuzumuten. Um Mitgliederschwund und Unsicherheiten für die SG Hackenberg zu vermeiden halten wir es für unabdingbar den Ascheplatz in einen Kunstrasen bzw. „Grüne Asche“ – Platz umzuwandeln und so einen adäquaten Spielbetrieb des Fußballvereins langfristig zu gewährleisten.

Der dazu nötigen Ratsbeschluss (Aufhebung des Beschlusses vom 12.12.2013) muss umgehend gefasst und dann die notwendigen Haushaltsmittel in den Haushalt 21/22 eingestellt werden.

Ebenso ist es notwendig das Stadion Lennep so zu erhalten, herzurichten und zu pflegen, dass Schulsport und Leichtathletik hier ordentlich stattfinden und ebenso Fußball gespielt werden kann.

Dies gilt ebenso für die Sportanlage Neuenkamp. Es muss endlich eine Lösung gefunden werden, die neben dem Fußballverein BV10 auch dem Schul- und Freizeitsport eine zukunftsfähige Perspektive gibt. Für den Südbezirk ist der Erhalt dieser Sportstätte unerlässlich!

gez. Brigitte Neff-Wetzel
gez. Peter Lange
gez. Axel Behrend

Kindergärten: Dieses Jahr ist Eröffnung

Startschuss für den Bau von zwei Kindertageseinrichtungen durch die Stadtsparkasse Remscheid – Baubeginn ist Anfang März 2021.

Die Planungen für zwei neue Kitas, bei denen die Stadtsparkasse Remscheid als Investor auftritt, gehen auf die Zielgerade. Inzwischen liegen die Baugenehmigungen für die Einrichtungen an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep vor. Anfang März 2021 soll Baustart mit der Erstellung der Fundamente sein. „Wir sind sehr froh, dass es nun bald losgeht. Mit den neuen, modernen Kindertageseinrichtungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Betreuungssituation in Remscheid zu entspannen“, sagt Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. Je 80 Betreuungsplätze werden in zwei modernen Neubauten in Modulbauweise entstehen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt und werden an die Stadtsparkasse über Erbbaurecht vergeben.

Die Bewältigung der Corona-Pandemie habe leider auch auf das Genehmigungsverfahren und die Planungen Auswirkungen gehabt und den Start der Bauarbeiten verzögert, so Wellershaus weiter. Inzwischen steht aber der Zeitplan, so dass mit der Übergabe an die Träger beider Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2021/2022 zu rechnen ist. „Der Zeitplan steht und wir sind guten Mutes, dass wir das schaffen. Die Modulbauweise wird uns dabei in die Hände spielen“, bestätigt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse. Danach sollen beide Einrichtungen zeitgleich errichtet und auch eröffnet werden. Mit der Erstellung der Baukörper wurde ein Generalunternehmer beauftragt. Die Firma Alho aus Friesenhagen ist ein Pionier und Spezialist, wenn es um den Bau von modularen Gebäuden geht und kann hier exzellente Referenzen – auch bei der Erstellung von Schulen und Kindertageseinrichtungen – vorweisen. Auch Remscheider Handwerksbetriebe sind in die Arbeiten involviert. Bereits im Februar wird ein Tiefbauer mit den Arbeiten zur optimalen Vorbereitung der beiden Grundstücke beginnen.

Unter dem Dach des Vereins „Die Verlässliche“ wird die neue Elterninitiative „Kind-sein“ e.V. die Trägerschaft an der Oststraße übernehmen. Die Kita Hackenberg wird von der AWO-Elterninitiative e.V. eröffnet.

Kita an der Oststraße

Die Kita an der Oststraße entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Dörpfeld. Es werden vier Gruppen mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen eingerichtet. Davon sind 20 Plätze für unter dreijährige Kinder vorgesehen.

Kita am Hackenberg in Lennep

Die Kita Hackenberg wird eingeschossig nahe der Grundschule Hackenberg und der bereits bestehenden Elterninitiative Kita Hackenberg e.V. gebaut. Auch hier sind 80 Plätze, davon 20 U3-Plätze für Kinder ab zwei Jahren, vorgesehen.

„Wir wissen um die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserer Stadt. Dazu werden wir mit den beiden Einrichtungen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den beiden Trägern einen wichtigen Beitrag leisten. Wir freuen uns schon heute auf die Eröffnung“, sagt Michael Wellershaus.

Öffnungszeiten vom Lotsenpunkt im Lockdown

Geänderte Beratungszeiten beim Lotsenpunkt Lennep im Lockdown.

Für dringende Fälle bietet der Lotsenpunkt Lennep auch im Lockdown Beratung und Formularhilfe an. Allerdings müssen BesucherInnen sich unter 02191 – 7892852 telefonisch anmelden und einen Termin vereinbaren. Achtung: Es kann nur ein Besucher oder eine Besucherin eingelassen werden.

Anrufe und Besuche (nach vorheriger Anmeldung) sind montags, dienstags, mittwochs und freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr; donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr möglich.

Plakat im Schaufenster vom Lotsenpunkt Lennep: "Macht Platz, finstre Wolken!" Foto: Andy Dino Iussa
Plakat im Schaufenster vom Lotsenpunkt Lennep: „Macht Platz, finstre Wolken!“ Foto: Andy Dino Iussa

Kontakt zum Lotsenpunkt in Lennep

Lotsenpunkt Lennep
Kölner Straße 3
42897 Remscheid
02191 – 7892852
lotsenpunkt@gmx.de

Die Woche – KW04/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • „Hey DJ, mach mal lauter!“ – Der Remscheider DJ Marcel Filodda veröffentlicht seine erste eigene Single.
  • Corona und kein Ende: Wir sprachen mit Remscheider Gastronomen.
  • Der Kärst kocht – Express. Heute: Kürbis-Linsen-Curry.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Dr. Ralf Flügge mit Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf Vorschlag des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet dem Remscheider Dr. Ralf Flügge das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Den Orden und die Verleihungsurkunde überreichte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz heute (22.01.) in seinem Amtszimmer an den Rechtsanwalt. Aus Gründen des Infektionsschutzes blieb es heute bei dieser kleinen Runde, der nur die Ehefrau des zu Ehrenden und Sportdezernent Thomas Neuhaus angehörten.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Für seine ehrenamtlichen Verdienste um den Sport wurde Ralf Flügge bereits 2007 mit der Ehrenamtsplakette der Stadt Remscheid ausgezeichnet. Heute folgt nun in Würdigung besonderer Verdienste im sportlichen und kulturellen Bereich das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Ihm diese Auszeichnung zu verleihen, ist mir eine ganz besondere Freude und Ehre. Für sein überaus wertvolles Engagement in unserer Stadtgesellschaft gebührt ihm unser aller Dank.“

Dr. Ralf Flügge war von 1973 bis 1986 Vorsitzender des Fußballclubs 1. FC Lennep. In dieser Zeit rief er das Projekt „Birkenhead Bovs“ ins Leben, dessen Ziel ein internationaler Jugendaustausch im Sport ist. Darüber hinaus war Ralf Flügge ehrenamtlich bis 2008 mehr als zwölf Jahre lang im Kontrollausschuss für den Deutschen Fußballbund (DFB) tätig. Dort ermittelte er sportliche Verfehlungen, die sich im Fußball ereignen, trat als Klägervertreter vor den DFB-Sportgerichten auf und vertrat den Verband in der mündlichen Verhandlung. Zudem war er mehr als zwölf Jahre lang Mitglied im Beirat des früheren Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, in den er sich durch seine beruflichen Kenntnisse im Vereins- und Sportrecht intensiv einbringen konnte.

Für sein überaus wertvolles Engagement in unserer Stadtgesellschaft gebührt ihm unser aller Dank.

Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister Remscheid

Als stellvertretender Vorsitzender des Sportbundes Remscheid e.V. wirkt Dr. Ralf Flügge seit 2002 aktiv an der Gestaltung vieler Projekte mit. Seit 2015 ist er Mitglied in der Partei DIE LINKE. Für sie ist er als Sachkundiger Bürger im Sportausschuss der Stadt Remscheid tätig.

Zudem ist Dr. Flügge seit 2008 Vorsitzender des Schützenvereins Lennep 1805. Seit er 1970 in den Verein eintrat, ist er dort ehrenamtlich aktiv. Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne herzustellen ist ihm ein großes Anliegen. Er entwickelte unter dieser Zielsetzung Konzepte, die insbesondere junge Menschen zum aktiven Miteinander und zu Verantwortung anregen sollen. So setzte er jüngst das Projekt „Bogenschießen für deutsche und geflüchtete syrische Jugendliche“ um, bei dem Verständnis und Akzeptanz für andere geschaffen werden sollte. Die finanziellen Mittel, wie beispielsweise für die Anschaffung einer hochmodernen Schießanlage, hat er dabei durch Spendengelder beschafft.

Kleine Festrunde: Beigeordneter Thomas Neuhaus, Dr. Ralf Flügge und Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Foto: Sabine Räck
Kleine Festrunde: Beigeordneter Thomas Neuhaus, Dr. Ralf Flügge und Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Foto: Sabine Räck

Zudem ist Dr. Flügge seit 2017 Schriftführer im Präsidium des Bergischen Schützenverbundes von 1924 e.V.. In dieser Funktion ist er mehrmals im Jahr offizieller Repräsentant des Präsidiums bei den angeschlossenen Vereinen und vertritt das Präsidium bei offiziellen Anlässen.

Weiter engagiert sich Dr. Flügge seit fast 50 Jahren aktiv im Fallschirmclub Remscheid, dessen Justiziar er ist. Ebenso übernahm er 2019 den Vorsitz des Verbandsgerichtes des AERO-Club Nordrhein-Westfalen, der ein Zusammenschluss von 180 Vereinen aus dem gesamten Luftsport ist.

Darüber hinaus ist er seit 2008 stellvertretender Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V.. Seit 1976 ist er dort Mitglied und beriet ihn vor allem in juristischen und vertragsrechtlichen Fragen. Außerdem engagierte er sich auch in lokalen Heimatvereinen. So war er Vorsitzender der Altstadtfreunde Lennep, Mitglied im Arbeitskreis historischer Vereine in Remscheid-Lennep sowie ehemaliger Vorstandsvorsitzender im örtlichen Schwimmverein.

Baustelle auf der Kölner Straße erfordert Einbahnstraßenregelung

Aufgrund von Abbrucharbeiten auf der Kölner Straße in Höhe der Haunummern 31-33, oberhalb der Sparkasse, kommt es ab dem 25.01.2021 bis voraussichtlich 05.02.2021 zu Einschränkungen für den Verkehr.

Zur Durchführung der Arbeiten wird die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Kreishaus gesperrt. In diesem Zuge wird zwischen der Bahnhofstraße und der Poststraße in Fahrtrichtung Altstadt eine Einbahnstraße eingerichtet. Der von der Wupperstraße und der Poststraße aus kommende Verkehr wird über die Bergstraße und Am Bahnhof sowie Wupperstraße, Ringstraße und Hermannstraße umgeleitet.

Neue Gemeinschaft gegründet: Bündnis Remscheid

Rund ein Jahr, nachdem die „Fridays for Future“-Gruppe Remscheid ihre Arbeit beendete, hat sich jetzt eine neue Gemeinschaft gegründet.

Das neue „Bündnis Remscheid“ möchte die alten Klimaprojekte der FFF Bewegung aufgreifen, aber auch neue Akzente setzen. Man versteht sich nicht allein als Klimagruppe, sondern als Zukunftsbündnis und setzt damit auch auf vielfältige weitere Themen.

Zusammensetzung und zentrale Punkte der „Bündnis Remscheid“-Gruppe:

Die Gruppe besteht im Kern aus Vertreterinnen und Vertretern von Remscheider Organisationen und Vereinen sowie aus engagierten Jugendlichen. Nicht nur Jugendliche aus dem Jugendrat, auch Vertreter der Natur-Schule Grund sowie der Caritas, des Kinderschutzbundes, von Greenpeace, des DGB Remscheid und auch Jugendliche aus  Schülervertretungen sind Teil der Gemeinschaft. In Zukunft soll die Gruppe weiter wachsen. Interesse an einer Zusammenarbeit haben z.B. die örtlichen Naturschutzverbände bekundet.

Initiator und Organisator des Bündnisses, der ehemalige Kopf der Remscheider FFF-Bewegung Daniel Pilz, sieht die neue Gruppe strukturell gut aufgestellt: „ Im Gegensatz zur damaligen FFF-Gruppe  bilden jetzt Organisationsvertreter den Rahmen, in welchem sich junge Menschen engagieren und einbringen können. Das sorgt dafür, dass wir in Zukunft stabiler aufgestellt sind und gemeinsam kontinuierlicher arbeiten können. Es ist wichtig, dass sich Jugendliche auch außerhalb der politischen Blase  für ihre Themen stark machen können.“

Sozialer Zusammenhalt beim Klimaschutz wichtig

Pilz spricht damit das plötzliche Auseinanderbrechen der FFF-Bewegung  kurz vor der Abiturphase im März 2020 an. Das Bündnis jetzt soll keine Neuauflage der Remscheider „Fridays for Future“-Bewegung sein, sondern ein ganz neuer Schritt: „ Thematisch soll es jetzt nicht mehr nur um den Klimaschutz gehen. Die Ziele der Berliner FFF-Bewegung sind ohnehin für eine Stadt wie Remscheid schwer umzusetzen. Es geht um generelle Zukunftsthemen in unserer Region. Mir persönlich ist der soziale Zusammenhalt beim Thema Klimaschutz ein Kernanliegen“, so Daniel Pilz.

“Klimaschutz, ohne das Soziale zu bedenken,  ist nicht möglich. Jeder muss mitgenommen werden, niemand darf vergessen werden. Klimaschutz darf nicht zu Lasten der Schwächsten gehen. Vor dieser Zukunftsdebatte stehen wir, auch hier im Bergischen. Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass sowohl  Vertreter von Umwelt- als auch von sozialen Organisationen dabei sind. Es geht darum Umwelt und Soziales zu versöhnen und gemeinsam auf Zukunftsthemen in unserer Region aufmerksam zu machen.“ 

Auch Jörg Liesendahl, Leiter der Natur-Schule Grund und Teil des Orga-Teams, sieht in dem neuen Bündnis viel Potenzial:“ Es ist wichtig, jungen Menschen wieder die Möglichkeit zu geben, in einer Stadt wie Remscheid klimaaktivistisch aktiv zu sein“. Liesendahl sieht große Chancen, das Thema Klimaschutz wieder ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen: “Wir brauchen einen gedanklichen Aufbruch, um unsere Region fit für die Zukunft zu machen“ Zu diesem Aufbruch gehöre aber vor allem das Thema Klimaschutz, man werde da auch im Bergischen nicht drum herum kommen. „Neben Klimaschützern, Jugendlichen und den sozial Interessierten haben wir auch technisch Begeisterte und Physiker mit an Bord. Es ist also eine vielseitige, bunte Truppe. Nicht immer stimmen wir überein, es gibt viele verschiedene Meinungen und Ansichten, da suchen wir dann den Kompromiss. Das ist besonders wichtig,  um in Zukunft Aktionen und Projekte gemeinsam zu planen und durchführen zu können.“

Auch die ehemalige Jugendrätin und Gymnasiastin Leonie Reiß gehört mit zum Organisationsteam: „Es ist toll, dass den Jugendlichen in Remscheid wieder die Möglichkeit gegeben wird, sich außerhalb der Politik für die Stadt und das Bergische stark zu machen. Ich hoffe, dass wir unser Ziel erreichen und nicht nur Remscheiderinnen und Remscheider ansprechen, sondern das ganze Bergische Land. Klimaschutz ist ein sehr wichtiges Zukunftsthema und ich kann nur jeden Jugendlichen, jede Schülerin und jeden Schüler auffordern, sich ebenfalls für seine Heimatregion zu engagieren. Die Zusammenarbeit macht Spaß und führt zu guten und schnellen Ergebnissen, wie unser erstes Projekt zeigt. Ziel ist es in Zukunft weitere engagierte Jugendliche mit in die Arbeit einzubinden.“

Die Gruppe kündigt außerdem an, in den nächsten Monaten Zukunftsforderungen für die Region zu formulieren und dann gemeinsam zu präsentieren.

Das erste Projekt steht schon in den Startlöchern

Das erste Projekt soll auf den Klimaschutz und die Klimaschäden vor Ort aufmerksam machen. Unter dem Motto „5,5,5“ sollen Menschen aus dem Bergischen ihren Beitrag zum Thema leisten. „Der Titel spielt auf das 5-jährige Jubiläum des Pariser Klimaschutzabkommens an, welches zum Start der Aktion am 21. Januar dann 5 Jahre, 5 Wochen und 5 Tage alt ist“  erklärt Leonie Reiß.

Dazu wird es in Kürze eine Ausschreibung geben, die Gruppen, kreative Teams oder auch Einzelpersonen im Bergischen Städtedreieck dazu einladen soll, sich kreativ mit dem Thema Klimaschutz / Klimaschäden vor Ort auseinanderzusetzen.

Neue Filialleiterin bei der Volksbank in Lennep

Remscheid. Viola Cionfoli ist das neue Gesicht der Volksbank in Lennep. Die 33-Jährige übernimmt zum 1. Februar die Leitung der Filiale in der Kölner Straße 64. „Sie kann sich auf klasse Kunden und ein tolles Team freuen“, sagt ihr Vorgänger Jérôme Scheibel, der nach acht Jahren in Lennep in die Burscheider Filiale der Volksbank im Bergischen Land wechselt.

Die Lenneper Kunden bekommen eine Ansprechpartnerin, die für ihren Beruf brennt und für die die Begegnung mit Menschen, den Kunden wie den Mitarbeitern, im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht. „Ich finde die fortschreitende Digitalisierung in unserer Arbeit spannend und es gefällt mir, dass wir klassisches Bankgeschäft immer mehr mit Innovationen koppeln“, sagt Viola Cionfoli. „Ausschlaggebend bleibt aber, dass uns die Kunden vor Ort erreichen und ihrem Berater im persönlichen Gespräch in die Augen gucken können.“

Viola Cionfoli ist ein echtes Eigengewächs der Volksbank im Bergischen Land. Nach der Ausbildung war sie in verschiedenen Filialen tätig, studierte parallel und war zuletzt Leiterin der Filiale in Solingen-Aufderhöhe. Auf den Einsatz in Lennep freut sich die gebürtige Remscheiderin mit italienischen Wurzeln. „Der Ortsteil ist so wichtig für Remscheid, er hat für Familien und Unternehmen gleichermaßen viel zu bieten.“ Zu den schönsten Lenneper Events gehört für die passionierte Läuferin der Röntgenlauf. Sie hofft, dass er Ende Oktober wieder stattfinden kann. „Dann bin ich wieder mit dabei, mindestens auf der Halbmarathon-Strecke.“

ÖPNV: Pflicht zum Tragen medizinischer Masken

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 19. Januar 2021 besteht ab Montag, 25. Januar 2021 die Pflicht, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln medizinische Masken (sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) zu tragen. Die grundsätzliche Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Bei einem Verstoß wird seit dem 12. August 2020 ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben. Insbesondere an den ersten Tagen wird die Einhaltung dieses Beschlusses verstärkt kontrolliert werden.

Acht weitere Alten- und Pflegeeinrichtungen haben Zweitimpfung erhalten

Acht Remscheider Einrichtungen der Altenhilfe waren heute Ziel von insgesamt sechs Impfteams – bestehend aus ärztlichem Personal, städtischem Verwaltungspersonal und dem Führungsdienst der Feuerwehr –, um die zweite Biontech/Pfizer-Spritze zur Immunisierung gegen das Coronavirus zu setzen.

Über den Tag hinweg erhielten 309 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 270 Mitarbeitende ihre erste oder zweite Corona-Schutzimpfung. Auch heute hatten sich wieder Personen, die bei der ersten Runde nicht hatten teilnehmen können oder wollten, für die Erstimpfung angemeldet.

Verantwortliche setzen alles daran, Immunisierung in Remscheid voranzutreiben.

Viola Juric, Stadt Remscheid

Zusätzlich gab es für zwölf Rettungsmitarbeiter*innen den ersten oder zweiten Pieck, für weitere 19 Mitarbeitende häuslicher Pflegedienste – alle Personen aus der Impfkategorie 1 – die erste Corona-Schutzimpfung. Zwei Dosen waren unbrauchbar und mussten verworfen werden. Zusammen mit weiteren sechs Injektionen für Mitglieder der eingesetzten Impfteams kam man heute auf insgesamt 616 Impfungen.

Zum zweiten Mal Ziel der Remscheider Impfoffensive waren heute: Lebenshilfe, AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum, Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“, Senioren- und Pflegeheim „Haus am Park“, Diakonie Bliedinghausen, 365 Grad, Pflegeeinrichtung 365° Wohngruppe Hand in Hand, Hartmann Wohngruppe Tillmanns’sche Häuser.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!