Neuer bestätigter Verdachtsfall in Remscheid

Presseinformation der Stadt Remscheid: Corona-Virus │ Neuer bestätigter Verdachtsfall in Remscheid

Dem Remscheider Gesundheitsamt wurde gestern Abend eine weitere Person gemeldet, die sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert hat. Damit steigt die Zahl der in Remscheid erkrankten Personen auf fünf.

Aus dem Familienumfeld

Bei der neu hinzu gekommenen infizierten Person handelt es sich um eine Angehörige aus dem Familienumfeld der positiv Getesteten aus einer Reisegruppe, die in der vergangenen Woche aus dem Nahen Osten zurückgekehrt ist. Die Betroffene zeigt seit Sonntagabend (08.03.) leichte Erkältungssymptome. Seitdem ist bis auf weiteres häusliche Quarantäne angeordnet.

Die infizierte Person hatte Kontakt zu einer positiv getesteten Angehörigen aus der Reisegruppe, zeigte selbst Symptome und wurde deswegen am Montag, 9. März, auf das Corona-Virus getestet.

Sie ist Lehrkraft am Remscheider Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung in der Stuttgarter Straße. Nach Einschätzung des örtlichen Gesundheitsamtes hat kein Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus für die Kollegen- und Schülerschaft bestanden. Eine Schulschließung zur Eindämmung des Risikos eines möglichen Infektionsgeschehens wird demzufolge nicht angeordnet.

So hat das örtliche Gesundheitsamt entschieden

Nachdem dem städtischen Gesundheitswesen gestern (11.03.) der Nachweis des SARS-CoV-2 bei der Lehrkraft bekannt geworden ist, hat es eine gewissenhafte Risikoanalyse konform mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt.

Diese hat ergeben, dass die Lehrkraft an ihrem letzten Arbeitstag (Freitag, 6. März)

  1. gesund war.
  2. den Kontakt zu einer infizierten Person so kurz zurücklag, dass es keine Übertragung auf andere Personen gegeben haben kann (Das Virus braucht maximal 24 Stunden, um sich im Rachen so einzunisten/zu entwickeln, dass es von hieraus übertragen werden kann.).
  3. es keinen körperlichen Kontakt oder nahen Kontakt (also weniger als zwei Meter Abstand) zu irgendeiner Schülerin, einem Schüler oder den Kollegen gekommen ist.

Zusammenfassend gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es zu einer irgendwie gearteten Gefährdung von Schülerschaft oder Personal gekommen sein kann.

Weitere Fälle von Corona-Virus-Infektionen an dieser Schule sind dem Gesundheitsamt nicht bekannt.

Hinweis

Dem Remscheider Gesundheitsamt werden weitere COVID-19-Verdachtsfälle – also weitere mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus – gemeldet. Für die betroffenen Personen gilt bis auf weiteres häusliche Quarantäne. Die Remscheider Gesundheitsbehörde geht allen Fällen nach und veranlasst bei begründeten Verdachtsfällen den Test auf eine Corona-Virusinfektion.

Schützen Sie sich und Ihre Umgebung!

Der beste Schutz gegen das Virus – wie gegen jedes andere Virus überhaupt – ist eine ausgiebige Händehygiene. Ein ausgiebiges Waschen der Hände mit Seife und das anschließende Trocknen der Hände reichen völlig aus. Und: Geniest und gehustet wird selbstverständlich in die Armbeuge oder ins Taschentuch – und nicht in die Umgebung.

Übertriebe Sorge ist nicht angezeigt: Die bislang erkrankten Personen zeigen keine schweren Krankheitssymptome, sondern die bekannten Erkältungsbeschwerden wie Halskratzen, Husten oder mäßiges Fieber.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.

Corona: Verdachtsfall an Hilda-Heinemann-Schule

Presseinformation der Stadt Remscheid: Corona-Virus │ Verdachtsfall an Hilda-Heinemann-Schule führt ab morgen (13. März 2020) zur übergangsweisen Schulschließung

Das Infektionsgeschehen setzt sich fort: Der Taxifahrer, der am vergangenen Mittwoch die Reisegruppe aus dem Nahen Osten vom Flughafen nach Hause transportiert hat, hat sich bei den infizierten Fahrgästen angesteckt. Er befindet sich seit Freitagabend gemeinsam mit seiner Ehefrau in häuslicher Quarantäne, nachdem sich bei ihm erste Erkältungssymptome eingestellten. Seit Mittwoch (12. März 2020) ist klar: Er trägt auch das Corona-Virus, das hat eine Testung zwischenzeitlich bestätigt.

Bislang keine Erkältungssymptome

Besonders kritisch in seinem Fall ist, dass er nach dem Transport der Reisegruppe weiter Taxifahrten angenommen und im Zuge dessen am Freitag (6. März 2020) vier Schulkinder transportiert hat. Eines geht zur Sophie-Scholl-Gesamtschule, zwei besuchen das Leibnitz-Gymnasium und eines ist Schülerin der Hilda-Heinemann Schule. Ob sich die Kinder auf der gemeinsamen Fahrt angesteckt haben, ist ungewiss. Keines von ihnen zeigt bislang Erkältungssymptome – eines der wesentlichen Kriterien dafür, dass sie als begründet verdächtig nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) betrachtet werden. Besonders kritisch ist dennoch: Bei der Schülerin der Hilda-Heinemann-Schule kann Beschwerdefreiheit nicht eindeutig festgestellt werden. Das Kind wird dauerbeatmet und kann sich nicht direkt zum eigenen Zustand äußern. Deswegen ist nicht auszuschließen, dass es erste milde Symptome einer Erkältung zeigt. Das zusammen mit der Tatsache, dass sie direkten Kontakt zu einem an dem Corona-Virus infizierten Menschen hatte, macht die zu einer Person, die nach RKI-Kriterien im begründeten Verdacht steht, sich infiziert zu haben.

Mit diesem Wissen hat sich der Remscheider Krisenstab soeben dazu entschieden, die Hilda-Heinemann-Schule ab morgen für die Dauer der angenommenen Inkubationszeit von 14 Tagen – gerechnet vom 6. bis einschließlich 20. März – für die insgesamt 151 Schülerinnen und Schüler zu schließen. Nicht auszuschließen ist das Risiko, dass die Schülerin das Virus in die Schule hineingetragen hat. Ganz besondere Berücksichtigung findet hier der Umstand, dass die Schülerschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt der geistigen Behinderung – genauso wie die Schülerin selbst auch – zum besonders schützenswerten Personenkreis nach den RKI-Richtlinien gehört. Die Kinder sind teils multipel erkrankt oder haben (Vor-)Erkrankungen, die ihr Immunsystem in besonderer Weise schwächen. Allein aus diesem Grunde sind die gesundheitlichen Risiken bei einer Infektion mit dem Corona-Virus für sie fatal.

Keine Schließung bei Sophie-Scholl und Leibniz

Die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Leibniz-Gymnasium werden nicht geschlossen. Die Schülerschaft dieser Schulen gehört nicht zu der beschriebenen RKI-Risikogruppe. Und noch einmal: Die Schülerinnen und Schüler sind beschwerdefrei. Sie befindenden sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne und nehmen am Unterricht bis zum Ausschluss der Infektion nicht teil.

Der Remscheider Krisenstab hat die zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und den Schulleiter Christian Jansen bereits über die Schulschließung informiert. Mittels Telefonkette werden jetzt alle Eltern kontaktiert. Auch die Lehrerschaft wird kurzfristig informiert. Sie gehen weiter in die Schule und halten zu den Eltern Kontakt.

Hinweis

Ein weiterer Mann ist positiv auf das Corona-Virus getestet. Er hat erste Symptome einer COVID-19-Erkrankung wenige Tage nach seiner Rückreise aus Süd-Tirol gezeigt. Er befindet sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.

Programm der Wochen gegen Rassismus vorgestellt

Remscheid Tolerant stellte gemeinsam mit den Aktionspartnern das Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus vor.

Es ist ein buntes Programm geworden, das die Remscheider*innen in diesem Jahr für die Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) auf die Beine gestellt haben. „Darin findet jeder Mensch wenigstens eine Veranstaltung, die ihn interessiert“, strahlte Anne Marie Faßbender, die Vorsitzende von Remscheid Tolerant, „und mit Gleichgesinnten zusammenzukommen, um in einem Rahmen, den man ohnehin gut findet, gegen Rassismus einzustehen, ist doch eine klassische Win-Win-Situation.“ Vorgestellt wurde es in den Räumen der SPD Remscheid, die dem Planungsteam in den Monaten der Vorbereitung immer kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.

Deutlich gegen Rassismus

Die Anwesenden stellten jedoch nicht nur das Programm vor, sondern nutzten den Rahmen, um die noch immer vorhandene Notwendigkeit der Wochen gegen Rassismus hervorzuheben. Hans Lothar Schiffer, Vorstandsmitglied von Remscheid Tolerant, machte deutlich, wie wichtig es sei sich entschieden gegen Rassismus zu stellen. „Rassismus kommt zunächst aus dem Mund und irgendwann geht er in Taten über. Diese Kette muss man sich bewusst machen, da haben wir viel zu tun, um an die eigentlichen Wurzeln heranzugehen“, so Schiffer energisch, „der Grundgedanke der Wochen ist das Bewusstmachen des alltäglichen Rassismus!“

„Es ist gerade nach solchen Taten wie in Hanau deutlich geworden, dass es leider noch immer nicht selbstverständlich ist gegen Rassismus zu sein. Um so wichtiger ist es nun als Gesellschaft zu zeigen, dass wir diese Ideologie ablehnen und uns gemeinsam gegen diesen Hass stellen“, hob Anne Marie Faßbender hervor. Die rund 700 Besucher der Mahnwache am Remscheider Rathaus hätten aber deutlich gemacht, dass Remscheid eine Stadt sei, die sich durch rechten Terror betroffen fühlt. Denn viele würde Rassismus selbst treffen, oder Freunde, Verwandte und Kollegen. „So furchtbar diese Ereignisse waren, hab ich die Hoffnung, dass sie dazu führen, dass den Menschen bewusst wird, dass es nicht genügt nur leise im Kopf dagegen zu sein, sondern das auch ganz klar zu zeigen!“

Hier geht es direkt zum kompletten Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020 in Remscheid.

Zeigen, dass man gegen Rassismus einsteht, könne man etwa durch Teilnahme an den Veranstaltungen der IWgR. Es gibt mehrere Veranstaltungen in denen es um Kommunikation geht, um den direkten Austausch, auch interkulturell und interreligiös. Zum Auftakt gibt es am 13. März ab 15 Uhr eine Veranstaltung in Kooperation mit der Citykirche im Vaßbendersaal, eine Art Ideenmesse zum Thema „Zukunft (mit-) gestalten“ mit rund 20 Ausstellenden aus vielen positivistischen Bereichen. Neben Kommunikation und Vernetzung stehen auch Unterhaltung und ein gemütliches Miteinander im Zentrum. „Es wird keine klassische, steife Messe sein, es gibt Livemusik mit Horst Wegener und Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustic Jam, ein paar wenige Redebeiträge, das Programm für die Wochen wird vorgestellt und es gibt ein faires Catering in Kooperation mit dem Lüttringhauser Flair-Weltladen und der Aktion Muteinander„, warf Sascha von Gerishem, stellvertretender Vorsitzender, begeistert ein.

Das Plakat zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid.
Das Plakat zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid.

Programmüberblick

Das Programm umfasst neben der Ideenmesse die Ausstellung „Verfolgt – verurteilt – fast vergessen“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall, eine Theateraufführung des Antikriegsstücks „Renaissance und Anachronismus“ vom WÜSTheatER im CVJM Lüttringhausen, den Vortrag „Die AFD und die soziale Frage“ veranstaltet von Die Linke, eine Lesung mit Jana Grossmann „Schonzeit vorbei.

Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ von der Integrationsagentur des Caritasverbandes Remscheid in Kooperation mit der Citykirche, myViertel, dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft (DIG) Remscheid.

„Christen und Muslime am Runden Tisch von Remscheid Tolerant“ heißt ein neues Format in Kooperation mit dem Bürgerhaus-Süd. Kino woanders gibt es in der EMA zum Thema „Alltagsrassismus“ und in der GHS Hackenberg zu „Almanya – Willkommen in Deutschland“, veranstaltet vom Kommunalen Integrationszentrum Remscheid und der Kraftstation. In der EMA gibt es auch die Filmvorführung „Mein Vater, der Nazi-Täter“.

Poetry Slam: Ist Remscheid tolerant?

Die Grünen Remscheid veranstalten mit dem Evangelischen Kirchenkreis Lennep einen Poetry Slam „Remscheid tolerant?“ im Löf, moderiert von Slam-Poet Michael Heide und musikalischer Untermalung von Henning Hantelmann.

„Geschmack und Humor kennen keine Grenzen“ ist ein Filmabend mit internationalem Drei-Gänge-Menü in Kooperation von der Alevitischen Gemeinde, DIG, AWO und SPD. Jüdisches Puppentheater von „bubales“ aus Berlin präsentiert die Integrationsagentur vom Caritasverband, Titel des Stücks: „Die Koscher-Maschine“.

Die Ökumenische Initiative Lüttringhausen lädt zum Literaturcafé mit Johannes Haun zu „Dunkles Gold“ von Mirjam Pressler in den Flair-Weltladen. Der Integrationsrat der Stadt Remscheid lädt ein zu „Ali Baba und die 40 Räuber“ vom Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater mit Markus Heip, Kinder aller Nationen können aktiv mitwirken.

Den Abschluss bildet des „Hallenfußballturnier gegen Rechts!“ von SPD, AWO und Caritasverband. Das vollständige Programm liegt an vielen Stellen in Remscheid aus und steht auf der Webseite von Remscheid Tolerant unter www.remscheid-tolerant.de zum Download bereit.

Internationaler Frauentag: Filmabend im Flair-Weltladen

SPD-Frauen laden zwei Tage vor dem Internationalen Frauentag zum Filmabend in den Flair-Weltladen, Gertenbachstraße 17 in Lüttringhausen.

Wenn Frauen etwas wollen, kann MANN sich ängstigen – oder Mann und Frau können gemeinsam viel erreichen. Auch in diesem Jahr lädt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD Remscheid aus Anlass des Internationalen Frauentages in den Flair-Weltladen in die Lüttringhauser Ortsmitte ein.

Film und Empfang

Der diesjährige Filmabend findet statt am Freitag, 6. März um 19 Uhr im Flair-Weltladen in Lüttringhausen, Gertenbachstraße 17. Im Anschluss wird es wieder einen kleinen Empfang geben.

In diesem Jahr wird ein Film gezeigt, der den Arbeitskampf britischer Arbeiterinnen in der Automobilindustrie thematisiert. Der Film spielt in den 1960er Jahren in England und beruht auf realen Ereignissen.

Gewinnspiel

Wer den Filmtitel errät und die richtige Lösung an UB.Remscheid.NRW@spd.de sendet, kann eine DVD mit dem Film gewinnen.

Plakat: SPD-Frauen der SPD-Remscheid laden zwei Tage vor dem Internationalen Frauentag zum Filmabend in den Flair-Weltladen in Lüttringhausen.
Plakat: SPD-Frauen der SPD-Remscheid laden zwei Tage vor dem Internationalen Frauentag zum Filmabend in den Flair-Weltladen in Lüttringhausen.

„Eine bessere Welt kommt nicht von allein, sie wird auch nicht geschenkt: sie wird gemacht“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD-Frauen, Gerhilt Dietrich, „auch 101 Jahre nach Einführung des Wahlrechtes für Frauen und 71 Jahre nach Verankerung des Gleichberechtigungsgrundsatzes im Deutschen Grundgesetz ist noch viel zu tun.“

Der Filmabend der SPD-Frauen im Flair-Weltladen hat Tradition und findet bereits zum dritten Mal statt. Eingeladen sind Frauen und Männer. Der Eintritt ist frei.

Wegen großer Nachfrage: Wiederholung vom Kräuterworkshop für Grippe und Erkältung

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren.

Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen.

Eigenes Bronchialbalsam herstellen

Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.

Der Workshop findet am Montag, 2. März 2020, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund statt. Die Teilnahme kostet 12 Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von 4 bis 6 Euro.

Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 27. Februar 2020, unbedingt erforderlich: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de

Bürgerbüro Lüttringhausen an zwei Tagen geschlossen

Presseinformation der Stadt Remscheid.

Am kommenden Freitag, 14. Februar 2020 und am Rosenmontag, 24. Februar 2020 muss das Bürgerbüro Lüttringhausen leider geschlossen bleiben.

Die Stadt Remscheid hofft auf Verständnis.

Öffnungszeiten Bürgerbüro Lüttringhausen

Infos und Öffnungszeiten vom Bürgerbüro Lüttringhausen auf der Homepage der Stadt Remscheid: www.remscheid.de

Obstbäume schneiden – aber richtig!

Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.

Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Mehrteiliger Kurs mit Theorie und Praxis

Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März 2020, um 19.30 Uhr. Am nächsten Tag, Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege,
und eine Woche später, Samstag, 14. März, folgt ab 14 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.

Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.

Anmeldung erfoderlich

Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für die Praxisteile jeweils 14 Euro, für den Theorieteil 12 Euro.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort entgegen: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de.

Die Winterreise in Lüttringhausen

Konzert von Philipp Hoferichter und Oliver Drechsel in der katholischen Kirche Heilig Kreuz in Lüttringhausen.

Schon des Öfteren durfte ich Aufführungen der „Winterreise“ beiwohnen, jenem Liederzyklus von Franz Schubert, den dieser kurz vor seinem Tode komponierte. Ich hörte den formidablen Remscheider Sänger Hans-Arthur Falkenrath (Bass) im Lüttringhauser Rathaus (Das „Nun merk‘ ich erst, wie müd ich bin“ hat mich in seiner morbiden Intensität für drei Tage außer Gefecht gesetzt), hörte erst vor Kurzen den Elberfelder Kammerchor mit dem Bariton Konstatin Paganetti und lauschte nun, am Abend des 8. Februar, dem Tenor Philipp Hoferichter. Konzertpianist Oliver Drechsel begleitete den in Essen geborenen Sänger.

Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?

Hoferichter verfügt über einen strahlenden, mächtigen Tenor, aber auch durch diese hell scheinende Stimme wird die Musik nicht lichter. Sie bleibt verschattet, im Dunkel, wie gemacht für trübe Herbsttage, wenn man nicht weiß, wohin mit sich. „Der Lindenbaum“ (Am Brunnen vor dem Tore) ist da noch einer der seltenen neutralen Momente. Der Großteil der 24 Lieder ist düster bis zur Unheimlichkeit. Man höre nur einmal „Die Krähe“ oder „Rast“ oder „Irrlicht“ oder „Die Nebensonnen“. Da kann es dem sensiblen Hörer schon einmal anders werden.

Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs

Pianist Drechsel gestaltet gerade den Lindenbaum extrem langsam, was sehr ungewohnt klingt, fast so, als bliebe der Baum in der Schwebe und wäre wurzellos. Entrückte Lieder wie „Einsamkeit“ oder „Täuschung“ stehen neben eindeutig von der Nähe des Todes gekennzeichneten Tönen („Gefror’ne Tränen“, „Der greise Kopf“). Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?

Die Winterreise dauert lang, 90 Minuten sind normal, eine Pause nach der Hälfte der Lieder ist wünschenswert und wird zumeist gewährt. Da kann man mal kurz den Auftrittsort verlassen und sich draußen den Kopf freipusten lassen.

Dunkle Stimmung bringt Klarheit

Und trotzdem hat Schuberts Liederzyklus etwas. Die dunkle Stimmung sorgt für Klarheit, mahnt das Wesentliche an und rührt an großen Fragen. Nicht umsonst haben beinahe alle großen Sänger und Sängerinnen sich an der Winterreise abgearbeitet, wenngleich der Liederzyklus als große Herausforderung für Stimme und Piano angesehen werden muss. Schuberts Freunde schätzten die Lieder zu Anfang des 19. Jahrhunderts gleichwohl wenig.

Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs

Tenor Philipp Hoferichter und Pianist Oliver Drechsel konzertierten auf jeden Fall technisch auf hohem Niveau. Das leider nicht sehr zahlreich erschienene Publikum dankte dem Duo mit langem Applaus.

Die Knospen unserer Gehölze

Im NaturTreff am Nachmittag in der Natur-Schule Grund stehen am 14. Februar 2020 die Knospen unserer Gehölze auf dem Plan.

Bäume und Sträucher Mitteleuropas sind vielfach laubabwerfend und im Winter „kahl“. Jeder Baum, auch die Immergrünen und die Nadelbäume, aber benötigt am richtigen Ort Knospen, an denen sich neue Blätter entwickeln. Diesen Knospen unserer Gehölze widmet sich der NaturTreff, der am Freitag, 14. Februar 2020, um 15 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund stattfinden wird.

Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich in erster Linie an Damen und Herren im Alter 50+, aber natürlich sind auch jüngere Teilnehmer*innen herzlich willkommen. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Veranstaltung kostet pro Person 6 Euro.

Anmeldung erforderlich

Zur Vorbereitung der Veranstaltung und einer Teilnehmer-Begrenzung wird um Anmeldung gebeten: info@natur-schule-grund.de oder 02191 3748239.

FÖJ: Ein Jahr für mich und die Umwelt

Bewerbungsverfahren für das Freiwillige Ökologische Jahr startet in dieser Woche.

„Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann.“ Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Einblick und Orientierung

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar 2020 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2020/2021 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2021 dauern wird.

Die Bewerber*innen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle „Natur-Schule Grund“, doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: „Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben.“

Die Feuerwehr Remscheid ist auf „Sabine“ vorbereitet

Die Feuerwehr Remscheid ist auf auf das Orkantief „Sabine“ vorbereitet. Durch Alarmierung der Freiwachen wurde die diensthabende Wachabteilung der Berufsfeuerwehr um 31 Feuerwehrmänner verstärkt.

Der Führungsstab der Feuerwehr wurde einberufen, Notrufannahmeplätze sind aktiviert und das Leitstellenpersonal, sowie die Ausrückenden Kräfte wurden massiv verstärkt.

Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und THW

Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt mit 140 Feuerwehrfrauen und -männern und haben in Ihren Gerätehäusern Einsatzbereitschaft hergestellt. Des Weiteren wurde das THW frühzeitig in Rufbereitschaft versetzt.

Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe stellen zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung und bereiten sich auf die Versorgung von 200 Einsatzkräften vor.

Die Vorbereitungen waren gegen 14 Uhr abgeschlossen.
Zur Zeit geht die Feuerwehr davon aus, dass die erhöhte Alarmbereitschaft bis um 08 Uhr des Folgetages aufrecht erhalten bleiben muss.

Sturmwarnung führt zu Unterrichtsausfall – Städtische Kitas bleiben geschlossen!

Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat soeben aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Montag nicht mehr garantiert werden kann.

Im Einzelnen hat dies folgende Auswirkungen:

Schulen

An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Im Zusammenhang mit der getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist.

Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Kindertagesstätten

Auch die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11. Februar wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.

Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst – mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.

Sportanlagen

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen

Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen.

Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.