Hasten: Provisorische Querungshilfe an Königstraße

Im Zusammenhang mit Leitungsverlegungen am Gehweg der Königstraße/Herderstraße wurde eine provisorische Querungshilfe für Fußgänger eingerichtet. Diese stellte sich im Zuge der Zeit als wichtiges Element für die Fußgängerverkehre insbesondere in das naheliegende Einkaufszentrum mit den Verbrauchermärkten heraus. Verkehrsplaner Jonas Rösner: „Viele Bürgerinnen und Bürger wie auch der Verein Hasten für Hasten haben der Stadt Remscheid die Wichtigkeit der Querung verdeutlicht“.

Verwaltung und Politik sind nun im Januar übereingekommen, die provisorische Querungshilfe bis zum Umbau der Königstraße erneut einzurichten und nach der Überplanung in eine ordentliche bauliche Lösung zu überführen. Die Planungen für die Erneuerung der Königsstraße sind für das Jahr 2021 im Arbeitsprogramm des Fachdienstes Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung gelistet.

Quelle: Stadt Remscheid

Weitere Quarantänen in Remscheider Kitas

Wegen eines Coronafalls wird heute die KTE Montessori Kinderhaus Hofstraße e.V. vorübergehend geschlossen. Neunzehn Kinder gehen in Quarantäne.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Verteilung von medizinischen Masken an bedürftige Menschen

Im Verlauf der Coronapandemie wurde die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-/KN95-Masken) im öffentlichen Personenverkehr, beim Arztbesuch und in Geschäften eingeführt, um eine Ansteckungsgefahr zu verringern.

Damit bedürftige Menschen schnell und unbürokratisch einen Zugang zu Schutzmasken bekommen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein Sofortprogramm beschlossen. Danach verteilt das Land NRW 5.000.000 medizinische Masken an Kommunen, die diese an Empfängerinnen und Empfänger der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) sowie an Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) weitergeben. Somit ergänzt das Land NRW entsprechende Programme der Bundesregierung.

33.000 Masken für Remscheid

Aus dem landesweiten Kontingent hat die Stadt Remscheid nun 33.000 medizinische Masken (16.500 OP/MSN-Masken und 16.500 KN95-Masken) für etwa 13.500 leistungsbeziehende Personen erhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes 3.33 – Zuwanderung – haben medizinische Masken bereits in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen an Personen, die Leistungen nach dem AsylbLG erhalten, verteilt.

Berechtigte nach dem SGB II und SGB XII (außerhalb von Einrichtungen) erhalten in den kommenden Tagen für jede im Haushalt lebende leistungsberechtigte Person jeweils 2 medizinische Masken (1 OP/MSN-Maske und 1 KN95-Maske). Im Rahmen einer Sonderaktion werden die medizinischen Masken seitens der Stadt Remscheid für die Haushalte zusammengestellt und mit einem Begleitschreiben in den nächsten Tagen verschickt. Leistungsberechtigte Personen brauchen daher nicht selbst tätig zu werden, um die medizinischen Masken zu erhalten.

3,6 Mio Masken für Tafel und Obdachlose

Ein danach verbleibendes Kontingent medizinischer Masken ist für die Verteilung an Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Wohngruppen sowie von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Tagespflege vorgesehen. Die Einrichtungsträger wurden darüber bereits informiert und können die medizinischen Masken zu den hierfür vorgesehenen Zeiten bei der Feuerwehr in Empfang nehmen.

Daneben werden weitere rund 3.600.000 medizinische Masken landesweit über die Tafeln und an obdachlose Menschen verteilt. Dies wird über den Landesverband der Tafeln bzw. den Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. organisiert.

Um sich selbst und andere zu schützen bleiben die AHAL-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften) weiterhin besonders wichtig. Durch die gute Einhaltung dieser Regeln konnte das Virus in den letzten Wochen in Remscheid wieder zurückgedrängt werden.

Quelle: Stadt Remscheid

Sportanlage Am Stadtpark an den Wochenenden geschlossen

Die Sportanlage Am Stadtpark wird bis auf weiteres an den Wochenenden (Samstag/Sonntag) geschlossen. Hintergrund sind unzählige Berichte, nach denen die Anlage für Vereinstraining genutzt wurde. Das ist nach wie vor nicht zulässig. Zudem kam es zu Belästigungen von Passanten.

Quelle: Stadt Remscheid

03.03.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 140 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.678 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.406 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 132 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 681 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Es gibt aktuell insgesamt 62 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und den ersten bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 16 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 03.03.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.678 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 90,7. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage101
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW90,7
Fälle gesamt3.678
Fälle gesamt/100.000 EW3.303,5
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Weitere Quarantänen in Remscheider Schulen und Kitas

Die Neuinfektionen in Schulen und Kitas nehmen wieder Fahrt auf. Betroffen von Corona-Quarantänen sind die Klasse 1b der Grundschule Reinshagen mit 14 Schüler*innen, die KiTa der AWO-Engelsberg – betroffen ist die gesamte Einrichtung mit 30 Kindern –, die Städt. KiTa Eisernstein mit 21 Kindern der Gruppe „Kleine Strolche“ sowie die Ev. KiTa Ringstraße. Auch diese Einrichtung ist komplett mit 38 Kindern betroffen.

Außerdem die Klasse 4 b (Gruppe lila) GGS Kremenholl mit 12 Schüler*innen und die Gruppe 4 der Kindertageseinrichtung Sterntaler in der Fritz-Ruhrmann-Straße. Bei der bereits betroffene Ev. Kita Ringstraße verlängern sich aufgrund weiterer positiver Befunde nun die Quarantänemaßnamen.

Betroffen von Corona-Quarantänen sind noch die Klasse 1c der Grundschule Julius-Spristersbach mit 12 Schüler*innen, die Grundschule Steinberg mit der Notbetreuung Grüne Gruppe – hier sind es 7 Kinder–, die Q2-Kurse des EMA-Gymnasiums mit 52 Schüler*innen sowie das Röntgen-Gymnasium mit Q2, Gruppe A des Englisch-LK1, Sowi-LK1, Mathe-GK2, Sport-GK1, Informatik-GK1, Deutsch-GK1 und Geschichte. Betroffen sind hier 37 Schüler*innen.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

02.03.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.653 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 90,7. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage101
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW90,7
Fälle gesamt3.653
Fälle gesamt/100.000 EW3.281,0
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 134 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.653 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.387 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 132 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 599 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Es gibt aktuell insgesamt 57 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und den ersten bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 13 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 3 intensivpflichtige Behandlungen (1 beatmet), Stand 02.03.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Die Woche – KW09/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Sabrina Ottersbach. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Die Fairtrade-Town Remscheid versendet virtuelle Rosen zum Weltfrauentag
  • Die Natur-Schule Grund präsentiert spannende Natur-Erlebnis-Tipps.
  • Kurznachrichten aus Remscheid

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Kochen mit Kärst: Der Live-Kochkurs auf rs1.tv

Markus Kärst und Arunava Chaudhuri präsentieren einen Live-Kochkurs auf rs1.tv. Dazu gibt es fertig vorbereitete Kochboxen mit den notwendigen Zutaten beim Hotel Restaurant Kromberg: 02191 590031

Das Drei-Gänge-Menü: Es beginnt mit einem Süppchen von Curry und Zitronengras, geht weiter mit mediterranen Rouladen vom Westfälischen Hähnchen mit Grillgemüse und mediterranem Kartoffelpüree als Hauptgang und endet mit einem lauwarmem Schokoladenkuchen mit Beerenragout.

Termin der Livesendung:
Freitag, 26. Februar 2021 ab 19 Uhr.

26.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.610 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 76,3. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage85
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW76,3
Fälle gesamt3.610
Fälle gesamt/100.000 EW3.242,4
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Lastwagen verliert Ladung in den Gegenverkehr – Zwei Verletzte

Gestern Mittag, 24.02.2021, gegen 12:30 Uhr, kam es auf der Straße Bergisch Born in Remscheid zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 21-jähriger Lastwagenfahrer die Straße Bergisch Born aus Richtung Lennep kommend. In einer Rechtskurve löste sich die als Ladung befindliche Baggerschaufel vom Laster und stürzte in den Gegenverkehr.

Einem in diesem Moment entgegenkommenden VW eines 24-jährigen Mannes aus Wuppertal fiel die Schaufel auf die Fahrzeugfront. Sowohl der Fahrer, als auch der Beifahrer (20) des Golfs zogen sich leichte Verletzungen zu und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung der verlorenen Ladung musste die Straße zeitweise gesperrt werden. Hierdurch kam es zu Behinderungen des fließenden Verkehrs.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Verkehrskommissariat in Remscheid geführt. (weit)

Mit dem Taxi zum Impfzentrum – wer übernimmt die Kosten?

Viele Menschen über 80 machen Termine in einem Impfzentrum. Oftmals fragen sie sich gleichzeitig, wie sie dorthin kommen. Einige sind nicht mehr mobil und können den öffentlichen Personalverkehr nicht nutzen. Oder das Impfzentrum ist so weit entfernt, dass es nicht ohne ein Auto erreichbar ist.

Viele der Senioren, die sich in der Altersgruppe über 80 Jahre befinden, leiden unter körperlichen Einschränkungen. Einige Menschen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, ein Taxi zu bezahlen. Für diejenigen, die auch nicht auf die Hilfe von Freunden und Verwandten vertrauen können, ist es eine große Sorge, wie sie den oft langen Weg zum Impfzentrum meistern sollen.

„Wir raten dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.“

Verbraucherzentrale NRW

Besonders immobile Menschen haben die Möglichkeit, die Kosten für den Transport bei ihrer Krankenkasse geltend zu machen.

Darüber hinaus macht jedes Bundesland, oftmals sogar jede Kommune, eigene Regeln. Viele Regionen wollen den Bürgern über 80 helfen und finden kreative Lösungen.

Übernahme der Taxikosten durch die Krankenkasse

Besteht für Pflegebedürftige in hohen Pflegegraden oder mobilitätseingeschränkte Menschen keine Möglichkeit, die Fahrt zum Beispiel durch Angehörige selbst zu organisieren, kommt eine Übernahme der Fahrkosten durch die Krankenkasse nach § 60 Absatz 1 SGB V in Betracht. Dies gilt für Personen

  • mit einem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 3, wenn zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität besteht.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 4 oder 5.
  • die im Jahr 2017 aus der Pflegestufe 2 mindestens in den Pflegegrad 3 übergeleitet wurden.
  • Für die Übernahme der Kosten füllt der Arzt ein spezielles Verordnungsformular aus. Eine Genehmigung durch die Krankenkasse ist nicht erforderlich. Allerdings müssen Sie die Fahrt auf der Verordnung quittieren. Hierzu enthält die Verordnung ein gesondertes Blatt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei der Verbraucherzentrale NRW.

Die Übernahme der Fahrkosten zum Impfzentrum stellt eine neue Situation auch für die Krankenkassen dar. Einiges ist noch nicht einheitlich geregelt. Wir raten daher dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.

Wird die Kostenübernahme abgelehnt, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Hier müssten Sie sich darauf beziehen, dass es sich bei der Übernahme der Fahrkosten um eine Leistung der Krankenkassen nach dem SGB V handelt, da auch die Impfung eine Leistung der Krankenkasse ist. Aufgrund der neuen Situation ist allerdings nicht sicher, wie die Krankenversicherung entscheiden wird und ob Sie schließlich auch noch Klage bei Gericht einreichen müssen.

Für privat krankenversicherte Personen richtet sich die Erstattung der Fahrkosten nach dem vereinbarten Tarif mit den zugehörigen Tarifbedingungen.

Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt

In einigen Bundesländern übernimmt das Land die Kosten der Fahrten zum Impfzentrum. Die Regelungen dazu können sich täglich ändern. Informieren Sie sich daher auf jeden Fall bei Ihrer Stadt, Kommune oder Ihrem Bundesland zu den aktuellen Regelungen!

Hier einige Beispiele (Stand Anfang Februar 2021):

Das Land Hessen wird für Menschen, die mindestens 80 Jahre alt sind und die keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen, die Kosten tragen – wenn sie keinen Erstattungsanspruch gegen die Krankenkasse haben.

Das Land Baden-Württemberg hingegen übernimmt die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum nicht. Hier gibt es aber eine ausdrückliche Einigung des Sozialministeriums, dass die Krankenkassen in Baden-Württemberg unter den oben genannten Voraussetzungen die Kosten übernehmen. In der baden-württembergischen Stadt Ulm wiederum wird ein kostenfreier Fahrdienst von der Straßenbahnhaltestelle „Donauhalle“ bis zum Eingang des Impfzentrum organisiert.

Auch das Land NRW übernimmt die Kosten nicht. Diese Aufgabe ist nicht auf Landesebene organisiert, sondern auf kommunaler Ebene. So ist es hier erforderlich, bei der eigenen Stadt / dem Kreis nachzufragen. Einige Städte finden auch kreative Lösungen für dieses Problem. So gibt es in Münster ein „Impftaxi“ für 5 Euro, falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Ähnlich funktioniert es in der Stadt Düsseldorf. Hier erhalten die über 80-Jährigen einen Gutschein für einen Taxikostenzuschuss, wenn die Krankenkasse nicht zuständig ist. Dieser Zuschuss muss beantragt werden. Das dafür erforderliche Formular liegt dem Informationsschreiben bei. Abhängig von der Entfernung werden Gutscheine in Höhe von 10 oder 20 Euro pro Impfvorgang per Post zugesandt. In anderen Kreisen unten Städten gibt es ähnliche Initiativen.

In Niedersachsen können Sie Ihre Transportbescheinigung mit Ihrer Transportrechnung beim Impfzentrum mit der Angabe Ihrer Kontonummer einreichen. Die Kosten werden Ihnen erstattet. Außerdem werden in den Landkreisen und kreisfreien Städte Fahrdienste und andere Angebote geplant, um Menschen in die Impfzentren zu bringen.

In Rheinland-Pfalz bieten vielerorts Bürgerbusse Fahrdienste zum Impfzentrum an. Auch ehrenamtliche Fahrdienste werden regional organisiert.

Wenn das Verlassen der eigenen Wohnung unmöglich ist

Es gibt aber auch Menschen, denen es nicht möglich ist, ihre Wohnung zu verlassen. Ein liegender Transport zum Impfzentrum, um dort geimpft zu werden, ist wohl oftmals aus logistischen Gründen nicht möglich.

Hier gibt es langfristig eine Lösung. Sie können in einiger Zeit zu Hause durch mobile Impfteams geimpft werden. Allerdings gibt es hier noch einige logistische Probleme, die unter anderem dadurch entstehen, dass eine durchgehende Kühlung des Impfstoffs erforderlich ist.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW