Solingen: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Auf der Neuenkamper Straße in Solingen-Höhscheid kam es am gestrigen Abend (25.02.2023) zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 19:30 Uhr ein 35-jähriger Solinger mit seinem Ford die Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Leichlingen. Zwischen den Einmündungen Bauermannskulle und Neuenhaus kam er aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den dortigen Grünstreifen. Von dort bewegte sich das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf schleuderte der Ford über die Fahrstreifen des Gegenverkehrs, kam erneut von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Trotz unmittelbarer Versorgung durch Ersthelfer, eintreffender Polizeibeamter und Kräfte des Rettungsdienstes erlag der Mann wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen der Unfallursache und die Rekonstruktion des genauen Unfallgeschehens werden durch das Verkehrskommissariat geführt und dauern an. Mögliche Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, ihre Wahrnehmungen an die Polizei unter der Rufnummer 02022840 weiterzugeben.

Die Neuenkamper Straße musste für mehrere Stunden zur Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle gesperrt bleiben. (weit)

Jürgen Hardt: Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit

Vor einem Jahr hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestags­abgeordnete aus Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), erklärt hierzu:

Seit einem Jahr sterben ukrainische Soldaten bei der Verteidigung ihres Landes gegen die russische Kriegs­maschinerie. Seit einem Jahr müssen ukrainische Familien und Kinder fliehen, werden Städte und Dörfer von russischer Artillerie zerbombt. Seit einem Jahr wissen wir, dass sich das Russland Putins für eine Zerstörung der europäischen Friedensordnung entschieden hat.

An diesen Krieg und dieses Leid dürfen wir Deutsche uns nicht gewöhnen. Es muss jeden Tag aufs Neue klargemacht werden, dass dieser Krieg nur eines ist: ein Verbrechen, das sich nicht lohnen darf.

„Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Die Ukraine führt diesen Krieg nicht für sich allein. Sie verteidigt nicht nur ihre eigene Existenz als Staat, sondern die Herrschaft des Rechts in Europa gegen militärische Aggression, gegen Kriegsverbrechen und Diktatur. Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit.

Eine bittere Erfahrung der letzten zwei Jahrzehnte mit Putin als Präsident ist, dass er nur aus der Defensive zu diplo­ma­tischen Zugeständnissen bereit ist. Er wird den Angriffskrieg gegen die Ukraine nur beenden und sich mit Präsident Selenskyj an den Verhandlungstisch setzen, wenn die Fortführung des Kampfes risikoreicher erscheint, als Friedensverhandlungen zu beginnen.

Die Ukraine muss durch westliche Waffenhilfen in die Lage versetzt werden, Putin militärisch die Stirn zu bieten. Waffenlieferungen an die Ukraine verlängern nicht den Krieg, sondern erhöhen die Aussicht, das Schlachten in der Ukraine zu beenden. Gleichzeitig müssen umfassende Sanktionen dazu führen, dass Russland technologisch bald nicht mehr in der Lage ist, eigene Waffensysteme zu produzieren. Diesen Sanktionen haben sich alle Länder anzuschließen, die für sich in Anspruch nehmen, anerkannte Mitglieder der Weltgemeinschaft zu sein.

„Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Deshalb war es so wichtig, dass die demokratischen Fraktionen des Bundestags auf Druck der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 28. April 2022 von der Bundes­regierung entschiedene Unterstützung für die Ukraine verlangt haben. Noch immer warten die ukrainischen Streitkräfte täglich auf die versprochenen Waffen aus Deutschland und zahlen währenddessen einen hohen Blutzoll. Viele Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn diese Bundesregierung in der Frage Waffenlieferungen einiger gewesen wäre.

Die ukrainische Politik und Zivilgesellschaft haben eine bemerkenswerte Widerstandsbereitschaft gezeigt. Putin hat die Standfestigkeit dieser jungen Demokratie unterschätzt. Es kommt darauf an, diesen ukrainischen Mut zu belohnen.

Dauerhaften Frieden in Europa ohne einen militärischen Erfolg der Ukraine gegen die russischen Besatzer wird es nicht geben. Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss. Wenn Putin gegen die Ukraine siegt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er die Europäische Union und die NATO direkt heraus­fordert. Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert und dafür muss die Ukraine weiter in der Lage sein, schnell Territorium zurück­zuerobern.

Unsere Stärke gegen militärische Bedrohungen liegt im NATO-Bündnis. Wir können uns auf dieses Bündnis verlassen, doch wir dürfen unsere Partner nicht ent­täuschen. Dem Kanzlerwort „2 Prozent für Verteidigung ab sofort“ müssen Taten folgen. Sonst schwindet auch noch das Vertrauen in Deutschland und der isolationistische Teil der Republikaner in den USA und die Deutschland-Skeptiker in Europa bekommen Oberwasser. Aktuell droht, dass Deutschland im Jahr 2023, wie vermutlich schon im Jahr 2022, weniger für Verteidigung ausgibt als versprochen.

Eine solche Verantwortungslosigkeit kann sich die Bundesregierung nicht länger leisten.

Stadt Solingen sucht Schöffinnen und Schöffen

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Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger sich bei der Stadtverwaltung Solingen – Stadtdienst Recht – als Schöffin oder Schöffe bewerben. Die Wahl der Schöffen für das Jugendschöffenamt wird gesondert vom Stadtdienst Jugend organisiert. Die Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2024 und dauert fünf Jahre.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Von der Wahl ausgeschlossen sind Personen, die unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurden (auch auf Bewährung) oder gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, das zum Verlust der Berechtigung zur Übernahme von Ehrenämtern führen kann.

Bewerbungen sind bis zum 15. April möglich

Auch hauptamtlich in der oder für die Justiz Tätige (Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelferende, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienende sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Interessentinnen und Interessenten können sich bis zum 15. April 2023 online bewerben. Alternativ gibt es im Internet ein schriftliches Bewerbungsformular zum Download. Es ist auch in den Bürgerbüros erhältlich: www.solingen.de

Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular muss bis zum 15. April 2023 im Original in einem frankierten Umschlag folgende Adresse geschickt werden:

Klingenstadt Solingen
Stadtdienst Recht
Walter-Scheel-Platz 1
42651 Solingen

Alternativ können Bewerbungen auch in den Bürgerbüros oder im Rathaus abgegeben werden. Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 0212 – 290-6460.

Die Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen – Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter – Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. – bietet Anfang 2023 mehrere Informationsveranstaltungen für Interessenten an. Auch die Volkshochschulen führen hierzu Abendveranstaltungen durch.

Geringer Bakterienbefall in Wasserleitungen festgestellt

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KiTa Pinocchio und Wilhelm-Hartschen-Schule: Wasser kann weiter genutzt werden.

Das Gebäudemanagement der Stadt Solingen lässt regelmäßig das Trinkwasser in allen städtischen Gebäuden kontrollieren. Dabei sind jetzt leicht erhöhte Legionellenwerte in der Kindertagesstätte Pinocchio und der Wilhelm-Hartschen-Schule festgestellt worden. Grundsätzlich darf das Wasser aber weiterverwendet werden, da die Werte weit unter dem Grenzwert von 10.000 KbE (koloniebildende Einheiten) pro 100 ml liegen, ab dem Duschen geschlossen werden müssten.

Weit unter Grenzwert

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind Legionellen „Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen, von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Lungenentzündungen. Sie sind weltweit verbreitete Umweltkeime, die in geringer Anzahl natürlicher Bestandteil von Oberflächengewässern und Grundwasser sind.“

Das Gebäudemanagement wird nun in den beiden Immobilien mit einem Sachverständigen prüfen, wie die Legionellenzahl wieder reduziert werden kann: Je nach Gebäude kann das z.B. durch planmäßiges Spülen der Leitungen erreicht werden oder durch den Ausbau von „toten“, also ungenutzten, Leitungsstrecken aus Leitungssystemen.

Dass Legionellen sich ausbreiten, ist in altem Gebäudebestand, besonders in öffentlichen Gebäuden, nicht selten: Manchmal sind die Leitungsabschnitte zwischen Heizsystemen und Duschen zu lang, so dass die Temperaturen über 60 Grad nicht mehr überall erreicht werden, bei denen die Bakterien absterben. Oder das Wasser steht zu lange in der Leitung, weil der Verbrauch stark gesunken ist.

Nach der Trinkwasserverordnung gilt Wasser bereits ab einem Wert von 100 kbE/100 ml als belastet (sog. „technischer Maßnahmewert), da für Menschen mit geschwächter Immunabwehr das Restrisiko einer Infektionsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, sollten sie zerstäubte Wassertröpfchen (Aerosole) einatmen. An den beiden Einrichtungen wird deshalb jetzt durch Aushang über diese Fakten informiert.

Weitere Informationen zu Legionellen auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/legionellen/#c880

Warnstreiks bei der Müllabfuhr

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In Solingen werden heute keine Mülltonnen geleert.

Heute finden Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Betroffen sind auch die Technischen Betriebe Solingen (TBS). Bei der Müllabfuhr kommt es deshalb zu erheblichen Beeinträchtigungen, heute werden keine Abfallbehälter geleert.

Alle Behälter, also braune Biotonnen, gelbe und blaue Tonnen, werden im Laufe der Woche nachträglich geleert. Die TBS bitten darum, dass sie bis dahin auf dem Bürgersteig stehen bleiben.

Die schwarzen Restmüllbehälter. die heute stehen bleiben, werden am Mittwoch 22. Februar, geleert. Das gilt auch für alle Tonnen, die heute im 14-tägigen Leerungsrhythmus dran wären. Sollten die Behälter voll sind, bitten die TBS, am Leerungstag verschlossene Abfallsäcke neben die Tonne zu stellen. Auch die Sperrmüllsammlung fällt aus. Die TBS sind aktuell dabei, diejenigen zu kontaktieren, die für heute eine Terminzusage hatten, um neue Lösungen zu vereinbaren.

Stadt Solingen sucht Jugendschöffinnen und Jugendschöffen

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Der Stadtdienst Jugend sucht Jugendhauptschöffinnen und Jugendhauptschöffen sowie Jugendhilfsschöffinnen und Jugendhilfsschöffen. Tätig werden diese bei den Jugendschöffengerichten beim Amtsgericht Solingen und den Jugendkammern des Landgerichtes Wuppertal. Die Amtszeit dauert vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2028.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind, in Solingen wohnen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen.

Bewerbung bis zum 15. April möglich

Wer unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde (auch auf Bewährung) oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen.

Auch hauptamtlich in der oder für die Justiz Tätige (Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelferende, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienende sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden. Bewerbungsformulare sind in den Bürgerbüros erhältlich oder können aus dem Internet heruntergeladen werden: www.solingen.de

Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular muss bis zum 15. April 2023 im Original in einem frankierten Umschlag folgende Adresse geschickt werden:

Klingenstadt Solingen
Stadtdienst Jugend
Walter-Scheel-Platz 1
42651 Solingen

Alternativ können die Bewerbungen auch in den Bürgerbüros und im Rathaus abgegeben werden. Weitere Auskünfte erhalten Interessierte unter den Telefonnummern 0212 – 290-2505 oder 0212 – 290-2518.

ÖPNV: Abos gelten bis zum Jahresende in ganz NRW

Aktion im Nahverkehr geht in die Verlängerung.

„Abobesitzende können sich freuen“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid. Die Abo-Aktion im NRW-Nahverkehr wird bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Aufgrund des großen Zuspruchs haben sich Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und -gemeinschaften sowie Verkehrsunternehmen für die Fortführung dieser Aktion für alle Stammkunden entschieden. Das verschafft Besitzer*innen eines Abo-Tickets die Möglichkeit, landesweit Busse, Bahnen und Nahverkehrszüge beispielsweise für Ausflüge zum Weihnachtsmarkt, Shoppingtouren oder zum Adventskaffeetrinken zu nutzen. Das Beste: Freund*innen oder Familie können kostenfrei mitfahren.

Allen Abonnent*innen wird durch die Verlängerung weiterhin eine landesweite freie Fahrt im Nahverkehr ermöglicht. Die Aktion gilt an allen Wochenenden, Feiertagen sowie in den Herbst- und Weihnachtsferien bis Silvester. Die kostenlose Mitnahme von bis zu fünf Personen oder zwei Fahrrädern ist an den Aktionstagen inklusive. Nicht nur Fahrgäste mit einem bestehenden Abo profitieren von den Vorteilen: Auch wer sich bis Ende des Jahres für den Umstieg auf den klimafreundlichen Nahverkehr entscheidet und ein neues Abonnement im NRW-Nahverkehr abschließt, kann ohne zusätzliche Kosten landesweit Fahrten unternehmen und von den Mitnahmeregelungen profitieren.

In diesen Zeiträumen haben Nahverkehrskund*innen mit einem Abo-Ticket bis Ende des Jahres landesweit freie Fahrt:

  • an allen Wochenenden im Aktionszeitraum (15./16. Oktober, 22./23. Oktober, 29./30. Oktober, 5./6. November, 12./13. November, 19./20. November, 26./27. November, 3./4. Dezember, 10./11. Dezember, 17./18. Dezember, 24./25. Dezember, 31. Dezember)
  • an Feiertagen: Allerheiligen (1. November), 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember)
  • während der NRW-Weihnachtsferien bis Ende des Jahres (23. bis 31. Dezember)

Während der oben genannten Aktionszeiträume werden neben der landesweiten Gültigkeit auch die Mitnahmeregelungen angepasst: Pro Ticket dürfen inklusive Ticketinhaber*innen zwei Personen (Erwachsene*r oder Kind) und bis zu drei Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre) oder zwei Personen (Erwachsene*r oder Kind) fahren und bis zu zwei Fahrräder mitgenommen werden. Zeitliche Beschränkungen, etwa bei 9-Uhr-Abos, werden im Rahmen der Aktion während der Aktionszeiträume aufgehoben.

Die Abo-Tickets gelten während der Aktionszeiträume im gesamten ÖPNV – Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Nahverkehrszügen und der S-Bahn (2. Klasse) – innerhalb Nordrhein-Westfalens. An der Aktion können ausschließlich Kundinnen mit einem regulären Abo-Ticket teilnehmen.

Intakte Lebensräume erhalten

Herbstzeit ist Pilzezeit! Wer sammeln möchte, muss jedoch einiges beachten. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde hin.

Wichtig ist vor allem die nötige Sachkunde: Essbare Arten müssen sicher identifiziert werden können. Dazu gehören etwa Birkenpilz, Rotkappe und Morchel, Steinpilz, Schweinsohr und Brätling oder Hallimasch.

Gesammelt werden darf nur für den Eigenbedarf, also nicht in großen Mengen: Das Mycel im Boden, der Fruchtkörper und die Sporen tragen zur Sicherung des Bestandes und zur Verbreitung bei. Gewerbliches Sammeln ist genehmigungspflichtig.

In Naturschutzgebieten ist das Sammeln grundsätzlich verboten. Die Pilze sind Teil einer Lebensgemeinschaft in einem wertvollen Areal: Sie sind als „Zersetzer“ unterwegs und müssen sich frei entfalten können. Werden sie ennommen, ist das Wirkungsgefüge empfindlich gestört. Hinzu kommt, dass man in Naturschutzgebieten Wege nicht verlassen darf.

Wer Fragen und Anregungen hat, kann sich per Mail an die Untere Naturschutzbehörde wenden:
naturschutz@solingen.de

Obstretter sucht Baumbesitzer

Bergische Tausch- und Verschenkbörse schafft Kontakt.

Aktuell sind die Äpfel in den heimischen Gärten reif und können gepflückt werden. Doch nicht jeder hat Zeit zum Pflücken oder ist fit genug dazu. Schade, wenn das Obst dann auf den Boden ungenutzt auf den Boden fällt.

Abhilfe bietet die Tausch- und Verschenkbörse, die die Technischen Betriebe Solingen (TBS) in Kooperation mit Remscheid und Wuppertal anbieten: https://solingen.verschenkmarkt.info/02/

In der Rubrik „Lebensmittel“ oder „Garten“ können diejenigen, die einen Obstbaum besitzen, Obstretter zum Pflücken einladen. Angebote kann man kostenlos schalten, organisatorische Details müssen dann im persönlichen Austausch geklärt werden.

Welterbe: 3Sat und WDR senden von der Müngstener Brücke

Programmtipp für Samstag (1. Oktober, 14 Uhr) sowie für Montag (3. Oktober, 19.30 Uhr)

Gleich zweimal berichten Fernsehsender in den kommenden Tagen von der und über die Müngstener Brücke. Aufhänger ist die Welterbe-Bewerbung von Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke, die das Tal der Wupper zwischen Solingen und Remscheid überspannt, und in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag gefeiert hat.

Das nehmen die Sender 3Sat und WDR zum Anlass, um am kommenden verlängerten Wochenende einen Beitrag auszustrahlen, der sich mit den Welterbe-Stätten in NRW sowie mit dem aktuellen Kandidaten für die UNESCO-Liste beschäftigt. Das Besondere daran: Der 30 Minuten lange Beitrag wird aus dem Müngstener Brückenpark präsentiert. Unter anderem hat Moderatorin Désirée Rösch dort auch ein Gespräch mit Carsten Zimmermann geführt. Der Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Solingen (SEG) ist Chef-Koordinator für die UNESCO-Bewerbung im Solinger Rathaus.

Die Ausstrahlungstermine

In der Sendung werden sowohl die bisherigen Welterbe-Stätte vorgestellt als auch über die Bewerbung der Müngstener Brücke berichtet. Die Müngstener Brücke bewirbt sich zusammen mit fünf weiteren Großbogenbrücken in Portugal, Frankreich und Italien als serielles, transnationales Welterbe für die UNESCO-Liste. Die Bewerbung läuft und die Müngstener Brücke geht als einziger Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen aussichtsreich mit ihren Partnerbrücken ins Rennen.

Die bisherigen Welterbe-Stätten in NRW

  • Aachener Dom
  • Kölner Dom
  • Niedergermanischer Limes (Grenzwall), Rheinland
  • Schloss Corvey, Höxter
  • Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust, Brühl
  • Zeche Zollverein, Essen

Weitere Informationen zur Müngstener Brücke und zu ihrer Welterbe-Bewerbung zusammen mit den Partner-Brücken in Portugal, Frankreich und Italien:

https://www.solingen.de/marketing/inhalt/muengstener-bruecke-und-brueckenpark-muengsten/

Weitere Informationen zu den Welterbe-Plätzen in NRW:

https://www.nrw-tourismus.de/unesco-welterbe

Die Beiträge mit der Müngstener Brücke werden im Anschluss an die Ausstrahlung auch in den Mediatheken von 3Sat und WDR zu sehen sein:

https://www.3sat.de/gesellschaft/laendermagazin

https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeitgeschichten/videos/index.html

Mindestlohn-Erhöhung: Entlastung für viele Arbeitnehmer*innen

Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land, sieht in der Mindestlohnerhöhung ab 1. Oktober 2022 eine wichtige Entlastung für viele Menschen, die unter den gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel leiden: „Über sechs Millionen Arbeitnehmende in Deutschland werden am Ende des Monats spürbar mehr Geld auf dem Konto haben.“ In Wuppertal, Solingen und Remscheid werden mehr als 45 000 Menschen davon profitieren, wie aus einer aktuellen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss davon gut leben können. Die Mindestlohnerhöhung sorgt dafür, dass weniger Beschäftigte auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind.“

Anja Liebert, MdB Grüne

„Die Mindestlohnerhöhung sorgt für mehr Lohngerechtigkeit und Gleichberechtigung“, sagt Liebert. Die Anhebung auf 12 Euro käme insbesondere Frauen, Beschäftigten in Ostdeutschland und Menschen mit Migrationsgeschichte zu Gute. Für Arbeitnehmer*innen in Branchen wie Handel, Gastgewerbe, Logistik, Gesundheits- und Sozialwesen werde das zu spürbaren Verbesserungen führen.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss davon gut leben können. Die Mindestlohnerhöhung sorgt dafür, dass weniger Beschäftigte auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind“, betont Liebert. Zudem würden höhere Löhne und gute Arbeitsbedingungen das Bergische Land für Arbeitskräfte aus dem In- und Ausland attraktiv machen und so einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. „Nur durch höhere Löhne haben beispielsweise die Pflege oder die Gastronomie eine Chance, genügend Arbeitskräfte zu finden“, erklärt Liebert.

Bibliotheksausweise für die Schultüte

Stadtbücherei bietet I-Dötzchen auch dieses Jahr die kostenlose Nutzung an.

Bald beginnt für Erstklässlerinnen und Erstklässler die Schule. Dann entdecken sie die ersten Buchstaben und werden bald versuchen, selbst in die Welt der Sätze und Geschichten einzutauchen. Durch nichts gelingt dies besser als durch das Erkunden von Büchern!

Mit ihrem vielfältigen Angebot unterstützt die Stadtbibliothek Solingen die Förderung von Lesekompetenz. Gerade auch für Anfängerinnen und Anfänger hält sie daher viele Bücher bereit – lehrreiche, spannende, lustige und bunte.

Außerdem bietet die Bibliothek Lernhilfen an, darunter viele interessante Sachbücher und – für die wohlverdiente Pause – einen umfangreichen Bestand an DVD’s, Hörbüchern, Tonies, Musik-CD’s, Tiptoi und Ting, Comics sowie Spiele für Konsolen.

Ein Mitgliedsausweis für die Stadtbibliothek lohnt sich also – und für Kinder bis zum Alter von 17 Jahren ist er zudem kostenlos. Für die Anmeldung müssen Eltern lediglich ihren Personalausweis vorlegen. Der Bibliotheksausweis für ihr Kind kann dann sofort ausgestellt und mitgenommen werden.

Der Ausweis lässt sich damit ideal in die Schultüte packen. Die Stadtbibliothek freut sich, den Erstklässlern damit viel Spaß zu bereiten und sie so zu ermuntern, sich die Welt der Bücher zu erschließen.

Weitere Informationen unter: www.solingen.de/de/dienstleistungen/42-bibliotheksausweis