Eiltempo: Volksbank begrüßt zwei neue Bankkaufleute

Im Rekordtempo durch die Ausbildung: Die Volksbank im Bergischen Land ist stolz auf zwei junge Kolleg*innen, die ihre Ausbildung bereits nach zwei statt zweieinhalb Jahren erfolgreich beendet haben.

Sarah-Chanelle Olms und Julian Plank bestanden ihre abschließenden mündlichen Prüfungen und werden nun fest weiter bei der bergischen Bank beschäftigt. Vorstandsvorsitzender Andreas Otto gratulierte und versprach: „Wir setzen sehr auf Sie. Wir brauchen gute junge Leute, die sich entwickeln und die Bank voranbringen.“

Sie mussten sich durch die Verkürzung nicht nur Berufsschulstoff selbst erarbeiten, der Großteil der Ausbildung, die im Sommer 2019 begann, war zudem durch die Corona-Pandemie geprägt. Schule und interner Unterricht fanden häufig ausschließlich digital statt, Klausuren und mündliche Prüfung wurden mit Masken absolviert. „Umso schöner ist, dass Sie Ihre Ausbildung trotz dieser Umstände so gut gemeistert haben“, würdigte Vorstandsmitglied Lutz Uwe Magney die besondere Leistung der beiden jungen Volksbanker*innen.

Ausbildungsplatz gesucht?

Für die Ausbildungsjahre 2021 und 2022, die jeweils im August starten, hat die Volksbank im Bergischen Land noch freie Plätze. Interessent*innen wenden sich an Ausbildungsleiterin Ramona Fresen, das geht telefonisch 02191 699-1602 oder per E-Mail: ramona.fresen@voba-ibl.de.

Volksbank: Fünf Open Air-Konzerte mit den Fantas

Bereit für Morgen: Fünf Open-Air-Konzerte der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Fantastischen Vier feiern eine Zukunft voller Zuversicht.

Bühne frei für alle Zuversichtlichen im Bergischen Land. Am Mittwoch, 9. Juni, macht ein ganz besonderer Tour-Bus in Solingen halt. Mit an Bord: Tickets für fünf außergewöhnliche Open Air-Konzerte der Fantastischen Vier. Sie bilden den Höhepunkt einer groß angelegten Aktion der Volksbanken Raiffeisenbanken und der deutschen Kult-Band. Deutschlandweit rufen sie gemeinsam Macherinnen und Macher, Fans und Hoffnungsträger dazu auf, zu teilen, was sie nach vorne schauen lässt, und zu mehr Zuversicht zu inspirieren.

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Das ist der Leitgedanke der Volksbanken Raiffeisenbanken und er ist heute aktueller denn je. „Wenn man gemeinsam mutig und entschlossen nach vorne schaut, kann man viel bewegen und mit Zuversicht in die Zukunft schauen“, sagt Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergische Land.

Ticket-Aktion in Solingen

„Morgen kann kommen. Wir machen den Weg frei.“ heißt die langfristig angelegte Kampagne der Volksbanken Raiffeisenbanken, die sich an alle richtet, die in turbulenten Zeiten tun, was sie können, um das Füreinander zu stärken und ihre Umgebung ein Stück besser zu machen. Der Auftakt für die diesjährigen Aktionen bildet ein großer Aufruf, Videobotschaften der Zuversicht in der App
„GewinnerVideo“ zu teilen. Unter allen Teilnehmenden verlosen die Volksbanken Raiffeisenbanken rund 5.000 Tickets für die exklusiven Open-Air-Konzerte der Fantastischen Vier. Begleitet wird die Aktion von zwei „Ticket-Bussen“, die von Juni bis August ausgewählte Volksbank-Filialen anfahren und Tickets verlosen – so auch die Filiale Solingen-Mitte der Volksbank im Bergischen Land.

Dort, an der Kölner Straße 133, haben alle am kommenden Mittwoch von 10 bis ca. 14 Uhr die Chance, ihre Zuversichtsbotschaften direkt im „Ticket-Bus“ aufzunehmen und gleich vor Ort zweimal je zwei Tickets für eines der begehrten fünf „Morgen kann kommen“-Konzerte zu gewinnen. Die fünf exklusiven Konzerte der Fantastischen Vier sind für den September 2021 in außergewöhnlichen Locations geplant – selbstverständlich nur, wenn die Corona-Lage es zulässt, aber die Zeichen dafür stehen gerade gut. Anstelle klassischer Musik-Arenen haben die Kolleginnen und Kollegen der rund 800 Volksbanken Raiffeisenbanken dafür spektakuläre Orte im Umfeld ihrer Geschäftsgebiete nominiert. Konzertort für den Westen ist die Turnierwiese bei Manderscheid (Eifel), gelegen zwischen zwei Burgruinen. Alle Locations stehen für das Wechselspiel zwischen Wandel und Beständigkeit – und ab sofort auch für die Zuversicht, dass es immer vorwärts geht im Leben und auch wieder Zeiten kommen,
in denen das gemeinsame Feiern von Live-Musik wieder selbstverständlich ist. Weitere Informationen unter www.bergische-volksbank.de/fanta4

Infos zur Teilnahme im Überblick

  • In einer max. 35-sekündigen Videobotschaft teilen Menschen ihre Zuversichtsbotschaften und beantworten die Frage, warum sie Lust auf morgen haben und sich auf die Zukunft freuen. Die Teilnahme ist bis zum 27. August 2021 über die App GewinnerVideo (verfügbar für Android und iOS) oder über die Ticket-Busse vor Ort möglich.
  • Unter allen Teilnehmenden verlosen die Volksbanken Raiffeisenbanken rund 5.000 Tickets für die exklusiven Open-Air-Konzerte der Fantastischen Vier.
  • Eine Auswahl der eingereichten Videos wird ab Mitte Juli auf der Kampagnenwebsite www.vr.de/morgenkannkommen vorgestellt.
  • Die Open-Air-Konzerte und die Ticket-Tour finden unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzverordnung und Empfehlungen des RKI statt. Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind zuversichtlich, dass zum geplanten Zeitpunkt der Konzerte im September 2021 Lockerungen für Genesene, Geimpfte und Getestete greifen. Sollten die Konzerte wider Erwarten zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich sein, werden sie zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Rollerfahrer stürzt – Schwer verletzt

Gestern (21.04.21), gegen 11:25 Uhr, erlitt ein Rollerfahrer schwere Verletzungen, nachdem er mit seinem Fahrzeug stürzte.

Der 66-Jährige war mit seiner Honda auf der Theishahner Straße in Richtung Hahnerberger Straße unterwegs, als er aus noch unbekannten Gründen in Höhe der Zufahrt zur Schnellstraße L418 stürzte. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung seiner schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn zeitweise gesperrt werden. An der Honda entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 2000 Euro.(sw)

Nächtlicher Einsatz in der Wuppertaler Nordstadt

Gestern Abend (21.04.2021), gegen 22:15 Uhr, kam es in der Elberfelder Nordstadt zu einem größeren Polizeieinsatz.

Mehrere Anwohner meldeten dem Notruf eine circa 15 – 20 köpfige Personengruppe die Parolen skandierte und Pyrotechnik entzündete. Zudem wurden Mülltonnen und Warnbaken einer Baustelle auf die Marienstraße geworfen. Zwei junge Männer, die nach ersten Erkenntnissen der Gruppe angehörten konnten festgenommen werden.

Staatsschutz eingeschaltet

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht und Landfriedensbruchs aufgenommen. Ob Sachschaden entstand, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. (sw)

Wuppertaler Stadtwerke investieren 30 Millionen Euro in klimaneutrales Wärmenetz

Wuppertal geht den nächsten Schritt beim Klimaschutz. Bis 2030 soll der komplette Innenstadtbereich Elberfelds auf klimafreundliche Fernwärme umgestellt werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro werden die Fernwärmeleitungen in der Elberfelder City ausgebaut und von Dampf auf Heizwasser umgestellt. Mit der klimaneutralen Wärmeversorgung können künftig 5.500 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermieden werden. Die Arbeiten beginnen Ende April.

„Da wir den Fernwärmeausbau in die städtebaulich Sanierung integrieren können, öffnet sich jetzt das Zeitfenster, die Wärmeversorgung der Elberfelder Innenstadt praktisch CO2-frei zu machen“, erklärt WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach. Hauptproduzent der WSW-Fernwärme ist das Müllheizkraftwerk des kommunalen Entsorgers AWG, einer WSW-Beteiligung. Dort wird die „WSW Talwärme“ durch die thermische Verwertung biogener Abfallstoffe erzeugt. Diese Wärmeenergie gilt mit einem Emissionsfaktor von lediglich 0,025 Kilogramm CO2/kWh als klimaneutral. Bisher nutzen etwa 280 Abnehmer in der Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld Fernwärme. Nach Analysen der WSW können zukünftig über 650 Liegenschaften, darunter Einkaufszentren, Hotels und Gewerbe versorgt werden. Für die WSW ist die Investition ein zentraler Baustein, um den Klimaschutz voranzutreiben, erläutert Hilkenbach: „Die Energiewende in Städten wird zu einem ganz wesentlichen Teil im Gebäudesektor entschieden.“

„Die Energiewende in Städten wird zu einem ganz wesentlichen Teil im Gebäudesektor entschieden.“

Markus Hilkenbach, Vorstandsvorsitzender Wuppertaler Stadtwerke

Im Zuge des Fernwärmenetz-Ausbaus werden die WSW zum einen die über 60 Jahre alten Leitungen erneuern. Zudem wird die Wärmeversorgung von Dampf auf Heizwasser umgestellt. Im Dampfnetz liegen die Vorlauftemperaturen bei über 200° Celsius. Durch die Umstellung auf das Medium Heizwasser können diese auf maximal 120° Celsius reduziert werden. In Summe sind die die Energie- und Wasserverluste im zukünftig geschlossenen Vor- und Rücklaufsystem sehr viel geringer, als im offenen Kondensatrücklauf des bisherigen Dampfnetzes. Frank Pieper, Geschäftsführer der WSW Netz: „Ein Effizienzgewinn, der sich unmittelbar im geringeren Brennstoffeinsatz bei gleicher Wärmeausbeute niederschlägt.“ Insgesamt, erläutert Pieper, werde die WSW über 33 Kilometer Leitungen neu bauen und austauschen.

Es ist nicht das erste Klimaschutz-Großprojekt der WSW in Wuppertal. Der 2016 begonnene Bau einer neuen Fernwärmetrasse vom Wuppertaler Müllheizkraftwerk in das dicht bebaute Tal der Wupper machte die Abschaltung des innerstädtischen Kohlekraftwerks Elberfeld möglich. „Diese Maßnahme führte zu einer CO2 Reduktion von jährlich 450.000 Tonnen“, so Hilkenbach.

Auch im Nahverkehr setzten die WSW auf klimafreundliche Technologie. Als eines der ersten ÖPNV-Unternehmen deutschlandweit setzt die WSW mobil GmbH seit dem Sommer des vergangenen Jahres Wasserstoffbusse mit Brennstoffzellen ein. Der Wasserstoff wird im Konzernverbund mit der AWG mit Strom aus der Müllverbrennung produziert.

Stadt und Stadtwerke in Wuppertal sehen sich als Vorreiter beim Klimaschutz. Der WSW-Konzern und seine Töchter, die WSW Energie & Wasser AG, WSW mobil GmbH und AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal – hat bis heute seinen CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um mehr als 60 Prozent reduziert, und damit die europäischen und nationale Vorgaben weit übertroffen.

Ronsdorf: Drei beschädigte Fahrzeuge nach Brand

Heute (13.04.2021), in den frühen Morgenstunden (gegen 03:30 Uhr), meldeten Anwohner einen Brand an der Staubenthaler Straße in Wuppertal – Ronsdorf.

An drei geparkten Autos (Mercedes-Benz, Honda, Opel) entstand dadurch erheblicher Sachschaden. Das Feuer schädigte darüber hinaus einen Container, einen Baum und eine Hecke. Nach vorläufigen Erkenntnissen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Seltene Geburt eines Hirschebers im Grünen Zoo Wuppertal

Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich über die Geburt eines Hirschebers, der am 3. März 2021 nachmittags um 15.40 Uhr gesund zur Welt gekommen ist. Hirscheber werden nur selten in Zoologischen Gärten gepflegt und in der Roten Liste der Internationalen Naturschutzunion IUCN als gefährdet (vulnerable) eingestuft.

Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich über die Geburt eines Hirschebers, der am 3. März 2021 nachmittags um 15.40 Uhr gesund zur Welt gekommen ist. Foto: Stadt Wuppertal
Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich über die Geburt eines Hirschebers, der am 3. März 2021 nachmittags um 15.40 Uhr gesund zur Welt gekommen ist. Foto: Stadt Wuppertal

Erst 2019 gelang im Grünen Zoo Wuppertal nach 27 Jahren wieder eine Nachzucht dieser bedrohten Tierart, im vergangenen Jahr wurde ein Jungtier kurz nach der Geburt leider tot im Stall aufgefunden. Daher ist die Freude über die diesmal wieder erfolgreiche Geburt groß.

Für Mutter „Yala“ ist es bereits die dritte Geburt und das zweite Jungtier, um das sie sich nun fürsorglich kümmert. Gemeinsam mit dem kleinen Ferkel hält sie sich aktuell noch überwiegend im Stall auf, wo sie sehr aufmerksam und fokussiert ihren Nachwuchs betreut. Das Jungtier, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, konnte bereits wenige Sekunden nach der Geburt stehen und laufen, von seiner Mutter „Yala“ wird es mit Muttermilch versorgt. Vater des Jungtiers ist wie beim letzten Nachwuchs das Männchen „Manni“. Damit besteht die Wuppertaler Hirscheberrotte aktuell aus fünf Tieren (zwei Weibchen, zwei Männchen und das Jungtier noch unbekannten Geschlechts).

Der Grüne Zoo Wuppertal ist einer von aktuell fünf Zoos in Deutschland, die Hirscheber pflegen, in ganz Europa werden derzeit rund 40 Tiere gehalten. Geburten bei diesen Schweineartigen aus dem indonesischen Regenwald sind selten, die Zahl der Jungtiere im vergangenen Jahr lag in Europa im einstelligen Bereich.

Daher ist die erfolgreiche Geburt nicht nur eine Sensation für den Grünen Zoo, sondern auch von herausragender Bedeutung für den europäischen Bestand und die Erhaltung dieser bedrohten Tierart. Mit großer Begeisterung reagierte daher auch der Zuchtbuchführer Jörg Beckmann aus dem Tiergarten Nürnberg auf die erfreuliche Nachricht aus dem Grünen Zoo.

Schutz im natürlichen Lebensraum

Gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. setzt sich der Grüne Zoo für den Schutz der hoch bedrohten Hirscheber in ihrem natürlichen Lebensraum ein, deren Population in freier Wildbahn durch Holzeinschlag und Brandrodungen, illegale Goldschürfungen und Bejagung stark zurückgegangen ist. Seit 2019 unterstützt der Zoo-Verein ein Projekt der ZGAP (Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.) zum Erhalt der Hirscheberpopulation im Nantu-Regenwald, einem der wenigen noch unberührten Waldgebiete auf der indonesischen Insel Sulawesi.

Die ZGAP finanziert dort Ranger, um Hirscheber und andere Tiere vor Wilderei zu schützen, und fördert durch Aufklärung und Einbindung der örtlichen Bevölkerung die Akzeptanz und Unterstützung für die Natur- und Artenschutzmaßnahmen vor Ort. Zoo-Verein und Grüner Zoo leisten auf diese Weise einen wichtigen Beitrag für den internationalen Natur- und Artenschutz und die Erhaltung einer hoch bedrohten Art und ihres Lebensraumes.

der Grüne Zoo Wuppertal ist seit dem 8. März 2021 wieder geöffnet. Alle Infos: https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/

Quelle: Stadt Wuppertal

Radfahrer schwer verletzt in Wuppertal

Gestern (09.03.2021), gegen 20:20 Uhr, erlitt ein Radfahrer in Wuppertal – Elberfeld schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall.

Der 61-Jährige fuhr auf der Straße Hofkamp in Richtung Innenstadt. Als ein 49-Jähriger mit seinem Smart von der Deweerthstraße auf die Straße Hofkamp abbog um seine Fahrt in gleicher Richtung fortzusetzen, kam es zum Zusammenstoß. Dabei zog der Radfahrer sich eine schwere Verletzung zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Nach einer ersten Schätzung beträgt der Sachschaden 700 Euro. (sw)

10.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 13.198 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 78,0. 384 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage277
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW78,0
Fälle gesamt13.198
Fälle gesamt/100.000 EW3.716,7
Todesfälle gesamt384
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Wuppertal: Corona-Werte

Am 10. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13300
– davon aktuell infizierte Personen: 536
– davon genesene Personen:12379
– davon verstorbene Personen385
Gesamtzahl in Quarantäne1221
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.482
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten275
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1378
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)86
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:38
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:279
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:78,59

Quelle: Stadt Wuppertal

Internationaler Frauentag am 8. März: Wann, wenn nicht jetzt!

Die Corona-Pandemie hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Vor allem Frauen sind die Leidtragenden: Sie sind es, die bis an ihre Belastungsgrenze im Gesundheitsbereich arbeiten, sie sind es, die nach Wegfall ihres Minijobs keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.

Hauptsächlich sind sie es, die neben Homeoffice auch das Homeschooling und den Haushalt übernehmen. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien.

Der Internationale Frauentag am 8. März ist traditionell ein Tag für die städtische Gleichstellungsstelle, auf die Situation von Frauen hinzuweisen. Die Pandemie vergrößert Probleme, auf die Gleichstellungsstellen und Frauenbüros sowie zahlreiche Verbände bereits seit Jahrzehnten hinweisen. 

Frauen in systemrelevanten Berufen

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, welche Berufe unter den Bedingungen der Corona-Pandemie als systemrelevant gelten. Es sind Kranken- und Altenpfleger*innen, Verkäufer*innen, medizinische Fachangestellte, Erzieher*innen und alle, deren Arbeit in der Öffentlichkeit oft nicht wahrgenommen wird. Menschen, die in den Küchen, den Wäschereien, in der Verwaltung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und in den Rettungsdiensten arbeiten. Es sind die so genannten „Frauenberufe“, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden müssen. Daraus ergibt sich, dass diese gesellschaftlich notwendige Arbeit neu bewertet werden muss. 

Minijobs ohne Existenzsicherung

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Minijobs, in denen überwiegend Frauen (62 Prozent) arbeiten, keine Existenzsicherung in der Krise sind. Von den Regelungen des Kurzarbeitergeldes können Minijobberinnen nicht profitieren, da sie nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Damit bricht für sie eine wichtige Einnahmequelle weg. Es wird deutlich: Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden, um sie krisensicher zu machen.

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Care-Arbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. Frauen sind es, die wegen geschlossener Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen den Part der Versorgung der Familie übernommen haben, einschließlich des Homeschoolings – neben ihrem systemrelevanten Beruf oder im Homeoffice. Besonders betrifft dies alle Alleinerziehenden. 

Aufwertung gefordert

Eine gerechte Aufteilung der Carearbeit ist dringend nötig!

Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen setzt sich die Gleichstellungsstelle der Stadt ein für

  • Eine finanzielle Aufwertung der Berufe in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Erziehung und Einzelhandel sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. 
  • Eine Abschaffung der Sonderregelungen für geringfügige Beschäftigung.
  • Eine Abstimmung der Steuer-, Sozial- und Familienleistungen, damit sie zu einer tatsächlichen finanziellen Verbesserung für Mütter, Väter sowie insbesondere für Alleinerziehende führen.
  • Die Schaffung von Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Müttern und Vätern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen. 

Veranstaltungshinweise zum Internationalen Frauentag

Montag, 08.03.2021, 19.00 bis 20.30 Uhr 
Online-Vortrag „Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen“ mit Donatella Chiancone-Schneider (Kunst- und Filmhistorikerin).

Die widersprüchliche Geschichte bildender Künstlerinnen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wird mit historischem Hintergrundwissen und zahlreichen Bildbeispielen aus vielen Ländern illustriert. Kurs-Nr. 11-3100w@121, 7 Euro). Anmeldung: Telefon 0202 563 2607, nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.bergische-vhs.de

Freitag, 12.03.2021, 13.30 bis 15.00 Uhr
Diskussion „Corona und Frauen“ mit Roswitha Bocklage & Martina Völker (Gleichstellungsstelle für Frau und Mann)

Die Veranstaltung wird als Video-Konferenz stattfinden. Anmeldung unter gleichstellungsstellestadt.wuppertalde. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.wuppertal.de/gleichstellungsstelle

Quelle: Stadt Wuppertal

08.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 13.083 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 67,6. 382 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage240
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW67,6
Fälle gesamt13.083
Fälle gesamt/100.000 EW3.684,3
Todesfälle gesamt382
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Wuppertal: Corona-Werte

Am 8. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13239
– davon aktuell infizierte Personen: 544
– davon genesene Personen:12312
– davon verstorbene Personen383
Gesamtzahl in Quarantäne1257
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.498
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten243
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1348
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)168
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:1
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:305
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:85,92

Quelle: Stadt Wuppertal

06.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 13.083 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 78,6. 382 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage279
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW78,6
Fälle gesamt13.083
Fälle gesamt/100.000 EW3.684,3
Todesfälle gesamt382
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen