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In Parkhaus ausgeraubt

In einem Parkhaus an der Straße Hofaue in Wuppertal kam es am 01.08.2022, gegen 16:30 Uhr zu einem Raub.

Ein 61-jähriger Mann kehrte kurz vor der Tat zu seinem Auto zurück, verstaute seinen Rucksack im Kofferraum und stieg durch die Fahrertür ein. Darauffolgend klopfte ein Mann an die Scheibe und wies ihn auf eine vermeintliche Beschädigung an seinem Fahrzeug hin. Als der 61-Jährige ausstieg und um das Fahrzeug herum ging, öffnete ein weiterer Täter den Kofferraum, zog den Rucksack heraus und rannte gemeinsam mit seinem Komplizen in Richtung Treppenhaus.

Der Bestohlene eilte hinterher und erreichte die beiden im Treppenhaus. Dort wurde er von den Räubern zu Boden gestoßen, wobei er sich verletzte. Die Männer flohen nach unten.

Die Täter werden als circa 1,75 m bis 1,80 m groß und schlank beschrieben. Zur Tatzeit hatten sie dunkle Haare. Einer der beiden war zudem mit einem schwarzen T-Shirt und einer dunklen Hose sowie einer Sonnenbrille bekleidet.

Zeugen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Ronsdorf: Endlich wieder Kinderfest

Die W.i.R. in Ronsdorf freut sich wieder zum traditionellen Kinderfest einladen zu können.

Am Samstag, 6. August 2022 findet von 11 bis 15 Uhr nach langer Corona-Pause auf dem Bandwirkerplatz wieder das Kinderfest der WiR in Ronsdorf statt. Das Maverland ist eine phantastische Welt mit Spiel, und Spaß: Es gibt etwa Goldsuchen oder Hufeisenwerfen. Und ein Andenken ans Maverland gibt es mit nach Hause. Die Stadtsparkasse Wuppertal sponsert eine Hüpfburg.

Deckenflohmarkt

Auch der beliebte Deckenflohmarkt findet statt. Anmeldungen hierzu bitte per Mail an: kinderfest@ronsdorf.de, die Kosten pro Decke belaufen sich auf 2 Euro.

Zeugen gesucht: Unfallflucht in Elberfeld

Am 23.07.2022, um 4 Uhr in der Nacht, kam es in der Straße Unterkohlfurth zu einer Unfallflucht eines Pkw.

Zeugen wurden durch einen lauten Knall auf einen Unfall aufmerksam, bei dem ein am Straßenrand geparkter grauer VW Golf im Heckbereich stark beschädigt wurde. Ein heller VW Golf der Baujahre 2009 bis 2014 entfernte sich danach von der Unfallstelle nach Süden in Richtung Kohlfurther Brücke – ohne den Schaden zu regulieren.

Das Fahrzeug des Unfallverursachers ist mutmaßlich im Frontbereich stark beschädigt. Der Sachschaden des geparkten VW liegt bei circa 10.000 Euro.

Zeugen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zeugenaufruf nach Brand auf Spielplatz

Auf dem Spielplatz an der Straße Leibusch kam es gestern Morgen (25.07.2022) gegen 05:15 Uhr zu einem Brandgeschehen, bei dem ein Kleinkraftrad beschädigt wurde.

Anwohner beobachteten vor Eintreffen der Beamten eine Gruppe Jugendlicher, die sich auf dem Spielplatz mit Kleinkrafträdern aufhielten.

Das brennende Kleinkraftrad wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht. Die Polizisten stellten das Fahrzeug sicher.

Zeugen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Größerer Polizeieinsatz an der Bredde

Gestern Abend (25.07.2022) meldeten Anwohner der Polizei gegen 20:15 Uhr eine lautstarke Auseinandersetzung vor einem Mehrfamilienhaus an der Bredde in Wuppertal-Barmen.

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich, nach vorausgegangenen familiären Streitigkeiten, vier Männer (32, 48, 18, 23) gewaltsam Zutritt zum Hausflur eines Mehrfamilienhauses. Die Tatverdächtigen beschädigten mit einer Eisenstange die Hauseingangstür sowie ein vor dem Haus geparktes Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.

Der 23-jährige Randalierer kam einem ausgesprochenen polizeilichen Platzverweis nicht nach und wurde durch die Beamten kurzfristig in Gewahrsam genommen.

Im Rahmen des eingeleiteten Strafverfahrens ermittelt die Kriminalpolizei wegen Bedrohung und Sachbeschädigung. (hm)

Motorradfahrer stürzt auf B7

Am 23.07.2022, gegen 14:45 Uhr, kam es auf der Friedrich-Engels-Allee (B7) zu einem Motorradunfall.

Ein 29-jähriger Motorradfahrer war mit seiner Suzuki GSX-R600 auf der B7 in Richtung Osten unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen mutmaßlich bei Rot zeigender Ampelanlage in den Kreuzungsbereich mit der Loher Straße einfuhr. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen versuchte der Motorradfahrer durch Bremsen und Ausweichen einen Zusammenstoß zu verhindern, wobei er stürzte.

Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei circa 4.000 Euro. Es kam während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme zu Verkehrsbehinderungen. (jb)

Hautkrebs: Nicht einmal jede*r Dritte geht zur Früherkennung

Allein im Corona-Jahr 2020 sind aus diesem Grund rund sieben Erkrankungen je 100.000 Versicherte unerkannt geblieben. Die Zahlen stammen aus dem Onkologie-Report der AOK Rheinland/Hamburg. Daten auch für einzelne Städte und Kreise.

Düsseldorf/Hamburg, 18.07.2022

Die Haut ist in der Sommer- und Urlaubszeit einer starken Belastung ausgesetzt. Mit den intensiven Sonnenstrahlen steigt das Hautkrebsrisiko. Wird eine Erkrankung früh erkannt, stehen die Heilungschancen oft gut. Doch Auswertungen der AOK Rheinland/Hamburg zeigen, dass viele Menschen gar nicht oder nicht regelmäßig zum Hautkrebs-Screening gehen. Noch nicht einmal jeder und jede dritte Versicherte nimmt das Früherkennungs-Angebot wahr.

Gesetzlich Krankenversicherte haben ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Die AOK Rheinland/Hamburg bietet ihren Versicherten bereits ab Vollendung des 18. Lebensjahres solche Checks kostenlos an. In den Jahren 2018/19 haben aber nur knapp 30 Prozent der Versicherten (29,8 Prozent) diese Möglichkeit genutzt. Und die Motivation hat in der Corona-Zeit weiter nachgelassen: Im Jahr 2020 ist die Teilnahme an der Früherkennung im Vergleich zu den Durchschnittswerten der Jahre 2017 bis 2019 um 20 Prozent zurückgegangen. Aufgrund dieser Zurückhaltung blieben allein im Jahr 2020 rechnerisch 6,9 Hautkrebs-Erkrankungen je 100.000 Versicherte unerkannt, wie der Onkologie-Report der AOK Rheinland/Hamburg zeigt.

„Die Pandemie hat die onkologische Versorgung vor große Herausforderungen gestellt. Die Zahl der Arztkontakte insgesamt war deutlich geringer als in den Vorjahren. Deshalb sind im Jahr 2020 auch Screening-Angebote seltener angenommen worden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Heilungschancen steigen, wenn Krebs früh erkannt wird“, sagt Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

Nach den Auswertungen der AOK Rheinland/Hamburg ist der Rückgang beim Hautkrebs-Check mit einem durchschnittlichen Minus von 20 Prozent im Jahr 2020 im Vergleich zu anderen Krebs-Früherkennungsprogrammen am deutlichsten ausgefallen. Besonders in den ersten beiden Quartalen des Jahres sind die Zahlen eingebrochen. Das war bei anderen Früherkennungsprogrammen ähnlich, doch hier ist im dritten und vierten Quartal 2020 ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren zu beobachten. Offensichtlich haben viele Versicherte ihre verschobene Früherkennung nun nachgeholt, so beispielsweise beim Mammographie-Screening und bei der Krebsfrüherkennung der Frau. Beim Hautkrebs-Screening ist das Minus dagegen auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 geblieben.

Regionale Unterschiede beim Hautkrebs-Screening: Aachen liegt vorn, Essen im Durchschnitt, Oberbergischer Kreis hinten

In den Städten und Kreisen an Rhein und Ruhr sowie in Hamburg ist die Bereitschaft zu einer Teilnahme an der Hautkrebs-Früherkennung unterschiedlich stark ausgeprägt. Für den regionalen Vergleich hat die AOK Rheinland/Hamburg die Jahre 2018/19 betrachtet. Hier lag die Teilnahmequote in Aachen am höchsten (37,2 Prozent), am geringsten war sie im Oberbergischen Kreis (20,5 Prozent). Essen befindet sich im Durchschnitt (29,8 Prozent), Remscheid (34,4 Prozent), Wuppertal (34 Prozent), Düsseldorf (33,7 Prozent), Köln (30,2 Prozent) und Hamburg (30,5 Prozent) liegen darüber.

Dabei wäre eine konsequente Nutzung der Früherkennung sehr wichtig, denn seit Jahren werden immer mehr Hautkrebserkrankungen diagnostiziert. Allein zwischen 2006 und 2019 ist die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) um 36 Prozent gestiegen, von 16,9 auf 20,1 pro 100.000 Versicherte jährlich. Außerdem hat die AOK Rheinland/Hamburg ermittelt, dass sich zwischen 2003 und 2019 die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Hautkrebs mehr als verdoppelt hat.

Sozioökonomisch benachteiligte Rentnerinnen und Rentner erkranken früher an Hautkrebs

Der Onkologie-Report der AOK Rheinland/Hamburg geht auch den individuellen Gesundheitschancen nach, die maßgeblichen Einfluss auf den Zeitpunkt der Krebsentstehung haben: Menschen im Rentenalter mit einem niedrigen sozioökonomischen Status erkranken früher als solche mit einem höheren Status. Dieser Unterschied zeigt sich bei allen Krebsarten. Von Hautkrebs sind Männer im Rentenalter mit einem niedrigen Einkommen durchschnittlich rund sieben Jahre früher betroffen, nämlich mit 71 Jahren, als Männer mit einer hohen Rente. Diese erhalten durchschnittlich mit 78 Jahren ihre erste Hautkrebs-Diagnose. Bei den Frauen ist der Unterschied nicht ganz so groß: Hier erkranken die niedrigen Einkommensklassen durchschnittlich mit 74 Jahren und damit fünf Jahre früher als Frauen, die über eine hohe Rente verfügen.

Als Ursache für diese Entwicklung gelten unter anderem Unterschiede im Gesundheitsverhalten. Die Lebens- und Gesundheitschancen des Einzelnen sind in Deutschland eng mit dem sozioökonomischen Status verknüpft. „Durch die gezielte Stärkung der Gesundheitskompetenz ließe sich in einigen Fällen die Entstehung von Krebs hinauszögern. Wir möchten für alle Menschen optimale Gesundheitschancen schaffen, unabhängig von ihrem sozialen Status“, sagt AOK-Vorstand Matthias Mohrmann. Angebote wie die Gesundheitskioske (in Essen, Hamburg, Aachen und Köln) bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu medizinischen und sozialen Leistungen und leisten somit einen wichtigen Beitrag.

INFO: Weißer und schwarzer Hautkrebs

Man unterscheidet zwischen weißem und schwarzem Hautkrebs. Wird der aggressive schwarze Hautkrebs (malignes Melanom der Haut) bereits im Frühstadium entdeckt, ist die Chance auf eine Heilung besonders hoch. Zuletzt erkrankten in Deutschland laut Robert-Koch-Institut (RKI) knapp 23.000 Menschen pro Jahr an schwarzem Hautkrebs. Wesentlich häufiger als das gefährlichere Melanom tritt der weiße Hautkrebs auf – mehr als 200.000 Menschen bekommen jedes Jahr diese Diagnose.

Untersuchungshaft: Verdacht des sexuellen Missbrauchs

Am 19.07.2022 erstattete die Mutter eines 13 Jahre alten Jungen Strafanzeige gegen einen 77 Jahre alten Sporttrainer, der ihren Sohn im Vereinssport als Karatelehrer betreut hatte. Nach den Angaben des Kindes soll der Beschuldigte in zwei Fällen sexuelle Handlungen an ihm vorgenommen haben.

Nach einer Vernehmung des Kindes trugen die ermittelnden Polizeibeamten den Fall bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal vor, die bei dem Amtsgericht Wuppertal neben einem Durchsuchungsbeschluss auch einen Haftbefehl gegen den bereits einschlägig vorbestraften Beschuldigten beantragte. Beide Beschlüsse wurden durch das Amtsgericht Wuppertal erlassen und anschließend durch die Polizei vollstreckt.

Bei der Durchsuchung der Wohnräume des Beschuldigten wurden mehrere Datenträger aufgefunden, die nunmehr ausgewertet werden müssen. Der Haftbefehl wurde anschließend dem Beschuldigten verkündet und dieser in die Untersuchungshaft überstellt.

Für den Fall seiner Verurteilung droht dem Beschuldigten eine langjährige Freiheitsstrafe. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Steine von Autobahnbrücke geworfen

Am 23. Juni 2022, gegen 19.25 Uhr, kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Ein 52-jähriger Audi-Fahrer fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seiner 47-Jährigen Begleitung auf der BAB1 in Richtung Dortmund. Als er unter einer Autobahnbrücke kurz vor der Raststätte Kucksiepen hindurchfuhr, bemerkte er einen größeren Gegenstand, der auf seine Windschutzscheibe prallte. Unmittelbar zuvor waren dem Autofahrer drei Jugendliche auf der Brücke aufgefallen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Beide Personen im Auto blieben unverletzt.

Zeugen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zeugenaufruf: Mann um Geld betrogen

Am 12. Juli 2022 kam es in Wuppertal zu einem vollendeten Betrugsdelikt zum Nachteil eines 69-jährigen Mannes.

Unter der Legende des falschen Polizeibeamten wurde der Geschädigte dazu bewegt eine hohe Geldsumme an einen unbekannten Täter zu übergeben. Diese Übergabe fand am 12. Juli 2022, gegen 15.30 Uhr, auf dem Parkplatz des Mediamarkt an der Friedrich-Engels-Allee statt.

Bei dem Fahrzeug des Geschädigten handelt es sich um eine gold-/bronzefarbene Mercedes E-Klasse. Diesen hatte der Geschädigte circa 80 Meter nach der Schranke, in einer der linken Parkbuchten, vor dem ersten an der Wand befestigten Ausfahrtschild abgestellt.

Der unbekannte Täter betrat zu Fuß aus Richtung der Einfahrt Bendahler Straße den Parkplatz. Von dort ging er zum Fahrzeug des Geschädigten. Die Übergabe des Briefumschlages mit dem Geld fand durch das geöffnete Fahrerfenster statt. Danach entfernte sich der unbekannte Täter. Er nutzte erneut die Parkplatzeinfahrt Bendahler Straße.

Täterbeschreibung

Die Person wird als männlich, etwa 1.80 m groß und 30 Jahre alt beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er dunkelblonde Haare, eine schwarze Jacke, ein dunkelkariertes Hemd sowie eine schwarze Jeans. Der Täter soll eine sehr unreine Gesichtshaut gehabt haben.

Zeugen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Mehr Akzeptanz für die Energiewende schaffen

Welche Ängste und Bedenken haben Menschen gegenüber der Energiewende? Dieser Frage gehen drei Institute der TH Köln und ihre Kooperationspartner aus dem Bildungs-, Energie- und Technologiebereich nach. Das interdisziplinäre Projekt „MEnergie – Meine Energiewende“ zielt darauf ab, Vorbehalte und Wissenslücken mit Medienangeboten abzubauen und setzt dabei auch Augmented und Virtual Reality ein, um die Energiewende verständlicher und erlebbarer zu machen.

„In die Debatte zur Energiewende fließen viele Vorurteile ein. Es kursieren Websites mit Falschinformationen im Netz, teils mit Verschwörungstheorien. Hinzu kommt, dass auch die Inhalte seriöser Quellen, den Nutzen und die Notwendigkeit der Energiewende oft nicht verständlich darstellen. Zusammengenommen führt dies dazu, dass der sichtbare Ausbau von Infrastruktur und erneuerbarer Energien bei Teilen der Bevölkerung auf Unmut stößt“, sagt Dr. Valerie Varney vom Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik. Daher ist das Ziel des Forschungsprojekts, die Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft durch digitale Kommunikationsformate zu steigern und die Potenziale erkennbar zu machen.

Dafür werden zunächst die spezifischen Informationsbedarfe, Vorurteile und Ängste zur Energiewende verschiedener Zielgruppen erfasst. Dazu zählen insbesondere die Jahrgänge zwischen 1980 und 2012 als aktuelle und zukünftige Entscheidungsträgerinnen und -träger in Bezug auf Immobilien, Fahrzeuge und Konsumgüter. Außerdem werden Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen berücksichtigt. „Sie wurden bisher wenig in den Dialog einbezogen, könnten jedoch als Mieterinnen und Mieter von der Energiewende profitieren“, so Varney. Immobilienbesitzerinnen und -besitzer werden ebenfalls angesprochen, da viele von ihnen Häuser bislang kaum umrüsten und gerade im Gebäudesektor große Einsparpotenziale durch energetische Sanierungen und den Einbau effizienter Technik sowie Nutzung erneuerbarer Energien liegen.

Darstellungskraft von Virtual und Augmented Reality nutzen

Darauf aufbauend sollen zielgruppenspezifische Kommunikationskonzepte entwickelt werden, die den Stand der Technik von erneuerbaren Energien erläutern. Dies geschieht durch die starke Einbindung in die Lehre und durch Formate, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Formate sollen bestehende Sorgen nehmen, wie beispielsweise vor Stromausfällen, sowie vor allem auch die positiven Effekte und Einsparmöglichkeiten durch den Einsatz erneuerbarer Energien erklären. Es kommen Social Media, spielerische Ansätze wie Serious Games sowie die Technologien Virtual und Augmented Reality zum Einsatz. „Die AR- und VR-Technologien ermöglichen durch ihren immersiven Charakter ein aktives Erleben der komplexen Zusammenhänge der Energiewende“, so Varney. Beispielsweise kann dadurch gezeigt werden, wie ein Windrad hinter dem eigenen Haus aussieht.

Über „MEnergie – Meine Energiewende“

Döppersberg: Impression aus Wuppertal. Foto: Sascha von Gerishem
Döppersberg: Impression aus Wuppertal. Foto: Sascha von Gerishem

Das interdisziplinäre Forschungsteam der TH Köln – bestehend aus dem Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (IPK), der Köln International School of Design (KISD) und dem Cologne Institute für Renewable Energy (CIRE) – arbeitet mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Unternehmenspartner World of VR zusammen an dem Projekt „MEnergie – Meine Energiewende“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Energiewende und Gesellschaft“ mit rund 955.000 Euro bis November 2024.

Hintergrund

Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-, Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 27.000 Studierende in etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Die TH Köln gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin und Wegbereiterin.

Nachtwanderung: Die Geheimnisse der Nacht erkunden

Zu einer spannenden Nachtwanderung lädt die Natur-Schule Grund Eltern und ihre Kinder (ab 6 Jahren) ein. Wie immer wird es nicht leicht sein, die Tiere der Nacht (Fledermäuse, Eulen, Kröten, Nachtfalter, Schnecken, Laufkäfer u.a.) zu entdecken.

Treffpunkt: Samstag, 16.07.2022, 21 Uhr an der Natur-Schule Grund.

Kosten: 1 Elternteil + 1 Kind 10 Euro, weiterer Elternteil: 7 Euro, weiteres Kind 3,50 Euro, Familie max. 20,00 Euro

Die Veranstaltung ist mit einer Dauer von bis zu 3 Stunden geplant. Taschenlampen und Ersatzbatterien sowie wetterfeste Kleidung nicht vergessen!

Leitung: Diplom-Biologe Jörg Liesendahl

Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzregeln. Eine Anmeldung bis 15.07.2022, 12 Uhr, ist zwingend erforderlich. Bitte melden Sie sich und / oder Ihre Kinder per Mail an: info@natur-schule-grund.de und geben Sie jeweils die Adresse und eine Telefon-Nr. an, da eine Teilnehmer:innen-Liste geführt wird.