ÖPNV: Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln

Wuppertal soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden – das hat sich Oberbürgermeister Uwe Schneidewind auf die Fahnen geschrieben.

Eine Maßnahme auf diesem Weg ist es, die Fahrgastzahlen in Schwebebahn, Bus und Bahn erheblich zu steigern, um damit in großem Umfang Emissionen zu verringern.

Gemeinsam mit vielen anderen Stadtoberhäuptern hat der Wuppertaler Oberbürgermeister nun ein Positionspapier von mehreren Verkehrsverbünden (darunter auch der VRR) unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Dieses Papier soll vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen.

Eine Studie des Wuppertal Instituts hat ergeben, dass ein klimaneutrales Wuppertal nur mit einer deutlichen Verschiebung der Mobilität zu erreichen ist. Die Wissenschaftler haben als Ziel einen Gesamtanteil von 36 Prozent für den ÖPNV definiert – heute liegt der Anteil bei 12 Prozent. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir massive Unterstützung von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Die Kommunen und die örtlichen Stadtwerke können den ÖPNV aktuell nur noch mit großen Kraftanstrengungen aufrechterhalten. Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um die Linien weiter ausbauen zu können, die Taktung zu verdichten und damit Bus und Bahn attraktiver für die Fahrgäste zu machen. Gerade in bisher nicht optimal angeschlossenen Gebieten unserer Stadt ist das besonders wichtig, um die Menschen zum Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu bewegen.“

Die Mobilitätswende, die die Oberbürgermeister*innen in ihrem Positionspapier fordern, zieht große Investitionen nach sich, so Schneidewind weiter. „Dazu brauchen wir neue Fahrzeuge mit neuen, klimafreundlichen Antrieben, die Digitalisierung muss weiter voranschreiten, damit wir On-Demand-Angebote machen können. Deshalb müssen wir unsere Forderung jetzt untermauern, damit die Weichen sobald wie möglich in die richtige Richtung gestellt werden können.“ 

Impfzentrum schließt bald

Das Impfzentrum Wuppertal wird zum 19. September geschlossen.

Alle Leute, die jetzt ihre Erstimpfung im Impfzentrum erhalten, bekommen ihre Zweitimpfung bei ihrem Hausarzt oder in einer anderen Arztpraxis. Eine Liste der Praxen, die Zweitimpfungen anbieten, bekommen die Betroffenen im Impfzentrum.

Die Zweitimpfung sollte drei bis vier Wochen nach der Erstimpfung erfolgen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, für die Zweitimpfung in eine der Arztpraxen zu kommen, kann sich per Mail an die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wenden. Unter kreis.wuppertal@kvno.de gibt es Informationen zum weiteren Vorgehen.

Außerdem bleibt das Impfzentrum am Donnerstag 2. September außerplanmäßig geschlossen. Impfungen sind ab Freitag, 3. September, um 14 Uhr wieder möglich.

Streifenwagen kollidiert mit Fußgängerin

Bei einem Verkehrsunfall in Remscheid wurde am Mittwochnachmittag (25.08.2021) eine junge Wuppertalerin schwer verletzt.

Nach ersten Ermittlungen befuhr gegen 16.10 Uhr ein Streifenwagen der Wuppertaler Polizei mit eingeschaltetem blauem Blinklicht und Einsatzhorn die Freiheitstraße. Die Beamten befanden sich auf der Anfahrt zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten.

An der Fußgängerfurt am Willy-Brandt-Platz beabsichtigte die 20jährige Fußgängerin die Straße bei der für sie grünlichtzeigenden Ampel zu überqueren. Dabei telefonierte die Frau nach Angaben von Zeugen und ihren eigenen Angaben mit ihrem Smartphone. Während andere Fußgänger stehenblieben, um die Beamten passieren zu lassen, bemerkte die Fußgängerin den Streifenwagen offensichtlich nicht.

Der Fahrzeugführer des Streifenwagens konnte sofort reagieren, leitete eine Notbremsung ein und wich nach rechts aus. Aber auch die Fußgängerin wich plötzlich in die gleiche Richtung rückwärts aus. Es kam zum Zusammenstoß der Fußgängerin mit dem Streifenwagen. Die 20-Jährige wurde durch den Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt. Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu leichten Verkehrsstörungen im innerstädtischen Bereich. Aus Neutralitätsgründen hat das Verkehrskommissariat der Hagener Polizei die Ermittlungen aufgenommen. (sch)

Kind läuft unvermittelt auf die Straße und prallt gegen Auto

Am 25.08.2021, um 16:25 Uhr, kam es auf der Straße Mohrhennsfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Auto.

Ein 4-jähriger Junge lief kurz vor der Kreuzung Mohrhennsfeld und Oberhoffsfeld unvermittelt auf die Fahrbahn. Durch die am Fahrbahnrand geparkten Autos konnte ein 25-jähriger Skoda-Fahrer den Jungen erst wahrnehmen, als er an die Beifahrerseite des Wagens prallte.

Der 4-Jährige wurde zur Behandlung und Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Nachtwanderung: Fledermäuse am Rande der Stadt

In Anlehnung an die „International Bat Night“ bietet die Natur-Schule Grund innerhalb von zwei Wochen jeweils samstags (28. August und 4. September 2021), eine Fledermaus-Wanderung im Grenzbereich von Wuppertal und Remscheid an.

Zwergfledermäuse und – über größeren Wasserflächen – auch Wasserfledermäuse sind inzwischen in den Bergischen Großstädten häufiger anzutreffen. Insbesondere die Zwergfledermaus ist dabei ein oft unerkannter Mitbewohner in Häusern, die z. B. hinter der Fassadenverschieferung oder unter Dachschindeln ihren kleinen Wohnraumbedarf deckt. Waldränder, Hecken, Weideflächen und Wiesen sowie die Oberfläche von Gewässern locken die Tiere, da sie hier ihre Insektennahrung finden.

Hören können wir Fledermäuse im Normalfall nicht, es sei denn, man macht die Ultraschallrufe mit geeigneter Technik hörbar.
Bei einer Wanderung rund um Heidt in Wuppertal-Ronsdorf stellt Diplom-Biologe Jörg Liesendahl die Lebensräume der Fledermäuse am Rande der Stadt vor und erläutert ihre Biologie.

Nachtwanderung für Familien

Die Nachtwanderungen starten am 28. August 2021 um 20.30 Uhr, bzw. am 4. September 2021 um 20 Uhr. Sie dauern ca. drei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Talsperrenstr. / Ronsdorfer Talsperre“ in Wuppertal-Ronsdorf. Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und eine starke Taschenlampe mit Ersatzbatterien werden empfohlen. Die Veranstaltung ist geeignet für interessierte Einzelpersonen bzw. Kleingruppen und Familien mit Kindern ab ca. 7 Jahren. Der Weg ist stellenweise nicht gut ausgebaut.

Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 3,50 Euro; für Familien mit zwei eigenen Kindern wird ein Teilnehmerbeitrag von 17,50 Euro erhoben (jedes weitere eigene Kind 2 Euro).

Anmeldungen und Coronabedingungen

Wegen der coronabedingten Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung zwingend erforderlich bis jeweils Freitag vor der Wanderung, 12 Uhr, NUR unter info@natur-schule-grund.de.

Bitte geben Sie jeweils die Namen der Angemeldeten, ihre Anschrift(en) und jeweils eine persönliche Telefonnummer. an. Aus den Daten wird eine TeilnehmerInnen-Liste vorbereitet, die ggf. dem Gesundheitsamt zur Rückverfolgung übermittelt werden muss.

Die Teilnehmenden müssen zwingend einen aktuellen Corona-Negativtest oder einen Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung vorlegen. Außerdem ist es erforderlich, eine medizinische oder FFP2-Maske mitzuführen.

Global Brunch in Wuppertal

In netter Runde frühstücken, neue Menschen kennenlernen und sich dabei über globale Zusammenhänge austauschen. Für wen das nach einem perfekten Start in den Sonntag klingt, ist beim ersten Global Brunch in Wuppertal gut aufgehoben.

Während dem fairen Frühstück wird der Faire Handel thematisiert: Wo kommt der Kaffee her? Wie und unter welchen Bedingungen wird der angebaut? Wie kann man Fairen Handel unterstützen? Andrea Fütterer von der GEPA hält während des Frühstücks einen Impulsvortrag anhand eines Beispiels aus Honduras.

Der Global Brunch findet am 12. September 2021 beim Amana e.V., Gebhardtstraße 1 in 42329 Wuppertal, statt. Der Wuppertaler Verein setzt sich für ein friedliches Miteinander, Gleichberechtigung aller Mitbürger*innen und internationale Solidarität ein.

Der Eintritt kostet 5 Euro und beinhaltet ein leckeres Frühstück inklusive einer kulinarischen Überraschung aus Marokko und einen Kaffee oder ein Freigetränk nach Wahl.

Coronamaßnahmen

Während der Veranstaltung sind alle Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Für eine Teilnahme gelten daher die 3-G-Regeln: geimpft, genesen oder getestet. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Bitte entsprechende Nachweise mitbringen.

Anmeldung

Anmeldung bis spätestens 6. September 2021 bei AHM Abdul Hai per Mail unter ahm.abdul.hai@eine-welt-netz-nrw.de oder telefonisch (01 60) 98 75 07 74.

Hintergrund

Die Frühstücksreihe Global Brunch ist im Herbst 2018 in Düsseldorf gestartet.

Die Idee: Bei einem fairen Frühstück wird ein spannendes Thema rund um die Globalen Nachhaltigkeitsziele durch einen kurzen Impuls beleuchtet und anschließend in lockerer Atmosphäre darüber diskutiert. Das Frühstück wird dabei immer von einem anderen Verein vorbereitet. So lernen alle Teilnehmenden neue Engagierte aus der Zivilgesellschaft kennen. Wir waren begeistert von der Idee und bringen den Global Brunch deswegen jetzt auch nach Wuppertal. Hier soll der Global Brunch jedes Mal an einem neuen Ort stattfinden, so dass wir nicht nur lecker frühstücken, sondern auch viele spannende Ecken in unterschiedlichen Wuppertaler Quartieren kennenlernen.

Volksbank begrüßt acht neue Azubis

Wo sonst der Aufsichtsrat tagt, in der 6. Etage der Hauptverwaltung in Remscheid, starteten am Montag acht junge Frauen und Männer in ihre Ausbildung bei der Volksbank im Bergischen Land. „Wir freuen uns, dass Sie da sind“, begrüßten die Volksbank-Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney ihre jüngsten Kollegen mit einem Lächeln.

„Sie kommen in eine gut aufgestellte Bank“, sagte Andreas Otto. Er ermunterte die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch jetzt, nach der Schule, mit Freude weiter zu lernen und so viele Fragen wie möglich zu stellen. „Fordern Sie die Kollegen, aber helfen Sie ihnen auch.“ Lutz Magney betonte: „Sie haben bei uns alle Chancen der Welt – und auch die Bank kommt mit Ihnen zusammen weiter.“

In einer Einführungswoche gewinnen die angehenden Bankkaufleute einen ersten Einblick in die Welt der bergischen Genossenschaftsbank. Danach werden die „Neuen“, die aus Remscheid, Wuppertal, Hilden und Velbert, stammen, jeweils in einer der 21 Filialen eingesetzt. Im Laufe der Ausbildung, die zweieinhalb Jahre dauern wird, lernen sie weitere Filialen und interne Abteilungen kennen, haben Berufsschulzeiten und internen Unterricht.

Jetzt selbst bewerben

Für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits möglich. Alle Informationen finden Interessierte unter www.bergische-volksbank.de/ausbildung.

Auswirkungen von Tief Bernd: Technisches Hilfswerk Remscheid im Dauereinsatz

Bereits seit dem 14. Juli 2021 ist das THW Remscheid nach den Unwettern nahezu ununterbrochen mit seinen zahlreichen Fähigkeiten gefragt. Ein Ende des Einsatzes ist noch nicht in Sicht.

Über 50 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Remscheid sind in ganz NRW im Einsatz. Die ersten Einsatzschwerpunkte lagen in Hagen und Wuppertal. Besonders stark eingebunden waren die Baufachberater des Ortsverbands, um Resttragfähigkeit und Standfestigkeit von Gebäuden zu beurteilen. Die Fachgruppe Schwere Bergung entfernte in Wuppertal mit dem Schreitbagger Treibgut aus der Wupper.

Überwachung der Staumauer

Das Einsatzgebiet wurde anschließend bis an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen ausgeweitet, das Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) kam zur Anwendung. Mit dem ESS werden Bewegungen in der Staumauer überwacht. Der Damm drohte aufgrund der Wassermassen zu brechen.

Auch in Bad Münstereifel war das THW Remscheid im Einsatz. Foto: THW Remscheid / Tobias Jahn
Auch in Bad Münstereifel war das THW Remscheid im Einsatz. Foto: THW Remscheid / Tobias Jahn

„Unsere Helferinnen und Helfer waren -und sind- unermüdlich im Unwetter-Einsatz, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen, sie zu retten, Sachwerte zu schützen und die Infrastruktur wiederherzustellen. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht,“ zieht Christoph Rühl, Ortsbeauftragter, Zwischenbilanz. Da alle Einsatzkräfte ehrenamtlich arbeiten, dankte Rühl ausdrücklich allen Arbeitgebenden, die die Helfenden für diesen wichtigen Einsatz freistellen.

Insgesamt war der Ortsverband Remscheid an Fachberatung, Baufachberatung, Pumparbeiten, Abstützen und Aussteifen von einsturzgefährdeten Gebäuden, Überwachung von Deichen und Dämmen mittels ESS, Räumarbeiten, Übernahme von Einsatzabschnittsleitungen und Koordinierung sowie Organisation von Einsätzen beteiligt.

Notbremsung: Mehrere Passagiere in Bus verletzt

Gestern, 22. Juli 2021 kam es gegen 16:40 Uhr in Wuppertal-Barmen zu einem Unfall mit mehreren Verletzten.

Als eine bislang unbekannte Frau zu Fuß die Friedrich-Engels-Allee überquerte, musste eine 42-jährige Busfahrerin eine Notbremsung einleiten. Dabei stürzten mehrere Personen in dem Bus und erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Fußgängerin entfernte sich, ohne sich um das Geschehen zu kümmern. Der Rettungsdienst versorgte acht verletzten Businsassen.

Nach ersten Erkenntnissen könnte die Fußgängerin bei für sie Rotlicht zeigender Ampel die Straße überquert haben. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (sw)

Hochwasserhilfe: In Remscheid werden Spenden gesammelt und verteilt

Die Bilder der verheerenden Überflutungen nach den Starkregenfällen veranlassten die Einundzwanzigjährigen Melina Redecker und Benedict Wiedmann gemeinsam mit Petra Köser Spenden für vom Hochwasser betroffene Menschen zu sammeln. Gemeinsam mit vielen Unterstützenden betreiben sie ehrenamtlich die Überflutungshilfe für Remscheid, Solingen und Umgebung. Wir zeigen wo man in Remscheid Spenden abgeben kann, was benötigt wird und sprachen im Spendenlager mit mehreren Beteiligten.

Mehr Infos auf www.ueberflutungshilfe-rsg.de.

Droht mitten in der Klimakrise die Auflösung der EnergieAgentur.NRW?

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat beschlossen, die seit 1990 in Wuppertal ansässige EnergieAgentur.NRW zum Ende des Jahres aufzulösen und durch eine neue Landesgesellschaft zu ersetzen.

Susanne Fiedler, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN, kritisiert die Zerschlagung dieser bewährten Strukturen: „Wir sehen darin einen schweren Rückschlag für den Klimaschutz und die Energiewende in Nordrhein-Westfalen und machen uns große Sorgen, wie sich die Planungen der Landesregierung, die EnergieAgentur.NRW aufzulösen, auf uns hier in Remscheid auswirken werden. Denn ob und wie wir ab dem kommenden Jahr mit Unterstützung des Landes rechnen können, ist weiterhin vollkommen unklar.“

Verantwortlich für Umsetzung von Klimakonzepten

Die Energieagentur NRW ist mit ihren breit angelegten Aktivitäten und Angeboten für die Kommunen eine zentrale Partnerin und eine unverzichtbare Akteurin, wenn es um die Umsetzung kommunaler Klimaschutzkonzepte geht. Während ihres 30-jährigen Bestehens sei die Energieagentur des Landes NRW ein Vorbild für ähnliche Einrichtungen weltweit geworden, betont Susanne Fiedler.

Gerade Remscheid habe in den vergangenen 30 Jahren die vielfältigen Angebote der EnergieAgentur.NRW gerne in Anspruch genommen und von ihnen profitiert, mahnt Fiedler und erinnert hier etwa an die Plattform „ElektroMobilität NRW“, den KlimaschutzPlaner als kostenfreies Angebot für die Kommunen sowie die Erstberatung und Unterstützung bei Klimaschutzprojekten. „Bei dieser Landesregierung passen Reden und Handeln beim Klimaschutz einfach nicht zusammen. Wer höhere Klimaziele erreichen will, muss die Kommunen bei Energiewende und Klimaschutz stärker unterstützen, statt etablierte Strukturen zu zerschlagen, ohne einen Plan B zu haben.“

Bergische IHK: Henner Pasch ist neuer Präsident

Der Solinger Unternehmer Henner Pasch ist neuer Präsident der Bergischen IHK. Er wurde am 8. Juni in der konstituierenden IHK-Vollversammlung in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit 58 Stimmen gewählt. Pasch ist damit Nachfolger von Thomas Meyer, der nach acht Jahren als IHK-Präsident nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Henner Pasch ist geschäftsführender Gesellschafter der fourtexx GmbH in Solingen sowie Geschäftsführer der Alina GmbH in Bad Oeynhausen. Die beiden Unternehmen entwickeln maßgeschneiderte HR-Komplettlösungen mit Personalsoftware für Personal- und Zeitwirtschaft sowie individuelle Sicherheits- und Zutrittskonzepte. Insgesamt sind dort 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Henner Pasch wurde vor 40 Jahren in Solingen geboren und ist gelernter Informatikkaufmann. 2006 gründete er die fourtexx GmbH, 2019 folgte die Übernahme der Alina GmbH. Pasch ist langjähriges Mitglied der Wirtschaftsjunioren Solingen und war dort von 2012-2014 Vorstandsmitglied, 2013 als Sprecher. Seit 2017 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung und engagiert sich im IHK-Bezirksausschuss Solingen und im Ausschuss Digitale Wirtschaft Bergisches Land.    

Henner Pasch ist darüber hinaus in weiteren Ehrenämtern aktiv, so ist er unter anderem ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Wuppertal, Vertreter der Solinger Wirtschaft im Beirat Nachhaltige Kommune und im ÖNPV-Fahrgastbeirat“, Mitglied des Initiativkreis Solingen e.V. und Vorstandsmitglied in der Gruppe 112 e.V.

Henner Pasch ist verheiratet und hat eine zehnjährige Tochter und einen siebenjährigen Sohn.

Nach dem Präsidenten wählte die Vollversammlung aus 16 Bewerberinnen und Bewerber die sieben Vizepräsident(innen)en. Gewählt wurden: Dr. Roman Diederichs (Karl Diederichs GmbH & C. KG, Remscheid), Bärbel Beck (Modehaus Johann GmbH, Remscheid), Jan Peter Coblenz (Brangs + Heinrich GmbH, Solingen), Dr. Andreas Groß (Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Wuppertal), Christina Kaut-Antos (Alfred Kaut GmbH & Co. Elektrizitätsgesellschaft, Wuppertal), Peter Krämer (WPK Beratung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal), Katrin Becker (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co, KG, Wuppertal). In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für die regionale Wirtschaft ernannte die Vollversammlung Thomas Meyer zum Ehrenpräsidenten der IHK.