Erste Sitzung des Polizeibeirats im Polizeipräsidium Wuppertal

Am Dienstag (21.09.2021) begrüßte Polizeipräsident Markus Röhrl die Mitglieder des neuen Polizeibeirates bei der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu ihrer Sitzung im Polizeipräsidium. Der Beirat setzt sich aus insgesamt elf Mitgliedern (davon sechs aus Wuppertal, drei aus Solingen, zwei aus Remscheid) zusammen. Die Mitglieder wurden aus den Stadträten der drei bergischen Großstädte gewählt und spiegeln die kommunalen Mehrheitsverhältnisse in den dortigen Gremien wider. Vorsitzender des Polizeibeirats ist Herr Mathias Conrads.

Der Polizeibeirat ist nach dem Polizeiorganisationsgesetz NRW Bindeglied zwischen Bevölkerung, Selbstverwaltung und Polizei. Er soll das vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihnen fördern, die Tätigkeit der Polizei unterstützen sowie Anregungen und Wünsche der Bevölkerung an die Polizei herantragen. Darüber hinaus berät der Polizeibeirat mit dem Polizeipräsidenten polizeiliche Angelegenheiten, die für die Bevölkerung oder für die Selbstverwaltung von Bedeutung sind. Er ist u. a. vor der Schaffung sozialer Einrichtungen, vor der Planung baulicher Maßnahmen sowie vor der Einrichtung oder Auflösung von Polizeiinspektionen oder Polizeiwachen zu hören.

Sana: Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien in Not

Die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Wuppertal feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Sie wurde 2001 gegründet, um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 21 Jahren wieder herzustellen. Und das ist enorm wichtig – nicht erst seit Corona: Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) bestätigt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland unter psychischen Erkrankungen leiden.

Die Tagesklinik ist Teil des Zentrums für Seelische Gesundheit des Kinder- und Jugendalters des Sana-Klinikums Remscheid. Sie behandelt rund 150 Patientinnen und Patienten im Jahr und verfügt über 20 Therapieplätze. „Ob Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen: bei uns lernen die Kinder und Jugendlichen – mit Hilfe unseres großen therapeutischen Angebots – wieder aktiv zu sein und ihre Schwierigkeiten im Alltag möglichst selbstbestimmt zu lösen“, sagt Ulrike Kottsieper. Die Stationsleiterin der Tagesklinik ist, wie viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von Anfang an dabei und bestätigt, dass der Leidensdruck vieler Familien, nicht nur aktuell, enorm hoch ist.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagesklinik ist die Dialektische-Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A). Sie richtet sich an Jugendliche mit Störungen im Umgang mit Gefühlen, im zwischenmenschlichen Bereich sowie mit Selbstverletzungen und Suizidgedanken. Das Team um Oberärztin Denise Hahn bildet einen der Therapiestandorte in Deutschland, die eine erfolgreiche Zertifizierung erreicht haben: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Es ist ein fortlaufender Prozess mit regelmäßigen Fortbildungen und unabhängigen Qualitätskontrollen, wovon das ganze Team in seiner Arbeit weiter profitiert.“ Aber auch alle weiteren kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder werden leitliniengerecht in der Tagesklinik behandelt. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf dem familiensystemischen Blick und der intensiven Arbeit mit den Patienten und ihrem Umfeld.

Neben der Tagesklinik gibt es am KJP-Standort Wuppertal auch eine große Institutsambulanz, in der Kinder und Jugendliche bei psychischen Auffälligkeiten, familiären Schwierigkeiten, Problemen in der Schule oder mit Gleichaltrigen unterstützt werden. Krankenpfleger, Erzieher, Psychotherapeuten, Ärzte, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter: Das fast 30-köpfige Team von Tagesklinik und Ambulanz eint die Liebe zum Beruf und der Wunsch, Familien zu helfen.

Alle gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine ambulante oder teilstationäre Behandlung. „Wir haben ganzjährig geöffnet und die Jugendlichen gehen währenddessen in unsere angegliederte Klinikschule. Unsere Erfolgsquoten sind hoch und der Kontakt zu vielen ehemaligen Patientinnen und Patienten bleibt lange bestehen. Das freut uns und bestätigt uns in unserer Arbeit“, sagt Ulrike Kottsieper. Der Dank des gesamten Teams geht auch an den Förderverein, der Patienten, Tagesklinik und Ambulanz seit vielen Jahren engagiert unterstützt und das Wohl der Kinder fördert.

Kontakt

Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Anschrift: Weststraße 103, 42119 Wuppertal und Telefon 0202 758450.

Bergische IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Am 22. September findet ein Sprechtag zum Thema Nachfolge für Unternehmen und Gründer statt.

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 22. September einen Nachfolgesprechtag an. Das Angebot richtet sich an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zudem werden Gründerinnen und Gründer angesprochen, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen.

Bei Einzelgesprächen mit Steuerberatern und Experten der Bergischen IHK können Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor möglichem Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen gibt es bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777 und unter a.scheifers@bergische.ihk.de.

Fußgänger stößt Radfahrer um

Am Donnerstagabend (16.09.2021) kam es in Wuppertal zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Fußgänger und einem Radfahrer.

Ein 42-jähriger Radfahrer befuhr gegen 18:05 Uhr den Gehweg der Jägerhofstraße in Richtung Von-der-Heydt-Park, als ein ihm entgegenkommender Fußgänger lautstark seinen Unmut darüber äußerte. Anschließend stieß er den in Fahrt befindlichen Zweiradfahrer um. Dieser kam dabei zu Fall und erlitt Verletzungen.

Der Fußgänger, der in Begleitung eines Hundes war, kümmerte sich nicht um den Verletzten und setzte seinen Weg fort.

Der Fußgänger wird als etwa 28 bis 33 Jahre alt beschrieben. Er ist circa 1,85 Meter groß und von stämmiger, untersetzter Statur. Er hat kurze rote Haare, einen roten Vollbart, eine helle Hautfarbe und blaue Augen. Außerdem war er Brillenträger. Bei dem mitgeführten Hund soll es sich um einen kleinen schwarzen Hund, ähnlich einem Spitz, gehandelt haben.

Zeugen gesucht

Zur Klärung des Sachverhaltes hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen des Vorfalls gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)

Klimagerechtigkeit: GEPA-Kampagne zur Fairen Woche

„Climate Justice – Let’s Do It Fair“: Die GEPA startet zur Fairen Woche europäische Klimagerechtigkeitskampagne und hat bietet als Aktionsprodukt vegane Klimaschokolade mit Dattelsüße: #Choco4Change vegan

Zu einem menschenwürdigen Leben für die Handelspartner im Globalen Süden gemäß dem Motto der Fairen Woche gehört auch das Thema Klimagerechtigkeit. Denn die Klimakrise verschärft auch die globalen Ungleichheiten: Diejenigen, die am wenigsten dafür verantwortlich sind – die Menschen im Globalen Süden – sind am stärksten von ihren Folgen betroffen.

Zusammen mit Mitgliedern der European Fair Trade Association (EFTA) aus insgesamt sechs Ländern hat die GEPA (mit einem Livestream) am 16.09.2021 eine europäische Klimakampagne unter dem Motto: „CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR“ gestartet. Ziel ist es, gerade auch vor dem Klimagipfel in Glasgow (UN-Klimakonferenz COP 26) vom 31.10. bis 12.11.2021 auf die Dringlichkeit von klimagerechtem Handeln für die Partnerorganisationen im Globalen Süden aufmerksam zu machen. Mit dem gemeinsamen visuellen und politischen Auftritt machen die Fair Handelsorganisationen aus Italien, Österreich, Frankreich, Belgien, Spanien und Deutschland darauf aufmerksam, wie der Faire Handel und alle Engagierten Teil der Lösung in der Klimakrise sein können.

Als Aktionsprodukt für die Kampagne hat die GEPA eine vegane Variante der Klimaschokolade #Choco4Change mit Dattelsüße statt Zucker vorgestellt. So wird konkret, was der Faire Handel vor Ort leistet und wie der GEPA-Partner Beni Ghreb aus Tunesien beim Umgang mit dem Klimawandel unterstützt werden kann.

Filmclips, Social Media-Posts, Hintergrundinfos

Die Kampagne ist multimedial und international angelegt: Mit vier kurzen plakativen Filmclips auf Englisch mit Untertiteln in fünf Sprachen (Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Englisch), einem längeren Beitrag mit O-Tönen von Handelspartnern aus dem Globalen Süden sowie mit Social Media-Posts und Hintergrundinformationen wendet sie sich an engagierte Konsument*innen und Multiplikator*innen, die Weltladenbewegung sowie die allgemeine Öffentlichkeit.

„Wir wollen mit dieser europäischen Kampagne dazu beitragen, dem Klimakolonialismus den Kampf anzusagen, und machen uns europäisch und international stark für Klimagerechtigkeit“, sagte GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb, Peter Schaumberger. „Wir sind ganz nah an der zunehmend existenzbedrohenden Realität unserer Handelspartner – daher ist Handelsgerechtigkeit für uns die elementare Grundlage, damit die Menschen am Beginn der Lieferkette dem Klimawandel trotzen können.“

Klimaneutral, klimafreundlich, klimagerecht

„Für den Fairen Handel der GEPA ist Klimagerechtigkeit schon lange ein zentrales Anliegen“, erklärte Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Abteilung Grundsatz und Politik. „Die Klimakrise ist eben keine reine Umweltkrise, sondern vor allem auch eine ethische und politische Krise, die nicht bewältigt werden kann, ohne die Grundlagen des globalen Wirtschaftssystems zu ändern. Unser umfassender Ansatz der Klimagerechtigkeit geht daher über „Klimaneutralität“ hinaus“, so Andrea Fütterer. Für die GEPA gehört dazu nicht nur, CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren, sondern auch verschiedene Aufforstungsprojekte, Bio-Anbau und Bio-Diversität zu fördern sowie Bildungs-, Öffentlichkeits- und politische Lobby-Arbeit zu leisten.

Vegane Klimaschokolade #Choco4Change

Stück für Stück zur neuen Verarbeitungsanlage: Pro verkaufte Tafel fließen unter dem Motto „Mein Beitrag“ 20 Cent in die Anschaffung einer neuen Verarbeitungsanlage für gemahlene Datteln. Auf diese Weise haben die Kleinbäuer*nnen eine Chance, den Auswirkungen der Klimakrise entgegenzutreten. Neben angemessenen Preisen erhalten sie dafür zusätzlich eine Fairtrade-Prämie, die Investitionen in die Zukunft ermöglicht.

„Die Bauern von Beni Ghreb leiden natürlich sehr unter dem Klimawandel, denn der Temperaturanstieg und der Wassermangel haben zum Austrocknen der Früchte und zu einer verminderten Größe geführt. Das entspricht nicht den Wünschen der Kunden, die saftigere und größere Datteln haben möchten“, erklärte Sadok Saidi, Gründer und Geschäftsführer von Beni Ghreb aus Tunesien, einer Organisation von Dattelproduzent*innen. „Deshalb kann rund 30 Prozent der Früchte nicht vermarktet werden. Wegen dieses Problems setzen wir große Erwartung in die neue Dattelschokolade der GEPA, zumal die Früchte gesund sind und gut schmecken.“

Weitere Infos zur neuen veganen Klimaschokolade wie etwa eine Musterkalkulation finden sich unter www.gepa.de/choco4change

Nachhaltigkeitsbloggerin Sonja Walke setzt sich unter @tinygreenfootsteps zum Beispiel auf Instagram kritisch mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander. Mit dem Blick auf junge Menschen sagte die 22-Jährige: „Für meine Generation ist Klimagerechtigkeit ein ganz zentrales Thema: Zum einen, weil es für uns bedeutet, von den älteren Generationen zu fordern, dass sie uns einen intakten Planeten hinterlassen. Zum anderen bedeutet es für uns, unsere eigene Verantwortung – vor allem gegenüber dem Globalen Süden und gegenüber marginalisierten Gruppen – anzuerkennen. Als Konsumentin freue ich mich, bei Firmen wie der GEPA faire Produkte einkaufen zu können, weil sie kein Greenwashing betreibt, sondern schon sehr lange faire Handelsbeziehungen pflegt“.

Politische Postkartenaktion

Mit einer Postkartenaktion begleitet von Social Media Posts will die GEPA alle Engagierten dazu auffordern, im Vorfeld der Klimakonferenz COP 26 einen Appell an den Kommissar für Klimaschutz in der EU-Kommission zu schicken: Die Bedürfnisse von Kleinbäuerinnen und -bauern und ihrer Organisationen im Hinblick auf Finanzmittel, Fortbildungen und fachkundige Beratung sollen berücksichtigt werden, damit diese sich gegen die unvermeidbaren Folgen der Klimakrise wappnen und ihre Lebensgrundlagen erhalten können. Weitere Infos zur Postkartenaktion und auch zur europäischen Klimakampagne finden sich im neuen Klimaspecial unter www.gepa.de/klimagerechtigkeit Dort sind auf der Kampagnenseite www.gepa.de/climatejustice-letsdoitfair auch die Kurzclips im GEPA-Youtube-Kanal verlinkt.

Bezugsquellen

Die neue vegane bio und faire Klimaschokolade ist erhältlich für 2,79 Euro pro Tafel (80 Gramm) und besteht rein aus natürlichen Zutaten wie Kakao, fein gemahlenen Datteln, Haselnussmark und Vanilleextrakt. Es gibt sie in den Weltläden und bei Weltgruppen, im Bio-, Lebensmittel-, und Naturkosthandel, im Vertrieb Außer-Haus-Service (Firmenkantinen, Tagungsstätten) sowie im Onlineshop für Endkunden unter www.gepa-shop.de

Heimat shoppen: Kinder bemalten Jutebeutel

Die Imagekampagne Heimat shoppen der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) hat vor den Sommerferien Stoffbeutel und Malsachen an sechs Ferienbetreuungen verschenkt. Die Kunstwerke der Kinder sind jetzt in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

„Wir wollten Kindern während der anstrengenden Corona-Zeit eine Freude machen“, erklärt Katrin Becker, Centermanagerin der City-Arkaden Wuppertal und Vize-Präsidentin der Bergischen IHK. „Gleichzeitig sollen die Taschen den Nachhaltigkeitsgedanken, der ja auch ein Aspekt der Aktion Heimat shoppen ist, betonen.“

Die Stofftaschen werden aktuell an fünf Standorten in den drei bergischen Großstädten ausgestellt. In Solingen sind die Malereien der Kinder von der Offenen Ganztagsschule (OGS) Klauberg in der Clemens-Galerie und die der Ferienbetreuung der OGGS Kreuzweg in Wald beim Paritätischen (Stresemannstr. 23) zu sehen. In Wuppertal haben die Taschen der Kinder der Alten Feuerwache und des Unterbarmer Kindertellers einen Vitrinenplatz in den City-Arkaden in Elberfeld erhalten. Die Werke aus der Remscheider GGS Reinshagen werden im Allee-Center ausgestellt und die des Sportbundes Remscheid im Modehaus Johann in Lennep (Kölner Str. 12).

Spontane Idee vor den Ferien

„Die Idee kam spontan zehn Tage vor den Ferien“, sagt Dr. Daria Stottrop, Heimat shoppen-Beauftragte der Bergischen IHK. „Zum Glück hatten wir durch unser Netzwerk Unterstützung bei der kurzfristigen Umsetzung.“ Wuppertal Marketing GmbH hat Stoffbeutel gesponsert und EinFach Kreativ hat Stoffmalfarben geschenkt. Zusätzlich unterstützte Bürobedarf Illert beim Einkauf von Stoffmalstiften.

Angelika Finkernagel, ehrenamtliches Mitglied im Team Heimat shoppen, konnte die Taschen bei den Einrichtungen abholen: „Ich habe richtige Kunstwerke gesehen, die es verdient haben, von vielen gesehen zu werden“. Die Beteiligten bedanken sich bei den Betreuerinnen und Betreuern dafür, dass sie die Aktion kurzfristig in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

Die Imagekampagne Heimat shoppen wird 2021 von den Sparkassen Wuppertal, Solingen und Remscheid unterstützt. Zudem stehen die Westdeutsche Zeitung, das Solinger Tageblatt und der Remscheider Generalanzeiger als Medienpartner zur Seite.

„Wie kann mein Kind sicher und gut das Internet nutzen? Wie kann ich es unterstützen?“

Die Nutzung des Internets oder anderer digitaler Medien gehören immer mehr zum Schulalltag und das Homeschooling in der Pandemie hat die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen massiv verstärkt.

Viele Eltern stehen vor der Frage, wie sie ihre Kinder begleiten, unterstützen und schützen können bei der Nutzung des Internets.   

Das Team Ehrenamt und Projekte des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Wuppertal startet wiederholt eine Seminarreihe für zugewanderte Eltern „Basiswissen Internet“. In der Seminarreihe geht es darum, den Umgang mit der digitalen Welt sowie Tipps und Tricks in der Mediennutzung zu vermitteln. 

Im Detail werden folgende Fragen behandelt:

  • Wie kann ein guter Umgang meines Kindes mit dem Internet gelingen? 
  • Welche online Lernprogramme und –angebote gibt es?
  • Wie schütze ich meine Kinder auch Online? 

Im Fokus steht die Vermittlung digitaler Grundfähigkeiten wie Internetnutzung, Internetrecherche aber auch die Lernmotivation ihrer Kinder aufrechtzuerhalten, Lernplattformen sowie Kommunikationsstrukturen zwischen Lehrkräften und Eltern kennenzulernen und zu nutzen.

Unter Anleitung erfahrener Referenten sollen zugewanderte Eltern entlang ihrer Bedarfe mehr Handlungssicherheit, Grundlagen sowie Möglichkeiten der Vertiefungen und Anwendungen im Digitalen erlangen.  

Das Seminar findet digital und kostenlos statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Teilnahme bis zum 15.09.2021 mit Anmeldung und Bestätigung möglich.

Bei weiteren Fragen zum Seminarangebot und bei Anmeldungen hilft die Stadt Wuppertal, Ressort Zuwanderung und Integration, Gülbey Cicek, guelbey.cicek@stadt.wuppertal.de,  weiter.

100 Jahre Rathaus Barmen: Der 0-Euro-Schein zum Jubiläum

Bekannt ist das Rathaus als Dienstsitz der Oberbürgermeister*innen von Rau bis Schneidewind – und für seinen Paternoster-Aufzug. Zum Geburtstag des eindrucksvollen Gebäudes bringt Wuppertal Marketing ab Dienstag, 7. September, einen neuen 0-Euro-Schein heraus.

Ein historisches Bild des 1921 eingeweihten Gebäudes ziert den Schein ohne Notenwert: Das ursprüngliche Satteldach, welches zu sehen ist, wurde beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr rekonstruiert, sondern durch ein leicht angeschrägtes Flachdach ersetzt. In dem neoklassizistischen Bau in Form eines U haben die Wuppertaler Oberbürgermeister*innen ihren Amtssitz; auch der spätere Bundespräsident Johannes Rau saß dort in seiner Zeit als „OB“ am Schreibtisch. Das Rathaus ist ebenfalls bekannt für den sogenannten „Beamtenbagger“, den Paternoster, mit dem man im Umlaufbetrieb zwischen den Etagen hin und her gleiten kann.

Für Sammler und als Mitbringsel

2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal
2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal

In diesem Jahr ist das Wuppertaler Rathaus 100 Jahre alt geworden. Dieser Anlass ist Wuppertal Marketing wieder einen 0-Euro Souvenirschein wert. Auf Banknotenpapier gedruckt verfügt der Schein ähnlich wie der echte Euro über verschiedene Merkmale für Fälschungssicherheit, zum Beispiel Wasserzeichen, Hologramm, und fluoreszierende Farbelemente. Die individuelle Seriennummer macht aus jedem Schein ein Einzelstück. Sie sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch als Mitbringsel gern gesehen.

Ab 7. September bei Wuppertal Touristik erhältlich

Die neuen 0-Euro-Scheine kosten 3 Euro pro Stück. Sie sind ab Dienstag, 7. September unter www.wuppertalshop.de sowie bei Wuppertal Touristik, Kirchstraße 16 in Wuppertal, erhältlich (Öffnungszeiten montags bis freitags 9 bis 18 Uhr und samstags 10 bis 14 Uhr).

Trickbetrüger erbeuteten größeren Bargeldbetrag

Beinahe täglich kommt es im Bergischen Städtedreieck zu Anrufen durch Trickbetrüger, die sich als Polizeibeamte, Krankenhausmitarbeiter oder Bankangestellte ausgeben, um sich durch Vortäuschen von tragischen Unfällen, lebensbedrohlichen Krankheiten im familiären Umfeld oder aber auch vermeintlichen Betrugsmaschen in Bankfilialen das Vertrauen der Opfer erschwindeln und sich Bargeld oder Wertgegenstände aushändigen lassen.

Oft reagieren die Angerufenen am Telefon richtig, beenden das Telefonat und informieren die richtige Polizei. Leider gelingt es den professionell agierenden Straftätern immer wieder bei gutgläubigen Opfern Beute zu machen.

Wuppertal

Unbekannte Trickbetrüger täuschten gestern (02.09.2021) eine 72-jährige Wuppertalerin am Telefon und erbeuteten eine sechsstellige Bargeldsumme.

Die Seniorin erhielt gegen 12:00 Uhr einen Telefonanruf von einem unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter des LKA ausgab und die Dame überzeugte, die Echtheit ihres Bargelds, welches sie in einem Bankschließfach deponiert hatte, zu überprüfen. Die Wuppertalerin kam der Aufforderung nach und übergab im weiteren Verlauf einen sehr hohen Bargeldbetrag an einen unbekannten Mann in der Fußgängerzone, der sich nach der Geldübergabe in unbekannte Richtung entfernte. Der Mann ist circa 25-30 Jahre alt, 180 cm groß und hat eine kräftige Statur.

Ebenfalls in Wuppertal-Elberfeld verhinderte ein aufmerksamer Nachbar eine Geldübergabe an dreiste Betrüger.

Ein sehr aufmerksamer Nachbar verhinderte gestern (02.09.2021), gegen 18:00 Uhr an der Weststraße die Übergabe von Bargeld an einen Trickbetrüger. Dem 70-Jährigen fiel seine 91-jährige Nachbarin auf, die nervös vor dem Mehrfamilienhaus auf und ab lief und dabei einen Umschlag in der Hand hielt. Der Senior sprach die Dame an und nachdem sie ihm schilderte, dass sie einen Telefonanruf bekommen habe und nun an eine unbekannte Frau Bargeld übergeben wolle, reagierte der Mann sofort. Er schickte die Seniorin in ihre Wohnung und alarmierte die Polizei. Die Dame war kurz vorher von einem unbekannten Mann angerufen worden, der angab ein Krankenhausmitarbeiter einer Wuppertaler Klinik zu sein. Der Trickbetrüger machte gegenüber der Seniorin Angaben über eine schwere Erkrankung ihres Sohnes und versicherte ihr, dass nur durch eine Operation und die Behandlung mit einem Medikament aus der Schweiz eine Heilung möglich wäre. Für das Medikament bräuchte man nun eine Bargeldanzahlung.

Remscheid

In Remscheid sollte es auch gestern (02.09.2021) zu einer Geldübergabe kommen. Hier bemerkte ein wachsamer Taxifahrer den Betrugsversuch und fuhr eine 82-Jährige zur Polizeiwache statt zur Bankfiliale.

Die Seniorin wurde gegen 12:00 Uhr von einem unbekannten Mann angerufen, der ihr mitteilte, dass ihre Tochter schwer erkrankt in Solingen in einem Krankenhaus liege und eine sehr kostenintensive Behandlung nötig sei. Um den Geldforderungen nachzukommen, begab sich die Remscheiderin auf die Straße und beabsichtigte mit einem Taxi zur nächsten Bankfiliale zu fahren. Der besonnene Taxifahrer wurde bei den Schilderungen seines Fahrgastes stutzig und fuhr die Seniorin zur Polizeiwache.

Achtung!

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Vertreter von Polizei, Krankenhaus, Staatsanwaltschaft oder anderen öffentlichen Stellen ausgeben und dramatische Notlagen schildern. Man sollte sich nie ausfragen lassen und auflegen, sobald der Anrufer Geld oder Wertsachen fordert.

Suchen Sie sich nach einem solchen Anruf selber die entsprechende Telefonnummer (Telefonbuch/ Auskunft) heraus und rufen erst dann unter dieser Nummer zurück. Auch sollte man sich vergewissern, ob es sich bei einem Anrufer tatsächlich um einen Verwandten handelt. Sie sollten den Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer zurückrufen und sich den Sachverhalt bestätigen lassen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Falls der Verdacht eines Telefonbetrugs bestehen sollte, melden Sie sich unter der Notrufnummer (-110) der Polizei. Wichtig: Beenden Sie dafür zwingend das laufende Telefonat und wählen sie die Notrufnummer. (hm)

Hoher Sachschaden bei Autobrand

Gestern Abend (31.08.2021, 22:50 Uhr) brannte ein Auto in Wuppertal-Elberfeld aus. Anwohner meldeten einen Feuerschein auf der Kluser Höhe.

Der Brand ging auf das gesamte Fahrzeug über. Nach den Löscharbeiten konnte nur noch ein Totalschaden festgestellt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Stand scheint eine Brandstiftung ursächlich zu sein. Die Höhe des Sachschadens wird auf circa 15.000 Euro beziffert.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

IHK unterstützt die Initiative der Firma Berger

Dr. Andreas Groß setzt auf eigene Lösung gegen künftige Hochwasser. IHK wird in Antragsstellung für Landeshilfen eingebunden.

Nach dem Hochwasser am 14. Juli gibt es Eigeninitiative aus der Unternehmerschaft, um in Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Dr.-Ing. Andreas Groß, Geschäftsführer der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat ein internet-basiertes Hochwasserschutzsystem 4.0 entwickelt. Das soll künftig helfen, frühzeitig kritische Wasserstände zu erkennen und besser zu reagieren.

Die Bergische IHK unterstützt Groß dabei nach Kräften. „Andreas Groß, der auch IHK-Vizepräsident ist, beweist wieder einmal, mit welchem Entwicklergeist die Bergischen Unternehmer ausgestattet sind“, sagt IHK-Präsident Henner Pasch. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt zu, dass die IHK Groß und dessen Entwicklung so gut es geht unterstützen wird, um zu helfen, weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Vom Hochwasser am 14. Juli sind schätzungsweise 1500 Unternehmen im Bergischen Städtedreieck getroffen worden. Der Schaden liegt bei ca. 300 Millionen Euro. Die IHK hat früh Spenden gesammelt und verteilt. Bei den Hochwasserhilfen von Land und Bund soll die IHK jetzt eingebunden werden. Thomas Grigutsch, Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, erklärt: „Die Unternehmen können ab dem 13. September die Hochwasserhilfe des Bundes und Landes beantragen. Wir werden als IHK dabei unsere Unternehmen von der Erstberatung bis zur konkreten Antragstellung unterstützen. Erst mit dem abschließenden Votum der IHK wird die Landesbank die Anträge entgegennehmen.“

Dr. Becker Klinik Juliana informiert SPD-Bundes- und Landtagspolitiker über Rehabilitation

Während der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung noch einmal gestiegen. Über diese wichtige Säule des Gesundheitswesens informierten sich am Montag SPD-Politiker in der Wuppertaler Dr. Becker Klinik Juliana. Die Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana und der Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe forderten sie dazu auf, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.

Am 23.08.21 besuchten drei SPD-Politiker die Dr. Becker Klinik Juliana: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, Bundestagskandidat Ingo Schäfer sowie Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der psychosomatischen Rehaklinik in Wuppertal-Oberbarmen verschafften sie sich einen Eindruck von dem Leistungsumfang der medizinischen Rehabilitation und den Herausforderungen, vor denen die Branche steht.

Vierte Säule des Gesundheitswesens

Empfangen wurden sie von der Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana, Iman Farhat und dem Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, Bastian Liebsch. Sie übergaben den Politikern ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode. „Medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens. Als solcher sollte der Chancengeber Rehabilitation auch von der Politik betrachtet und einbezogen werden“, so Bastian Liebsch, der bei dem Termin das Unternehmen mit seinen acht Rehakliniken vertrat. Der direkte Austausch vor Ort mit den Mandatsträgern sei dafür sehr wichtig.

Pandemie hat Bedarf an psychosomatischer Reha verstärkt

Dass die Pandemie den Bedarf an psychosomatischer Reha weiter verstärkt hat, erlebt auch Chefärztin Iman Farhat in ihrem Klinikalltag: „Viele Menschen hat die Pandemie mit all ihren Facetten psychisch belastet. Fehlende Kontakte während des Lockdowns konnten beispielsweise bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen. Auch die Sorgen um Angehörige, die sich mit dem Virus infiziert haben, sind sehr belastend.“ Daher sei eine psychosomatische Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Diese Leistung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen, sei für viele Betroffene wichtig. Der Zugang zur Reha müsse daher für Patienten/innen dringend vereinfacht werden, betonte die Chefärztin.

Reha durch Ausbildungsbefähigung und Digitalisierung zukunftsfähig machen

„Um unsere Aufgaben in der Gesundheitsversorgung weiter zu erfüllen, ist es wichtig, dass die Reha zukunftsfähig bleibt,“ so Bastian Liebsch. Zentrale Forderungen dafür sind unter anderem, dass Rehakliniken ebenso wie Krankenhäuser in Gesundheitsberufen ausbilden dürfen. Dadurch können sie dem Fachkräftemangel selbst entgegenwirken. Zudem sollte das Antragsverfahren in der Reha zugunsten einer ärztlichen Verordnung abgeschafft werden“.

Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch an Josef Neumann, Helge Lindh und Ingo Schäfer überreicht.

Hintergrund

Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie für 120 Patienten/innen. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), somatoforme Störungen (Rückenschmerzen), Posttraumatische Belastungsstörung, Tinnitus, Migräne und Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana