Städtische Dienststellen bleiben zwischen Weihnachten und Silvester zu

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Remscheid bleiben aus Gründen der Kostenersparnis von Montag, 28. Dezember, bis Mittwoch, 30. Dezember, geschlossen. Die Öffentliche Bibliothek mit Ausleihe und Stadtteilbibliotheken bleibt auch Samstag, 2. Januar, zu. Alle Dienststellen sind ab Montag, 4. Januar, wieder auf den zu Coronazeiten üblichen Wegen erreichbar.

Ausgenommen von der Schließung sind das Jobcenter und der Betrieb des Wertstoffhofs der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an der Solinger Straße (www.tbr-info.de/wertstoffhof.html). Auch für die Abfallsammlung und die Straßenreinigung gilt uneingeschränkter Dienstbetrieb.

Not- und Bereitschaftsdienste

  • Die Friedhofsverwaltung ist von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auf den Friedhöfen werden Bestattungen zu den üblichen Zeiten (9 – 14 Uhr) durchgeführt.
  • Im Standesamt steht nur zur Beurkundung von Sterbefällen jeweils von 9 bis 12 Uhr ein Notdienst zur Verfügung.
  • Die Bereitschaftsdienste der Unteren Wasserbehörde, des Allgemeinen Sozialdienstes, der Wohnungsnotfälle sowie des Ärztlichen Dienstes können im Bedarfsfall über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 24 00 erreicht werden.

Outdoor-Weihnachtsgottesdienst am 24. Dezember noch nicht genehmigt

Der geplante Outdoor-Weihnachtsgottesdienst mehrerer Gemeinden am 24. Dezember auf dem Schützenplatz ist nach den gestrigen Vereinbarungen zwischen dem Land NRW und den Landeskirchen (https://news.ekir.de/inhalt/regelungen-in-vier-bundeslaendern/) grundsätzlich bis zu einer Personenzahl von 500 genehmigungsfähig. Diese grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit hat die Remscheider Stadtverwaltung gestern mit den Vertretern der Kirchen mündlich erörtert.

Eine Genehmigung wurde – entgegen der medialen Berichterstattung – bisher noch nicht erteilt. Hierzu müssen zunächst das Hygienekonzept und das Verkehrskonzept gemäß der Vorgaben der Coronaschutzverordnung vorgelegt werden.

04.12.2020: Corona in Solingen

Aufgrund einer technischen Umstellung vermeldet das RKI derzeit Zahlen, die teilweise aktuell und teilweise schon 1-2 Tage alt sind. Das Landeszentrum Gesundheit hat mitgeteilt, dass die Zahlen im Laufe des Tages aktualisiert werden.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 3.395 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 456 Personen nachgewiesen infiziert, 40 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.
2.891 Menschen sind wieder genesen. 48 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 330 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 202,5 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.532 Personen, 14.304 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

04.12.2020: Corona in Wuppertal

Aufgrund einer technischen Umstellung vermeldet das RKI derzeit Zahlen, die teilweise aktuell und teilweise schon 1-2 Tage alt sind. Das Landeszentrum Gesundheit hat mitgeteilt, dass die Zahlen im Laufe des Tages aktualisiert werden.

Am 4. Dezember um 8 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):6892
– davon aktuell infizierte Personen:1275
– davon genesene Personen:5489
– davon verstorbene Personen128
Gesamtzahl in Quarantäne4708
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne4223
– davon im Krankenhaus104
– davon in freiwilliger Quarantäne381
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:145
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:765
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:215,49

04.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 229 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.124 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.854 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 41 Menschen sind leider verstorben.

Aufgrund einer technischen Umstellung vermeldet das RKI derzeit Zahlen, die teilweise aktuell und teilweise schon 1-2 Tage alt sind. Die dargestellte 7-Tages-Inzidenz von 111,4 stimmt nicht mit den gemeldeten Zahlen überein. Das Landeszentrum Gesundheit hat mitgeteilt, dass die Zahlen im Laufe des Tages aktualisiert werden. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 783 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Sporthalle West wird Standort für das Impfzentrum in Remscheid

Das Land NRW hat entschieden, dass in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW Impfzentren aufgebaut werden müssen, um in einer ersten Stufe der Impfstrategie des Bundes und der Länder besondere (vom Ethikrat und der Ständigen Impfkommission definierten) vulnerable Personengruppen vor der COVID-19-Viruserkrankung zu schützen, die kritische Infrastruktur in der Pandemie zu stabilisieren und mit einer beginnenden Durchimpfung der Bevölkerung die Pandemie einzudämmen. Demnach ist in Remscheid ein Impfzentrum in Betrieb zu nehmen und Massenimpfungen nach Erhalt des Impfstoffs (ggfs. bereits im Dezember 2020) vorzunehmen.

Das Land NRW trägt die Verantwortung für die operative Vorbereitung und Umsetzung von Impfzentren und mobilen Teams und hat für alle Kommunen in NRW die einheitlichen, verbindlichen Infrastrukturvorgaben zum Aufbau von Impfzentren erarbeitet, nach denen sich die Stadt Remscheid bei der Auswahl des Standortes zu richten hat. Die Stadt Remscheid hat eine geeignete Liegenschaft zu Verfügung zu stellen, in denen sie die Impfstellen gemäß den verbindlichen Infrastrukturvorgaben des Landes einrichten muss.

Wie vom Gesundheitsministerium des Landes NRW kommuniziert, werden das Land und der Bund jeweils 50 % der Kosten zur Errichtung und zum Betrieb zunächst jeweils eines Impfzentrums pro Kreis und kreisfreier Stadt tragen.

Bei den zu errichtenden Impfzentren muss es sich um lernende und aufbaufähige Strukturen handeln – je nach mengenmäßiger Verfügbarkeit eines Impfstoffes und Interesse an einer Impfung – müssen die Strukturen anpassungsfähig sein (d.h. der gewählte Standort muss Erweiterungsmöglichkeiten haben).

Das Land NRW nennt Beispiele für mögliche Gebäude:

  • große, feststehende Gebäude (z.B. Turnhallen, Messehallen, Konzerthallen, Jugendherbergen, Kliniken, Kirchen)
  • Mobil aufbaubare Strukturen (z.B. Festzelt, Baucontainer, mobile Ressourcen aus dem Bevölkerungsschutz / Katastrophenhilfe / Sanitätsdienst BW / Nothilfe NGOs )

Pro 70.000 Einwohner*innen soll eine Impfstraße errichtet werden. Remscheid benötigt daher in dem Gebäude mind. 2 Impfstraßen bzw. Erweiterungsmöglichkeiten auf max. 4 Impfstraßen, falls phasenweise höhere Durchläufe erreicht werden müssen.

Nach den vorliegenden Vorgaben und Informationen von Bund und Land muss nach der Impfstrategie in der ersten Phase (Impfzentrum und mobile Impfteams) von ca. 20 % der Gesamtbevölkerung der Stadt Remscheid (vulnerable Bürger*innen und Personen aus der kritischen Infrastruktur) ausgegangen werden. Das Impfzentrum soll ca. bis Mitte des Jahres 2021 betrieben werden.

Aufstellung der verbindlichen Infrastrukturvorgaben gemäß der „Skizze zur Impforganisation in Nordrhein-Westfalen (Stand 24.11.2020)“  

In Rede stehende Standorte/Gebäude:

  • Schule Hölterfeld
  • ehemalige katholische Grundschule am Stadion Lennep
  • Sinn-Leffers (Alleestraße)
  • Schützenplatz (Zelt, Module)
  • Sporthalle 4 Hackenberg mit Zelt auf dem Parkplatz davor
  • Große Sporthalle Hackenberg
  • Halle West
  • Halle Neuenkamp
  • Sporthalle Klausen
  • leerstehender Real-Markt Alleecenter
  • leerstehender Aldi
  • Eventarena Handelsweg

Anforderungen/Merkmale:

  • gute Erreichbarkeit (Patienten, Personal, Material)
    • Parkplätze
    • Abstellplatz Fahrräder
    • ÖPNV
  • behindertengerechter Zugang / Barrierefreiheit innerhalb und außerhalb des Gebäudes
  • separate Anlieferungsfläche und Stellplatz für Kühl-LKW
  • Möglichkeiten für polizeilichen Schutz des Gebäudes
  • Sicherung der Gebäudezugänge während des Impfbetriebs
  • Sicherung des Gebäudes außerhalb des Dienstbetriebs
  • Sicherung der Materialien und Impfstoffe
  • Arbeitsschutz: Umsetzung des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln möglich
  • Infektionsschutz: Gewährleistung von Infektionsschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Querinfektionen sowohl im Impfzentrum als auch bei Zugang und Abgang aus dem Impfzentrum
  • Technik: Kühlsystem (2-8 Grad aufstellbar, Telefon- und Internetanschluss, Adäquate Beleuchtung
  • Anschlüsse: Stromzufuhr (ggfs. auch für Ultratiefkühlschränke) sowie Notfallplan im Falle eines Netzausfalls
  • Wasser/Abwasser
  • Wärme
  • Raumhygiene (sachgerechte Abfallentsorgung, leicht zu reinigende / desinfizierende Flächen / gute Belüftung
  • abschließbare Räume (z.B. Materiallager mit Ultratiefkühl-Möglichkeit für Impfstoffe)
  • Raum für Impfstoffaufbereitung
  • Personalräume, Büroraum, Umkleideräume; ggfs. Trennwände
  • Sanitäre Anlagen (Personal und Besucher*innen)
  • Warteräume
  • Einbahnstraßensystem für Impflinge als zwingendes Erfordernis
  • Verfügbarkeit des Gebäudes über mind. 6 Monate ab sofort

Entscheidung

Da die Standortentscheidung vom Gesundheitsministerium NRW bis zum 30.11.2020 für die Herrichtung eines den Vorgaben des Landes entsprechenden Standortes bis zur Betriebsbereitschaft des Impfzentrums am 15.12.2020 zeitnah zu treffen war, hat der Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid eine Unterarbeitsgruppe eingesetzt. Die Unterarbeitsgruppe mit den Fachakteuren der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, der Polizei, des Gebäudemanagements, der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid, des Gesundheitsamtes und des Sportamtes hat nach Beratung und Prüfung dem Krisenstab einen Standortvorschlag aus den in Remscheid in Frage kommenden Standorten vorgelegt und eine Bewertung mit einer Entscheidungsmatrix vorgenommen. Der zunächst ins Auge gefasste Standort war der Sporthallenkomplex Hackenberg in Remscheid-Lennep.

Durch von dem Rollhockey-Sportverein IGR e.V., dem Sportbund Remscheid und politische Parteien vorgetragene Bedenken (bei einer möglichen durch das Land NRW zu verordnenden Wiederaufnahme des Vereinssports zu einem aus heutiger Sicht noch unbestimmten Zeitpunkt in 2021 hätte diese Sportart mit zwei Bundesligamannschaften keine alternativen Trainings- und Spielmöglichkeiten in anderen Sporthallen durch ungeeignete Hallenböden und die fehlende Möglichkeit, für einen sicheren Trainings- und Spielbetrieb die zwingend erforderliche Bande aufzubauen) hat die Unterarbeitsgruppe auf Bitte der Stadt Remscheid eine erneute Überprüfung der in Rede stehenden Standorte vorgenommen, da die Akzeptanz des endgültigen Standortes des Impfzentrums in der Gesamtbevölkerung als ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Umsetzung der Impfstrategie in Remscheid anzusehen ist.

Nach erneuter Beratung und unter Berücksichtigung von zusätzlichen Maßnahmen für die Eignung des Standortes nach den Vorgaben des Landes NRW konnte heute im Krisenstab eine Entscheidung zugunsten der Halle West in Reinshagen getroffen werden.

Für die Eignung der Halle West als Impfzentrum werden folgende Maßnahmen umgesetzt, um in der Standortbewertung mit dem Standort Hackenberg gleichzuziehen:

  • Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung und Parkverbote im Umfeld der Halle West
  • Verlagerung der Rats- und Ausschussitzungen in die Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule mit baurechtlicher Genehmigung
  • Heranführung des ÖPNV an die Halle West
  • Verlegung des pflichtigen Schulsportes der Halle West in den Sporthallenkomplex Hackenberg; Sicherstellung der Schülerbeförderung für die Dauer des Betriebs des Impfzentrums
  • Verlegung des in der Halle West ansässigen Vereinssports in alternative Sportstätten, sobald sein Betrieb wieder aufgenommen werden darf
  • Sicherung von Objekt und Gelände

03.12.2020: Corona in Solingen

Es gibt insgesamt 3.346 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 249,9. 47 Menschen sind leider verstorben.

Fälle3.346
Fälle/100.000 EW2.101,2
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW249,9
Todesfälle47
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW138,04
Aktualisierung03.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

03.12.2020: Corona in Wuppertal

Leider sind in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung zwölf weitere Menschen verstorben.

Es gibt insgesamt 6.762 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler, davon sind 1259 aktuell infiziert, 5376 gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 203,94. 127 Menschen sind leider verstorben.

Gesamtzahl in Quarantäne4671
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne4180
– davon im Krankenhaus110
– davon in freiwilliger Quarantäne381
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:144
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:724
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:203,94

Die Meldung der Stadt Wuppertal weicht von der nachstehenden Meldung des Robert-Koch-Instituts ab.

Fälle6.728
Fälle/100.000 EW1.894,7
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW204,2
Todesfälle123
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW138,04
Aktualisierung03.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

03.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Damit gibt es insgesamt 2.100 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 41 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.100
Fälle/100.000 EW1.886,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW139,2
Todesfälle41
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW138,04
Aktualisierung03.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Auf Mördersuche im Bergischen Land

Marion Kegelbein ist eine Spielerfinderin. „Dinner ohne Alibi“. So heißt die mehrteilige Spielereihe, die die in Wuppertal-Ronsdorf lebende und aus dem niederbergischen Velbert stammende Marion Kegelbein im Jahre 2017 aus der Taufe hob. Es sind inzwischen vier Spiele für Erwachsene und ein Spiel für Jugendliche ab 10 Jahren erschienen.

Marion Kegelbein ist im Bergischen Land verwurzelt und unternimmt gemeinsam mit ihrer Familie gerne Wanderungen in der Region. Auf einer dieser Wanderungen kam ihr die Idee zum ersten Kriminal-Spiel. Auf dem Mythenweg in Waldbröl war es, wo die Spielerfinderin eine Info-Tafel zu Carl Biebighäuser, dem Robin Hood des Bergischen Landes, vorfand. Sie recherchierte über Personen, über Wuppertal und noch viel mehr, denn die erfundene Handlung sollte in einer Vergangenheit (in diesem Fall das vergangene Jahrhundert) spielen, die korrekt dargestellt werden sollte. Eine besondere Aufgabe war die Bearbeitung der Handlung in ein Rollenspiel. Aber mit viel Geduld und Arbeit gelang auch dies, und so erschien das erste „Dinner ohne Alibi“-Spiel, „Einmal im Leben – im Wuppertal sterben“, in dem Kaiser Wilhelm II. eine gewisse Rolle spielt. Der Kaiser fährt am 24. Oktober 1900 mit der Schwebebahn. Am folgenden Morgen wird ein junger Offizier aus dem Gefolge des Kaisers tot am Wupperufer aufgefunden. Acht Personen sind verdächtig. Einer von diesen ist der Mörder.

Das Spiel ist – kein Zufall! – für acht Personen konzipiert. Jede Spielerin und jeder Spieler übernimmt eine Rolle in einem Heimatkrimi. Im Rahmen eines Spieleabends wird innerhalb dieser Gruppe nach dem Täter gesucht. Da dies optimalerweise mit einem dreigängigen Abendessen verquickt sein soll, wird für eine Spielrunde die Dauer von vier Stunden veranschlagt. Jeder der Gäste erhält mit der Einladung ein Rollenheft und einen entsprechenden Charakter. Es werden Dialoge gelesen und Spielaufträge durchgeführt. Im Verlauf des Abends werden nach und nach kleine Geheimnisse der Anwesenden aufgedeckt. Über eine Audio-CD werden weitere Indizien und Informationen zum Tathergang deutlich gemacht, bis der Täter am Ende des Abends dann überführt wird. Dieses Spieleprinzip hat sich bewährt und gilt für alle Spiele von Marion Kegelbein, auch für „Die Wupperdetektive – und das Geheimnis des Falken“, das für Jugendliche gedacht ist.

Mord in Müngsten

Das zweite Krimidinner-Spiel, „Mord in Müngsten“ ist ebenfalls für acht Mitspieler konzipiert. Im Jahr 2016 kommt ein Brückenarbeiter unter mysteriösen Umständen ums Leben. Dazu ergibt sich die Frage, ob es den „goldenen Niet“ wirklich gibt.

Ab dem dritten Spiel ist die Teilnehmerzahl der Mitwirkenden flexibel gestaltet. „Trassentod“ kann von sechs bis neun Personen gespielt werden. Je nach Anzahl der „Verdächtigen“ ist die Lösung des Falles unterschiedlich. Und auch die neueste Ausgabe der „Dinner ohne Alibi“ ist für diese flexible Anzahl von Mitspielern gedacht: „Neandergold“ führt in das Neandertal – und in die goldenen 20-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Familie um den Neandertaler-Entdecker Dr. Johann Carl Fuhlrott spielt eine Rolle, außerdem die Evolutionstheorie und eine Freimaurerloge.

Alle Spiele sind sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail angefertigt und probegespielt worden. Alle Spiele können im heimischen Wohnzimmer gespielt werden. Der Spielekarton beinhaltet die Einladungen an die Mitspieler, die Rollenhefte, eine Audio-CD und überhaupt alles, was man zum Spielen braucht, unter anderem auch Vorschläge für ein dreigängiges Dinner, welche Musik während des Tatersuchens gespielt werden könnte – bis hin zu Tipps und Anregungen, in welcher Garderobe das Spielen einen besonderen Genuss bedeutet. 

Trotz der wegen Corona fehlenden Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte hat sich Marion Kegelbein entschieden, das Spiel „Neandergold“ gerade jetzt herauszubringen. „Die Menschen wollen auch mal etwas anderes machen als nur über Corona nachzudenken oder jeden Tag über das Virus zu lesen oder zu hören“, ist die Spieleerfinderin überzeugt.

Jedes Spiel kostet 29,99 Euro. Sie sind in allen Buchhandlungen und bei der Autorin selbst erhältlich: Marion Kegelbein, Telefon 0202 – 46 0 45 44 und E-Mail: marion.kegelbein@dinner-ohne-alibi.de

02.12.2020: Corona in Solingen

Leider sind in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung drei weitere Menschen verstorben.

Es gibt insgesamt 3.290 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 252,4. 47 Menschen sind leider verstorben.

Fälle3.290
Fälle/100.000 EW2.066,0
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW252,4
Todesfälle47
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW137,74
Aktualisierung02.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

02.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden.

Damit gibt es insgesamt 2.064 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 41 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.064
Fälle/100.000 EW1.853,8
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW137,4
Todesfälle41
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW137,74
Aktualisierung02.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!