Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
„Dieses kulturarme Jahr soll nicht so kulturarm zu Ende gehen. Deshalb haben meine Frau Hae Min Geßner und ich einen klingenden Adventskalender ins Leben gerufen, unterstützt von der evangelischen Kirchengemeinde Lennep“, schreibt Johannes Geßner. Seit heute Früh gibt es jeden Tag um 8 Uhr morgens ein neues Türchen mit einer musikalischen Überraschung von Klassik bis Pop.
„Mit diesem Projekt unterstützen wir einige freischaffende Künstler, denen gerade in der sonst so geschäftigen Adventszeit die Auftritte weggebrochen sind“, so der Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Mit dabei sind Hae Min Geßner, die Band Framework, Tom Daun, Meike Krautscheid, Dominik Schneider und Jörg Hilbert.
Am 3. November 2020 konnte aufgrund der Pandemie nur ein kleiner Personenkreis der Remscheider SPD an der Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag vom ehemaligen Oberbürgermeister Willi Hartkopf teilnehmen. Eine Feierstunde und der Austausch von Erinnerungen mit Wegbegleitenden des damaligen SPD-Vorsitzenden und Ehrenbürgers der Stadt Remscheid wäre den Genossen lieber gewesen.
Zu den Personen, die Willi Hartkopf besonders nahestanden, gehört Detlef Franzen. Der Kieler wurde 1936 in einen sozialdemokratischen Haushalt hineingeboren, seine Eltern engagierten sich sofort nach dem Krieg wieder in der SPD. Vor einigen Wochen besuchte Ulla Wilberg, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte-Hasten, den langjährigen Weggefährten von Remscheids Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürgers Willi Hartkopf.
Vier Jahrzehnte Hindenburgstraße
Mit obligatorischem Corona-Abstand sitzt Wilberg Detlef Franzen in seinem gemütlichen Wohnzimmer gegenüber und folgt seinen Erzählungen. Bekannt sind sie aus gemeinsamen Zeiten in der Alt-Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport & Verkehr (ÖTV). Nun lebt der Pensionär und Witwer seit über 40 Jahren in einer großen Altbauwohnung in der Hindenburgstraße. An den Wänden hängen signierte Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen aus seiner aktiven Zeit als persönlicher Referent von Willi Hartkopf.
Nach der Schule absolvierte Detlef Franzen eine Ausbildung bei der Post und trat schon früh in die Deutsche Postgewerkschaft ein. Viele Jahre besuchte er gewerkschafts- und bildungspolitische Seminare, wodurch er neben dem Beruf eine umfassende Bildung erlangte und auf vielen Themengebieten geschult wurde. Hier lernte er Rhetorik und das politische Handwerk von der Pike auf.
Detlef Franzen traf Willi Hartkopf auf einem der vielen gemeinsamen Gewerkschaftslehrgänge. Als Hartkopf Oberbürgermeister der Stadt Remscheid wurde, holte er Detlef Franzen als persönlichen Referenten in sein Büro, dort war er dann zehn Jahre lang, von 1970 bis 1980, als Organisator und Ghostwriter tätig. Nach der damaligen Gemeindeverfassung war der Oberstadtdirektor Chef der Verwaltung und das Amt des Oberbürgermeisters ehrenamtlich. Hauptberuflich war Willi Hartkopf Kreis-Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV heute ver.di).
Zwei Leidenschaften: Die Musik und das Bergwandern
Lange spielte er die Es-Klarinette im Hilgener Orchesterverein, aber auch in diversen anderen Musikvereinen, wie in der Remscheider Schützenkapelle. Heute widmet er sich seiner 1000 Schallplatten umfassenden Sammlung, vor allem dem Jazz.
Als Mann an der Seite des Oberbürgermeisters durfte Detlef Franzen viele Prominente kennenlernen. Darunter 1979 auch Helmut Schmidt. Nach der aufregenden Zeit im OB Büro arbeitete Detlef Franzen bis zu seiner Pensionierung bei der Stadtverwaltung, zum Schluss als Leiter des Amtes für Wohnungswesen.
Das SPD-Parteibuch von Detlef Franzen mit Autogrammen von Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück und Hannelore Kraft. Foto: SPD Remscheid
Zum Schluss zeigte der über 80-jährige Genosse Franzen sein SPD-Parteibuch. Darin haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit!
„Die Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Wochen verschärft, die Infektionszahlen steigen auch in den Kindergärten rasant. Mitte November waren 759 Einrichtungen ganz oder teilweise geschlossen, zudem sind zahlreiche Plätze in der Kindertagespflege betroffen.“ berichtet der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf.
„Für viele Eltern heißt es: Kita zu, was nun? Auf jeden Fall nicht noch Beiträge zahlen! Das muss unsere Antwort sein. Wir wollten bereits in der letzten Woche das Thema mit einem Eilantrag auf die Tagesordnung der Plenarsitzung bringen. Dieser Antrag ist leider nicht zugelassen worden. Während der Corona-Quarantäne entfällt die Bildungs- und Betreuungsgarantie für zehntausende Kinder in NRW. Wir dürfen diese Eltern und Kinder nicht im Stich zu lassen. Denn: Die in der Regel 14-tägige Corona-Quarantäne stellt für sie eine emotionale und zudem finanzielle Belastung dar. Wir fordern daher, die Elternbeiträge im Bereich der Kita und der Kindertagespflege für den Zeitraum einer behördlich verfügten Quarantäne durch das Land zu erstatten.“
Unsere Leserin Ursula Horn hat Fotos ihrer wunderbaren Adventsdeko rund ums Haus eingesandt. Da keimt adventliche Stimmung auf.
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Sie gestalten das Sternendorf
Senden Sie Fotos Ihrer Adventsdekorationen ein, entweder per Facebook, per Instagram, per Twitter oder per E-Mail an redaktion@luettringhauser.de, und wir veröffentlichen Ihre Fotos als Teil des Sternendorfs unter www.sternendorf.de.
Gestern ist zeitlich parallel zur Allgemeinverfügung, mit der die Stadt Remscheid die Isolation von positiv getesteten Personen regelt, erstmalig eine Landesverordnung zu Quarantäneregelungen erlassen worden. Die Regelungen der Verordnung sind weitreichender als die Regelungsgehalte der Remscheider Rechtsverordnung. Die Remscheider Rechtverordnung wird damit überflüssig. Es gelten die Regeln der Quarantäneverordnung.
Die Remscheider Allgemeinverfügung vom 30. November verpflichtet Remscheiderinnen und Remscheider, die positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden, unter anderem dazu, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, sobald sie von ihrem positiven Testergebnis erfahren haben.
Die Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen geht darüber hinaus. Personen, die einen PCR-Test mit positivem Ergebnis erhalten haben, müssen nicht nur in Quarantäne. Sie sind auch gehalten, diejenigen über ihre Infektion zu informieren, zu denen sie Kontakt hatten, um einen möglichst schnellen Informationsfluss sicherzustellen. Außerdem schickt die Verordnung Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Coronaschnelltest dem mikrobiologischen PCR-Test unterzogen haben, sicherheitshalber bereits für die Zeit bis zum Eintreffen des Testergebnisses in Quarantäne. Häusliche Quarantäne gilt nach neuer Quarantäneverordnung in der Regel auch für diejenigen, die im gemeinsamen Haushalt mit einer Person leben, die sich nach Eingang eines PCR-Testergebnisses nachweislich infiziert hat.
Die Regelungen der Quarantäneverordnung NRW gelten allgemein. Spezielle Regelungen der örtlichen Gesundheitsämter gehen diesen allgemeinen Regelungen vor.
Leider ist in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden. Ein 77jähriger Remscheider ist mit multiplen Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben.
Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 204 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.
Damit gibt es insgesamt 2.048 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.804 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 40 Menschen sind leider verstorben.
Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 820 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.
Fälle
2.048
Fälle/100.000 EW
1.839,4
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
157,2
Todesfälle
40
Einwohnerzahl
111.338
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
142,80
Aktualisierung
01.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.
Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 01.12.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!
Die Remscheider Allgemeinverfügungen zur zeitlich eingegrenzten Maskenpflicht in stark frequentierten Bereichen der Innenstadt und zur Isolation von positiv getesteten Personen endeten mit Ablauf des gestrigen Tages. Weil die bisherigen Regelungen fortgeführt werden sollen, hat die Stadt Remscheid heute neue Allgemeinverfügungen mit gleichlautendem Inhalt erlassen.
Beide Allgemeinverfügungen wurden heute in einer Sonderausgabe des Amtsblattes veröffentlicht, treten morgen in Kraft und enden mit Ablauf des 20. Dezember.
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!
Gestern Abend (30.11.2020, gegen 18:30 Uhr) kam es auf der Lenneper Straße in Remscheid zu einer Kollision zwischen einem Fußgänger und einem Seat.
Eine 54-jährige Fahrerin aus Remscheid war mit ihrem Fahrzeug auf der Lenneper Straße in Richtung Zentralpunkt unterwegs, als ein 16-jähriger Fußgänger auf die Fahrbahn trat. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Fußgänger. Dieser erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Verkehrskommissariat in Remscheid hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und der Ursache aufgenommen. Hierzu werden Zeugen des Unfalls gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)
Leider sind in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung zwei weitere Menschen verstorben.
Es gibt insgesamt 6.479 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler, davon sind 1169 aktuell infiziert, 5195 gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 195,7. 115 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
6.479
Fälle/100.000 EW
1.818,4
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
195,7
Todesfälle
115
Einwohnerzahl
355.100
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
142,80
Aktualisierung
01.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.
Gesamtzahl in Quarantäne
4233
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne
3711
– davon im Krankenhaus
120
– davon in freiwilliger Quarantäne
402
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:
124
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:
689
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:
Leider ist in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung ein weiterer Mensch verstorben.
Es gibt insgesamt 3.259 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 263,7. 44 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
3.259
Fälle/100.000 EW
2.046,5
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
263,7
Todesfälle
44
Einwohnerzahl
159.245
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
142,80
Aktualisierung
01.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.
Corona-Hotline für Solingen
Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.
Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen hatten den Plan, das Gemeindehaus am Ludwig-Steil-Platz zu einem überdimensionalen Adventskalender zu machen und jeden Abend live vor Ort gewisse Impulse für die Adventszeit zu geben, aber Corona hatte andere Pläne.
Andrea Behnecke und Antje Kammin hatten die Idee zu diesem besonderen Adventskalender, der ganz viele Gemeindemitglieder in die Umsetzung einbeziehen sollte. 24 Fenster des Gemeindehauses sollten verziert werden, jeden Tag sollte ein neues hinzu kommen, und passend zum Adventsfenster sollten Gedanken, Ideen und Musik für die Adventszeit andere Gemeindemitglieder unterhalten. Es gab auch genügend Gemeindemitglieder, die sich freiwillig gemeldet hatten, um einen dieser 24 Beiträge zu gestalten.
Internetkalender statt Präsenzveranstaltungen
Durch die engen Coronabeschränkungen war es aber leider nicht mehr möglich, den Lütterkuser Advent mit vierundzwanzig kleinen Präsenzveranstaltungen mit vielen Menschen am Gemeindehaus zu feiern. Da immer ein Weg gefunden werden kann, wo ein Wille besteht, konnte der Adventskalender ins Internet verlegt werden. So entstanden vierundzwanzig völlig unterschiedliche Videos, und ganz wie bei einem richtigen Adventskalender, wird jeden Tag ein neues Fensterchen geöffnet, wenn auch virtuell.
Unter www.luetterkuser-advent.de kann man den Adventskalender der evangelischen Kirchengemeinde anschauen und kommt dem Heiligen Abend so Tag für Tag ein Stückchen näher. Eine fröhliche Adventszeit.
Lütterkuser Advent: Das 1. Adventsfensterchen wurde präsentiert von Celine Kammin.