Müllsäcke an die Straße stellen

Ausnahme gilt dort, wo wie Tonne wegen des Streiks in Solingen nicht geleert wurde.

Schnee und ein mehrtägiger Streik haben in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche die Müllentsorgung stark behindert. Mülltonnen, die an diesen Tagen nicht angefahren wurden, werden nun beim nächsten regulären Abfuhrtermin geleert. Das heißt: Restmülltonnen mit wöchentlicher Leerung werden in dieser Woche am „üblichen“ Tag geleert, bei 14-tägiger Leerung in der kommenden Woche, bei blauen und gelben Tonnen bleibt es beim vierwöchigen Rhythmus.

Abfälle, die bis dahin anfallen, werden bei der nächsten planmäßigen Restmüllleerung mitgenommen. Es handelt sich dabei um eine absolute Ausnahme, die nur in dieser Ausnahmesituation und nur für Betroffene greift, erstmals am kommenden Mittwoch, 15. März. Die Technischen Betriebe weisen darauf hin, dass der Abfall in reißfesten und nur halb befüllten Säcken gut verpackt an die Straße gestellt werden muss.

Aktionsbündnis: „Gespräche über Altschuldenlösung dürfen nicht scheitern“

Vertreterinnen und Vertreter der finanzschwachen Städte haben sich in Offenbach getroffen und über die Folgen der Krisen sowie die erforderlichen Lösungen gesprochen. Ihre Botschaft an Bund und Länder: „Die Zeit drängt“.

Die Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ in Offenbach war für mindestens jeden Zehnten in Deutschland mit einer schlechten Nachricht verbunden: In den Mitgliedsstädten und -kreisen von der Ostsee bis ins Saarland, in denen mehr als 8,5 Millionen Menschen leben, hat sich die finanzielle Lage wieder verschlechtert. Die zahlreichen Krisen bedrohen die Erfolge, die die Kommunen in den vergangenen Jahren mit großen Anstrengungen errungen haben. „Die im Koalitionsvertrag versprochene und derzeit in Berlin verhandelte Altschuldenlösung muss deshalb dringend kommen. Die Gespräche zwischen Bund und Ländern dürfen nicht scheitern“, sagte Christoph Gerbersmann, Sprecher von „Für die Würde unserer Städte“. „Die Lage spitzt sich für die Kommunen durch die steigenden Zinsen dramatisch zu, die Zeit drängt! Außerdem muss es eine Reform des Förderprogramm-Dschungels und ein deutliches Zeichen gegen Steueroasen in Deutschland geben.“

Im überparteilichen Aktionsbündnis haben sich 64 Kommunen aus sieben Bundesländern zusammengeschlossen. Ihre bittere Gemeinsamkeit: Sie sind durch einen Strukturwandel sowie Aufgaben, die Bund und Länder ihnen übertragen, aber nicht angemessen finanziell ausgeglichen haben, unverschuldet finanzschwach geworden. Während andere Städte und Gemeinden in Zukunftsthemen investieren können, müssen die Betroffenen für Tilgung und Zinsen zahlen. Dass die großen Anstrengungen zum Abbau der Schulden nun vergeblich gewesen sein könnten, sehen die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen auch als Gefahr für den sozialen Frieden vor Ort. Das wurde bei der Kommunalkonferenz in Offenbach deutlich, an der auch Solingens Kämmerer Daniel Wieneke teilnahm.

Die Gastgeber verdeutlichten am Beispiel ihrer Stadt, warum eine Altschuldenlösung des Bundes so wichtig ist. „Für Offenbach ist der Kampf um eine faire Ausstattung der Kommunen sehr wichtig. Wenn der Bund unseren Anteil an der Hessenkasse übernehmen würde, hätten wir jährlich drei Millionen Euro mehr zur Verfügung“, sagte der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Diesen Beitrag selbst zu tragen, koste die Stadt viel Geld, das sie gut für die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt gebrauchen könnte, etwa für Schulbausanierung, Busse oder Sportanlagen. Schwenke: „Da der Geldmangel in alle Bereiche hineinwirkt, bedeutet es für uns beispielsweise auch immer einen erheblich größeren Aufwand als in anderen Städten, um dennoch für Unternehmen attraktiv zu sein und zu bleiben. Der gemeinsame Kampf im Aktionsbündnis ist deshalb wichtig, um die Position unserer Stadt langfristig zu sichern und eine Abwärtsspirale zu vermeiden.“

„Für die Würde unserer Städte“ wird die Dringlichkeit der Probleme in den kommenden Wochen weiter öffentlich machen – in Gesprächen in Berlin und den Landeshauptstädten sowie mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen. Für sie ist das Bündnis bekannt, weil es zum Beispiel mit einer übergroßen Eselfigur, der von Lastensäcken in die Knie gezwungen wird, zu den Parteizentralen in der Hauptstadt gezogen ist.

Hintergrund

Mitglieder des Aktionsbündnisses sind Bochum, Bottrop, Brandenburg an der Havel, Castrop-Rauxel, Cottbus, Cuxhaven, Dietzenbach, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Frankenthal, Geestland, Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg, Gladbeck, Hagen, Hamm, Hattingen, Herne, Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lahnstein, Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen, Mainz, Mayen, Mettmann, Moers, Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Oberhausen, Obertshausen, Offenbach, Pirmasens, Recklinghausen, Kreis Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Schwerin, Schwerte, Solingen, Trier, Kreis Unna, Voerde, Völklingen, Waldbröl, Werne, Wesel, Kreis Wesel, Witten, Worms, Wülfrath, Wuppertal und Zweibrücken.

“Für die Würde unserer Städte” hat acht Sprecherinnen und Sprecher: Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Dirk Glaser, Bürgermeister der Stadt Hattingen, Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Barbara Meyer, 1. Bürgermeisterin und Kämmerin der Stadt Saarbrücken, Andrea Pospich, Kämmerin der Stadt Cuxhaven, Christoph Gerbersmann, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Hagen und Martin Murrack, Stadtdirektor und Stadtkämmerer der Stadt Duisburg.

IHK ehrt 73 Ausbildungsbotschafter*innen und 30 Ausbildungsunternehmen

In einer Feierstunde im Plenarsaal der Bergischen IHK hat IHK-Vizepräsident Dr. Andreas Groß am Freitag 30 Ausbildungsbetriebe und 73 „Ausbildungsbotschafter*innen“ für ihr außerordentliches Engagement im Projekt „Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter NRW – Unterwegs für Kein Abschluss ohne Anschluss“ geehrt.

„Die Bergische Industrie- und Handelskammer ist sehr stolz, dass sich so viele motivierte Auszubildende als Botschafter für die duale Ausbildung engagieren“, so Dr. Groß. Er dankte den Ausbildungsbetrieben und deren Auszubildende für ihren großartiges Engagement im Projekt und betonte, dass auch die Ausbildungsunternehmen im bergischen Städtedreieck davon profitieren. Durch die Ausbildungsbotschafter*innen knüpfen Unternehmen Kontakte zu Schulen, an denen sich frühzeitig als potenzielle Ausbildungsbetriebe präsentieren. Folglich besteht für Ausbildungsunternehmen die Möglichkeit, offenen Ausbildungsstellen entgegenzuwirken und sich gute Nachwuchskräfte zu sichern. Er selbst nimmt mit seinem Unternehmen Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG am Projekt teil. Umso wichtiger sei die Fortführung des Projektes, appellierte Dr. Groß an die Landesregierung.

Ziel des Projekts ist es, die duale Berufsausbildung bei Schülerinnen und Schülern als anerkannten, wichtigen und erstrebenswerten Einstieg in die berufliche Karriere in den Blick zu rücken.

Auch für die künftigen Einsätze in den Schulen wünschte IHK-Vizepräsident Dr. Groß den Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschaftern viel Freude. Er sei sich sicher, dass durch ihr Engagement vielen Schülerinnen und Schülern bei der Berufsorientierung geholfen werden kann.

Das Projekt „Ausbildungsbotschafter und Ausbildungsbotschafterinnen NRW“ ergänzt die etablierten Berufsorientierungsangebote der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) und wird von der Landesregierung NRW und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Beschlussvorlage zur Perspektive des Alten Bahnhofs

Stadt Solingen leitet Ausschreibung ein. Auflage: Der Charakter als öffentlicher Veranstaltungsort ist zu erhalten.

Zum dauerhaften Erhalt des Alten Hauptbahnhofs im Südpark vollzieht die Stadt Solingen den nächsten Schritt. Um die Immobilie für die Bürgerinnen und Bürger als bedeutsamen Ort für öffentliche Veranstaltungen zu sichern und weiterzuentwickeln, wird jetzt die Vermarktung eingeleitet. Es geht um den Komplex mit den Gebäuden Bahnhofstraße 15, 17 und 19.

„Wesentlicher Bestandteil eines Konzeptes muss ein professionelles Veranstaltungsmanagement sein, das eine entsprechende Frequenz an publikumswirksamen Events gewährleistet.“

Matthias Knospe, Leiter Gebäudemanagement Stadt Solingen

Nachdem Ende 2021 die Gastronomie Steinhaus den Betrieb eingestellt hatte, begannen beim Gebäudemanagement strategische Überlegungen, wie eine zukunftsfähige Ausrichtung für das Objekt aussehen kann. Letztlich gelangten die Fachleute zu dem Schluss, dass mit Blick auf die notwendigen Sanierungsinvestitionen in Millionenhöhe sowie auch mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Stadt eine Veräußerung die vernünftigste und perspektivisch klügste Lösung ist.

Eine positive wirtschaftliche Nutzung ist bisher nicht erreicht worden. Unter den gegebenen Bedingungen erscheint eine solche erfolgreiche Bewirtschaftung durch städtische Dienste auch künftig nicht realisierbar. „Denn wesentlicher Bestandteil eines Konzeptes muss ein professionelles Veranstaltungsmanagement sein, das eine entsprechende Frequenz an publikumswirksamen Events gewährleistet“, sagt Matthias Knospe, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. „Das aber gehört nicht zu den Kernaufgaben und auch nicht zu den Kernkompetenzen einer Stadtverwaltung.“ Daher setzt das Rathaus große Hoffnungen in einen privaten Träger.

Zugleich zwingt die aktuelle finanzielle Situation die Stadt dazu, bei ihren Investitionen Prioritäten zu setzen und sich auf Schwerpunkte zu konzentrieren: „Diese liegen bei uns in Solingen ganz klar in den Bereichen Bildung, Schule und Kindertagesstätten“, erklärt Stadtkämmerer Daniel Wieneke. Von einem Investor verspricht er sich nun ein überzeugendes Konzept für eine zukunftsgerechte Entwicklung der Immobilie. Denn der Komplex mit dem Alten Hauptbahnhof soll weiterhin eine Schlüsselstellung im Südpark einnehmen und als wichtiger Ort der Begegnung im städtischen Leben neue Strahlkraft erhalten. Schon für den kommenden Sommer soll geprüft werden, ob bereits wieder erste Veranstaltungen auf dem Areal stattfinden können. Das wird maßgeblich von den anfallenden Kosten, den zu erfüllenden Bestimmungen sowie vom Interesse potentieller Veranstalter abhängen.

Mit der Vermarktung sind konkrete Auflagen für Investoren verbunden. Die entscheidenden Punkte sind in einer Beschlussvorlage für die Politik verbindlich formuliert. Im Ausschuss für Städtebau, Stadtentwicklung und Digitale Infrastruktur sowie im Finanzausschusses erhalten die Fraktionen in den kommenden Sitzungen die Möglichkeit, das Thema zu beraten. Sofern der erwartete Beschluss erfolgt, wird sich dann die Ausschreibung anschließen. Das Anforderungsprofil soll sicherstellen, dass sowohl die Ziele der Stadt Solingen als auch die einstigen Förderziele verpflichtend an den Erwerber weitergebeben werden, die seinerzeit mit den Investitionen in den Alten Bahnhof festgehalten worden sind. Der Alte Hauptbahnhof war Gegenstand des Städtebauprogramms Regionale 2006. Mit den Förderzuschüssen, die Solingen damals erhielt, war eine Zweckbindungsfrist bis 2026 verbunden.

Die Vermarktung erfolgt federführend durch den Stadtdienst Gebäudemanagement und wird durch den Stadtdienst Stadtentwicklungsplanung unterstützt. Das Auswahlverfahren wird ein fachlich und rechtlich erfahrener externer Dienstleister intensiv begleiten.

Das Anforderungsprofil an einen privaten Träger umfasst unter anderem folgende Punkte:

  • Erhalt des Gebäudekomplexes als wesentlicher Bestandteil des Südparks
  • Teile des Komplexes sollen dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen
  • Fortführung bzw. Weiterentwicklung zum funktionalen, wirtschaftlichen und gestalterisch prägenden Präsentationsraum
  • Übernahme und langfristige Fortsetzung des Mietvertrages mit der Bergischen Universität (Forum Produktdesign)
  • Vorstellung eines neuen Gastronomiekonzeptes (Innen- und Außengastronomie)
  • Vorstellung eines kulturellen Konzeptes in Ergänzung zu den Güterhallen
  • Einbringung des Objektes in eine gemeinnützige Gesellschaft oder ein Stiftungskapital wird begrüßt

„Wir werden verlangen, dass ein potenzieller Käufer diesen Bedingungen verbindlich zustimmt“, versichern Daniel Wieneke und Matthias Knospe.

Montag: Streik in städtischen Kitas

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten in den städtischen Kindertageseinrichtungen für Montag, 13. März, zum Streik aufgerufen. Dies führt leider erneut zu Einschränkungen im Kita-Betrieb. Die Eltern wurden von den Einrichtungen bereits unmittelbar informiert.

Zurzeit geht die Stadt Remscheid davon aus, dass vier Kindertageseinrichtungen normal geöffnet sein werden:

  1. Bergisch Born normal geöffnet
  2. Eisernstein normal geöffnet
  3. Kremenholler Straße normal geöffnet
  4. Vieringhausen normal geöffnet

In sechs Kitas werden Notbetreuungen angeboten:

  1. Hasenberg Notbetreuung
  2. Henkelshof Notbetreuung
  3. Honsberg Notbetreuung
  4. Paulstraße Notbetreuung
  5. Remscheider Straße Notbetreuung
  6. Sedanstraße Notbetreuung

Zehn Einrichtungen bleiben komplett geschlossen, da kein Personal zur Verfügung steht:

  1. Am Holscheidsberg geschlossen
  2. Am Schützenplatz geschlossen
  3. Arnoldstraße geschlossen
  4. Dicke Eiche geschlossen
  5. Fürberg geschlossen
  6. Hölterfeld geschlossen
  7. Königstraße geschlossen
  8. Lüttringhauser Straße geschlossen
  9. Rosenhügel geschlossen
  10. Struck geschlossen

Zeugen gesucht: Remscheiderin überfahren

Am Donnerstagabend (09.03.2023, gegen 19:00 Uhr) kam es an der Einmündung Burger Straße zur Reinhard-Mannesmann-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw.

Ein 49-jähriger Remscheider fuhr mit seinem Nissan Europe auf der Reinhard-Mannesmann-Straße in Richtung Burger Straße. Als er, nach bisherigen Erkenntnissen, nach links auf die Burger Straße abbog, kam es zu einer Kollision mit einer 59-jährigen Fußgängerin, die zu dem Zeitpunkt die Burger Straße überquerte.

Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Kinderkino in der Kinder- und Jugendbibliothek

Am Freitag, 31. März, zeigt die Kinder- und Jugendbibliothek um 16 Uhr in der Kinderbücherei (Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid) passend zu den bevorstehenden Feiertagen einen österlichen Film. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Teilnahme ist ausschließlich mit vorheriger Anmeldung möglich.

Zunm Inhalt

Dieses Mal gibt es Ärger in der Häschenschule: Kurz vor Ostern werden mit Hilfe des Goldenen Eis, der Quelle der magischen Fähigkeiten aller Osterhasen, „Meisterhasen“ auserwählt. Dieses Mal ist auch Max, ein Großstadthase, Meisterhasenkandidat. Aber bevor er sich beweisen kann, verfärbt sich das Goldene Ei plötzlich schwarz, Max Freundin Emmi wird entführt und Ostereier werden geklaut. Hinter allem steckt Leo, der Anführer einer üblen Großstadthasengang. Um Leo aufzuhalten benötigt Max Hilfe von Ferdinand, einem Fuchsjungen. Doch kann er ihm wirklich trauen?

Hinweise

Die Veranstaltung dauert etwa 1,5 Stunden. Kinder unter sechs Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.

Anmeldekontakt

Telefon (02191) – 16 2549

Löf: Termine im März

Presseinformation vom Löf Eventlokal.

18. März 2023 ab 20 Uhr: Riptide live

Zum ersten Mal ist Riptide zu Gast im Löf, der Frontmann Doc Rock ist dem Remscheider Publikum aber bestens bekannt. Es gibt die Klassiker der Musikgeschichte auf die Ohren. Immer tanzbar, immer groovig und mit allergrößter Spielfreude vorgetragen. Das wird ein Partyabend vom Feinsten mit dem Doc Rock Sebastian Rehbold und seiner neuen Combo Riptide.
Der Eintritt ist frei. Die Band lässt den Hut kreisen.
Doors Open 19:30 | Show Time 20:00

25. März 2023 ab 20.30 Uhr: Bierpong Turnier

Am 25.03. startet ein Bierpong Turnier der Bierpong Freunde Remscheid e.V. im Löf Eventlokal.

Bierpong Contest – 2023 Du kannst einen Tischtennisball in einen Becher werfen? Dann such dir einen Teampartner, überlegt euch einen kreativen, lustigen, oder einfach einen Teamnamen, der die Gegner schon vor dem Match erzittern lässt, und meldet euch an! Die Grundregeln sind einfach. Landet der Ball im gegnerischen Becher, ist der Becher aus dem Spiel. Haben eure Gegner keine Becher mehr, habt ihr gewonnen! Das komplette Regelwerk findet ihr auf www.remscheidrockt.de, und es liegt am Turnierabend selbstverständlich aus. Unsere Schiedsrichter und die Turnierleitung helfen bei Fragen gerne weiter. Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Startgebühr 20 € / Team ( 10€ / Nase ) Anmeldung per E-Mail an: bierpongfreunde@gmail.com . Mehr Infos bei Facebook : Bierpongfreunde Remscheid e.V. Drei Vorrundenspiele sind für jedes Team garantiert. Das Bier zum Spiel ist in der Startgebühr enthalten. Natürlich kann man auf Wunsch auch alkoholfreie Getränke erhalten. Klick zu den Bierpong-Regeln
Einspielen ab 19:30 Uhr | Match Time: 20:30

Judoteam: Kracher zum Saisonauftakt

Samstag, 18. März 2023 um 16 Uhr trifft das RTV JUDOTEAM in der Sporthalle Neuenkamp auf das Hamburger JT. Damit wartet am ersten Kampftag der Bundesligasaison 2023 direkt ein echtes Highlight auf das Remscheider Publikum, denn die Gäste aus dem hohen Norden reisen als amtierender Vize-Meister ins Bergische.

Hinter den Kulissen wurde beim JUDOTEAM in der Winterpause akribisch und mit Erfolg daran gearbeitet, den Kader zu verstärken. Daher ist sich Manager Cedric Pick sicher, dass die Mannschaft dem vierfachen deutschen Meister Paroli bieten kann: „Teammanager Michael Roschedor hat einen fantastischen Job gemacht und viel Qualität dazu geholt. Zudem haben auch unsere lokalen Athleten einen riesigen Sprung gemacht. Ich denke da zum Beispiel an Luke Cabecana, der vor kurzem deutscher Vizemeister (U21) wurde. Wir brauchen uns vor niemandem mehr verstecken.“

Nachdem in der vergangenen Saison das Duell noch klar an die Hanseaten ging (1:13), ist es das Ziel der Remscheider, in diesem Jahr auf Augenhöhe mit den Spitzenteams zu agieren.

Roschedor: „Bei der ersten Bundesliga handelt es sich bekanntermaßen um die stärkste Liga der Welt, gemessen an der Anzahl der Medaillengewinner von Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und olympischen Spielen, die sich in der deutschen Eliteklasse tummeln. Wir sind uns sicher, dass die Menschen in der Region wissen, wie Besonders es ist, solche Highlights hier vor der eigenen Haustür erleben zu können. Daher rechnen wir am Samstag mit einem großen Ansturm.“

Tickets gibt es für 5 Euro an der Tageskasse. Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr.

Die Welt braucht Vielfalt

Interkulturelles Fest in der Solinger Grundschule Bogenstraße.

„Die Welt braucht Vielfalt“: Unter diesem Motto findet in der Grundschule Bogenstraße am Freitag, 17. März, 16 bis 19 Uhr, ein interkulturelles Fest statt. Die Veranstaltung will für die Vielfalt der Welt sensibilisieren und verdeutlichen, wie wichtig Mehrsprachigkeit und verschiedene Kulturen sind. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und die Bedeutung von Zusammenhalt und Toleranz zu betonen.

Die Grundschul-Kinder haben sowohl im herkunftssprachlichen Unterricht Türkisch als auch in der OGS Beiträge einstudiert. Auch die Vereine Afro-German und Raduga sowie die Griechische Gemeinde bringen sich in die Vorführung mit ein. Im Anschluss sorgen Eltern in der Mensa mit internationalen Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.

Das Fest ist offen für alle Interessierten. „Zusammen können wir zeigen, dass Vielfalt eine Stärke ist und eine Welt ohne Grenzen und Vorurteile möglich ist“, heißt es aus der Schule.

Parkscheinautomaten werden ausgetauscht

Geräte mit neuer Technik ermöglichen in Solingen nun auch kontaktfreie Bezahlung.

Die alten Parkscheinautomaten in Solingen haben ausgedient. In den nächsten Tagen werden insgesamt 70 Geräte im Stadtgebiet ausgetauscht. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 14. März, zunächst im Umfeld des Rathauses, danach geht es weiter in Richtung Innenstadt. Bis zum Ende der Woche sollen alle Automaten in Solingen-Mitte ersetzt sein. In der darauf folgenden Woche geht es weiter am Klinikum, in Wald und in Ohligs.

Gibt keine Ersatzteile mehr

Die alten Parkscheinautomaten stammen aus den 1990er Jahren und sind veraltet. Immer wieder kam es zu Ausfällen, Ersatzteile gab es nicht mehr und für notwendige Reparaturen war die technische Finesse der Verkehrstechniker der Technischen Betriebe Solingen gefragt. Zu nutzen waren sie nur noch mit Münzgeld, die frühere Geldkartenfunktion war inzwischen überholt.

Für Ersatz sorgen nun Geräte mit neuer Technik, angepasst an heutige Gewohnheiten. Ausgestattet sind sie mit einem bedienungsfreundlichen blauen Touch-Display. Parkgebühren können jetzt auch kontaktlos bezahlt werden, Kredit- oder Debitkarte (EC-Karte) werden akzeptiert, Zahlung per apple Pay und google Pay ist möglich. Wer lieber Münzen einwirft, kann das aber auch weiterhin tun. Im Stadtbild sind die Parkscheinautomaten zukünftig besser zu erkennen: Während ihre Vorgänger mausgrau waren, zeigen sie sich nun in Park-blau. Für den Austausch werden rund 500.000 Euro investiert.

Aktuell stehen die Geräte noch auf dem TBS-Bauhof. Dort werden sie zunächst programmiert, dann an ihrem neuen Standort montiert. Der Aufwand ist dabei überschaubar: Der alte Automat wird abgeschraubt, der neue an diesem Standort aufgebaut. Nur an einigen Stellen muss das Fundament angepasst werden, Behinderungen auf der Straße gibt es aber nicht.

Öffentlichkeitsfahndung eingestellt: 21-jährige angetroffen

UPDATE: Die Vermisste konnte wohlbehalten angetroffen werden. Die Öffentlichkeitsfahndung ist damit eingestellt.

Seit Mittwoch, 08.03.2023, wird Hannah G. vermisst. Die 21-Jährige verließ gegen 20:00 Uhr ihr Zimmer einer klinischen Einrichtung in Remscheid-Lüttringhausen für einen Spaziergang und ist seitdem nicht in die Klinik zurückgekehrt.

Da eine Eigengefährdung der Frau nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Hannah G. ist circa 165 cm groß, hat eine kräftige Figur, dunkelblonde wellige Haare und war zuletzt mit einem schwarzen Mantel, roten Sportschuhen, weißen Socken und einer grauen Leggins bekleidet.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0202-284-0 entgegen. In dringenden Notfällen auch über die 110. (ar)