Rosengarten: Großer Eiersuchspaß für Familien

Die fröhliche Eiersuche der AWO Lennep-Lüttringhausen und der Lenneper SPD gegenüber vom Hardt-Park.

Im Lenneper Rosengarten findet schon zum dritten Mal die gemeinsame Eiersuche der AWO Lennep-Lüttringhausen und der Lenneper SPD statt.

Herzliche Atmosphäre in natürlicher Kulisse

Im Kleinod an der Wupperstraße, gleich gegenüber vom Hardt-Park, wird es Ostersamstag wieder wuselig fröhlich und bunt. Wie in den vergangenen Jahren auch versteckt der AWO-Hase wieder in mehreren Runden plastene Ostereier, die von den Kindern gesucht werden können. Für je drei gleichfarbige Eier, die entdeckt und gesammelt wurden, gibt es am Stand ein kleines Präsent. „Die Ostereiersuche hat sich einfach bewährt – deshalb ist es selbstverständlich, dass wir sie auch dieses Jahr wieder anbieten“, erklärt SPD-Bezirksvertreterin Katharina Janotta, die vor zwei Jahren die Idee mit der Ostereiersuche hatte.

Während die Kleinen auf die Suche nach Ostereiern gehen, können die Großen bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee auf ihren Nachwuchs warten und sich mit den ehrenamtlichen Helfern der AWO über die vielen Veranstaltungen am Mollplatz austauschen oder auch mit Politikern und Bezirksvertretern ins Gespräch zu kommen.

Am besten kleine Osterkörbe mitbringen, um die Schätze sicher nach Hause zu bringen. Kosten entstehen keine.

Wuppertal: Nach Diebstahl aus Krankenhaus festgenommen

Nach umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal konnten am gestrigen Mittwoch, 17. April 2019, zwei Verdächtige festgenommen werden, die im Verdacht stehen, Diebstähle aus einem Krankenhaus begangen zu haben. Zuvor waren aus einem Krankenhaus an der Carnaper Straße in Wuppertal-Barmen Computer, Klinikutensilien und Lebensmittel im Wert von circa 20.000 Euro gestohlen worden.

Im Rahmen der Ermittlungen gingen Polizisten, in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft, zum Schein auf einen über das Internet verabredeten Handel ein. Bei der Übergabe des Diebesgutes konnten die Ermittler beide Verdächtige im Alter von 23 und 26 Jahren auf der Hochstraße in Wuppertal-Elberfeld festnehmen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden auf der Grundlage eines zuvor durch das Amtsgericht Wuppertal erlassenen Durchsuchungsbeschlusses die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten große Teile der Beute sichergestellt werden. Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

FC Remscheid will Gründonnerstag den letzten Schritt machen

Am vergangenen Wochenende durfte der Landesligist FC Remscheid einmal die Füße hochlegen und sich für den Endspurt im Abstiegskampf zu erholen. Der FCR war spielfrei und konnte somit die Konkurrenz beobachten. FCR-Trainer Acar Sar sah sich die Partie 1.FC Mönchengladbach gegen den DSC 99 Düsseldorf an. Warum gerade die Partie gegen den letzten Gegner aus Mönchengladbach? Einfache Erklärung, weil der FCR am kommenden Gründonnerstag um 20 Uhr in der Landeshauptstadt beim DSV 99 antreten muss. Sar sah am Ende einen 4:0-Erfolg der Hausherren.

DSC 99 aktuell Tabellenletzter

Aktuell sind die Düsseldorfer Tabellenletzter der Landesligatabelle. Doch gerade das macht die „Schwarz-Weißen“ so gefährlich. Fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat die Mannschaft von Trainer Christian Scholz im Augenblick. Bei noch sechs auszustehenden Partien sicherlich kein unmögliches Unterfangen dies noch aufzuholen. Damit dies auch gelingt dürfen die Grafenberger das Spiel gegen den FCR auf keinen Fall verlieren. FCR-Trainer Acar Sar möchte von Tabellenplätzen gar nichts hören: „Auf die Tabelle schaue ich nicht bei der Vorbereitung. Ich denke da nur an unsere Auswärtsniederlage in Holzheim – die zu diesem Zeitpunkt auch Tabellenletzter waren. Wir konzentrieren uns ganz alleine auf uns“, so der FCR-Coach.

FCR möchte Klassenerhalt endgültig sichern

Doch auch der FCR geht hochmotiviert in die Partie. mit einem Sieg könnte der FCR endgültig einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen. Aktuell haben die Röntgenstädter 8 Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Dies würde mit einem Sieg in Düsseldorf gegen einen direkten Konkurrenten mit Sicherheit ansteigen. Dieses ruhige Polster auszubauen ist das erste Ziel für die Bergischen. Das Hinspiel konnten die Remscheider mit 2:0 gewinnen. Mit diesem Ergebnis könnte der FCR auch am Donnerstag mit Sicherheit gut leben. Anstoß ist um 20 Uhr an der Sportanlage Windscheitstraße in Düsseldorf-Grafenberg.

Wuppertal: Schaufensterscheiben in Ronsdorf eingeworfen

In der Nacht zu Mittwoch, 17. April 2019, warfen Unbekannte zwischen 1.30 Uhr und 7.40 Uhr mehrere Schaufensterscheiben an Geschäften in der Erbschlöer Straße und der Straße In der Krim in Wuppertal-Ronsdorf ein.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten im Rahmen der Anzeigenaufnahme fest, dass die Fenster vermutlich mit Steinen eingeworfen worden waren. Zudem konnten sie vor den Geschäften und in den Auslagen teilweise zerbrochene und mit Farbe gefüllte Getränkeflaschen sicherstellen.

Der Sachschaden beläuft sich auf circa 3.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 zu melden.

Wuppertal: Feuer in ehemaligem Freizeitbad „Bergische Sonne“

Am heutigen Mittwochmorgen, 17. April 2019, kam es gegen 5.50 Uhr in einem ehemaligen Freizeitbad an der Lichtscheider Straße, zu einem Brand. Die Feuerwehr konnte das Gebäude der „Bergischen Sonne“ schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstag in den Abendstunden oder im Laufe der vergangenen Nacht verdächtige Feststellungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 zu melden.

Rosenpflege an der Gertenbachstraße

Die Solinger Rosenfreunde Maike Wand und Gisela Otto unterstützten die Rosenpaten um Gabi Lipka wieder bei der Pflege der Rosen und Baumscheiben em Dorp. Ulrike Terrée-Kriesell (Foto), die auf ihren Spaziergängen gern Verblühtes entfernt, half spontan mit.

Unterstützt wurden Christel Krollmann, Nicole Dahmen und Stephan Jasper auch durch Franca Schneider und Eric Erkes, die in der Natur-Schule Grund ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren. Auf Einladung des Oberbürgermeisters wurde im Flair-Weltladen gefrühstückt. Weiter so.

Nüchterne Worte für trunkene Menschen

Barbesucher und Kneipengäste wissen: Mit steigendem Pegel liegt alles sonnenklar vor einem. Nie waren Gedanken logischer und von so hoher Mitteilungsdringlichkeit. Gespräche münden in philosophische Exkurse und lassen eben noch Unbeteiligte in Ehrfurcht erstarren. Schenkel werden geklopft, Köpfe geschüttelt. Manchmal rollen Tränen. Mitten hinein platziert Autor Jörg Degenkolb-Degerli seine Worte. Frei nach der Erkenntnis „Ich kann auch ohne Alkohol nicht fröhlich sein“ liefert er eigene Texte, aus denen Absurditäten tropfen wie Bierreste aus letzten Gläsern. Geschichten von Antihelden, Friedhöfen und fragwürdiger Euphorie. Lachkater inklusive.

Wo und wann?

Freitag, 3. Mai 2019 um 19 Uhr im Lotsenpunkt Lennep, Kölner Straße 4, 42897 Remscheid-Lennep. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum!

Remscheider Kulturpolitiker besuchen Zentralbibliothek Duisburg

Bibliotheken befinden sich in einem grundlegenden Wandel, um auf die Folgen der Digitalisierung und veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu reagieren. Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung nutzten am vergangenen Freitag, 12. April, die Möglichkeit sich die Duisburger Stadtbibliothek als Paradebeispiel für einen „dritten Ort“ anzuschauen. Zur Feier des 10. Jubiläums des Fördervereins „Die Lütteraten“ in der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek im vergangenen Jahr, stellte die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, das Prinzip vor. Ein „dritter Ort“ ist, nach dem Zuhause und dem Arbeitsplatz oder der Schule, ein öffentlicher Ort für Kultur, Bildung und das Zusammenkommen mit anderen Menschen.

In einem ausführlichen Fachgespräch mit dem Leiter der Duisburger Bibliothek, beleuchteten Gundis Friege, Karl-Heinz Humpert, Sven Wiertz, Ulla Wilberg, Norbert Schmitz, Monika Hein, Inge Brenning, Bernhard Schmid, Nicole Grüdl-Jakobs und Fritz Beinersdorf das Pro und Contra und konnten sich über Strategien für die Bibliothek der Zukunft informieren. Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian führte die Besuchergruppe durch die 2015 im sogenannten „Duisburger Stadtfenster“ neu eröffnete Zentralbibliothek. Er erläuterte die Konzeption der von Grund auf neu geplanten Bibliothek, die über eine landesweit beachtete modellhafte Kinder- und Jugendbibliothek verfügt. Außerdem sind Bibliothek und Volkshochschule gemeinsam in einem Gebäude untergebracht.

„Ein Erlebnis mit Inspiration, beeindruckend schön“, schwärmte Ulla Wilberg. Die sinnvolle Nachbarschaft mit der VHS und den gemeinsamen Empfangsbereich hob Wilberg besonders hervor.

Wuppertal: Geldautomat in der Uni-Mensa gesprengt

In der Nacht zu Montag, 15. April 2019, sprengten unbekannte Täter gegen 1.30 Uhr einen Geldautomaten in einem Gebäude der Bergischen Universität Wuppertal an der Max-Horkheimer-Straße in der Elberfelder Südstadt. Ein Brandmeldealarm im Bereich der Mensa alarmierte Feuerwehr und Polizei. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte den gesprengten Geldautomaten fest. Die Feuerwehr löschte den durch die Explosion entstanden Brand.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zu einem Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Beute und Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 02 02 / 2 84-0 in Verbindung zu setzen.

Frühlingsfest von „Lennep Offensiv“: Sonniger Sonntag in Lennep

Am Sonntag, 7. April 2019, war es wieder so weit: „Lennep Offensiv“ hatte zum Frühlingsfest „Lennep blüht auf“ in die Lenneper Altstadt eingeladen und erneut zogen zahlreiche Stände und Aktionen viele Menschen in den Stadtkern. Auch der parallel stattfindende verkaufsoffene Sonntag wurde von vielen Bummlern genutzt.

„Die Leute sind sehr bereit für den Kirchturm zu spenden“

Ein großer Sektstand von „Lennep Offensiv“ fällt besonders auf. „Im Moment sind wir sehr zufrieden, sowohl mit dem Wetter, als auch wie gut die Bevölkerung das Fest annimmt. Es läuft heute sehr gut!“, fasst Hans-Willi Oberlis, Beisitzer im Vorstand von Lennep Offensiv, freudestrahlend zusammen. Gesammelt wird dort für die Kirchturmbeleuchtung der Stadtkirche. „Alle, die hierherkommen und Sekt trinken, tun auch ne Spende in die Dose. Die Leute sind sehr bereit für den Kirchturm zu spenden“, ergänzt Oberlis.

Hans-Willi Oberlis verbreitet beste Stimmung am Sektstand von Lennep Offensiv. | Foto: Sascha von Gerishem
Hans-Willi Oberlis verbreitet beste Stimmung am Sektstand von Lennep Offensiv. | Foto: Sascha von Gerishem

Auf dem Alter Markt gab es einen Stand mit viel Blühendem, passend zum Titel der Veranstaltung. Softgetränke und Bier erhielt man am Getränkewagen. Am Grillstand nebenan konnte man sich mit Bratwürsten und Nackensteaks versorgen. Zur anderen Seite des Getränkestandes gab es bergische Quarkbällchen. Ein Kinderkarussell in historischem Stil bot Unterhaltung für die jungen Besucher. Frank Hof vom Lüttringhauser Hoflädchen hatte auch wieder „Pommes con Carne“ oder mit Jalapeño-Käsesoße im Angebot.

Neben historischen Fahrzeugen der Treckerfreunde waren auch der Lotsenpunkt und Crespo-Café vertreten. Auch die Geschäftsinhaber zeigten sich über die vielen Altstadtbesucher sehr zufrieden.

Wuppertal: Kind in Barmen angefahren

Ein 8-Jähriger lief heute Morgen (14.04.2019), gegen 09.20 Uhr, in Wuppertal aus einer Hauseinfahrt auf die Leimbacher Straße. Dort kollidierte er mit dem langsam fahrenden Mercedes eines 40-Jährigen. Der Junge stürzte und verletzte sich leicht. Nach ambulanter Behandlung konnte er die Klinik jedoch wieder verlassen. Sachschaden entstand nicht.

Stiftung Tannenhof: Neue Wohnstätte für selbstbestimmtes Leben

Es war ein herzlich gestalteter Festakt, mit dem die Evangelische Stiftung Tannenhof die neue Wohnstätte eröffnete, und viele Gästen, darunter Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, konnten die hellen, modernen Räume besichtigen und auch die ersten Bewohner kennenlernen, die schon bald unter einer neuen Anschrift mit Dorfanschluss leben werden.

Neues Heim und Heimat

„Alles braucht seine Zeit, auch die Errichtung dieser Wohnstätte für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und hohem Hilfebedarf“, begrüßte der Kaufmännische Direktor Dietmar Volk die Gäste und Freundinnen und Freunde der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Schon vor zehn Jahren begannen die Planungen zur schrittweisen Erweiterung des Quartiers Remscheid Tannenhof. „Wir wollen mit unseren Baumaßnahmen Stadträume vernetzen, neue Angebote schaffen und mit neuen Wegen das Quartier weiter öffnen und damit den Abbau von Barrieren hier im Tannenhof erreichen“, führte Volk weiter aus.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Stiftung viele Bauprojekte geplant und umgesetzt, meist im Klinikbereich, nun auch im Bereich des integrativen Wohnens, das dem dringenden Bedarf nach kleinteiligen, gruppenbezogenen Wohnformen gerecht wird und zwei Wohngruppen für je acht Personen zur Verfügung steht.

Einen „Quantensprung in der Entwicklung“ für die Bewohnerinnen und Bewohner nannte Pfarrer Uwe Leicht, geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannenhof, den nun entstandenen Neubau. „Mehr Komfort, mehr Platz, eine eigene Dusche und eigene Toilette, alles neu und eine eigene Wohnadresse: Remscheider Straße 80, Zugang unmittelbar zum Wohnquartier an der Straße, zum Ort, zum Bus, zur Stadt – wir sind ein Teil dieser Stadt“, präzisierte Leicht die Komponenten, die die Integration vorantreiben und auch psychologisch wertvolle Impulse liefern. Professor Eugen Davids, Ärztlicher Direktor der Stiftung, hob zusätzlich die besondere Bedeutung der medizinischen und psychiatrischen Versorgung der Menschen hervor, die durch die unmittelbare Nähe zur betreuenden Fachklinik sichergestellt ist.

„Ich könnte dieses neue Gebäude in einem Wort zusammenfassen, weil ich eben mit einem der künftigen Bewohner gesprochen habe, den ich seit rund 30 Jahren kenne. Und ich fragte: ‚Wie geht es dir, wie ist es dir?‘ und er sagte: ‚Läuft!‘ – ich glaube, das reicht“, brachte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf den Punkt, dass auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben und dabei die Unterstützung bekommen sollen, die sie brauchen.

Wieder Hoffnung zu schöpfen, eine sichere Basis zu finden, neue zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, soziale Integration und Kompetenzen zum Lösen von Problemen zu erwerben seien neben der Behandlung mit Medikamenten Inhalte der Gesundung, verkündeten die Einrichtungsleitenden Sieglinde Rühl-Schulz und Günther Fuchs, die sich mit allen künftig Bewohnenden freuen, das Haus auch bald beziehen zu können und mit Leben füllen werden. Und so bedankte sich der Bewohnerbeirat herzlich bei allen Beteiligten für sein neues Zuhause, und dass alle zu ihrer Einweihungsparty gekommen seien. Läuft.