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ABGESAGT: Greenpeace Remscheid informiert über Flächenversiegelung

Der Vortrag wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben.

Die Remscheider Greenpeace-Gruppe lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung via ZOOM über Flächenversiegelung.

Von Flächenversiegelung wird gesprochen, wenn aufgrund von Gebäuden, Straßen oder anderer Bebauung kein Niederschlag von oben in den Boden eindringen kann. Dann wird Niederschlagswasser ungebremst auf direkten Weg in die Kanalisation, in Bäche und Flüsse geleitet. So können Pegelstände von Fließgewässern innerhalb weniger Stunden teilweise um mehrere Meter steigen wie bei der Hochwasserkatastrophe im Juli diesen Jahres, von der das Ahrtal aber auch die Ortschaft Unterburg betroffen waren.

Referent ist Dr. Jan Boomers, Leiter der Biologischen Station Mittlere Wupper. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 7. Dezember 2021, um 18 Uhr online via ZOOM statt. Die Zugangsdaten sind erhältlich bei info@remscheid.greenpeace.de.

Autorennen? Polizei beschlagnahmt Autos und Führerscheine

Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens im Industriegebiet in Hückeswagen-Scheideweg hat die Polizei am Samstagabend (27. November) zwei Sportwagen als auch die Führerscheine der Piloten beschlagnahmt.

Anwohnende hatten am Samstagabend zunächst einen Porsche beobachtet, der über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden auf der Bockhackerstraße immer wieder mit laut aufheulendem Motor stark beschleunigte und auf dem Neuschnee Driftübungen vollzog. Gegen 22.40 Uhr beobachteten Zeugen, dass sich der Porschefahrer mit einem dazu gestoßenen Fahrer eines Jaguar im Industriegebiet offenbar ein Rennen lieferte. Dabei fuhren beide Autos in geringem Abstand mehrfach mit hoher Geschwindigkeit in einem aus der Bockhackerstraße, der Heinrich-Schicht-Straße, der Johann-Clouth-Straße und der Clarenbach-Straße gestalteten Rundkurs, wobei sich auf dem Dach des Jaguar ein Blaulicht befunden haben soll.

Beim Eintreffen der Polizei entfernten sich beide Fahrzeuge zügig. Der Porsche konnte wenig später auf der L68 angetroffen werden. Die Polizei beendete dort die Fahrt des 19 Jahre alten Remscheiders, in dem sie sowohl den Porsche als auch den Führerschein beschlagnahmte. Weil Zeugen das Kennzeichen des Jaguar abgelesen hatten, bekam dessen 20-jähriger Fahrer wenig später an seiner Wohnanschrift in Remscheid ebenfalls Besuch von der Polizei. Auch hier beschlagnahmte die Polizei Auto und Führerschein.

Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

Einer Bankmitarbeiterin hat es eine 84-jährige Hückeswagenerin zu verdanken, dass sie nicht zum Opfer von Betrügern geworden ist.

Bei der Seniorin hatte sich am Donnerstagmorgen (11. November) eine angebliche Polizistin gemeldet. Diese behauptete, dass die Tochter der 84-Jährigen einen tödlichen Unfall verursacht habe und daher eine Kaution hinterlegen müsse. Die Seniorin begab sich daraufhin zu ihrer Bank, um das Geld für die Kaution abzuheben. Der Bankmitarbeiterin kam die Angelegenheit aber komisch vor – gemeinsam rief man die Tochter an, woraufhin sich die Geschichte mit dem Unfall als völlig aus der Luft gegriffen herausstellte.

32.500 Euro: Volksbank unterstützt Vereine

Reinhard Schrage muss sich strecken, um auf die neu angebrachte Markierung hinzuweisen: Bis zum ersten Stock stand das Hochwasser im Juli am historischen Wipperkotten am Solinger Wupperufer. Fast vier Monate später sind die Folgen noch vielfach sichtbar, anderes – das zeigen die frisch verputzten Wände im Erdgeschoss des Fachwerkgebäudes – ist schon repariert. Viele Spenden haben dies dem Förderverein Schleiferei Wipperkotten ermöglicht. Auch die Volksbank im Bergischen Land hat 2.000 Euro gespendet – und insgesamt 32.500 Euro als Fluthilfe an Vereine in der Region weitergegeben.

22 Vereine aus Solingen, Remscheid, Velbert, Haan und Hückeswagen haben das Hilfsangebot der bergischen Bank angenommen. „Uns war es wichtig, dass das Geld schnell und unkompliziert ankommt“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Wir wissen, dass diese eine Spende für viele nicht reicht, um ihre Schäden zu beseitigen, aber wir konnten damit eine Anschubfinanzierung leisten.“

Beim Besuch im Wipperkotten gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Paul Westeppe zeigte sich Andreas Otto beeindruckt vom Einsatz der Ehrenamtler, die dieses Kleinod und ein wichtiges Stück bergische Geschichte und Gegenwart lebendig halten. Die Hilfe kommt hier gut an – auch wenn Reinhard Schrage und der Förderverein noch einen weiten Weg vor sich haben.

Vandalismus: Mehrere Autos zerkratzt

Vergangene Woche, im Zeitraum zwischen 17 Uhr am Samstag und 10 Uhr am Sonntagmorgen (31. Oktober) haben Unbekannte in Hückeswagen mehrere Autos zerkratzt.

Eine Anwohnerin der Goethestraße hatte ihren schwarzen Hyundai am Fahrbahnrand geparkt und am Sonntagmorgen festgestellt, dass ihre Motorhaube von Unbekannten zerkratzt wurde. Nur wenige Meter weiter, ebenfalls in der Goethestraße, musste eine 38-jährige Anwohnerin feststellen, dass ihr blauer Kangoo zerkratzt wurde. Sie hatte ihr Auto am Montag gegen 14 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Wohnhaus abgestellt. Am nächsten Morgen (2. November) um 7:40 Uhr bemerkte sie mehrere Kratzer an der rechten Fahrzeugseite. Auch im Kastanienweg haben Unbekannte einen Opel Astra zerkratzt. Hier liegt der Tatzeitraum zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag (2. November) 11 Uhr.

Unbekannte Vandalierende haben in Hückeswagen mehrere Autos zerkratzt. Foto: Polizei Oberberg
Unbekannte Vandalierende haben in Hückeswagen mehrere Autos zerkratzt. Foto: Polizei Oberberg

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Frontalzusammenstoß: Ein Schwerverletzter

Am Dienstag (07.09.) ist es am frühen Morgen in Laudenberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten gekommen.

Gegen 07:00 Uhr befuhr ein 29-Jähriger aus Hückeswagen die B506 in Richtung Wipperfürth. Auf Höhe der Ortslage Laudenberg geriet der Fahrer aus noch ungeklärter Ursache ungebremst in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem 23-Jährigen VW Polo-Fahrer aus Wipperfürth. Bei dem Frontalzusammenstoß wurde ein Verkehrsteilnehmer schwer, der andere leicht verletzt. Der 23-Jährige musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der 29-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (mw)

Frontalzusammenstoß: Ein Schwerverletzter bei Unfall in Laudenberg. Foto: Polizei RheinBerg
Frontalzusammenstoß: Ein Schwerverletzter bei Unfall in Laudenberg. Foto: Polizei RheinBerg

Feiger Anschlag auf Radfahrende vereitelt

Dank eines aufmerksamen Spaziergängers konnte am frühen Freitagmorgen (3. September) in Hückeswagen-Wiehagen Schlimmeres verhindert werden.

Unbekannte hatten im Schmalbeinsweg in Hückeswagen quer über den dortigen Radweg eine durchsichtige Folie zwischen zwei Verkehrszeichen gespannt. Als ein 47-jähriger Hückeswagener um 4:45 Uhr mit seinem Hund dort entlang kam, erkannte er die gefährliche Situation und informierte sofort die Polizei. Für Radfahrende hätte das böse enden können. Aus diesem Grund ermittelt die Polizei nun auch wegen einem versuchten gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Polizei Hückeswagen: Neuer Bezirksdienstbeamter

Landrat Jochen Hagt begrüßte kürzlich den neuen Bezirksdienstbeamten für Hückeswagen: Stefan Nahrgang. Er folgt seinem Vorgänger Frank Schultes, der Anfang Mai in Ruhestand gegangen ist. Nun ist der 52-jährige Polizeihauptkommissar gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Andreas Roth polizeilicher Ansprechpartner für Jung und Alt. Neben Hückeswagen gehört auch die Nachbarstadt Radevormwald zu seinem Einsatzbereich.

Nach seiner Ausbildung zum Werkstoffprüfer in Radevormwald bei GKN war Stefan Nahrgang einige Jahre Zeitsoldat als Fallschirmjäger. Seine Laufbahn bei der Polizei startete er 1997 mit der Ausbildung in Brühl. 1999 kam er zur Polizei in den Oberbergischen Kreis, wo er zunächst seinen Dienst auf der Wache in Wipperfürth und später auf der Wache in Radevormwald versah. Bevor er in den Bezirksdienst wechselte, war er viele Jahre beim Verkehrsdienst als Kradfahrer unterwegs. Als Übungsleiter Sport und Fahrtrainer ist er auch weiterhin für die Behörde tätig.

Besonders seine Affinität zum Oberbergischen Norden und die neuen Aufgaben reizten ihn an der neuen Stelle. „Ich freue mich für die kleinen und großen Sorgen im Norden Ansprechpartner zu sein“, so Nahrgang. Kradfahrer sind nach wie vor ein Thema, das ihm am Herzen liegt. Sein Augenmerk möchte er daher auch weiterhin auf die Verhinderung von Kradunfällen und die Reduzierung von Motorradlärm legen. Da passt es gut, dass das von Motorradfahrenden gern genutzte Naherholungsgebiet Bevertalsperre in seinem Einzugsbereich liegt.

Stefan Nahrgang ist gebürtiger Rader und wohnt in Wuppertal. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. In der Freizeit macht er gerne Sport, fährt Motorrad und widmet sich seinem Garten. Für das Wandern und Bergsteigen hat er eine besondere Leidenschaft.

Geplante Flächenversiegelung: Remscheider Naturschutzverbände wehren sich

Die Remscheider Naturschutzverbände RBN, NABU und BUND laden jeden zweiten Sonntag um 11 Uhr an dem Parkplatz Bornbacher Straße nach Bergisch-Born, um im Planungsbereich des geplanten interkommunalen Gewerbegebietes „Gleisdreieck“ spazieren zu gehen. Zweck der Spaziergänge: Aufklärung über die Auswirkungen der Flächenversiegelung auf die Umwelt und besonders die Vogelwelt.

Anmeldung zur Mailingliste, um über Termine und Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben: www.naturschatzgebiet.de

10.03.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.892 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 97,0. 165 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage264
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW97,0
Fälle gesamt8.892
Fälle gesamt/100.000 EW3.268,4
Todesfälle gesamt165
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

08.03.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.833 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 119,8. 160 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage326
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW119,8
Fälle gesamt8.833
Fälle gesamt/100.000 EW3.246,7
Todesfälle gesamt160
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Zwölf weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt

Derzeit sind 383 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden zwölf weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.833 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 8.290 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 383 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 51 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Neun der 51 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 160 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021
In Klammern: Veränderung zum Stand 05.03.2021

 

Nachweise im Oberbergischen KreisVirusmutante B.1.1.7 (Britische Variante)Virusmutante B.1.351 (Südafrikanische Variante)Virusmutante P.1. (Brasilianische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise316 (+35)7 (+1)0
Davon aktuell nachgewiesen111 (-43)2 (-3)0

Bei derzeit 29,5 % der aktuell positiv getesteten Personen wurde eine Virusmutante nachgewiesen.

VOC (variants of concern) sind besorgniserregende Virusvarianten, die sich vom Wildvirustyp unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, Virulenz (die Fähigkeit des Virus in menschliche Gewebe einzudringen, z.B. in die Schleimhäute) und Empfänglichkeit des Menschen für diese Varianten.

Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die britische Virusmutante B.1.1.7, die südafrikanische Virusmutante B.1.351 und die brasilianische Virusmutante P.1 als besorgniserregende Varianten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Varianten deren Bedeutung noch nicht vollständig erforscht ist. Auf der Internetseite des Robert Koch-Institus www.rki.de erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 07.03.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 119,8 (+3,6)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.833 Personen (+12)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 383 Personen (-19)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 8.290 Personen (+31)
  • verstorben: 160 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 867 Personen (-3)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 68
  • Engelskirchen: 32
  • Gummersbach: 60
  • Hückeswagen: 20
  • Lindlar: 16
  • Marienheide: 14
  • Morsbach: 3
  • Nümbrecht: 31
  • Radevormwald: 11
  • Reichshof: 17
  • Waldbröl: 26
  • Wiehl: 8
  • Wipperfürth: 37

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 40

Quelle: Oberbergischer Kreis