Weitere sieben Kita-Kinder wegen Corona in Quarantäne

Die Fröschligruppe der KTE Honsberg wird heute geschlossen. Sieben Kinder gehen bis 1. März in häusliche Quarantäne. Die restlichen Kinder der Fröschligruppe, die derzeit nicht kommen, müssen solange gleichfalls zu Hause bleiben.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht an Schulen

Ab nächster Woche dürfen die Schulklassen der Primarstufe (Klassen 1. – 4.) und die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen wieder in den Präsenzunterricht.

Hygienekonzepte und Wechselunterricht mit festen Schüler*innen-Gruppen sollen das Infektionsrisiko in der Schule mindern. Infektionsketten sollen damit begrenzt werden, bestenfalls erst gar nicht zustande kommen.

Doch was nutzen die schulischen Hygienekonzepte, feste Gruppen und Cluster, wenn sich die Kinder nachmittags im Kinderzimmer verabreden – ganz ohne Hygienekonzepte… Aus den vergangenen Monaten wissen wir, dass die Infektionsketten unter Kindern und Jugendlichen überwiegend im privaten Rahmen in der Familie und in der Freizeit entstehen. In der Schule führen die Infektionen jedoch zu den weitreichenden Quarantänen. Viele von Ihnen mussten diese Erfahrung bereits machen. Der zugrunde liegende Gedanke der Eltern lautet: „Die Kinder sind ja sowieso zusammen in der Schule. Dann können sie sich auch nachmittags treffen. “

Dieser Gedanke kann für die Schule jedoch fatal sein, denn wie gesagt: Schulen haben zwingend ein Hygienekonzept, das Kinderzimmer jedoch nicht!

Bitte achten Sie, liebe Eltern, deshalb auch in der Freizeit darauf, dass sich ihre Kinder nicht im Kinderzimmer tummeln. Gemeinsame Aufenthalte in engen Räumen und wechselnde Kontakte sollten vermieden werden. Sobald das Wetter es erlaubt, am besten an die frische Luft gehen.  Der Frühling steht vor der Türe! Sorgen Sie mit dafür, dass bald auch die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 wieder in die Schule dürfen und dämmen wir alle gemeinsam das Infektionsrisiko da, wo es möglich ist, ein.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

19.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 108 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Leider ist ein 83jähriger Remscheider mit der Coronavirus-Infektion verstorben.

Damit gibt es insgesamt 3.525 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.289 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 128 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 370 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 14 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (5 beatmet), Stand 19.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.525 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 57,5. 128 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage64
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW57,5
Fälle gesamt3.525
Fälle gesamt/100.000 EW3.166,0
Todesfälle gesamt128
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Kitas öffnen Montag für alle Kinder: Krisenstab bittet trotzdem um Betreuung zuhause, wo immer möglich

Ab Montag, 22. Februar, stehen die Kitas und Tagespflegestellen wieder allen Kindern offen. Für die Einrichtungen ist das eine große Herausforderung. Auch angesichts wieder angestiegener Infektionszahlen appelliert der Krisenstab daher an die Eltern, die Kinder trotzdem möglichst zuhause zu betreuen.

Ab Montag, 22. Februar, stehen die Kitas in NRW wieder allen Kindern offen. So sieht es das Phasenmodell von NRW-Familienminister Joachim Stamp vor. Der Appell des Landes, die Kinder möglichst zuhause zu betreuen, endet damit. Was bleibt, sind Einschränkungen im Betreuungsumfang um bis zu zehn Stunden die Woche und die strenge Trennung der festen Gruppen.

Kitas existentiell wichtig für die Familien

„Der Schritt vom „Pandemiebetrieb“ zum eingeschränkten Regelbetrieb ist ein existentiell wichtiges Signal für die Familien, die durch Corona doppelt und dreifach gefordert und in vielen Fällen zusätzlich wirtschaftlich belastet sind“, erklärte Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zu der Entscheidung des Landes. „Allerdings ist es auch eine Riesen-Herausforderung für die Einrichtungen. Aus diesem Grund und aufgrund der regionalen Inzidenzlage im Bergischen Land bitten wir eindringlich alle Eltern, die das möglich machen können, ihre Kinder weiterhin zuhause zu betreuen.“

Inzidenzwert wieder angestiegen

Krisenstabsleiter Johannes Slawig erläutert den Hintergrund des Appells: „Wir mussten leider im Krisenstab zur Kenntnis nehmen, dass nach 14 Tagen mit sinkenden Inzidenzwerten seit drei Tagen die Werte wieder ansteigen. Dies ist in einer Lockdown-Situation ein absolutes Alarmsignal. Dazu kommt: Die Mutanten, die wir auch in Wuppertal finden, scheinen unter Kindern und Jugendlichen besonders infektiös zu sein. So gab es in unserer Nachbarstadt Solingen bereits fünf Ausbrüche der britischen Mutante in Kitas. Eine derartige Entwicklung wollen wir, wenn irgend möglich, in Wuppertal unbedingt vermeiden.“

Maske und Abstand im Umgang mit Kita-Kindern nicht möglich

Gesundheitsdezernent Stefan Kühn richtet den Blick auch auf die Situation der Einrichtungen und Tagespflegepersonen: „Schutzmaßnahmen mit Abstand und Maske sind im Kontakt mit Kita-Kindern nicht umsetzbar. Unsere Erzieherinnen und Erzieher arbeiten im Wesentlichen ungeschützt. Wir begrüßen es daher sehr, dass das Land zwei PCR-Tests je Woche ermöglicht. Trotzdem fallen Beschäftigte aus den Risikogruppen weiterhin aus. Zudem erfordern die geschlossenen, strikt voneinander getrennten Gruppen einen höheren Personaleinsatz. Daher werden wir leider Betreuungseinschränkungen weiterhin nicht ausschließen können.“

Dank an Mütter und Väter

OB Uwe Schneidewind betont: „Mütter und Väter, die weiterhin darauf verzichten, ihre Kinder zur Kita zu schicken, leisten einen kraftvollen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie – gerade angesichts der besorgniserregenden Entwicklung der Mutationen. Sie ermöglichen in dieser kritischen Phase lokal wieder steigender Inzidenzzahlen eine Betreuung der Kinder, deren Eltern aus beruflichen oder anderen Gründen unbedingt darauf angewiesen sind. Daher gilt ihnen unser ganz besonderer Dank.“ 

Schneidewind, Slawig und Kühn begrüßten einhellig die Versicherung des NRW-Familienministers, bei wider Erwarten sprunghaft steigenden Infektionszahlen eine „Corona-Notbremse“ als „Plan B“ vorzuhalten, die auch wieder zu Kita-Schließungen und einer ganz eng begrenzten Notbetreuung führen könne: Auch wenn dies eine weitere Belastung der Familien bedeute, müsse die Bekämpfung der Pandemie oberste Priorität haben.

Quelle: Stadt Wuppertal

Corona-Schutzimpfungen schreiten voran

Der Oberbergische Kreis informiert über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen im Kreisgebiet.

Oberbergischer Kreis. Vergangene Woche Montag (08.02.2021) öffneten die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen erstmals ihre Pforten. Gestartet wurde mit der Impfung über-80-jähriger Menschen, die in der eigenen Wohnung leben. Im oberbergischen Impfzentrum in Gummersbach wurden seitdem bis einschließlich 16.02.2021 fast 1.400 Personen im Alter von über 80 Jahren mit dem seitens des Landes bereitgestellten BioNTech-Impfstoff geimpft. Darüber hinaus konnten im Impfzentrum bis einschließlich 16.02.2021 582 Personen priorisierter Berufsgruppen mit einem Sonderkontingent des AstraZeneca-Impfstoffs versorgt werden.

Die Impfung der priorisierten Berufsgruppen erfolgt parallel zur Impfung der Über-80-Jährigen in einer gesonderten Impfstraße. Seit vergangenem Mittwoch (10.02.2021) wurden täglich zunächst rund 50 priorisierte Personen geimpft. Inzwischen steht mehr Impfstoff bereit, sodass täglich bis zu 200 Impfungen mit dem Sonderkontingent durchgeführt werden können. Wie durch den Erlass des Landes vorgegeben, wird zunächst vorrangig das Personal von ambulanten Pflegediensten geimpft. Die Impfung dieser Personengruppe wird voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Dann kann mit der Impfung der weiteren priorisierten Personengruppen begonnen werden.

„Nach der langen Zeit des Wartens hat das Impfzentrum vergangene Woche einen reibungslosen Start hingelegt. Von den bisher geimpften Personen gab es fast ausnahmslos positive Rückmeldungen. Besonders erfreulich ist die gute Zusammenarbeit der vielen Beteiligten“, sagt Landrat Jochen Hagt. Der Stellvertretende Leiter des Impfzentrums Felix Ammann kann das bestätigen: „Sowohl das medizinische Personal, die Apotheker, die eingesetzten Soldaten der Bundeswehr, die Mitarbeiter des DRK, der Sicherheitsdienst als auch die administrativen Kräfte von Kassenärztlicher Vereinigung und Oberbergischem Kreis arbeiten Hand in Hand.“

Impfungen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen

In den Kliniken im Oberbergischen Kreis sind die Erstimpfungen des priorisierten Personals zunächst abgeschlossen. Das Land NRW stellte aufgrund der Impfstoffknappheit zunächst Impfstoff für Personen bereit, die in Bereichen mit einem sehr hohen Risiko in Bezug auf das Coronavirus arbeiten oder in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Diese Personen erhielten Impfstoff von BioNTech. In den oberbergischen Kliniken wurden bis einschließlich 16.02.2021 2.285 Erst- und Zweitimpfungen bei priorisierten Personen geimpft. Die Zweitimpfungen sind bereits geplant. Für weitere Personen der Kliniken mit niedrigerer Priorität stellt das Land künftig vorrausichtlich den AstraZeneca-Impfstoff bereit.

„Auch von den oberbergischen Pflegeeinrichtungen, die im Rahmen der durch Bund und Land gemachten Vorgaben priorisiert wurden, sind nahezu alle Einrichtungen mit einer Erstimpfung versorgt“, gibt Gesundheitsdezernent Ralf Schmallenbach als Leiter des Impfzentrums bekannt. In einer Pflegeeinrichtung kann die Erstimpfung aufgrund eines Ausbruchsgeschehens erst in den kommenden Tagen durchgeführt werden. In der Zeit vom 27.12.2020 bis einschließlich 16.02.2021 wurden 10.892 Erst- und Zweitimpfungen in den priorisierten oberbergischen Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Geimpft wurden Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen. Die Zweitimpfungen wurden bereits durchgeführt oder sind entsprechend terminiert. In den Pflegeeinrichtungen wird der durch das Land vorgesehene und bereitgestellte BioNTech-Impfstoff verwendet.

Impfstoffe haben hohe Schutzwirkung

Insgesamt wurden die Impfungen gut vertragen. Am Folgetag sind bei den Impflingen zum Teil Nebenwirkungen wie Fieber und Gliederschmerzen aufgetreten. „Es handelt sich hierbei nicht um Komplikationen. Diese körperlichen Reaktionen zeigen vielmehr ein gutes Ansprechen des Immunsystems auf die Impfung“, sagt Dr. Johannes Schlechtingen, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums. Aus der Literatur sei bekannt, dass Reaktionen wie Fieber und Gliederschmerzen beim AstraZeneca-Impfstoff stärker bei der Erstimpfung auftreten und beim BioNTech-Impfstoff eher bei der Zweitimpfung.

Der Zulassung und den Vorgaben entsprechend wird der Impfstoff von AstraZeneca an Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren verimpft, der Impfstoff von BioNTech/Pfizer an Personen ab 65 Jahren. Die derzeitige öffentliche Diskussion über einen „besseren“ oder „schlechteren“ Impfstoff kann Dr. Johannes Schlechtingen nicht nachvollziehen: „Beide Impfstoffe haben eine hohe Schutzwirkung. Sie senken die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und schützen vor einem schweren Krankheitsverlauf. Wer auf die Impfung verzichtet, verzichtet auf diese Schutzwirkung.“

Aktuell lässt sich ein deutlicher Rückgang der Impfbereitschaft mit dem Impfstoff von AstraZeneca verzeichnen. Durch die öffentliche Diskussion zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Impfung besteht große Verunsicherung bei Impfberechtigten. Nach den Erfahrungen des oberbergischen Impfzentrums der vergangenen Tage treten bei etwa 30 Prozent der mit AstraZeneca geimpften Nebenwirkungen auf. Um einen Ausfall von Personal in medizinischen Bereichen durch auftretende Nebenwirkungen handhabbar zu machen, werden für Beschäftigte des gleichen Arbeitgebers auch Impftermine an unterschiedlichen Tagen angeboten. Der Oberbergische Kreis kontaktiert die priorisierten Berufsgruppen, die mit dem Sonderkontingent AstraZeneca versorgt werden können und vergibt die Termine zur Impfung telefonisch.

Der Oberbergische Kreis und die Kassenärztliche Vereinigung Kreisstelle Oberberg bitten alle Impflinge, die bereits einen Termin für die Impfung vereinbart haben, diesen wahrzunehmen oder bei Verhinderung frühzeitig auf dem Weg abzusagen, auf dem der Termin vereinbart wurde. „So geben Sie anderen impfwilligen Menschen die Chance auf eine Impfung und dem Impfzentrum Planbarkeit. Für die Bekämpfung der Pandemie ist eine breite Beteiligung an der Impfaktion essenziell“, macht Ralf Schmallenbach, Leiter des oberbergischen Impfzentrums, deutlich.

19.02.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.066 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 317 Personen nachgewiesen infiziert, 25 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.610  Menschen sind wieder genesen. 139 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 138 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 103,0 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1005 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.691 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 18.02.2021 – 16:30 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.066 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 108,0. 139 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage172
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW108,0
Fälle gesamt6.066
Fälle gesamt/100.000 EW3.809,2
Todesfälle gesamt139
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

19.02.2021: Corona in Wuppertal

Am 19. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12576
– davon aktuell infizierte Personen: 448
– davon genesene Personen:11766
– davon verstorbene Personen363
Gesamtzahl in Quarantäne1117
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.409
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten162
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1214
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)332
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:33
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:246
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:69,30

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.463 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 66,7. 363 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage237
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW66,7
Fälle gesamt12.463
Fälle gesamt/100.000 EW3.509,7
Todesfälle gesamt363
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

19.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.227 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 70,9. 151 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage193
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW70,9
Fälle gesamt8.227
Fälle gesamt/100.000 EW3.024,0
Todesfälle gesamt151
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

19.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

30 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 30 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 7 in Bergisch Gladbach, 10 in Burscheid, 4 in Leichlingen, 4 in Overath und 5 in Wermelskirchen. Es gelten 14 weitere Personen als genesen. 397 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 817 Personen in Quarantäne, das sind 64 mehr als am Vortag. Über die Anzahl der stationären Patienten kann heute keine Angabe gemacht werden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 54,4.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 7.182 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.849), Burscheid (561), Kürten (336), Leichlingen (820), Odenthal (262), Overath (862), Rösrath (615) und Wermelskirchen (877).

111 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (5) und Wermelskirchen (23).
Von den 7.182 bestätigten Fällen gelten 6.674 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.678), Burscheid (495), Kürten (320), Leichlingen (756), Odenthal (256), Overath (784), Rösrath (585) und Wermelskirchen (800).

397 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (135), Burscheid (65), Kürten (13), Leichlingen (39), Odenthal (4), Overath (62), Rösrath (25) und Wermelskirchen (54).
817 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (284), Burscheid (147), Kürten (38), Leichlingen (75), Odenthal (23), Overath (72), Rösrath (43) und Wermelskirchen (135).

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.182 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 54,4. 111 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage154
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW54,4
Fälle gesamt7.182
Fälle gesamt/100.000 EW2.535,4
Todesfälle gesamt111
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

19.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.628 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 63,3. 269 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage205
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW63,3
Fälle gesamt8.628
Fälle gesamt/100.000 EW2.662,1
Todesfälle gesamt269
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Hanau, und jetzt?

Es ist jetzt ein Jahr her, dass bei einem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau neun Menschen getötet wurden, bevor der Täter seine Mutter und dann sich selbst tötete. Es sind die Todesopfer 207 bis 216 rechtsextremer Gewalt in der wiedervereinigten Bundesrepublik. Remscheid Tolerant möchte dieser Opfer gedenken.

Die neun Menschen, denen der rechtsextremistische Täter die Leben nahm, hießen Gökhan Gültekin (37), Sedat Gürbüz (30), Said Nesar Hashemi (21), Mercedes Kierpacz (35), Hamza Kurtović (22), Vili Viorel Păun (23), Fatih Saraçoğlu (34), Ferhat Unvar (22) und Kaloyan Velkov (33). Junge Menschen, in der Blüte ihres Lebens, mit Hoffnungen, Träumen und Wünschen, die ihnen aus rassistischer Niedertracht genommen wurden. Der Täter war ein Einzelgänger, ein von rechtsextremistischem Gedankengut erfüllter Rassist, der diese jungen Menschen ermordete, weil sie in seinen Augen ausländisch aussahen.

23. Februar 2020: Die Remscheider Mahnwache für die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau. Foto: Sascha von Gerishem
23. Februar 2020: Die Remscheider Mahnwache für die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau. Foto: Sascha von Gerishem

Es gingen ein Ruck und ein Raunen durch die demokratische Gesellschaft, Mahnwachen wurden veranstaltet, Solidaritätsbekundungen abgehalten, Rassismus offen angeprangert. In Remscheid kamen rund 700 Menschen auf dem Rathausplatz zusammen. Eine Welle antifaschistischen Gemeinschaftsgefühls schwappte durch die Bundesrepublik, überall distanzierte man sich von Rassismus. Statt dieses menschlich-demokratischen Gemeinschaftsgefühls verbreitete sich dann leider Corona viral, und mit dem wiederaufkeimenden Egoismus kehrten Hass, Wut und öffentliche Gemeinschaftsveranstaltungen mit Rechtsextremist*innen zurück. Auch in Remscheid.

Remscheid Tolerant und seine Bündnispartner*innen rufen auf, eine Kerze zum Gedenken an die Todesopfer von Hanau und stellvertretend für alle Opfer und Todesopfer rechtsextremistischer Gewalt zu entzünden. Nennen Sie diese neun Menschen bei ihren Namen. Und zeigen Sie Rassismus und Rechtsextremismus immer und überall die rote Karte.

Nie wieder.

Anne Marie Faßbender und Sascha von Gerishem
Remscheid Tolerant e.V.
www.remscheid-tolerant.de

Veranstaltungshinweis

Ein breites Bündnis von Wuppertaler Gruppierungen gegen Rechts rufen für 19. Februar 2020 ab 17 Uhr zu einer Demonstration unter dem Titel „Ein Jahr Hanau: Rassismus tötet weiter!“ auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen auf. Medizinische oder FFP2-Masken sind zu tragen und die Abstandsregeln sind zwingend einzuhalten.

Benefiz-Song für Hanau: Bist Du wach?

Alle Einnahmen des Songs werden an die Amadeu Antonio Stiftung gespendet, die sich für die Hinterbliebenen und Überlebenden des Anschlags von Hanau einsetzt.

Seebrücke Remscheid: Gedenken an die Opfer von Hanau

Pressemitteilung der Seebrücke Remscheid zum einjährigen Gedenken an die Opfer des Attentats in Hanau.

„SAY THEIR NAME“:  Wir trauern um Gökhan Gültekin, Ferhat Unvar, Hamza Kurtovic, Sedat Gürbüz, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Verlkov, Vili Viorel Paun, Said Nesar Hashemi und Fatih Saracoglu.

Es jährt sich das rechtsextremistische Attentat in Hanau, in dem neun Menschen aufgrund rassistischer Ideologien ermordet wurden. Die Wut und Trauer über diese schreckliche Tat vergeht auch nicht nach einem Jahr.  Wir haben die Verantwortung, die Namen der Opfer nicht zu vergessen, damit das was in Hanau geschah für immer ein Mahnmal für unsere Gesellschaft ist und sich nie mehr wiederholen kann.

Wir, die Seebrücke Remscheid, gedenken den Opfern und ihren hinterbliebenen Familien.

Wir trauern und erinnern uns.

Wir fragen uns: Wie konnte rassistischer Terror junge Deutsche so aus dem Leben reißen?

Ein Jahr nach dem Anschlag spricht die Öffentlichkeit immer noch von Einzeltätern und entpolitisiert die Morde. Doch Rassismus ist ein politisches Problem, tötet Leben.

Unsere Aufgabe in der Gesellschaft ist es daher Rassismus, rechte Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen, damit Hanau das Ende von rassistischen Attentaten wird in diesem Land wird. Kein Vergeben. Kein Vergessen.

Seebrücke Remscheid