PCB: Werte im Grünkohl gestiegen

Jetzt ging es doch schneller als erwartet: Am Donnerstagnachmittag ist der Untersuchungsbericht des Grünkohls im Schwelmer Kreishaus eingetroffen, der zwischen August und November im Umfeld des Ennepetaler Unternehmens biw aufgewachsen ist.

Um die Konzentrationen von PCB 47, 51 und 68 nachzuweisen, setzt das für die Proben sowie das Aus- und Bewerten verantwortliche Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) auf dieses Gemüse. Aufgrund seiner Blattstruktur ist es hervorragend als Bioindikator geeignet.

Nachdem die Konzentrationen von PCB 47, 51 und 68 in den vorletzten Grünkohlproben – Vegetationszeitraum Mai bis August – deutlich zurückgegangen waren und an allen acht Messpunkten als unkritisch eingestuft werden konnten, meldet das LANVU jetzt für alle Messpunkte gestiegene Werte.

Werte aus 2019 unerreicht, Verzehrshinweise bleiben dennoch

Nach der "Ernte" wurden die Pflanzen von den Experten des LANUV auf PCB untersucht. Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
Nach der „Ernte“ wurden die Pflanzen von den Experten des LANUV auf PCB untersucht. Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

An zwei Stellen liegen die Werte zudem wieder über dem Orientierungswert der Hintergrundbelastung für PCB in Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Oelkinghausen (Messpunkt Pregelstraße) wird dieser Wert um das 3,5 fache überschritten, im südlichen Büttenberg (Messpunkt Ambrosius-Brand-Straße) um das 1,3 fache. Die gefundenen PCB Konzentrationen werden dabei von den Kongeneren 47, 51 und 68 dominiert.

Auch wenn die hohen Werte aus den ersten Grünkohlproben, die 2019 genommen worden waren, nicht mehr erreicht werden, sind die jetzigen Ergebnisse gleichbedeutend mit dem Aufrechterhalten von Verzehrhinweisen für Obst und Gemüse in den Bereichen Oelkinghausen und Büttenberg.

Gespräche mit dem Landesamt und dem Ministerium

Seit Januar letzten Jahres gilt ja: Im unmittelbaren Umfeld der Firma biw angebautes Blattgemüse soll nicht gegessen werden. Für das Wohngebiet Büttenberg gilt die Vorgabe, dort angebautes Blattgemüse nicht öfter als ein- oder zweimal pro Woche zu verzehren. Für alles andere Gemüse und Obst gelten bei Beachtung entsprechender Vorgaben – beispielsweise Schälen – keine Einschränkungen.

„Uns ist es wichtig, wie gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zugesagt, erste Informationen über die Grünkohluntersuchungen auf diesem Weg sehr zeitnah in die Öffentlichkeit zu bringen. Bevor wir den gesamten Bericht veröffentlichen, werden wir seine Details sowie die genauen Folgen für die Verzehrhinweise Mitte nächster Woche aber zunächst noch einmal mit den Experten des LANUV diskutieren“, so Landrat Olaf Schade.

Zudem kündigt er Gespräche mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz an. Auch in dieser Runde gelte es, die aktuell vorliegenden Ergebnisse der Außenluftmessungen und Grünkohlproben zu bewerten.

WanderBus und FahrradBus sollen auch 2021 durch das Bergische rollen

Rückblick und Ausblick im Ausschuss für Verkehr und Bauen des Rheinisch-BErgischen-Kreises.

Auch in diesem Jahr sollen der Bergische WanderBus und der FahrradBus wieder durch die Region an Eifgen und Dhünn rollen. Vor dem Hintergrund der aktuellen pandemiebedingten Einschränkungen steht ein genauer Starttermin derzeit aber noch nicht fest. „Die Resonanz im vergangenen Jahr war gut und konstant, deshalb möchten wir die Angebote fortsetzen. Momentan tauschen wir uns mit allen Projektpartnern aus, wie die Rahmenbedingungen für den Betrieb aussehen könnten und wann ein Start im Frühjahr realistisch wäre“, berichtete Dezernentin Elke Reichert im Ausschuss für Verkehr und Bauen.

Bergischer WanderBus – Angebot wurde gut angenommen

Der Bus für Wander-Fans startete im vergangenen Jahr routinemäßig am 14. März und pausierte dann eine Woche später Corona-bedingt bis zum 26. Mai. An Pfingstsamstag konnte er wieder starten und war dann an allen Wochenenden und Feiertagen bis zum 1. November unterwegs.

Die neue Wanderlust und das Bedürfnis nach Naherholung haben sich im vergangenen Jahr an den Fahrgastzahlen der Linie 267 bemerkbar gemacht. 2020 wurden 2.665 Fahrgäste gezählt, 2019 waren es 3.536. Hochgerechnet – ohne die Zwangspause durch Corona – wären es 2020 sogar 3.800 Fahrgäste gewesen, also rund 270 Gäste mehr. Die beliebteste Haltestelle war Wermelskirchen-Eifgen mit 973 Aus- und 463 Einstiegen.

Bergischer FahrradBus – auch Wanderer fuhren mit

Wie der WanderBus startete auch der Bergische FahrradBus planmäßig am 14. März 2020, legte dann eine Pause ein und fuhr ab Pfingstsamstag bis zum Saisonende am 1. November. Im Vergleich zu 75 Betriebstagen 2019 fuhr der Bus unter Corona-Bedingungen 2020 an nur 50 Tagen. In dieser Zeit wurden insgesamt 2.253 Nutzerinnen und Nutzer gezählt. Hochgerechnet waren es 2020 etwa 1.200 Fahrgäste weniger als im Vorjahr.

Bei der Fahrgastzählung wurde zwischen Radfahrenden und Wandernden unterschieden, da sich das Angebot des Bergischen FahrradBusses nicht ausschließlich an Menschen richtet, die mit dem Rad unterwegs sind. 2020 waren rund 55 Prozent als Radfahrerinnen und -fahrer im FahrradBus unterwegs. Im Vorjahr betrug der Anteil noch rund 84 Prozent an der Gesamtnutzeranzahl des FahrradBusses (2.450 Fahrgäste).

Bei der Tour zwischen Opladen und Marienheide war die beliebtesten Haltestellen für den Einstieg Opladen Busbahnhof mit 1.106 Einsteigenden. Ausgestiegen sind die Gäste am häufigsten am Busbahnhof Marienheide (827).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis

Wechsel zur weiterführenden Schule

Anmeldeergebnisse für Solingen liegen vor.

1.366 Kinder verlassen im kommenden Sommer ihre Grundschule und wechseln zu weiterführenden Schulen in Solingen. Davon gehen 313 Schülerinnen und Schüler zur Realschule, 439 zum Gymnasium und 614 zu einer Schule des längeren gemeinsamen Lernens (Sekundarschule und Gesamtschule).

Bei zwei Gesamtschulen (Alexander-Coppel-Gesamtschule und Friedrich-Albert-Lange-Schule) gab es mehr Anmeldungen als Plätze. Deshalb war Koordinierung notwendig. 81 Kindern konnten Angebote entsprechend dem Zweitwunsch an einer Gesamtschule und der Sekundarschule gemacht werden. Eltern von 83 Kindern wurden wunschgemäß die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages an einer Realschule, einem Gymnasium oder der Sekundarschule zurückgesandt.

Am Gymnasium Schwertstraße sowie am Humboldtgymnasium wurden bereits im ersten Anmeldezeitraum mehr Kinder angemeldet, als Plätze zur Verfügung standen. Aus diesem Grund wurden insgesamt 41 Familien eine Koordinierung an ein anderes Gymnasium angeboten. 26 Familien haben dieses angenommen. Den Eltern von 15 Kindern wurden die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages zurückgesandt.

„Es freut mich, dass der Großteil der Kinder die jeweils gewünschte Schule besuchen können wird. Darüber hinaus ist es gut, dass im Rahmen der Koordinierung in fast allen Fällen eine Aufnahme in der gewünschten Schulform möglich ist“, stellt Schuldezernentin Dagmar Becker fest.

„Der dritte Anmeldetag macht es möglich, die Kinder entspannt anzumelden, die nicht an der Schule ihrer ersten Wahl angenommen werden konnten“, resümiert Oliver Vogt, Leiter der Schulverwaltung. Coronabedingt wurden erstmals vorab feste Anmeldetermine mit den Erziehungsberechtigten vereinbart. „Dazu gab es von den Schulen ein sehr positives Feedback. Voraussichtlich werden wir das auch bei zukünftigen Anmeldeverfahren so beibehalten“, kündigt Vogt an.

Die Ergebnisse im Detail

Realschulen

  • Albert-Schweitzer-Schule: 115 Anmeldung (78 in der ersten, 37 in der zweiten Anmeldephase)
  • Realschule Vogelsang: 90 Anmeldungen (65 in der ersten, 25 in der zweiten Anmeldephase)
  • Theodor-Heuss-Schule: 108 (96 in der ersten, 12 in der zweiten Anmeldephase)

Gymnasien

  • August-Dicke-Schule: 107 Anmeldungen (76 in der ersten Anmeldephase, 19 nach Koordinierung, 12 in der zweiten Anmeldephase)
  • Gymnasium Schwertstraße: 120 Anmeldungen (152 nach der ersten Anmeldephase, 32 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
  • Gymnasium Vogelsang: 92 Anmeldungen (76 in der ersten Anmeldephase, 7 nach Koordinierung, 9 in der zweiten Anmeldephase)
  • Humboldtgymnasium: 120 Anmeldungen (129 nach der ersten Anmeldephase, 9 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)

Schulen der längeren gemeinsamen Lernens

  • Sekundarschule Central: 55 Anmeldungen (37 in der ersten Anmeldephase, 16 nach Koordinierung, 2 in der zweiten Anmeldephase)
  • Alexander-Coppel-Gesamtschule: 162 Anmeldungen (209 in der ersten Anmeldephase, 47 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
  • Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule: 166 Anmeldungen (283 in der ersten Anmeldephase, 117  mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
  • Gesamtschule Höhscheid: 104 Anmeldungen (86 in der ersten Anmeldephase, 18 nach Koordinierung)
  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule: 127 Anmeldungen (80 in der ersten Anmeldephase, 47 nach Koordinierung)

Quelle: Stadt Solingen

20.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.637 bestätigte Corona-Fälle (Stand Freitag, 19. Februar), von diesen sind aktuell 644 infiziert, 7.722 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 36 gestiegen. Bei bislang insgesamt 45 Proben ist eine Virusvariante nachgewiesen worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 66,33 (Vortag 67,26).

62 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 62 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 10 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 7 beatmet.

Die aktuell 644 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (44), Ennepetal (56), Gevelsberg (73), Hattingen (74), Herdecke (41), Schwelm (39), Sprockhövel (30), Wetter (94) und Witten (193).

993 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (201), Ennepetal (669), Gevelsberg (813), Hattingen (1.455), Herdecke (563), Schwelm (695), Sprockhövel (529), Wetter (479) und Witten (2.318).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 993 (Vortag 1.039) Personen im Kreis.

271 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind seit Pandemiebeginn mit oder an einer Corona-Infektion verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (12), Gevelsberg (20), Hattingen (62), Herdecke (36), Schwelm (21), Sprockhövel (16), Wetter (6) und Witten (91).

Impftermine können über das Bürgertelefon überprüft werden

Sehr gut angenommen wird das vom Kreis geschaffene Angebot an Bürger, ihren Impftermin vor der Fahrt ins Impfzentrum per Anruf beim Bürgertelefon überprüfen zu lassen. Allein am Freitagmorgen meldeten sich rund 400 Anrufer binnen 2 Stunden mit diesem Anliegen. Um das Bürgertelefon nicht zu überlasten und Wartezeiten für Anrufer zu vermeiden, bittet die Kreisverwaltung noch einmal darum, dass Bürger möglichst erst einen Tag vor dem geplanten Besuch des Impfzentrums zum Hörer greifen. Das Bürgertelefon ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 02333/403 1449 erreichbar.

Der Kreis hat die Möglichkeit der telefonischen Terminüberprüfung eingerichtet, weil die für das Buchungssystem zuständige Kassenärztliche Vereinigung nicht ausschließen kann, dass einzelne Impftermine fehlerhaft überbucht sind. So waren bereits am vergangenen Sonntag rund 60 Senioren umsonst zum Impfzentrum gekommen.

Terminbuchungen nur über die Kassenärztliche Vereinigung möglich

Den Mitarbeitern des Bürgertelefons liegen nun Anmeldelisten für die gebuchten Impftermine vor. Per Abgleich können sie den Anrufern sagen, ob diese tatsächlich einen Termin gebucht haben oder nicht. Neue Termine können die Mitarbeiter des Bürgertelefons jedoch nicht vergeben. Dies ist weiterhin nur über die Kassenärztliche Vereinigung möglich, online über www.116117.de oder telefonisch unter 0800/11611702.

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Seniorenstift Haus Maria Frieden

Krankenhäuser

  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Kath. Kindergarten St. Elisabeth
  • Gevelsberg: AWO Kita Körnerstraße
  • Witten: Rudolf-Steiner-Kindergarten Annen, Familienzentrum Billerbeckstraße

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus
  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Frauenheim Wengern

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.669 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 67,6. 269 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage219
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW67,6
Fälle gesamt8.669
Fälle gesamt/100.000 EW2.674,7
Todesfälle gesamt269
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

20.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.222 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 59,0. 111 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage167
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW59,0
Fälle gesamt7.222
Fälle gesamt/100.000 EW2.549,5
Todesfälle gesamt111
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

20.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

26 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 327 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 26 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.227 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.749 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 327 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 55 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Sieben der 55 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 151 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises übersendet Proben zur Typisierung an Labore. Bei einer solchen Typisierung wurde Ende Januar 2021 erstmals die Virusmutante H69/V70 in 14 Fällen nachgewiesen. Anfang Februar 2021 wurden die ersten Fälle der britischen Virusmutante B.1.1.7 im Kreisgebiet bestätigt. Der erste Nachweis der südafrikanischen Virusmutante B.1.351 wurde Mitte Februar 2021 bekannt.

Es sind zwischenzeitlich 29 weitere Fälle der Virusmutante B.1.1.7 bestätigt worden. Jeweils ein Fall ist Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar und Reichshof hinzugekommen. Drei Fälle sind in Marienheide und Morsbach hinzugekommen. In Waldbröl wurden vier Fälle bestätigt, in Wiehl zwei und in Wipperfürth elf. Außerdem wurde die Virusmutante H69/70 zwölfmal in Marienheide nachgewiesen.

KommuneVirusmutante B.1.1.7
(Britische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Virusmutante B.1.351
(Südafrikanische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Virusmutante H69/V70
(U.a. in Dänemark nachgewiesen)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Bergneustadt103
Engelskirchen100
Gummersbach1400
Hückeswagen200
Lindlar500
Marienheide15013
Morsbach302
Nümbrecht103
Radevormwald210
Reichshof304
Waldbröl401
Wiehl300
Wipperfürth1800
Oberbergischer Kreis72126

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 19.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 18.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 70,9 (-1,5)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.227 Personen (+26)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 327 Personen (+8)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.749 Personen (+18)
  • verstorben:151 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 834 Personen (-15)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 19.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 6
  • Engelskirchen: 23
  • Gummersbach: 53
  • Hückeswagen: 15
  • Lindlar: 17
  • Marienheide: 47
  • Morsbach: 5
  • Nümbrecht: 18
  • Radevormwald: 21
  • Reichshof: 22
  • Waldbröl: 18
  • Wiehl: 30
  • Wipperfürth: 37

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 15

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.261 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 71,7. 152 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage195
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW71,7
Fälle gesamt8.261
Fälle gesamt/100.000 EW3.036,5
Todesfälle gesamt152
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

20.02.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.516 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 68,4. 366 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage243
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW68,4
Fälle gesamt12.516
Fälle gesamt/100.000 EW3.524,6
Todesfälle gesamt366
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

20.02.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.086 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 315 Personen nachgewiesen infiziert, 22 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.632  Menschen sind wieder genesen. 139 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 172 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 108,0 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1080 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.740 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 19.02.2021 – 16:38 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.086 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 107,4. 139 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage171
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW107,4
Fälle gesamt6.086
Fälle gesamt/100.000 EW3.821,8
Todesfälle gesamt139
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Sperrfrist „Gehölzschnitt“ beginnt am 1. März

Am 1. März beginnt wieder die sogenannte „Sperrfrist“ für Gehölzschnitte. Grund ist der Schutz von Brut und Nistplätzen in den Gehölzen.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 Abs. 5 Ziffer 2, BNatSchG) ist es verboten „Bäume, die außerhalb des Waldes (…) oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsch und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen (…)“ insbesondere, um brütende Vögel zu schützen und deren Lebensraum und Nahrungsgrundlage zu sichern.

Bis zu 5000 Euro Bußgeld

Die Erfahrungen des Ressorts Umweltschutz in den letzten Jahren haben gezeigt, dass im Februar der Wunsch auf Verlängerung des Fäll- und Schnittzeitraums besteht. Eine allgemeine Aussetzung der Sperrzeiten ist vom Gesetz nicht vorgesehen. Aufgrund der Witterung in der Zeit vom 1. Oktober letzten Jahres bis zum 1. März dieses Jahres stand ein ausreichender Zeitraum für die erforderlichen Schnittarbeiten zur Verfügung. 

Bitte beachten Sie: Wer gegen die gesetzliche Regelung verstößt und angezeigt wird, kann je nach Schwere des angerichteten Schadens mit einem Bußgeld zwischen 50 und 5.000 Euro bestraft werden.

Baumschutzsatzung schützt besondere Bäume

Ganzjährig sind Arbeiten an Naturdenkmalen, an Bäumen in denkmalgeschützten Bereichen, an festgesetzten Bäumen in vielen Bebauungsplänen sowie an Gehölzen in besonders geschützten Teilen von Natur und Landschaft nur mit behördlicher Genehmigung zulässig. 

Quelle: Stadt Wuppertal

Solidarität mit Hanau

Erklärung von Oberbürgermeister und Bündnis für Toleranz und Zivilcourage

Der Anschlag von Hanau jährt sich zum ersten Mal. Aus diesem Anlass hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach heute seinem Hanauer Amtskollegen Claus Kaminsky geschrieben: „Wir Solingerinnen und Solinger können das Entsetzen und den Schmerz nachempfinden, den ein solches Verbrechen in einer Stadtgesellschaft auslöst. Die Trauer um die Opfer und das Mitgefühl mit den Hinterbliebenen werden Hanau lange begleiten, so wie die Trauer und das Mitgefühl um fünf ermordete junge Solingerinnen unsere Stadt seit 1993 nicht verlassen haben“. Darin gründe der nicht nach lassende Einsatz Solingens für eine friedliche und demokratische Gesellschaft, die in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Menschen und ihrer Lebensentwürfe ihre Stärke erkennt, betont Kurzbach.  

Als Zeichen der Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hanau übermittelte er eine Erklärung des Oberbürgermeisters und des Solinger Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage. Sie mahnt zur  Wachsamkeit gegenüber Gedankengut, dass die Gesellschaft spaltet und ruft auf zu respektvollem, solidarischem Miteinander.

Die gemeinsam Erklärung im Wortlaut

Am 19. Februar vergangenen Jahres ermordete ein Täter aus rassistischen und verschwörungsideologischen Motiven neun Menschen, bevor er sich und seiner Mutter das Leben nahm. Heute, genau ein Jahr nach der Tat, halten wir einen Augenblick inne und gedenken

Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
und Gökhan Gültekin.

Unsere Gedanken sind bei Ihren Nächsten und Angehörigen.

Gleichzeitig rufen wir dazu auf, auch hier in Solingen immer wieder wachsam zu sein. Rassismus, Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen sind, vermittelt über unzählige Wege, schon wieder viel zu tief in die Mitte unserer Gesellschaft vorgedrungen. Dort wirken sie und machen aus dem Nächsten einen Feind. Diese Logik spaltet nicht nur unsere Gesellschaft, sie ebnet den Weg zu Taten wie in Hanau am 19. Februar vergangenen Jahres. Wir mahnen auch zu Wachsamkeit gegenüber all denjenigen, die das Produzieren von Feindbildern zu ihrem politischen, redaktionellen oder wirtschaftlichen Geschäft gemacht haben. In Zeiten, in denen die Verbreitung von Hass, vermittelt über Klicks, sich für Einzelne auszuzahlen scheint, sind wir besonders gefragt.

Wir rufen daher zu Respekt und Anerkennung, Dialog und Austausch, Solidarität und Herzlichkeit auf. Dies sind unsere Mittel für ein friedliches, von gegenseitiger Achtung geprägtes Miteinander aller hier in Solingen lebenden Menschen.

Benefiz-Song für Hanau: Bist Du wach?

Alle Einnahmen des Songs werden an die Amadeu Antonio Stiftung gespendet, die sich für die Hinterbliebenen und Überlebenden des Anschlags von Hanau einsetzt.

Schwerer Verkehrsunfall in Solingen

Gestern (18.02.2021), gegen 16:45 Uhr, kam es auf der Klingenstraße in Solingen zu einem größeren Verkehrsunfall.

Eine 39-Jährige fuhr in Begleitung ihrer 20-jährigen Beifahrerin mit ihrem Ford auf der Klingenstraße in Richtung Dorper Straße. Als sie in die Kreuzung zur Felder Straße einfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Ford eines 40-Jährigen, der von der Klingenstraße in die Felderstraße abbog. Dabei zogen sich die Beifahrerin der 39-Jährigen und der Beifahrer (62) des 40-Jährigen Verletzungen zu. Der Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 6000 Euro.

Der Kreuzungsbereich musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. (sw)

Streit um Parkplatz eskaliert

Am gestrigen Abend, 18.02.2021, gegen 19:40 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer gefährlichen Körperverletzung auf der Straße Schwarzbach in Wuppertal-Oberbarmen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand stritten drei Männer um ein vermeintlich falsch geparktes Auto. Im Verlauf des Streites sollen zwei der Männer (39 und 55 Jahre) ihren Kontrahenten (26) mit Eisenstangen angegriffen und leicht verletzt haben. Auch der 55-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Beide brachte der Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser.

Die Ermittlungen hat das zuständige Kriminalkommissariat aufgenommen. Es gilt nun den genauen Tathergang zu ermitteln. (weit)