Verletzter Radfahrer auf der Hagener Straße

Am Dienstag wurde in Gevelsberg gegen 23 Uhr ein 19-jähriger Hagener verletzt auf der Hagener Straße in Höhe der Eichholzstraße aufgefunden.

Der 19-Jährige wurde durch Passanten auf der Fahrbahn liegend aufgefunden. Augenscheinlich stürzte der Mann mit seinem E-Bike und verletzte sich dabei. Bei der Unfallaufnahme machte der Mann einen verwirrten Eindruck und konnte nicht zum Geschehen befragt werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Hinweise darauf, dass ein weiteres Fahrzeug in den Unfall involviert war, gibt es bislang keine. Die genaueren Umstände müssen die weiteren Ermittlungen klären.

Einbrüche in Lagerräume

In der Nacht zu Dienstag (02.02) brachen unbekannte zunächst in einen Schuppen am Stoppenberg ein und entwendeten hier Gartenwerkzeuge wie Heckenschere und Motorsense. Auch an der Hagener Straße brachen Unbekannte das Vorhängeschloss einer Lagerhalle auf, wurden hier aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht fündig. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

Austauschforum: Deutsch als Fremdsprache

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zum fachlich moderierten DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Austauschforum am 23. Februar ein. Interaktiver DaZ-Unterricht online für Grundschulen und weiterführende Schulen, Klassen 5 und 6.

Die Corona-Krise geht mit drastischen Maßnahmen für den Schulalltag einher. Auf einmal stehen solche Themen wie Online-Kommunikation und E-Learning im Fokus und stellen häufig eine Herausforderung für Lehrende und Lernende dar. Insbesondere schwierig gestaltet sich die Suche nach passenden Methoden für den Online-Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern in der Grundschule und den Klassen 5 + 6.

In diesem Online-Workshop probieren wir interaktive Methoden für den Online-Unterricht aus und suchen gemeinsam Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie schaffe ich es, dass mein Online-Unterricht denselben Effekt hat wie mein Präsenzunterricht?
  • Wie kann ich meinen Online-Unterricht kreativ und abwechslungsreich gestalten?
  • Welche Methoden eignen sich für den Online-Unterricht mit jüngeren mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern?
  • Welche Energizer und Warm-Up Übungen eignen sich für den Unterrichtsbeginn und für zwischendurch?
  • Bewegungsaktivitäten für den Online-Unterricht: unmöglich oder doch?

Referentin: Dr. Natalia Tilton (weitere Informationen zur Dozentin: www.natalia-tilton.org)
Termin: Dienstag, 23.02.2021, Uhrzeit: 14 – 17 Uhr, Ort: Zoom-Konferenz

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es sind noch Plätze frei.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für die Webinar-Reihe verbindlich per Email (claudia.goencueoglu@remscheid.de) unter Angabe Ihres Vor- und Nachnamens sowie Ihrer Schule, Institution oder Aufgabe an. Nach Ihrer Anmeldung (ein paar Tage vor Veranstaltungsbeginn) erhalten Sie einen Link bzw. die Zugangsdaten, mit denen Sie sich für den Online-Workshop einloggen können.

Zusammenstoß zwischen Pkw und Fußgängerin

Gestern Nachmittag (02.02.2021, gegen 16:30 Uhr) kam es im Kreuzungsbereich Weyerstraße/Freiheitstraße in Solingen zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fußgängerin.

Ein 61-jähriger Fahrer eines Dacias beabsichtigte von der Weyerstraße kommend nach rechts in die Freiheitstraße abzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einer 30-jährigen Frau aus Solingen, die zu Fuß die Straße an der dortigen Ampel überqueren wollte.

Bei dem Unfall erlitt die Fußgängerin schwere Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (weit)

Unbekannter überfällt Kiosk in Solingen

Ein bislang unbekannter Räuber überfiel gestern Abend, 02.02.2021, gegen 20:45 Uhr einen Kiosk auf der Klingenstraße in Solingen.

Der maskierte Mann betrat den Verkaufsraum, bedrohte den anwesenden Verkäufer (28) mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Kasseninhalts. Weil das Opfer nicht unmittelbar auf die Forderung einging, ließ der Täter nach wenigen Sekunden von seinem Tatvorhaben ab und flüchtete ohne Beute in Richtung Felder Straße.

Der Räuber war etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke, einen schwarzen Kapuzenpullover, blaue Jeans und graue Sneaker. Maskiert war er mit einem roten Mund-Nasen-Schutz.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Die Linke.Remscheid: Antrag an den Sportausschuss

Antrag an den Sportausschuss am 9. Februar 2021 und den Rat am 25. Februar 2021

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Clever,

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie folgenden Antrag auf den oben genannten Sitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen und abstimmen zu lassen:

  • Der Beschluss des Rates vom 12.12.2013 zur Finanzierung des Stadions Hackenberg aus den Mitteln des DOC-Grundstücksverkaufs wird aufgehoben und der Rat beschließt stattdessen: Auf der Sportanlage Hackenberg wird der Tennenplatz so bald als möglich in einen Kunstrasenplatz (Grüne Asche) umgewandelt. Die weiteren Planungen zur Umgestaltung der Sportanlage werden zurückgestellt. Die nötigen Mittel für den Kunstrasen werden in den Doppelhaushalt 20/21 eingestellt.
  • Außerdem wird das Stadion Lennep so hergerichtet, dass es für Schulsport und Leichtathletik adäquat genutzt werden kann. Die Mittel hierfür sind ebenfalls in den Doppelhaushalt einzustellen.
  • Zudem wird die Verwaltung aufgefordert für die Sportanlage Neuenkamp eine Lösung mit allen Beteiligten zu erarbeiten, die dem Verein BV10 verlässliche Zukunftsaussichten gibt und die Sportstätte für den Schulsport weiterhin nutzbar macht.

Begründung

Da es völlig unklar ist, ob und wann das DOC jemals gebaut wird, muss eine Lösung für die Sportstätten in Remscheid gefunden werden, die – losgelöst von DOC – zeitnah umgesetzt werden kann. Eine weitere Hängepartie ist weder den Vereinen noch den Sport interessierten Remscheidern zuzumuten. Um Mitgliederschwund und Unsicherheiten für die SG Hackenberg zu vermeiden halten wir es für unabdingbar den Ascheplatz in einen Kunstrasen bzw. „Grüne Asche“ – Platz umzuwandeln und so einen adäquaten Spielbetrieb des Fußballvereins langfristig zu gewährleisten.

Der dazu nötigen Ratsbeschluss (Aufhebung des Beschlusses vom 12.12.2013) muss umgehend gefasst und dann die notwendigen Haushaltsmittel in den Haushalt 21/22 eingestellt werden.

Ebenso ist es notwendig das Stadion Lennep so zu erhalten, herzurichten und zu pflegen, dass Schulsport und Leichtathletik hier ordentlich stattfinden und ebenso Fußball gespielt werden kann.

Dies gilt ebenso für die Sportanlage Neuenkamp. Es muss endlich eine Lösung gefunden werden, die neben dem Fußballverein BV10 auch dem Schul- und Freizeitsport eine zukunftsfähige Perspektive gibt. Für den Südbezirk ist der Erhalt dieser Sportstätte unerlässlich!

gez. Brigitte Neff-Wetzel
gez. Peter Lange
gez. Axel Behrend

03.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise ist eine 88jährige Remscheiderin in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 94 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.374 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.155 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 125 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 394 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 27 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 03.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.374 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 59,3. 125 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage66
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW59,3
Fälle gesamt3.374
Fälle gesamt/100.000 EW3.030,4
Todesfälle gesamt125
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Sternsingeraktion: Viele Ideen und großes Engagement in Zeiten von Corona

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit besuchen die Sternsinger die Menschen zuhause, verkünden singend die Weihnachtsbotschaft und zeichnen oder kleben ihren Segen an die Türen. Fleißig sammeln sie Spenden für Hilfsprojekte – weltweit für Kinder in Not. Und in diesem Jahr? Haushalte besuchen und Lieder vorsingen ist in Zeiten von Corona nicht möglich. Trotzdem haben die Sternsinger im Rheinisch-Bergischen Kreis viele kreative Ideen, um den Segen in die Häuser zu bringen und um Spenden einzusammeln.
In den Kirchengemeinden wurden unterschiedliche Wege beschritten, um die Sternsingeraktion coronakonform durchzuführen: Vielerorts wurden Videos gedreht – mit Segenssprüchen und Liedern. So konnten die Sternsinger online über die Webseiten der Kirchen in die Wohnungen kommen. Nicht überall waren verkleidete Könige zu sehen, so wurden auch häufig von den Kindern Bilder mit Weihnachtsbezug gemalt, die in den Kirchen aushingen, um die Sammelaktion in Erinnerung zu rufen. An manchen Orten zeigten sich verkleidete Könige nach den Messen im Kirchenraum oder an sogenannten „Segenshaltestellen“. Sie warben an diesen Orten um Spenden, die als Überweisungen eingingen. Auch in den Kirchen selbst – in Opferstöcken und in Spendentüten – wurde Geld gesammelt. Vielerorts bis in den Februar.

Die Segensaufkleber wurden von Interessierten mitgenommen oder sie wurden – natürlich kontaktlos – in die Briefkästen eingeworfen.

Geförderte Hilfsprojekte

Die geförderten Hilfsprojekte stehen – wie die Durchführung der Aktion selbst im Zeichen der Corona-Pandemie. Bei den laufenden Projekten zeigte sich, dass die Situation gegenwärtig schwieriger wird: Arbeitslosigkeit, Frust und Verzweiflung haben zugenommen.

Mehr Essenspakete, eine angepasste Hygieneaufklärung und neue Gewaltpräventionen sind aktuell immer notwendiger. Ein Schwerpunkt der Hilfe ist 2021 die Ukraine. „Kindern Halt geben! In der Ukraine und weltweit!“ lautet das Motto der Stersingeraktion in diesem Jahr.

Damit das unermüdliche Engagement der Kinder im Rheinisch-Bergischen Kreis für Politik und Öffentlichkeit auch sichtbar wird, hat Kreisdechant Norbert Hörter Landrat Stephan Santelmann eine Collage mit verkleideten Königen mitgebracht. Auf der Collage ist das Logo des Kreisdekanates und der Segensaufkleber 2021 zu finden. Wenn auch die Sternsinger dieses Mal nicht persönlich kommen konnten, so hat der Segen auf diese Weise den Weg ins Kreishaus gefunden.

Bushalt Hammerstein: Kein anderer Standort möglich

Für die bisherige Bushaltestelle Hammerstein in der Kaiserstraße gibt es leider keine Alternative. Zu diesem Schluss kommt die Stadt nach Abwägung aller Möglichkeiten.

Die erneute Prüfung war notwendig, weil ein Anwohner gegen die Schwebebahnexpress-Haltestelle vor seiner Garage geklagt hat. In einer ersten Eilentscheidung bemängelte das Gericht, die Stadt habe vor der Standortentscheidung nicht alle Faktoren überprüft und gab dem Kläger soweit recht, dass die Stadt ein Ermessen ausüben müsse. Dieser Aufforderung ist die Stadt vergangene Woche nachgekommen und hat den Standort auf alle möglichen Varianten überprüft und Vor- und Nachteile abgewogen. Das Ergebnis: Entweder die Haltestelle für den Schwebebahnexpressbus bleibt an der Stelle oder muss komplett gestrichen werden. Alle anderen Alternativen scheiden auch unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen aus Platzgründen aus oder sind aus verkehrsregulierenden Gründen nicht umzusetzen.

Die Wuppertaler Stadtwerke können nach dieser Abwägung die Haltestelle zunächst wieder einrichten. Das Hauptverfahren in der Klage des Anwohners folgt noch. 

Nächster Schritt hin zum Barmer Kulturteppich

Die Neugestaltung des Werth in Barmen geht in die Umsetzung: Die Verwaltung hat einen Durchführungsbeschluss für den neuen Werth in Barmen vorbereitet und legt diese dem Rat in seiner Sitzung am 1. März vor. Stimmt der Rat zu, können die Arbeiten in der zweiten Hälfte diesen Jahres beginnen.

Das Projekt wird 9,64 Millionen Euro kosten. Es wird im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) umgesetzt und wird innerhalb des Städtebauförderprogramms „Aktiven Stadt- und Ortsteilzentren“ zu 80 Prozent gefördert. Weil nach der aktuellen Kostenberechnung und weiteren Anpassungen – zum Beispiel durch die Berücksichtigung von Klimafolgeanpassungsmaßnahmen, weiterführende Baugrunduntersuchungen oder generellen Steigerungsraten im Bereich der Baupreise – wurden für die Nachqualifizierung der Maßnahme bei der Bezirksregierung zusätzliche Städtebaufördermittel beantragt.

Der Wunsch nach einer Aufwertung der Barmer Innenstadt ist nicht neu: Schon 2014 wurde er im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) Barmen-Innenstadt zum ersten Mal formuliert. 2018 fand ein europaweiter Realisierungswettbewerb mit umfangreicher Beteiligung der Bürger und der ISG Barmen Werth statt. Der Preisträger, die Bietergemeinschaft ARGE Werth, bestehend aus den Planungsbüros Greenbox Landschaftsarchitekten (Köln), dem Stadtplanungsbüro Reicher Haase Assoziierte (Aachen) und dem Lichtplanungsbüro LichtIKunstILicht (Bonn), gewannen mit dem Konzept des „Barmer Kulturteppichs“. Ihnen wurde der Auftrag zur Planung des Werth übertragen. 

„Innenstädte […] sind auch Wohnumfeld, Erholungsraum, Spielplatz und Ort der Kultur und des sozialen Miteinander.“

Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Im Februar 2019 beschloss der Rat, das Projekt bei der Bezirksregierung Düsseldorf zur Förderung anzumelden. In diesem Beschluss war die Zustimmung zu einer Baukostenerhöhung, die im Rahmen der Kostenschätzung ermittelt werden konnte, enthalten. Die Förderung der Maßnahme zu den erhöhten Bruttobaukosten von 7,2 Millionen Euro wurde durch die Bezirksregierung im Rahmen der Anträge innerhalb der Stadterneuerungsprogramme (STEP) 2019 und 2020 bestätigt. Erste Mittel sind bereits abgerufen worden und für die Planung der Gesamtmaßnahme ausgegeben worden.

©Greenbox Landschaftsarchitekten Köln
©Greenbox Landschaftsarchitekten Köln

Bis Mitte des Jahre 2020 wurde durch die ARGE Werth eine zwischen der Stadtverwaltung, der ISG Barmen Werth und dem Innenstadtmanagement Barmen Urban abgestimmte Entwurfsplanung erarbeitet. In Teilen mussten noch einmal Anpassungen bei der Gestaltung vorgenommen werden, um eine zukunftsfähige technische Netz- und Infrastruktur zu ermöglichen und das Wettbewerbsergebnis bestmöglich umzusetzen. Auch die Berücksichtigung der Klimafolgeanpassung war ein notwendiger Baustein in der Überarbeitungsphase und zur Erfüllung der Förderbedingungen der Bezirksregierung notwendig. Daraus folgend ergab sich ein erhöhter Planungsaufwand auf Seiten der ausführenden ARGE, der sich ebenfalls in der erhöhten Kostenaufstellung wiederspiegelt. Drüber hinaus wurde eine Anpassung der Kostenpositionen an die aktuelle Baupreisentwicklung (auf Grundlage der Erkenntnisse aus aktuell durchgeführten Baumaßnahmen in den Wuppertaler Innenstädten) berücksichtigt. 

Nach Abschluss der Entwurfsplanung weist die Kostenberechnung für die Neugestaltung des Werth Bruttobaukosten (inklusive Baunebenkosten) in Höhe von 9,64 Millionen Euro aus. Dafür werden jetzt Fördermittel bei der Bezirksregierung beantragt, es erhöht sich dadurch auch der Eigenanteil der Stadt.

Zeitplan und Umsetzung

Stimmt der Rat zu, wird die ARGE mit den weiteren Leistungsphasen beauftragt und übernimmt dann die Betreuung der Ausschreibung und die Vergabe der Leistungen, sie betreut dann die Umsetzung der Maßnahmen. Der Zeitplan sieht vor, dass zunächst vom Kugelbrunnen bis Geschwister-Scholl-Platz Mitte (2021-2022) gebaut wird, dann von dort bis zum Rathaus (2022-2023) sowie vom Rathaus bis zum Alten Markt (2023-2024).

„Das Konzept des „Kulturteppich Barmen“ greift schon auf, was nicht erst seit der Corona-Krise deutlich wird: Die Innenstädte sind zwar wichtige „Martkplätze“ für den stationären Einzelhandel – aber eben nicht nur. Sie sind auch Wohnumfeld, Erholungsraum, Spielplatz und Ort der Kultur und des sozialen Miteinander. Eine Planung, die das berücksichtigt, macht eine Innenstadt fit für die Zukunft. Das gehen wir jetzt hier in Barmen an“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

03.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 7.957 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 2. Februar), von diesen sind aktuell 743 infiziert, 6.966 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 21 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 78,06 (Vortag 81,45).

59 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 59 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 4 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 743 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (36), Ennepetal (46), Gevelsberg (67), Hattingen (114), Herdecke (45), Schwelm (46), Sprockhövel (41), Wetter (34) und Witten (314).

1.049 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (163), Ennepetal (606), Gevelsberg (745), Hattingen (1.324), Herdecke (523), Schwelm (638), Sprockhövel (485), Wetter (439) und Witten (2.043).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.049 (Vortag 1.084) Personen im Kreis.

Zahl der Todesfälle steigt auf 248

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona ist um 2 auf 248 gestiegen. Verstorben sind zwei Wittener – eine 79-jährige und ein 92-jähriger. Der Mann lebte im AWO Seniorenzentrum Witten-Annen.

Die insgesamt 248 Todesfälle im Ennepe-Ruhr-Kreis verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (6), Ennepetal (11), Gevelsberg (18), Hattingen (57), Herdecke (32), Schwelm (21), Sprockhövel (15), Wetter (6) und Witten (82).

Gesundheitsamt in 8 Heimen aktiv

Das Gesundheitsamt ist derzeit noch in 8 Pflege- und Seniorenheimen mit Corona-Fällen aktiv. Als eingedämmt gelten inzwischen die großen Ausbrüche im Hattinger Altenheim St. Josef und im Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser in Witten. In der Hattinger Einrichtung hatten sich insgesamt 87 Bewohner und 70 Mitarbeiter infiziert, 23 Senioren verstarben. Im Wittener Heim war es zu 64 Infektionen unter den Bewohnern und 31 Fällen bei Mitarbeitern gekommen, es gab 15 Todesfälle.

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Pflege- und Seniorenheime

  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue
  • Schwelm: Haus Curanum am Ochsenkamp, ESV Feierabendhaus Schwelm
  • Witten: AWO-Seniorenzentrum Witten-Annen, Seniorenhaus Witten-Stockum, Lutherhaus Bommern, Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten, Haus Buschey

Krankenhäuser

  • Hattingen: VAMED Klinik, Evangelisches Krankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Städt. Kindergarten Fliednerhaus
  • Schwelm: AWO Familienzentrum Grothestraße 2, Ev. Familienzentrum Die Arche
  • Witten: AWO Kita Crengeldanz

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.060 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 79,9. 246 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage259
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW79,9
Fälle gesamt8.060
Fälle gesamt/100.000 EW2.486,8
Todesfälle gesamt246
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

03.02.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.671 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 213 Personen nachgewiesen infiziert, 32 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.331 Menschen sind wieder genesen. 127 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 137 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 86,0 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 518 Personen. Die Quarantäne konnten 22.933 Personen beenden.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 02.02.2021 – 16:14 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.671 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 90,4. 127 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage144
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW90,4
Fälle gesamt5.671
Fälle gesamt/100.000 EW3.561,2
Todesfälle gesamt127
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.