Kennzeichen von zwei Autos gestohlen

In Lindlar-Hohkeppel haben Unbekannte in der Nacht zu Montag (22./23. November) von zwei Autos die Kennzeichen abmontiert und gestohlen. Es handelt sich um die Kennzeichen GM-DK 321 und GM-JR 1970, die zwischen 22 und 8 jeweils im Bereich der Straße „Auf dem Straßenfeld“ abhanden gekommen sind.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Wipperfürth (Tel.: 02261 81990) oder auch unter der Notrufnummer 110.

Unfall mit Schulbus – zehn Leichtverletzte

Bei einem Unfall mit einem Schulbus in Reichshof-Mittelagger ging die Polizei am Montagmorgen zunächst von einem Unfall mit Sachschaden aus – im Nachhinein meldeten sich zehn Fahrgäste im Alter von 10 – 18 Jahren als verletzt.

Gegen 07.15 Uhr war ein 20-jähriger Reichshofer mit einem Auto auf der Eckenhagener Straße in Richtung Allenbach gefahren und in einer Rechtskurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Schulbus zusammen. Der Autofahrer als auch die 45-Jahre alte Fahrerin des Schulbusses erlitten keine Verletzungen. Auch die weiteren Businsassen hatten den Unfall scheinbar unverletzt überstanden; sie hatten beim Eintreffen der Polizei an der Unfallstelle Ihren Schulweg bereits auf andere Art und Weise fortgesetzt. Im Laufe des Vormittages meldeten sich insgesamt zehn Fahrgäste im Alter zwischen 10 und 18 Jahren nachträglich als verletzt.

Seit Jahrzehnten erstmalig kein Adventskonzert am 3. Advent

Lockdown auch beim Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.

Vor dem Hintergrund der Pandemie findet erstmalig seit Jahrzehnten das Traditionskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr am 3. Advent in der jeweiligen Kulturspielstätte der Stadt Velbert nicht statt. „Die letzte Probe in unserem Probenraum in der Hauptfeuerwache an der Kopernikusstraße hatten wir am 6. März 2020“, sagt Norbert Albrecht, Zugführer des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.

Gemeinsam mit Dirigent Armin Jakobi hat der Vorstand nach den ersten Lockerungen im Frühjahr wiederholt neue und aktualisierte Konzepte entwickelt, um unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung musizieren zu können. Im Sommer fanden Außenproben auf dem Hof eines befreundeten Landwirts statt. Nachdem es wetter- und jahreszeitbedingt dort nicht mehr möglich war, probte der Musikzug bis Anfang Oktober in den Fahrzeughallen der Feuerwehr in Neviges und Langenberg.

Feuerwehr hat Vorbildfunktion

„In der Pandemie ist die Erhaltung der Einsatzbereitschaft und die Gesundheit aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Velbert, wozu auch der Musikzug gehört, das oberstes Handlungskriterium“, so der Leiter der Feuerwehr, Frank Kapuzinski. „Die Feuerwehr ist in Sachen Corona sehr sensibel und legt alle Schutzvorgaben bewusst streng aus. Die Feuerwehr und ihre Mitglieder haben hier Vorbildfunktion“, bestätigt Norbert Albrecht.

Dass die Chancen zur Ausrichtung des alljährlichen Konzerts am 3. Adventswochenende im Laufe des Jahres immer geringer wurden, musste der Musikzug schweren Herzens akzeptieren. Die Pandemiebedingungen hätten nur eine sehr begrenzte Zuschauerzahl im Langenberger Bürgerhaus erlaubt. Auf der Bühne selbst hätten unter Einhaltung der Mindestabstände nur ca. 20 Musiker Platz gefunden. Nach aktuellem Stand sind die Konzerte im Bürgerhaus verboten. „Unsere Fans sind vom Musikzug einen gewissen Standard und eine bestimmte Qualität mit entsprechender Personenstärke gewohnt. Dies hätten wir unter den aktuellen Bedingungen nicht sicherstellen können“, bedauert Armin Jakobi. Die Musikerinnen und Musiker des Musikzuges Velbert haben die Einschränkungen akzeptiert und wollen ihre und die Gesundheit der anderen schützen. Alle hoffen auf eine baldige, aber sichere Besserung der Lage.

„Wichtig ist, dass wir alle bei der Stange bleiben und die Geduld nicht verlieren“, so nochmals Albrecht abschließend. „Wir stehen im regelmäßigen Kontakt über Chatgruppen, per E-Mail sowie durch Videokonferenzen. Wo sonst freitags die Probe stattfindet, wird jetzt ein Wochenbrief mit Informationen über die aktuelle Lage und Neuigkeiten aus dem Musikzug digital versendet.“

Wer in dieser Zeit vielleicht wieder sein Instrument und Talent entdeckt, ist im Musikzug immer herzlich willkommen. Es bleibt alles beim Alten, nur aktuell ruht der Probenbetrieb.

Internet: www.musikzug-velbert.de

Drei Kleinbrände in Hattinger Innenstadt am Samstagabend

Drei Kleinbrände beschäftigten die Hattinger Feuerwehr am gestrigen Samstagabend. Zuerst brannte um 19.25 Uhr eine ca. 1 qm große Grünfläche an der August-Bebel-Straße. Eine Stunde später mussten die Einsatzkräfte zwei brennende Papierkörbe am Busbahnhof löschen.

Die Feuerwehr Hattingen hatte Samstagabend mehrere Einsätze in der Hattinger Innenstadt. Foto: Jens Herkströter
Die Feuerwehr Hattingen hatte Samstagabend mehrere Einsätze in der Hattinger Innenstadt. Foto: Jens Herkströter

Um 21.17 Uhr rückte der hauptamtliche Löschzug zur Schulstraße aus. Unterhalb einer Außentreppe des Bürgerzentrums Holschentor brannte der Inhalt von zwei Müllcontainern. Der Brand wurde zunächst mit einem C-Rohr gelöscht. Im Anschluss fluteten die Einsatzkräfte die Behälter mit Löschschaum. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

25.11.2020: Corona in Solingen

Leider sind in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung zwei weiterere Menschen verstorben.

Es gibt insgesamt 2.888 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 246,8. 33 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.888
Fälle/100.000 EW1.813,6
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW246,8
Todesfälle33
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW157,79
Aktualisierung25.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

25.11.2020: Corona in Wuppertal

Es gibt insgesamt 5.888 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 197,1. 106 Menschen sind leider verstorben.

Fälle5.888
Fälle/100.000 EW1.658,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW197,1
Todesfälle106
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW157,79
Aktualisierung25.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Die #PLOGGERS machen #trotzdemSPORT

Der Sportbund Remscheid startet ab Mittwoch, 25. November 2020, im Rahmen der Initiative #trotzdemSPORT die Aktion: „Sport für mich und Plogging für Remscheid“.

Unter diesem Motto kann man einzeln oder zu zweit, vielleicht auch mit Hund, unter Einhaltung der Corona-Regeln tätig werden. Die Aktion läuft bis zum 3. Dezember. Notwendiges „Werkzeug“ wie Handschuhe und Mülltüten (sponsored by Forstamt Remscheid) erhaltet Ihr beim Sportbund Remscheid in der Jan-Wellem-Straße 29.

Teilnehmen kann man in ganz Remscheid. Hauptaugenmerke liegen auf der eigenen Fitness und dem positiven Nebeneffekt: ein sauberes Remscheid. Motoren dieser Aktion sind die Sportvereine, um deutlich zu zeigen, was Sportvereine alles leisten und leisten können. Den gesammelten Müll bitte per Foto oder Video mit Angabe des Stadtteils/Ortes dokumentieren. Die gesammelten Müllberge können in der Einfahrt des Sportbundes abgegeben werden. Alle Sammelnden erhalten eine Anerkennung; diejenigen, die die größten Müllberge gesammelt haben, werden prämiert.

24.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 252 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.873 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.589 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 32 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.873
Fälle/100.000 EW1.682,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW176,9
Todesfälle32
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW158,91
Aktualisierung24.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.194 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 33 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (5 beatmet), Stand 23.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

24.11.2020: Neuinfektionen an Schulen und Kitas

Die vorgestern berichtete Neuinfektion in der Klasse 6a des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums betrifft 29 Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben müssen.

In der Klasse 7b der Sophie-Scholl-Gesamtschule sind es 12 Schülerinnen und Schüler, in der Klasse 9c sind es 13.

Die am 6. November vom Netz gegangene Kita DRK Alleestraße bleibt wegen eines weiteren Infektionsfalls bis 27. November geschlossen.

Wegen eines aktuellen Infektionsfalls gehen fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Quarantäne.

Gleiches gilt für die Gruppe 1/Wichtelgruppe der Kath. Kita St. Suitbertus.

Handtaschenraub im Hardtpark

Im Hardtpark in Remscheid-Lennep kam es gestern Mittag (23.11.2020, gegen 13:45 Uhr) zu einem Handtaschenraub.

Eine 78-jährige Remscheiderin war mit ihrem 79-jährigen Ehemann im Park unterwegs, als ein Unbekannter von hinten an das Paar herantrat und wortlos nach der Handtasche der Frau griff. Trotz Gegenwehr entriss er der Seniorin die Tasche und floh über die Leverkuser Straße in Richtung Wupperstraße.

Ein Zeuge verfolgte den Täter bis zu einem nahegelegenen Discount-Markt und konnte auf dem Fluchtweg die Tasche ohne Portmonee auffinden. Dem Täter gelang die Flucht. Er war etwa 25 Jahre alt, circa 175 Zentimeter groß, von schlanker Statur und hatte einen Bartansatz. Der Mann trug dunkle Bekleidung und machte einen ungepflegten Eindruck.

Maskenkontrolle mit Widerstand endet im Polizeigewahrsam

Eine 64-jährige Wuppertalerin wurde am Samstag, den 21.11.2020, um 15:30 Uhr, von der Polizei in der Fußgängerzone Werth kontrolliert, da sie ihren Mund-Nasen-Schutz unter dem Kinn trug.

Sie zeigte sich umgehend verbal aggressiv und verweigerte die Herausgabe ihrer Ausweispapiere. Da die Polizisten darauf beharrten, dass die Frau ihre Personalien angeben müsse, wurde sie zudem noch körperlich aggressiv und schlug mehrfach in Richtung Kopf, Oberkörper und Extremitäten der Beamten. Dabei verletzte sie eine Polizistin so, dass diese im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Die 64-Jährige wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. (jb)

Bewaffneter Tankstellenüberfall

Am Sonntagmorgen (22.11.2020, gegen 06:15 Uhr) überfiel ein Unbekannter eine Tankstelle auf der Wittener Straße in Wuppertal-Nächstebreck.

Der Täter tankte zunächst sein Fahrzeug, bevor er den Verkaufsraum der Tankstelle betrat und den Verkäufer mit einer Schusswaffe bedrohte. Der mit einem Mund-Nasen-Schutz maskierte Mann forderte die Herausgabe des Kasseninhalts. Nachdem das Opfer (51) angab, kein Bargeld zu haben, verlangte der Räuber Zigaretten. Diese händigte der Verkäufer aus. Anschließend floh der Täter mit seinem Fahrzeug in Richtung Autobahn.

Der dunkelhaarige Unbekannte hatte eine schmale Statur und war etwa 165-170 Zentimeter groß. Er war bekleidet mit einem grünen Kapuzenpullover und einer schwarzen Jacke. Er trug eine schwarze Mütze, die im Stirnbereich hell abgesetzt war. Dazu war er mit einer blauen Jeans und blauen Turnschuhen bekleidet. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen weißen VW Polo mit den gestohlenen Kennzeichen „UN-MC 1599“ gehandelt haben.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.