Antisemitismus, Rassismus, und Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!

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Zum antisemitischen Mordanschlag in Halle nimmt Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid wie folgt Stellung:

„Am Jom Kippur Tag, dem höchsten jüdischen Feiertag, wird die Synagoge in Halle überfallen, Jüdinnen und Juden müssen sich verbarrikadieren und es sterben Menschen. Mir zieht es das Herz zusammen.

Neben den unfassbaren Anschlägen in Halle und Umgebung gab es auch antisemitische Überfälle in Weimar und Zwickau. Der Täter von Halle wollte auch mutmaßlich ein LINKES Zentrum und eine Moschee angreifen.

Hört doch endlich auf Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus klein zu reden. Hört endlich auf von Einzeltätern zu reden.

Da wird immer noch so getan als ob die AFD eine normale Partei sei. Da wird immer noch so getan als ob die „Pro- Bewegung“ und andere rechtsextreme Kleingruppen ein Häuflein von Narren seien. Nein, sie sind der politische Arm der Mörder und Gewalttäter, der Friedhofsschänder und Brandstifter. Sie verspritzen ihr verbales Gift auf Facebook, Twitter und in den Medien. Wenn nicht jetzt ein Ruck durch unser Land geht, wann dann? Wenn nicht jetzt entschieden gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus vorgegangen wird, wann dann?“

Fassungslosigkeit: Stadt Remscheid legt Kondolenzbuch im Rathausfoyer aus

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Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse des gestrigen Abends in Halle (Saale) legt die Stadt Remscheid ab heute Nachmittag, 16.30 Uhr, bis einschließlich Freitag, 18. Oktober, im Foyer des Rathauses Remscheid (Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid) ein Kondolenzbuch aus. Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken und Gefühle als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität niederzuschreiben und auf diese Weise der eigenen Trauer um das Geschehene Ausdruck zu verleihen.

Nachfolgend der Eintrag der Stadt Remscheid im Kondolenzbuch, das später der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal zugehen soll:

Wir sind fassungslos über das Geschehene.

Wir trauern um zwei Menschen, die Opfer eines Terroraktes wurden, weil sie sich dem Täter entgegenstellten. Wir sind in unseren Herzen bei ihren Angehörigen, die den Tod geliebter Menschen beklagen müssen. Sie sollen wissen, dass sie in diesen schweren Stunden nicht alleine sind.

Wir sind mit unseren Herzen bei den Gemeindegliedern der Jüdischen Kultusgemeinde in Halle an der Saale, die sich am jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur in ihrer Synagoge versammelten. Sie wurden während des Gottesdienstes Ziel eines Terroranschlages, dessen letztendliches Scheitern nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass dieser Angriff auf ein jüdisches Gotteshaus uns allen galt – unserer friedlichen, toleranten und solidarischen Gesellschaft genauso wie unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat.

Wir fühlen uns von Herzen verbunden mit den Gemeindegliedern unserer Bergischen Jüdischen Kultusgemeinde. Wir stehen an der Seite des in sieben Jahrzehnten nach der Shoa wieder erstandenen und erblühten jüdischen Lebens im Bergischen Land.

Wir müssen achtsam sein, wenn Zwietracht und Hass in unserem Land gestreut werden – erst in Gedanken, dann in Worten – und später in Taten. Wir müssen zusammenstehen, um unsere Gesellschaft und unseren Staat gegen diese Angriffe zu verteidigen. Wir müssen unsere Lebensweise in einem von Toleranz und Respekt gelebten Miteinander schützen, indem wir uns jenen entgegenstellen, die Zwietracht und Hass zwischen den Menschen in unserer Stadt und in unserem Land zu säen versuchen.

In unserem täglichen Handeln sind wir unserem ersten Verfassungsgebot verpflichtet:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Das Rathaus Remscheid ist montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität hat Remscheid Trauerbeflaggung am Rathaus Remscheid, am Lüttringhauser Rathaus und am Teo Otto Theater vorgenommen.

Spannende Fackelwanderung für Familien

Die spannende Seite der Nacht bei der Fackelwanderung für Familien am 19. Oktober 2019 ab 19 Uhr kennenlernen.

Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderung statt.

In diesem Jahr startet die Fackelwanderung am Samstag, 19. Oktober 2019, um 19 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund.
Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird spannende Geschichten erzählen, Jörg Liesendahl von der Natur-Schule stellt die Tiere der Nacht vor, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden.

Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten.

Keine Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich. Die Teilnehmer*innen sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk anhaben sowie ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien mitbringen. Fackeln werden zur Verfügung gestellt.

Frauen-Führung im Deutschen Röntgen-Museum

Zum Thema „Frauen. Technik. Wissenschaft.“ findet im Deutschen Röntgen-Museum am 12. Oktober 2019 eine Frauen-Führung statt.

Am Samstag, 12. Oktober, laden das Frauenbüro der Stadt Remscheid und das Deutsche Röntgen-Museum um 15 Uhr herzlich zur Frauen-Führung „Frauen. Technik. Wissenschaft.“ ins Deutsche Röntgen-Museum ein.

Die Schwindsucht

Bei der Führung durchleuchtet Naturwissenschaftlerin und Museumspädagogin Birgit Dömling mit „weiblichem“ Blick die Geschichte der Röntgenstrahlen. Thematischer Schwerpunkt ist diesmal die „Schwindsucht“.

Fördernswert

Und weil Frauen weniger Lohn für ihre Erwerbsarbeit erhalten als Männer, zahlen sie bei dieser Führung auch 20 Prozent weniger Eintritt, nämlich 6,40 Euro statt der sonst üblichen 8 Euro.

Die Führung findet in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Remscheid statt.

Kontakt

Deutsches Röntgen-Museum
Schwelmer Str. 41
42897 Remscheid
Telefon: (0 21 91) 16 – 33 84
www.roentgenmuseum.de

BV Lüttringhausen: Tagesordnung der Sitzung BV 4/036/2019

Die Bezirksvertertung 4 – Lüttringhausen tagt am Mittwoch, 9. Oktober 2019 ab 17.30 Uhr im historischen Rathaus Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15 in 42899 Remscheid.

Tagesordnung für 9. Oktober 2019

  1. Änderung / Erweiterung der Tagesordnung
  2. Niederschrift über die Sitzung vom 28.08.2019
  3. Fragestunde für Einwohner
  4. Parkplätze für E-Fahrzeuge an der Kreuzbergstraße
    Eingabe an die Bezirksvertretung

    1. * Beschilderung von zwei Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz Kreuzbergstraße – Rücknahme eines Beschlusses
    2. Elektromobilität – Beschilderung von zwei Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auf der Gertenbachstraße (in Höhe der Parkplätze zwischen den Gebäuden Hausnummer 32 und 34
  5. Anfragen der Mitglieder der Bezirksvertretung gem. Ziff. 2.5 und 12.2 der Geschäftsordnung
  6. Vorstellung der Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk 4 – Lüttringhausen
  7. Mitteilungen der Verwaltung gem. Ziff. 2.5 der Geschäftsordnung
    1. Straßenschadensbericht und Unterhaltungsprogramm 2019
    2. Drohende Verlandung des Stadtwaldteiches an der Olper Höhe – Anfrage von Bezirksbürgermeister Stuhlmüller
    3. Prüfung von Standorten für Trinkbrunnen
    4. Sachstandsbericht ehemaliges Feuerwehrgerätehaus
    5. Sachstandsbericht Innen- und Außensanierung Rathaus Lüttringhausen
  8. Schriftliche Berichte der Verwaltung über den Stand der zur Ausführung beschlossenen Anträge gem. Ziff. 2.6 der Geschäftsordnung
  9. Vorschläge zur Tagesordnung gem. Ziff. 2.2 der Geschäftsordnung
  10. Anträge von Bezirksvertreter/-innen, Gruppen oder Fraktionen außerhalb der Tagesordnung gem. Ziff. 11.1 der Geschäftsordnung
    1. zum Radverkehrskonzept der Stadt Remscheid
      Antrag der Ratsgruppe der W.i.R.
    2. Einrichtung von Wasserspielplätzen im Remscheider Stadtgebiet prüfen
      Antrag der CDU-Fraktion
    3. * Ergänzung zu unserem Antrag 15/6500 – Verlängerung der Balkantrasse über die „Vorzugsstrecke“
      Antrag der Ratsgruppe der W.i.R.
    4. * Änderungsantrag zu Drs. 15/6265 Radverkehrskonzept – Verlängerung der Balkantrasse
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der FDP-Ratsgruppe
    5. * Änderungsantrag zu Drs.15/6265 Radverkehrskonzept – Projekte in
      2019
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion Die Linke und der FDP-Ratsgruppe
    6. * Änderungsantrag zu Drs. 15/6265 Radverkehrskonzept – Änderung
      des Beschlussvorschlags
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/die Grünen, der Fraktion Die Linke und der FDP-Ratsgruppe
  11. Anfragen der Mitglieder der Bezirksvertretung gem. Ziff. 12.3 der Geschäftsordnung
  12. Bebauungsplan Nr. 668 – Gebiet Am Schützenplatz
    1. Entscheidung über die zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit eingegangenen Stellungnahmen (§ 3 Abs. 1 BauGB)
    2. Entscheidung über die zur frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 1 BauGB) sowie zur verwaltungsinternen Abstimmung eingegangenen Stellungnahmen
    3. Offenlagebeschluss (§ 3 Abs. 2 BauGB in Verbindung mit § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB und § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB)
    4. Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der verwaltungsinternen Dienststellen (§ 4 Abs. 2 BauGB in Verbindung mit § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB und § 13 Abs. 2 Nr. 3 BauGB)

Das Offene Atelier öffnete seine Türen

In der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen wurden auf drei Etagen zahlreiche Kunstwerke ausgestellt.

Am vergangenen Samstag fiel das Streuobstwiesenfest der Evangelischen Stiftung Tannenhof buchstäblich ins Wasser und musste abgebrochen werden; zu widrig waren die Wetterbedingungen. Um so mehr Besucher interessierten sich für die Werkschau des Offenen Ateliers der Stiftung, die im Thomahaus gezeigt wurde.

Jeder Mensch kann Kunst

Grundsätzlich können alle Klientinnen und Klienten des Wohnverbundes im Atelier mitarbeiten. Desgleichen ist dies für eine überschaubare Anzahl interessierter Außenstehender vorgesehen. Es wird mit Pastellfarben, aber auch mit Acryl- oder Aquarellfarben gearbeitet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

So fanden die interessierten Besucher der Ausstellung an die 100 Kunstwerke vor, die auf drei Etagen ausgestellt waren. Neben vielen gegenständlich gemalten Bildnissen gab es natürlich auch Abstraktes und Graphisches, zumeist sehr geschmackvoll und sparsam mit Farben bedacht, wie das aus 74 kleinen Felder bestehende Bild von einer Künstlerin namens Giang. Da gab es reine Phantasiebilder, Portraits, Landschaften und auch Tiere (ein Fisch, zwei Elefanten, ein Raubvogel, zwei Störche).

Beim Betrachten der Gemälde fiel auf, dass kaum ein Mann seine künstlerische Entfaltungsmöglichkeit im Atelier sucht. Beim Rundgang konnte man unter den Bildern den Namen eines (!) Mannes entdecken, alle anderen, zum Teil exquisiten Bildnisse, wurden von Frauen geschaffen.

Unbekannte stoppen Schwebebahn und sprayen Graffiti

Am frühen Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019 gegen 7 Uhr, kam es in der Station Hammerstein zu einer Sachbeschädigung an einer Schwebebahn.

Vier bislang unbekannte Täter hinderten durch das Versperren der Tür eine Schwebebahn an der Weiterfahrt. Die Standzeit nutzten die Täter, um die Außenverkleidung der Bahn mit Graffitis zu besprayen. In der Folge flüchteten die Beschuldigten zu Fuß. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Zeugen gesucht

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf die Taten geben können, werden von der Polizei gebeten sich unter der Telefonnummer 0202/2840 zu melden.

www.blaulicht-wuppertal.de

Täter flüchten zu Fuß nach Unfall

Am frühen Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019, gegen 0.30 Uhr, wurden mehrere Zeugen auf einen Verkehrsunfall auf der Bahnstraße in Wuppertal-Vohwinkel aufmerksam.

Sie beobachteten einen Kleinwagen, der zunächst mit einem geparkten Opel kollidierte. Anschließend setzte der Fahrer zurück und flüchtete in Richtung der Straße Siegersbusch. Unmittelbar im Einmündungsbereich verließen die drei Insassen das Auto und flohen anschließend zu Fuß. Das mit laufendem Motor abgestellte Fahrzeug konnte wenig später durch die eingesetzten Polizisten sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sowohl der Wagen, als auch die Kennzeichen gestohlen waren. In dem verlassenen Auto fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Wer hat den Unfall beobachtet oder kann nähere Angaben zu den Flüchtigen machen. Die drei Männer waren etwa 1,80 Meter groß und zwischen 20 und 25 Jahren alt. Einer trug eine helle Kapuzenjacke, die beiden anderen waren dunkel gekleidet. Eine der Personen hatte eine schwarze Baseballkappe auf dem Kopf. Zeugen können sich unter der Rufnummer 0202/284-0 mit der Polizei in Verbindung setzten.

www.blaulicht-wuppertal.de

Unfallverursacher flüchtet erfolglos bei Eintreffen der Polizei

Am 6. Oktober 2019, gegen 5.30 Uhr, fuhr ein 40-jähriger Remscheider mit seinem Ford Transit zunächst auf der Schlagbaumer Straße auf einen vorausfahrenden Toyota eines 36-jährigen Solingers auf. Aus bislang ungeklärter Ursache setzten beide Unfallbeteiligten ihre Fahrt fort.

Einige Meter weiter auf der Kronprinzenstraße in Höhe des Burger King fuhr der Ford-Fahrer erneut auf den Toyota auf. Dieses Mal stiegen beide Fahrzeugführer aus und es folgte eine körperliche Auseinandersetzung.

Verursacher flieht

Bei Eintreffen der Polizei stieg der Unfallverursacher in seinen Ford Transit und flüchtete. An der Kreuzung Kronprinzenstraße / Beethovenstraße konnte er gestoppt werden. Da der Fahrer stark alkoholisiert war, wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen.

Weitergehende Ermittlungen ergaben, dass der Führerschein des Unfallverursachers am 27. September 2019 bereits durch die Polizei nach einer Trunkenheitsfahrt sichergestellt worden war.

www.blaulicht-wuppertal.de

Seniorensicherheitsberater zum Thema „Sicheres Zuhause“

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Im Seniorenbüro Markt 13 ist am Dienstag, 15. Oktober 2019, der Seniorensicherheitsberater Jakobi zu Gast. Von 14.30 bis 16 Uhr steht der Vortrag „Sicheres Zuhause“ mit wertvollen Ratschlägen gegen „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“ auf dem Programm.

Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldekontakt

Annette Mores
Seniorenbüro Markt 13, 42853 Remscheid
Tel.: (0 21 91) 4 64 53 50

Wildunfälle: „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“

Neue Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“ sensibilisiert Autofahrer für die Gefahr.

Wenn im Herbst die Felder abgeerntet sind und die Zeitumstellung unseren Tagesrhythmus verändert, dann wirkt sich das auch auf Wildtiere aus: Hirsche, Rehe und Wildschweine suchen nach Deckung und sind mehr unterwegs als üblich – auch auf den Straßen, die ihren Lebensraum zerschneiden. Das hat oft dramatische Folgen: Mehr als 233.000 Zusammenstöße pro Jahr meldet der Deutsche Jagdverband. Statistisch gesehen bedeutet dies einen Wildunfall alle 2,5 Minuten. Trotzdem unterschätzen viele Autofahrer die Gefahr.

Hier setzt die neue Kampagne an mit dem Titel „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“. Der ACV Automobil-Club Verkehr und der Deutsche Jagdverband haben sie gemeinsam ins Leben gerufen, Initiatoren sind die beiden Public Interest Design-Masterstudierenden Diana Kaiser und Mareike Schlösser. Der Schwerpunkt liegt auf Prävention. Speziell junge Fahrer und Fahrschüler sollen für die Gefahr durch Wildunfälle sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Vergleich mit afrikanischen Wildtieren. Die Kraft von zirka fünf Tonnen wirkt auf das Fahrzeug ein, wenn es bei 60 Kilometern pro Stunde zu einem Zusammenstoß mit einem Rothirsch kommt. Diese enorme Wucht wird durch das einprägsame Motiv eines ausgewachsenen Elefanten veranschaulicht.

Multimediales Konzept

Neben einer Webseite und Informationsmaterialien umfasst die Kampagne den Spot „Wie schwer ist ein Elefant?“. Darin wird die Geschichte eines jungen Autofahrers erzählt, der ohne jegliches Gefahrenbewusstsein in einen düsteren Wald fährt und alle Warnsignale am Straßenrand ignoriert. Plötzlich kommt es zum Zusammenstoß. Zu den Inhalten der Webseite gehören auch Tipps zur Unfallvermeidung, etwa „Gekonnt verjagen“, „Gefahrenzonen erkennen“ oder „Geschwindigkeit anpassen“.

Für den Start der Kampagne wurde bewusst der 2. Oktober 2019 gewählt, also der Zeitraum vor der bevorstehenden Zeitumstellung. Dann besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Denn der Berufsverkehr verschiebt sich um eine Stunde und fällt so in die Dämmerung, während der die Wildtiere wie gewohnt unterwegs sind. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Weitere Partner sind die Filmproduktionsfirma Butterfilm und die Bergische Universität Wuppertal. Der Spot wird auf der Kampagnen-Webseite gezeigt: www.wildunfall-vermeiden.de

EFG: Kindersachen-Trödelmarkt

Heute, 5. Oktober 2019, findet von 10-13 Uhr wieder ein Kindersachen-Trödelmarkt im Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Lüttringhausen statt.

Es wird gut erhaltene Kinderkleidung in den Größen 50 – 176, Umstandsmode, Spielzeug für jedes Alter, Fahrzeuge, Kinderwagen, Kassetten, Bücher, Spiele, Puzzle u.v.m. angeboten. Für das leibliche Wohl wird in Form von Waffeln, Kaffee und belegten Brötchen gesorgt.

Veranstalter

Mutter-Kind-Treff der
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde
Remscheid-Lüttringhausen
Schulstraße 21b
42899 Remscheid
www.efg-luettringhausen.de