Parken am Testzentrum in der Alten Feuerwache

Das Testzentrum Remscheid Lüttringhausen hat eine öffentliche Stellungnahme zu einer Anfrage der CDU-Lüttringhausen an die Bezirksvertretung Lüttringhausen abgegeben. Die Anfrage trägt den Titel „Problematische Parksituation am Corona-Testzentrum“.

Die CDU Lüttringhausen empfindet die Parksituation am Corona-Testzentrum an der Alten Feuerwache als prekär und sieht auf beiden Seiten des Testzentrums, also in der Richard-Koenigs-Straße und Am Schützenplatz rücksichtslose Parkende. Dazu bezieht die Ansari & Gier Group GmbH als Betreibende des Testzentrums wiefolgt Stellung:

„Wir bedauern das Falschparken einzelner Kunden und sind sehr daran interessiert, gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Anwohnern eine Lösung zu finden. Dafür ist es jedoch zwingend notwendig, dass auch wir über dieses Anliegen befragt werden. Leider hat die Lüttringhauser CDU-Fraktion in keiner Weise vor der Anfrage an den Oberbürgermeister Kontakt zu uns aufgenommen. Die Betreiber des Testzentrums, die Ansari & Gier Group GmbH, werden sich nun eigenständig mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen und versuchen, eine angemessene Lösung zu finden. Seit Januar ist bereits eine Sicherheitsfirma beauftragt, diese kann sich jedoch nur um das Betriebsgelände kümmern und verweist ankommende Fahrer in der Regel auf die nahegelegenen kostenlose Parkplätze. Anregungen und Kritik zum Testzentrum, Ablauf oder zur Parksituation werden gerne via E-Mail unter feedback@ansarigier.de entgegengenommen.“

Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen

Das Corona-Testzentrum in Lüttringhausen wird von der Ansari & Gier Group GmbH mit über 50 Angestellten betrieben. Es befindet sich in der Richard-Koenigs-Straße 1 in 42899 Remscheid, der Zugang erfolgt über die Straße Am Schützenplatz. Das Parken am Straßenrand ist untersagt, in unter 100m Entfernung zum Testzentrum gibt es einen öffentlichen und kostenlosen Parkplatz.

Das größte Testzentrum von Remscheid hat täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen.

Termine können bequem und schnell online vereinbart werden: www.remscheid-testzentrum.de

Stand: 14. Februar 2022

Fastenaktion: Sieben Wochen ohne Stillstand

Der Flair-Weltladen in Lüttringhausen startet seine Fastenaktion.

Der Flair-Weltladen-Lüttringhausen lädt zum 3. Mal dazu ein, die Fastenzeit zu nutzen, um fair gehandelte Produkte zu kosten und sich mit den Kooperativen, die im globalen Süden wertvolle Lebensmittel produzieren, zu solidarisieren. Vom 2. März an können sieben Wochen lang, jeweils mittwochs, vorbereitete Tüten in der Gertenbachstraße 17 abgeholt werden. Sie enthalten zu unterschiedlichen Gerichten Bio-Qualität-Produkte aus dem Fairen Handel im Wert von 11 Euro.

„7 Wochen ohne Stillstand“ heißt in diesem Jahr die Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Der Flair-Weltladen interpretiert das Thema so, dass in jeder Tüte Rezepte mitgereicht werden, für die dann auch fair gehandelte Produkte in der Tüte zu finden sind. So kann „Bewegung“ in die Mahlzeiten kommen und die Freude beim Kochen wachsen. „Rote-Linsen-Suppe mit Reis und Paprika“ heißt besipielsweise ein Rezept oder „Gebratene Möhren mit Bulgur und Kräuter-Joghurt“.

Abonnieren kann man die „Fairen Tüten“ per Mail (flairweltladen@t-online.de) oder am Telefon (02191-564016). Bei der Anmeldung bitte die Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Bezahlt werden die sieben Tüten bei Abnahme der ersten Tüte insgesamt.

Über Anmeldungen freut sich das Weltladen-Team bis zum 21. Februar 2022.

Handzettel zur Fastenaktion 2022

Öffentliche Informations-Veranstaltungen

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Anfrage der Fraktion.

Sehr geehrter Oberbürgermeister Mast-Weisz,

die Fraktion DIE Linke im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgende Fragen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Rats zu stellen und zu beantworten.

Als Alternative für einige der ausgefallen offiziellen Ausschusssitzungen hat die Verwaltung den Mitgliedern sogenannte Video-Informationsveranstaltungen via Zoom angeboten. Beispielsweise für den Ausschuss Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 26.01.22 und für die BV-Lennep am 15.02.22. Dazu stellen sich uns folgende Fragen:

  1. Wieso waren/sind diese Veranstaltungen nicht öffentlich?
  2. Plant die Verwaltung in Zukunft derlei Informationsveranstaltungen auch den Bürgerinnen und
    Bürgern oder wenigstens Vertreter:innen der Presse zugänglich zu machen?
  3. Werden die Sitzungen protokolliert und wenn ja, sind die Protokolle öffentlich zugänglich?

Begründung

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid begrüßt aufgrund der hohen Inzidenz generell die sogenannten Informationsveranstaltungen als Alternative zu den ausgefallenen Ausschusssitzungen. Auch wenn auf den Veranstaltungen keine offiziellen Beschlüsse getroffen werden können, können zumindest wichtige Themen diskutiert und Fragen gestellt werden – und an wichtigen und interessanten Themen mangelt es zurzeit nicht.

Gerade deswegen wundern wir uns darüber, dass solche Informationsveranstaltungen der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Besonders in Pandemie-Zeiten, wo bei nicht wenigen Menschen das Vertrauen in die Politik geschwächt wurde, wäre Transparenz immens wichtig und es sollte auf keinen Fall der Eindruck von „Politik hinter verschlossenen“ Türen entstehen. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben das Recht auf Information und Partizipation – v.a. bei so wichtigen Themen, wie der Corona-Situation an Schulen und Kitas oder dem DOC-Aus, das bei der Informationsveranstaltung der BV-Lennep auf der Tagesordnung steht und welches entscheidend für die gesamte Stadtentwicklung ist.

Wir haben Verständnis für die Situation der Verwaltung, welche auch unter der Corona-Pandemie und vielen Ausfällen leidet, doch erweiterte Zugänge für die Öffentlichkeit oder wenigstens für die Presse bei den Videokonferenzen zu schaffen, sollten keinen erheblichen Mehraufwand darstellen. Man könnte es auch als Chance ansehen, bei der digitalen Bürgerbeteiligung einen Schritt nach vorne zu gehen. Auch die bei normalen Sitzungen obligatorische Protokollierung hätte nicht nur für die Öffentlichkeit, sondern auch für die Mitglieder der Ausschüsse einen Mehrwert.

Remscheid, den 13.02.22

Brigitte Neff-Wetzel
(Fraktionsvorsitzende)
Peter Lange
(Ratsmitglied)
Axel Behrend
(Ratsmitglied)

Anmeldung zur Firmvorbereitung

Die Anmeldungen zur Firmvorbereitung 2022 in Lennep und Lüttringhausen stehen bevor.

Jugendliche und junge Erwachsene, die in der Regel mindestens das 16. Lebensjahr in 2022 vollenden und katholisch sind, können sich zur Firmung anmelden. Für die Anmeldung sind eine Taufbescheinigung oder das Familienstammbuch und 30 Euro Anmeldegebühr mitzubringen.

Anmeldetermine

Die Anmeldung in Lennep erfolgt am Montag, 21. März oder Donnerstag, 24. März 2022 jeweils von 18 bis 20 Uhr im Pfarrbüro von St. Bonaventura in der Hackenberger Straße 1a in 42897 Remscheid-Lennep.

Die Anmeldung in Lüttringhausen erfolgt am Montag, 28. März oder Donnerstag, 30. März 2022 jeweils von 18 bis 20 Uhr im Pfarrbüro von Heilig Kreuz in der Richard-Pick-Straße 4 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen.

Weitere Informationen gibt es per E-Mail bei Olivia Klose: olivia.klose@erzbistum-koeln.de

Katechet*innen gesucht

Das Katechet*innenteam von St. Bonaventura und Heilig Kreuz sucht mit folgendem Sharepic noch weitere Unterstützende.

Sharepic: Katholische Pfarrei St. Bonaventura und Heilig Kreuz

Dächer der Verwaltung nutzbar machen

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Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung und Klimaschutz am 22.03.2022 und zur Sitzung des Rates am 28.04.2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

die Fraktionen SPD, GRÜNE und FDP bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der o.g. Sitzung stellen zu lassen:

Die Verwaltung wird beauftragt, bei allen Dachsanierungen und entsprechenden Dachausführungen bei Neubauten der Verwaltung und im Konzern Stadt, eine Photovoltaikanlage/ Solarthermieanlage zu errichten und/oder eine Dachbegrünung zu installieren, sofern diese Maßnahmen nicht mit dem Denkmalschutz kollidieren.

Begründung

Bei der Entwicklung der Solarstadt Remscheid muss der Konzern Stadt ambitioniert vorangehen und eigene Potentiale zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung konsequent nutzen. Auf unserem Weg zu einer klimaneutralen Stadtverwaltung ist es zudem auch aus Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten sinnvoll, möglichst große Anteile unseres regenerativen Energiebedarfs durch eigene Produktion zu decken. In diesem Sinne wird der Einsatz von Photovoltaik und/ Solarthermie zukünftig bei allen Neubauten und Dachsanierungen von Gebäuden im Eigentum des Konzerns Stadt standardmäßig (und ggf. denkmalgerecht) eingeplant.

Zur Förderung eines gesunden Mikroklimas und eines sorgsamen Umgangs mit Regenwasser werden zusätzlich oder – bei für die Energieproduktion ungeeigneten Dachflächen – alternativ Dachbegrünungen eingeplant.

Mit freundlichen Grüßen
gez.

Sven Wolf
Fraktionsvorsitzender

David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Sven Chudzinski
Fraktionsvorsitzender

Kulturkreis: Ulla Wilberg kündigt Abschied an

Ulla Wilberg legt die Leitung vom Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen zum Ende des Monats April 2022 nieder.

„Ich habe als Ratsmitglied viele Verpflichtungen und werde auch von meinen Kindern und vier Enkelkindern gebraucht. Ich habe den Kulturkreis im Oktober 2019 übernommen, weil sich damals niemand anders bereit fand, die Aufgabe zu übernehmen. Außerdem wollte ich die unvollendeten Pläne von Volker Beckmann zu Ende führen und seine Dinge in Ordnung bringen, die er nicht zu Ende führen konnte. Das ist mir gelungen. Mit einem kleinen Kreis aktiver Mitlieder haben wir in den letzten zweieinhalb Jahren Erstaunliches auf die Beine gestellt“, resümiert Ulla Wilberg.

Den Kulturkreis.jetzt möchte Wilberg in die Hände der jungen Mitglieder im Heimatbund legen, denen sie tolle Ideen attestiert.

Hoffnungen hegt Ulla Wilberg dafür, dass sich der Heimatbund Lüttringhausen aktiv in die Zukunft vom Bahnhof Lüttringhausen einbringt. Am 27. April 2022 findet ein Töttern zur Landtagswahl im CVJM-Saal statt, das wird Wilbergs letzte Veranstaltung als Leiterin vom Kulturkreis.jetzt sein.

Testsituation Schulen und Kitas

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Anfrage der Fraktion.

Sehr geehrte Frau Bluth,
sehr geehrter Herr Kucharczyk,
sehr geehrter Herr Neuhaus,

die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgende Anfragen zu den oben genannten Sitzungen schriftlich zu beantworten:

  1. Wie gestaltete sich die Durchführung der Pooltests in den teilnehmenden KiTas in der ersten Woche nach Einführung dieser Testung?
  2. Wie oft haben die Pooltests in den ersten Wochen angeschlagen, also ein positives Corona-Testergebnis angezeigt?
  3. Wie viele Kinder und Erzieher:innen wurden in der Einzeltestung anschließend je Pool positiv getestet?
  4. Warum müssen die Erzieherinnen und Erzieher sich an der Pooltestung beteiligen und können nicht separat getestet werden?
  5. Ist es richtig, dass KiTa- Kinder zwei Wochen nach einer Genesung von COVID 19 wieder an den Pooltests teilnehmen sollen, Grundschulkinder aber erst nach acht Wochen?
    Wenn ja, was ist der Grund für diese unterschiedliche Handhabung? Denn Genesene können mitunter noch Wochen nach ihrer Erkrankung positive Testergebnisse liefern, von denen dann (im Falle der Pooltestung) die gesamte Gruppe betroffen wäre.
  6. Uns erreichten etliche Klagen von Eltern, dass sie erst nachts oder morgens davon unterrichtet wurden, dass der Pooltest in der KiTa- Gruppe ihres Kindes positiv war und dass ihr Kind an diesem Tag zur Einzeltestung in die KiTa kommen soll, dort aber nicht betreut wird.

    Ist das richtig so? Wenn ja; ist der Verwaltung klar, welche Schwierigkeiten berufstätige Eltern (Alleinerziehende) möglicherweise bei der Betreuung ihrer Kinder bzw. bei ihrem Arbeitgeber:innen haben? Gibt es Überlegungen, dies grundsätzlich anders zu handhaben? Welche Möglichkeiten hat die Verwaltung mittlerweile gefunden, um Eltern besser zu unterstützen?
  7. Warum können die Pooltests und die Einzeltests nicht direkt hintereinander durchgeführt werden, so wie das zunächst auch in den Grundschulen gemacht wurde? Falls das beauftragte Labor dies nicht durchführen kann, warum wird kein anderes Labor beauftragt?
  8. Welche Regelungen gibt es für Kinder, die nicht am Pooltest in der KiTa teilnehmen (können),
    a. weil die Eltern der Pooltestung nicht zugestimmt haben
    b. weil die KiTa- Kinder bei der Testung aus unterschiedlichen Gründen nicht anwesend sind?

Begründung

Im Hauptausschuss vom 20.01.22 wurde mit großer Mehrheit die Pooltestung in KiTas beschlossen. Viele Eltern setzten große Erwartungen in diese Tests und erhofften sich ein sicheres Testverfahren für ihre Kinder sowie eine praktikable und einfache Durchführung. Leider scheint es bei der Durchführung der Testung zumindest anfänglich noch erhebliche Schwierigkeiten zu geben. Eltern – zurzeit schon zerrieben zwischen Gesundheitsfürsorge für die Familie, Betreuung der Kinder und Beruf – geraten zusätzlich in Stresssituationen, wenn sie etwa erst kurzfristig erfahren, dass der Pooltest ein positives Ergebnis aufweist und ihr Kind nicht betreut werden kann – und dies möglicherweise zweimal pro Woche (jeweils der Tag nach dem Test). Zudem konnte das beauftragte Labor bereits in der ersten Woche die Ergebnisse der Einzeltests nicht – wie zugesagt – zeitnah zur Verfügung stellen, sodass weitere Zeit der Unsicherheit und der Nicht-Betreuung verging.

Vielfach sind Eltern und anderen Betroffenen Bestimmungen und Verfahren zur Testung unklar. Begründet auch darin, dass Regelungen nicht immer einheitlich – etwa in KiTa und Schule – durchgeführt werden oder sich auch oftmals ändern. Dies führt naturgemäß zur weiteren Verunsicherung. Wir erhoffen uns durch die Beantwortung dieser Anfragen mehr Klarheit und wünschen uns weitere Überlegungen, wie man den Eltern und auch den KiTa-Mitarbeiter:innen in diesen extrem schwierigen und für viele existenziell bedrohlichen Situationen beistehen kann.

Remscheid, den 11.02.22

Brigitte Neff-Wetzel
(Fraktionsvorsitzende)
Peter Lange
(Ratsmitglied)
Michael Eisele
(Sachkundiger Einwohner)

Erreichung der Klimaziele

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Anfrage zur Sitzung des Rates am 03.03.2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Rat 2014 hat die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes und folgende Leitziele zur
CO2-Minderung in Remscheid beschlossen:

  1. Die örtlichen CO -Emissionen werden bis 2022 um 14 % gegenüber 2011 gesenkt.
  2. Der Strombedarf in Remscheid sinkt bis 2022 um 5 %.
  3. Der Energiebedarf für Warmenutzungen in Haushalten in Remscheid
    sinkt bis 2022 um 15 %.
  4. Der Anteil örtlicher erneuerbarer Energien am jeweiligen Strombedarf steigt bis
    2022 auf 3,5 %.
  5. Der Anteil erneuerbarer Warmeerzeugung incl. Abwarmenutzung am jeweiligen
    Warmebedarf steigt bis 2022 auf 5 %.
  6. Der Anteil der Kraft-Warme-Kopplung am Strombedarf steigt bis 2022 auf 5 %.
  7. Effizienzsteigerung und Klimaschutz in Unternehmen sind wichtige Bausteine der
    Remscheider Wirtschaftsförderung. Es wird angestrebt, mit den örtlichen
    Unternehmen eine Vereinbarung zur freiwilligen Reduzierung der CO2 Emissionen
    im Gewerbe um 20 % bis 2022 abzuschließen.
  8. Im innerstadtischen Verkehr wird das Fahrrad zum wichtigen Verkehrsmittel. 10 %
    der PKW-Fahrten sollen bis 2022 durch das Fahrrad und den OPNV ersetzt
    werden.

Wurden alle Ziele erreicht? Wenn nein, welche Maßnahmen oder Aktivitaten sind geplant
um die gesteckten Ziele zu erreichen?

Mit freundlichen Grüßen
echt. Remscheid e.V.
Bettina Stamm
Remscheid, 13.02.2022

Greenpeace: Online-Diskussion zur Bebauung Knusthöhe

Die Remscheider Greenpeace-Gruppe lädt ein zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung über die mögliche Bebauung an der Knusthöhe in Remscheid-Lennep.

Einerseits bietet ein Neubauvorhaben immer auch eine Chance, moderne, ökologische Baustandards zu realisieren. Andererseits würde so wieder ein Stück Natur in Remscheid verloren gehen. Landwirtschaftliche Nutzflächen fehlen aber zur regionalen Lebensmittelproduktion und bei Starkregen werden sie zur Versickerung benötigt.

Es soll auch über mögliche Alternativen gesprochen werden. So z.B. der Vorschlag eine ökologische Mustersiedlung auf bereits versiegelter, für das DOC reservierter Fläche zu errichten. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 15.02.2022, um 18 Uhr online via ZOOM statt.

Die Zugangsdaten sind erhältlich bei info@remscheid.greenpeace.de.

Gleisdreieck: Kunststoffe und die Bachquellen

Die drei Remscheider Naturschutzverbände RBN, BUND und NABU laden jeden zweiten Sonntag im Monat gemeinsam zum Umweltspaziergang in das Gleisdreieck ein, in dem ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen soll.

Die Spaziergänge finden an jedem zweiten Sonntag im Monat statt und zeigen die konkreten Kritikpunkte der Remscheider Naturschutzverbände an dem Vorhaben direkt vor Ort in Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen auf. Das Gewerbegebiet ist direkt am Quellgebiet dreier Bäche geplant, die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wie im vergangenen Juli auch in Remscheid erlebbar, wird bei zusätzlicher Flächenversiegelung in diesem Bereich drastisch ansteigen. Dass heimische Bauernhöfe weichen sollen, stößt den Naturschutzverbänden ebenso sauer auf wie das geplante Fällen eines kompletten Eichenwäldchens oder zu gering geplanten Pufferzonen zu den angrenzenden Naturschutzgebieten.

Kunststoffe und Mikroplastik

Woher und wie gelangen Kunststoffe und Mikroplastik in die Natur? Welche Auswirkungen und Folgen sind durch ein Gewerbegebiet auf die angrenzenden Naturschutzgebiete und auf die Quellen zu erwarten?

Was passiert mit dem Eifgenbach, wenn das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck kommt? Foto: Sascha von Gerishem
Was passiert mit dem Eifgenbach, wenn das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck kommt? Foto: Sascha von Gerishem

Ein Naturschatzgebiet ist ein Gebiet, das nicht unter Naturschutz steht, aber für Natur und Umwelt als besonders wertvoll erachtet wird. Dazu zählen in Remscheid neben dem Planungsgebiet Gleisdreieck auch der Intzeforst, die Knusthöhe oder die Blume in Lüttringhausen.

Es gelten die 2G-Regeln, die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern zwischen den Spazierenden oder medizinische Maske, falls die Abstände mal nicht eingehalten werden können. Impfbescheinigungen oder Belege der Genesung (nicht länger als sechs Monate her) sollten gemeinsam mit einem Ausweisdokument bereitgehalten werden.

Termin und Treffpunkt

Der Spaziergang findet am Sonntag, 13. Februar 2022 ab 11 Uhr statt, Treffpunkt ist am Parkplatz der Tennishallen, Bornbacher Straße 11, 42897 Remscheid.

Autofahrerin von irrem Rowdy mit Pistole bedroht

Am Donnerstagmorgen (10. Februar 2022) hat ein bisher unbekannter Fahrzeugführer eine 55-jährige Fahrzeugführerin auf der Landstraße in Haan mit einer Pistole bedroht. Die Frau informierte die Polizei, der Mann flüchtete unerkannt mit einem weißen Kia. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Das war geschehen: Gegen 07:20 Uhr hatte eine 55-jährige Wuppertalerin die Absicht, auf die Autobahn A46 in Richtung Düsseldorf aufzufahren. Nach eigenen Angaben wurde sie hierbei durch den Fahrer eines weißen Kia behindert. Die Wuppertalerin betätigte die Lichthupe, um den Fahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Anschließend soll der vorausfahrende Fahrer mehrfach riskante Fahrmanöver durchgeführt haben, woraufhin sie Gefahrenbremsungen durchführen musste. An der Anschlussstelle Haan-Ost bog die Wuppertalerin mit ihrem Fahrzeug von der Autobahn ab und befuhr die Landstraße in Richtung Haan.

Der Fahrer des weißen Kia soll, nach ihren Angaben, augenscheinlich kurzentschlossen ebenfalls die Autobahn verlassen haben und der Wuppertalerin gefolgt sein. In Höhe der Haus-Nummer 39 stoppte die 55-Jährige ihre Fahrt auf einem Parkplatz. Der Fahrzeugführer blockierte mit seinem weißen Kia ihr Fahrzeug, so dass sie ihre Fahrt nicht hätte fortsetzen können. Der Mann stieg aus seinem Fahrzeug aus und soll mehrfach laut rufend mit der Faust gegen die Windschutzscheibe des VW Polos der Wuppertalerin geschlagen haben. Als diese dem potentiellen Angreifer mittels ihres Handydisplays zu verstehen gab, dass sie den Notruf der Polizei gewählt habe, ließ der Mann zunächst von seinem Tun ab. Er kehrte jedoch nach kurzer Zeit zurück und soll mit einer Pistole in der Hand erneut versucht haben, die Fahrzeugscheibe gewaltsam zu zerstören.

Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten floh der Mann schließlich mit seinem weißen Kia in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Täter im Umfeld nicht mehr angetroffen werden.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Nötigung im Straßenverkehr ein und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Tatgeschehen sowie zur Identität des bisher noch unbekannten Angreifers tätigen können, werden gebeten, sich jederzeit mit der Polizei Haan, Telefon 02129 / 9328 6480, in Verbindung zu setzen.

Jugendstadtrat lädt ein

Öffentliche Sitzung per Zoom

Der 12. Solinger Jugendstadtrat lädt zur öffentlichen Sitzung am Montag, 21. Februar, 18 Uhr. Wegen der Corona-Situation findet sie per Zoom statt. „Wir wollen für alle Menschen aus Solingen offen und erreichbar sein,“ erläutern die Jugendlichen. Angesprochen sind beispielsweise Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen, die Fragen haben. Etwa: Wie können wir junge Menschen erreichen? Was interessiert Jugendliche? Was liegt zurzeit im Trend? Spricht unser Programm die jungen Leute an? Wie in jeder Sitzung können aber auch Jugendliche die Gelegenheit nutzen, ihre Wünsche und Ideen vorzustellen.

Damit Zeit für die Vorbereitung der Antworten bleibt, können Fragen bis Freitag, 18. Februar per Mail (y.enders@solingen.de) oder Instagram (@jugendstadtrat) geschickt werden. Wer bei der Teilnahme per Zoom Schwierigkeiten hat, kann sich ebenfalls per E-Mail oder Instagram melden.

Zoom-Einwahldaten:
Meeting-ID: 662 4418 1971
Kenncode: 773512