Schach: Haus der Jugend Mitte spielt digital

Schach hat aktuell an Bedeutung gewonnen – gerade bei jüngeren Menschen. Dazu tragen etwa die Netflixserie „Das Damengambit“ oder das Streamingportal Twitch bei. Das Haus der Jugend Mitte bietet deshalb seit gestern, 2. März, jeweils dienstags, 17 Uhr, Online-Schach für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Dort können alle mitmachen, die immer schon mal Schachspielen lernen wollten oder es schon können und ihre Skills verbessern möchten.

Genutzt wird dabei die Meeting-App Zoom, Gespielt wird über die kostenlose Schachplattform Lichess. Dazu gibt es eine Vielzahl spielerischer und kreativer Aktionen. Nach dem Lockdown sollen analoge Treffen folgen. Wer mitspielen möchte, muss sich vorher bei Luisa vom Steeg anmelden und erhält dann die Zugangsdaten:

Klimafit: Veranstaltungsreihe für den Klimaschutz vor der Haustür

Verständlich Forschung, Tipps für konkretes Handeln und Kontakt zu denen, die sich in der Stadt um den Klimaschutz kümmern: Das alles bietet eine Veranstaltungsreihe, die die Bergische Volkshochschule gemeinsam mit Partnern und Unterstützern anbietet.

Nach sechs Online-Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat.

„Klimafit – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ heißt die Veranstaltungsreihe, die am 23. März startet und bis zum 1. Juni dauert. Teilnehmen können alle Interessierten – sie benötigen für die Teilnahmen einen PC, Laptop, Smartphone oder Tablet. Über die Kosten kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden: Die Veranstaltungsreihe fällt in die Rubrik „Pay what you like“. Eine Anmeldung ist ab sofort bei der Bergischen VHS unter https://www.bvhs.de/?10-3201w@121 möglich. Infos gibt es unter Tel.: 0202 563 2607.

An den einzelnen Termin geht es unter anderem darum, die Ursachen für den Klimawandel und die dadurch entstehenden Herausforderungen für die Stadt kennen zu lernen. Starkregen und lange Hitzeperioden haben in den vergangenen Sommern schon gezeigt, dass die Städte hier mit neuen Aufgaben rechnen müssen. Im Dialog mit Experten wird es um Klimaforschung gehen, im Gespräch mit Klimaschützern vor Ort um konkrete Projekte und Maßnahmen zum Klimaschutz. Expertentipps zu den Themen Energie, Ernährung und Mobilität ergänzen die Informationen rund ums Klima. Ein Zertifikat des Helmholtz-Forschungsverbandes Regionale Klimaänderungen bestätigen nach den sechs Terminen die Teilnahme.

Quelle: Stadt Wuppertal

Kleiner Pieks für mehr Schutz

Praxisteams aus dem Oberbergischen Kreis berichten von ihrer Impfung.

Oberbergischer Kreis. Im Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis werden aktuell Personen im Alter von über 80 Jahren geimpft. Darüber hinaus erhalten Personen ein Impfangebot, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit priorisiert worden sind. Berücksichtigt werden unter anderem (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte sowie deren medizinisches Fachpersonal.

„Damit für jeden von uns möglichst schnell wieder das alte Leben beginnen kann, sollten wir uns alle impfen lassen“.

Dr. Florian Hammer

Am vergangenen Freitag erschien das Praxisteam des Pneumologen Dr. Frank Richling zum Impftermin. Der Gummersbacher Lungenfacharzt spricht sich klar für die Corona-Schutzimpfung aus: „Wer die lebenslangen Folgen kennt, die mit COVID-19 einhergehen können, ist motiviert, sich impfen zu lassen.“ Der Mediziner behandelt täglich Patientinnen und Patienten, die an den Folgen der Viruserkrankung leiden. Das seien zum Teil junge Leute, die einen leichten Verlauf hatten: „Auch sie kämpfen jetzt mit Langzeitfolgen wie Luftnot oder beständigem Reizhusten. Diese Folgen werden vielleicht nie verschwinden. Wer das sieht, weiß genau, warum man sich impfen lassen sollte.“

Dr. Susanne Flock: „Ich vertraue dem Vektor-Impfstoff.“ Foto: OBK
Dr. Susanne Flock: „Ich vertraue dem Vektor-Impfstoff.“ Foto: OBK

Wie die anderen priorisierten Personen unter 65 Jahren erhielt Dr. Frank Richling den Impfstoff von AstraZeneca. Während der Arzt in der Impfkabine Platz nimmt, erklärt er: „Das ist ein guter Impfstoff, sonst würde ich mir den nicht spritzen lassen. Auch wenn die Wirkung im Vergleich zum BioNTech-Impfstoff etwas geringer ist, schützt der Impfstoff zuverlässig vor einem schweren Verlauf. Die Verunsicherung, die durch die öffentliche Diskussion geschaffen wurde, finde ich schade.“

 „Ich lasse mich impfen, weil wir nur durch eine Impfung der Pandemie Herr werden können! Außerdem ist es eine gesellschaftliche Verpflichtung.“

Dr. Herbert Flock

An der Anmeldung übergibt Dr. Florian Hammer derweil die erforderlichen Unterlagen und nimmt anschließend im Wartebereich Platz. Während der Zahnarzt auf den Aufruf in die Impfkabine wartet, berichtet er, weshalb er mit seinen acht Mitarbeiterinnen geschlossen zur Impfung gekommen ist: „Weil die Impfung im Moment erste Bürgerpflicht ist. Damit für jeden von uns möglichst schnell wieder das alte Leben beginnen kann, sollten wir uns alle impfen lassen.“ Praxismitarbeiterin Sabrina Krümmel findet es wichtig, dass die Mitarbeitenden von Zahnarztpraxen ihr Impfangebot annehmen: „Wir arbeiten nah an den Patientinnen und Patienten und kommen mit Aerosolen in Kontakt. Ich möchte mich und andere durch die Impfung schützen.“  

Die zahnärztliche Fachangestellte Diana Muresan (Zahnarztpraxis Dr. Hammer) lässt sich impfen, "weil ich hoffe, dass wir wieder unser altes Leben führen können, wenn sich viele Menschen impfen lassen." Foto: OBK
Die zahnärztliche Fachangestellte Diana Muresan (Zahnarztpraxis Dr. Hammer) lässt sich impfen, „weil ich hoffe, dass wir wieder unser altes Leben führen können, wenn sich viele Menschen impfen lassen.“ Foto: OBK

Die kieferorthopädische Praxis Dr. Flock aus Gummersbach kam am vergangenen Samstag ins oberbergische Impfzentrum. Im Wartebereich verriet das Praxisteam, warum es sich einig war, das Impfangebot anzunehmen. Dr. Herbert Flock machte deutlich: „Ich lasse mich impfen, weil wir nur durch eine Impfung der Pandemie Herr werden können. Außerdem ist es eine gesellschaftliche Verpflichtung.“ Dr. Susanne Flock stimmte zu. Sie habe keine Bedenken, mit AstraZeneca geimpft zu werden: „Ich vertraue dem Vektor-Impfstoff.“ Assistenzärztin Anna-Lena Kirchbach drückte das noch diplomatischer aus: „Ich lasse mich impfen, egal welcher Impfstoff – rein damit!“

„Wir möchten doch einfach unser altes Leben zurück. Ich möchte einfach wieder so sein können, wie ich möchte.“

Gabi Breidenbach, Praxisteam Dr. Flock

Auch einige Tage nach der Erstimpfung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Praxis noch überzeugt von der Impfung. Starke Impfreaktionen seien ausgeblieben. „Einige Personen unseres Teams hatten minimale Reaktionen, wie Kopf- oder Gliederschmerzen, die man z.B. auch nach einer Grippeimpfung kennt. Das war auch so zu erwarten und ist in jedem Fall besser als an COVID-19 zu erkranken“, sagt Kieferorthopäde Dr. Herbert Flock. In der Praxis von Lungenfacharzt Dr. Richling bemerkten die Mitarbeitenden keine Reaktionen. Auch in der Zahnarztpraxis Hammer blieben Reaktionen weitestgehend aus. Einzig die beiden jüngsten Mitarbeiterinnen hatten am Folgetag Kopf- und Gliederschmerzen.

Dr. Johannes Schlechtingen, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums für den Oberbergischen Kreis, ordnet die vorübergehenden Beschwerden der Impflinge ein: „Es handelt sich hierbei nicht um Komplikationen. Unser Körper zeigt uns mit seiner Reaktion, dass er gut auf den Impfstoff anspricht. Das Immunsystem läuft auf Hochtouren und produziert Antikörper. Jüngere Personen reagieren in der Regel stärker als ältere auf Impfstoffe, weil ihr Immunsystem stärker ist.“

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 02.03.2021

Impfangebot für erste Personen der Priorisierungsgruppe 2

Menschen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, wird sukzessive ein Impfangebot unterbreitet.

Oberbergischer Kreis. Das Land NRW öffnet das Impfangebot für die Priorisierungsgruppe 2. Menschen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, wird sukzessive ein Impfangebot unterbreitet.

Zunächst soll folgenden Personengruppen ein Impfangebot gemacht werden:

  • ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen
  • Personal von Blut- und Plasmaspendediensten
  • Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren

Der Oberbergische Kreis geht über die Arbeitgeber der priorisierten Personen aktiv auf die Personen zu und stimmt die Impftermine ab.

Die Impfungen von Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind oder Personen, die in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe inkl. Frühförderung tätig sind, und nunmehr auch geimpft werden können, haben im Kreisgebiet bereits in der letzten Woche begonnen. Zudem haben seit vergangenem Freitag im Vorgriff auf den Erlass und die Ankündigungen des Landes bereits ca. 100 Polizei- und Ordnungskräfte im Außendienst ein Impfangebot erhalten.  

Darüber hinaus ist eine Impfung von Berufsgruppen die zur Priorisierungsstufe 1 gehören, wie z. B. regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätiges Personal, Personal in der ambulanten Pflege und Personal in medizinischen Einrichtungen der Stufe 1 weiterhin möglich. Die Arbeitgeber interessierter impfberechtigter Personen können sich in diesen Fällen an die ihnen bekannten Kontakte zur Vergabe eines Termins an das Impfzentrum wenden. 

Ab 8. März erhalten zudem folgende Gruppen ein Impfangebot:

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
  • Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen
  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen (inklusive Frühfördereinrichtungen)

Auch hier geht der Oberbergische Kreis über die Arbeitgeber der priorisierten Personen aktiv auf die Personen zu und stimmt die Impftermine ab.

Impfung von vorerkrankten Personen der Priorisierungsstufe 2 startet voraussichtlich Ende März

Nach aktuellen Planungen des Landes NRW sollen dann folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheits-verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, ein Impfangebot erhalten (siehe § 3 der Coronavirus-Impfverordnung):

  • Personen mit Trisomie 21,
  • Personen nach Organtransplantation,
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Weitere Vorgaben des Landes z. B. zur Terminvereinbarung liegen derzeit noch nicht vor. Die Erkrankung ist jedenfalls durch ein einfaches ärztliches Attest nachzuweisen. Eine gesonderte Antragstellung über den Oberbergischen Kreis ist nicht erforderlich!

Antrag auf Einzelfallentscheidung möglich

Personen mit Vorerkrankungen, die nicht ausdrücklich in der Priorisierungsstufe 2 oder 3 aufgezählt sind, können einen Antrag auf Einzelfallentscheidung beim Kreis stellen. Für eine Einzelfallentscheidung kommen Personen in Frage, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf ausgegangen werden muss.

Ausgenommen von diesem Verfahren sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken, die in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes bereits einer bestimmten Priorisierungsstufe zugeordnet sind (siehe § 3 und § 4 der Coronavirus-Impfverordnung).

Voraussetzungen für die Antragstellung sind, dass

  • die antragstellende Person ihren Erstwohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort im Kreisgebiet hat und
  • ein eindeutiges ärztliches Zeugnis vorgelegt wird, das nach Vorgabe des Landes NRW nicht vor dem 08.02.2021 ausgestellt sein darf. 

Sofern die Zugehörigkeit zu der Priorisierungsstufe 2 zweifelsfrei bescheinigt wird, erhält der Antragstellende einen Impftermin ab dem Zeitpunkt, an dem das Land NRW die Impfung der Gruppe der Vorerkrankten aus Stufe 2 freigibt (=voraussichtlich Ende März).

Im Oberbergischen Kreis können entsprechende Anträge ab dem 8. März 2021 unter www.obk.de/impftermin eingereicht werden.

Die Internetseite www.obk.de/impftermin wird am 8. März 2021 freigeschaltet. Der Oberbergische Kreis bittet schon jetzt um Geduld, falls die Internetseite aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage zeitweise nur eingeschränkt erreichbar sein sollte.

Bitte sehen Sie von Einzelanfragen auf anderen Wegen im Gesundheitsamt, Impfzentrum, Bürgertelefon oder anderen Stellen des Oberbergischen Kreises ab.

Impfung von bettlägerigen Personen mit Pflegegrad 5 in der eigenen Häuslichkeit

Das Land NRW hat darüber mit Erlass vom 01.03.2021 die Kreise dazu aufgefordert, Strukturen zur Impfung von bettlägerigen Personen mit Pflegegrad 5 in der eigenen Häuslichkeit durch die Hausärzte zu schaffen. Aufgesucht werden dürfen zunächst ausdrücklich nur bettlägerige Personen mit Pflegegrad 5. In diesen Fällen können ebenfalls bis zu zwei Personen in der Häuslichkeit der pflegebedürftigen Person geimpft werden. Der Oberbergische Kreis wird die hierfür erforderliche Abstimmung zeitnah zwischen dem Impfzentrum und der Hausärzteschaft koordinieren und mit der Kassenärztlichen Vereinigung abstimmen.

Impfungen weiterer Personen der zweiten Priorisierungsstufe

„Die Planungen für die zweite Priorisierungsgruppe sind damit noch längst nicht abgeschlossen. Wir werden in den nächsten Wochen sukzessive darlegen, wann und wie die weiteren Gruppen, die in der Impfverordnung des Bundes genannt werden, ihr Impfangebot erhalten“, gab Minister Karl-Josef Laumann gestern in einer Pressekonferenz bekannt.

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 02.03.2021

20.420 Impfdosen werden erwartet, Impfangebote ausgeweitet

Seit gestern erhalten die ersten ab 80-jährigen im Impfzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal ihre Zweitimpfung. Parallel werden weitere Bürger dieser Altersgruppe erstgeimpft. Um sie sowie Beschäftigte aus der höchsten Prioritätengruppen mit den Impfstoffen von Biontech, AstraZeneca und Moderna schützen zu können, sind in der Einrichtung seit Wochenbeginn zwischen 8 und 20 Uhr alle fünf Impfstrassen in Betrieb.

„In dieser Woche erwarten wir insgesamt 1.804 Biontech Impfdosen sowie 4.150 von AstraZeneca und 670 von Moderna“, berichtet Jana Ramme, Leiterin des Pandemieteams im Schwelmer Kreishaus.

Biontech ist dabei für die Bürger ab 80 Jahren verplant, AstraZeneca ist für die Mitglieder von berechtigten Berufsgruppen und für Krankenhäuser vorgesehen, Moderna für teilstationäre Einrichtungen und Einrichtungen der Tagespflege. Die beiden letztgenannten werden von mobilen Teams angefahren.

Land stellte neuen Impfplan vor

Bis zum 28. März werden vom Kreis dann weitere 5.466 Dosen Biontech und 8.330 Dosen AstraZeneca erwartet. Für Moderna liegen für diesen Zeitraum keine weiteren Lieferzusagen vor.

Anfang der Woche hat NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den neuen Impfplan des Landes vorgestellt. Der dazugehörige Erlass liegt der Kreisverwaltung inzwischen vor, er regelt rechtsverbindlich Impfangebote für weitere Bevölkerungs- und Beschäftigungsgruppen. Dazu zählen ehrenamtliche Betreuer und Berufsbetreuer, die in stationäre Pflegeeinrichtungen gehen, Studierende im praktischen Jahr in den Krankenhäusern, Ärzte, Zahnärzte und deren Praxispersonal, Heilmittelerbringer, Hebammen, Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Personal von Plasma- und Blutspendediensten, Corona Impf- und Testzentren.

„Diese Impfungen laufen bereits, zum Einsatz kommt AstraZeneca. Für über 65-jährige in diesen Gruppen verfügen wir aktuell nur über eine geringe Menge Biontech“, berichtet Ramme. Die Information über das Impfangebot und die Terminvergabe erfolgen auf verschiedenen Wegen, Details finden sich hier.

Weitere Berufsgruppen ab Montag

Ab nächsten Montag, 8. März, sollen dann auch im Ennepe-Ruhr-Kreis weitere Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe 2 immunisiert werden. Vorgesehen sind dann unter anderem Impfungen für Personen, die in Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe arbeiten.

Zudem finden Impfungen in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für behinderte Menschen statt. Ebenfalls impfberechtigt sind Beschäftigte in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften (§ 24 Absatz 1 WTG), Demenz-WGs und Beatmungs-WGs.

Um ein zügiges und geordnetes Verfahren zur Vergabe der Impftermine zu organisieren, haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung die verschiedenen Gruppen dieser Impfberechtigten bereits kontaktiert oder werden dies in Kürze machen. „Viele der hierfür notwendigen Kontaktdaten liegen uns vor. Aktuell bitten wir Impfberechtigte daher, von individuellen Anfragen abzusehen“, so Ramme.

Formular für Einzelanträge aufrufbar

Bereits Ende letzter Woche hatte die Kreisverwaltung Vorerkrankte auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Antrag auf eine vorgezogene Coronaschutzimpfung stellen zu können. Hierfür steht seit heute auf der Internetseite der Kreisverwaltung inzwischen ein Meldeformular zur Verfügung.

Zu beachten ist: Anträge können ab sofort gestellt werden, eine Impfung ist nach Mitteilung des Landes jedoch erst Ende März/Anfang April möglich. Aktuell stünde hierfür keine ausreichenden Impfstoffkontingente zur Verfügung.

Stichwort Direktlink zum Einzelantrag

https://formular.kdz-ws.net/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/603e2c24f5a6da4bb2335ff3

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 02.03.2021

03.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.922 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 84,8. 378 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage301
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW84,8
Fälle gesamt12.922
Fälle gesamt/100.000 EW3.639,0
Todesfälle gesamt378
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 3. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13025
– davon aktuell infizierte Personen: 494
– davon genesene Personen:12154
– davon verstorbene Personen377
Gesamtzahl in Quarantäne1096
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.439
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten238
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1259
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)160
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:48
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:302
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:85,07

Quelle: Stadt Wuppertal

03.03.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.364 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 113,7. 143 Menschen sind leider verstorben.

SK Solingen

Fälle letzte 7 Tage181
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW113,7
Fälle gesamt6.364
Fälle gesamt/100.000 EW3.996,4
Todesfälle gesamt143
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.365 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 348 Personen nachgewiesen infiziert, 36 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.874 Menschen sind wieder genesen. 143 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 198 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 124,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.279  Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 24.767  Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 02.03.2021 – 16:28 Uhr

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

03.03.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.567 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 83,8. 158 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage228
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW83,8
Fälle gesamt8.567
Fälle gesamt/100.000 EW3.149,0
Todesfälle gesamt158
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

22 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt

Derzeit sind 323 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 22 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.536 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 8.055 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 323 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 53 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Acht der 53 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 85-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 158 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 02.03.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 03.03.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 81,2 (+2,2)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.536 Personen (+22)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 323 Personen (=)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 8.055 Personen (+21)
  • verstorben: 158 Personen (+1)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 815 Personen (-9)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 02.03.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 40
  • Engelskirchen: 27
  • Gummersbach: 26
  • Hückeswagen: 23
  • Lindlar: 9
  • Marienheide: 21
  • Morsbach: 9
  • Nümbrecht: 14
  • Radevormwald: 12
  • Reichshof: 16
  • Waldbröl: 36
  • Wiehl: 13
  • Wipperfürth: 62

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 15

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 02.03.2021

03.03.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.455 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 59,3. 116 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage168
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW59,3
Fälle gesamt7.455
Fälle gesamt/100.000 EW2.631,8
Todesfälle gesamt116
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Drei weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: Zwei in Bergisch Gladbach und einer in Kürten. Es gelten 17 weitere Personen als genesen. 378 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 996 Personen in Quarantäne, das sind 35 weniger als am Vortag. 25 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon fünf in intensivmedizinischer Betreuung und davon drei an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 57,2.

Sobald weitere Erkenntnisse zur aktuellen Lage im Lagezentrum des Kreis-Gesundheitsamtes vorliegen, werden wir hierüber informieren.

Aktuelle Zahlen

In Bergisch Gladbach wurde bisher ein Fall zu wenig und in Odenthal wurde bisher ein Fall zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gibt es nun 7.432 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.941), Burscheid (589), Kürten (354), Leichlingen (843), Odenthal (272), Overath (904), Rösrath (626) und Wermelskirchen (903).

116 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (37), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (26), Odenthal (2), Overath (17), Rösrath (5) und Wermelskirchen (25).

Von den 7.432 bestätigten Fällen gelten 6.938 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.789), Burscheid (544), Kürten (330), Leichlingen (776), Odenthal (260), Overath (818), Rösrath (597) und Wermelskirchen (824).

378 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (115), Burscheid (44), Kürten (21), Leichlingen (41), Odenthal (10), Overath (69), Rösrath (24) und Wermelskirchen (54).
996 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (260), Burscheid (147), Kürten (109), Leichlingen (82), Odenthal (25), Overath (111), Rösrath (69) und Wermelskirchen (193).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis – Stand: 02.03.2021

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

03.03.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 9.078 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 76,5. 287 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage248
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW76,5
Fälle gesamt9.078
Fälle gesamt/100.000 EW2.800,9
Todesfälle gesamt287
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 9.028 Infektionen, Inzidenz 82,99

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 9.028 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 2. März). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 9 gestiegen. Aktuell sind 590 Kreisbewohner infiziert, von diesen sind 113 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 8.151 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 82,99 (Vortag 91,02).

65 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 65 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 7 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 5 beatmet.

Die aktuell 590 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (19/davon 3 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (49/13), Gevelsberg (45/10), Hattingen (68/13), Herdecke (34/5), Schwelm (53/9), Sprockhövel (37/7), Wetter (59/18) und Witten (226/35).

998 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (242), Ennepetal (707), Gevelsberg (864), Hattingen (1.497), Herdecke (583), Schwelm (726), Sprockhövel (557), Wetter (555) und Witten (2.420).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 998 (Vortag 984) Personen im Kreis.

Zahl der Todesfälle steigt auf 287

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 5 auf 287 gestiegen. Verstorben sind ein 61-jähriger Mann aus Gevelsberg, eine 94-jährige Frau aus Hattingen sowie ein 65-Jähriger, eine 84-Jährige und eine 90-Jährige aus Witten.

Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (13), Gevelsberg (22), Hattingen (67), Herdecke (36), Schwelm (22), Sprockhövel (16), Wetter (6) und Witten (98).

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Altenheim Dorf am Hagebölling
  • Krankenhäuser
  • Hattingen: Evangelisches Krankenhaus
  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Schulen

  • Ennepetal: Grundschule Wassermaus, Standort Rüggeberg
  • Gevelsberg: Förderschule Hasenclever
  • Schwelm: Grundschule Engelbertstraße
  • Sprockhövel: Gesamtschule Wilhelm-Kraft
  • Witten: Grundschule Gerichtsschule, Waldorfschule Rudolf-Steiner, Gymnasium Ruhr, Gymnasium Albert Martmöller

Kindertageseinrichtungen

  • Schwelm: Städt. Familienzentrum Stadtmitte, AWO Familienzentrum Am Loh
  • Witten: Ev. Kindertagesstätte Johannis, Lebenshilfe Kita Schatzkiste

Sonstige Einrichtungen

  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 02.03.2021

Virtuell: Der Ostermarkt auf Schloss Burg

Der virtuelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg im Dezember verlief erfolgreich. Pandemiebedingt finden Brauchtumsmärkte weiterhin nicht in Präsenz statt. Der traditionelle Ostermarkt auf Schloss Burg in Solingen findet daher ebenfalls virtuell statt.

Gegenüber dem Advent war die Resonanz der Ausstellenden für den virtuellen Solinger Ostermarkt gleich doppelt so groß. So sind es rund vierzig Stände, die ihre Oster- und Frühlingswaren feilbieten. Digital nachgebaut wurde der Rittersaal, in dem der Markt nun virtuell stattfindet, von Excit3D aus Solingen – ein auf 3D und 360° Software – Entwicklung spezialisiertes Unternehmen.

Bis zum 31. März 2021 ist der Markt so geöffnet. Gekauft wird nicht direkt am Stand, dort wird nur präsentiert. Die Verkaufsprodukte werden durch die Firma Excit3d als 3D Modell oder Foto in den virtuellen Stand eingepflegt. Per Mausklick auf das Logo gelangt der Kunde in den Onlineshop des Ausstellers oder bekommt die Kontaktdaten angezeigt, um entweder per E-Mail oder auch telefonisch bestellen zu können. Erreichbar ist der virtuelle Ostermarkt aus Solingen unter www.schlossburg360.de.

Falscher Arzt will fünfstelligen Betrag für Behandlung

Eine 83-jährige Gevelsbergerin wurde am Montagmorgen, gegen 08:30 Uhr, durch einen Betrüger angerufen, der sich als Arzt eines Hagener Krankenhauses ausgab.

Der Dame wurde glaubhaft vorgetäuscht, dass sich ihr Sohn mit einer Corona Infektion im Krankenhaus befinde und dieser dringend mit einem noch nicht zugelassenen Medikament behandelt werden müsse. Der Frau wurde mitgeteilt, dass die Kosten in Höhe eines 5-stelligen Betrages selber getragen werden müssen, diese willigte ein, die Summe zu übernehmen.

Durch den falschen Arzt wurde ein Taxi zu der Wohnanschrift der Frau bestellt, welches sie zu ihrer Hausbank brachte. Als die Seniorin um die Auszahlung bat, fiel dem Mitarbeiter der Bank das unsichere Verhalten der Frau auf und er informierte über die bei der Bank hinterlassenen Kontaktdaten, den Sohn der Betroffenen. Dieser nahm seine Mutter in Empfang und klärte das Geschehen auf.

Die Polizei rät

Halten Sie immer Rücksprache mit Angehörigen, rufen Sie die Angehörigen selber an! Ärzte, Krankenhäuser und Polizei verlangen kein Geld am Telefon und schicken niemals Mitarbeiter um Bargeld und Schmuck abzuholen! Legen Sie im Verdachtsfall auf und informieren Sie die Polizei! Sprechen Sie mit ihren Angehörigen über das Thema Trickbetrug am Telefon!