009: Rockt Remscheid maximal süß weiter?

Der Remscheider Gastronom und Kulturschaffende Maximilian Süss war zu Gast bei Steph Hoffmann.

Endlich lassen die Inzidenzwerte einen Neustart in der Gastronomie und in der Kultur zu. Max Süss zog die Leichentücher wieder von Tischen und Stühlen und widmet sich als Wirt künftig wieder seinen Hauptaufgaben: Also Personalplaner, Psychologe, etc. Die neue Absauganlage im Löf ermöglicht Veranstaltungen mit Publikum, das bei Max‘ Streams während des Lockdown doch sehr gefehlt hat. Max erzählt, dass er im Rack’n’Roll gerne mit seinen Bällen spielt und auch schon mal den Spagat zwischen „Schwiegertochter gesucht“ und „Fußball“ schafft. Aber eine brennende Frage bleibt offen: Wie geht es mit Remscheid rockt weiter?

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW24/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Marcus Schmidt. Die Kurznachrichten präsentiert Sabine Yündem. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Lichtblick fürs Café Lichtblick: Es geht wieder los.
  • Die Heimatbühne als Trainingsort.
  • Das letzte Training vom FC Remscheid in der abgebrochenen Saison.
  • Veranstaltungstipps vom KI und vom Kulturkreis.jetzt

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Kreissynode ließ Raum für Berichte aus Corona-Zeit

Mit der geweckten Neugier auf zwei geplante Großprojekte und der mahnenden Erinnerung an den Geburtstag des von den Nazis ermordeten niederländisch-deutschen Mädchens Anne Frank ist die außerordentliche Kreissynode (KSV) am Freitagabend zu Ende gegangen. Zuvor hatten die knapp 90 an der Zoom-Konferenz teilnehmenden Mitglieder des obersten Parlamentes der Kirchenkreises Lennep eine vollgepackte Tagesordnung abzuarbeiten. Das Tagungszentrum für die erstmals klimaneutrale Kreissynode war im Vaßbendersaal nahe der Citykirche in Remscheid aufgebaut worden.

In dem Gottesdienst, mit dem eine solche  Kreissynode traditionell startet, wurde Annette Schmid, bisher Pfarrerin in der Kirchengemeinde Lüttringhausen, in ihren Dienst als Schulpfarrerin am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen eingeführt.

Amtseinführung von Pfarrerin Annette Schmid in der festlich erleuchteten Citykirche Remscheids. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk
Amtseinführung von Pfarrerin Annette Schmid in der festlich erleuchteten Citykirche Remscheids. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk

Mit welchen besonderen Herausforderungen Krankenhaus-Seelsorger*innen während der langen Lockdown-Monate konfrontiert waren, schilderte stellvertretend Pfarrerin Annette Stoll, die im Sana-Klinikum Remscheid tätig ist.

Auswirkungen von Corona auf die Seelsorge

Reinhard Rüsing, Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Dhünn, erzählte anschaulich, vor welchen Problemen die Kirchengemeinden mit dem Inkrafttreten der pandemiebedingten drastischen Kontaktbeschränkungen standen. So mussten Gottesdienste und Konfirmationen, aber auch Beerdigungen und Trauungen neu organisiert und umstrukturiert werden. Kerstin Röhrig-Stephan, Religionslehrerin und  zweite Konrektorin an der Alexander-von-Humboldt-Realschule Remscheid, berichtete darüber, wie Schüler und  Lehrer diese herausfordernde Zeit bewältigen, bevor Bernd Jaspers, der als Schuldnerberater im Beratungszentrum der Diakonie im Kirchenkreis Lennep tätig ist, darlegte, dass sich die Zahl der Beratungen wegen Überschuldung vieler Menschen durch die langewährenden Corona-Restriktionen vermutlich dramatisch erhöhen werde.

Welche allgemeinen Folgen das Leben auf Distanz auf die psychische Konstitution der Menschen haben werde, führte Psychotherapeut Jochen Sahm aus, der Mitglied im KSV ist. 

Nachtragshaushalt verabschiedet

Der Nachtragshaushalt für das Jahr 2021 wurde im Anschluss mehrheitlich angenommen. Er war nötig geworden, da unter anderem die Ausgaben für die Erstellung eines Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt und das Angebot für Schulungen der auf dem Gebiet des Kirchenkreises tätigen ehren-, haupt- und nebenamtlich tätigen Mitarbeiter zu Buche schlagen.

Pfarrerin Annette Stoll berichtet als Klinikseelsorgerin über die besonderen Herausforderungen während der Coronapandemie. Aufmerksam hört ihr Superintendentin Antje Menn zu. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk
Pfarrerin Annette Stoll berichtet als Klinikseelsorgerin über die besonderen Herausforderungen während der Coronapandemie. Aufmerksam hört ihr Superintendentin Antje Menn zu. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk

Anschließend erläuterte Superintendentin Pfarrerin Antje Menn den Mitgliedern der Kirchenleitung im Kirchenkreis die nächsten  Schritte des gemeinsamen Veränderungsprozesses im Kirchenkreis, der nach der Kreissynode im Sommer 2019 und einem gemeinsamen Studientag vor wenigen Wochen in seine neue Phase geht, um die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kirchengemeinden weiter zu erhöhen.

Mit dem Ausblick auf das veranstaltungsreiche Themenjahr „Kirche für Klima – Schöpfung bewahren“, das  am 4. September 2021 startet und der Information über das geplante  Rheinische Kirchencamp Pfingsten 2022 in Solingen, wurde die Frühjahrs-Kreissynode von Superintendentin Antje Menn beendet.

FC Remscheid holt Innenverteidiger vom Wuppertaler SV

Kaderplanung des FCR schreitet voran. Pressemitteilung des FC Remscheid.

Mit der Verpflichtung von Haci Köseoglu schließt sich das nächste A-Jugend-Bundesligatalent dem FC Remscheid an. Der 19-jährige Innenverteidiger kommt vom Wuppertaler SV, wo er viele Jahre im Jugendbereich tätig war und viele Erfahrungen auf höchstem Jugendfußballniveau sammeln könnte. Zudem konnte Haci Köseoglu mit seinem Team den Aufstieg in die B-Jugend Bundesliga feiern und spielte anschließend zwei Jahre in der A-Jugend Bundesliga, unter anderem auch unter Trainer Marcel Heinemann. Der FC Remscheid freut sich über den sehr sympathischen Neuzugang.

Sportlicher Leiter Marcel Heinemann: „Mit Haci habe ich beim WSV auch schon sehr gerne zusammengearbeitet. Er ist ein absoluter Teamplayer, ein überragender Typ und ein verbissener Zweikämpfer, der sich in jedes Duell voll reinhaut.“

Haci Köseoglu unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2022 beim FCR.

Haci Köseoglu: „Der FC Remscheid hat ein hervorragendes Trainerteam und Marcel Heinemann kenne ich schon von unserer gemeinsamen Zeit in der U19 beim Wuppertaler SV. Wir haben nie den Kontakt verloren. Ich freue mich sehr meine Kameraden kennenzulernen und in die Saison zu starten.“

Unseriöse Impfbroschüre in den Briefkästen

Unter dem Titel „Wissenswertes zur Corona-Impfung“ ist die Hochglanzbroschüre des Berliner Vereins Mandelzweig e.V. nun auch in Remscheid aufgetaucht. Die Inhalte dieser Publikation sind nicht wissenschaftlich fundiert und nicht objektiv. Inhaltlich werde ideologisch geprägte Fehlinformation über Corona-Impfungen verbreitet.

Der Verein Mandelzweig um Pastor Christian Stockmann gehört zu den Organisationen, die Corona offen leugnen und zum Brechen geltender Gesetze aufrufen, um sich den Coronamaßnahmen zu widersetzen. Nach Überzeugung von Impfgegner und Coronaleugner Stockmann sind die Coronamaßnahmen, die ja dem Schutz der Bevölkerung dienen, nur eine „Manipulation der Massen in der Endzeit“. Die Gesetze zur Bekämpfung der Pandemie vergleicht er mit der Verpflichtung im Dritten Reich den Hitlergruß zeigen zu müssen.

Gleichzeitig mit der o.g. Desinformationsbroschüre wurde ein Flyer von Werner Gitt verteilt, der den Titel trägt „Wie komme ich in den Himmel?“ Werner Gitt ist ebenfalls christlicher Fundamentalist und Kreationist. Es handelt sich bei beiden Publikationen entsprechend um unseriöse Veröffentlichungen christlicher Fundamentalisten.

Und noch Lügen zum Klima

Um den Reigen an Desinformationen zu vervollständigen, werden unter der Bezeichnung „Klima Wahrheiten“ wissenschaftliche Falschaussagen getroffen und bewusst falsche Zusammenhänge geschürt, indem komplexe Strukturen durch Vereinfachung zu Lügen verkehrt werden. Bitte vernichten Sie diese Broschüren, die versuchen Lügen als wissenschaftliche Inhalte darzustellen. Solche Desinformationskampagnen stören den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Anstrengungen die Pandemie in den Griff zu bekommen und die Umwelt zu schützen. Danke.

Sponsoring gestartet: Lohmann engagiert sich langfristig bei IGR

Für das mittelständische Unternehmen Lohmann GmbH & Co. KG steht das Motto „Engagement für die Heimat“ ganz oben. Das gilt sowohl für den Stammsitz in Neuwied als auch für den Standort Remscheid. Dort starteten die Klebespezialisten nun ihr erstes Sport-Sponsoring. Und zwar für den Rollhockey-Bundesligaverein IGR Remscheid.

„Ein schönes Gefühl, echte Bundesligisten bei uns im Haus begrüßen zu dürfen“, sagt Wolfram Doll von Lohmann Remscheid. Rollhockey-Nationalspieler und Mannschaftskapitän Yannick Peinke sowie Georg Feldhoff, 1. Vorsitzender des IGR Remscheid e.V. waren zu einem besonderen Anlass zu Gast: Lohmann in Remscheid startet mit der Unterstützung für den Verein sein erstes Engagement im Sport.

Zentrum des Sports

„Den Sport in Remscheid präsenter und sichtbarer machen, das gelingt am besten gemeinsam“, freut sich Georg Feldhoff. Ein weiteres Ziel der Partnerschaft: Die Spielstätte der Profis, die Sporthalle Hackenberg, zum Zentrum des Remscheider Sports entwickeln. „Unser Anspruch lautet zudem, bis spätestens 2025 eine Europameisterschaft bei uns auszurichten“, ergänzt Profi Yannick Peinke.

„Den Sport in Remscheid präsenter und sichtbarer machen, das gelingt am besten gemeinsam!“

Georg Feldhoff, 1. Vorsitzender IGR Remscheid

Grund genug, jetzt schon in den Nachwuchs zu investieren. „Lohmann stattet unsere Jugendmannschaft mit einem Trikotsatz inklusive Lohmann-Logo im Brustbereich aus“, berichtet Georg Feldhoff. Auch ansonsten wird Lohmann durch verschiedene Banner künftig sichtbarer beim IGR. „Natürlich auch auf den Tribünen, denn unsere Mitarbeiter sind echte Fans der Mannschaft“, so Doll.

Partnerschaft auch in schweren Zeiten

Lohmann setzt als ein stark in der Heimat verwurzeltes Unternehmen auch in schwierigen Pandemiezeiten auf Zusammenhalt und Engagement in regionale Partner. „Für uns ist es selbstverständlich, diesen sympathischen und erfolgreichen Verein als Sponsor zu unterstützen. Wir  freuen uns auf gemeinsame Erfolge in der Zukunft“, so Lohmann Geschäftsführer Dr. Jörg Pohlman.

Über das Unternehmen

Das auf High-End-Klebelösungen spezialisierte Unternehmen beschäftigt aktuell rund 1.800 Mitarbeiter und wird seit 2019 von Dr. Jörg Pohlman und Dr. Carsten Herzhoff geleitet. Lohmann ist an 29 internationalen Standorten sowie mit exklusiven Vertriebspartnern in über 50 Ländern rund um den Globus aktiv. Mit Social-Sponsoring will das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unterstützt durch Spenden, Patenschaften und Veranstaltungen gezielt Projekte in der Region.  Jährlich werden unterschiedliche Partner aus den Bereichen des Sports, der Kultur und des Gemeinwohls umfassend gefördert.

Natur-Schule Grund bietet wieder Kräuterspaziergänge

Es ist Frühling und die Kräuter sprießen. Einige blühen, andere stehen in Knospen und wieder andere sind kurz vor Mitte des Jahres schon zur Ernte bereit. Die Natur-Schule Grund bietet deshalb in den nächsten Wochen Kräuterspaziergänge an, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennen zu lernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren.

Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird zunächst ein Kräuterquiz durchführen und dann ca. 1,5 Stunden durch das Gartengelände der Natur-Schule Grund führen und Kräuter probieren lassen. Dazu gibt es Geschichten und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

Zwei Termine stehen schon fest

Sandra Krawetzke wird den Kräuterspaziergang zunächst zweimal anbieten, nämlich am Sonntag, 13.06.2021, um 10:30 Uhr, und am Samstag, 19.06.2021, um 10:30 Uhr. Weitere Termine sind in Planung.

Ort der Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Der Treffpunkt befindet sich vor dem Haus, die Veranstaltung selbst findet im Garten statt. Da die Gruppe nach der Begrüßung gemeinsam in das Gartengelände gehen wird, wird ein pünktliches Ankommen dringend empfohlen.

Wegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten muss die Teilnehmenden-Zahl auf jeweils 12 Personen begrenzt werden. Der TeilnehmerInnen-Beitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung (bitte mitbringen) und i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m sind grundsätzlich notwendig.

Schnell anmelden

Eine verbindliche Anmeldung per Mail (info@natur-schule-grund.de) unter Angabe der Anschrift und einer persönlichen Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Damit ist auch die Einwilligung zum Datenschutz verbunden, denn die Daten der Veranstaltung müssen zum Zweck der Rückverfolgbarkeit ggf. für das Gesundheitsamt verfügbar gemacht werden. Im Einklang mit dem Hygienekonzept der Natur-Schule findet die Veranstaltung (fast) vollständig im Freien statt; dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.

Bergische IHK: Henner Pasch ist neuer Präsident

Der Solinger Unternehmer Henner Pasch ist neuer Präsident der Bergischen IHK. Er wurde am 8. Juni in der konstituierenden IHK-Vollversammlung in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit 58 Stimmen gewählt. Pasch ist damit Nachfolger von Thomas Meyer, der nach acht Jahren als IHK-Präsident nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Henner Pasch ist geschäftsführender Gesellschafter der fourtexx GmbH in Solingen sowie Geschäftsführer der Alina GmbH in Bad Oeynhausen. Die beiden Unternehmen entwickeln maßgeschneiderte HR-Komplettlösungen mit Personalsoftware für Personal- und Zeitwirtschaft sowie individuelle Sicherheits- und Zutrittskonzepte. Insgesamt sind dort 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Henner Pasch wurde vor 40 Jahren in Solingen geboren und ist gelernter Informatikkaufmann. 2006 gründete er die fourtexx GmbH, 2019 folgte die Übernahme der Alina GmbH. Pasch ist langjähriges Mitglied der Wirtschaftsjunioren Solingen und war dort von 2012-2014 Vorstandsmitglied, 2013 als Sprecher. Seit 2017 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung und engagiert sich im IHK-Bezirksausschuss Solingen und im Ausschuss Digitale Wirtschaft Bergisches Land.    

Henner Pasch ist darüber hinaus in weiteren Ehrenämtern aktiv, so ist er unter anderem ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Wuppertal, Vertreter der Solinger Wirtschaft im Beirat Nachhaltige Kommune und im ÖNPV-Fahrgastbeirat“, Mitglied des Initiativkreis Solingen e.V. und Vorstandsmitglied in der Gruppe 112 e.V.

Henner Pasch ist verheiratet und hat eine zehnjährige Tochter und einen siebenjährigen Sohn.

Nach dem Präsidenten wählte die Vollversammlung aus 16 Bewerberinnen und Bewerber die sieben Vizepräsident(innen)en. Gewählt wurden: Dr. Roman Diederichs (Karl Diederichs GmbH & C. KG, Remscheid), Bärbel Beck (Modehaus Johann GmbH, Remscheid), Jan Peter Coblenz (Brangs + Heinrich GmbH, Solingen), Dr. Andreas Groß (Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Wuppertal), Christina Kaut-Antos (Alfred Kaut GmbH & Co. Elektrizitätsgesellschaft, Wuppertal), Peter Krämer (WPK Beratung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal), Katrin Becker (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co, KG, Wuppertal). In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für die regionale Wirtschaft ernannte die Vollversammlung Thomas Meyer zum Ehrenpräsidenten der IHK.

Müngstener Brücke: Brückensteig führt über 777 Stufen

777 Stufen führen nach oben, am gigantischen Brückenbogen entlang. Das Ziel:  Eine Plattform auf hundert Metern Höhe, knapp unter dem höchsten Punkt der insgesamt 107 Meter hohen Müngstener Brücke. Von dort eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht ins Tal, zur Wupper, und über die Höhen: Ein neuer Brückensteig erschließt Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke eindrucksvoll und ganz neu.

Rund zehn Jahre ist es her, seit sich die Wuppertaler Deepwood-GmbH mit ihrer Vision an den Welterbe-Koordinator Carsten Zimmermann, Stadt Solingen, wandte. Die Idee überzeugte und ein umfassender Abstimmungsprozess begann. Verträgt sich das Projekt mit dem Naturschutz im sensiblen Gebiet der Wupper und der umgebenden Wälder der Wupperberge? Gibt es aus Gründen des Denkmalschutzes Einwände? Passt ein Brückensteig zum möglichen Welterbe? Wie ist er technisch umsetzbar?

Eröffnung am 1. August 2021

Nach ausführlicher Prüfung und in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn, dem Bergischen Städtedreieck und den Welterbe-Experten war klar: Ja, das Projekt kann starten. Genutzt wird ein vorhandener Wartungsweg, der ohnehin durch eine Führungsschiene gesichert wird. Es ist deshalb nicht notwendig, baulich in das Brücken-Denkmal einzugreifen. Nachdem die Deutsche Bahn die aufwändige Sanierung der Müngstener Brücke abgeschlossen hat, ist der Weg nun im wahrsten Sinne des Wortes frei.

Der Brückensteig ist ein großer Gewinn, darin sind sich die Oberbürgermeister der drei Bergischen Großstädte einig. „Jetzt ist es möglich, das imposante Meisterwerk der Ingenieurskunst ganz neu zu entdecken – mit allen Sinnen. Das ist ein Erlebnis, das bleibt. Und es schafft noch einmal einen ganz besonderen Bezug zu dem Bauwerk, das in internationaler Gemeinschaft mit ähnlichen Großbogenbrücken zum Welterbe werden soll“, freut sich Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid betont: „Schon jetzt ist die Müngstener Brücke ein touristisches Highlight über die Region hinaus. Der Brückensteig wird ihre Strahlkraft noch weiter erhöhen.“  Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ergänzt: „Das ist eine tolle, innovative Idee. Sie belegt einmal mehr die Kreativität, die in unseren Unternehmen steckt – hier der Deepwood GmbH aus Wuppertal.“

In einem Mediengespräch wurde der Brückensteig jetzt vorgestellt, am 1. August wird er offiziell eröffnet. Für den Betrieb des Brückensteigs ist das Wuppertaler Unternehmen verantwortlich. Es wird zukünftig von Haus Müngsten aus Aufstiege in kleinen Gruppen unter professioneller Führung organisieren. 

Remscheid: Onlinegottesdienst zur Kreissynode

Am Freitag, 11. Juni 2021, findet die nächste Kreissynode des Kirchenkreises Lennep statt. Die Mehrheit der Tagungsteilnehmer wird über Zoom zugeschaltet sein.

Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsorgan in der Evangelischen Kirche auf kreiskirchlicher Ebene. Sie beginnt um 17 Uhr mit einem live gestreamten Gottesdienst aus der Remscheider Stadtkirche. Die Predigt hält Pfarrerin Annette Schmid, die in diesem Gottesdienst -mit coronabedingter Verzögerung- in ihren Dienst als Schulpfarrerin am Gymnasium Wermelskirchen eingeführt wird. 

Gottesdienst online feiern

Der Gottesdienst kann online auf der Homepage www.kirchenkreis-lennep.de mitgefeiert werden.

In der anschließenden Sitzung geht es unter anderem um den Nachtragshaushalt des Kirchenkreises Lennep für das Jahr 2021, um das Themenjahr „Kirche für Klima. Schöpfung bewahren“ von September 2021 – September 2022 und um die Mitwirkung am geplanten Rheinischen KirchenCamp – Pfingsten 2022 in Solingen.

Besonders aufschlussreich werden die Rückblicke auf die bisherigen Pandemie-Erfahrungen aus Sicht der Religionslehrer an den Schulen, aus Sicht der Seelsorge zum Beispiel in den Krankenhäusern und natürlich aus Sicht der Kirchengemeinden sein. Auch Wahlen stehen an. 

Weitere Termine 2021 

  • Ordentliche Tagung der Kreissynode am 12./13. November 2021, im Johannes-Schmiesing-Haus, der Ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid, Büchelstr. 47a, 42855 Remscheid. 
  • Außerordentliche Tagung der Kreissynode am 10. Juni 2022, Gemeindehaus Dabringhausen, Altenberger Straße 51, 42929 Wermelskirchen. 
  • Ordentliche Tagung der Kreissynode am 11./12. November 2022, (Der Ort dafür steht noch nicht fest.)