Gewährung von Wettbewerbsvorteilen für LNG-Terminal Brunsbüttel rechtswidrig

EU-Kommission muss über Wettbewerbsvorteile für LNG-Terminal entscheiden, über das Fracking-Gas importiert werden soll. Rechtsgutachten im Auftrag der DUH widerlegt Rechtmäßigkeit von Wettbewerbsvorteilen und Umweltauswirkungen und sinkender Gasbedarf in der Prüfung bisher unbeachtet; positiver Vorentscheid der Bundesnetzagentur beruht auf Gefälligkeitsgutachten für die German LNG GmbH.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die EU-Kommission auf, dem geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel keine Wettbewerbsvorteile zu gewähren. Die Kommission muss bis zum 30. März 2021 final über einen entsprechenden Antrag der German LNG GmbH entscheiden, den die Bundesnetzagentur vorab bereits positiv beschieden hatte. In einem heute veröffentlichten Rechtsgutachten belegt die DUH, dass eine Befreiung von Wettbewerbsregeln rechtswidrig wäre: Die Bundesnetzagentur hat in ihrer Prüfung die Umweltverträglichkeit vollständig ausgeklammert. Mangels entsprechender Gasnachfrage, wovon die Bundesregierung selbst ausgeht, würde das geplante Terminal zudem nicht zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit beitragen. Umweltverträglichkeit und Verbesserung der Versorgungssicherheit sind laut Energiewirtschaftsgesetz jedoch zwingende Voraussetzungen, um einer neuen Infrastruktur Wettbewerbsvorteile einzuräumen.

„Die bestehenden LNG-Terminals in der EU sind zu weniger als 50 Prozent ausgelastet.“

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel würde sich offensichtlich nur mit Subventionen und Ausnahmen bei der Regulierung rechnen. Durch die Gewährung von Wettbewerbsvorteilen versuchen Politik und Behörden das Projekt voran zu treiben – trotz der enormen Klimaschädlichkeit von Flüssigerdgas und einer mangelnden Nachfrage im Markt. In ihren eigenen Prognosen geht die Bundesregierung von einem Rückgang der Gasnachfrage aus, die bestehenden LNG-Terminals in der EU sind zu weniger als 50 Prozent ausgelastet: Es ist offensichtlich, dass ein neues LNG-Terminal keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit leistet. Wir fordern die EU-Kommission deshalb auf, die Fehlentscheidung der Bundesnetzagentur zu revidieren und keine Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen.“

Bereits im November 2020 hatte die Bundesnetzagentur den Antrag der German LNG GmbH positiv beschieden und zur Prüfung an die EU-Kommission übermittelt. Auf Druck der DUH wurde der Vorentscheid veröffentlicht und konnte deshalb nun auch rechtlich überprüft werden. Rechtsgrundlage für die Befreiung von Wettbewerbsregeln ist §28a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).

„Die Bundesnetzagentur möchte Wettbewerbsvorteile auf Grundlage eines Geheimgutachtens gewähren. Sie übernimmt ohne erkennbare kritische Überprüfung wesentliche Aussagen aus dem Gutachten, das von der betroffenen Antragstellerin selbst bezahlt wurde.“

Constantin Zerger, Leiter Energie und Umweltschutz Deutsche Umwelthilfe

Rechtsanwalt Jörg Himmelreich, Autor des von der DUH in Auftrag gegebenen Gutachtens: „Aus dem Gesetzeszweck des Energiewirtschaftsgesetzes geht glasklar hervor, dass für die Verbesserung der Versorgungssicherheit auch die Umweltverträglichkeit berücksichtigt werden muss. Dazu dürfen auch die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz formulierten energiepolitischen Ziele nicht völlig ausgeklammert werden, die eine ambitionierte Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger und die Klimaneutralität bis 2050 vorsehen. Dies bestätigen auch die Bestimmungen der europäischen Verträge. Eine Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit sowie der energiepolitischen Ziele von EnWG und EEG hat die Bundesnetzagentur jedoch in unzulässiger Weise ignoriert. Die Befreiung von der Regulierung wäre vor diesem Hintergrund rechtswidrig.“

Aus dem Vorentscheid der Bundesnetzagentur wird zudem deutlich, dass die Behörde die Auswirkungen des geplanten Terminals auf Versorgungssicherheit und Wettbewerb nicht hinreichend selbst geprüft hat, sondern sich vornehmlich ein Auftragsgutachten der Antragstellerin selbst zu eigen macht, das nicht veröffentlicht wurde. Das Gutachten stammt von Frontier Economics, einem Unternehmen, das der Gasindustrie nahesteht und deren Prognosen sich in Zusammenhang mit der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 bereits als falsch herausgestellt haben.

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Die Bundesnetzagentur möchte Wettbewerbsvorteile auf Grundlage eines Geheimgutachtens gewähren. Sie übernimmt ohne erkennbare kritische Überprüfung wesentliche Aussagen aus dem Gutachten, das von der betroffenen Antragstellerin selbst bezahlt wurde. Dies offenbart einen eklatanten Mangel an Transparenz und kann nicht die Grundlage einer unabhängigen Verwaltungsentscheidung sein. So entsteht der Eindruck, als würden mit der Entscheidung ein politischer Auftrag erfüllt und Sonderregeln für eine Infrastruktur geschaffen, die energiewirtschaftlich unnötig und klimapolitisch verheerend ist.“

Links

Rechtsgutachten zur Überprüfung der Regulierungsbefreiung: http://l.duh.de/p210223

Zwei Menschen bei Auseinandersetzung mit Machete verletzt

In der Nacht zu Samstag (20.02.) gegen 01:33 Uhr ist es in der Ortsmitte von Hilgen zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der zwei junge Menschen mit einer Machete verletzt wurden.

Eine 19-jährige Burscheiderin feierte zusammen mit einem 24-jährigen Bekannten aus Wuppertal, als plötzlich ein junger Mann in den Partyraum kam und von der Frau die Zahlung ausstehender Schulden forderte. Als der anwesende Bekannte sich einmischen wollte, attackierte der Täter den Wuppertaler mit einer Machete und fügte diesem schwere Hiebverletzungen im Bereich des Gesichtes zu. Die Frau versuchte im Handgemenge, dem Täter die Machete zu entreißen, erlitt dabei jedoch selbst diverse Schnittverletzungen an den Händen.

Untersuchungshaft für jungen Straftäter

Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Verletzten wurden vom alarmierten Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der 24-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er umgehend operiert werden musste. Die Polizei suchte in der Nacht mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Polizeihubschrauber zunächst vergeblich nach dem Täter.

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten im Verlauf des Tages zum Täter, einem 19-jährigen Leverkusener, der am Abend des 20.02. schließlich im Stadtteil Schlebusch vorläufig festgenommen wurde. Er ist bei der Auseinandersetzung am besagten Abend ebenfalls verletzt worden und räumte die Tat ein.

Er wird sich nun in einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Da er aktuell ohne festen Wohnsitz ist, kam er aufgrund einer richterlichen Anordnung in Untersuchungshaft. (ct)

Unfallopfer und Zeugen gesucht: Fahrradfahrer kollidiert auf der Nordbahntrasse mit Verkehrsteilnehmern

Am Samstag, den 20.02.2021, gegen 17:00 Uhr, stieß ein stark alkoholisierter Mann (53) fahrradfahrend auf der Nordbahntrasse, Höhe Tunnel Ottenbrucher Bahnhof, mit mindestens zwei entgegenkommenden Fahrradfahrern zusammen und brachte diese zu Fall. Es handelt sich dabei um einen Mann sowie ein Mädchen.

Der 53-Jährige konnte von Passanten angehalten werden. Die Polizei sucht nun sowohl nach Zeugen, als auch nach dem Mann sowie dem Mädchen, die gestürzt sind.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Schwerverletzter Fußgänger beim Ausparken

Gestern Nachmittag, 22.02.2021, gegen 16:25 Uhr, kam es auf der Wallburgstraße in Remscheid zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Pkw.

Ein 77-jähriger Remscheider befand sich in Begleitung seiner 86-jährigen Ehefrau auf dem dortigen Gehweg, als eine 81-jährige Nissan-Fahrerin beabsichtigte auszuparken. Hierbei übersah sie den hinter dem Fahrzeug befindlichen Mann und es kam zur Kollision. Durch den Zusammenstoß stürzte der Senior zu Boden. Anschließend gerieten die Beine des Mannes unter die Räder des Autos. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen und musste nach erster Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär verblieb. (weit)

Fahrer rammt geparkten Pkw und überschlägt sich

Gestern (22.02.) um 22:18 Uhr ist es auf der Straße Herrenstrunden zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 26-jähriger Kürtener befuhr mit seinem VW die Straße Herrenstrunden aus Richtung Bergisch Gladbach kommend in Richtung Kürten. Aus unerklärlichen Gründen geriet er mit der vorderen rechten Fahrzeugecke gegen die hintere linke Fahrzeugecke eines am Fahrbahnrand geparkten Toyota.

Durch den Aufprall schleuderte der VW über die linke Fahrzeugseite auf das Dach und blieb anschließend auf der linken Fahrbahnseite auf dem Dach liegen. Der Unfallverursacher konnte sich sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Der Toyota wurde durch den Aufprall einige Meter nach vorne und mit der rechten vorderen Fahrzeugecke auf den Gehweg geschoben.

Beide Fahrzeug wurden durch die Kollision stark beschädigt und waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Sie mussten anschließend abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher war nach dem Unfall ansprechbar und äußerlich nur leicht verletzt. Er konnte sich nicht erklären, warum er den geparkten Pkw nicht gesehen hat. Sicherheitshalber wurde er zur weiteren Untersuchung und Beobachtung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. (ct)

In gestohlenem PKW: Jugendliche nach Flucht vor Polizei festgenommen

In der Nacht auf Sonntag (21.02.) nahm die Polizei zwei Jugendliche (16,17) aus Köln fest, die sich in einem zuvor gestohlenen Audi A6 eine Verfolgungsjagd mit den Beamten leisteten.

Die Täter brachen zwischen 02:45 Uhr und 03:15 Uhr zunächst in eine Kfz-Werkstatt in der Straße Britanniahütte ein und entwendeten mehrere Fahrzeugschlüssel sowie einen nicht zugelassenen Audi A6. In Tatortnähe fiel der gestohlene Wagen ohne Kennzeichen einer Polizeistreife auf. Bei dem Versuch, den Wagen zu kontrollieren, ignorierte der Fahrer sämtliche Anhaltezeichen und flüchtete vor der Polizei. Bei der sich anschließenden Verfolgungsjagd wurde eine Strecke von gut 17km zurückgelegt, bei der der 16-jährige Fahrer nahezu alle Kreuzungen bei Rot passierte und durchgehend in einem Tempo von 100-120km fuhr. Die Fahrt endete schließlich in einer Sackgasse in der Nähe des Höffer Wegs in Odenthal. Die Jugendlichen ließen sich widerstandlos festnehmen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 9000 Euro geschätzt.

Gegen den 16-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Außerdem wurde gegen beide Täter Anzeige wegen schweren Diebstahls erstattet. (mw)

23.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.307 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 62,1. 152 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage169
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW62,1
Fälle gesamt8.307
Fälle gesamt/100.000 EW3.053,4
Todesfälle gesamt152
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ein weiterer Fall im Kreisgebiet bestätigt.

Derzeit sind 246 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurde eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.293 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.895 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 246 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 54 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Sieben der 54 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 152 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet

VOC (variants of concern) sind besorgniserregende Virusvarianten, die sich vom Wildvirustyp unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, Virulenz (die Fähigkeit des Virus in menschliche Gewebe einzudringen, z.B. in die Schleimhäute) und Empfänglichkeit des Menschen für diese Varianten.

Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die britische Virusmutante B.1.1.7, die südafrikanische Virusmutante B.1.351 und die brasilianische Virusmutante P.1 als besorgniserregende Varianten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Varianten deren Bedeutung noch nicht vollständig erforscht ist. Auf der Internetseite des Robert Koch-Institus www.rki.de erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises übersendet Proben zur Typisierung an Labore. Bei einer solchen Typisierung wurde Ende Januar 2021 erstmals die Virusmutante H69/V70 in 14 Fällen nachgewiesen. Anfang Februar 2021 wurden die ersten Fälle der britischen Virusmutante B.1.1.7 im Kreisgebiet bestätigt. Der erste Nachweis der südafrikanischen Virusmutante B.1.351 wurde Mitte Februar 2021 bekannt.

Es sind zwischenzeitlich elf weitere Fälle der Virusmutante B.1.1.7 bestätigt worden. Jeweils ein Fall ist in Engelskirchen, Gummersbach, Nümbrecht und Waldbröl hinzugekommen. Zwei weitere Fälle wurden in Hückeswagen und Radevormwald bestätigt. In Wipperfürth sind drei Fälle hinzugekommen.
 

KommuneVirusmutante B.1.1.7
(Britische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Virusmutante B.1.351
(Südafrikanische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Virusmutante H69/V70
(U.a. in Dänemark nachgewiesen)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise
Bergneustadt103
Engelskirchen200
Gummersbach1500
Hückeswagen400
Lindlar500
Marienheide15013
Morsbach302
Nümbrecht203
Radevormwald410
Reichshof304
Waldbröl501
Wiehl300
Wipperfürth2100
Oberbergischer Kreis 83 1 26

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 22.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 21.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 64,0 (-2,5)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.293 Personen (+1)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 246 Personen (-49)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.895 Personen (+50)
  • verstorben: 152 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 695 Personen (-25)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 22.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 13
  • Engelskirchen: 24
  • Gummersbach: 27
  • Hückeswagen: 12
  • Lindlar: 12
  • Marienheide: 33
  • Morsbach: 6
  • Nümbrecht: 12
  • Radevormwald: 11
  • Reichshof: 13
  • Waldbröl: 20
  • Wiehl: 12
  • Wipperfürth: 41

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 10

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 22.02.2021

23.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.270 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 61,1. 116 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage173
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW61,1
Fälle gesamt7.270
Fälle gesamt/100.000 EW2.566,4
Todesfälle gesamt116
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

18 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 18 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 3 in Bergisch Gladbach, 8 in Burscheid, 3 in Kürten, 3 in Leichlingen und 1 in Rösrath. Es gelten 29 weitere Personen als genesen. 372 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 796 Personen in Quarantäne, das sind 59 weniger als am Vortag. Über die Anzahl der stationären Patienten kann heute keine Angabe gemacht werden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 59,0.

Das Gesundheitsamt hat in den ersten beiden Februar-Wochen alle positiven Corona-PCR-Testergebnisse im Rheinisch-Bergischen Kreis mittels eines Target-PCR-Tests auf das Vorliegen von Hinweisen auf Virus-Varianten überprüft. Hierbei ergab die Auswertung für die erste Testwoche vom 01. Februar 2021 bis zum 08. Februar 2021, dass Stand heute bei 10,43% der positiv Getesteten Hinweise auf eine Virusvariante vorliegen. Für die zweite Woche vom 09. Februar bis zum 16. Februar 2021 waren es Stand heute 34,39 %. Somit ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Nach Rücksprache mit dem beauftragten Labor, haben alle aufgrund eines positiven Target-PCR-Tests durchgeführten Sequenzierungen das Ergebnis der Target-PCR auch bestätigt. Aufgrund der Ergebnisse wird das Gesundheitsamt die Target-PCR-Tests bis auf weiteres durchführen.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 7.259 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.874), Burscheid (579), Kürten (342), Leichlingen (827), Odenthal (265), Overath (875), Rösrath (619) und Wermelskirchen (878).

111 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (5) und Wermelskirchen (23).

Von den 7.259 bestätigten Fällen gelten 6.776 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.719), Burscheid (517), Kürten (323), Leichlingen (764), Odenthal (255), Overath (801), Rösrath (586) und Wermelskirchen (811).

372 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (119), Burscheid (61), Kürten (16), Leichlingen (38), Odenthal (8), Overath (58), Rösrath (28) und Wermelskirchen (44).

796 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (275), Burscheid (160), Kürten (42), Leichlingen (70), Odenthal (31), Overath (103), Rösrath (39) und Wermelskirchen (76).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis – Stand: 22.02.2021

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

23.02.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.141 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 114,3. 139 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage182
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW114,3
Fälle gesamt6.141
Fälle gesamt/100.000 EW3.856,3
Todesfälle gesamt139
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.141 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 296 Personen nachgewiesen infiziert, 30 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.706 Menschen sind wieder genesen. 139 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 164 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 103,0 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.062 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.908 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 22.02.2021 – 16:49 Uhr

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

23.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.752 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 71,9. 274 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage233
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW71,9
Fälle gesamt8.752
Fälle gesamt/100.000 EW2.700,4
Todesfälle gesamt274
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 8.730 Infektionen, weitere Verstorbene, Inzidenz 79,29

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.730 bestätigte Corona-Fälle (Stand Montag, 22. Februar). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 7 gestiegen. Aktuell sind 633 Kreisbewohner infiziert, bei 44 von ihnen wurde eine Virusvariante nachgewiesen. 7.830 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 79,29 (Vortag 75,59).

62 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 62 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 8 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 4 beatmet.

Die aktuell 633 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (31), Ennepetal (48), Gevelsberg (58), Hattingen (79), Herdecke (38), Schwelm (53), Sprockhövel (42), Wetter (101) und Witten (183).

948 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (216), Ennepetal (682), Gevelsberg (832), Hattingen (1.460), Herdecke (568), Schwelm (698), Sprockhövel (533), Wetter (491) und Witten (2.350).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 948 (Vortag 968) Personen im Kreis.

Zahl der Todesfälle steigt auf 273

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 2 auf 273 gestiegen. Verstorben sind eine 82-jährige Frau aus Hattingen und ein 78-jähriger Mann aus Witten. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (12), Gevelsberg (20), Hattingen (63), Herdecke (36), Schwelm (21), Sprockhövel (16), Wetter (6) und Witten (92).

Impftermine telefonisch überprüfen

Der Krisenstab des Kreises weist noch einmal auf die Möglichkeit hin, Impftermine vor der Fahrt nach Ennepetal per Anruf beim Bürgertelefon überprüfen zu lassen. Das Bürgertelefon ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 02333/4031449 erreichbar und kann Auskunft darüber geben, ob vermeintlich gebuchte Impftermine tatsächlich auf der Liste stehen oder nicht. Termine gebucht werden können auf diesem Weg nicht.

Die Möglichkeit der Terminüberprüfung hat der Kreis eingerichtet, weil die für das Buchungssystem zuständige Kassenärztliche Vereinigung nicht ausschließen kann, dass einzelne Impftermine fehlerhaft überbucht sind. Innerhalb der letzten Woche hatte es diesen Fall zweimal gegeben.

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Seniorenstift Haus Maria Frieden
  • Schwelm: Haus Curanum am Ochsenkamp

Krankenhäuser

  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Kath. Kindergarten St. Elisabeth
  • Witten: Familienzentrum Billerbeckstraße

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus
  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Frauenheim Wengern

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 22.02.2021