Die Woche – KW08/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Lügen lohnt sich nicht

Da ist für einen 41-jährigen Marienheider am Freitag (19. Februar) in Gummersbach so einiges schief gelaufen.

Um 12:35 Uhr wollte er mit seinem Honda auf der Großenohlstraße in Gummersbach-Derschlag wenden. Dabei fuhr er mit solcher Wucht rückwärts, dass der Honda auf die dortige Schutzplanke „aufgeladen“ wurde. Statt die Polizei zu verständigen, ließ er seinen Wagen zurück und flüchtete von der Unfallstelle. Er bat telefonisch eine Freundin sich gegenüber der Polizei als Fahrerin auszugeben. Aber nicht nur das, er zog auch noch einen Bekannten mit in die Lügengeschichte hinein. Diesen hatte er kurz vorher nach Hause gefahren und weihte ihn nun ebenfalls in seinen Plan ein. Dieser Bekannte meldete den Unfall der Polizei. Er gab bei seiner Unfallschilderung an, dass die Freundin gefahren sei. Etwa eine Stunde nach dem Unfall tauchte diese an der Unfallstelle auf. Sie gab an, schnell ihr Kind aus dem Kindergarten geholt zu haben.

Gummersbach: Beim Wenden ging es ohne Führerschein rückwärts auf die Schutzplanke. Foto: Polizei Oberberg
Gummersbach: Beim Wenden ging es ohne Führerschein rückwärts auf die Schutzplanke. Foto: Polizei Oberberg

Die Polizisten ließen sich bei der Unfallaufnahme jedoch nicht täuschen und hatten den Schwindel sehr schnell aufgedeckt. Sowohl die Freundin als auch der Bekannte gaben die Lügen kleinlaut zu. Grund für die Lügengeschichten war offenbar, dass der 41-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Nun blickt er einem Verfahren entgegen.

Mann bricht Auto in Wuppertal auf und wird erwischt

Am vergangenen Samstag (20.02.2021), gegen 16:00 Uhr, öffnete ein zunächst Unbekannter ein Auto an der Opphofer Straße in Wuppertal. Als der Eigentümer des Fiat Punto ihn dabei überraschte, drohte der Täter mit Reizgas. In der Folge warf er seine Beute weg und flüchtete in die Straße Am Schnapsstüber. Als er versuchte, sich an einer Böschung zu verstecken, konnten Polizisten den 24-Jährigen festnehmen. Ihn erwarten nun eine Strafanzeige und die Fragen der Kriminalpolizei. (sw)

Pkw fährt vor einen Baum und landet auf dem Dach

Gestern (21.02.) um 17:25 Uhr ist es auf der Straße Oberauel (L 284) zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Senior schwer verletzt wurde.

Ein 80-jähriger Lindlarer war mit seinem VW unterwegs in Richtung Löher Straße. Im Verlauf der Straße kam er in einer leichten Rechtskurve plötzlich und ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Baum. Er wurde mit seinem Pkw auf das Dach geschleudert und blieb dort quer zur Fahrbahn liegen.

Zufällig anwesende Zeugen halfen dem Verunfallten aus dem Fahrzeug und alarmierten den Rettungsdienst.

Der Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Angaben ist ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden. Der Sachschaden am Baum wird auf 500 Euro geschätzt, der Schaden am Pkw auf 15.000 Euro. Der Pkw musste anschließend abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn gesperrt bleiben. (ct)

Versuchter Einbruch

Am Sonntag (21.02.) versuchten unbekannte Täter gegen 18:30 Uhr in ein Mehrfamilienhaus in der Straße Neuenweg im Stadtteil Kaule einzubrechen. Dabei zerstörten der oder die Täter mit einem schweren Gegenstand eine Terrassentüre. Vermutlich fühlten sich die Täter von einem Nachbarn gestört, sodass sie nicht ins Innere des Hauses gelangten.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Warnung vor Verkehrsbehinderungen: Autokorso in Bergisch Gladbach geplant

Am Samstag, 27. Februar, veranstalten mutmaßliche Coronaleugnende in Bergisch Gladbach ab 11 Uhr eine Versammlung in Form eines Autokorsos. Hält sich die Polonaise an die Absprachen, knattern sie sinnbefreit durch die Innenstadt, sowie durch die Stadtteile Bensberg, Frankenforst und Refrath. Mit der Versammlung wird gegen die Coronamaßnahmen gewettert, die die Regierung zum Schutz der Menschen aufgestellt hat.

Voraussichtlich bis etwa 13.30 Uhr wird der Verkehr behindert, um für gelebten Egoismus zu demonstrieren. Bürgerinnen und Bürger sollten sich frühzeitig auf etwaige Störungen im Straßenverkehr und im gesellschaftlichen Zusammenleben einstellen.

Hinweise bei antisemitischen Äußerungen

Wer den Autokorso sieht und Verstöße gegen die Maskenpflicht, Abstandsregelungen, holocaustleugnende oder rassistische und andere undemokratische Äußerungen der Coronaleugnenden feststellt, wendet sich bitte an die Polizei.

Kommentar von Sascha von Gerishem: Kritiker*innen an den Corona-Maßnahmen gehören nicht automatisch zum Kreis der antidemokratischen und faktenresistenten Querdenkenden. Schließlich gibt es auch echte Kritikpunkte am Coronakurs der Regierenden, etwa warum der Lockdown nicht früher und deutlich härter kam oder warum große Unternehmen trotz Gewinnen finanziell mit Millionenbeträgen unterstützt wurden, während kleine und mittelständische Betriebe trotz höchster Existenznot vom Wirtschaftsministerium, das tatsächlich im tiefen Lockdown zu sein scheint, trotz anderslautender Ankündigungen, im Stich gelassen werden. Wer sich aber zu einem Autokorso verabredet, möchte lediglich sein antidemokratisches und unsolidarisches Handeln und seine Faktenresistenz öffentlich demonstrieren. Sowas gipfelt etwa im Sturm auf den Reichstag. Wer aus seinen eigenen egomanen Motiven heraus mit Rechtsextremist*innen auftritt, um durch Fakten widerlegte Fakenews zu verbreiten, ist kein*e ernstzunehmende*r Kritiker*in, sondern zählt zu den Coronaleugnenden, die einem Verschwörungswahn anhängen und oftmals psychologische Hilfe brauchen. Wer den ideologisch von Rechtsextremist*innen geprägten Wahnzirkel verlassen möchte, muss sich nur an die Schulzeit zurückerinnern und Faktenevidenz wieder über Meinungen stellen. Für alle anderen gibt es www.exit-deutschland.de.

Update: 24.02.2021 um einen Kommentar ergänzt.
Update: 25.02.2021 Meldung neu formuliert.

Motorrad aus Tiefgarage gestohlen

Zwischen Freitag, 18:00 Uhr, und Samstag (20.02.), 11:00 Uhr, entwendeten unbekannte Täter ein Motorrad der Marke Yamaha mit dem amtlichen Kennzeichen GL-R712 aus einer Tiefgarage in der Frankenforster Straße im Stadtteil Lustheide. Das Motorrad hat eine weiß-blaue Lackierung und einen Kilometerstand von circa 14000 Km.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Handel mit Betäubungsmitteln im Rahmen einer Verkehrskontrolle aufgedeckt

Am Sonntagabend (21.02.), um kurz vor Mitternacht, ist Polizisten der Wache Untereschbach ein mit zwei Personen besetzter Pkw mit französischen Kennzeichen aufgefallen, der auf der Olper Straße unterwegs war.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle erkannten die Polizisten, dass der Fahrer, ein 36-Jähriger aus Siegburg, möglicherweise unter Betäubungsmitteleinfluss steht. Hinzu kam, dass es im Innenraum des Fahrzeugs stark nach Betäubungsmitteln roch. Beim Aussteigen fiel dem Fahrer eine kleine Tüte mir Marihuana aus der Hose, womit sich dann auch der Geruch erklären ließ. Zur Auffindung weiterer Betäubungsmittel wurden sowohl der Pkw als auch die beiden Personen durchsucht und die Polizisten wurden auch umgehend fündig. Sie konnten mehrere kleine Tüten mit Kokain sowie weiteres Marihuana sicherstellen, zudem mehrere tausend Euro Bargeld. Sowohl der Fahrer als auch seine 22-jährige Beifahrerin aus Rumänien, wurden vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht.

Gegen beide wird nun wegen Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. Der Fahrer steht zudem im Verdacht, ohne Fahrerlaubnis unter Betäubungsmitteleinfluss gefahren zu sein. Der Pkw wurde samt Schlüssel beschlagnahmt und von einem Abschleppdienst zum Sicherstellungsgelände verbracht. (ct)

Innenteile aus BMW ausgebaut und gestohlen

Zwischen Montag und Donnerstag (18.02.) demontierten und entwendeten unbekannte Täter in den Stadtteilen Refrath (Niedenhof) und Frankenforst (Taubenstraße) Gegenstände aus dem Innenraum zweier BMW-Fahrzeuge. Unter anderem wurden Lenkrad, Tachometer und die Mittelkonsole ausgebaut und gestohlen.

Ausgebauter BMW in Refrath. Foto: Polizei RheinBerg
Ausgebauter BMW in Refrath. Foto: Polizei RheinBerg

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Motorradfahrer bei Wendemanöver schwer verletzt

Am Sonntagnachmittag (21.02.) um 16:10 Uhr ist es auf der L 359 in Höhe der Bergstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Ein 21-jähriger Opelfahrer aus Hilden war unterwegs in Richtung Leichlingen und wollte in Höhe der Feuerwache mit seinem Pkw wenden. Als er zum Wenden leicht nach rechts ausscherte und dann nach links lenkte, kollidierte er mit dem Motorrad eines 60-jährigen Leichlingers, der offenbar gerade links am Opel vorbeifahren wollte. Der Motorradfahrer überschlug sich und fiel auf die Fahrbahn, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog.

Unter anderem aufgrund der tief stehenden Sonne hat der Opelfahrer das Motorrad nicht gesehen. Der Fahrer der Yamaha musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden und verblieb dort stationär. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug circa 6.000 Euro. Beide wurden nach der Unfallaufnahme abgeschleppt. (ct)