Presseschau 20. Januar 2021

Diese Themen waren am 20. Januar 2021 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der Überlänge teilen wir diesen Beitrag auf mehrere Seiten auf. Jeweils unten können Sie auf den gewünschten Teil klicken (Seitenzahlen) oder mit dem rechten Pfeil immer direkt zum nächsten Teil klicken. Ob das so praktikabel ist, werden wir in den nächsten Tagen beobachten. Rückmeldungen nehmen wir jederzeit gerne an.

Deutschland

Corona

Corona: NRW muss das Impfen einstellen

Nordrhein-Westfalen muss die Corona-Impfung in Seniorenheimen und Krankenhäusern bis zum 31. Januar einstellen. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen wurden Ärzte und Krisenstäbe am Dienstagabend vom NRW-Gesundheitsministerium darüber informiert, dass keine Impfdosen mehr zur Verfügung stünden. Als Grund wurden Lieferschwierigkeiten genannt. Menschen, die bereits eine erste Impfung bekommen haben, sollen aber auch die zweite erhalten. Die Kassenärztlichen Vereinigungen hatten dafür in NRW entsprechende Dosen zurückgestellt.

Quelle: Westfalen-Blatt – www.westfalen-blatt.de

Land NRW verhängt sofortigen Impfstopp wegen Lieferproblemen

Das Land Nordrhein-Westfalen hat am späten Dienstagabend einen sofortigen Impfstopp erlassen. „Die von BioNTech aktuell mitgeteilten geänderten Liefermengen machen zwingend eine Änderung der Impfplanung erforderlich“, heißt es in dem internen Schreiben, das dem General-Anzeiger vorliegt. Das NRW-Gesundheitsministerium bestätigte die Echtheit des Schreibens auf Nachfrage am Mittwochmorgen.

Die von den Koordinierungsstellen und der Kassenärztlichen Vereinigung für den 20. und 21. Januar für Krankenhäuser und Altenheime bestellten Impfdosen, die an Mitarbeiter und Bewohner verteilt werden sollten, können demnach nicht mehr ausgeliefert werden. Dies gelte jedoch nur für die Erst- und nicht die Zweitimpfung. Die zweite Dosis, die etwa drei Wochen nach der ersten verabreicht werden soll, wurde schon bei bisherigen Bestellungen zurückgelegt. Bisher waren in Bonn rund 6400 Menschen geimpft worden, davon knapp 4900 in etwa 40 Altenheimen. Für Mittwoch und Donnerstag waren bereits Erstimpfungen in weiteren Einrichtungen geplant.

Laut NRW-Gesundheitsministerium können erst ab dem 1. Februar wieder Erstimpfungen in den Einrichtungen stattfinden. An diesem Tag sollten auch die Impfzentren in den Kommunen ihre Arbeit aufnehmen, um Bürger über 80 Jahren zu immunisieren. Inwiefern die knappe Impfstoffversorgung in NRW auch wird dieses Datum nach hinten verschieben wird, war am Mittwochmorgen noch nicht zu erfahren. Dies gilt jedoch als wahrscheinlich, da in Rheinland-Pfalz aus demselben Grund schon vereinbarte Termine abgesagt werden müssen.

Dass Biontech/Pfizer voraussichtlich in den nächsten Wochen weniger Impfstoff liefern kann als geplant, hängt nach Unternehmensangaben mit der Erweiterung der Produktion im belgischen Werk Puurs zusammen. Diese bremse vorerst die Lieferungen in den nächsten Wochen. Erst ab Mitte Februar soll es mehr Impfstoff geben als bisher.

Quelle: General-Anzeiger – www.ga-bonn.de

Schulschließungen – Großer Corona-Frust

Die Heimsuchung Großbritanniens durch die mutierte Seuche zeigt, dass es richtig ist, jetzt vorsichtig zu sein. Dass Eltern gefrustet sind, Kinder ihre Freunde vermissen und die Familien durch eine schwere Zeit gehen, ist völlig verständlich. Dass einige Länder wie Baden-Württemberg die Grundschulen schrittweise öffnen wollen, ist angesichts der erwähnten drei Argumente nachvollziehbar. Sie gehen damit aber ins Risiko und unterminieren die Geschlossenheit. Denn wenn überall etwas anderes gilt, verlieren die Regeln an Überzeugungskraft.

Quelle: Straubinger Tagblatt – www.idowa.de

423 Bundespolizisten nachweislich im Dienst mit Corona infiziert

Polizeigewerkschaft GdP fordert schnellere Impfung für Polizisten.

Osnabrück. Allein bei der Bundespolizei haben sich seit Frühjahr vergangenen Jahres 423 Polizisten im Dienst mit Corona infiziert. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der FDP hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt. Diese Daten wurden mit dem Stand 10. Januar 2021 erhoben. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind von den insgesamt 50.000 Bundespolizisten aktuell etwa 0,9 Prozent infiziert.

Bundespolizisten haben in Zeiten des harten Lockdowns ein hohes Infektionsrisiko, weil sie etwa Maskenverweigerer kontrollieren und bei Einsätzen immer wieder mit Gegnern von Corona-Maßnahmen direkten Körperkontakt haben.

Wie das Ministerium schreibt, wurde keine dieser Erkrankungen als Dienstunfall gewertet. Von dieser Einstufung hängen allerdings Pensionsansprüche der Beamten ab, deshalb fordert die GdP grundsätzlich eine solche Anerkennung. Auch der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, der die Anfrage gestellt hatte, verlangte Rechtssicherheit für im Dienst erkrankte Polizisten: „Wenn ein Beamter an Covid-19 erkrankt, muss er dem Dienstherrn bisher nachweisen, dass er sich im Dienst infiziert hat. Das dürfte nahezu unmöglich sein.“ Kuhle sagte weiter: „Außerdem sollten Bund und Länder die Testmöglichkeiten für die Polizei ausweiten, damit es nicht zu gegenseitigen Ansteckungen kommt.“

Angesichts der verschärften Corona-Auflagen fordert die GdP, Polizisten schneller als bisher geplant zu impfen. „Wir müssen bei Einsätzen vor Ort den Kopf hinhalten und brauchen dafür gesunde Einsatzkräfte“, sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „NOZ“. Polizisten stünden genauso wie Pflegekräfte in direktem Kontakt mit vielen Menschen: „Deshalb müssen wir mit dem Pflegepersonal gleichgestellt werden.“ Laut Priorisierungsliste der Regierung befinden sich Polizisten bei der Einstufung der Berufsgruppen in einer hinteren Kategorie bei der Impf-Reihenfolge (Stufe 3). „Das ist uns unverständlich“, sagte Roßkopf.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

WESTFALEN-BLATT: Kommentar zu den Corona-Beschlüssen

Eine abermalige Verlängerung des Lockdowns mit noch strengeren Beschränkungen trotz sinkender Infektionszahlen – ist das nicht ein Widerspruch? Leider nein!

Denn so gut es sein mag, dass die Zahl der Neuinfektionen und damit verbunden auch die 7-Tage-Inzidenzen tendenziell zurückgehen, so unstrittig bleibt, dass die Werte immer noch viel zu hoch sind. Von der Gefahr, dass sich die offenbar deutlich ansteckenderen Virus-Varianten auch hierzulande ausbreiten könnten, ganz zu schweigen.

So sind allein in den zurückliegenden sechs Wochen mehr als doppelt so viele Menschen an und mit Corona gestorben wie in den sechs Monaten davor. Und der Weg zum herbeigesehnten Frühling mit milderen Temperaturen und deutlich mehr Möglichkeiten, das Leben nach draußen zu verlagern, ist noch weit. Liegt die Politik mit ihren Maßnahmen also richtig? Ich meine, ja.

Dabei gibt es ohne Zweifel jede Menge an Kritikpunkten. Ja, im Herbst ist viel zu zögerlich gehandelt worden. Ja, aktuell nagt insbesondere der Mangel an Impfstoff am Durchhaltevermögen der Menschen. Und ja, auch allen, die eine Langzeitstrategie vermissen, ist im ersten Moment kaum zu widersprechen. Danach gefragt aber, wie eine solche Strategie aussehen müsste, wissen die Kritiker zumeist wenig Überzeugendes zu sagen.

Regelrecht töricht ist, wer immer noch versucht, den Gesundheitsschutz gegen die ökonomischen Interessen unserer Gesellschaft auszuspielen. Denn nichts schadet Wirtschaft und Wohlstand mehr als ein monatelanges Dahindümpeln. Nicht ohne Grund lautet ein Sprichwort: „In Gefahr und höchster Not bringt der Mittelweg den Tod“. Heißt konkret: Die Zero-Covid-Strategie ist kein linksradikales Sektierertum, sondern ein ernsthafter und von vielen Wissenschaftlern favorisierter Ansatz. Es wäre gut, ihn entsprechend ernsthaft zu diskutieren.

Quelle: Westfalen-Blatt – www.westfalen-blatt.de

Impfzentrum Halle West ist nachts beleuchtet

Weil vermehrt Hinweise zur nächtlichen Beleuchtung der Halle West eingehen, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen: Aus sicherheitstechnischen Gründen wird das in der Sporthalle West untergebrachte Impfzentrum in der Nacht beleuchtet. Für ausreichend Licht sorgt hier eine Energiesparbeleuchtung. So sitzt auch der nachts patrouillierende Sicherheitsdienst nicht im Dunkeln.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Zweite Coronaschutzimpfung in weiteren vier Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen

Nach der Alloheim Altenresidenz, die als erste Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung ihre zweite Schutzimpfung am 17. Januar erhalten hat, haben heute vier mobile Impfteams mit Unterstützung der Feuerwehr Remscheid vier weitere Einrichtungen zum zweiten Mal angefahren. Von 9 bis 17 Uhr wurden insgesamt 636 Spritzen gesetzt. Zusätzlich gab es auch wieder zahlreiche Erstimpfungen.

Nach ihrer ersten Coronaschutz-Impfung am 30. Dezember erhielten heute alle 470 in Frage kommenden Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden aus den Einrichtungen Haus Clarenbach, Diakoniezentrum Hohenhagen, Haus Herder Straße und Diakoniezentrum Hasten ihre zweite Biontech/Pfizer-Injektion. Nur wenigen Menschen war heute eine erneute Impfung – beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen – nicht möglich.

Darüber hinaus wurde in den Einrichtungen erstgeimpft, wer sich der Impfaktion am 30. Dezember nicht hatte anschließen können oder wollen. Erstimpfungen erhielten außerdem wieder zahlreiche Mitglieder verschiedener ansässigen Rettungsdienste sowie Mitarbeitende von Remscheider ambulanten Diensten – allesamt Personen der Impfkategorie 1.

Bilanz des Tages: Insgesamt wurden von 9 bis 17 Uhr 636 Spritzen gesetzt – und damit zum zweiten Mal viele Personen gegen das Coronavirus immunisiert.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Ralf Stoffels ist neuer Präsident von IHK NRW

Turnusgemäß wurde in der gestrigen Mitgliederversammlung im Hause der Bergischen IHK in Wuppertal der Vorstand und daraus der Präsident von IHK NRW neu gewählt. Die Mitgliederversammlung von IHK NRW hat Ralf Stoffels zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Thomas Meyer, der sein Amt zum Ende der Wahlperiode niedergelegt hat. „Es war für mich eine große Ehre und Freude, die Präsidentschaft für IHK NRW auszuüben“, sagte Meyer zu seiner Verabschiedung.

Der 58-jährige Ralf Stoffels ist Geschäftsführender Gesellschafter der BIW Isolierstoffe GmbH mit Sitz in Ennepetal. Seit 2003 ist er Mitglied der Vollversammlung der Südwestfälischen IHK zu Hagen und wurde dort 2016 zum Präsidenten gewählt.

Stoffels freut sich über die Wahl zum neuen Präsidenten von IHK NRW und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Auch wenn ich die Präsidentschaft in herausfordernden Zeiten antrete, freue ich mich über die Aufgabe, die vor mir liegt. Wichtig ist es, dass wir gemeinsam als Team für NRW auftreten und wichtige Themen für unser ganzes Bundesland vorantreiben.“

Stoffels will Wirtschaft stärken

Die Coronapandemie hat branchenübergreifend tiefe Spuren hinterlassen. Wichtig wird es nun für die Wirtschaft Wege aus der Krise zu finden sowie die Ausbildung zu sichern und nachhaltig zu stärken.

„Die Coronakrise hat auch viele Prozesse angestoßen, die wir jetzt als Chance sehen sollten, um in vielen Bereichen vielleicht sogar gestärkt aus der Krise herauszukommen. Digitalisierung, Nachhaltiges Wirtschaften und Bildung sind die zentralen Themen, die wir weiter forcieren müssen. Der Impfstart gibt mir Grund zur Hoffnung, so dass der zweite Lockdown wünschenswerter Weise bald beendet werden kann.“

Neuer Vorstand gewählt

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand von IHK NRW für die kommenden Jahre neu gewählt. Als Vizepräsidentin bestätigt wurde Jutta Kruft-Lohrengel, Geschäftsführende Gesellschafterin, Autohaus Kruft GmbH, Präsidentin der IHK zu Essen. Neu in den Vorstand gewählt wurden

  • Heinz-Herbert Dustmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Dula-Werke Dustmann & Co. GmbH, Präsident IHK zu Dortmund,
  • Dr. Nicole Grünewald, Geschäftsführende Gesellschafterin, The Vision Company Werbeagentur GmbH, Präsidentin der IHK zu Köln,
  • Stefan Hagen, Geschäftsführer Siegburger Hagen Consulting & Training GmbH, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg,
  • Ralf Stoffels, Geschäftsführender Gesellschafter, BIW Isolierstoffe GmbH, Präsident der Südwestfälischen IHK zu Hagen und neuer Präsident von IHK NRW.

Stoffels folgt auf Thomas Meyer

Seit 2018 war Thomas Meyer Präsident von IHK NRW. „Nach insgesamt 16 Jahren in der IHK, davon 8 Jahre als Präsident der Bergischen IHK, und 3 Jahre als Vize-Präsident von Dr. Eric Schweitzer im DIHK in Berlin sowie der Aufgabe bei IHK NRW habe ich mich aus persönlichen Gründen entschieden nicht mehr für das Ehrenamt zu kandidieren“, so Meyer. „Ich hatte das große Glück eine Firma selbst aufbauen zu dürfen mit einem tollen Team und heute 850 Mitarbeitern und für die gilt es nun im Alter von 65 Jahren die Zukunft zu gestalten“, begründet Meyer seinen Beschluss.

Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik

IHK NRW ist die Landesarbeitsgemeinschaft der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. Sie versteht sich als Interessenvertreterin für die über eine Millionen Gewerbetreibenden aller Branchen und Betriebsgrößen in NRW und als Sprachrohr zwischen Wirtschaft und Politik.

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.

Sechs Kitas beim Projekt Zahngesundheit aktiv

Presseinformation der Stadt Remscheid: Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid | Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich am KiTa-Projekt Zahngesundheit beteiligt

Eine willkommene Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie bot sich den Remscheidern Kindertageseinrichtungen mit dem vom Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ angebotenen Projekt zum Thema Zahngesundheit. Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich dem Projekt angeschlossen und sich intensiv dem Thema Zahngesundheit und Kariesvorbeugung gewidmet. Für die Teilnahme lockte der ZahnGesundheitsPreis in Höhe von je 200 Euro für jede teilnehmende Kindertageseinrichtung. 

Folgende sechs Kindertageseinrichtungen haben teilgenommen: Städt. KiTa Honsberg, Städt. KiTa Remscheider Straße, Ev. KiTa Gertenbachstr., Ev. KiTa Steinackerstr., Kath. KiTa St. Josepf, KiTa Sterntaler des Caritasverbandes.    

Nach Abschluss der Projektphase präsentierten die Kindertageseinrichtungen dem Arbeitskreis mit einer umfangreichen Dokumentation ihre Ergebnisse und Ideen: Die KiTas beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und Arbeitsaufträgen zum Thema. In den Mittelpunkt rückten dabei natürlich die „Zähne“, das heißt die Milchzähne, die Wackelzähne, die „großen“ bleibenden Zähne, die Funktion der Zähne, der Aufbau der Zähne, die Zahnbakterien, der Zahnbelag, die Pflege und die richtige Zahnputztechnik, der Zahnarzt und natürlich die gesunde zuckerarme Ernährung. Viele Ideen wurden unterstützt von „Stinki“ und „Blinki“. Wie die Namen schon vermuten lassen, verkörpert „Stinki“ den stinkenden, schmutzigen und kranken Zahn, der viele ungesunde Sachen isst und sich nicht die Zähne putzt. „Blinki“ hingegen ist der saubere und gesunde Zahn, der sich regelmäßig die Zähne putzt und sich gesund ernährt. Es wurden Collagen und Mobiles mit „Stinki“ und „Blinki“ gebastelt, Zahnputzlieder gesungen und gemeinsam Kinderbücher zur Zahngesundheit angeschaut und vorgelesen. Darüber hinaus wurden die Themen mit Sprech- und Sprachübungen, Bewegungseinheiten, Hygieneübungen und gemeinsamen Mahlzeiten vermittelt. Die Städt. Kita Remscheider Straße schrieb die Bildergeschichte „Wie die Fledermaus „Fledi“ ihre Zähne verlor“ und die Mitarbeiter der Ev. KiTa Gertenbachstraße führten das Theaterstück „Rotkäppchen mal anders“ für die Kinder auf.

Fazit: „Die Kinder und die Zahngesundheit haben auf jeden Fall von diesem Projekt profitiert.“

Der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“

„Alle Kinder haben das Recht auf gesunde Zähne“ – Mit diesem Leitgedanken bietet der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ die Karies-Gruppenprophylaxe nach § 21 SGB V in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen an. Während der Corona-Pandemie durfte/darf dieses Angebot nicht durchgeführt werden.

Auch das tägliche Zähne putzen in der Kindertageseinrichtung findet nicht wie gewohnt statt. Mit der Zahnputzanleitung erinnert der Arbeitskreis daher an die regelmäßige Zahnpflege in der Familie.

Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.
Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.

GRÜNE: Keine Unsicherheit bei den Elternbeiträgen schaffen

Mit Verwunderung und gleichermaßen Verärgerung reagiert die Ratsfraktion der Remscheider Grünen auf den jüngsten Vorstoß der CDU-Fraktion zu den Elternbeiträgen.

„Es ist doch selbstverständlich und außerdem Beschlusslage des Rates, dass die Elternbeiträge erstattet werden, wenn die Kinder weder die Kita noch die OGS besuchen. Nach den verspäteten Beschlüssen der CDU geführten Landesregierung ist das selbstverständlich auch für die wenigen Tage im Dezember zu erwarten. Unsere Verwaltung arbeitet vorbildlich. Statt Solidarität und Augenmaß in der Pandemie-Lage erkennen zu lassen, versucht die CDU Unsicherheit und Misstrauen zu schüren“, so Jutta Velte, schulpolitische Sprecherin der Grünen. „Die Familien befinden sich durch die Schließungen von Schule und den Teilschließungen der Kitas ohnehin in einer Ausnahmesituation“, ergänzt Ilka Brehmer, familienpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion. „Dazu trägt die CDU mit ihrem Antrag auch noch bei. Statt nach Lösungen zu suchen verliert sie sich im politischen Klein-Klein. Sehr bedauerlich.“

Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte

Presseinformation der Stadt Remscheid: Kommunales Bildungszentrum/Musik- und Kunstschule | Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte „Musikproduktion / Online-Musizieren / Konferenzsound“

Noch nie waren Musikerinnen und Musiker sowie Lehrkräfte so sehr auf digitale Arbeitsmittel angewiesen wie in der aktuellen Situation. Die Abteilung Musik- und Kunstschule bietet daher Interessierten einen digitalen Kurs an, der die Fähigkeiten in folgenden Gebieten stärkt und weiterentwickelt:

  • Wie mische ich einen guten Sound für Videokonferenzen? Wie kann ich die Bildqualität verbessern?
  • Notwendiges Equipment für eine Basisausrüstung.
  • Was ist eine „Digital Audio Workstation“ (DAW) und wie gehe ich mit ihr um (bspw. Logic Pro X)? Andere DAW’s wie Cubase oder FLStudio werden ebenfalls besprochen und Grundlagen erarbeitet.
  • Einführung in Logic: Wie macht man Aufnahmen mit einem Mikrofon oder einem virtuellen Instrument.
  • Aufnehmen, Schneiden, Abmischen von Audio Files. 
  • Wie kann ich kreativ mit dem Aufnehmen von Alltagsgegenständen umgehen? Wie kann ich die digitale Technik in meine künstlerische und pädagogische Arbeit mit einbeziehen?

Das Kursangebot steht Anfängerinnen und Anfängern genauso offen wie Fortgeschrittenen. Der Unterricht findet per „Zoom“ statt. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die entsprechenden Zugangsdaten. Der Kurs ist fortlaufend, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Termin: immer dienstags von 16:30 bis 18 Uhr

Dozent: Chris Möhlenkamp
Entgelt: 27 Euro / Monat

Anmeldung: www.mks-remscheid.de/anmeldung

Informationen zur Anmeldung und zum Kurs unter (0 21 91) 16 – 2529 oder per Mail an musikkunstschule@remscheid.de

Zuständigkeiten bündeln, schneller bauen, Infrastruktur sichern

Pressemitteilung der IHKs im Rheinland zu den Rheinbrücken.

Die Rheinbrücken sind das Nadelöhr des Rheinlandes. Täglich fahren Hunderttausende Fahrzeuge darüber. Wie angespannt die Lage ist, zeigen nicht zuletzt die Nachrichten der letzten Wochen. Bauverzögerungen bei der Leverkusener A1-Brücke durch mangelhafte Komponenten und komplexe Vergabeverfahren. Die Rodenkirchener A4-Brücke muss ersetzt werden, da ihr das Verkehrsaufkommen über den Kopf bzw. die Fahrbahnen wächst.

„Viele der Rheinbrücken sind kaputt oder nur eingeschränkt befahrbar. Das ist für die Pendler nervig und für die Wirtschaft problematisch. Vor allem entstehen enorme volkswirtschaftliche Schäden. Wartezeiten kosten Geld, und die Unternehmen können kaum noch planen. Deswegen müssen wir uns dringend um die Reparatur der Brücken kümmern und schnell neue Brücken bauen. Weil unterschiedliche Baulastträger, also Bund, Land oder Kommune für die Brücken verantwortlich sind, brauchen wir dringend ein Gesamtkonzept, um Ausfälle und Sperrungen zu vermeiden. Von der Brückenprüfung bis zum Abschluss der Baumaßnahmen dauert es noch immer viel zu lange, und es gibt zu viele Reibungsverluste zwischen den verantwortlichen Stellen“, mit diesen Worten bringt Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK, den neuerlichen Vorstoß der IHK-Initiative Rheinland auf den Punkt. Und Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer der IHK Köln, ergänzt: „Die Instandsetzung der Brücken im Rheinland muss oberste Priorität haben. Ob Straße oder Schiene, in kommunaler Verantwortung oder der des Bundes: Die Brücken sind Bestandteil der wichtigen Verkehrsverbindungen im Rheinland. Sie müssen zuverlässig funktionieren“.

Instandsetzung muss oberste Priorität haben

Der Zustand der Rheinbrücken zwischen Emmerich und Bonn ist nicht erst seit dem bundesweiten Medieninteresse an der maroden Leverkusener A1-Rheinbrücke bedenklich. Die IHKs im Rheinland haben festgestellt, dass die Rheinbrücken im Durchschnitt einen nicht ausreichenden Zustand nach der entsprechenden Richtlinie haben. Keine der Brücken erfüllt das Qualitätsmerkmal „gut“. Das betrifft nicht nur die bekannten Autobahnbrücken der A1, der A40, sondern auch die Fleher Brücke (A46), für die erst kürzlich angekündigt wurde, dass sie neu gebaut werden muss. Außerdem ist auch manch städtische Brücke marode. Dabei muss die städtische Infrastruktur momentan nicht nur den örtlichen Verkehr schultern, sondern auch den Ausweichverkehr defekter und abgelasteter Autobahnbrücken. (Brücken gelten als „abgelastet“, wenn auf ihnen aus statischen Gründen eine Gewichtsbeschränkung der Fahrzeuge von weniger als 44 Tonnen gilt.) Im Hinblick auf die stark belasteten Ausweichrouten kommt unter anderem der A 46 auf Wuppertaler Stadtgebiet besondere Bedeutung zu. Aber auch hier müssen viele Brückenbauwerke saniert oder neu gebaut werden. 

„Die notwendigen Sanierungen müssen mittels eines intelligenten Baustellenmanagements erfolgen“, erklärt Soénius. Wir, die IHK-Initiative Rheinland, sprechen uns daher ganz klar für einen ‚Masterplan Brücken‘ aus, um Großbaustellen und Neubauvorhaben auch großräumig koordinieren zu können.

„Um zukünftig die Instandhaltung zu verbessern, die Arbeiten an den Brücken besser zu koordinieren, die Finanzierung zu sichern und die Erreichbarkeit beidseits des Rheins zu gewährleisten, fordern wir, die Rheinbrücken in ein Sondervermögen des Bundes zu überführen, das Bau und Instandhaltung verwaltet und das finanziell auskömmlich ausgestattet wird“, fasst Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, die Kernpunkte der IHK-Forderungen zusammen. Dies gelte auch für die Eisenbahnbrücken, die sich zwar in einem insgesamt auskömmlichen Zustand befänden, bei denen sich Bauarbeiten aber ebenfalls auf die Straßenbrücken auswirkten.

Wieder Anrufe von falschen Enkeln

Mit dem sogenannten Enkeltrick wollten Betrüger am Dienstag (19. Januar) drei Seniorinnen in Engelskirchen, Gummersbach und Lindlar hereinlegen; die drei Frauen im Alter zwischen 77 und 88 Jahren fielen aber nicht auf die Masche herein.

In zwei Fällen gaben die angeblichen Enkel vor, einen Autounfall gehabt zu haben, weshalb sie kurzfristig einen fünfstelligen Betrag benötigten. Bei den Senioren waren sie aber an der falschen Adresse – diese erkannten die Betrugsabsicht und verständigten stattdessen die Polizei.

Immer wieder haben Trickbetrüger mit dieser Masche aber Erfolg, weil gutgläubige Opfer ihren angeblichen Verwandten unter die Arme greifen wollen. Am besten ist man vor derartigen Tricks gefeit, wenn man die gängigen Betrugsmaschen kennt. Informationen dazu erhalten sie bei ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Tel.: 02261 8199-880) oder auch im Internet unter der Adresse https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Kennzeichendiebe unterwegs

Vom 18. auf den 19. Januar haben Diebe in Gummersbach von zwei Autos die Kennzeichen geklaut. In Gummersbach-Vollmerhausen war ein Ford Transit betroffen. Der Wagen war auf dem Parkplatz eines Autohändlers an der Vollmerhauser Straße abgestellt. Hier stahlen die Täter zwischen 16.00 und 09.30 Uhr die Kennzeichen GM-AS 5567. In der Straße Falkenhöhe in Gummersbach-Bernberg machten sich Unbekannte zwischen 22.00 und 09.00 Uhr an einem Mercedes CLK zu schaffen und entwendeten die Kennzeichen GM-RA 123. Bei Hinweisen zu den Diebstählen verständigen Sie bitte das Kriminalkommissariat Gummersbach oder den Polizeinotruf 110.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.