Corona: Acht Erkrankte intensivpflichtig

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 593 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. 

Damit gibt es insgesamt 8.620positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 7.829 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen. 197 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 464 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. 
Es gibt insgesamt 1.717PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der Virusvariante Alpha und vier bestätigte Fälle der Virusvariante Beta. Die Virusvariante Gamma wurde dreimal in Remscheid nachgewiesen. Die Delta-Variante ist bislang 878 mal aufgetreten.

Aus den Krankenhäusern

Die Krankenhäuser vermelden 35 Covid-19-erkrankte Personen als sogenannte Hospitalisierungsfälle. Acht dieser Personen sind intensivpflichtig, zwei Personen werden invasiv beatmet, Stand 07.12.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Sparkasse: 3G bei Beratungsgesprächen und Serviceleistungen

Bei der Stadtsparkasse Remscheid gilt ab Mittwoch die 3G-Regel bei persönlichen Beratungsgesprächen und Dienstleistungen an den Service-Points. Der Schutz der Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden steht an oberster Stelle. Deshalb gilt ab Mittwoch, 8. Dezember 2021 in allen Räumlichkeiten der Stadtsparkasse Remscheid die 3G-Regelung. Die SB-Bereiche sind unter den bekannten AHA-Regeln weiterhin nutzbar.

Bei persönlichem Kontakt zu Mitarbeitenden ist neben einer medizinischen Maske auch eine Impfbescheinigung oder ein Nachweis über eine Genesung vorzuweisen. Alternativ gilt auch ein negatives Testergebnis aus einem Testzentrum. Selbsttest haben keine Gültigkeit. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten als negativ getestet.

Umweltfreundlich auch im Winter: Hinweise zur Schneeräumung und zum Salzverbot

Pünktlich zum Schnee macht die Natur-Schule Grund nochmal deutlich auf Korrektes Verhalten im Winter aufmerksam.

Der Winter macht sich derzeit auch in Remscheid und den Bergischen Großstädten bemerkbar. Wenn Schnee und Eis auftreten, dann müssen Gehwege z.B. in Remscheid auf einer Breite von 1 Meter geräumt werden, bei Bedarf auch mehrmals am Tag. Und dann muss der Gehweg gestreut werden.

Da werfen leider sehr viele Mitmenschen Salz auf den Gehweg und verstoßen so – i.d.R. ohne es zu wollen – gegen die Regeln umweltfreundlichen Winterdienstes. Und gegen Gesetze.

Hydranten und Regeneinläufe sind von Eis und Schnee freizuhalten

Der Grund, so Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter in der Natur-Schule Grund: „Salz in der Umwelt verunreinigt v.a. in den Außenbereichen die Gewässer, den Boden, Kleidung und Füße von Lebewesen. Das ist so ziemlich Jedem bekannt, doch was folgt daraus?“

Zum Streuen dürfen zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt verwendet werden (siehe Info der Stadt Remscheid). Diese können meist in Baumärkten oder Baustoffhandlungen gekauft werden. Die Verwendung von Streusalz ist in den meisten Kommunen verboten und mit einem Bußgeld belegt. Nur wenn aufgrund der besonderen Gegebenheiten (z. B. nach Eisregen), in besonders steilen Gehwegabschnitten oder auf Treppen hiermit keine sichere Begehbarkeit hergestellt werden kann, ist die sparsame Anwendung von Streusalz ausnahmsweise gestattet. Sämtliche anderen Auftaumittel sind komplett verboten!

Bitte beachten

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden.
Wichtig aber auch: Der vom Gehweg geräumte Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, sondern soll am Gehwegrand oder im eigenen Vorgarten abgelagert werden. Hierbei sind Hydranten und Regeneinläufe von Eis und Schnee freizuhalten.

Schon Tradition: Die Nikolausaktion der Schlawiner

Am Abend des zweiten Advents durch Lüttringhausen zu gehen, kann eine bereichernde Erfahrung sein. Der Stadtteil ist bemerkenswert still, von wenigen Autos abgesehen, in vielen Fenstern stehen Adventslichter, die Pyramidenform herrscht vor, manche Häuser sind sehr farbenfroh und fantasievoll mit Lichterketten oder –figuren geschmückt, da leuchtet ein Schneemann, dort ein Rentier. Wenige Menschen sind unterwegs.

Am Gebäude, in dem die Schlawiner ihren Platz gefunden haben, ist jedoch einiges los. Kleine Gruppen von vier oder fünf Freiwilligen schauen auf Stadtpläne, diskutieren darüber, wie sie die geplante Strecke bewältigen können und gehen alsdann zügig los: Die Nikolausaktion der Schlawiner hat begonnen.

„Die Tradition, die Bewohner des Stadtteils an Nikolaus mit einem kleinen Geschenk zu bedenken, gibt es bei uns schon lange“, weiß die Geschäftsführerin des Jugendzentrums, Stefanie Hosters, zu berichten. Die exakte Jahreszahl hat sie nicht parat, aber: „Ich habe früher schon einmal hier gearbeitet, um das Jahr 2000 herum. Also mindestens 20 Jahre lang.“

Kinder und Jugendliche stark motiviert

Ehrenamtliche, Mitarbeitende der Schlawiner, Vorstandsmitglieder und Kinder gehen quer durch Klausen und befüllen die Briefkästen der Anwohnenden heute mit 1600 Tafeln Schokolade. „Früher hatten wir mal ganze Tüten“, erinnert sich Stefanie Hosters. „Die konnte man einfach vor die Haustüren stellen. Heute haben wir die Schokolade, und die muss in die Briefkästen. Wir klingeln nicht an den Häusern und verrichten unser Werk gerne im Stillen.“ Die Kinder und Jugendlichen seien stark motiviert, bei dieser Aktion mitzumachen. Zehn von ihnen gehen mit.

Der Jugendbereichsleiter der Einrichtung, David Escribano, hat seine Gruppe beisammen und zieht los, Richtung Karl-Arnold-Straße, wo das große Hochhaus steht. Ein festlich beleuchtetes Haus liegt auf dem Weg, Fotos werden gemacht, die Stimmung ist gut. Bei der Rückkehr der Gruppen steht Kaffee oder anderes Getränk und Kuchen bereit. In einer Stunde, so schätzt Stefanie Hosters, sollte die letzte Gruppe wieder bei den Schlawinern eingetroffen sein. „Anja Westfal, die für die Stadtteilarbeit zuständig ist, hat so tolle Stadtpläne entworfen und farblich gekennzeichnet“, erzählt die Geschäftsführerin. „Die Strecken sollen ja nicht zu lang werden.“ Die acht Touren sind moderat angelegt. Lange Straßen, wie die Hans-Böckler-Straße oder die Lockfinker Straße, wurden geteilt. Kleine Anmerkungen im Plan bezeugen die gute Vorbereitung der Aktion: „Hausmeister des Leibniz-Gymnasiums nicht vergessen“ steht da.

Hausmeister des Leibniz-Gymnasiums nicht vergessen

„Klausen war mal ein sozialer Brennpunkt“, erinnert sich Stefanie Hosters. „Das ist es sicher immer noch, aber auf einem anderen Niveau als noch vor Jahren, sehr zurückgenommen. Die Kinder, die zu uns kommen, sind alle sehr entspannt und unaufgeregt. Und so ist auch unsere Arbeit mit ihnen: Entspannt.“ Natürlich seien die Kinder froh, zu den Schlawinern kommen zu können. „Wir hatten ja lange Zeit die Türen geschlossen“, berichtet Hosters, „aber jetzt ist der Besuch wieder möglich, und die Kinder kommen sehr gerne.“

Im vergangenen Jahr feierte die Einrichtung ihr 40-jähriges Bestehen. Seit 1995 arbeitet das Jugendzentrum in freier Trägerschaft, seit 2005 als gemeinnützige GmbH (gGmbH). Als solche hat man die Schokolade aus eigenen Mitteln finanziert. Inzwischen ist es im Stadtteil noch ruhiger geworden. Ein stiller zweiter Adventsabend in Lüttringhausen. Da kommt die Aktion der Schlawiner sicher Recht und wird hoffentlich von vielen Anwohnern gerne angenommen.

Zeugen gesucht: Mann fährt über Gehweg – Frau springt zur Seite

Am 01.12.2021, um 15:00 Uhr, ereignete sich ein Unfall auf der Wichlinghauser Straße in Wuppertal.

Ein 84-jähriger Mann kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und fuhr über den Gehweg. Zunächst fuhr er knapp an einer dreiköpfigen Familie vorbei, darauffolgend konnte sich eine unbekannte Frau mit einem Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten. Die Fahrt endete, nachdem der 84-Jährige mit seinem gelben VW Lupo einen Stromkasten gestreift hatte.

Die Polizei sucht nun die Frau, die zur Seite gesprungen ist sowie weitere Zeugen und Hinweisgeber. Sie werden gebeten, sich unter der 0202 / 284 0 bei der Polizei zu melden. (jb)

Unfall auf der Burger Straße

Am Sonntag, 5. Dezember 2021, um 12:12 Uhr, kam es auf der Burger Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw.

Ein 59-jähriger Taxifahrer hatte mit seiner Mercedes E-Klasse am Fahrbahnrand gehalten, um Fahrgäste aussteigen zu lassen, bevor er auf der Burger Straße in Richtung Lenneper Straße wenden wollte. Er übersah dabei nach ersten Erkenntnissen einen von hinten kommenden 51-jährigen Mann in seinem Opel Astra. Bei der folgenden Kollision verletzte sich der Opel-Fahrer schwer und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden liegt bei circa 6.500 Euro. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. (jb)

Unfallflucht: Fußgänger leicht verletzt

Am vergangenen Samstagnachmittag (04.12.2021, 16:50 Uhr) kam es in Wuppertal-Unterbarmen zu einem Unfall, bei dem ein Fußgänger Verletzungen erlitt.

Der 27-Jährige überquerte an einer Fußgängerampel die Friedrich-Engels-Allee in Höhe der Bendahler Straße. Ein bislang Unbekannter fuhr auf der Bendahler Straße zunächst talwärts, um in der Folge nach rechts auf die Friedrich-Engels-Allee einzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Fußgänger, der sich Verletzungen am Bein zuzog.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich um einen silbergrauen Mercedes. Der Unfallfahrer ist circa 50 – 55 Jahre alt. Er hatte graue Haare und war mit einer grauen Jacke bekleidet.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zweiter virtueller Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg

Nachdem der Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg für dieses Jahr doch abgesagt werden musste, hat sich der Schlossbauverein dazu entschlossen, den im vergangenen Jahr erfolgreich verlaufenen virtuellen Weihnachtsmarkt erneut aufzubauen.

In einem festlichen und stimmungsvollen von EXCIT3D in 3D gestalteten Ambiente, findet die virtuelle Variante in diesem Jahr draußen auf dem nachmodellierten Schlosshof statt. Die Atmosphäre ist stilecht mit Schnee, Tannenbäumen und weihnachtlich dekorierten Hütten gestaltet.

Bislang zeigen elf Ausstellende Kunst, Kunsthandwerk und nachhaltige Produkte. Nachmeldungen für interessierte Ausstellende sind noch möglich, man sollte sich aber beeilen und sich schnell bei Excit3d anmelden.

Der Balkhauser Kotten und der Wipperkotten haben virteuelle Stände eröffnet. Den durch die Flut geschädigten bergischen Aushängeschildern wird die Möglichkeit gegeben, für weitere Spenden zu werben und ihre Produkte anzubieten.

Im leichten Schneetreiben können die Besucher per Mausklick von Stand zu Stand surfen, oder schlendern, und den Rundgang mit musikalischer Untermalung in weihnachtlicher Atmosphäre genießen. Der virtuelle Weihnachtsmarkt ist ab sofort online und läuft bis zum 31. Dezember 2021. Hier geht es direkt auf den Weihnachtsmarkt Solingen auf Schloss Burg: www.schlossburg360.de/Weihnachten2021.

Video vom Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg

Mit diesem Video von EXCIT3D erhält man schon einen ersten Eindruck vom virtuellen Markt in Solingen.

Nikolaus-Spiele-Päckchen in der Spieliothek der Stadtbibliothek

Wenn es draußen kalt, dunkel und ungemütlich wird, wird es drinnen umso gemütlicher. Eine gute Idee wäre mit Freunden oder der Familie die Zeit bei einem Spielenachmittag bis in den Abend auszudehnen. Weil es manchmal aber nicht so einfach ist, das richtige Spiel zu finden, haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Spieliothek etwas Besonderes ausgedacht: Überraschungs-Spiele-Päckchen zum Ausleihen.

Unter anderem gibt es „Spiele für Kinder ab 3“, „Klassiker für die ganze Familie“ und Spiele, die dazu auffordern, sich „Nicht aufzuregen!!!“ Passend zum Nikolaus, startet in der Spieliothek am Dienstag, 7. Dezember 2021, um 16 Uhr die „Nikolaus-Spiele-Päckchen Aktion“.

Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Achtung: Es gilt die 2G-Regel. Die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek sind Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Die Stadtbibliothek Solingen ist in der Mummstraße 10 in 42651 Solingen.

Natur erleben mit der Natur-Schule Grund: Wanderung im Winterwald

Baumrinde in der tiefstehenden Sonne, vom Regen erzeugter Schaum am Baumstamm, Haareis im Bachtal, Spuren von Tieren im Schnee oder holzzersetzende Pilze – der Winterwald hält viele interessante Momente für uns Menschen bereit.

Die Natur-Schule Grund bietet Gelegenheit, bei einer Winterwanderung die verschiedenartigen Wälder und Forstbestände zwischen Grund und Grüne sowie ihre Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt kennen zu lernen.

Drei Stunden durch die Natur

Die Wanderung unter Leitung des Biologen Jörg Liesendahl startet am Samstag, 11. Dezember 2021, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13 in Remscheid-Grund, und dauert ca. drei Stunden.

Bei wetterfester Kleidung und warmem, Feuchtigkeit abhaltendem und festem Schuhwerk ist die Wanderung geeignet für interessierte erwachsene Einzelpersonen und für Familien mit Kinder ab ca. 7 Jahren.

Kosten und Anmeldung

Kinder (bis 15 Jahre) zahlen 3,50 Euro, Erwachsene 7 Euro, Familien mit zwei eigenen Kindern 17,50 Euro und für jedes weitere eigene Kind 2 Euro.

Eine Anmeldung bis Freitag, 10. Dezember, ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unter info@natur-schule-grund.de oder 02191 374 8239 entgegen.