Entspannte Körperstraffung an der Barmer Straße

Der Wunsch nach weniger Oberschenkelumfang, der Reduzierung von Cellulite-Erscheinungen oder auch nach strafferer Haut kann erfüllt werden. Irene Mokstadt verbindet angenehme Massage mit einem echten Wellness-Erlebnis. Ohne Sport. Ohne Stress. Aber mit Wohlfühl-Garantie.

Innovativ figurformend

Ob man sich einfach nur in Form bringen oder nach einer Schwangerschaft Gewicht verlieren und den Körper straffen möchte, mit dem „Wellmaxx bodystyle pro“ nutzt Irene Mokstadt ein innovatives Gerät zur Körperstraffung, das mit sanften Gleitwellenbewegungen die Stoffwechselaktivität stimuliert und besonders auch bei schwachem Bindegewebe wirkt. Die ideale Wirkung entfaltet sich, wenn die Anwendungen durch wirksame figurformende Lotionen mit straffendem Effekt ergänzt werden.

Während der lymphaktivierenden Massage-Anwendung schlüpft man an der Barmer Straße zunächst in eine Einmal-Hose, die aus einem leichten, papierähnlichen Textil besteht. Nachdem man auf der Liege eine entspannte Position eingenommen hat, erfolgt die Gleitwellenmassage mit einem individuell abgestimmten Wunsch-Programm. Die Befüllung der Kammern der Massagehose mit Luft und das langsame Nachlassen des Luftdrucks löst wellenförmige Bewegungen aus, die sanft über den Körper gleiten und das Gewebe massieren. Die körperstraffende Wirkung ist schon schnell spürbar. Während der circa 30-minütigen Massage entspannt man sich, liest oder hört Musik.

Diese effektive Massage bietet mehr als nur den üblichen Relax-Faktor: Nach einer lymphaktivierenden Massage kann besonders in den Beinen eine körperstraffende und umfangreduzierende Wirkung spürbar sein. Frau Mokstadt unterstützt einen dabei, den gesamten Organismus zu vitalisieren und die Stoffwechselaktivität zu erhöhen. Die wellenförmigen Massagebewegungen können dazu beitragen, dass der Lymphfluss und die Bewegung des venösen Blutes beschleunigt werden. Eine angenehme und effektive Anwendung, die helfen kann, die Ziele von einem straffen Bauch, straffen Oberschenkeln, einem straffen Po und einem gestärkten Bindegewebe zu erreichen. Und das ganz natürlich – ohne Schönheits-OP.

Als Anwendung bei Cellulite-Erscheinungen, Sport-Massage oder Hautstraffung bietet Wohlfühl Momente ein Bauch-Beine-Po Programm für Einsteiger, die Sportintensiv Massage, eine Intervallmassage und Bauch-Beine-Po für Fortgeschrittene.

Kontakt

Wohlfühl Momente – Wellness & Beauty
Inh. Irene Mokstadt
Barmer Straße 6, 42899 Remscheid
Telefon: 0 21 91 / 6 92 66 76
www.wohlfühl-momente-remscheid.de

Leckeres und geselliges Foodsharing

Über 30 Leute trafen sich wieder an der Garage von Elke Gorka ein, um gemeinsam zu grillen. Das Besondere: Alle Lebensmittel, ob Wurst, Steaks, Grillfackeln oder Gemüse, stammen vom Foodsharing, wurden vor der Mülltonne gerettet.

Elisabeth Erbe brachte die weltweite Bewegung „Foodsharing“ nach Remscheid. „Wir sind alle sattgegessen und hatten eine große Auswahl“, sagte Elke Gorka, „und so lernen sich alle Retter mal kennen.“ | Foto: Sascha von Gerishem

Kulturkreis lädt zur neuen Tötterrunde ins Rathaus Lüttringhausen

Töttern ist im Bergischen der richtige Ausdruck, wenn etwas in Ruhe zu bereden ist. Weder Klatsch und Tratsch noch Gemecker, keine Sitzung oder Debatte – gute Atmosphäre und Gemütlichkeit unter Freunden stehen im Vordergrund. Dazu lädt der Kulturkreis des Heimatbundes Lüttringhausen in diesem Jahr zum zweiten Mal herzlich ein. Immer wird es um nachhaltige Stadtteilentwicklung in Lüttringhausen gehen.

Bergischer Abend im Lütterkuser Rathaus

Am Donnerstag, 6. Juni 2019, um 19 Uhr präsentieren der frühere Geschäftsführer der Lüttringhauser Volksbühne, Horst Kalckert, und Bärbel Dubalski einen Bergischen Abend. Es werden Texte in Remscheider Mundart vorgetragen, op Platt. Alexander Dubalski begleitet den Abend mit Bergischen Weisen am Akkordeon. „Plattkallen ist auch eine Art nachhaltiger Stadtteilentwicklung“, bestätigt Volker Beckmann, Vorsitzender des Kulturkreises, „es stärkt das Identitätsgefühl mit der Heimat. Und wer sich mit seiner Heimat identifiziert, zieht auch nicht weg und engagiert sich auch eher für sein Umfeld.“

Es wird zwei Pausen geben, in denen man sich mit Getränken erfrischen kann, selbstverständlich wieder bio, regional und fair. Der Einttritt zum Töttern ist frei, Spenden für den Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen sind aber immer gerne gesehen und erwünscht.

Evangelische Kirche Lüttringhausen: Einstand für Oliver Rolla

Ein neues Gesicht erwartet die Kirchgänger am morgigen Sonntag in der evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen: Für mindestens ein Jahr ergänzt Pfarrer Oliver Rolla das Seelsorgeteam in Lüttringhausen. „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Rolla bei uns ist und nun peu à peu in unsere Gemeindearbeit reinwächst“, freut sich auch Pfarrerin Kristiane Voll.

Im Gottesdienst am 2. Juni 2019 um 10 Uhr wird er der Gemeinde offiziell vorgestellt und herzlich willkommen geheißen. Den Gottesdienst gestaltet er gemeinsam mit Pfarrerin Annette Schmid.

Posaunenchor: Blechbläserkurs für erwachsene (Wieder-)Einsteiger

Wer sich immer schon mal an Blechblasinstrumenten ausprobieren wollte oder früher, etwa in der Jugend, schon einmal ein Blechblasinstrument gespielt hat und nun wieder aktiv werden möchte, ist beim Auffrischungskurs vom Posaunenchor Lüttringhausen gut aufgehoben.

Ohne Vorkenntnisse

Das Wichtigste: Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Alles, was man zum Musizieren braucht, wird während des Kurses erlernt. Vorkenntnisse sind aber nicht hinderlich. Der Kurs beginnt mit der Auswahl des Instrumentes, die als Leihinstrumente zur Verfügung stehen: Trompete/Flügelhorn, Tenorhorn/Bariton oder Waldhorn.

Auch während des Kurses kann das Instrument noch gewechselt werden. Wichtig ist, dass man sich mit seinem Instrument wohlfühlt. Gespielt werden besonders Choräle und einfache, meist bekannte, Musikstücke. Mitglieder des Posaunenchores sind zeitweise zur Unterstützung dabei. Ziel ist das gewählte Instrument kennenzulernen und einige Stücke auch mehrstimmig spielen zu können, eben die Grundfertigkeiten, um vielleicht einem Posaunenchor beitreten zu können.

Der erste Termin ist ein Probiertag. Wer danach nicht weitermachen möchte, bekommt die Kursgebühr von 80 Euro wieder erstattet. Los geht es am Samstag, 6. Juli, von 10-13.30 Uhr. Die weiteren Termine sind 13., 20. Juli und 3. August. Folgetermine im August sind geplant und erfolgen nach Absprache im Kurs. Die Kursleitung obliegt Philipp Jeßberger, der je nach Gruppenstärke von weiteren Dozenten unterstützt wird.

FCR gewinnt – ist aber immer noch nicht gerettet!

Kommenden Sonntag: Entscheidung im letzten Spieltag beim Rather SV

FC Remscheid – ASV Einigkeit Süchteln 4:2 (1:1) – Der so wichtige 4:2-Heimsieg gegen den ASV Süchteln war ein richtig hartes Stück Arbeit für die Mannen von FCR-Trainer Acar Sar. Die Freude war dementsprechend gedämpft, jedoch ist der FC Remscheid immer noch nicht komplett gesichert. Mindestens einen Punkt brauchen die Röntgenstädter am letzten Spieltag bei Rather SV noch um die Klasse – um hundertprozentig sicher zugehen wäre ein „Dreier“ sogar von nöten.

FCR mit guter Ausgangssituation

Wie kommt das? Die Ausgangslage für die Remscheider ist klar. Mit einem Sieg hätte der FCR 46 Punkte und würde den Klassenerhalt finalisieren. Der erste Absteiger ist aktuell der MSV Düsseldorf mit 41 Punkten, punktgleich mit dem ASV Süchteln. Die SpVg. Odenkirchen und TSV Meerbusch II haben 42 Zähler auf der Habenseite. Der Holzheimer SG und der FCR kommen dann mit 43 Punkte. Somit können alle diese Mannschaften theoretisch noch absteigen.

Der MSV Düsseldorf muss am letzten Spieltag zum VfB Solingen. Eine eher leichte Aufgabe, da es für die Solinger um nichts mehr geht. Odenkirchen spielt gegen den 1.FC Mönchengladbach. Der TSV Meerbusch II beim Cronenberger SC. Mönchengladbach und Cronenberg müssen Ihre Spiele gewinnen, um den Aufstieg in die Oberliga zu realisieren. Der ASV Süchteln empfängt den Absteiger DSC 99 Düsseldorf und der Holzheimer SC muss zum Tabellenführer VSF Amern reisen. Spannung ist daher vorprogrammiert.

Spielerische Akzente fehlten

Das Spiel gegen den ASV Süchteln ist in kurzen Worten erklärt. Der FCR tat sich 90 Minuten lang mehr als schwer. Jedoch war der Wille während der gesamten Partie zu sehen, auch wenn es spielerisch nicht so recht funktionieren wollte. Die Tore fielen spät aber immerhin noch rechtzeitig. Für den FCR trafen Hartmann, Babic, Muresan und Buscemi.

FCR-Trainer Acar Sar, der vor dem Heimspiel gegen Süchteln als Cheftrainer verabschiedet wurde, wollte Glückwünsche nicht entgegennehmen: „Wir müssen auf uns gucken und unsere Aufgabe in Rath lösen, dann können die anderen machen was sie wollten. Es wäre schon sehr bitter, wenn wir mit 43 Punkten absteigen würden. Jedoch ist im Fussball alles möglich,“ so der FCR-Coach.

Der FCR hofft auch am letzten Spieltag auf die zahlreiche Unterstützung seiner Fans. Anstoß ist um 15 Uhr auf der Sportanlage an der Wilhelm-Unger-Straße in Düsseldorf-Rath.

BDKJ-Sozialaktion: 72 Stunden

Jugendteam von St. Bonaventura und Hl. Kreuz und Lenneper Georgspfadfinder retten den Welle-Garten.

Es war kein schöner Ort, der Garten des Jugendzentrums „die Welle“ in Lennep. Im Rahmen der Sozialaktion „72 Stunden – uns schickt der Himmel“ vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) brachten sich rund fünfzehn ehrenamtliche Helfer aus dem Jugendteam der katholischen Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz gemeinsam mit dem DPSG-Stamm Lennep ein, diesen Missstand in Wohlgefallen zu verwandeln.

Viele Hände, schnelles Ende

„Wir sind absolut gut durchgekommen, war super!“, schwärmt Patrick Venta, BDKJ-Regionalvorsitzender für Remscheid und Solingen, das gesamte Wochenende war eingeplant. Zur Finanzierung der Gartenrenovierung fand am Freitagabend ein Jugendkonzert mit Apex, Sharks, Chandeliers und Fitch Bight statt. „Es waren rund 150 Leute da“, meint Diana Baumeister von den Pfadfindern. Ein gelungener Abend, der mehr einbrachte, als für die Gartenrenovierung gebraucht wurde.

„Wir haben Samstagmorgen angefangen und waren am Abend eigentlich auch schon fertig“, freut sich Patrick Venta über die vielen fleißigen Helfer. Am Sonntagmorgen wurde dann noch gemeinsam aufgeräumt und ein bisschen Rasen nachgesät sowie die frisch gepflanzten Blumen gegossen, die teilweise von Gärtnermeister Gerd Plückebaum gespendet wurden.

„Wir haben ein Hochbeet und einen neuen Komposter gebaut, wir haben das Geländer gestrichen, das Efeu von der Wand entfernt, Sand und die Kieselsteine und das Beet mit der Steinumrandung angelegt“, zählt Patrick Venta auf.

Auch die selbstgebauten, noch frisch aussehenden Sitzmöbel aus Europaletten fallen im neugestalteten Garten gleich auf sowie eine Ecke, die fürs Bogenschießen gedacht ist. Ein Netz und eine passende Zielscheibe werden noch nachinstalliert. „Mit dem, was wir verdient haben, können wir das umsetzen, was wir noch geplant haben. Vielleicht möchte die Welle aber noch ein paar Bögen anschaffen, Spenden an die Welle passen ja immer“, meint Gemeindereferentin Olivia Klose.

„Das mit dem Hochbeet hat nicht so geklappt wie wir uns das ursprünglich vorgestellt haben“, grinst Diana Baumeister und rollt dabei mit den Augen, „aber es hat am meisten Spaß gemacht – war aber auch am anstrengendsten. Die Nägel gingen nicht so durch die Bretter, wie wir uns das gedacht hatten, darum mussten wir von außen verschrauben.“ – „Wir haben nicht an Winkel gedacht, damit wäre es leichter gewesen“, lacht auch Astrid Baumeister.

Geschichten verbinden Kulturen: Volksbank unterstützt Schreibwerkstatt

Kulturen kennenlernen, die eigene Identität entdecken, die deutsche Sprache auf kreative Weise erfassen – all das sind Ziele der Interkulturellen Lesereihe in Remscheid, die seit 2013 regelmäßig angeboten wird. Auch die Volksbank im Bergischen Land ermöglicht, etwa mit einer Spende von 1.500 Euro, dass die Aktion mit Autoren wie Rajvinder Singh oder Nevel Cumart stattfinden kann.

Teil des Projekts ist auch eine Schreibwerkstatt mit Schülern der weiterführenden Schulen. Daraus ist jüngst ein Büchlein entstanden, das Wolfgang Luge („Die Lütteraten“) und seine Mitstreiterinnen von acht verschiedenen Vereinen jetzt Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney als Dank für die Unterstützung überreichten.

Die Lesereihe und die Literatur-Schreibwerkstatt werden von mehreren Partnern in Remscheid organisiert. Mit dabei sind das Kommunale Integrationszentrum, der Caritasverband, die Lütteraten, der IKE – Förderverein für Interkulturelle Erziehung, die Schlawiner, die Deutsch-Indische Gesellschaft, die Akademie der Kulturellen Bildung und das Katholische Bildungswerk.

Zwergenkunst: Eine Vernissage der Kindertagesstätte Gertenbach

Vergangenen Samstag, 18. Mai 2019, waren die Familien der Kindergartenkinder der evangelischen Kindertagesstätte Gertenbach ins benachbarte CVJM-Haus nach Lüttringhausen eingeladen. Unter Leitung der Erzieherinnen Vera Chrubczynski und Regina Tietz haben die Kita-Kinder über viele Wochen Kunstwerke aus vielen verschiedenen Materialien erschaffen: Von pastellfarbenen Seifenblasen-Bildern bis hin zu kräftig colorierten Acryl-Bildern, die mit Hilfe von Murmeln, Folien, Holzfiguren oder gar in einer Salatschleuder gefertigt wurden. Auch am Tag der Ausstellung wurden die Kinder zusammen kreativ und erstellten aus Naturmaterialien ein wunderschönes Mandala auf der Wiese vor der Kita.

Der Spaß stand dabei im Vordergrund, doch auch eine gehörige Portion Stolz stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Die Einnahmen aus dem Waffelverkauf und freiwillige Spendenerlöse für die vielen Kunstwerke kommen dem Förderverein des Kindergartens zu Gute. „Wir danken allen Erzieherinnen für diese tolle Ausstellung“, zeigte sich auch Tordis Bernshausen, stellvertretend für den Elternbeirat, sehr erfreut. | Foto: privat

26. Mai 2019: Konfirmation in der Lüttringhauser Stadtkirche

Am morgigen Sonntag, 26. Mai 2019, wird in der Evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen um 10 Uhr die Konfi-Gruppe von Kristiane Voll konfirmiert:

Jan Leon Funke, Hans Pelshenke, Joel Rohde, Luca Heinrich, Lino Kammin, Celvin Langer, Felix Vahrenholt, Victoria Maier, Anna Pelshenke, Lavinia Simon, Pina Uellendahl, Josephine van Zanten, Amelie Bungart, Jana-Sophie Jäger, Raya Seyfried, Nick Degenhardt, Jan Kotthaus, Eric Zimmermann, Paul Broska, Leonie Paetow, Cora Pallasch, Mascha Nitzling, Maya Bothe, Anna Freiberger.

Wir gratulieren allen Konfirmandinnen und Konfirmanden herzlich und wünschen ihnen und ihren Familien einen wunderschönen Tag. | Foto: privat

„Heute: Damenwahl“: Texte und Gedichte von und über Frauen

Unter dem Motto „Heute: Damenwahl“ fanden sich die Remscheider Künstlerinnen Angela Heise und Ulla Wilberg in der vergangenen Woche im Festsaal des Lüttringhauser Rathauses ein, um den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern längere Texte und Gedichte von und über Frauen nahezubringen. Der Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen hatte wieder einmal zu einer seiner spannenden Veranstaltungen eingeladen. Und das Spektrum des Abends war breit und vielfältig: Es gab viel Humor und ebenso viel Nachdenkliches, ja Trauriges. Als „männliche Verstärkung“ hatten die beiden Vorleseprofis den Musiker Stefan Coesfeld eingeladen.

Mit männlicher Musik

Coesfeld, Meister im Vertonen von alten deutschen Gedichten, spielte Filigranes zu Werken von Eichendorff, Lenau und Goethe. Sein Finger-Style-Spiel auf der Gitarre passte ausgezeichnet zu den ausgewählten Texten und unterstützte die Atmosphäre im Rathaussaal.

Angela Heise und Ulla Wilberg, bereits mehrere Male als künstlerisches Duo unterwegs (unter anderem in der Denkerschmette), nahmen sich Zeit, das Thema auszubreiten: Tucholsky kam zu Wort (gleich mehrfach) und Heise bewies ihr Schauspieltalent in einem „gelesenen Sketch“ mit Telefon, in dessen Verlauf eine Frau sich vor ihrem Mann rechtfertigen muss („Ich geh‘ doch nicht mit einem Mann ins Theater, den du kennst.“), bis sie ein Bild findet, das den Spieß kurzerhand umdreht. Else Lasker-Schüler kam vorbei, Mascha Kaleko schaute über deren Schulter, Werner Finck steuerte den „Brief einer verheirateten Frau an ihren Geliebten“ bei.

Vertonmeister Stefan Coesfeld. | Foto: Sarah Gold
Vertonmeister Stefan Coesfeld. | Foto: Sarah Gold

Nebenbei bewies Angela Heise durch eine Performance mit Herzblut, wie traurig doch das weltberühmte Erich-Kästner-Gedicht „Sachliche Romanze“ eigentlich ist. Und auch bei Ulla Wilbergs vehementem Vortrag zu „Ich habe dir alles hingegeben“ (Tucholsky) hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein Lächeln im Gesicht, wenn auch manchmal ein verhangenes. Ganz stark wurden die beiden, wenn sie gemeinsam einen Text lasen. An diesen Stellen kam deutlich zutage, wie gut sich das Duo bereits kennt. Kästners „Die unverstandene Frau“ war dann ziemlich harter Tobak (aber so wahr!), bevor Ringelnatz („Schöne Frauen und schöne Katzen“) und die abenteuerliche und sehr amüsante Geschichte des Spatzenpaares Lups für zahlreiche Lacher sorgte (Manfred Kyber).

Stefan Coesfeld beschloss den gelungenen Abend mit „Alles ist eitel“ (Goethe), was man von den drei anwesenden Künstlern nun wirklich nicht behaupten konnte.

Goldenberger Abendmusik am Wahl-Sonntag mit Bach, Corelli & Co.

In der evangelischen Kirche Goldenberg (Zufahrt über Am Singerberg) findet am Sonntag, 26. Mai 2019, wieder ab 17 Uhr die Goldenberger Abendmusik statt. Gudrun und Hauke Cornils auf der Violine und Martin Storbeck am Klavier spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck, Arcangelo Corelli und Ignaz Pleyel.

Im Wechsel zu den Musikstücken trägt Diakonin Irmtraud Fastenrath Texte vor. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Goldenberger Orgel zugute.