Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Bessere Weiterbildungschancen für Mitarbeiter – Volksbank im Bergischen Land kooperiert mit der FOM Hochschule.
Perspektiven für junge Mitarbeiter schaffen, Chancen auf Weiterbildung eröffnen – das ist der Volksbank im Bergischen Land von jeher wichtig. In einer Zeit, in der die Arbeitsfelder in der Bank immer vielfältiger und komplexer werden, sind dafür verlässliche Partner von besonderer Bedeutung. Einen weiteren hat die Volksbank jetzt in der FOM Hochschule gefunden und mit dem Hochschulzentrum Wuppertal eine offizielle Kooperation geschlossen.
Eigenes Geld und höherer Abschluss
„Uns überzeugt das berufsbegleitende Studienangebot der FOM“, sagt Volksbank-Personalchef Thomas Willczek. Er und seine Kollegin Silke Becker-Strunk wissen, dass es besonderen Einsatzwillen und Disziplin von seinen Kollegen erfordert, neben dem Full-Time-Job noch eine akademische Qualifikation zu erwerben. Die Bank unterstütze die Mitarbeiter, die sich für diesen Weg entscheiden, jedoch gerne – komme es ihr doch selbst zugute, wenn die Mitarbeiter ihr Wissen und Können erweitern und in die Bank
einbringen.
Hanna Koch, Mitarbeiterin im Meldewesen, gehört ebenso wie Tim Popko aus der Filiale Lüttringhausen zu den FOM-Studierenden der Volksbank im Bergischen Land. Sie studiert im zweiten Semester Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie. Warum sie sich für diesen Weg entschieden hat? „Ich kann weiterhin Berufserfahrung sammeln, verdiene mein eigenes Geld und mache trotzdem einen höheren Abschluss“, sagt sie. Natürlich sei es auch eine Herausforderung, dann noch weiter zu lernen, wenn die Freunde und Kollegen Freizeit und Feierabend haben. „Aber wenn man sich strukturieren kann, klappt das gut.“
Auch für Wibke Lang, Geschäftsleiterin am Hochschulzentrum Wuppertal der FOM, sind die Kooperationen mit Unternehmen der Region wichtig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Volksbank im Bergischen Land einen neuen starken Kooperationspartner für unsere Hochschule gewinnen konnten. Mitarbeitende und zukünftige Auszubildende, die sich für ein berufsbegleitendes bzw. duales Studium entscheiden, profitieren vor allem vom Theorie-Praxis-Transfer: Das Wissen aus den Vorlesungen lässt sich direkt im Berufsalltag anwenden.“
Termin der nächsten Bürger*innensprechstunde der Grünen Remscheid.
Zu einer Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger laden die Grünen Remscheid am 2. Juni 2020 ab 17 Uhr ein. Die Landesvorsitzende der Grünen NRW, Mona Neubaur, stellt sich in einer digitalen Sprechstunde den Fragen.
Anmeldung erbeten
Wer an einer Teilnahme interessiert ist, meldet sich bitte bis spätestens 12 Uhr am 2. Juni 2020 bei Denise Abé (Bündnis 90/Die Grünen Fraktion im Rat der Stadt Remscheid) telefonisch unter der 02191 73403 oder per E-Mail aninfo@gruene-remscheid.de an. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten und eine Anleitung zur digitalen Sprechstunde per E-Mail zugesandt.
Feierstunde im Remscheider Rathaus zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Rollhockey der IGR-Frauen.
Die derzeitigen Umstände machen es für die Sportlerinnnen der IGR Remscheid schwierig, ihren wohlverdienten Meistertitel gebührend zu feiern. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zeigte sich sehr stolz, dass die Meisterinnen die Stadt Remscheid repräsentieren.
Stilvoller Rahmen voller Glückwünsche
Trainer Markus Feldhoff und Vereinsvorsitzender Georg Feldhoff freuten sich mit ihrem Siegerinnenteam im großen Ratssaal. Ein würdiger Rahmen, der auch dem Herzblut, das der gesamte Verein IGR in seine Teams investiert, gerecht wird. Thomas Ullrich, Vorsitzender der Sportkommission Rollhockey lobte die jungen Siegerinnen mit sehr deutlichen Worten: „Ihr seid die beste Mannschaft in Deutschland.“
Auch von uns die herzlichsten Glückwünsche. Ihr habt es Euch sehr verdient.
Die Neonazis von Pro Remscheid, eine lokale Nachfolgepartei der als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bekannten Kleinstpartei Pro NRW, schwärmt in unserer bunten Stadt aus und sammelt Unterschriften, um zur Kommunalwahl kandidieren zu können.
Wenn am 13. September 2020 die Kommunalwahl stattfindet, planen Vertreter*innen von Pro Remscheid auch den Einzug in die Lüttringhauser Bezirksvertretung. Das bisher nazifreie Lüttringhauser Rathaus, das so bunt erstrahlt wie unsere Remscheider Gesellschaft mit Menschen aus 120 Nationen ist, soll von den Rechtsextremen erobert werden. Im Rat der Stadt Remscheid sind die beiden Vertreter der Kleinstpartei bisher vor eher mit Pöbeleien, Blockaden und geplanten Ausgrenzungen denn mit Inhalten auffällig geworden.
Erfahrung mit Rechtspopulismus
Uns wurde berichtet, dass die Tochter von Claudia Bötte (frühere Gehrhardt), der Geschäftsführerin der Remscheider Pro-Gruppe, schon an einigen Haustüren aufgetaucht sein soll, um Unterschriften zu sammeln. Das Mädchen hat durchaus Wahlwerbeerfahrung. Bereits als kleines Kind wurde sie von ihrer Mutter instrumentalisiert, um in einem Wahlwerbespot der rechtsextremen NPD mitzuwirken:
Nun wird die Jugendliche erneut instrumentalisiert, um mit unschuldigem Augenaufschlag Unterstützungsunterschriften für die extreme lokale Kleinstpartei zu sammeln.
Erfahrung mit Betrug
Ob Sie beim Einwerben der Unterschriften dem Vorbild ihrer Mutter folgt und etwas über einen neuen Kindergarten erzählt oder um Unterschriften für den Tierschutz erzählt, ist nicht bekannt. Bekannt ist hingegen, dass ihre Mutter, Claudia Bötte, sich bereits wegen Urkunden- und Wahlfälschung vor dem Strafgericht Schwelm verantworten musste: Der Westen vom 10. Dezember 2014. Per Eilentscheid von 2015 wurde Bötte selbst von der Führung der rechtsgerichteten damaligen Partei Pro NRW ihres Amtes enthoben, weil versucht wurde die ohnehin schon rechtsextreme Partei für militante Rechtsextremisten zu öffnen: Wuppertaler Rundschau vom 10. August 2015.
Achten Sie bitte unbedingt darauf, wem Sie Ihre Unterschrift geben und wofür Sie Ihre Unterschrift geben.
Als eines der ersten Theater öffnet das Teo Otto Theater Remscheid am 30. Mai 2020 wieder den Vorhang und präsentiert einen speziell ausgearbeiteten Juni-Spielplan, der den aktuellen Gegebenheiten gerecht wird.
Der Vorverkauf findet ausschließlich im Webshop unter theaterticket.remscheid.de statt.
Es werden außerdem an der Abendkasse 30 Minuten vor der jeweiligen Aufführung restliche Tickets angeboten werden.
Mit der Aktion „Kultur für Kultur – Remscheid hält zusammen“ öffnet die große Bühne des Stadttheaters in dieser Ausnahmesituation für andere Remscheider Kulturbetriebe, deren Aufführungen in den eigenen Räumlichkeiten derzeit nicht möglich sind. Die kompletten Einnahmen werden ohne Abzug an die an die lokalen Partner weitergeben.
Das Teo Otto Theater möchte so einerseits den Remscheider*innen wieder Zugang zu kultureller Grundversorgung ermöglichen und andererseits dazu beitragen, das kulturelle Leben Remscheids vor ernstzunehmenden und langfristigen Schäden zu bewahren.
Auflagen beachten
Unter den strengen und notwendigen Auflagen gelingt es, bei höchsten Sicherheits- und Hygienestandards, rund 100 Personen statt der üblichen 660 Personen im Publikum unterzubringen.
Sonderprogramm im Teo Otto Theater
Samstag, 30. Mai 2020, 19.30 Uhr: Alexander Krichel – Klavierkonzert
Dienstag, 2. Juni 2020 und Mittwoch, 3. Juni 2020, 19.30 Uhr: Das kunstseidene Mädchen – Sprechtheater
Freitag, 5. Juni 2020 und Samstag, 6. Juni 2020, 19.30 Uhr: Landestheater Detmold – Alte Liebe – Sprechtheater
Mittwoch, 10. Juni 2020, 19.30 Uhr: Springmaus Improvisationstheater – BÄÄM! Das Sommer-Special
Donnerstag, 11. Juni 2020, 19.30 Uhr: Ensemble Pavone – Bach & Vivaldi – eine musikalische Liebeserklärung
Samstag, 13. Juni 2020, 19.30 Uhr: #5630
Sonntag, 14. Juni 2020, 16 Uhr: SalonSolisten – Salon-Musik
Freitag, 19. Juni 2020, 19.30 Uhr: Michael Steinke – Funky! Sexy! 40!plus
Samstag, 20. Juni 2020 und Sonntag, 21. Juni 2020, 19.30 Uhr: Kleiner Mann – was nun? – Sprechtheater
Mittwoch, 24. Juni 2020, 19.30 Uhr: Bergische Symphoniker – Abschlusskonzert
Samstag, 27. Juni 2020, 19.30 Uhr: Sven Ratzke – For One Night Only
Hier geht es zum Spielplan mit weiteren Informationen und der Möglichkeit Tickets direkt online zu kaufen: Klick zum Teo Otto Theater-Spielplan.
Pressemitteilung der Grünen Remscheid zu einem Baugebiet auf der grünen Wiese in Lennep.
Zum für die Bezirksvertretung Lennep am 27. Mai vorgesehenen Aufstellungsbeschluss für die Bebauung der Knusthöhe (Bebauungsplan Nr. 680 – Gebiet: Schützenfeld – Wohngebiet südlich der Ringstraße und östlich der Heinrich-Hertz-Straße in Remscheid–Lennep) erklärt Bezirksvertreter Rolf Haumann: „Wir GRÜNE lehnen ein Baugebiet an der Knusthöhe ab. Aus ökologischen Gründen ist eine Wohnbebauung an dieser Stelle für uns nicht vertretbar.
Die Knusthöhe liegt im Einzugsgebiet der Herbringhauser Talsperre und ist damit besonders schützenswert. Neben den offenen Fragen zum Wasserschutz rechnen wir auch ohne ein zusätzliches Baugebiet an dieser Stelle mit steigenden Belastungen durch den Verkehr. Neben den bereits bestehenden Problemen im Bereich der Autobahnauffahrt und dem Kundenverkehr der angrenzenden Fachmärkte, wird insbesondere das geplante DOC für zusätzliches Verkehrsaufkommen entlang der Ringstraße sorgen. Ein Neubaugebiet mit Blick auf eine Lärmschutzwand erscheint uns auch aus Nachfragesicht wenig attraktiv.“
Knusthöhe: Wohnbebauung auf der grünen Wiese statt bereits versiegelte Flächen neu zu nutzen sehen die Grünen Remscheid als Sackgasse. Foto: Sascha von Gerishem
Versiegelte Flächen aus Bestand nutzen
„Angesichts der nach wie vor enormen Wohnungsleerstände in unserer Stadt, bleibt es für uns unverständlich, warum hier zusätzlicher Wohnraum auf der grünen Wiese erschlossen werden soll. Die Beispiele Eisernstein, Düppelstraße oder das Baugebiet am ehemaligen Lenneper Krankenhaus zeigen, dass Lösungen im Bestand nicht nur möglich, sondern auch mit vergleichbarem Aufwand zu realisieren sind.
Durch Umbau, aber auch den Abriss und Neubau von Gebäuden schaffen wir nicht nur zeitgemäßen und nachfragegerechten Wohnraum, wir werten gleichzeitig die gewachsenen Quartiere in unserer Stadt auf. Dies führt zu einer Neubelebung im Innenbereich und schützt die wichtigen Naturräume und Agrarflächen in unseren Außenbereichen. Neben den genannten Neubaugebieten zeigen dies auch die wirklich hoffnungsvoll stimmenden Entwicklungen am Honsberg. Wir fordern die Verwaltung auf, ihre sehr begrenzten Planungskapazitäten im Sinne einer nachhaltigen Wohnraumentwicklung, auf solche Bestandslösungen zu konzentrieren und dabei insbesondere die städtische Gewag und deren Leerstände mit einzubeziehen“, ergänzt David Schichel, stellvertretender Fraktionssprecher.
Was hat sich seit der Corona-Krise geändert? Wie bewegen Sie sich durch die Region, zur Arbeit, zum Einkaufen? Welche Verkehrsmittel nutzen Sie aktuell? Wieviel Zeit haben Sie durchs Homeoffice gewonnen? Wie sind Sie in der Zeit vor Corona unterwegs gewesen?
All diese Angaben und Einschätzungen werden gebraucht, um ein genaues Bild vom Mobilitätsverhalten der Menschen im Bergischen Städtedreieck zu bekommen. Die Erkenntnisse fließen in ein Projekt ein, das sich mit den Herausforderungen für eine neue Mobilität beschäftigt – eine Mobilität, zu der auch autonomes Fahren gehört, eine Mobilität, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt, die das Klima schont und die zudem in einer Stadt-/Landregion wie dem Städtedreieck für jeden möglichst viel individuellen Spielraum zulässt.
Wie sieht der Bedarf tatsächlich aus?
Es geht darum zu erfassen, welcher Bedarf bei den unterschiedlichen Menschen vorliegt. Sind sie auf den ÖPNV angewiesen? Passt dieses Angebot zu den gewünschten Zeiten und Zielen, sprich zu ihren persönlichen Lebensrealität? Wann ist das Auto erforderlich? Wie kombinieren sie unterschiedliche Verkehrsmittel? Und vor allen Dingen: Was hat sich durch die Corona-Krise geändert?
Dazu liegt jetzt ein Fragebogen vor, der von möglichst vielen Menschen aus dem Städtedreieck ausgefüllt werden sollte. Die Umfrageergebnisse werden zusammen mit weiteren Analysen wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Stadtentwicklung und Verkehrsinfrastrukturplanung liefern.
Umfrage: Wie verändert Corona die Mobilität im Bergischen Städtedreieck? Illustration: Lorena Addotto / www.bergische-gesellschaft.de
Bergisches Städtedreieck als Impulsgeber für die Zukunft
So kann das Städtedreieck einen beispielhaften Impuls für die Entwicklung neuer Mobilitätsformen geben. Der große Rahmen für das Projekt ist eine Entwicklungsstrategie, die das Automotive-Unternehmen APTIV, die Bergische Universität, die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Neue Effizienz mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam voranbringen: „Bergisch Smart: Künstliche Intelligenz als Enabler der Mobilität von Morgen“ soll bis Ende 2021 Technologien für autonom fahrende Fahrzeuge und für die Stadtinfrastruktur sowie zukunftsweisende ÖPNV-Geschäftsmodelle entwickeln und erproben. Die Projektergebnisse und -erkenntnisse sollen Aufschluss über technologische, rechtliche, gesellschaftliche und finanzielle Rahmenbedingungen des Einsatzes autonomer Fahrzeuge in städtischer Umgebung geben.
Am Samstag, 30. Mai, wird um 18 Uhr zum ersten Mal in St. Bonaventura wieder gemeinsam die Heilige Messe gefeiert.
Zum Pfingstfest lädt die Gemeinde Sonntag, 31. Mai, und Montag, 1. Juni, jeweils um 10 Uhr zur Heiligen Messe in Lennep ein. Im Zeichen des Infektionsschutzes sind die bekannten Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.
Anmeldung zum Besuch der Hl. Messe
Für die beiden Pfingstmessen ist vorab eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Hierfür stehen den Gläubigen drei Alternativen offen:
Per Telefon: Rufen Sie unter 02191 668560 im Pfarrbüro an (Mo bis Fr 8.30 – 12.30 Uhr, Di auch 16 – 18 Uhr)
Per E-Mail: Senden Sie eine Email an pfarrbuero@st-bonaventura.de mit der Angabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und Telefonnummer.
Anmerkung des Pastoralteams von St. Bonaventura u. Hl. Kreuz: „Wir möchten die Hl. Messe so würdevoll wie möglich gestalten und so vielen Gläubigen wie möglich die Teilnahme erlauben. Aus diesem Grunde haben sich das Pastoralteam und der Pfarrgemeinderat dazu entschlossen, die Bänke aus dem Kirchraum zu entfernen und Stühle im gebotenen Sicherheitsabstand zueinander aufzustellen. So können wir auf unschöne Absperrbänder und Markierungen verzichten und mehr Gläubige zur gemeinsamen Messfeier einlassen.
Die außergewöhnlichen Umstände stellen natürlich auch für uns eine neue Herausforderung dar. Im Bestreben, ein Erleben von Gemeinschaft in würdevoller Atmosphäre zu ermöglichen, werden wir im Laufe der Zeit dazulernen und den Rahmen gegebenenfalls anpassen bzw. verändern müssen. Gemeinsam werden wir das schaffen.“
Remscheider Park Food Festival coronabedingt abgesagt. Veranstalter Markus Kärst hält eifrig die Stellung.
Alle großen Veranstaltungen in diesem Jahr sind bereits abgesagt, so wie etwa das Remscheider Park Food Festival, das an diesem Wochenende im Remscheider Stadtpark hätte stattfinden sollen. Um die Idee des Festivals lebendig zu halten, stand der Lüttringhauser Markus Kärst Christi Himmelfahrt mit einem einsamen Hotel Kromberg Stand im Park und hielt die Parkfood-Fahne hoch. „Natürlich sind die Streetfood Gerichte genau so lecker wie eh und je, aber die Auswahl natürlich sehr viel kleiner als sonst“, berichtet Gastronom Kärst.
Wiederholung Sonntag, 24. Mai von 12 – 18 Uhr
Für alle Spaziergänger und alle Streetfood-Fans hatte Tausendsassa Markus Kärst ein spannendes, nach eigenen Angaben, „Mini Mini Streetfood“ aufgebaut: „Verschiedene leckere Streetfood Gerichte wie Burger, Pasta To Go, Krombergs Currywurst oder Eis am Stiel für die Kids“, mit im Gepäck auch der OFYR Grill Anhänger, für Burger mit rauchigem Aroma.
Nach dem Erfolg der spontanen Aktion, wiederholen Markus Kärst und sein Kromberg-Team die Aktion am Sonntag, 24. Mai von 12 – 18 Uhr. Alle Besucher sollen bitte an die einzuhaltenden Corona Hygiene Richtlinien denken, also Abstand halten und eine Gesichtsmaske tragen. Wer in den Genuss der Köstlichkeiten kommen möchte, muss eine Maske tragen.
Viele Museen in Remscheid und dem gesamten Bergischen Land planen eine Erweiterung ihres Programms.
Die Museen im Bergischen Land haben seit dem 19. Mai 2020 wieder geöffnet. In enger Zusammenarbeit mit dem Remscheider Gesundheitsamt haben die Verantwortlichen der Museen Maßnahmen umgesetzt, die unter den aktuellen Corona-Vorschriften einen Museumsbesuch so angenehm und sicher wie möglich machen.
Ein Beitrag zur kulturellen Grundversorgung
Dr. Uwe Busch, Direktor des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep ist froh, dass sein Team einen kleinen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung leisten kann. „Damit kehrt ein Stück weit Normalität wieder zurück in unser Leben“, sagt Dr. Busch. Nicht alle Exponate kann man zur Zeit nutzen, manche sind abgesperrt, aber ein „normaler“ Museumsrundgang ist ohne Einschränkungen möglich.
Im Lenneper Röntgenmuseum: Mitarbeiterin Barbara Hahmann, Direktor Dr. Uwe Busch, Mitarbeiterin Kerstin Zaremba (v.l.). Foto: Peter Klohs
Die coronabedingte Schließung des Museums hat das Team effektiv genutzt und Arbeiten erledigt, die ansonsten im Mueseumsalltag nicht oder nur schwer erledigt werden können. „Wir haben angefangen, den umfangreichen Nachlass von Wilhelm Conrad Röntgen zu katalogisieren“, erklärt der Direktor. „Wir haben hier rund 2.500 Dokumente vorliegen: Briefe, Abhandlungen, wissenschaftliche Gedanken, alle vorstellbare Arten der Korrespondenz.“ Das Team des Röntgen-Museums hat auch eine Ausweitung des Programms geplant.
„Wir werden natürlich die ausgefallenen Feierlichkeiten im Frühling nachholen“, verspricht Dr. Busch und nennt als Datum dafür den November 2020, in dem auch 125 Jahre Röntgenstrahlen gefeiert werden soll. „Wir werden das Geburtshaus Röntgens für die Öffentlichkeit öffnen. Wir planen ein Jugendtheaterstück, so etwas wie: Herr Röntgen entdeckt die Strahlen. Wir werden mit unserem Röntgenmobil unterwegs sein und die Remscheider Schulen besuchen. So werden Jugendliche für die Wissenschaften interessiert. Wir haben zwei multimediale Erlebnistouren durch das Museum entwickelt, die man auf seinem eigenen Smartphone oder Tablet erleben kann. In einer neuen Augmented Reality App kann man Herrn Röntgen persönlich erleben, dank der Unterstützung des Remscheider Unternehmens Klostermann Messtechnik und des Solinger Unternehmens Excit3D. Wir planen einen Röntgen-Reiseführer. Das Röntgenmuseum wird, so alles gut geht, ein kleines bergisches Dorf.“ Dr. Busch ist guter Dinge.
Weniger Stress im Werkzeugmuseum
Auch Dr. Andreas Wallbrecht, Direktor des Deutschen Werkzeugmuseums am Hasten, ist bester Dinge. „Wir hatten vergleichbar wenig Stress, die Auflagen des Gesundheits- und Ordnungsamtes einzuhalten“, freut sich Dr. Wallbrecht. In „seinem“ Museum ist fast alles ohne Einschränkungen zu erleben. Nur sehr wenige Stücke dürfen nicht benutzt werden. „Wir könnten auch jetzt schon Führungen veranstalten“, ist sich der Museumsdirektor sicher und weiß natürlich, dass er das noch nicht darf. „Wir haben große Flächen im Museum“, weiß Dr. Wallbrecht, „da kann man schon sehr gut den gebotenen Abstand einhalten.“ In der Mannesmann-Abteilung des Museums finden sich bald zwei Info-Terminals, die mit der Touchscreen-Technik arbeiten und dazu keinen Computer benötigen. „Die Geräte bauen wir hier selbst“, kündigt der Direktor an. Der Prototyp dieser Geräte soll Ende Juni / Anfang Juli vorgestellt werden.
Im Werkzeugmuseum am Hasten: Dr. Andreas Wallbrecht, Direktor des Werkzeugmuseums, an einer Flott-Bohrmaschine. Foto: Peter Klohs
Die Planung ist auch für das Werkzeugmuseum nicht einfach. Aber einige Veranstaltungen werden schon bald stattfinden. „Ich freue mich auf den Spaziergang über den Hasten“, sagt Wallbrecht, „der am 28. Mai stattfinden wird. Zwar nur mit zehn Teilnehmern, aber das ist zweitrangig. Eine Weinverkostung ist angeschlossen.“ Ebenso trifft sich am 3. Juni das „Alte Eisen“ im Werkzeugmuseum, eine Seniorengruppe aus 20 älteren Menschen, die dann ein Vortrag von Markus Heip erwartet. Für die Sommerferien sind fünf, vielleicht auch sechs Workshops für Kinder und Jugendliche geplant. „Da kann man zum Beispiel ein Insektenhotel bauen“, erklärt Dr. Wallbrecht. „Oder wie man sein Fahrrad repariert.“ Die aktuelle Ausstellung über die Maschinen des Remscheider Unternehmens Flott ist bis Ende Oktober verlängert worden, teils wegen des großen Interesses, teils wegen der Schließung des Museums vor zweieinhalb Monaten. Eine weitere Sonderausstellung zum Thema „Mobilität“ ist in Arbeit.
Gute Aussichten für Menschen, die einen Museumsbesuch planen.
Heute, Mittwoch 20. April 2020, senden wir ab 20.15 Uhr live die neunte und allerletzte Ausgabe unserer interaktiven „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und den DJs Marcel Filodda und Chris Beck:
Das große Vatertags-Special
Wir haben heute keine Gesprächsgäste eingeladen, sondern wollen Euch nur unterhalten.
Auch die Volksbank im Bergischen Land leistet ab Montag, 18. Mai, einen Beitrag zur Normalität und öffnet die kleineren Filialen Hasten und Handweiser in Remscheid, Wald und Aufderhöhe in Solingen, Wuppertal-Cronenberg und Wülfrath wieder. Die Kunden finden damit ihre vertrauten Ansprechpartner wieder am gewohnten Ort, kündigt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto an.
An allen Standorten gelten weiterhin geänderte Öffnungszeiten. Für alle Servicethemen rund um Konto und Zahlungsverkehr sind die Filialen von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Servicezeiten sind die Volksbanker für Beratungsgespräche für ihre Kunden da – ob es um Geldanlage, Baufinanzierung, Kredite, Absicherung oder Altersvorsorge geht. Terminvereinbarungen laufen über die Berater oder das VolksbankBeratungsTeam unter Telefon: 02191 699-11.