Solingen: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Auf der Neuenkamper Straße in Solingen-Höhscheid kam es am gestrigen Abend (25.02.2023) zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 19:30 Uhr ein 35-jähriger Solinger mit seinem Ford die Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Leichlingen. Zwischen den Einmündungen Bauermannskulle und Neuenhaus kam er aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den dortigen Grünstreifen. Von dort bewegte sich das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf schleuderte der Ford über die Fahrstreifen des Gegenverkehrs, kam erneut von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Trotz unmittelbarer Versorgung durch Ersthelfer, eintreffender Polizeibeamter und Kräfte des Rettungsdienstes erlag der Mann wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen der Unfallursache und die Rekonstruktion des genauen Unfallgeschehens werden durch das Verkehrskommissariat geführt und dauern an. Mögliche Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, ihre Wahrnehmungen an die Polizei unter der Rufnummer 02022840 weiterzugeben.

Die Neuenkamper Straße musste für mehrere Stunden zur Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle gesperrt bleiben. (weit)

Solidaritätsversammlung für die Erdbebenopfer

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Remscheider,

die Türkei und Syrien wurden von einer großen Naturkatastrophe heimgesucht. Zwei aufeinanderfolgende Erdbeben haben nach neuesten Berichten mehr als zehntausende Menschen das Leben gekostet, weitere Zehntausende sind verletzt. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern in der Region an.

Viele unserer Gemeindemitglieder haben bei dem Erdbeben Familie, Verwandte und Freunde verloren. Die Solidarität mit ihnen ist in unserer Gesellschaft enorm. Aus diesem Grund möchten wir, die Islamische Gemeinden aus Remscheid unsere Nachbarn und Freunde zu einer Solidaritätsversammlung für die Opfer des Erdbebens aufrufen und so auch einen Beitrag dazu leisten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb unserer Kommune stärken. Mit einem Bittgebet möchten wir den Opfern und Hinterbliebenen zudem seelischen Beistand leisten.

Sie sind herzlich eingeladen, am 26.02.2023, um 12:00 Uhr, am Rathaus-Platz Remscheid dabei zu sein.

Wir würden uns auch sehr freuen, wenn Sie in Ihren Kreisen auf diese Versammlung aufmerksam machen.

Mit freundlichen Grüßen
Remscheider Moschee-Gemeinden

Jürgen Hardt: Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit

Vor einem Jahr hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestags­abgeordnete aus Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), erklärt hierzu:

Seit einem Jahr sterben ukrainische Soldaten bei der Verteidigung ihres Landes gegen die russische Kriegs­maschinerie. Seit einem Jahr müssen ukrainische Familien und Kinder fliehen, werden Städte und Dörfer von russischer Artillerie zerbombt. Seit einem Jahr wissen wir, dass sich das Russland Putins für eine Zerstörung der europäischen Friedensordnung entschieden hat.

An diesen Krieg und dieses Leid dürfen wir Deutsche uns nicht gewöhnen. Es muss jeden Tag aufs Neue klargemacht werden, dass dieser Krieg nur eines ist: ein Verbrechen, das sich nicht lohnen darf.

„Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Die Ukraine führt diesen Krieg nicht für sich allein. Sie verteidigt nicht nur ihre eigene Existenz als Staat, sondern die Herrschaft des Rechts in Europa gegen militärische Aggression, gegen Kriegsverbrechen und Diktatur. Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit.

Eine bittere Erfahrung der letzten zwei Jahrzehnte mit Putin als Präsident ist, dass er nur aus der Defensive zu diplo­ma­tischen Zugeständnissen bereit ist. Er wird den Angriffskrieg gegen die Ukraine nur beenden und sich mit Präsident Selenskyj an den Verhandlungstisch setzen, wenn die Fortführung des Kampfes risikoreicher erscheint, als Friedensverhandlungen zu beginnen.

Die Ukraine muss durch westliche Waffenhilfen in die Lage versetzt werden, Putin militärisch die Stirn zu bieten. Waffenlieferungen an die Ukraine verlängern nicht den Krieg, sondern erhöhen die Aussicht, das Schlachten in der Ukraine zu beenden. Gleichzeitig müssen umfassende Sanktionen dazu führen, dass Russland technologisch bald nicht mehr in der Lage ist, eigene Waffensysteme zu produzieren. Diesen Sanktionen haben sich alle Länder anzuschließen, die für sich in Anspruch nehmen, anerkannte Mitglieder der Weltgemeinschaft zu sein.

„Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Deshalb war es so wichtig, dass die demokratischen Fraktionen des Bundestags auf Druck der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 28. April 2022 von der Bundes­regierung entschiedene Unterstützung für die Ukraine verlangt haben. Noch immer warten die ukrainischen Streitkräfte täglich auf die versprochenen Waffen aus Deutschland und zahlen währenddessen einen hohen Blutzoll. Viele Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn diese Bundesregierung in der Frage Waffenlieferungen einiger gewesen wäre.

Die ukrainische Politik und Zivilgesellschaft haben eine bemerkenswerte Widerstandsbereitschaft gezeigt. Putin hat die Standfestigkeit dieser jungen Demokratie unterschätzt. Es kommt darauf an, diesen ukrainischen Mut zu belohnen.

Dauerhaften Frieden in Europa ohne einen militärischen Erfolg der Ukraine gegen die russischen Besatzer wird es nicht geben. Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss. Wenn Putin gegen die Ukraine siegt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er die Europäische Union und die NATO direkt heraus­fordert. Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert und dafür muss die Ukraine weiter in der Lage sein, schnell Territorium zurück­zuerobern.

Unsere Stärke gegen militärische Bedrohungen liegt im NATO-Bündnis. Wir können uns auf dieses Bündnis verlassen, doch wir dürfen unsere Partner nicht ent­täuschen. Dem Kanzlerwort „2 Prozent für Verteidigung ab sofort“ müssen Taten folgen. Sonst schwindet auch noch das Vertrauen in Deutschland und der isolationistische Teil der Republikaner in den USA und die Deutschland-Skeptiker in Europa bekommen Oberwasser. Aktuell droht, dass Deutschland im Jahr 2023, wie vermutlich schon im Jahr 2022, weniger für Verteidigung ausgibt als versprochen.

Eine solche Verantwortungslosigkeit kann sich die Bundesregierung nicht länger leisten.

Remscheid bleibt für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt

Remscheid darf sich für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt nennen. Mit einer Urkunde wurde die Re-Zertifizierung im Dezember 2022 besiegelt.

Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, der Politik und den kirchlichen Institutionen wurde damit Remscheid für ihren Einsatz für den fairen Handel ausgezeichnet. Die Ideen, Aktionen und Veranstaltungen rund um die Kampagne Fairtrade-Stadt werden dabei durch eine Steuerungsgruppe gebündelt und umgesetzt. Seit 2016 trifft sie sich regelmäßig und baut seitdem ihr Engagement kontinuierlich aus.

Über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Zertifizierung als Fairtrade-Town ist ein Zeichen dafür, dass sich Remscheid für den fairen Handel einsetzt. Es ist schön zu sehen, dass die vielen verschiedenen Akteure an einem Strang ziehen und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine stellen.“

Wie in vielen anderen Bereichen war die Arbeit der letzten zwei Jahre rund um Fairtrade-Stadt von der Coronapandemie geprägt. Viele Aktionen, die sonst im persönlichen Kontakt mit den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stattfinden konnten, mussten im Onlineformat umgesetzt werden. So verschickte etwa die Steuerungsgruppe zusammen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Weltfrauentag 2021 virtuelle Rosen, um auf die Frauenrechte im fairen Handel aufmerksam zu machen. Für das Jahr 2023 plant die Steuerungsgruppe allerdings wieder Aktionen, bei denen sie in den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern treten kann.

Von der Dachorganisation, Fairtrade Deutschland e.V., wird das Engagement der Remscheider Steuerungsgruppe besonders gewürdigt. Insbesondere die Aufkleber-Aktion wird als ein Best-Practice-Beispiel auf der Homepage erwähnt. Remscheider Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe, Schulen, Kirchen sowie Vereine, die fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen, können mit Aufklebern der Fairtrade-Stadt Remscheid auf ihr Engagement aufmerksam machen.

Remscheid ist eine von insgesamt über 820 Fairtrade-Städten in Deutschland und beteiligt sich damit an einem gut ausgebauten Netzwerk. Interessierte sind immer willkommen, sich an den Aktivitäten und an der Steuerungsgruppe zu beteiligen. Kontaktdaten und aktuelle Informationen sind auf der Homepage von Fairtrade Stadt Remscheid zu finden.

Weitere Infos zur Fairtrade-Stadt Remscheid gibt es hier.

Sprechstunde der Vorsitzenden des Integrationsrates am 28. Februar

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Die Vorsitzende des Integrationsrates Frau Erden Ankay-Nachtwein lädt Interessierte – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – herzlich zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Sie findet am Dienstag, 28. Februar, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Sitzungszimmer 221 des Remscheider Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid, statt.

„Der Integrationsrat vertritt die Belange der Remscheider Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Der Integrationsrat arbeitet nach parlamentarischen Grundregeln und stellt die Beteiligung und Mitwirkung der ausländischen Bevölkerung an der kommunalpolitischen Willensbildung sicher (§ 27 der Gemeindeordnung NRW).

Um diesem Anspruch gerecht zu werden und die politische Tätigkeit des Integrationsrates entsprechend auszurichten, bietet die Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein zusammen mit anderen Integrationsratsmitgliedern für alle Remscheiderinnen und Remscheider diese regelmäßige Sprechstunde an.

Erden Ankay-Nachtwein freut sich auf viele konstruktive Gespräche.

Ökumenisches Friedensgebet zum Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine

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Am 24. Februar 2023 jährt sich die russische Großoffensive gegen die Ukraine.

Anlässlich des Jahrestages des Angriffs auf die Ukraine wird es am Freitag, 24. Februar 2023, um 18.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Stadtkirche Remscheid, Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, 42853 Remscheid, geben.

Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche und der freikirchlichen Friedenskirche werden mit den Teilnehmenden an diejenigen erinnern, die unter dem Angriffskrieg und seinen auch weltweiten Folgen leiden. Das Friedengebet bietet einen Raum für Klage und Stille.

© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf
© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf

Obstbaum-Schnittkurse mit der Natur-Schule Grund

Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen Obstbaum-Schnittkurs an. Theoretische Hintergründe für den Schnitt werden im Rahmen der beiden Praxisteile vermittelt. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.

Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Zweiteiliger Kurs mit Theorie und Praxis

Das Seminar startet am Samstag, 18. März 2023, um 14:00 Uhr mit der Praxis des Altbaumschnitts. Schließlich folgt am Sonntag, 26. März, ebenfalls ab 14:00 Uhr ein Seminar zur Praxis der Jungbaumpflege. Beide Teile sind jeweils auf 3,5 – 4 Stunden angelegt.

Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.

Anmeldung erforderlich

Es ist möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Der Einzelpreis beträgt jeweils 15,00 Euro.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort per E-Mail an info@natur-schule-grund.de entgegen. Bitte geben Sie jeweils den / die Namen der angemeldeten Teilnehmenden an, die jeweilige Anschrift und jeweils eine Telefonnummer. Bitte achten Sie auf wetterfestes Schuhwerk und schmutzfeste Kleidung. Arbeitshandschuhe können Sie gerne mitbringen, ebenso ihr Lieblings-Schneidewerkzeuge.

rs1.tv beim Lenneper Rosenmontagszug

Nach Jahren der Corona-Abstinenz rollte der Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft 2023 endlich wieder. rs1.tv, das Stadtfernsehen für Remscheid, berichtete wieder live vom Zoch und begleitete diese dreizehn Zuggruppen:

  1. Lennep Offensiv, Zugleitwagen
  2. unbehindertmiteinander e.V., „Knackige Knacker können Karneval!“
  3. KG Rot-Blaue-Funken, „Mir sin widder am Zoch!“
  4. Die Hasenberger, „Hattu Mörchen?“
  5. Fidele Schlafmützen, „. . . und wir schwimmen mit!“
  6. Die Welle, „Mir sind endlich bunt – 1. CSD in Remscheid!
  7. RV Adler, „Mir drehe am Rad!“
  8. KG Blau-Weiße Jungs, „2 Jahre rumgeeiert, jetzt wird wieder gefeiert!“
  9. Fründe, „Mir sin widder am Zoch!“
  10. Ski-Club, „Skiclub RS . . . immer gute Karten!“
  11. Lüttringhauser TV, „Der die das, wer wie was, der LTV macht Spaß!“
  12. Piraten-Schänke, „Die Piraten der Lütterkuser Altstadt!“
  13. Badminton Barbiere, „Wir rasieren alle!“
Livestream von rs1.tv vom Remscheider Rosenmontagszug 2023

Quelle: https://rs1.tv/2023/02/20/rosenmontagsumzug-der-lenneper-karnevalsgesellschaft-2023/

Alexander von Humboldt-Realschule: Aktion für Erdbebenopfer

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In der Alexander von Humboldt-Realschule in Remscheid fanden unter dem Motto „Lasst uns helfen“ eine Reihe von Aktionen statt, bei denen Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gesammelt wurden.

Der Höhepunkt fand in der Mensa statt, als Lehrende, Schülerinnen und Schüler und Eltern gemeinsam internationale Speisen anboten. Für rs1.tv sprach ich mit Schulleiterin Gundula Krüger, den Lehrkräften Sabina Yündem und Mavis Kaya und den SV-Lehrerinnen Nahil Zonji und Mehtap Nazle über diese nachahmenswerte Schulaktion mit Vorbildcharakter.

AvH: Gemeinschaftliche Schulaktion für Erdbebenopfer – Quelle: rs1.tv

WTT: Auszeit – Eine Komödie von Manfred Schild

Die drei Freunde Arthur, Leo und Felix verbringen ihr jährliches Angler-Wochenende im Wald. Die Pandemie ist Vergangenheit, jetzt geht das Leben wieder so richtig los. Davor wollen sich die drei Naturburschen beim Fischen und vertrauten Männerritualen entspannen. Aber wie soll das „Danach“ aussehen? So wie früher, in Stress, Profitzwang und Hektik? Arthur und Leo drängen schon bald zur Rückkehr in die Stadt. Felix verweigert die gemeinsame Abreise und bleibt im Wald. Er beobachtet die Tiere, jobbt für eine Bäuerin und nimmt sich, allen Apellen vonseiten seiner Kumpel zum Trotz, eine Auszeit. Aber es wäre nicht Felix, würde hinter dieser Aktion nicht noch ein anderes Motiv stecken. Eine erfrischende Drei-Männer-Komödie, die sich bei aller Unterhaltsamkeit brisanten gesellschaftlichen Fragen stellt.

Mit:  Björn Lenz, Björn Lukas, Thomas Ritzinger

Regie: Claudia Sowa

Regieassistenz: Leoni Jonczik

Termin: Samstag, 18. Februar 2023 um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid

Kartenreservierung

Kartenvorbestellung entweder per E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de, per Telefon 02191 – 3 22 85 oder online auf remscheid-live.de

Weitere Informationen

Auf der neuen Website vom Westdeutschen Tourneetheater sind weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: www.schauspiel-remscheid.de

Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

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Wolf und DGB Remscheid einig: Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

Nach der Corona bedingten Unterbrechung trafen sich am 02. Februar wieder der DGB Stadtverband Remscheid und der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf zu einem persönlichen Austausch.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen. Die vielen Jahrestage, die in diesem Jahr den Blick 90 Jahre zurück zum Jahr 1933 werfen, erinnern uns nochmal daran, wie verletzlich Demokratien sein können. Gewerkschaften, die Arbeit in Betriebsräten oder Jugend- und Auszubildendenvertretungen sind dabei immer ein gutes Mittel, um demokratische Abläufe auch am Arbeitsplatz zu lernen und die Vorteile zu erleben“ so Sven Wolf.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen.“

Sven Wolf, MdL
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem

„Besonders schmerzlich ist in diesem Jahr der 90. Jahrestag der Zerschlagung der freien Gewerkschaften, an den wir am 2. Mai erinnern werden“, beschreibt Peter Lange, Vorsitzender des DGB Remscheid, seine Sorge. „Demokratie braucht Übung. Genauso ist es mit den Regeln am Arbeitsmarkt und der Mitbestimmung. Wir möchten uns als DGB daher stärker an Schülerinnen und Schüler wenden, um sie bereits in den Abschlussklassen auf diese wichtigen Instrumente aufmerksam zu machen. Dazu haben wir eine Vortragsreihe entwickelt, die wir weiterführenden Schulen angeboten haben.“

„Nur wer seine Rechte als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer kennt, weiß, was erlaubt ist und was nicht. Je unwissender Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden, desto leichter fällt es unseriösen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern das auszunutzen. Auch zur aktuellen wirtschaftlichen Lage haben wir uns ausgetauscht“, berichtet Wolf weiter. „Die massiven Energiekosten, die internationale Konkurrenz gefährden auch in Remscheid Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe. Uns muss endlich die Transformation zu mehr erneuerbarer und damit auch bezahlbarer Energie gelingen. Das sichert Arbeit und den industriellen Kern unserer Wirtschaft. In Düsseldorf gelte ich hier schon als ständiger Mahner, dass die Veränderungen nicht nur im Ruhrgebiet oder dem Rheinischen Revier bevorstehen, sondern auch im Bergischen Land oder Südwestfalen.“ Peter Lange ergänzt: „Inzwischen berichten uns immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus international agierenden Unternehmen von schleichenden Teil- Verlagerungen kleiner Betriebseinheiten wie z.B der Buchhaltung, Entwicklung usw. ins Ausland.  Verfügen Unternehmen weltweit über Arbeitsstätten, werden diese im Kampf um Aufträge und Arbeitsplätze oft gegeneinander ausgespielt. Diese Konkurrenz ist das Gegenteil von Solidarität, für die ich als Gewerkschafter, auch international, stehe.“

Ärztliche und pflegerische Versorgung in Remscheid sichern

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Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 1. März 2023

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Ausschuss hat sich im vergangenen Halbjahr bereits ausführlich mit der ärztlichen Versorgungssituation in Remscheid auseinandergesetzt und sich hierzu mit der Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung ausgetauscht.

Das Durchschnittsalter der Hausärztinnen und Hausärzte in Remscheid liegt bei über 57 Jahren. Fast ein Viertel dieser Ärzteschaft gehört der Altersgruppe der über 65-jährigen an. Remscheid liegt damit über dem altersmäßigen Durchschnitt im Gebiet der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO). Auch wenn aus Sicht der KVNO gegenwärtig die haus- und fachärztliche Versorgung in Remscheid sichergestellt ist, so ist weiterhin absehbar, dass in Remscheid insbesondere Hausärztinnen und Hausärzte fehlen werden.

Bereits im Versorgungsreport 2013 der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wurde darauf hingewiesen, dass voraussichtlich 22 Sitze von Hausärztinnen und Hausärzten im Jahr 2030 in Remscheid zu besetzen sein werden. Der Anteil der Hausärztinnen und Hausärzte im Alter von über 60 Jahren war in keinem Kreis oder kreisfreien Stadt im Gebiet Nordrhein so hoch wie in Remscheid. Dabei wirkt sich in diesem Berufsfeld der demographische Wandel gleich doppelt aus: Das Durchschnittsalter in der Bevölkerung wird älter, so dass der Anteil der Erwerbstätigen sinkt. Gleichzeitig steigt aufgrund der alternden Bevölkerung jedoch der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung.

Das gemeinsame politische Ziel muss es aus unserer Sicht sein, eine flächendeckende, wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung in diesem Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge zu garantieren. Auch aus Gründen der Standortpolitik sollte die Niederlassung von Ärzten gefördert werden, denn sie verbessert die Infrastruktur und schafft Arbeitsplätze.

Für die Erfüllung des sogenannten Sicherstellungsauftrags, also die Gewährleistung des Rechts der gesetzlich Versicherten auf eine angemessene ärztliche Versorgung, sind die Kassenärztlichen Vereinigungen zuständig. In diesem Zusammenhang laufen bereits Maßnahmen gegen den Ärztemangel. So ist die Stadt Remscheid ein Fördergebiet der KVNO, in dem Investitionskostenzuschüsse in Anspruch genommen werden können; bereits drei Kassensitze in Remscheid haben von dieser Chance Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus stellt sich gleichwohl die Frage, ob die Stadt Remscheid die Niederlassung von Hausärztinnen und Hausärzten in Remscheid mit konkreten Maßnahmen unterstützen und fördern kann. Im Mittelpunkt von kommunalen Maßnahmen gegen den drohenden Hausärztemangel dürfte die Frage stehen, wie Remscheid als Standort für eine ärztliche Niederlassung attraktiv gestaltet werden kann. Kinderbetreuung, Bildungs- und Kulturangebote sowie weitere Faktoren, die Lebensqualität schaffen und zu einer guten Infrastruktur gehören, spielen dabei sicherlich eine entscheidende Rolle.

Die Stadt Remscheid führte in Zusammenarbeit mit dem Sana-Klinikum, der Stiftung Tannenhof, der Fabricius-Klinik, dem Arztnetz Bergisch Land und dem Betriebsarztzentrum Remscheid und Umgebung die Kampagne „Komm Doc nach Remscheid“ durch. Mit dieser Kampagne sollte der medizinische Nachwuchs angesprochen und für einen Sitz oder eine Anstellung in Remscheid geworben werden. Dabei wurde über die Möglichkeiten zur Niederlassung und zur Anstellung informiert und für Remscheid als Standort zum Wohnen, Arbeiten und Leben geworben.

Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, wie ein Nachfolgeprojekt – ggf. in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren – umgesetzt werden kann. Dabei sollte nicht nur das ärztliche Personal, sondern es sollten auch die medizinischen und pflegerischen Fachangestellten insgesamt eine Rolle spielen. Wir möchten, dass die Stadt Remscheid auch künftig einen Betrag dazu leisten kann, Remscheid als attraktiven Wohnort und Arbeitsplatz für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal zu positionieren, um dem Fachkräftemangel in diesen Berufen entgegenzutreten. Dazu gehört es auch, Kinder und Jugendliche in Remscheid frühzeitig für diese Berufsfelder zu interessieren.

Für die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 1. März 2023 bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Gibt es rückblickend Ansätze aus der Kampagne „Komm Doc nach Remscheid“, die für die künftige Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs genutzt werden können?
  2. Besteht eine zentrale Anlaufstelle oder bestehen Netzwerke, die Ärztinnen und Ärzte bei Gründung und Betrieb einer eigenen Praxis unterstützen können, beispielsweise durch Fachinformationen, Veranstaltungen, Förderberatungen, Vermittlungen von Kontakten zu Aus- und Weiterbildungsangeboten?
  3. Ist es möglich, in den Schulen gemeinsame Aktionen mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu organisieren, um über Berufschancen in den Bereichen Medizin und Pflege zu informieren und für sie zu interessieren?
  4. Können das RöLab als Lernort für Medizinphysik und/oder andere außerschulische Lernorte dafür genutzt werden, um das Interesse an Tätigkeiten im Bereich Medizin und Pflege zu wecken und zu vertiefen?

gez. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender
gez. Burhan Türken, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege
gez. David Schichel, Fraktionsvorsitzender
gez. Frank vom Scheidt, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege
gez. Sven Chudzinski, Fraktionsvoristzender
gez. Dr. Axel Kolodziej, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege