Besonderer Jahresrückblick: Dr. Manfred Diederichs und die Karikaturen

Ja, der Mann hat seine Fan-Gemeinde. Im März, das wissen die Interessierten, und zwar in JEDEM März, hat Dr. Manfred Diederichs wieder genug Karikaturen gesammelt und ausgewählt, um damit den traditionellen, humorvollen und höchst vergnüglichen Jahresrückblick zu gestalten, den er im Lüttringhauser Rathaussaal kenntnisreich und zuweilen auch mit satirischen Kommentaren versehen selbst gestaltet. Auf Einladung des Kulturkreises im Heimatbund war es am 14. März 2019 wieder so weit. Dr. Manfred Diederichs, Seniorchef des Werkes Dirostahl, präsentierte über zweihundert Karikaturen, die allesamt für einen einmaligen Jahresrückblick sorgten.

Und natürlich der Brexit…

Zu Anfang des Jahres war unser Land regierungslos. Aus einer Karikatursprechblase, die zu einem Beobachter der Berliner Szene gehört, ertönt es: „Ach, ist mir gar nicht aufgefallen.“ Um die problematischen Neuwahlen zu vermeiden, waren einige politische Finessen und noch mehr Hin und Her nötig, die die gezeigten Karikaturen entlarvten und zum Teil auch ad absurdum führten. Zum Ende dieses Blocks durfte die SPD im Düsseldorfer Karneval mitfahren: Im Leichenwagen.

Natürlich war auch die Diesel-Krise Thema. Frei nach Marie-Antoinette durfte man aus so manchem „großem Maul“ folgende Worte vernehmen: „Die Leute können sich keinen Diesel mehr leisten? Sollen halt Benzin tanken!“ Was zur Außenpolitik im Besonderen führte: Die Gelbwesten, Präsident Macrons Verhältnis zu selbigen, Italiens Schwäche in der EU, die eingestürzte Brücke in Genua, was Polen und Ungarn in der EU wollen – alles das wird in den von Dr. Diederichs ausgewählten Karikaturen thematisiert – zum Teil auch drastisch und mit pechschwarzem Humor. Allein die persiflierte EU-Flagge! Aus den 16 Sternen sind Haifischflossen geworden.

Und natürlich auch der Brexit! Wo soll das ganze Theater enden? Ein Karikaturist traf es deutlich und erzeugte innerhalb des Rathaussaales laute Lacher: Theresa May steht am Rednerpult und sagt: „An geraden Tagen bleiben wir drin, an ungeraden nicht.“ Oder der schrottreife englische Double-Decker-Bus. „Kein Problem“, sagt der Fahrer, „alles im Fahrplan.“ Zum Abschluss Frau May als Seiltänzerin, wobei das Seil immer mehr zum Stacheldraht wird.

Was wäre ein Jahresrückblick ohne die Verfehlungen des amerikanischen Präsidenten? Natürlich nicht vollkommen. Sehr schön die Karikatur vom Trump-Besuch in Großbritannien, auf der ein zerstörtes Ladengeschäft zu sehen ist. Der Inhaber dazu: „Es war ein großer, blonder Elefant.“ Auch Trump als Maurer (auch zu sehen als Neandertaler) erzeugte diverse Lacher. Ausgerechnet der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un bringt es auf den Punkt, in dem er nicht unbedingt ein Freund Trumps werden möchte, weil der Präsident seine Verbündeten dermaßen schlecht behandelt…

Klaus Everling (re.) begrüßt die Gäste im Rathaus. | Foto: Judith Bintakies-Schenk – www.juudo-fotografie.de
Klaus Everling (re.) begrüßt die Gäste im Rathaus. | Foto: Judith Bintakies-Schenk – www.juudo-fotografie.de

Zum Schluss noch einmal die Innenpolitik: Warum kann sich Seehofer nicht im Spiegel sehen? Weil sein Ansehen im Keller ist. Söder als Froschkönig lacht dazu. Und wer auf dem Verlierertreppchen als No. 1 rangiert, dürfte auch klar sein. Und man verleiht „Die goldene Wahlschlappe“.

Das waren wieder einmal amüsante neunzig Minuten, für die Klaus Everling dem Referenten im Namen des Kulturkreises herzlich dankte. Und der langanhaltende Beifall bewies eindeutig: Dr. Manfred Diederichs ist ein immer wieder gerne gesehener Gast. Man freut sich schon auf den März 2020.

IGR Remscheid: Neuer U15- Nationalspieler

Für ihre gute Nachwuchsarbeit ist die IGR Remscheid bekannt. Nicht umsonst spielen gleich zwei Mannschaften aus dem Seniorenbereichs in der ersten Rollhockey-Bundesliga. Sowohl die Damen wie auch die 1. Herren liegen aktuell auf Platz zwei in der Tabelle.

Und mit Henry Kulmer steht nun ein weiteres Eigengewächs der IGR auf dem Sprung zur großen Rollhockey-Karriere. An diesem Wochenende wird der junge Remscheider zum ersten Mal in der deutschen U15-Nationalmannschaft auflaufen. Diese nimmt an einem internationalen Turnier in Wimmis (Schweiz) teil, zu dem auch Henry Kulmer berufen wurde.

FC Remscheid verpasst kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf

Heimsieg gegen Heiligenhaus | Niederlage in Holzheim | Sonntag gegen Fischeln

Am Mittwochabend war die Welt beim FCR noch in Ordnung. Zum dritten Mal in Folge gewann der FC Remscheid, diesmal 3:0 gegen die SSVg. Heiligenhaus und alle lagen sich in den Armen. Gedanklich waren alle Akteure schon beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten Holzheimer SG. Mit einem Sieg am Sonntagnachmittag würde der Vorsprung auf die Abstiegsplätze 11 Punkte betragen, was so gut wie den Klassenerhalt bedeuten würde. Doch es kam wie so oft ganz anders!

Auf der tristen Bezirkssportanlage im Neusser Stadtteil Holzheim war von Beginn an irgendwie zu spüren, dass die Aufgabe schwerer wird als erwartet. Team-Manager Mike Zintner war bereits vor der Partie skeptisch aufgrund des großen Kunstrasenplatzes: „Große Kunstrasenplätze liegen uns nicht,“ so der Team-Manager des FCR. Und, er sollte recht behalten. Das Hauptproblem lag jedoch nicht am Kunstrasengeläuf- sondern daran, dass die Bergischen überhaupt nicht an die starke Leistung von Mittwochabend anknüpfen konnten.

Die Partie hätte jedoch einen anderen Verlauf nehmen können, wenn der Unparteiische Ertugrul Usta einen klaren Elfmeter, nach einem Foul an Nico Langels, gegeben hätte. Der Schiedsrichter ließ jedoch zum Unverständnis der zahlreichen Remscheider Anhänger (es wurde sogar ein Fanbus gemietet) weiterlaufen (42.). Nach dem Wechsel nahm das Unheil dann seinen Lauf. In der 51. Minute konnte die FCR Abwehr nicht klären und der Holzheimer Benedikt Hambloch erzielte das 1:0 für die Gastgeber. Erneut Hambloch war es der nach 66. Minuten auf 2:0 erhöhte. Mit Schlusspfiff gelang Kevin Hartmann noch der Ehrentreffer. Der FCR verpasste somit eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf, hat aber immer noch einen Komfortablen „8-Punkte-Vorsprung“ auf die Abstiegsränge.

Am Sonntag, 24. März 2019, kommt der Tabellensiebte VfR Krefeld-Fischeln ins Röntgen-Stadion. Die Krefelder haben mit 39 Punkten keine Chance mehr ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Das gleiche gilt für den Abstiegskampf – mit 39 Punkten ist der VfR so gut wie gerettet. Dennoch sind die Krefelder als sehr stark einzuordnen. Am vergangenen Wochenende ringten die Schützlinge von Trainer Fabian Wiegers dem Aufsiegsaspiranten 1.FC Mönchengladbach ein 1:1-Unentschieden ab. FCR-Trainer Acar Sar nimmt das nur nebensächlich zur Kenntnis: „Wir konzentrieren uns auf unser Spiel. Wir wollen unsere positive Heimbilanz auch am Sonntag weiter fortsetzten!“ Anstoß ist um 15:00 Uhr.

Beratung zur energetischen Gebäudesanierung

Der Fachdienst Umwelt der Stadt berät am Samstag, 23. März, von 10 bis 15 Uhr Eigentümer zur energetischen Gebäudemodernisierung auf der Immobilienbörse der Stadtsparkasse Remscheid in der Hauptfiliale, Alleestraße 76-88. Außerdem informiert er zu den Förderprogrammen von Bund und Land zum Thema energetische Gebäudemodernisierung. Der Fachdienst Umwelt ist auf dem städtischen Gemeinschaftsstand zu finden.

Auf das Budget kommt‘s an

Welche energetischen Maßnahmen können am Gebäude gemacht werden, damit sich der Energieverbrauch verringert, aber keine großen Investitionen notwendig sind? Es können nachträglich die Fenster und Türen zum Beispiel mit Gummidichtungen abgedichtet werden. Ungedämmte Warmwasser- und Heizungsrohre können mit einfachen Manschetten und Dämmschläuchen ummantelt werden. Bei der Heizung kann man schauen, ob die Vorlauftemperatur richtig eingestellt ist. Das sind nur einige Beispiele. Hat man mehr Budget zur Verfügung, können Gebäudebesitzer die oberste Geschossdecke dämmen (wenn der Raum nicht genutzt wird) oder die Kellerdecke dämmen. Oder man überlegt, eine Solarthermie-Anlage für die Bereitstellung von warmem Wasser zu installieren.

Ist das Budget umfangreicher, kann man die Heizung erneuern oder Fassaden oder das Dach dämmen. Der Fachdienst Umwelt berät am Gemeinschaftsstand mit dem Klima-Allianz e.V., welche Sanierungsmaßnahmen zum Budget passen. Im „Dämmstoffkoffer“ kann man die verschiedenen Materialien ansehen und teilweise anfassen. Dämmstoffe werden aus den unterschiedlichsten Materialien (vom Altglas über Vulkangestein bis zur Schafwolle) und Formen (Filz, Platte, Schüttung usw.) hergestellt. Leider gibt es jedoch nicht den idealen Dämmstoff. Synthetische Dämmstoffe stammen meist aus energieaufwendigen Herstellungsprozessen. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind nicht für jeden Einsatzzweck geeignet.

Worte ohne Grenzen

Schülerinnen und Schüler veröffentlichen ihre Texte aus den Schreibwerkstätten mit Rajvinder Singh.

In der Nelson-Mandela-Schule wurde das Buch „Worte ohne Grenzen“ (9,80 Euro, ISBN: 978-3-945763-68-1) vorgestellt, das die gesammelten Erzählungen enthält, die während jeweils fünftägiger Schreibwerkstätten in Gruppenarbeit 2017 und 2018 an verschiedenen Schulen entstanden sind.

Stolz und Vorfreude

Der Stolz, als Autor in einem gedruckten Buch genannt zu sein, stand den meisten anwesenden Schülerinnen und Schülern ins Gesicht geschrieben. Die Aufregung, gleich vor der versammelten Presse posieren und vielleicht sogar Fragen beantworten zu müssen, war spürbar. „Heute Morgen bin ich mit einer riesengroßen Vorfreude zur Schule gefahren“, strahlte auch Schulleiterin Heike Wiegand bei der Begrüßung. Eine Buchpräsentation gehört nicht zum üblichen Schulalltag.

Aus Remscheid sind Schülerinnen und Schüler von Sophie-Scholl-Gesamtschule, Nelson-Mandela-Schule, GHS-Hackenberg und der Albert-Schweitzer-Realschule an dem besonderen Projekt beteiligt. Die Realisierung der Schreibwerkstätten konnte durch Spenden sichergestellt werden. Entsprechend nahmen auch Vertreter der Lux-Stiftung, der Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung, der Lerose-Stiftung und der Volksbank im Bergischen Land an der Buchvorstellung teil und konnten so live feststellen, dass sie in die richtige Richtung investiert haben.

Die Veranstalter der interkulturellen Lesereihe wurden repräsentiert von Laura Pires Rodrigues (Schlawiner) und Wolfgang Luge (Lütteraten). | Foto: Sascha von Gerishem
Die Veranstalter der interkulturellen Lesereihe wurden repräsentiert von Laura Pires Rodrigues (Schlawiner) und Wolfgang Luge (Lütteraten). | Foto: Sascha von Gerishem

Die Idee zu den Schreibwerkstätten kam von den Veranstaltern der interkulturellen Lesereihe, die zweimal im Jahr in Remscheid Lesungen durchführen, wie etwa mit Autorin Lena Gorelik (s. Termine 28. März, 19 Uhr), zu denen u.a. die Lütteraten und die Schlawiner gehören.

Wolfgang Luge, der dem Beirat der Lütteraten angehört und die Schreibwerkstätten organisiert hat, lud den ehemaligen Stadtschreiber von Remscheid (2004), Rajvinder Singh, zu diesem Projekt ein. Dem im Bergischen Land bestens vernetzten Autor ist es in Teilen geschuldet, dass sich das Projekt so rasant auf weitere Schulen ausweitete.
„Ich bin ja aus Berlin angereist – der Schüler, der von weit herkommt“, lacht Singh. Bildung dürfe nicht das bleiben, was sie gestern war, da sich auch das Leben und die Umwelt ständig verändert. 1993 legte Singh dem Autoren Samuel Huntington („Zusammenprall der Zivilisationen“) einen „Dialog der Kulturen“ nah, weil aus einem Dialog das Leben entstanden sei. „Wenn die Sonne auf Eis trifft, wird daraus Wasser, und in Wasser entsteht Leben. Hätten Mama und Papa nicht zunächst gedanklichen Dialog gehabt, dann körperlichen, wären wir nicht da.“

Begeisterte Lernende

Timo Chen (15) ist der Meinung, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Chance auf eine solche Schreibwerkstatt erhalten solle, auch weil es viel Freude mache. Noah-Senzo Obradovic (16) hat festgestellt: „Manche Dinge kommen uns fremd vor, etwa weil es wie in Indien viele verschiedene Sprachen gibt, aber eigentlich sind die Grenzen nur im Kopf.“ – „Trennen uns die Grenzen, oder führen sie uns zusammen?“, entgegnet Rajvinder Singh. „Wir haben alle physikalische Grenzen, wenn ich neben Slobodan stehe, bin ich so winzig, und Sprache ist der Weg, um diese Grenzen zu überwinden.“

Kolpingsfamilie: Wochenendreise zu sehenswerten Orten

Die Studienreisen mit dem Präses der Kolpingsfamilie, Hans Jürgen Roth, erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Zuletzt ging es im Oktober 2018 für acht Tage nach Kreta, um einer mehr als 5000 Jahre alten Hochkultur zu begegnen. Es gab auf dieser Reise minoische Paläste, byzantinische Kirchen und Klöster, gastliche Bergdörfer, geschichtsträchtige Festungen und imposante Höhlen zu entdecken und zu erleben.

Auf vielfachen Wunsch

„Immer wieder wurde ich gebeten, doch auch mal eine kürzere Reise anzubieten, preiswerter und auch mal für Leute mit Flugangst“, berichtet Pfarrer Roth. Unterstützt durch das Kolpingswerk Köln hat Pfarrer Roth gemeinsam mit dem Reiseunternehmen so eine Wochenendreise zu sehenswerten Erlebnisorten organisiert, die nicht weit von hier sind und kulturelle Höhepunkte rechts und links des Rheins aufgenommen. Heraus kam eine Fernbusreise vom 24. bis 26. Mai 2019, die Mainz zum Standort gewählt hat, um von dort Klöster, Frankfurt und von Bischöfen und Drachen zu erfahren.

24. Mai: Klöster & Wein

Um 8 Uhr startet der Bus in Remscheid. Es geht zunächst zur Benediktinerabtei Maria Laach in der Vulkaneifel. Bei einer Führung lernt man die hochmittelalterliche Klosteranlage kennen, die heutzutage vielfältig auftritt, um auch wirtschaftlich bestehen zu können. Besonders interessant kann der Besuch der historischen Jesuitenbibliothek werden. Von dort geht es weiter zum Kloster Eberbach im Rheingau. Dort wird auch Weinbau betrieben. Von der Qualität des Rheingauer Rieslings kann man sich bei einer Probe in der modernen Vinothek des Klosters überzeugen. Anschließend geht es weiter zum Hotel am Rande der Mainzer Altstadt. Abends wird im Restaurant ein gemeinsames Abendessen eingenommen.

25. Mai: Neues, altes & neues altes Frankfurt

Frankfurt, die Mainmetropole (nicht zu verwechseln mit der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden), ist nicht nur wegen seiner Börse und des Bankenviertels bekannt. Frankfurt bietet eine große kultureller Vielfalt und eine lange und bewegte Geschichte, die von den Kelten über die Römer zu den Karolingern führte, unter denen im Herzen der heutigen Altstadt eine erste Kaiserpfalz mit Pfalzkapelle entstand. Jede nachfolgende Epoche hinterließ eigene Spuren. Nach der Zerstörung der Altstadt im Zweiten Weltkrieg folgte der Wiederaufbau. Im stetigen Wandel prägt der jeweilige Zeitgeschmack der Nachkriegszeit das Bild der Altstadt bis heute. Eine Tour durch die neue Altstadt erläutert das Konzept der Rekonstruktion und Geschichte einiger Bauten anhand exemplarischer Häuser.

Am Nachmittag geht es weiter per Boot auf dem Main, entlang der Skyline von „Mainhattan“ und dem Museumsufer bis zum Westhafen und wieder zurück. Abends gehts zurück ins Hotel.

26. Mai: Von Bischöfen und Drachen

Nach dem Sonntagsfrühstück geht es nach Limburg an der Lahn. Im Dom gibt es einen kleinen Überblick über die Geschichte. Mittagessen gibt es in einer Pizzeria, in der der „Limburger Protzbischof“ bereits gerne mit Gästen speiste.

Vor der Rückkehr nach Remscheid geht es noch ins Siebengebirge zum Drachenfels. Mit der Drachenbergbahn geht es hinauf zur komplett erneuerten Aussichtsplattform mit Ausflugslokal.

Anmeldeinformationen

Die Studienreise kostet, inklusive Reiserücktrittsversicherung und Reiseabbruchversicherung mit Selbstbehalt, 419 Euro pro Person im Doppelzimmer, ein Einzelzimmer kostet 70 Euro Zuschlag. Ausführlichere Informationen gibt es beim Kolpingspräses Hans Jürgen Roth, Alte Straße 9, Remscheid oder per E-Mail an hj.roth@t-online.de. Anmeldungen sind bis spätestens 21. März 2019 möglich.

Kulturkreis.jetzt: Foto-Exkursion mit Spaß- und Lernfaktor

Die erste Foto-Exkursion des neuen Kulturkreises im Heimatbund Lüttringhausen Anfang März 2019 statt. Die „juudo-fotografie“ hatte dazu mit Dr. Heinz-Eberhard Boden als Tutor in das Deutsche Werkzeugmuseum eingeladen.

Den Teilnehmern wurde zunächst ein bisschen Theorie zugemutet, schnell jedoch wurde anhand von Beispielen gezeigt, wie man – gerade in diesem außergewöhnlichen Museum – zu neuen, spannenden Fotos kommen kann. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert und freuen sich schon auf die weiteren Foto-Exkursionen in diesem Jahr.

Vier Einbrüche entdeckt

Die Polizei nahm im bergischen Städtedreieck vier Einbrüche auf.

Wuppertal

In Wuppertal gelangten Unbekannte in eine Wohnung an der Heckinghauser Straße. Die Tat spielte sich am 14.03.2019, während des
Vormittags ab. Gestohlen wurde eine Brieftasche. An der Heinrich-Böll-Straße brachen Straftäter eine Wohnung auf und stahlen im Laufe des 14.03.2019, Ringe.

Remscheid

In Remscheid kam es am 04.03.2019, gegen 04.00 Uhr, zu einem Einbruch in eine Gaststätte an der Straße Alter Markt, bei dem die Täter
technische Gegenstände stahlen.

Solingen

In Solingen versuchten Unbekannte einen Keller an der Hofstraße zwischen dem 13.03.2019 und dem 14.03.2019, aufzubrechen.

Hinweise an die Polizei

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.

Schützen Sie Ihr Eigentum. Lassen Sie sich von der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0202/284-1801 zum Thema Einbruchprävention beraten.

www.blaulicht-wuppertal.de | www.blaulicht-remscheid.de

Remscheid brummt im Netz

Neue Ebene im Geo-Datenportal der Stadt Remscheid zeigt für Insekten interessante Blühflächen.

Eine besondere Neuerung im Geo-Datenportal der Stadt Remscheid unterstreicht die Wichtigkeit und hohe Bedeutung von Insekten auf das Leben der Menschen. Unter dem Dach der Initiative „Remscheid brummt“, geht es um weit mehr als um Honig, nämlich auch um den Erhalt der Artenvielfalt und darum die Bevölkerung umfassend für die Unverzichtbarkeit der Insekten zu sensibilisieren.

Interessant für Ausflüge

Im altbekannten Geoportal der Stadt Remscheid ist der Punkt „Remscheid brummt“ neu entstanden. Dort werden ab sofort Orte gesammelt und geographisch verortet, die dem Insektenschutz dienen, wie renaturierte Flächen, geeignete Insektenhotels, Blumenwiesen mit passendem Nahrungsangebot oder auch Streuobstwiesen. Mit gelben Punkten sind auf der virtuellen Karte Orte markiert, auch auf Kita- oder Schulgelände. Durch Klicken auf eine gelbe Markierung erhält man weitergehende Informationen, wie Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund erklärt: „Man erhält eine Info, was man dort sehen kann, also etwa besondere Tiere oder besondere Pflanzen, und welche Besuchsmöglichkeiten es für die Orte gibt. Bei uns in der Naturschule Grund entstehen ja Kosten, wenn ich in die Landschaft gehe, dann ja eher nicht.“

In Klausen gibt es eine Reihe von Obstwiesen, zwei sind als „Stadtteilobstwiesen Klausen“ eingetragen: „Und eine davon ist die vom Leibniz-Gymnasium“, präzisiert Liesendahl.
Neben dem Naturerlebnisgarten der Naturschule, in dem es Honigbienen und ein Insektenhotel inmitten zahlreicher Wildpflanzen gibt, ist auch die Hochspannungstrasse „Im Grund“ hinterlegt. Es werden mehr Flächen benötigt, die nicht komplett Wald sind. Die Naturschutzbehörde fand unter den Hochspannungsleitungen Flächen, die nicht bewaldet sein dürfen. Teilweise wurde großflächig der Boden weggeschoben und eine neue Lebewelt geschaffen.

„Theoretisch könnte auch jemand auf die Idee kommen seinen besonders insektenfreundlichen Garten anderen vorführen zu wollen, der kann sich auch mit eintragen lassen. Und am besten wäre es, wir hätten am Ende flächendeckend diese besonderen Orte“, hofft der Diplom-Biologe.

Mehr: www.remscheid-brummt.de

Weltfrauentag im Flair-Weltladen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen rund um die Vorsitzende Dr. Gerhilt Dietrich lud am Weltfrauentag in den Flair-Weltladen. Rund 25 Besucher, darunter Lüttringhausens stellvertretender Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser (SPD), folgten der Einladung und sahen den Film „Ayanda“, der den schwierigen Weg der südafrikanischen Protagonistin aufzeigt, eine Kfz-Werkstatt für Oldtimer gegen den Widerstand des Patriarchats zu etablieren.

Karneval klirrten die Gläser

Der Rosenmontagssturm Bennet sorgte für einen Anstieg der Renovierungskosten in der evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen, indem er eines der Kirchenfenster über dem Seiteneingang der Südseite aus der Laibung gedrückt hat. Der alte Gussfensterrahmen ist an mehreren Stellen gebrochen, die Reparatur desselben ist sehr schwierig und kostspielig. Begünstigt wurde der Sturmschaden dem Anschein nach durch die Bauarbeiten, bei der der behauene Sandsteinrahmen, die Laibung, ausgetauscht wurde.

Vollsperrung der Remscheider Straße

Von Freitag, 22. März ab 17 Uhr, bis Samstag, 23. März gegen 19 Uhr, wird die Remscheider Straße in Höhe des Teilstückes Einmündung Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer voll gesperrt, weil ein ortsansässiges Unternehmen eine Lieferung per Schwerlastkran erhält.

Eine Umleitung über die Ronsdorfer Straße und die Haddenbacher Straße wird ausgeschildert. Die Zufahrt zur LKW-Waschstraße wird weiterhin möglich sein.

Quelle: Stadt Remscheid

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