Krombergs Nikolaus Weihnachtsmarkt – to go!

Neuauflage des Erfolgsformates „Weihnachtsmarkt to go“ am Hotel Kromberg in Lüttringhausen – alles nur zum Mitnehmen.

Wie man aus der Not eine Tugend macht, zeigt Gastronom Markus Kärst in der Pandemie bereits seit dem Frühjahr. Sein neues, am 1. Advent erfolgreich gestartetes Format „Weihnachtsmarkt to go“ feiert bereits diesen Sonntag, am Nikolaustag, Fortsetzung. Idee dahinter: Alle Speisen sind ausschließlich zum Mitnehmen gedacht, ein Verzehr vor Ort ist nicht erlaubt.

Die Auswahl bei der Nikolaus-Edition vom Lüttringhauser Weihnachtsmarkt to go ist größer geworden. Neben dem Kromberg’schen Stremellachs gibt es nun auch Krombergs Currywurst. Sweet & Tiny serviert wieder eine große Auswahl an Crêpes. Zudem werden Kaffee, Glühwein und Kinderpunsch angeboten.

Klein aber fein: Der "Weihnachtsmarkt to go" vom Hotel Kromberg in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem
Klein aber fein: Der „Weihnachtsmarkt to go“ vom Hotel Kromberg in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem

DJ Marcel Filodda beschallt die mit Abstand wartenden Weihnachtsmarktbesuchenden mit Nikolausliedern und Arunava Chaudhuri hat den Nikolaus überredet ebenfalls vorbeizuschauen. Mit der Rute achtet der Heilige Mann auf die Einhaltung von Mindestabstand, Maskenpflicht und Hygienebestimmungen. So kann sich allein das adventliche Gefühl verbreiten.

Weihnachtsmarkt am Nikolaustag

Der Weihnachtsmarkt to go findet wieder am Hotel Kromberg statt, Kreuzbergstraße 24 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen. Er öffnet am 6. Dezember von 13 bis 18 Uhr seine Pforten. Wir wünschen perfekte adventliche Unterhaltung.

Städtische Dienststellen bleiben zwischen Weihnachten und Silvester zu

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Remscheid bleiben aus Gründen der Kostenersparnis von Montag, 28. Dezember, bis Mittwoch, 30. Dezember, geschlossen. Die Öffentliche Bibliothek mit Ausleihe und Stadtteilbibliotheken bleibt auch Samstag, 2. Januar, zu. Alle Dienststellen sind ab Montag, 4. Januar, wieder auf den zu Coronazeiten üblichen Wegen erreichbar.

Ausgenommen von der Schließung sind das Jobcenter und der Betrieb des Wertstoffhofs der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an der Solinger Straße (www.tbr-info.de/wertstoffhof.html). Auch für die Abfallsammlung und die Straßenreinigung gilt uneingeschränkter Dienstbetrieb.

Not- und Bereitschaftsdienste

  • Die Friedhofsverwaltung ist von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auf den Friedhöfen werden Bestattungen zu den üblichen Zeiten (9 – 14 Uhr) durchgeführt.
  • Im Standesamt steht nur zur Beurkundung von Sterbefällen jeweils von 9 bis 12 Uhr ein Notdienst zur Verfügung.
  • Die Bereitschaftsdienste der Unteren Wasserbehörde, des Allgemeinen Sozialdienstes, der Wohnungsnotfälle sowie des Ärztlichen Dienstes können im Bedarfsfall über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 24 00 erreicht werden.

Outdoor-Weihnachtsgottesdienst am 24. Dezember noch nicht genehmigt

Der geplante Outdoor-Weihnachtsgottesdienst mehrerer Gemeinden am 24. Dezember auf dem Schützenplatz ist nach den gestrigen Vereinbarungen zwischen dem Land NRW und den Landeskirchen (https://news.ekir.de/inhalt/regelungen-in-vier-bundeslaendern/) grundsätzlich bis zu einer Personenzahl von 500 genehmigungsfähig. Diese grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit hat die Remscheider Stadtverwaltung gestern mit den Vertretern der Kirchen mündlich erörtert.

Eine Genehmigung wurde – entgegen der medialen Berichterstattung – bisher noch nicht erteilt. Hierzu müssen zunächst das Hygienekonzept und das Verkehrskonzept gemäß der Vorgaben der Coronaschutzverordnung vorgelegt werden.

04.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 229 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.124 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.854 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 41 Menschen sind leider verstorben.

Aufgrund einer technischen Umstellung vermeldet das RKI derzeit Zahlen, die teilweise aktuell und teilweise schon 1-2 Tage alt sind. Die dargestellte 7-Tages-Inzidenz von 111,4 stimmt nicht mit den gemeldeten Zahlen überein. Das Landeszentrum Gesundheit hat mitgeteilt, dass die Zahlen im Laufe des Tages aktualisiert werden. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 783 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Sporthalle West wird Standort für das Impfzentrum in Remscheid

Das Land NRW hat entschieden, dass in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW Impfzentren aufgebaut werden müssen, um in einer ersten Stufe der Impfstrategie des Bundes und der Länder besondere (vom Ethikrat und der Ständigen Impfkommission definierten) vulnerable Personengruppen vor der COVID-19-Viruserkrankung zu schützen, die kritische Infrastruktur in der Pandemie zu stabilisieren und mit einer beginnenden Durchimpfung der Bevölkerung die Pandemie einzudämmen. Demnach ist in Remscheid ein Impfzentrum in Betrieb zu nehmen und Massenimpfungen nach Erhalt des Impfstoffs (ggfs. bereits im Dezember 2020) vorzunehmen.

Das Land NRW trägt die Verantwortung für die operative Vorbereitung und Umsetzung von Impfzentren und mobilen Teams und hat für alle Kommunen in NRW die einheitlichen, verbindlichen Infrastrukturvorgaben zum Aufbau von Impfzentren erarbeitet, nach denen sich die Stadt Remscheid bei der Auswahl des Standortes zu richten hat. Die Stadt Remscheid hat eine geeignete Liegenschaft zu Verfügung zu stellen, in denen sie die Impfstellen gemäß den verbindlichen Infrastrukturvorgaben des Landes einrichten muss.

Wie vom Gesundheitsministerium des Landes NRW kommuniziert, werden das Land und der Bund jeweils 50 % der Kosten zur Errichtung und zum Betrieb zunächst jeweils eines Impfzentrums pro Kreis und kreisfreier Stadt tragen.

Bei den zu errichtenden Impfzentren muss es sich um lernende und aufbaufähige Strukturen handeln – je nach mengenmäßiger Verfügbarkeit eines Impfstoffes und Interesse an einer Impfung – müssen die Strukturen anpassungsfähig sein (d.h. der gewählte Standort muss Erweiterungsmöglichkeiten haben).

Das Land NRW nennt Beispiele für mögliche Gebäude:

  • große, feststehende Gebäude (z.B. Turnhallen, Messehallen, Konzerthallen, Jugendherbergen, Kliniken, Kirchen)
  • Mobil aufbaubare Strukturen (z.B. Festzelt, Baucontainer, mobile Ressourcen aus dem Bevölkerungsschutz / Katastrophenhilfe / Sanitätsdienst BW / Nothilfe NGOs )

Pro 70.000 Einwohner*innen soll eine Impfstraße errichtet werden. Remscheid benötigt daher in dem Gebäude mind. 2 Impfstraßen bzw. Erweiterungsmöglichkeiten auf max. 4 Impfstraßen, falls phasenweise höhere Durchläufe erreicht werden müssen.

Nach den vorliegenden Vorgaben und Informationen von Bund und Land muss nach der Impfstrategie in der ersten Phase (Impfzentrum und mobile Impfteams) von ca. 20 % der Gesamtbevölkerung der Stadt Remscheid (vulnerable Bürger*innen und Personen aus der kritischen Infrastruktur) ausgegangen werden. Das Impfzentrum soll ca. bis Mitte des Jahres 2021 betrieben werden.

Aufstellung der verbindlichen Infrastrukturvorgaben gemäß der „Skizze zur Impforganisation in Nordrhein-Westfalen (Stand 24.11.2020)“  

In Rede stehende Standorte/Gebäude:

  • Schule Hölterfeld
  • ehemalige katholische Grundschule am Stadion Lennep
  • Sinn-Leffers (Alleestraße)
  • Schützenplatz (Zelt, Module)
  • Sporthalle 4 Hackenberg mit Zelt auf dem Parkplatz davor
  • Große Sporthalle Hackenberg
  • Halle West
  • Halle Neuenkamp
  • Sporthalle Klausen
  • leerstehender Real-Markt Alleecenter
  • leerstehender Aldi
  • Eventarena Handelsweg

Anforderungen/Merkmale:

  • gute Erreichbarkeit (Patienten, Personal, Material)
    • Parkplätze
    • Abstellplatz Fahrräder
    • ÖPNV
  • behindertengerechter Zugang / Barrierefreiheit innerhalb und außerhalb des Gebäudes
  • separate Anlieferungsfläche und Stellplatz für Kühl-LKW
  • Möglichkeiten für polizeilichen Schutz des Gebäudes
  • Sicherung der Gebäudezugänge während des Impfbetriebs
  • Sicherung des Gebäudes außerhalb des Dienstbetriebs
  • Sicherung der Materialien und Impfstoffe
  • Arbeitsschutz: Umsetzung des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln möglich
  • Infektionsschutz: Gewährleistung von Infektionsschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Querinfektionen sowohl im Impfzentrum als auch bei Zugang und Abgang aus dem Impfzentrum
  • Technik: Kühlsystem (2-8 Grad aufstellbar, Telefon- und Internetanschluss, Adäquate Beleuchtung
  • Anschlüsse: Stromzufuhr (ggfs. auch für Ultratiefkühlschränke) sowie Notfallplan im Falle eines Netzausfalls
  • Wasser/Abwasser
  • Wärme
  • Raumhygiene (sachgerechte Abfallentsorgung, leicht zu reinigende / desinfizierende Flächen / gute Belüftung
  • abschließbare Räume (z.B. Materiallager mit Ultratiefkühl-Möglichkeit für Impfstoffe)
  • Raum für Impfstoffaufbereitung
  • Personalräume, Büroraum, Umkleideräume; ggfs. Trennwände
  • Sanitäre Anlagen (Personal und Besucher*innen)
  • Warteräume
  • Einbahnstraßensystem für Impflinge als zwingendes Erfordernis
  • Verfügbarkeit des Gebäudes über mind. 6 Monate ab sofort

Entscheidung

Da die Standortentscheidung vom Gesundheitsministerium NRW bis zum 30.11.2020 für die Herrichtung eines den Vorgaben des Landes entsprechenden Standortes bis zur Betriebsbereitschaft des Impfzentrums am 15.12.2020 zeitnah zu treffen war, hat der Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid eine Unterarbeitsgruppe eingesetzt. Die Unterarbeitsgruppe mit den Fachakteuren der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, der Polizei, des Gebäudemanagements, der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid, des Gesundheitsamtes und des Sportamtes hat nach Beratung und Prüfung dem Krisenstab einen Standortvorschlag aus den in Remscheid in Frage kommenden Standorten vorgelegt und eine Bewertung mit einer Entscheidungsmatrix vorgenommen. Der zunächst ins Auge gefasste Standort war der Sporthallenkomplex Hackenberg in Remscheid-Lennep.

Durch von dem Rollhockey-Sportverein IGR e.V., dem Sportbund Remscheid und politische Parteien vorgetragene Bedenken (bei einer möglichen durch das Land NRW zu verordnenden Wiederaufnahme des Vereinssports zu einem aus heutiger Sicht noch unbestimmten Zeitpunkt in 2021 hätte diese Sportart mit zwei Bundesligamannschaften keine alternativen Trainings- und Spielmöglichkeiten in anderen Sporthallen durch ungeeignete Hallenböden und die fehlende Möglichkeit, für einen sicheren Trainings- und Spielbetrieb die zwingend erforderliche Bande aufzubauen) hat die Unterarbeitsgruppe auf Bitte der Stadt Remscheid eine erneute Überprüfung der in Rede stehenden Standorte vorgenommen, da die Akzeptanz des endgültigen Standortes des Impfzentrums in der Gesamtbevölkerung als ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Umsetzung der Impfstrategie in Remscheid anzusehen ist.

Nach erneuter Beratung und unter Berücksichtigung von zusätzlichen Maßnahmen für die Eignung des Standortes nach den Vorgaben des Landes NRW konnte heute im Krisenstab eine Entscheidung zugunsten der Halle West in Reinshagen getroffen werden.

Für die Eignung der Halle West als Impfzentrum werden folgende Maßnahmen umgesetzt, um in der Standortbewertung mit dem Standort Hackenberg gleichzuziehen:

  • Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung und Parkverbote im Umfeld der Halle West
  • Verlagerung der Rats- und Ausschussitzungen in die Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule mit baurechtlicher Genehmigung
  • Heranführung des ÖPNV an die Halle West
  • Verlegung des pflichtigen Schulsportes der Halle West in den Sporthallenkomplex Hackenberg; Sicherstellung der Schülerbeförderung für die Dauer des Betriebs des Impfzentrums
  • Verlegung des in der Halle West ansässigen Vereinssports in alternative Sportstätten, sobald sein Betrieb wieder aufgenommen werden darf
  • Sicherung von Objekt und Gelände

03.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Damit gibt es insgesamt 2.100 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 41 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.100
Fälle/100.000 EW1.886,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW139,2
Todesfälle41
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW138,04
Aktualisierung03.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

02.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden.

Damit gibt es insgesamt 2.064 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 41 Menschen sind leider verstorben.

Fälle2.064
Fälle/100.000 EW1.853,8
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW137,4
Todesfälle41
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW137,74
Aktualisierung02.12.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Lennep: Klingender Adventskalender

„Dieses kulturarme Jahr soll nicht so kulturarm zu Ende gehen. Deshalb haben meine Frau Hae Min Geßner und ich einen klingenden Adventskalender ins Leben gerufen, unterstützt von der evangelischen Kirchengemeinde Lennep“, schreibt Johannes Geßner. Seit heute Früh gibt es jeden Tag um 8 Uhr morgens ein neues Türchen mit einer musikalischen Überraschung von Klassik bis Pop.

„Mit diesem Projekt unterstützen wir einige freischaffende Künstler, denen gerade in der sonst so geschäftigen Adventszeit die Auftritte weggebrochen sind“, so der Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Mit dabei sind Hae Min Geßner, die Band Framework, Tom Daun, Meike Krautscheid, Dominik Schneider und Jörg Hilbert.

Zur Playlist, die man gleich kostenlos abonnieren kann, geht es hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMi5buGX-_YmDkced-za0B2OdEhapsv9I

Detlef Franzen war Hartkopfs Schatten

Am 3. November 2020 konnte aufgrund der Pandemie nur ein kleiner Personenkreis der Remscheider SPD an der Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag vom ehemaligen Oberbürgermeister Willi Hartkopf teilnehmen. Eine Feierstunde und der Austausch von Erinnerungen mit Wegbegleitenden des damaligen SPD-Vorsitzenden und Ehrenbürgers der Stadt Remscheid wäre den Genossen lieber gewesen.

Zu den Personen, die Willi Hartkopf besonders nahestanden, gehört Detlef Franzen. Der Kieler wurde 1936 in einen sozialdemokratischen Haushalt hineingeboren, seine Eltern engagierten sich sofort nach dem Krieg wieder in der SPD. Vor einigen Wochen besuchte Ulla Wilberg, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte-Hasten, den langjährigen Weggefährten von Remscheids Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürgers Willi Hartkopf.

Vier Jahrzehnte Hindenburgstraße

Mit obligatorischem Corona-Abstand sitzt Wilberg Detlef Franzen in seinem gemütlichen Wohnzimmer gegenüber und folgt seinen Erzählungen. Bekannt sind sie aus gemeinsamen Zeiten in der Alt-Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport & Verkehr (ÖTV). Nun lebt der Pensionär und Witwer seit über 40 Jahren in einer großen Altbauwohnung in der Hindenburgstraße. An den Wänden hängen signierte Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen aus seiner aktiven Zeit als persönlicher Referent von Willi Hartkopf.

Nach der Schule absolvierte Detlef Franzen eine Ausbildung bei der Post und trat schon früh in die Deutsche Postgewerkschaft ein. Viele Jahre besuchte er gewerkschafts- und bildungspolitische Seminare, wodurch er neben dem Beruf eine umfassende Bildung erlangte und auf vielen Themengebieten geschult wurde. Hier lernte er Rhetorik und das politische Handwerk von der Pike auf.

Detlef Franzen traf Willi Hartkopf auf einem der vielen gemeinsamen Gewerkschaftslehrgänge. Als Hartkopf Oberbürgermeister der Stadt Remscheid wurde, holte er Detlef Franzen als persönlichen Referenten in sein Büro, dort war er dann zehn Jahre lang, von 1970 bis 1980, als Organisator und Ghostwriter tätig. Nach der damaligen Gemeindeverfassung war der Oberstadtdirektor Chef der Verwaltung und das Amt des Oberbürgermeisters ehrenamtlich. Hauptberuflich war Willi Hartkopf Kreis-Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV heute ver.di).

Zwei Leidenschaften: Die Musik und das Bergwandern

Lange spielte er die Es-Klarinette im Hilgener Orchesterverein, aber auch in diversen anderen Musikvereinen, wie in der Remscheider Schützenkapelle. Heute widmet er sich seiner 1000 Schallplatten umfassenden Sammlung, vor allem dem Jazz.

Als Mann an der Seite des Oberbürgermeisters durfte Detlef Franzen viele Prominente kennenlernen. Darunter 1979 auch Helmut Schmidt. Nach der aufregenden Zeit im OB Büro arbeitete Detlef Franzen bis zu seiner Pensionierung bei der Stadtverwaltung, zum Schluss als Leiter des Amtes für Wohnungswesen.

Das SPD-Parteibuch von Detlef Franzen mit Autogrammen von Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück und Hannelore Kraft. Foto: SPD Remscheid
Das SPD-Parteibuch von Detlef Franzen mit Autogrammen von Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück und Hannelore Kraft. Foto: SPD Remscheid

Zum Schluss zeigte der über 80-jährige Genosse Franzen sein SPD-Parteibuch. Darin haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit!

Wolf: Elternbeiträge während Quarantäne in der Kita erlassen

„Die Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Wochen verschärft, die Infektionszahlen steigen auch in den Kindergärten rasant. Mitte November waren 759 Einrichtungen ganz oder teilweise geschlossen, zudem sind zahlreiche Plätze in der Kindertagespflege betroffen.“ berichtet der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf. 

„Für viele Eltern heißt es: Kita zu, was nun? Auf jeden Fall nicht noch Beiträge zahlen! Das muss unsere Antwort sein. Wir wollten bereits in der letzten Woche das Thema mit einem Eilantrag auf die Tagesordnung der Plenarsitzung bringen. Dieser Antrag ist leider nicht zugelassen worden. Während der Corona-Quarantäne entfällt die Bildungs- und Betreuungsgarantie für zehntausende Kinder in NRW. Wir dürfen diese Eltern und Kinder nicht im Stich zu lassen. Denn: Die in der Regel 14-tägige Corona-Quarantäne stellt für sie eine emotionale und zudem finanzielle Belastung dar. Wir fordern daher, die Elternbeiträge im Bereich der Kita und der Kindertagespflege für den Zeitraum einer behördlich verfügten Quarantäne durch das Land zu erstatten.“

#sternendorf – 01.12.2020: Ursula Horn

Unsere Leserin Ursula Horn hat Fotos ihrer wunderbaren Adventsdeko rund ums Haus eingesandt. Da keimt adventliche Stimmung auf.

Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn

Sie gestalten das Sternendorf

Senden Sie Fotos Ihrer Adventsdekorationen ein, entweder per Facebook, per Instagram, per Twitter oder per E-Mail an redaktion@luettringhauser.de, und wir veröffentlichen Ihre Fotos als Teil des Sternendorfs unter www.sternendorf.de.

01.12.2020: Neuinfektionen an Schulen

Seit vergangenem Wochenende sind diese Schulen neu von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Alexander-von-Humboldt Realschule, Klasse 7a plus Kurse, 17 Schülerinnen und Schüler
  • Hauptschule Hackenberg/Teilstandort Wilhelmstraße, Kurs 10 a-2, 12 Schülerinnen und Schüler
  • Leibniz-Gymnasium, Kurs Q2, 27 Schülerinnen und Schüler
  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs HH20d, 21 Schülerinnen und Schüler
  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs EH20B, 16 Schülerinnen und Schüler