Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Gestern Abend (28.09.2021, gegen 18:15 Uhr) kam es auf der Westhausener Straße in Solingen zu einem Unfall mit einem Schwerverletzten.

Ein 45-jähriger Remscheider war mit seiner Honda auf der Westhausener Straße in Richtung Remscheid unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Kraftfahrzeug verlor. Er prallte in einer Kurve gegen die Leitplanke und kam in der Folge zu Fall.

Zeugen leisteten dem Verletzen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe, die ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus brachten.

Das beschädigte Krad musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von etwa 1000 Euro. (weit)

Unfall in Solingen-Mitte – 83-jähriger verstorben

Gestern (24.09.2021), gegen 14:05 Uhr, kam es auf der Straße Werwolf in Solingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 83-Jähriger verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Mercedes. In der Folge prallte er gegen den auf der Gegenfahrbahn verkehrsbedingt wartenden Mercedes eines 77-Jährigen. Der Rettungsdienst brachte den 83-Jährigen unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus, wo er letztlich verstarb. Seine 71-Jährige Beifahrerin sowie der 77-Jährige blieben bei dem Unfall unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn gesperrt werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen, um die Ursache zu klären. (sw)

Erste Sitzung des Polizeibeirats im Polizeipräsidium Wuppertal

Am Dienstag (21.09.2021) begrüßte Polizeipräsident Markus Röhrl die Mitglieder des neuen Polizeibeirates bei der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu ihrer Sitzung im Polizeipräsidium. Der Beirat setzt sich aus insgesamt elf Mitgliedern (davon sechs aus Wuppertal, drei aus Solingen, zwei aus Remscheid) zusammen. Die Mitglieder wurden aus den Stadträten der drei bergischen Großstädte gewählt und spiegeln die kommunalen Mehrheitsverhältnisse in den dortigen Gremien wider. Vorsitzender des Polizeibeirats ist Herr Mathias Conrads.

Der Polizeibeirat ist nach dem Polizeiorganisationsgesetz NRW Bindeglied zwischen Bevölkerung, Selbstverwaltung und Polizei. Er soll das vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihnen fördern, die Tätigkeit der Polizei unterstützen sowie Anregungen und Wünsche der Bevölkerung an die Polizei herantragen. Darüber hinaus berät der Polizeibeirat mit dem Polizeipräsidenten polizeiliche Angelegenheiten, die für die Bevölkerung oder für die Selbstverwaltung von Bedeutung sind. Er ist u. a. vor der Schaffung sozialer Einrichtungen, vor der Planung baulicher Maßnahmen sowie vor der Einrichtung oder Auflösung von Polizeiinspektionen oder Polizeiwachen zu hören.

Stadt Solingen sucht Reserve-Wahlhelfer*innen

Auch für die Bereitschaft gibt es eine Entschädigung

Für die Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, sucht die Stadt Solingen noch Reserve-Wahlhelfer*innen. Sie werden entweder bis zum Wahltag einberufen oder sollten am Wahltag ab 7 Uhr für einen möglichen Einsatz im Wahllokal abrufbereit sein, falls andere Wahlhelfer*innen krankheitsbedingt ausfallen.

Für die Bereitschaft gibt es 21 Euro und für den tatsächlichen Einsatz als Beisitzer 50 Euro. Die Stadt Solingen freut sich auch über erfahrene Wahlhelfer*innen, die sich den Posten als Wahlvorsteher*in oder Schriftführer*in zutrauen.

Interessierte müssen 18 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Gerne können sich die Wahlhelfer*innen telefonisch unter 0212 – 290 2372 oder unter wahlhelfer@solingen.de melden.

Solingen könnte „Faire Hauptstadt 2021“ werden

Livestream: Klingenstadt tritt in der Oberpfalz als eine der zehn fairsten Kommunen Deutschlands an

Ein großer Erfolg ist es schon jetzt: In einem Bewerberfeld von 118 Städten, Gemeinden und Landkreisen aus allen Bundesländern hat Solingen das Finale der zehn besten Kommunen im Wettbewerb um den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels 2021“ erreicht. Die Preisträgerkommunen wurden von einer unabhängigen Jury bestimmt und erhalten Geldgewinne im Gesamtwert von 250.000 Euro. Ob Solingen einen der neun Haupt- oder Sonderpreise gewinnt oder sogar „Faire Hauptstadt 2021“ wird, wird erst bei der Preisverleihung am 23. September im oberpfälzischen Neumarkt bekannt gegeben. Vor Ort werden Ariane Bischoff, Leiterin des Stabs Nachhaltigkeit und Klimaschutz, sowie Martina Dembny, Sprecherin der „Fairtrade Town“-Steuerungsgruppe, die Auszeichnung für die Klingenstadt entgegennehmen.

Damit auch zuhause gejubelt werden kann, wird die Preisverleihung aus Neumarkt per Livestream übertragen. In Solingen wird der Film nicht nur auf unserer Homepage verlinkt, sondern auch im Rahmen einer internen Veranstaltung für alle hier Engagierten am Donnerstag, 23. September, ab 18 Uhr im „Zentrum Frieden“ live gestreamt. Eingeladen wurden Vertreter:innen des Fairen Handels und der Fairen Kitas, des Beirats „Nachhaltige Kommune“ und der „Fridays for Future“-Bewegung, die im Rahmen der Preisverleihung aus dem Zentrum Frieden nach Neumarkt zugeschaltet werden. Bürgermeister Carsten Vogt wird den terminlich verhinderten Oberbürgermeister bei dieser Veranstaltung vertreten. Bundesminister Dr. Gerd Müller ist Schirmherr des vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Wettbewerbs.

Bergische IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Am 22. September findet ein Sprechtag zum Thema Nachfolge für Unternehmen und Gründer statt.

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 22. September einen Nachfolgesprechtag an. Das Angebot richtet sich an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zudem werden Gründerinnen und Gründer angesprochen, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen.

Bei Einzelgesprächen mit Steuerberatern und Experten der Bergischen IHK können Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor möglichem Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen gibt es bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777 und unter a.scheifers@bergische.ihk.de.

Heimat shoppen: Kinder bemalten Jutebeutel

Die Imagekampagne Heimat shoppen der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) hat vor den Sommerferien Stoffbeutel und Malsachen an sechs Ferienbetreuungen verschenkt. Die Kunstwerke der Kinder sind jetzt in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

„Wir wollten Kindern während der anstrengenden Corona-Zeit eine Freude machen“, erklärt Katrin Becker, Centermanagerin der City-Arkaden Wuppertal und Vize-Präsidentin der Bergischen IHK. „Gleichzeitig sollen die Taschen den Nachhaltigkeitsgedanken, der ja auch ein Aspekt der Aktion Heimat shoppen ist, betonen.“

Die Stofftaschen werden aktuell an fünf Standorten in den drei bergischen Großstädten ausgestellt. In Solingen sind die Malereien der Kinder von der Offenen Ganztagsschule (OGS) Klauberg in der Clemens-Galerie und die der Ferienbetreuung der OGGS Kreuzweg in Wald beim Paritätischen (Stresemannstr. 23) zu sehen. In Wuppertal haben die Taschen der Kinder der Alten Feuerwache und des Unterbarmer Kindertellers einen Vitrinenplatz in den City-Arkaden in Elberfeld erhalten. Die Werke aus der Remscheider GGS Reinshagen werden im Allee-Center ausgestellt und die des Sportbundes Remscheid im Modehaus Johann in Lennep (Kölner Str. 12).

Spontane Idee vor den Ferien

„Die Idee kam spontan zehn Tage vor den Ferien“, sagt Dr. Daria Stottrop, Heimat shoppen-Beauftragte der Bergischen IHK. „Zum Glück hatten wir durch unser Netzwerk Unterstützung bei der kurzfristigen Umsetzung.“ Wuppertal Marketing GmbH hat Stoffbeutel gesponsert und EinFach Kreativ hat Stoffmalfarben geschenkt. Zusätzlich unterstützte Bürobedarf Illert beim Einkauf von Stoffmalstiften.

Angelika Finkernagel, ehrenamtliches Mitglied im Team Heimat shoppen, konnte die Taschen bei den Einrichtungen abholen: „Ich habe richtige Kunstwerke gesehen, die es verdient haben, von vielen gesehen zu werden“. Die Beteiligten bedanken sich bei den Betreuerinnen und Betreuern dafür, dass sie die Aktion kurzfristig in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

Die Imagekampagne Heimat shoppen wird 2021 von den Sparkassen Wuppertal, Solingen und Remscheid unterstützt. Zudem stehen die Westdeutsche Zeitung, das Solinger Tageblatt und der Remscheider Generalanzeiger als Medienpartner zur Seite.

Zeugen gesucht: Junger Mann im Gesicht verletzt

Gestern, in den frühen Morgenstunden (05.09.2021, 03:40 Uhr) kam es in Solingen zu einer Körperverletzung.

Ein 20-Jähriger war im Bereich Frankfurter Damm unterwegs, als mehrere Unbekannte ihn verprügelten. In der Folge verlangten sie seine Wertgegenstände. Ohne Beute flüchteten die Schläger. Der junge Mann erlitt mehrere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus.

Ein Täter ist klein und hat eine dickliche Figur. Ein Weiterer wird als groß und dünn beschrieben. Der Dritte hatte eine unauffällige Figur. Alle trugen blaue Jeans und schwarze Jacken.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfallflucht: Mehrere Unfälle mit einem Porsche

Gestern (05.09.2021), gegen 17:15 Uhr, kam es auf der Wuppertaler Straße an der Einmündung zur Dycker Straße in Solingen zu einer Unfallflucht.

Ein 23-Jähriger wartete in seinem Renault-Transporter vor einer roten Ampel, als der vor ihm zunächst stehende Porsche rückwärts rollte. In der Folge kam es zum Zusammenstoß und an beiden Fahrzeugen zu einem Schaden. Der Fahrer des Porsche sprach den Renault-Fahrer an, entfernte sich aber anschließend mit seinem Fahrzeug in Richtung Nümmener Straße, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Gegen 17:20 Uhr kam es auf der Wuppertaler Straße unweit der Focher Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Porsche auf einen weiteren Porsche auffuhr. Nach ersten Erkenntnissen ist für beide Unfälle derselbe 56-Jährige verantwortlich.

Er musste nach einem Alkoholtest eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Der Mann war an demselben Tag zuvor bereits an einem Unfall in Düsseldorf beteiligt. (sw)

Über 100.000 Zweitimpfungen in Solingen

Stadt bietet weitere Impfmöglichkeiten an.

Solingen hat die Marke von 100.000 Zweitimpfungen geknackt. Mehr als 109.033 Bürgerinnen und Bürger genießen bald den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus oder sind bereits vollständig immunisiert. Das sind 61,46 Prozent der Bevölkerung Solingens. Die Stadt appelliert weiterhin an alle nicht geimpften Menschen, sich den wichtigen Schutz zu holen. Die Statistiken zeigen, dass die Impfstoffe äußerst wirksam gegen schwere und tödliche Covid-19-Verläufe sind.

Das Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude ist dafür noch bis zum 30. September geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr. Derzeit laufen zudem die Impfaktionen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an den weiterführenden Schulen. Auch die Eltern können sich dabei impfen lassen.

Am 9. und am 14. September 2021 steht das Impfmobil zudem jeweils von 12 bis 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Solingen-Ohligs. Das Impfmobil macht außerdem am 13. und 16. September jeweils von 9 bis 12.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Jobcenter (Kamper Straße 35) Halt.

Besucherinnen und Besucher des „Leben braucht Vielfalt“-Fests am Samstag, 4. September, im Walder Stadtpark haben ebenfalls die Möglichkeit, sich vor Ort impfen zu lassen.

IHK unterstützt die Initiative der Firma Berger

Dr. Andreas Groß setzt auf eigene Lösung gegen künftige Hochwasser. IHK wird in Antragsstellung für Landeshilfen eingebunden.

Nach dem Hochwasser am 14. Juli gibt es Eigeninitiative aus der Unternehmerschaft, um in Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Dr.-Ing. Andreas Groß, Geschäftsführer der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat ein internet-basiertes Hochwasserschutzsystem 4.0 entwickelt. Das soll künftig helfen, frühzeitig kritische Wasserstände zu erkennen und besser zu reagieren.

Die Bergische IHK unterstützt Groß dabei nach Kräften. „Andreas Groß, der auch IHK-Vizepräsident ist, beweist wieder einmal, mit welchem Entwicklergeist die Bergischen Unternehmer ausgestattet sind“, sagt IHK-Präsident Henner Pasch. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt zu, dass die IHK Groß und dessen Entwicklung so gut es geht unterstützen wird, um zu helfen, weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Vom Hochwasser am 14. Juli sind schätzungsweise 1500 Unternehmen im Bergischen Städtedreieck getroffen worden. Der Schaden liegt bei ca. 300 Millionen Euro. Die IHK hat früh Spenden gesammelt und verteilt. Bei den Hochwasserhilfen von Land und Bund soll die IHK jetzt eingebunden werden. Thomas Grigutsch, Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, erklärt: „Die Unternehmen können ab dem 13. September die Hochwasserhilfe des Bundes und Landes beantragen. Wir werden als IHK dabei unsere Unternehmen von der Erstberatung bis zur konkreten Antragstellung unterstützen. Erst mit dem abschließenden Votum der IHK wird die Landesbank die Anträge entgegennehmen.“

Dr. Becker Klinik Juliana informiert SPD-Bundes- und Landtagspolitiker über Rehabilitation

Während der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung noch einmal gestiegen. Über diese wichtige Säule des Gesundheitswesens informierten sich am Montag SPD-Politiker in der Wuppertaler Dr. Becker Klinik Juliana. Die Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana und der Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe forderten sie dazu auf, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.

Am 23.08.21 besuchten drei SPD-Politiker die Dr. Becker Klinik Juliana: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, Bundestagskandidat Ingo Schäfer sowie Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der psychosomatischen Rehaklinik in Wuppertal-Oberbarmen verschafften sie sich einen Eindruck von dem Leistungsumfang der medizinischen Rehabilitation und den Herausforderungen, vor denen die Branche steht.

Vierte Säule des Gesundheitswesens

Empfangen wurden sie von der Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana, Iman Farhat und dem Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, Bastian Liebsch. Sie übergaben den Politikern ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode. „Medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens. Als solcher sollte der Chancengeber Rehabilitation auch von der Politik betrachtet und einbezogen werden“, so Bastian Liebsch, der bei dem Termin das Unternehmen mit seinen acht Rehakliniken vertrat. Der direkte Austausch vor Ort mit den Mandatsträgern sei dafür sehr wichtig.

Pandemie hat Bedarf an psychosomatischer Reha verstärkt

Dass die Pandemie den Bedarf an psychosomatischer Reha weiter verstärkt hat, erlebt auch Chefärztin Iman Farhat in ihrem Klinikalltag: „Viele Menschen hat die Pandemie mit all ihren Facetten psychisch belastet. Fehlende Kontakte während des Lockdowns konnten beispielsweise bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen. Auch die Sorgen um Angehörige, die sich mit dem Virus infiziert haben, sind sehr belastend.“ Daher sei eine psychosomatische Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Diese Leistung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen, sei für viele Betroffene wichtig. Der Zugang zur Reha müsse daher für Patienten/innen dringend vereinfacht werden, betonte die Chefärztin.

Reha durch Ausbildungsbefähigung und Digitalisierung zukunftsfähig machen

„Um unsere Aufgaben in der Gesundheitsversorgung weiter zu erfüllen, ist es wichtig, dass die Reha zukunftsfähig bleibt,“ so Bastian Liebsch. Zentrale Forderungen dafür sind unter anderem, dass Rehakliniken ebenso wie Krankenhäuser in Gesundheitsberufen ausbilden dürfen. Dadurch können sie dem Fachkräftemangel selbst entgegenwirken. Zudem sollte das Antragsverfahren in der Reha zugunsten einer ärztlichen Verordnung abgeschafft werden“.

Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch an Josef Neumann, Helge Lindh und Ingo Schäfer überreicht.

Hintergrund

Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie für 120 Patienten/innen. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), somatoforme Störungen (Rückenschmerzen), Posttraumatische Belastungsstörung, Tinnitus, Migräne und Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana