Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Im Nachgang eines Gespräches vergangenen Freitag haben die bergischen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), Tim Kurzbach (Solingen) und Dr. Uwe Schneidewind (Wuppertal) mit gemeinsamen Schreiben an Landesgesundheitsminister Laumann und Bundesgesundheitsminister Spahn auf die schwierige Situation in den bergischen Kliniken hingewiesen: Land und Bund müssen jetzt –wie im Frühjahr bereits praktiziert – regulierend eingreifen.
Nicht zwingend erforderliche elektive Eingriffe müssen verschoben werden; die Kliniken benötigen zum Ausgleich eine Pauschale für freigehaltene Betten.
Gemeinsame Presseerklärung der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal | Regionale Koordinierung klinischer Intensivkapazitäten erforderlich – Solingen stellte Notkapazitäten für Remscheid zur Verfügung – Bund und Land zum Handeln aufgefordert.
Auch im Bergischen Städtedreieck steigen die Corona-Inzidenzwerte und Fallzahlen teilweise exponentiell. Durch die steigenden Erkrankungszahlen ist auch mit steigenden Patientenzahlen in den Kliniken und insbesondere mit Steigerungen auf den Intensivstationen zu rechen. Mit Blick auf den bereits jetzt hohen Grad der klinischen und insbesondere auch der intensivmedizinischen Auslastung der Krankenhäuser fand auf Initiative der Stadt Remscheid am vergangenen Freitag eine Videokonferenz zwischen den bergischen Oberbürgermeistern Tim Kurzbach (Solingen), Dr. Uwe Schneidewind (Wuppertal) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), den jeweiligen Krisenstabsleitungen und weiteren Vertretern der Städte statt.
Notkapazitäten für Remscheid in Solingen
Die Stadt Remscheid verfügt lediglich über ein Akutkrankenhaus, welches im Bereich der Intensivmedizin bereits jetzt stark ausgelastet ist. Neben dem bestehenden Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der intensivmedizinschen Behandlungskapazitäten in Remscheid hat die Stadt Solingen im Nachgang des o. g. Gesprächs mitgeteilt, dass für die intensivmedizinische Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Remscheid bei einer Covid 19-Erkrankung ab sofort Notfallplätze bezogen auf die gesamt verfügbaren Intensivplätze in Solingen berücksichtigt werden. Hierzu hat der Solinger Krisenstab die intensivmedizinische Situation in Solingen unter Berücksichtigung aller Umstände betrachtet und als zureichend bezeichnet. Nach dieser Abwägung kann die Stadt Solingen in ihren tagesaktuell fortgeschriebenen Planungen derzeit fünf intensivmedizinische Plätze für Remscheid bereitstellen. Aufgrund der sehr dynamischen Lageentwicklung ist dies im Falle eines veränderten Solinger Bedarfes neu zu betrachten.
Oberbürgermeister Tim Kurzbach dazu: „Wir im Bergischen stehen hier Seite an Seite; wir werden lokal alles in unserer Macht stehende für die Gesundheit unserer bergischen Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.“ Das Solinger Angebot wurde mit Dankbarkeit seitens des Remscheider Krisenstabes aufgenommen. „Diese Unterstützung durch die Stadt Solingen geschieht im Vorgriff auf eine größere Gesprächsrunde mit dem Ziel, die Behandlungskapazitäten im Bergischen Land lokal zu koordinieren. Hierfür wird es ein gemeinsames Gespräch zwischen den drei Oberbürgermeistern, den Leitern der Krisenstäbe und insbesondere den Vertretern aller akutversorgenden Kliniken im Städtedreieck geben“, so Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.
Auch mit einem gemeinsamen Schreiben an Landesgesundheitsminister Laumann und Bundesgesundheitsminister Spahn will man auf die schwierige Situation in den Kliniken hinweisen: Land und Bund müssen jetzt – wie im Frühjahr bereits praktiziert – regulierend eingreifen. Nicht zwingend erforderliche elektive Eingriffe müssen verschoben werden; die Kliniken benötigen zum Ausgleich eine Pauschale für freigehaltene Betten. „Die aktuellen Zahlen sind alarmierend. Anders als bei der Spitze im April ist zudem ein Abklingen der Kurve nicht in Sicht. Einzelne Zentren liegen bereits an der Grenze ihrer Kapazitäten. Daher sind jetzt erneut verbindliche Zusagen des Bundes über Ausgleichszahlungen notwendig, damit die Häuser planbare Aufnahmen und Operationen zugunsten freier Betten für Notfälle verschieben können.“, stellt Wuppertals Oberbürgermeister Dr. Uwe Schneidewind abschließend fest.
In der Nacht zu Dienstag (10. November 2020) haben Polizeibeamte aus dem Nachtdienst in Langenfeld im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen wahren „Volltreffer“ gelandet und eine 37-jährigen Solinger festgenommen, der sich nun mit einer ganzen Reihe von Strafverfahren auseinandersetzen muss.
Gegen 1:30 Uhr war den Polizeibeamten in Langenfeld-Wiescheid, auf der Straße Landwehr in Fahrtrichtung Solingen, ein grauer Renault Clio aufgefallen, in dem zwei Männer saßen. Als die Polizeibeamten den Fahrer daraufhin zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhielten und die Kennzeichen kontrollierten, stellten sie fest, dass diese gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Außerdem konnte der Fahrer keinen Führerschein vorweisen.
Mehrfachstraftäter auf Drogen
Bei der daraufhin durchgeführten Durchsuchung des Autos wurden die Beamten weiter fündig: So fanden sie bei dem Fahrer, einem 37-jährigen Solinger, eine geringe Menge Kokain sowie eine geringe Menge Cannabis. Bei dem Beifahrer, einem 31-jährigen Solinger, fanden die Beamten zudem eine Sturmhaube. Ferner stellten die Beamten in dem Auto ein Messer mit einer 30 Zentimeter langen Klinge sicher. Außerdem fanden die Beamten Einbruchswerkzeug in dem Auto.
Da sich bei dem Fahrer der Verdacht ergab, dass er unter Drogeneinfluss stand, musste er mit zur Polizeiwache nach Langenfeld, wo die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde.
Der Renault Clio wurde von der Polizei aufgrund der unklaren Besitzverhältnisse sichergestellt. Gegen den Solinger wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Urkundenfälschung sowie wegen des Verdachts des Diebstahls von Kraftwagen. Zudem wurde eine Anzeige wegen des Fahrens unter Drogeneinwirkung erstattet.
Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Maßnahmen durfte der Mann die Wache wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen den 37-jährigen Solinger dauern nach wie vor an.
Die Krise hat alles wieder fest im Griff. Auch der Schlossbauverein von Schloss Burg sucht nach Alternativen, um am Ball bleiben können. Auch wenn im Museum bis Ende November niemanden begrüßt werden darf, bleibt zumindest der Museumsshop an den Wochenenden, samstags und sonntags, von 11-17 Uhr geöffnet.
Die umliegenden Wälder laden zu herbstlichen Spaziergängen ein, die man mit einem Besuch im Museumsshop von Schloss Burg verbinden kann.
Ausgefallene Weihnachtsgeschenke
Vielleicht werden ja noch ein paar Kleinigkeiten für einen selbstgemachten Adventskalender oder den Nikolausstiefel gesucht? Auch Weihnachtswünsche lassen sich mit einem Geschenk aus der Bergischen Schatzkammer oder einem Souvenir aus dem Museumsshop erfüllen. Oder wie wäre es mit einem Wertgutschein, der in einem der beiden Ladenlokale eingelöst werden kann? Unter Coronaauflagen können sich bis maximal zehn Besucher*innen in den Räumen aufhalten und durch das Sortiment stöbern. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist natürlich Voraussetzung.
Neben dem Shop vor Ort gibt es weiterhin die Möglichkeit über den Onlineshop unter www.schlossburg.de aus dem etwas kleineren Sortiment zu bestellen. So oder so, Schloss Burg freut sich über alle Besucher*innen!
Am Mittwoch, 21. Oktober 2020 gegen 17.50 Uhr, kam es auf der Straße Schwarze Pfähle Ecke Merscheider Straße in Solingen zu einem Verkehrsunfall.
Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge, eine rote Mercedes A-Klasse und ein weißer BMW 116 i, befuhren die Straße Schwarze Pfähle in Richtung Merscheid. Dabei kam es zu einer seitlichen Berührung der Autos. Die bisherigen Ermittlungen führten nicht zur Klärung des Unfallhergangs.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. (weit)
Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten
Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum großen Ziel ist gesetzt: Die Müngstener Brücke soll Weltkulturerbe werden – in internationaler Gemeinschaft mit den Brücken Ponte Maria Pia und Ponte Dom Luis I. in Portugal, dem Garabit-Viadukt und dem Viaduc du Viaur in Frankreich und der Ponte San Michele in Italien. Alle sechs Großbogenbrücken wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut und gelten aufgrund ihrer Konstruktion als herausragende Beispiele der Ingenieurbaukunst. Gemeinsam bewerben sie sich als serielles, transnationales UNESCO-Weltkulturerbe.
Der erste Meilenstein führt nun zur so genannten Tentativliste (Vorschlagsliste) in Deutschland. Alle Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind, sind gehalten, eine solche Liste zu führen. Ein Großteil der deutschen Liste ist nun „abgearbeitet“, deshalb wurde sie für neue Vorschläge von Interessensbekundungen der Länder geöffnet. Die Bewerbung zur Aufnahme führt über das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und endete am 31. Oktober. Am vergangenen Freitag wurden die Unterlagen pünktlich vom Solinger Rathaus nach Düsseldorf gebracht. „Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit den Welterbe-Experten eine fundierte Bewerbung auf den Weg gebracht haben. Mit dem Fokus auf der Müngstener Brücke zeigen wir deutlich, welche Bedeutung die Großbogenbrücken haben. Akzentuiert haben wir ihren außergewöhnlichen Wert über nationale Grenzen hinweg heraus gearbeitet“, erläutert Welterbe-Koordinator Carsten Zimmermann. Er leitet im Solinger Rathaus die Strategische Planung im Büro des Oberbürgermeisters und betreut den Bewerbungsprozess, für den Solingen die Federführung übernommen hat. Zimmermann erläutert, dass die internationalen Partner die nationale Bedeutung ihrer Brücken zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls darstellen und den Antrag damit vervollständigen werden.
Mehrere Brückenbauwerke als Paket
Die Müngstener Brücke. Foto: Elmar Billen
Bereits 2011 hatte sich das Bergische Städtedreieck am Interessenbekundungsverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt. Auch damals war jedes Bundesland aufgerufen, zur Aktualisierung der bundesdeutschen Vorschlagsliste potenzieller künftiger Welterbestätten maximal zwei Vorschläge zu melden. Die Jury und das Land NRW trafen eine andere Entscheidung, doch sie attestierten der Region eine hervorragende Bewerbung und forderten ausdrücklich auf, eine serielle transnationale Bewerbung mit vergleichbaren Brückenbauwerken in Europa auf den Weg zu bringen, um so die Chancen bei der UNESCO signifikant zu erhöhen.
Diese Bewerbung liegt nun vor. Den Startschuss für einen gemeinsamen Weg zum Welterbe mit internationalen Partnern hatten die drei Bergischen Oberbürgermeister 2017 zum 120. Geburtstag der Müngstener Brücke gegeben. „Seither ist vieles gewachsen. Auf der operativen Ebene haben wir zueinander gefunden und uns organisiert, dabei neue Freunde in Portugal, Italien und Frankreich gefunden. Wir schlagen Brücken in Europa“, betont Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. „Die Welterbe-Bewerbung hat auch deshalb für uns höchste Priorität. Wir haben ein überzeugendes Nominierungs-Dossier auf den Weg gebracht. Jetzt hoffen wir auf eine positive Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen.“
Remscheids OberbürgermeisterBurkhard Mast-Weisz hebt hervor: „Die Großbogenbrücken sind Denkmäler der europäischen Industrialisierung, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Aber ihre herausragende Bedeutung geht noch weit darüber hinaus: Sie als Weltkulturerbe zu vereinen, ist zugleich ein Symbol für den europäischen Gedanken.“
„Die Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern war eine einzigartige Erfahrung. Sollten wir mit der gemeinsamen Bewerbung nun Erfolg haben, so hätte dies eine enorme Ausstrahlung, die weit über unsere Region hinausgeht“, sagt Frank Meyer, Technischer Beigeordneter der Stadt Wuppertal.
Die Müngstener Brücke. Foto: Carola Achtundsechzig
Für die Deutsche Bahn habe die Welterbe-Bewerbung allerhöchste Priorität, erläutert Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. „Der Bewerbungsprozess ist hervorragend organisiert und ich wünsche mir eine positive Entscheidung auf Landesebene“. Er fügt an: „Gerade die Müngstener Brücke ist für uns ein Aushängeschild und ein Bauwerk, auf das das wir sehr stolz sind.“ Das Welterbe-Verfahren mache die Ingenieurskunst, die man hier und bei den Partner-Brücken erkennen könne, noch einmal ganz besonders deutlich. Und so geht es nun weiter: Eine Fachjury prüft auf Landesebene die eingereichten Bewerbungen, danach legt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung dem Landeskabinett einen Vorschlag zur Entscheidung vor. Bis Oktober 2021 meldet jedes Bundesland zwei Vorschläge zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes auf Bundesebene. NRW ist sogar mit drei Meldungen dabei: Die „Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ kann nach Überarbeitung noch einmal antreten. Im Oktober 2023 trifft die Kultusministerkonferenz (KMK) ihre Entscheidung, im Januar 2024 wird die neue Tentativliste bei der UNESCO eingereicht. 2025 soll das erste Projekt von dieser Liste als Welterbe angemeldet werden.
„Das große Backen“ mit Enie van de Meiklokjes geht am Sonntag, 1. November 2020, in SAT.1 in die achte Staffel.
„Auf die Plätzchen, fertig, backt!“ Seit 2013 begeistert „Das große Backen“ Gebäck-Liebhaber in Deutschland – am Sonntag, 1. November 2020, kehrt die größte Back-Show der Welt um 17:25 Uhr mit der achten Staffel in SAT.1 zurück. Noch nie waren die Torten internationaler und die Herausforderungen größer. Moderatorin Enie van de Meiklokjes verspricht: „In diesem Jahr werden unsere zehn Hobbybäcker backen, was unsere Nachbarn naschen. Wir machen eine süße Europareise und haben die beste Reisegruppe dafür zusammengestellt!“ Auf der Reise geht es nach Frankreich (Tarte), England (herzhafte Pie), in die Niederlande (Vlaai), Dänemark (div. Gebäck), Italien (Tiramisu neu interpretiert) und nach Schweden (Astrid-Lindgren-Torte).
In jeder Folge stellen sich die ambitionierten Kandidaten drei Aufgaben. Wer macht das Rennen und wird „Deutschlands bester Hobbybäcker 2020“? Dem Gewinner winken der „Goldene Cupcake“, 10.000 Euro sowie ein eigenes Backbuch. Beurteilt werden die süßen Versuchungen traditionell von Deutschlands bekanntester Motivtorten-Queen Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs, dem mehrfachen Patissier des Jahres.
Shanya aus Solingen
Insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten gehen in der achten Staffel an den Start. So wie Shanya (31) aus Solingen. Aufgrund ihrer Wurzeln aus Sri Lanka spiegeln ihre Torten oft die orientalische Kultur wieder. „Ich spiele gern mit Zutaten wie Kardamom und Zimt, die die Rezepturen ein bisschen interessanter machen.“
Gestern (29.10.2020) verunfallte ein BMW auf der Burger Landstraße in Solingen. Ein 18-Jähriger fuhr gegen 20:50 Uhr in Richtung Innenstadt, verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der BMW kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dortigen Mast der Oberleitung. Der Fahrer und seine drei Mitfahrer (zwei 18-Jährige und ein 19-Jähriger) verletzten sich bei dem Unfall und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Oberleitungsmast sowie der BMW wurden stark beschädigt. (hm)
Auf der Sauerbreystraße Ecke Hansastraße in Solingen forderten Mittwochabend, 28. Oktober 2020 gegen 18:30 Uhr, drei jugendliche Täter zwei Minderjährige (12 und 13 Jahre alt) auf, ihr Mobiltelefon auszuhändigen.
Als der 12-Jährige sein Handy aus der Tasche nahm, entriss es ihm einer der Täter und schrie das Opfer aggressiv an, um den Entsperrcode des Mobiltelefons zu erhalten. Nachdem der 12-jährige Solinger ihm auch den Code nannte, flüchtete das Trio über die Hansastraße.
Hilfe von Passanten
Ein Passant wurde auf die Situation aufmerksam und nahm gemeinsam mit den Opfern die Verfolgung der Täter auf. Der 27-Jährige konnte den 13-jährigen Haupttäter auf der Mozartstraße stellen und hielt ihn bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizei fest. Das Handy konnte noch vor Ort an den 12-Jährigen zurückgegeben werden. Die Beamten ermittelten im Anschluss auch die zwei Mittäter. Das Trio erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Räuberischer Erpressung. (hm)
Das 2019 gegründete Start-up mellon soll eine Alternative sein zu betrügerischen Schlüsselnotdiensten. Seit Oktober letzten Jahres vermittelt das Unternehmen aus Bochum Schlüsseldienste zum Festpreis, um Verbraucher vor hohen Kosten zu schützen. Die Buchung ist nun auch in Solingen möglich. Das Unternehmen kooperiert mit streng geprüften lokalen Anbietern, um kurze Anfahrtszeiten zu gewährleisten.
Der Buchungsablauf ist einfach gestaltet: Der Kunde wählt einen von vier möglichen Preisen. Die Kosten betragen 85 Euro für das Öffnen einer zugefallenen Tür. Der Höchstpreis liegt bei 155 Euro für eine abgeschlossene Tür in der Nacht. Zusätzliche Kosten entstehen dabei nicht. Die Preise orientieren sich an den Richtlinien der Verbraucherzentrale und sind günstiger als die Empfehlungen des Bundesverbandes Metall (BMV). Der Kunde kann die Buchung telefonisch, per WhatsApp-Messenger oder auf der Internetseite tätigen. Der Auftrag wird innerhalb von 30 Minuten ausgeführt.
Die Idee hatte Gründer und Geschäftsführer Philip Schur, als seine Großmutter im vergangenen Jahr mehr als 400 Euro für eine Türöffnung zahlen musste. Schur beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Schlüsseldiensten und sah sich mit Fragen konfrontiert: “Warum werden so viele Menschen abgezockt? Wie kommen intransparente Preise zustande? Was kann ich dagegen tun?” Schur entschied sich dazu, mit mellon eine zuverlässige Alternative zu entwickeln. “Von unserem Service profitieren sowohl Kunden als auch Schlüsseldienste. Den Schlüsseldiensten bieten wir faire Konditionen und ermöglichen eine höhere Auslastung ihres Dienstes. Den Kunden möchten wir – und dies ist unser Kernanliegen – die Angst vor Abzocke nehmen”, so Philip Schur.
Über Mellon
mellon wurde im August 2019 von Philip Schur in Bochum gegründet und ist seit Oktober 2019 aktiv. Das Unternehmen bietet eine faire und preislich transparente Alternative zu Schlüsseldiensten mit Wucherpreisen an. Zur Zeit ist mellon in über 80 Städten aktiv, im Laufe des Jahres soll der Service auf Deutschland insgesamt ausgeweitet werden. Auch ist eine Zusammenarbeit mit Versicherungen geplant, um Kostenerstattungen zu vereinfachen. Infos zu Solingen: Zur Webseite von mellon.
Ein weiteres Burgleuchten-Wochenende liegt hinter dem Schlossbauverein. Obwohl leicht verregnet, kamen erneut rund 2000 Besucher*innen zum Schloss, um sich die faszinierenden Illuminationen der Höfe und Innenräume anzuschauen.
Die Idee des Burgleuchtens von Initiator Peter Wendland wird dank des großen Zuspruchs auch in Zukunft einen festen Platz im Jahresprogramm von Schloss Burg haben.
Da der Schlossbauverein den diesjährigen Basar der Kunsthandwerker coronabedingt absagen musste, wurde das Burgleuchten verlänget. Auch am kommenden Wochenende vom 30. Oktober bis zum 1. November gehen jeweils ab 17.30 Uhr noch einmal die Lichter an. Zum Abschluss gibt es eine Spendenaktion zugunsten der Aktion „Lichtblicke“ von Radio RSG. Hierzu bietet der Schlossbauverein für den 1. November Wunderkerzen zum Kauf von je 2 Euro an, deren Erlös an „Lichtblicke“ gespendet wird.
Tickets für das Burgleuchten und auch die Spendenaktion sind über die Homepage www.schlossburg.de unter Termine und News zu buchen.