Pilotprojekt Ronsdorf: Baulücken aktivieren

Ronsdorf wird wegweisend: Erstmals soll in Ronsdorf ein neues Konzept zur Aktivierung von Baulücken erprobt werden. Läuft der Versuch in Ronsdorf gut, wird das Konzept auch in anderen Stadtteilen zum Einsatz kommen.

Aktuell werden in Ronsdorf Grundstücke gesucht, die sich für eine Bebauung eignen. So soll neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne dass dafür freie Flächen verbraucht werden. Dabei geht es um Baulücken zwischen 400 und 2.000 Quadratmetern im Innenbereich, auf denen bereits Baurecht besteht. Nach der Bestandsaufnahme werden die Grundstückseigentümer angeschrieben, um zu ermitteln, ob sich die Eigner eine Bebauung vorstellen könne. Stadt und Wirtschaftsförderung wollen dann bei Bedarf die Eigentümer zu einer möglichen Bebauung beraten. Bis zum Ende des Jahres will die Verwaltung die Ergebnisse auswerten und Anfang kommenden Jahres der Politik vorstellen.

#zukunftsflächen

„Wir haben uns vorgenommen, unter der Überschrift #Zukunftsflächen die knappen Flächen im Stadtgebiet intelligent zu managen, den besonderen Charakter der Stadt zu erhalten und neuen Wohnraum, aber auch Platz für die Ansiedlung von Unternehmen zu schaffen“, erläutert Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Gesamtstrategie, zu der auch das Ronsdorfer Pilotprojekt ein Beitrag ist.

„Ronsdorf eignet sich für ein solches Pilotprojekt besonders gut, weil es ein vergleichsweise überschaubarer Bezirk ist, der zu den nachgefragten Wohnstandorten gehört und in dem durch die erste Änderung des Regionalplans Düsseldorf keine zusätzlichen ASB-Flächen (Allgemeine Siedlungsbereiche) ausgewiesen wurden“, so Dezernent Arno Minas.

Ist das Pilotprojekt erfolgreich, und sollten die Kapazitäten für eine Ausweitung auf andere Stadtteile vorhanden sein, wird in folgender Reihenfolge vorgegangen, mit Priorität auf den Stadtteilen mit geringem Wohnungsleerstand und Nachfragedruck: Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Elberfeld-West, Barmen, Heckinghausen, Elberfeld, Oberbarmen und Langerfeld-Beyenburg.

Wohnwagenbrand in Lennep

In der Nacht vom 22.02.2021 auf den 23.02.2021, gegen 01.15 Uhr, geriet ein Wohnwagen auf dem Parkplatz Jahnplatz in Brand.

Aus bislang ungeklärter Ursache fing der Wohnwagen einer 83-jährigen Frau aus Menden Feuer und brannte komplett aus. Durch die Flammen und herumfliegende Fahrzeugteile wurden zudem weitere Fahrzeuge leicht beschädigt.

Die Feuerwehr löschte den Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Zu der Ursache des Brandes ermittelt die Kriminalpolizei. Der Sachschaden liegt bei circa 30.000 Euro. (jb)

Helmut Ruppert: Ein sympathischer wie überzeugender Mensch

Nachruf der SPD Remscheid auf Helmut Ruppert

Helmut Ruppert

21.12.1942 – 03.02.2021

Eigentlich können und wollen wir es nicht glauben oder wahrhaben. Die Nachricht vom Tode unseres Mitglieds Helmut Ruppert hat uns überrascht und sprachlos gemacht. Bei unseren Zusammentreffen haben wir Helmut Ruppert stets als fröhlichen Menschen erlebt, der freundlich wie energisch für seine Themen stritt: den Radverkehr, umweltbewusste Mobilität und Klimaschutz.

Als Vorsitzender der Remscheider Ortsgruppe des Verkehrsclubs Deutschland war er ein sachkundiger wie angenehmer Mitstreiter, wenn es darum ging Remscheid für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer attraktiver zu machen. Wenn er gerufen wurde, um seine Expertise und Leidenschaft für nachhaltige Mobilität oder Verkehrspolitik einzubringen, ließ er sich nicht zweimal bitten.

Helmut Ruppert kämpfte schon für grüne Themen, als diese in seiner roten Heimat, der SPD, noch ein Nischendasein fristeten. Er warb schon zu Zeiten für ein Tempolimit, als im Kanzleramt Bundeskanzler Gerhard Schröder amtierte, der ein bekennender Anwalt der Automobilindustrie war. Diskussionen über das Für und Wider ging er mit Gelassenheit und Bestimmtheit an. Er glaubte an die Kraft des besseres Arguments, weswegen er jede Diskussion stets mit seinem fast schon ansteckenden, freundlichen Lächeln beendete. Spät, vielleicht zu spät, haben wir Helmut Ruppert in unseren Reihen wiederentdeckt. Als wir im Rahmen unserer Klimaschutzwochen im Herbst 2019 nach fachkundigen Referenten suchten, hat er mehrere unserer Veranstaltungen mit seiner Sachkunde aufgewertet. In guter Erinnerung bleibt uns eine sehr erfolgreiche Podiumsdiskussion im Bahnhof Lüttringhausen über die Perspektiven des Bahnverkehrs in unserer Region. „Mit seiner sympathischen Art hatte er schon gewonnen, bevor er zu Wort kam!“, erinnert sich die Organisatorin der Klimaschutzwochen, das heutige Ratsmitglied Ursula Wilberg.

Grüne Remscheid: Nachruf Helmut Ruppert

Nachruf der Grünen Fraktion Remscheid auf Helmut Ruppert

Helmut Ruppert

21.12.1942 – 03.02.2021

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Helmut Ruppert erfahren.

Mit Helmut Ruppert verlieren wir einen politischen Freund und Mitstreiter für eine klimafreundliche Mobilitätswende. Noch im September letzten Jahres standen wir mit ihm auf der Straße und haben uns beim Parking Day für mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen eingesetzt.

Seit vielen Jahren stand Helmut uns beratend zur Seite, wenn es um die Verbesserung des Nahverkehrs und die Belange der Radfahrer*innen ging. Gemeinsam hat er mit Parteikolleg*innen an einer Verlängerung der Balkantrasse gearbeitet, uns bei
Veranstaltungen als Experte und Referent unterstützt und stand uns bei allen Verkehrsfragen mit Rat und Tat zur Seite.

Helmut hat sich mit großem Engagement für unsere Stadt Remscheid, den Kremenholl und den VCD eingesetzt. Mit Leidenschaft hat er für seine Ziele gekämpft und beharrlich daran festgehalten den Verkehr in unserer zu Stadt zu verbessern.

Er wird uns und Remscheid von Herzen fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Ilka Brehmer
Kreisverbandssprecherin

Beatrice Schlieper
Bürgermeisterin

Befragung: Sicherheit am Neuen Döppersberg

Mit einer stadtweiten Haushaltsbefragung soll in den kommenden Wochen die Perspektive der Wuppertalerinnen und Wuppertaler auf den Neuen Döppersberg und die Elberfelder Innenstadt untersucht werden.

Die Sicherheitspartnerschaft „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ begleitet die Umgestaltung des Döppersbergs bereits seit April 2019, um mit abgestimmten Maßnahmen Ordnung und Sicherheit in diesem zentralen Stadtraum der Elberfelder Innenstadt nachhaltig zu gewährleisten. Der Umbau zu einem attraktiven und sicheren Stadtplatz wird durch die Bergische Universität unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich und Dr. Tim Lukas wissenschaftlich begleitet. 

Die Bergische Universität führt in diesem Rahmen eine schriftlich-postalische Haushaltsbefragung zur „Aufenthaltsqualität und Sicherheit am Neuen Döppersberg und in der Elberfelder Innenstadt“ durch. 8.000 Wuppertalerinnen und Wuppertaler wurden dabei zufällig ausgewählt, um an der Befragung teilzunehmen, die in den kommenden Tagen beginnen wird. Fragen zur Sicherheitswahrnehmung werden darin ebenso gestellt wie Einstellungsfragen nach dem Vertrauen in verschiedene Institutionen oder dem eigenen Engagement in der Stadt. 

Durchdachte Lösungsansätze

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind begrüßt, „dass mit der Befragung ein zentraler Beitrag zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Wuppertals in diesem wichtigen Projekt ermöglicht wird“. Das Projekt führe zum weiteren Ausbau der Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Partnern und trage durch wissenschaftliche Begleitforschung dazu bei, durchdachte Lösungsansätze in die Praxis zu bringen. „Gemeinsam erarbeiten wir anwendungsorientierte Maßnahmen, die zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl und zu einer höheren Aufenthaltsqualität für alle Menschen am Neuen Döppersberg beitragen sollen“, erläutert Saskia Kretschmer, Mitarbeiterin im Projekt KoSID. 

Die Ergebnisse der Haushaltsbefragung unterstützen die weitere Entwicklung von Maßnahmen, für die auch die Sicherheitserwartungen der Bürgerinnen und Bürger wichtige Anhaltspunkte liefern. Von großer Bedeutung ist deshalb, dass sich möglichst viele der angeschriebenen Wuppertalerinnen und Wuppertaler an der Befragung beteiligen. „Jeder ausgefüllte Fragebogen hilft uns sehr“, sagt der Projektmitarbeiter Benjamin Coomann. Erste Ergebnisse der Befragung werden im Sommer dieses Jahres erwartet und sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem
Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem

Quelle: Stadt Wuppertal

23.02.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.577 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 66,7. 369 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage237
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW66,7
Fälle gesamt12.577
Fälle gesamt/100.000 EW3.541,8
Todesfälle gesamt369
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 23. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12683
– davon aktuell infizierte Personen: 409
– davon genesene Personen:11905
– davon verstorbene Personen369
Gesamtzahl in Quarantäne835
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.361
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten196
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1223
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)55
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:16
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:232
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:65,35

Quelle: Stadt Wuppertal

23.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.553 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 65,6. 130 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage73
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW65,6
Fälle gesamt3.553
Fälle gesamt/100.000 EW3.191,2
Todesfälle gesamt130
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 106 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.553 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.317 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 130 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 379 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 33 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante 1.1.7. Die südafrikanische und die brasilianische Variante wurden bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 10 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (1 beatmet), Stand 23.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Polizei bittet um Mithilfe: Unbekannter Toter an Bahnstrecke in Engelskirchen

Mit der Veröffentlichung von Fotos (Bekleidung, Schlüssel) bittet die oberbergische Polizei um Mithilfe bei der Identifizierung des Toten.

Am Sonntagmorgen (21. Februar) hatte ein Triebfahrzeugführer der RB 25 der Polizei eine leblose männliche Person neben dem Gleisbett der Bahnstrecke in Engelskirchen-Loope gemeldet. Aufgrund der Art der Verletzungen ist davon auszugehen, dass die Person zuvor durch eine Kollision mit einem Zug verstorben ist. Die Schwere der Verletzungen und das Fehlen jeglicher Ausweisdokumente hat eine Identifizierung bislang nicht möglich gemacht. Die Polizei bittet deshalb nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen?

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Jacke des Verstorbenen: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Jacke des Verstorbenen: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüsselanhänger mit Zahl: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüsselanhänger mit Zahl: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüsselanhänger mit der Aufschrift Gast: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüsselanhänger mit der Aufschrift Gast: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüssel: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg
Schlüssel: Wer kann Angaben zur Identität oder Aufenthaltsort des Verstorbenen machen? Foto: Polizei Oberberg

Remscheider mit geklauten Kennzeichen unterwegs

Mit gestohlenen Kennzeichen ist am Montagabend (22. Februar) ein Autofahrer aus Remscheid in eine Routinekontrolle der Polizei geraten.

Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 25-Jährigen gegen 18 Uhr auf der Westfalenstraße kontrolliert und war zunächst darauf gestoßen, dass sich an dem nicht zugelassenen Audi gestohlene Kennzeichen befanden. Doch damit nicht genug: Im Besitz einer Fahrerlaubnis war der Remscheider ebenfalls nicht.

Und weil ein Drogentest positiv ausfiel, veranlasste die Polizei eine Blutprobenentnahme. Zusätzlich fanden die Beamten bei einer Durchsuchung noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sowie ein Schreiben der Polizei Wuppertal: Dort war der Remscheider Mitte vergangenen Jahres mit dem gleichen Auto angehalten worden – ebenfalls mit gestohlenen Kennzeichen.

Graffiti an Friedhofsmauer

Zwischen vergangenem Donnerstag (18. Februar) und Freitagmittag haben Unbekannte die am Verbindungsweg zwischen der Weierbachstraße und der Mozartstraße gelegene Friedhofsmauer mit großflächigen Graffiti besprüht. Wie hoch die Kosten für die Reinigung der Mauer ausfallen, konnte die Stadt Hückeswagen noch nicht beziffern. 

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Zwei Menschen bei Auseinandersetzung mit Machete verletzt

In der Nacht zu Samstag (20.02.) gegen 01:33 Uhr ist es in der Ortsmitte von Hilgen zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der zwei junge Menschen mit einer Machete verletzt wurden.

Eine 19-jährige Burscheiderin feierte zusammen mit einem 24-jährigen Bekannten aus Wuppertal, als plötzlich ein junger Mann in den Partyraum kam und von der Frau die Zahlung ausstehender Schulden forderte. Als der anwesende Bekannte sich einmischen wollte, attackierte der Täter den Wuppertaler mit einer Machete und fügte diesem schwere Hiebverletzungen im Bereich des Gesichtes zu. Die Frau versuchte im Handgemenge, dem Täter die Machete zu entreißen, erlitt dabei jedoch selbst diverse Schnittverletzungen an den Händen.

Untersuchungshaft für jungen Straftäter

Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Verletzten wurden vom alarmierten Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der 24-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er umgehend operiert werden musste. Die Polizei suchte in der Nacht mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Polizeihubschrauber zunächst vergeblich nach dem Täter.

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten im Verlauf des Tages zum Täter, einem 19-jährigen Leverkusener, der am Abend des 20.02. schließlich im Stadtteil Schlebusch vorläufig festgenommen wurde. Er ist bei der Auseinandersetzung am besagten Abend ebenfalls verletzt worden und räumte die Tat ein.

Er wird sich nun in einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Da er aktuell ohne festen Wohnsitz ist, kam er aufgrund einer richterlichen Anordnung in Untersuchungshaft. (ct)

Unfallopfer und Zeugen gesucht: Fahrradfahrer kollidiert auf der Nordbahntrasse mit Verkehrsteilnehmern

Am Samstag, den 20.02.2021, gegen 17:00 Uhr, stieß ein stark alkoholisierter Mann (53) fahrradfahrend auf der Nordbahntrasse, Höhe Tunnel Ottenbrucher Bahnhof, mit mindestens zwei entgegenkommenden Fahrradfahrern zusammen und brachte diese zu Fall. Es handelt sich dabei um einen Mann sowie ein Mädchen.

Der 53-Jährige konnte von Passanten angehalten werden. Die Polizei sucht nun sowohl nach Zeugen, als auch nach dem Mann sowie dem Mädchen, die gestürzt sind.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.