05.02.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.716 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 227 Personen nachgewiesen infiziert, 37 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.362 Menschen sind wieder genesen. 127 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 142 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 89,2 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 603 Personen. Die Quarantäne konnten 23.017 Personen beenden.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 04.02.2021 – 17:20 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.716 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 86,7. 127 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage138
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW86,7
Fälle gesamt5.716
Fälle gesamt/100.000 EW3.589,4
Todesfälle gesamt127
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

05.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.812 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 92,3. 138 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage251
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW92,3
Fälle gesamt7.812
Fälle gesamt/100.000 EW2.871,5
Todesfälle gesamt138
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

05.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

21 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis – 2 weitere Todesfälle

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 21 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 4 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 2 in Leichlingen, 6 in Overath, 2 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen. Es gelten 3 weitere Personen als genesen. 435 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.347 Personen in Quarantäne, das sind 16 mehr als am Vortag. 64 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (3) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 68,1.

Es gibt leider 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises jetzt bekannt wurden. Es handelt sich um eine über 70-jährige und eine über 80-jährige Personen aus Wermelskirchen, eine aus der Seniorenwohngemeinschaft Haus Strassburger GmbH, welche an den Folgen einer Covid-19 Infektion verstorben sind. Die heute gemeldeten Personen sind bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Sie fließen jedoch erst in die Statistik ein, wenn die Totenscheine vorliegen und damit die Todesursache geklärt ist. Dies ist heute der Fall.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 6.772 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.687), Burscheid (508), Kürten (310), Leichlingen (793), Odenthal (255), Overath (808), Rösrath (584) und Wermelskirchen (827).

105 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (2), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (4) und Wermelskirchen (19).

In Bergisch Gladbach wurden bisher zwei Genesene zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gelten von den 6.772 bestätigten Fällen nun 6.623 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.517), Burscheid (473), Kürten (286), Leichlingen (738), Odenthal (244), Overath (699), Rösrath (535) und Wermelskirchen (740).

435 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (134), Burscheid (34), Kürten (22), Leichlingen (30), Odenthal (9), Overath (93), Rösrath (45) und Wermelskirchen (68).
1.347 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (371), Burscheid (99), Kürten (70), Leichlingen (56), Odenthal (16), Overath (243), Rösrath (192) und Wermelskirchen (300).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis, Stand: 04.02.2021

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.839 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 74,1. 105 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage210
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW74,1
Fälle gesamt6.839
Fälle gesamt/100.000 EW2.414,3
Todesfälle gesamt105
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

05.02.2021: Corona in Wuppertal

Am 5. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12126
– davon aktuell infizierte Personen: 706
– davon genesene Personen:11074
– davon verstorbene Personen346
Gesamtzahl in Quarantäne1378
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.648
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten349
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1334
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)47
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:44
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:358
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:100,85

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.026 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 103,6. 343 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage368
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW103,6
Fälle gesamt12.026
Fälle gesamt/100.000 EW3.386,7
Todesfälle gesamt343
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Impfzentrum startet für Personen mit Termin

Das Impfzentrum der Stadt Wuppertal startet am Montag 8. Februar mit den ersten Impfungen. Alle, die davon Betroffen sind, haben bereits einen Termin erhalten und haben auch entsprechende Informationen zum Ablauf bekommen. Trotzdem gibt es noch einige grundsätzliche Informationen:

Anders als beim Haus- oder Facharzt gibt es im Impfzentrum kein großes Wartezimmer um auf die Erstanmeldung zu warten. Wer einen Impftermin hat sollte nach Möglichkeit pünktlich ins Impfzentrum kommen und nicht viel früher. Es ist garantiert, dass jeder, der für den Tag einen Impftermin hat, auch an dem Tag geimpft wird! Wer einen Bus verpasst oder sich verspätet, sollte also trotzdem unbedingt ins Impfzentrum kommen. Selbstverständlich gibt es für alle, die den ÖPNV nutzen und die angebotenen Fahrzeiten nutzen müssen, einen Wartebereich. 

ÖPNV-Anschluss

Das Impfzentrum ist in der Woche und auch am Wochenende gut mit den Linienbussen der WSW erreichbar: 

Die Linie 603 (Linienweg: Am Eckbusch – Hauptbahnhof – Campus Freudenberg) hält unterwegs an der Rainer-Grünter-Straße, diese liegt direkt am Impfzentrum. Die Linie 603 fährt Mo.-Fr. von/nach Hauptnahhof zwischen 5 Uhr bis 20 Uhr alle 20 Minuten. Am Wochenende und Feiertagen fährt der erste Bus ab Hauptbahnhof bereits um 7:29 Uhr und dann im 30 Minutentakt bis 19:29 Uhr. 

Weitere mögliche Buslinien sind die Linie 625 (Linienweg: Dönberg – Hauptbahnhof – Cronenberg), die an der Hermanshöhe hält (etwa 600 Meter bis zum Impfzentrum) und die Line 630 (Linienweg: Ronsdorf – Hahnerberg), die an der Haltestelle „Am Freudenberg“ hält, von dort sind es etwa 500 Meter Fußweg. Außerdem gibt es am Impfzentrum ausreichend Parkmöglichkeiten für Menschen die gebracht werden oder selbst fahren.  

Personen ohne Termin kann in KEINEM Fall eine Impfung angeboten werden

Wer einen Impftermin hat und gut mobil ist, sollte möglichst auf eine Begleitperson verzichten. Auf keinen Fall sollte mehr als eine Person eine Begleitung übernehmen. Wer geimpft wird, sollte die Unterlagen mitbringen, die nach der Terminvereinbarung zugesandt worden sind. Im Notfall können diese Unterlagen aber auch vor Ort noch einmal ausgedruckt werden. Das geht aber NUR mit vorhandenem Termin. Ohne vorher vereinbartem Termin ist ein Erscheinen im Impfzentrum zwecklos. Personen ohne Termin kann in KEINEM Fall eine Impfung angeboten werden.

Barrierefreier Zugang

Der Zugang zum Impfzentrum ist Barrierefrei, im Bedarfsfall kann eine Begleitperson mitgebracht werden, auch Blindenführhunde sind erlaubt. Vor Ort stehen Rollstühle und Rollatoren zur Verfügung. Das freundliche Personal ist auch hilfsbereit.

Vor Eintritt ins Impfzentrum wird per Distanzthermometer die Temperatur überprüft. Wer Fieber hat (≥ 38,3  ), kann leider nicht ins Impfzentrum eingelassen werden. Fiebrige Impfkandidaten müssen also auf jeden Fall auf den Impftermin verzichten, eine Anreise ist in diesem Fall zwecklos!  

Nach der Anmeldung folgen eine möglichst kurze Wartezeit, ein Aufklärungsgespräch und sofern nichts dagegen spricht, die Impfung. Anschließend kann unter medizinischer Beobachtung eine kleine Ruhepause eingelegt werden. Die voraussichtliche Aufenthaltsdauer im Impfzentrum liegt normalerweise unter einer Stunde. 

Quelle: Stadt Wuppertal

Zeugen nach versuchtem Raub gesucht!

Am Mittwochmorgen, gegen 7:30 Uhr, wurde eine 17-jährige Hattingerin von einem Unbekannten angefallen und leicht verletzt.

Die Hattingerin war zu Fuß auf einem Fußweg zwischen Bruch und Goethestraße unterwegs, als sie der Täter von hinten packte und festhielt. Er drückte ihr einen spitzen Gegenstand an den Hals und versuchte nach der Handtasche des Mädchens zu greifen. Die junge Frau hielt ihre Handtasche fest, worauf der Täter ihr ins Gesicht schlug und von ihr abließ. Er flüchtete ohne Beute in Richtung Berufskolleg. Bei dem Angriff wurde die 17-Jährige leicht am Hals verletzt.

Die Täterbeschreibung

  • vermutlich männlich
  • helle Haut
  • ca. 1,70m – 1,75m groß
  • kräftige/ muskulöse Statur
  • dunkler Pullover mit Kapuze
  • Mund-Nasen-Schutz
  • dunkle Augen

Eine Fahndung im Nahbereich nach dem Täter verlief erfolglos. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem flüchtigen Täter geben können. Hinweise können unter der Telefonnummer 02324-91666000 abgegeben werden.

Wolf: Mutige und kreative Lösungen für unsere Schulen bis zu den Sommerferien

„Mit unserem Antrag ‚Neustart! Die Krise im Schulbereich durch mutige Entscheidungen meistern‘ haben wir in Düsseldorf Entscheidungen eingefordert und eine ganze Reihe von Vorschlägen vorgelegt, wie es im Schulbereich weitergehen könnte“, berichtet Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Auch gute Ideen, die von den Schulen oder Schülern an uns herangetragen wurden, sind mit eingeflossen.“

„CDU und FDP im Landtag haben unseren Antrag im Plenum abgelehnt.“

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald

Die SPD-Landtagsfraktion habe konkrete Vorschläge gemacht wie die automatische Versetzung der Schülerinnen und Schüler, das Aussetzen der Halbjahreszeugnisse in  der Sekundarstufe I außer in den Abschlussjahrgängen und bei Schulwechseln, auf Wunsch Wiederholung der Klasse 4, Verlängerung der Erprobungsstufe bis zum Ende der Klasse 7, Wechselunterrichtskonzepte und – je nach kommunaler Raumverfügbarkeiten – die Möglichkeit für Schulleitungen und Schulträger andere Orte zum Lernen zu finden, wie Museen, Theatern oder Bibliotheken oder biologischen Stationen.

„In Remscheid beispielsweise wurde auch schon vor Corona die städtische Bibliothek gerne von Schülerinnen und Schülern zum Lernen besucht. Auch das RöLab oder das Röntgen Museum sind gute Orte für Lernen außerhalb der Schule. CDU und FDP im Landtag haben jedoch unseren Antrag im Plenum abgelehnt – genauso wie unseren Eilantrag zum Digitalunterricht“, so Wolf. „so Wolf. „Es ist ja schön, wenn die CDU-Ratsfraktion in Remscheid sich durch social media-posts ‚inspirieren‘ lässt, aber statt dessen sollte lieber die CDU-Landtagsfraktion guten Anträgen im Plenum zustimmen. Wir bleiben aber am Ball und sprechen auf unserem heutigen zweiten Online-Schulgipfel der Landtagsfraktion mit Beteiligten über die aktuelle Lage und das, was jetzt zu tun ist. Eine wichtige Frage ist etwa: Wie geht es mit den anstehenden Prüfungen und Versetzungen weiter? Hierzu brauchen wir einen umfassenden Plan bis zu den Sommerferien, der für alle verbindlich ist und Planungssicherheit gibt.“

Raub im Steinweg

Am 03.02.2021, um 10:20 Uhr, kam es auf dem Steinweg in Wuppertal zu einem Raub.

Eine 62-jährige Wuppertalerin wollte gerade einen Fahrschein am Automaten der Bushaltestelle „Alter Markt“ ziehen, als sie von zwei Jugendlichen bzw. jungen Männern angerempelt wurde. Im Zuge dieses Vorgangs riss einer der beiden Täter dem Opfer das Portemonnaie aus der Hand.

Nach der Tat flohen die Räuber durch die Unterführung in Richtung Zwinglistraße. Sie werden als circa 15 bis 17 Jahre alt beschrieben mit einer Körpergröße von 1.60m bis 1.70m. Einer der Täter trug während der Tat eine schwarze Jacke mit Kapuze, eine dunkle Hose und auffällig helle Turnschuhe. Der andere trug einen bunten Blouson, einen dunklen Kapuzenpullover und dunkle Turnschuhe.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Hoher Sachschaden: Unfallflucht in Wuppertal – Polizei sucht Zeugen

Nach einer Verkehrsunfallflucht sucht die Polizei nach Zeugen. Der Unfall ereignete sich im Zeitraum vom 30.01.2021, 14:30 Uhr, bis zum 31.01.2021, 08:30 Uhr, auf der Kronprinzenallee in Wuppertal.

Eine bislang unbekannte Person prallte mit einem hellblauen Fiat Panda gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Wohnmobil und einen ebenfalls geparkten schwarzen BMW. Dabei entstand ein Fremdschaden in Höhe von circa 8.000 Euro. Der Fiat müsste am rechten Frontbereich erhebliche Beschädigungen aufweisen.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Donner: „Man muss vielschichtig sein“

Erste gemeinsame CD-Aufnahme von Maren und Jan Donner.

Gemeinsam musiziert haben die aus Remscheid stammenden Geschwister Maren und Jan Donner schon oft. Aber gemeinsam eine CD aufgenommen noch nie. Obwohl der Plan dazu schon länger existiert. Aber die Zeit, die beide Profi-Musiker in ihren Berufen zubringen, verhinderte bisher eine Aufnahme. Ausgerechnet dieser uns nervende Virus hat dafür gesorgt, dass es doch noch möglich wurde und Maren, die an der Musikschule in Monheim am Rhein tätig ist, und Jan, der Posaunist an der Deutschen Oper in Berlin ist, im Juli 2020 in einem Kölner Studio 17 Stücke für Posaune und Piano aufnehmen konnten. Das musikalische Paar hat nach wie vor enge Beziehungen zu Remscheid, und besonders nach Lüttringhausen. Wenn sich beide im Bergischen aufhalten, spielen sie auch gerne wieder mit dem Lüttringhauser Posaunenchor.

„Es ist wirklich so“, berichtet Jan Donner, „dass uns Corona die Zeit gegeben hat, dieses Projekt zu verwirklichen. Wir leben halt sehr weit auseinander, ich in Berlin, Maren in Düsseldorf. Aber jetzt ist die CD da!“ 

„Meanwhile“, soeben erschienen, beschäftigt sich mit dem Phänomen der Zeit, mit diesem Punkt zwischen zwei Ereignissen, mit dem Reisen zwischen zwei Orten, mit dem Eindruck, endlos Zeit zu haben, oder dem, dass die Zeit davonläuft. Insbesondere in Rhythmik und Timing ist der Musik auf dieser CD besondere Aufmerksamkeit gewidmet worden. Und selbstverständlich ist die zu hörende Musik zeitlos.

„Es ist wirklich so, dass uns Corona die Zeit gegeben hat, dieses Projekt zu verwirklichen.“

Jan Donner, aus Remscheid, Posaunist an der Deutschen Oper Berlin

Richard Strauss hat seine acht Lieder op. 10 für Singstimme und Klavier vertont. Nun kann die Posaune keinen Text wiedergeben. Wie es Jan Donner trotzdem schafft, den Inhalt der Lieder zu transportieren, ist bemerkenswert und bei jedem neuen Hören eine Offenbarung. Sein Ansatz zum Spiel des zumeist als behäbig beschriebenen Instruments ist ein weicher, ein runder, ein umarmender. Jan selbst dazu: „Ich mag es nicht, wenn das Instrument so klingt, wie das, was es eigentlich ist: Ein Blechblasinstrument. Das darf nicht scheppern.“ Der Ton von Jan Donners Posaune ist weit vom Scheppern entfernt. Eher gemahnt er an Weite der Landschaft und an Nähe von Schönem. Maren Donner, die Musikbegleitung studiert hat, spielt nicht die Partie der „Ich-begleite-den-Solisten“-Pianistin. Ihr Pianospiel, was sie wie ihr Bruder bei Petra Rützenhoff-Berg erlernt hat, ist schwer zu beschreiben. Sensibilität ist ein Wort, was dem nahe kommt, was man hört, ohne es zu treffen. Spontan könnte man vielleicht von Musik-Empathie sprechen. Marens Spiel veredelt die Musik, erhöht sie. Und mehr kann man von Pianistinnen nicht erwarten.

Timeless von Peter Dörpinghaus aus Hückeswagen

Zwei Werke auf der knapp einstündigen CD sind extra für das musikalische Duo geschrieben worden. Beide haben sehr unterschiedliche Ansätze, aber Jan ist sich sicher, „dass man vielschichtig sein muss. Und das sind wir.“ Die dreisätzige Suite „Timeless“ des aus Hückeswagen stammenden Musikers Peter Dörpinghaus (heute Solo-Trompeter am Berliner Konzerthaus) ist romantisch gehalten und lässt auch Einflüsse aus Jazz und Filmmusik erkennen. Ebenfalls dreisätzig ist „Time“ von Tobias Schütte. Diese Suite verfügt über eine modernere Tonsprache, die deutlich mit Einflüssen aus der neuen klassischen Musik flirtet. Spieltechnisch bewegt sich das Duo Donner auch hier auf sehr hohem Niveau.

Die Fotos für das CD-Cover von "meanwhile" stammen von Natalia Jansen. Foto: Peter Klohs
Die Fotos für das CD-Cover von „meanwhile“ stammen von Natalia Jansen. Foto: Peter Klohs

Drei ausgesuchte Lieder von Robert Schumann runden das Gesamtwerk ab. Das Booklet der CD ist mit exquisit aufgenommenen Fotos (Natalia Jansen) ausgestattet, wobei besonders die Booklet-Rückseite fasziniert. Ein Hinhörer und ein Hingucker. Bekommt man nicht so oft.

Die CD ist in Kürze beim großen Online-Kaufhaus mit dem noch größerem A bestellbar. Wenn man dies nicht kann oder will, können die Interessierten eine Mail an meanwhilecd@gmx.de senden und die CD bei den Geschwistern direkt bestellen. 57 Minuten feinster Kammermusik kosten 12 Euro.

„Und sobald es wieder möglich ist, möchten wir diese Musik natürlich auch live spielen“, verrät Jan Donner. „Und dann ganz sicher auch in Lüttringhausen.“ 

Jetzt spenden: Kirchenmusik Passion 2021

Nach dem großen Erfolg des „Klingenden Adventskalenders“ aus Lennep, soll in diesem Jahr ein ähnliches Projekt unter dem Titel „Passion2021“ auf die Beine gestellt werden.

Es werden 47 Videos für die Passionszeit produziert, von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag. Jeden Tag gibt es dann ein neues Musikvideo im Youtube-Kanal der Lenneper Stadtkirche. Auch mit diesem Projekt sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützt werden. Gleichzeitig soll den Zuschauenden aber auch eine tägliche Möglichkeit des Innehaltens, Genießens und Nachsinnens verschafft werden.

Wie auch im Advent gibt es stilistische Vielfalt und eine große Bandbreite an wechselnden Besetzungen und Instrumenten. Mit dabei sind Hae Min Geßner, Johannes Geßner, Fabian Strotmann, Dirk Trümmelmeyer, Meike Krautscheid, Beate Jordan, Dominik Schneider, Thomas Gutermann und einzelne Mitglieder des Lenneper Bläserensembles.

Spendenkonto

Wer das Projekt unterstützen möchte, das Team bittet herzlich um eine Spende mit dem Verwendungszweck „Kirchenmusik – Passion2021“ auf das Konto IBAN DE19 3506 0190 1010 5600 19 – BIC GENODED1DKD.

Zum Youtube-Kanal der Kirchengemeinde: https://www.youtube.com/channel/UCj3ve6FvTQyl1pxRTGYD9gg

Versuchter Raub in Oberbarmen

Gestern (03.02.2021), gegen 18:55 Uhr kam es in Wuppertal-Oberbarmen zu einem versuchten Raub.

Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte in der Straße Schwarzbach einen blutenden 18-Jährigen. Nach seinen Angaben hatten drei Unbekannte auf ihn eingeschlagen und versucht, ihm die Tasche zu entreißen. Ohne Beute flüchteten die jungen Männer in Richtung Berliner Platz. Sie sind circa 20 Jahre alt, etwa 175 cm groß und waren vermutlich dunkel gekleidet. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzungen des 18-Jährigen.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.