Corona-Immunisierung schreitet voran – Weitere 280 Personen erstgeimpft

Die Immunisierung gegen Corona schreitet in Remscheid voran. Das erfolgreiche Fazit des heutigen Impftages liest sich so: 116 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 164 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtung der Ev. Stiftung Tannenhof haben heute ihre erste Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffes erhalten. Die zweite Impfung erfolgt nach drei Wochen am 6. Februar.

Vier Ärzte, drei Medizinische Fachangestellte (MFA), eine Führungskraft und eine Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr waren heute im Einsatz. Bis auf zwei unbrauchbare Dosen, die verworfen werden mussten, konnten alle gelieferten Impfdosen mit Unterstützung des Teams der Stiftung Tannenhof von 9 bis 14 Uhr routiniert und zügig verimpft werden.

Morgen (17.01.) steht die Zweitimpfung in der Alloheim Seniorenresidenz an.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Sozialamt informiert: Steuerliche Vorteile für Menschen mit Behinderung ab 2021

Menschen mit Behinderungen erhalten durch das neue Behinderten-Pauschbetragsgesetz einfacher mehr Ermäßigungen bei der Steuererklärung. Darauf weist das städtische Sozialamt hin.

Bereits ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 wird ein steuerlicher Pauschbetrag gewährt. Dieser beträgt 348 Euro. Ab einem Behinderungsgrad von 30 bis zu einem GdB von 100 sowie bei blinden Menschen und Menschen, die hilflos sind, verdoppeln sich die bisherigen Pauschbeträge.

Bisher konnte der Pauschbetrag erst ab einem festgestellten Grad der Behinderung von 30 in Anspruch genommen werden. Zusätzlich mussten bei einem GdB von 30 oder 40 für die Inanspruchnahme des Pauschbetrages die gesundheitlichen Voraussetzungen einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit oder eine Berufskrankheit nachgewiesen sein. In diesen Fällen wurde eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt. Diese bisher zusätzlich erforderlichen Voraussetzungen entfallen. 

Pauschbetrag ohne weitere Nachweise

Ab 2021 können alle behinderten Menschen ab einem Grad der Behinderung von 20 ohne weiteren Nachweis bei ihrer Steuerveranlagung ab dem Steuerjahr 2021 einen Pauschbetrag geltend machen. Auf Antrag stellt die für das Schwerbehindertenrecht zuständige Stelle des Sozialamtes bei einem GdB von 20 bis 40 eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aus. Wichtig: Die bisher ausgestellten Bescheinigungen behalten ihre Gültigkeit. Ab einem Grad der Behinderung von 50 genügt nach wie vor die Vorlage des Schwerbehindertenausweises.

Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn: „Hier werden bürokratische Hürden für Menschen mit Behinderung abgebaut – das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir arbeiten engagiert daran, dass in unserer Stadt alle Menschen ein gleichberechtigtes Leben führen können. Dazu gehört nicht nur Barrierefreiheit und die Teilhabe an allen Bereichen des Lebens, sondern eben auch die finanzielle Seite – gerade für Menschen, die in vielen Bereichen mit Einschränkungen leben müssen oder wegen ihrer Behinderung höhere finanzielle Kosten haben.“

 Für Fragen zu den neuen Regelungen hilft Sozialamt der Stadt Wuppertal, Abteilung Schwerbehindertenrecht, weiter: schwerbehindertenausweise@stadt.wuppertal.de.

In Remscheid sind weitere 162 Personen der Impfkategorie 1 geimpft

Unter der Leitung von Dr. Christoph Manske hat heute ein vierköpfiges Ärzteteam mit Unterstützung einer Führungskraft und einer Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr 162 Menschen der Impfkategorie 1 in Remscheid mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer erstgeimpft.  In der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep haben 32 Bewohnerinnen und Bewohner den Coronaschutz erhalten, 130 Injektionen wurden Rettungskräften, Ärzten und Mitarbeitenden aus stationärer und ambulanter Altenpflege injiziert.

Die Mammutaufgabe heute: Aufgrund einer Fehlinformation waren 162 Impfdosen in die Einrichtung Haus Lennep geliefert worden. Tatsächlich waren für die Einrichtung aber deutlich weniger Dosen angefordert worden, weil – wie öffentlich bekannt – ein Großteil von Bewohnerschaft und Mitarbeiterteam bereits die Coronainfektion durchlebt hatte und deswegen für die Schutzimpfung nicht mehr in Frage kam. Die Folge: 15 Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich heute impfen, dazu 17 Mitarbeitende.

Zusätzliche Impfpersonen

Nun galt es, in kürzester Zeit weitere Personen der nach STIKO definierten Impfkategorie 1 zu organisieren, um den überschüssigen Impfstoff nicht verwerfen zu müssen.

Das gelang. „Bemerkenswert hierbei war der großartige Einsatz der Feuerwehrleitung sowie der Heimleitung Jutta Berendes, die es in kürzester Zeit geschafft haben, die gelieferte Menge von 162 Impfdosen statt der angekündigten 42 Dosen zu verimpfen“, so Andrea Saniter, medizinische Leiterin des zentralen Impfzentrums Remscheid.

Auf diese Weise wurde heute nicht nur im Haus Lennep geimpft. 58 Teammitglieder aus dem Rettungsdienst der Feuerwehr, 15 Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), 9 der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), 7 der Notfallrettung Kießling, 2 Notärzte, 1 Impfarzt, 2 Mitarbeitende der Pflegeeinrichtung „Haus Herder Straße“ sowie 36 Angehörige von häuslichen Pflegediensten haben ihre erste Injektion erhalten.

Alle Personen erhalten am 5. Februar ihre Zweitimpfung.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Kein Schnee am Hohenhagen!

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, am Remscheider Hohenhagen zu rodeln: Es gibt keinen Schnee, er ist blank. Also bleiben Sie bitte zu Hause.

Bitte beachten Sie auch: Bei Neuschnee wird der Hohenhagen abgeriegelt, um Schneetourismus zu verhindern. Denn: Menschengedränge auf Rodelpisten zur Pandemie geht gar nicht. Und rücksichtsloses Verkehrschaos in einem Wohngebiet genauso wenig.

Beim nächsten Schnee gilt also: Straßensperrrungen an allen Zufahrten zum Hohenhagen. Wer nicht muss, wird nicht hineingelassen.

Die Stadt Remscheid hofft auf Verständnis.

Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric
Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Impfeinladung für Menschen ab 80

Ab Februar wird im Impfzentrum geimpft.

Ab Februar ist das Solinger Impfzentrum im ehemaligen Kaufhof in Betrieb: Dort werden zunächst Solingerinnen und Solinger geimpft, die 80 Jahre oder älter sind und zuhause leben. Rund 11.000 Seniorinnen und Senioren erhalten die Einladung zur Schutzimpfung sowie ausführliche Informationen zum Anmeldeverfahren und zum Ablauf in der kommenden Woche per Post. Oberbürgermeister Tim Kurzbach richtet in seinem Anschreiben einen dringenden Appell an die älteren Menschen: „Ich möchte Sie herzlich bitten, von dem Impfangebot auch Gebrauch zu machen, sofern Sie nicht schon geimpft wurden. Sie schützen nicht nur sich selbst und Ihre Angehörigen durch die Impfung. Sie leisten damit einen persönlichen Beitrag, die Ansteckungsgefahr insgesamt zu senken. Wir wünschen uns doch alle, dass wir so bald wie möglich wieder unser normales Leben führen können.“ Dem Schreiben beigefügt ist außerdem eine ausführliche Information des Gesundheitsministeriums.  

Ganz wichtig: Wer sich impfen lassen möchte, muss vorher unbedingt einen Termin vereinbaren. Ab Montag, 25. Januar, schaltet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein, die die Terminvergabe organisiert, deshalb eine telefonische Hotline frei und bietet die Möglichkeit, sich über das Internet anzumelden.

Da die Schutzimpfung erst dann ihre Wirkung entfalten kann, wenn zwei Impfdosen verabreicht wurden, wird mit dem ersten Termin auch gleich ein zweiter vereinbart, der etwa drei Wochen später stattfindet. Die Terminbestätigung muss zum Impftermin auf jeden mitgebracht werden.

Schon jetzt ist zu erwarten, dass es an der Telefonhotline wegen der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten kommen wird. Nach Möglichkeit sollte der Termin deshalb über das Internet vereinbart werden. Bei Bedarf könnten dabei auch Angehörige oder Nachbarn helfen – auch ohne persönlichen Kontakt per Telefon.

Die Homepage der Stadt Solingen bietet umfassende Informationen zu den praktischen Abläufen rund um die Corona-Schutzimpfung, darunter auch eine Orientierungskarte, die etwa Haltestellen und Parkmöglichkeiten aufzeigt. Der Verkehr wird über Klosterwall und Hauptstraße so gelenkt, dass Personen vor dem Eingang abgesetzt werden können.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Seniorinnen und Senioren 80+ können sich jetzt zur Corona-Schutzimpfung anmelden

Landrat rät 80-Jährigen+ kostenloses Impf-Angebot anzunehmen.

Oberbergischer Kreis. Wie geplant, ist das Impfzentrum des Oberbergischen Kreises in Gummersbach  startklar. Ab Montag, 25. Januar 2021 können sich Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung im Oberbergischen Kreis leben, für eine Impfung im Impfzentrum des Oberbergischen Kreises (Brückenstraße 1 in Gummersbach) gegen das Coronavirus anmelden.

Rund 20.600 Haushalte erhalten dazu im Laufe der kommenden Woche Post mit Informationsschreiben (auch zum Anmeldeverfahren) von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Terminvereinbarung erforderlich

Die Impfungen können von den Seniorinnen und Senioren 80 + nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung in Anspruch genommen werden.

Am Montag, 1. Februar 2021 öffnet das Impfzentrum seine Türen zunächst für die Gruppe der über 80-Jährigen. „Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Oberbergischen Kreises sind bereits geimpft worden. Jetzt haben die (über) achtzigjährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich kostenlos gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ich bitte Sie, diese Chance zu nutzen, um sich und Andere zu schützen und gesund zu bleiben.“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Aufgrund der großen Nachfrage nach einem Impftermin kann es gerade zu Beginn dazu kommen kann, dass die telefonische Anmeldung überlastet ist. „Bitte haben Sie etwas Geduld. Die verfügbaren Termine werden in einem Zeitraum zwischen dem 01. Februar und dem 31. März 2021 vergeben. Sie erhalten hier auch gleichzeitig den Termin für die notwendige Folgeimpfung!“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Gummersbach erhalten Sie im Internet auf www.obk.de/impfzentrum und auf www.obk.de/corona-faq .

16.01.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

72 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt.

Derzeit sind 904 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 6920 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 5900 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 904 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden 81 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Neun der 81 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 116 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Corona-Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 16.01.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 15.01.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 178,6 (-23,9)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 6920 Personen (+72)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 904 Personen (-106)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 5900 Personen (+178)
  • verstorben: 116 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 1794 Personen (-107)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne (Einzelverfügungen und Allgemeinverfügungen mit Bezug zu Einrichtungen).

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 16.01.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 90
  • Engelskirchen: 37
  • Gummersbach: 208
  • Hückeswagen: 32
  • Lindlar: 36
  • Marienheide: 51
  • Morsbach: 51
  • Nümbrecht: 92
  • Radevormwald: 82
  • Reichshof: 30
  • Waldbröl: 94
  • Wiehl: 31
  • Wipperfürth: 44

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 26 Personen.

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.920 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 178,6. 116 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage486
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW178,6
Fälle gesamt6.920
Fälle gesamt/100.000 EW2.543,6
Todesfälle gesamt116
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

16.01.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 10.886 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 143,6. 271 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage510
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW143,6
Fälle gesamt10.886
Fälle gesamt/100.000 EW3.065,6
Todesfälle gesamt271
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

16.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.293 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 286 Personen nachgewiesen infiziert, 33 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.888 Menschen sind wieder genesen. 118 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 170 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 106,7 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 716 Personen. Die Quarantäne konnten 21.768 Personen beenden.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 15.01.2021 – 16:13 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.296 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 102,4. 118 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage163
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW102,4
Fälle gesamt5.296
Fälle gesamt/100.000 EW3.325,7
Todesfälle gesamt118
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

16.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 206 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.160 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.842 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 112 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 396 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (5 beatmet), Stand 15.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.160 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 106,9. 112 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage119
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW106,9
Fälle gesamt3.160
Fälle gesamt/100.000 EW2.838,2
Todesfälle gesamt112
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Salamanderpest erreicht das Bergische Städtedreieck

Heimische Feuersalamander sind durch tödlichen Chytridpilz bedroht. Die Natur-Schule Grund macht bereits seit Jahren bei Fackelwanderungen (siehe Artikel „Mit Feuer und Salamander„) auf die Salamanderpest aufmerksam und klärt auch über korrektes Verhalten im Wald auf.

Bereits erste Todfunde von Feuersalamandern in Kohlfurth an der Stadtgrenze von Wuppertal und Solingen im Frühjahr 2020 ließen Ungutes erahnen. Die Beprobung der toten Tiere brachte die Bestätigung: Die Tiere waren durch den agressiv wirkenden Amphibien-Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (kurz BSal) gestorben. Zum Jahreswechsel 2020/2021 trafen nun mehrere Fundmeldungen von zahlreichen toten Feuersalamandern an den Wupperhängen zwischen Burg und Müngsten ein – sowohl auf Remscheider wie auf Solinger Seite. Auch hier erbrachte die labortechnische Untersuchung von Hautabstrichen die Bestätigung, dass die Tiere durch BSal befallen wurden. Dies war allerdings auch bereits an den großflächigen Hautnekrosen der toten Tiere vor Ort unmittelbar erkennbar. In Wuppertal waren noch im Dezember 2020 an verschiedenen Stellen so u.a. auch im Burgholz Feuersalamander gezielt auf Pilzbefall beprobt worden und alle Ergebnisse negativ. Auch hier ist nun die Angst groß, dass der Pilz eingetragen wird.

Woher kommt der gefährliche Erreger

Der Salamander-Chytridpilz mit dem Namen Batrachochytrium salamandrivorans wurde erstmals 2013 wissenschaftlich beschrieben. Er befällt die Haut von Schwanzlurchen, insbesondere des Feuersalamanders. Nach bisherigen Erkenntnissen bedeutet das für fast alle betroffenen Tiere den sicheren Tod (die Mortalitätsrate liegt bei über 96 % innerhalb von 10 bis 14 Tagen).

Aufgefallen ist der neue Erreger erst nachdem es zuvor in den Südostniederlanden (Limburg) zu gewaltigen Bestandseinbrüchen beim Feuersalamander gekommen war. Innerhalb weniger Jahre ist er hier fast völlig verschwunden. Auch angrenzend in Belgien und in der Eifel wurde der Hautpilz zwischenzeitlich gefunden. 2017 wurde in Essen erstmals ein Befall außerhalb des bisherigen Areals Südlimburg/Belgien/Eifel bestätigt. Von dort breitete sich der Erreger in großer Geschwindigkeit in Richtung des Bergischen Städtedreiecks aus und konnte dort erstmals in 2020 bestätigt werden.

Der Erreger wurde ebenfalls an ostasiatischen Molchen festgestellt, die nicht unbedingt alle erkranken. Es wird daher angenommen, dass er durch asiatische Molche nach Europa ein-geschleppt wurde. Insbesondere, die in der Terraristik und Aquaristik sehr beliebten Feuerbauchmolche und einige weitere Arten, die hier seit vielen Jahrzehnten gehandelt werden, sind mögliche Vektoren. Für die hiesigen Schwanzlurche ist er ein neuer Erreger und resistente Tiere sind offenbar sehr selten. Neben Feuersalamandern werden auch die anderen heimischen Molche von dem Hautpilz befallen. Angesichts der hohen Mortalitätsrate bei Feuersalamandern von annähernd 100% und den seuchenartig verlaufenden Infektionen heimischer Schwanzlurche muss mit gewaltigen Bestandseinbrüchen und z.T. auch Totalverlusten von Populationen gerechnet werden.

Jeder kann mithelfen die Ausbreitung des Salamander-Chytridpilzes zu verlangsamen

Die aktuelle Situation erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal werden gemeinsam mit der fachlichen Unterstützung der Biologischen Station Mittlere Wupper die Entwicklung der Feuersalamander-Populationen zukünftig genau im Auge behalten. Kurzfristig sollen in den bereits betroffenen Gebieten Hinweisschilder zur Information der Bevölkerung aufgestellt werden. Perspektivisch sollen neben dem Monitoring der Feuersalamanderbestände verstärkte Anstrengungen zum Erhalt der heimischen Amphibienbestände unternommen werden.

Jeder einzelne Bürger kann dabei mithelfen:

  • Fassen Sie keine toten oder lebendigen Feuersalamander an. Die Tiere stehen unter Artenschutz und dürfen der Natur nicht ohne behördliche Genehmigung entnommen werden.
  • Fußgänger, Radfahrer und Reiter bitte auf den befestigten Wegen bleiben
  • Bitte betreten Sie keine Land- und Wasserlebensräume von Amphibien – bleiben Sie daher bitte auf den vorgegebenen Wegen.
  • Bitte führen Sie insbesondere in Waldlandschaften Ihren Hund an der Leine. Bäche, Uferbereiche, Teiche, Tümpel und wassergefüllte Wagenspuren im Wald sollten nicht betreten werden.
  • Reinigen Sie ihr Schuhwerk gründlich und desinfizieren es mit z.B. Spiritus, 70% Ethanol, bevor Sie ein anderes Waldgebiet betreten, um eine Verbreitung der Sporen des tödlichen Pilzes zu verhindern.
  • Bitte melden Sie schnellstmöglich tote und tagaktive Salamander, möglichst mit Foto und genauen Fundpunktkoordinaten über das Fundmeldesystem der Biostation Mittlere Wupper: https://www.bsmw.de/fundmeldesystem/FMS_2018/schritt_1.php

Spaziergehende können aktiv mithelfen

Hinweise von Spaziergänger*innen bitte zu den üblichen Geschäftszeiten an die Unteren Naturschutzbehörden der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal melden:

FÖJ-Stelle muss nachbesetzt werden

Die Natur-Schule Grund teilt mit, dass ab dem 01. Februar ein Platz im laufenden Freiwilligen Ökologischen Jahr 2020 / 2021 nachbesetzt werden muss. Um kurzfristige Bewerbungen werden junge Menschen in Remscheid, Wuppertal und der unmittelbaren Umgebung gebeten, die evtl. keinen Ausbildungsplatz bekommen haben oder sich noch beruflich orientieren. Für diesen Nachrückerplatz im FÖJ können BewerberInnen mit Abschluss in der Sekundarstufe I (Haupt- oder Realschule) oder mit Fachhochschulreife oder Abitur berücksichtigt werden. Möglich ist auch eine Bewerbung für Menschen ganz ohne Schulabschluss.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in die ökologischen Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich ein Jahr lang konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima-, Natur- und Umweltschutz zu verbessern. Zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an mehreren Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

„Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben.“

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule

Auch seit August des vergangenen Jahres leisten wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Remscheider Umweltbildungsstation. Da eine der Freiwilligen jetzt leider gekündigt hat, ist eine Nachbesetzung für das laufende FÖJ erforderlich, das ein halbes Jahr bis Ende Juli 2021 dauern wird.

Interessierte können sich aber auch direkt bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für die freiwerdende FÖJ-Stelle melden (02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de). BewerberInnen sollten sich auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der für Remscheid zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren.

In der Natur-Schule Grund versorgen die FÖJler u.a. die Hühner und sind für Pflege, Pflanzung und Planung konkreter Flächen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z. B. umweltpädagogische Materialien, die dann in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter, säen Salat, Kräuter und Gemüse und pflegen die Staudenbeete. Dabei sind die jungen Leute bei Wind und Wetter draußen aktiv.