Hoher Sachschaden: Unfall auf L74

Am 16.03.2023, gegen 17:50 Uhr, kam es auf der L74 in Wuppertal zu einem Unfall mit hohem Sachschaden.

Ein 19-Jähriger befuhr mit seinem Auto die L74 in Richtung Sonnborn. Aus noch ungeklärter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. In Folge des Aufpralls drehte sich das Auto und blieb mittig auf der L74 stehen.

Der Autofahrer blieb unverletzt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Für die Unfallaufnahme sperrten die Einsatzkräfte die Straße in Fahrtrichtung Sonnborner Kreuz. (rb)

Galeria-Schließung: Verlust eines historischen Magneten

Schließung des Traditionshauses in Wuppertal ist eine Herausforderung fürs Oberzentrum.

Die für Anfang 2024 angekündigte Schließung des Warenhauses Galeria am Wuppertaler Neumarkt ist aus Sicht der Bergischen IHK eine große Herausforderung für den Einzelhandel, aber auch für die Innenstadtentwicklung in Elberfeld.

„Der aktuelle Zustand der Innenstadt, die von Baustellen geprägt ist und noch lange sein wird, war sicherlich nicht hilfreich, um den Standort zu erhalten“, sagt IHK-Vizepräsidentin Katrin Becker (Managerin der City-Arkaden Wuppertal). Eine berechenbare Entwicklung der Umgebung sei zuletzt nicht vorhanden gewesen. Das erschwere unternehmerische Investitionsentscheidungen. Umso mehr gelte es jetzt, für die Unternehmen in der Innenstadt eine klare Perspektive aufzuzeigen und Planungssicherheit zu schaffen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt, es sei besonders bitter für die Angestellten. Er gehe aber davon aus, dass diese aufgrund des Fachkräftemangels schnell anderswo in Beschäftigung kommen. „Warenhäuser mit breitem Sortiment haben an Bedeutung verloren. Dennoch ist die Schließung eines historisch verankerten Hauses wie an diesem Standort ein großer Verlust auf vielen Ebenen für Stadt und Wirtschaft. Wir verlieren einen Magneten im bergischen Oberzentrum“, so Wenge.

Das Tietz-Gebäude mit denkmalgeschützter Fassade müsse jetzt auf mögliche Nachnutzungen überprüft werden, so IHK-Handelsexpertin Dr. Daria Stottrop. „Wir brauchen eine hochwertige Lösung, wie das Gebäude weitergenutzt werden kann. Aus anderen Städten wissen wir um erfolgreiche kreative Konzepte, die den Trend der Funktionsmischung in der Innenstadt aufgreifen – etwa die Bereiche Wohnen, Kultur, Bildung, Mobilität integrieren.“ Sie hält auch eine Mischnutzung mit dem Weiterbetrieb einer verkleinerten Warenhaus-Filiale für realistisch. Wichtig sei ein Immobilieneigentümer mit mutigen Ideen und langem Atem.

Bärbel Beck, IHK-Vizepräsidentin und Inhaberin eines Modehauses, sieht die Gefahr eines langjährigen Leerstands mit entsprechender Wirkung aufs Umfeld. „Langjährige Leerstände und deren fatale Auswirkungen kennen wir in Remscheid und Solingen bereits. Wir müssen unsere Innenstädte generell neu denken.“ Es brauche einen gemeinschaftlichen Gestaltungswillen, mit einem konstruktiven Arbeiten für die Zukunft.

Die IHK beabsichtigt, alle Beteiligten zeitnah an einen Tisch zu bringen, um dabei zu helfen, Strategien für die Innenstadtentwicklung anzustoßen.

Elberfeld: Galeria Kaufhof schließt

Pressemitteilung der der Abgeordneten Anja Liebert: Mitglied des Deutschen Bundestages Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Der Kahlschlag bei Galeria Kaufhof, die Schließung von bald der Hälfte der 129 verbliebenen Standorte, ist ein harter Schlag – auch für meinen Wahlkreis“, erklärt Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. 110 Mitarbeiter*innen werden in Wuppertal ihren Job verlieren. „Für sie muss eine Lösung gefunden werden, ihnen gilt meine Solidarität“, erklärt Liebert. „In der Vergangenheit haben sie bereits Einbußen in Kauf genommen, auf Gehalt und Sonderzahlungen verzichtet, in der Hoffnung, ihren Arbeitsplatz erhalten zu können – vergeblich.“

Es sei bitter, so Liebert, „dass es dem Konzern trotz mehr als 600 Millionen Euro Staatshilfe nicht gelungen ist, die Warenhaus-Kette wieder in sichere Gefilde zu führen.“ Die Folgen seien herbe: Tausende Menschen müssen bundesweit entlassen werden. In vielen Städten drohen in zentraler Lage große Leerstände – auch in Wuppertal. „Als Kaufhaus Tietz gegründet, war das markante Gebäude am Neumarkt immer eng mit der Stadt verbunden. Anfang 2024 endet an diesem Standort nun die Geschichte als Galeria Kaufhof“, sagt die Wuppertalerin.

Halbzeit: Die Ampel zieht Bilanz

„Vorausschauend – Nachhaltig – Gestalten“, unter dieses Motto haben SPD, GRÜNE und FDP die gemeinsame Gestaltungsvereinbarung gestellt, die am 25. Februar 2021 unterzeichnet wurde. Seitdem engagiert sich die Gestaltungsmehrheit tagtäglich dafür, die gesteckten Ziele für ein lebenswertes Remscheid umzusetzen. Was davon schon erreicht wurde und was bis 2025 noch auf der Agenda steht, haben die Fraktionsvorsitzenden von SPD, GRÜNEN und FDP am heutigen Donnerstag, 16. März 2023, gemeinsam der Presse vorgestellt.

Sven Wolf (SPD): „Wer Remscheid stark für die Zukunft machen will, der muss vor allem in die Jugend investieren. Je besser ihre Ausbildung ist, umso mehr profitiert unsere Stadt langfristig davon. Daher haben wir allein 2021 insgesamt 39,2 Millionen Euro für die Sanierung, eine moderne Ausstattung und den Neubau von Schulen bereitgestellt. Besonders stolz macht uns, dass in Remscheid mit dem neuen Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung am Hauptbahnhof nach 30 Jahren endlich wieder ein Schulneubau realisiert werden konnte. 6,2 Millionen Euro haben wir zudem in die so wichtige Digitalisierung von Schulen investiert. Dabei ist uns selbstverständlich bewusst, dass es in jedem Bereich immer auch mehr sein könnte und vor allem die Digitalisierung schneller vorangehen sollte. Wir werden das Thema daher auch in den kommenden Jahren kritisch begleiten. Gleichzeitig möchten wir dafür sorgen, dass junge Menschen auch in ihrer Freizeit passende Angebote vorfinden. Daher haben wir uns zum Beispiel für die Graffiti-Freifläche an der Balkantrasse eingesetzt, wo Jugendliche ganz legal sprayen dürfen. Damit kleine Kinder auch künftig in einer angenehmen und sicheren Umgebung spielen und toben können, haben wir zudem das Budget für die Erneuerung von Spielplätzen erhöht und seit 2021 insgesamt rund 450.000 Euro für Spielplätze im gesamten Stadtgebiet investiert. Ein großes Projekt, das uns allen sehr am Herzen liegt, ist der Umbau der ehemaligen Feuerwache Lüttringhausen in eine moderne Bibliothek und als Ort der Begegnung. Ein gesellschaftlicher Knotenpunkt, Ort des Lernens und der Inspiration, ein Ort sozialer, kultureller und digitaler Teilhabe. Wir wollen Remscheid auch weiter so gestalten, dass wir für jede Gruppe Bedingungen schaffen, die unterstützen, Entfaltung ermöglichen und fördern. Damit die Menschen auch in Zukunft gern in Remscheid leben.“

David Schichel (GRÜNE): „Für Kommunen gilt heute das Gleiche wie für das Land, den Bund, Europa bzw. die gesamte Welt: Wir müssen dringend klimaneutral werden, Erneuerbare Energien fördern und nachhaltig handeln. Zugleich müssen die Bürgerinnen und Bürger aber auch mobil bleiben. Daher liegt unser Fokus in Remscheid auf klimafreundlicher Mobilität wie dem ÖPNV, dem Rad- und Fußverkehr. Wir müssen die Bedingungen in diesen Bereichen so verbessern, dass der Umstieg vom Auto wirklich attraktiv wird. Um die Fahrradinfrastruktur deutlich auszubauen, engagieren wir uns für die zügige und konsequente Umsetzung des Radverkehrskonzepts. Insgesamt haben wir die finanziellen Mittel für den Radverkehr im städtischen Haushalt seit 2018 vervierfacht. Damit sollen vor allem schnellere, sicherere und angenehmere Wege für den Alltagsverkehr und direkte Verbindungen aus den Stadtteilen ins Zentrum geschaffen werden. Die Verlängerung der Balkantrasse Richtung Lüttringhausen bis nach Wuppertal ist ein Meilenstein für den Remscheider Radverkehr und bereits in der Mache. Dafür sind in den nächsten vier Jahren rund 1,7 Millionen Euro vorgesehen. Gleichzeitig kämpfen wir dafür, dass die Verbindungen mit Bus und Bahnen in und nach Remscheid besser werden. Ein gutes Beispiel ist die Schnellbuslinie CE63, die Berufspendlern den Weg zur Arbeit enorm erleichtert. Die Gewinnung Erneuerbarer Energien ist ein elementarer Bestandteil zum Gelingen der Energiewende, weshalb wir sie in Remscheid energisch vorantreiben wollen. Daher haben wir mit der Förderung der Installation kleiner Solaranlagen und Photovoltaikmodulen in Privathaushalten einen Anreiz geschaffen, dafür insgesamt 70.000 Euro bereitgestellt, was rund 231 Tonnen CO2 einspart und zugleich die Energiekosten senkt. Wir fordern aber auch, die Dächer auf städtischen Gebäuden mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten und die Suche nach potenziellen Photovoltaik-Freiflächen zu forcieren und auf dem Grundstück der ehemaligen Deponie Solinger Straße eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Besonders stolz sind wir darauf, den zusätzlicher Bedarf von 1.123 Kita-Plätzen bis 2025 anbieten zu können. Denn nur so bleiben wir auch für Familien ein attraktiver Wohnort.“

Sven Chudzinski (FDP): „Wohnen ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt unserer Gestaltungsvereinbarung. So haben wir das Neubaugebiet am Schützenplatz in Lüttringhausen an den Start gebracht, bei dem ökologische Gesichtspunkte wie die Nutzung von Solarenergie, der Erhalt von Grünflächen, Baumpflanzungen oder Dachbegrünungen für uns selbstverständlich sind. Den Eigenheimbau auf städtischen Grundstücken haben wir einfacher und attraktiver gemacht, indem wir die Erbbauzinsen für neue Verträge von vier auf anfangs ein Prozent gesenkt haben. Das ist in Zeiten steigender Zinsen für Baukredite eine echte Förderung für den Hausbau. Wir wollen weiter mehr Wohnraum in unserer Stadt schaffen, dabei aber vor allem auf Leerstände zurückgreifen, die wir zu modernen, bezahlbaren Wohnungen ertüchtigen. Dabei wollen wir Sanierungen, Nachverdichtungen, Neubauten und Modernisierungen in den nächsten Jahren stärker anstoßen und damit den Wohnungsbestand in Remscheid weiterentwickeln. Zu einem guten Leben gehört für uns auch Sport, weshalb wir seit 2021 insgesamt rund vier Millionen Euro in Neubau und Sanierung von Sportstätten in unserer Stadt investiert haben. Davon sind allein zwei Millionen Euro in den neuen Kunstrasenplatz am Hackenberg geflossen. Und die SG Hackenberg verzeichnet seither einen deutlichen Anstieg der Mitgliedszahlen. Weitere 24,5 Millionen Euro sind für den Komplett-Umbau des Freibades Eschbachtal vorgesehen. Gelder sind auch in den unteren Kunstrasenplatz am Stadion Reinshagen, die Sporthalle Hackenberg, die Skaterhalle Funbox sowie die Sporthalle Neuenkamp geflossen. Weitere Sportstätten werden aktuell saniert und folgen in den kommenden Jahren. Damit wollen wir sicherstellen, dass Sportvereine, Schulen und Hobbysport auch in Zukunft gute und moderne Trainingsbedingungen in Remscheid vorfinden und sich bei uns willkommen fühlen. Diese Investitionen sind ohne ausgeglichenen Haushalt nicht möglich. Wir stehen daher weiter für solide und verlässliche städtische Finanzen ein, damit wir die finanziellen Gestaltungsspielräume erhalten und in die Zukunft Remscheids investieren können. Stadtgesellschaft, Rat und Verwaltung werden auch in den nächsten Jahren viel gemeinsam schaffen können.“

Lernnacht in der Zentralbibliothek am 17. März 2023

Für Freitag, 17. März, laden die Bibliotheken − nicht nur in Nordrhein-Westfalen – alle Bürgerinnen und Bürger zur 10. „Nacht der Bibliotheken“ ein. Das Motto ist „Grenzenlos!“.

Die Öffentliche Bibliothek der Stadt Remscheid hat sich für die Nacht der Bibliotheken in diesem Jahr Folgendes überlegt: Sie verlängert die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek am 17. März bis 22 Uhr, um allen Interessierten eine zusätzliche Möglichkeit zum Stöbern, zur Prüfungsvorbereitung und zur Medienentleihe zu schaffen. Das Angebot an Lernplätzen sowie das Schülerlernzentrum werden so gut angenommen, dass das Bibliotheken-Team daran in der Nacht der Bibliotheken anknüpfen möchte.

Die Öffentliche Bibliothek Remscheid ist ein Ort des Lernens, der Kultur und Begegnung, der Kommunikation und Information. Sie ist offen für alle und wendet sich an alle Alters- und Nutzergruppen. Mit ihren drei Standorten bietet die Bibliothek flächendeckende Versorgung mit Print-, audiovisuellen und digitalen Medien.

Grenzenlos ist die Bibliothek als der Ort, an dem Menschen aller Kulturen und Interessen unabhängig von Gehalt und Bildung willkommen sind. Die Bibliothek bietet grenzenlose Möglichkeiten: Hier kann man sich informieren, lernen, kulturelle Angebote nutzen, sich fortbilden, Neues ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen.

In der Remscheider Bibliothek findet jeder und jede unabhängig von Herkunft und Einkommen für kleines Geld Zugang zu Informationen, freiem Internet, zu Computern, Sprachkursen, Games und mehr. Hier kann man Neues entdecken und ausprobieren. Insofern lädt die Zentralbibliothek der Stadt Remscheid herzlich zu einem Besuch in der Nacht der Bibliotheken ein. Das Team der Zentralbibliothek freut sich auf viele Gäste!

Termininfos

Wann? 17.03.2023
Wo? Zentralbibliothek, Scharffstr. 4-6, 42853 Remscheid
Geöffnet bis 22 Uhr!

Grandioser Empfang für drei „Frauen mit Profil“

Was für ein Abend! Drei strahlende Preisträgerinnen, etwa 120 gutgelaunte Gäste und eine Ministerin, deren mitreißende Rede vom Publikum gefeiert wurde. Der zehnte Empfang für Frauen in Führung und die neunte Verleihung des Preises „Frau mit Profil“ in der Wuppertaler City-Kirche war ein voller Erfolg.

Ein wichtiges Thema an diesem Abend war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So machte vor allem Natalie Schaffert, Preisträgerin der Kategorie „Vorbildhafte Unternehmerin“ deutlich, welches Potenzial dem Arbeitsmarkt verloren geht, weil Kinder – vor allem bei Frauen – immer noch viel zu oft als Karrierehindernis gesehen würden. Bessere Betreuungsmöglichkeiten, mehr Akzeptanz und Unterstützung, das wünschte sie sich für die Zukunft. Janina Wisniewski, Preisträgerin der Kategorie „Kreative Lösungen zur eigenen Existenzsicherung“ zeigte auf, welche Potenziale nicht nur für Menschen mit Behinderung in guter mentaler Unterstützung stecken und wie wichtig es ist, von den eigenen Fähigkeiten überzeugt zu sein, unabhängig davon ob es um körperliche Einschränkungen oder die eigene Arbeit geht . Martina Zsack-Möllmann, Preisträgerin der Kategorie „Leitung eines nachhaltigen Projekts für Frauen“ wurde für ihre Arbeit als Geschäftsführerin des Frauenhauses Solingen geehrt. Sie machte deutlich wie wichtig auch gegenseitige Unterstützung von Frauen für Frauen sein kann.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ehrt Natalie Schaffert, Regionalleiterin Altenhilfe Solingen, Einrichtungsleitung des Standorts Solingen und Teil der erweiterten Geschäftsführung der Diakonie Bethanien gGmbH © Stadt Wuppertal
Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ehrt Natalie Schaffert, Regionalleiterin Altenhilfe Solingen, Einrichtungsleitung des Standorts Solingen und Teil der erweiterten Geschäftsführung der Diakonie Bethanien gGmbH © Stadt Wuppertal

Josefine Paul (Grüne), NRW-Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration verwies auf die wichtige Arbeit der Kompetenzzentren, für deren Zukunft sie sich stark machen wolle „Es gibt in NRW viele tolle Frauen, die jeden Tag unglaubliches leisten. Vieles davon wird zu wenig gewürdigt, bleibt unsichtbar. Das muss sich ändern“, sagte sie.

Für die drei Preisträgerinnen hielten die Oberbürgermeister der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid die Laudationen, zwischendurch sang der WOW-Chor. Und auch wenn „WOW“ eigentlich für „Women of Wuppertal“ steht, die drei Kurzauftritte rangen vielen Gästen ein begeistertes „Wow“ ab.

Beim anschließenden Get Together ergaben sich viele neue Gespräche, Netzwerke wurden geknüpft und Kontakte geschlossen – genau so hatte es sich das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck als Ausrichter der Veranstaltung vorgestellt.

Zusatzinformation

Über Janina Wisniewski hat Sascha von Gerishem bereits 2020 für rs1.tv einen Fernsehbeitrag gedreht, der in der Ausgabe KW48/2020 von Die Woche auch bundesweit im Kabelfernsehen ausgestrahlt wurde.

Wupperbrücke: Staus wegen Fahrbahnsanierung erwartet

Die geplante Spurenverengung und der Einsatz einer Baustellenampel ab dem 3. April führen aller Voraussicht nach zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Verkehrsteilnehmende sollten sich hierauf einstellen.

Im Zuge der Fahrbahnsanierung der Wupperbrücke im Bereich zwischen Lennep und Radevormwald (B 229) ist nach Einschätzung der örtlichen Straßenverkehrsbehörde mit erheblichen Staus zu rechnen. Die Arbeiten finden zwar während der Osterferienzeit statt, doch auch zur Ferienzeit ist die Brücke stark frequentiert.

Dauer der Arbeiten voraussichtlich eine Woche

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Rhein-Berg wird die Fahrbahndeckschicht sanieren. Dafür wird die Fahrbahn in Höhe der Brücke auf einer Länge von etwa 400 Metern auf eine Spur verengt. Baustellenampeln regeln den Verkehr. Die Ampeln werden mit einer sogenannten Rettungsschaltung ausgestattet. Dadurch ist es den Rettungsdiensten im Einsatz möglich, die Signale für die Verkehrsteilnehmenden in beiden Richtungen per Anruf auf Rot zu schalten, um das Baufeld schnellstmöglich passieren zu können. Um größere Verkehrsstörungen zu vermeiden, wird der Landesbetrieb eine alternative Umleitungsstrecke über Trecknase, Engelsburg und Dörperhöhe einrichten.

Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. Nach dem Ende der Sanierungsmaßnahme kann dort die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h wieder aufgehoben werden.

Der März in der Denkerschmette

Fr. 17.03 ab 19 Uhr Philosophischer Stammtisch

Es gibt einen Vortrag von Albert Heidl zum Thema: „Grundlagen der Quantenphysik und Konsequenzen für unser Weltbild“. Im Anschluss an den Vortrag wird über das Thema diskutiert und philosophiert.

Sa. 18.03 um 15 Uhr Mitsingnachmittag mit Ernst Melzer

Bei Kaffee und Kuchen präsentiert Ernst Melzer seinen Mitsingnachmittag in der Denkerschmette. Mit Gitarre und Mundharmonika begleitet er den Schmetten Chor, der gemeinsam beliebte Lieder aus seinem umfangreichen Repertoire singt. Dazu gibt es den selbstgerechten Kuchen vom Schmetten Team.

Sa. 25.03 um 15 Uhr Literatur Cafe | Wohnzimmer Lesung für Jedermann

Beim Literatur Cafe präsentieren Remscheider Autorinnen und Autoren dem Publikum ihre eigenen Texte, im Anschluss kann darüber diskutiert werden. Zur Wohnzimmer Lesung für Jedermann in der Denkerschmette gibt es Kaffee und Kuchen.

Eine Tischreservierung zu den Veranstaltungen ist unter 02191 589202 möglich.

Müllsäcke an die Straße stellen

Ausnahme gilt dort, wo wie Tonne wegen des Streiks in Solingen nicht geleert wurde.

Schnee und ein mehrtägiger Streik haben in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche die Müllentsorgung stark behindert. Mülltonnen, die an diesen Tagen nicht angefahren wurden, werden nun beim nächsten regulären Abfuhrtermin geleert. Das heißt: Restmülltonnen mit wöchentlicher Leerung werden in dieser Woche am „üblichen“ Tag geleert, bei 14-tägiger Leerung in der kommenden Woche, bei blauen und gelben Tonnen bleibt es beim vierwöchigen Rhythmus.

Abfälle, die bis dahin anfallen, werden bei der nächsten planmäßigen Restmüllleerung mitgenommen. Es handelt sich dabei um eine absolute Ausnahme, die nur in dieser Ausnahmesituation und nur für Betroffene greift, erstmals am kommenden Mittwoch, 15. März. Die Technischen Betriebe weisen darauf hin, dass der Abfall in reißfesten und nur halb befüllten Säcken gut verpackt an die Straße gestellt werden muss.

Aktionsbündnis: „Gespräche über Altschuldenlösung dürfen nicht scheitern“

Vertreterinnen und Vertreter der finanzschwachen Städte haben sich in Offenbach getroffen und über die Folgen der Krisen sowie die erforderlichen Lösungen gesprochen. Ihre Botschaft an Bund und Länder: „Die Zeit drängt“.

Die Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ in Offenbach war für mindestens jeden Zehnten in Deutschland mit einer schlechten Nachricht verbunden: In den Mitgliedsstädten und -kreisen von der Ostsee bis ins Saarland, in denen mehr als 8,5 Millionen Menschen leben, hat sich die finanzielle Lage wieder verschlechtert. Die zahlreichen Krisen bedrohen die Erfolge, die die Kommunen in den vergangenen Jahren mit großen Anstrengungen errungen haben. „Die im Koalitionsvertrag versprochene und derzeit in Berlin verhandelte Altschuldenlösung muss deshalb dringend kommen. Die Gespräche zwischen Bund und Ländern dürfen nicht scheitern“, sagte Christoph Gerbersmann, Sprecher von „Für die Würde unserer Städte“. „Die Lage spitzt sich für die Kommunen durch die steigenden Zinsen dramatisch zu, die Zeit drängt! Außerdem muss es eine Reform des Förderprogramm-Dschungels und ein deutliches Zeichen gegen Steueroasen in Deutschland geben.“

Im überparteilichen Aktionsbündnis haben sich 64 Kommunen aus sieben Bundesländern zusammengeschlossen. Ihre bittere Gemeinsamkeit: Sie sind durch einen Strukturwandel sowie Aufgaben, die Bund und Länder ihnen übertragen, aber nicht angemessen finanziell ausgeglichen haben, unverschuldet finanzschwach geworden. Während andere Städte und Gemeinden in Zukunftsthemen investieren können, müssen die Betroffenen für Tilgung und Zinsen zahlen. Dass die großen Anstrengungen zum Abbau der Schulden nun vergeblich gewesen sein könnten, sehen die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen auch als Gefahr für den sozialen Frieden vor Ort. Das wurde bei der Kommunalkonferenz in Offenbach deutlich, an der auch Solingens Kämmerer Daniel Wieneke teilnahm.

Die Gastgeber verdeutlichten am Beispiel ihrer Stadt, warum eine Altschuldenlösung des Bundes so wichtig ist. „Für Offenbach ist der Kampf um eine faire Ausstattung der Kommunen sehr wichtig. Wenn der Bund unseren Anteil an der Hessenkasse übernehmen würde, hätten wir jährlich drei Millionen Euro mehr zur Verfügung“, sagte der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Diesen Beitrag selbst zu tragen, koste die Stadt viel Geld, das sie gut für die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt gebrauchen könnte, etwa für Schulbausanierung, Busse oder Sportanlagen. Schwenke: „Da der Geldmangel in alle Bereiche hineinwirkt, bedeutet es für uns beispielsweise auch immer einen erheblich größeren Aufwand als in anderen Städten, um dennoch für Unternehmen attraktiv zu sein und zu bleiben. Der gemeinsame Kampf im Aktionsbündnis ist deshalb wichtig, um die Position unserer Stadt langfristig zu sichern und eine Abwärtsspirale zu vermeiden.“

„Für die Würde unserer Städte“ wird die Dringlichkeit der Probleme in den kommenden Wochen weiter öffentlich machen – in Gesprächen in Berlin und den Landeshauptstädten sowie mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen. Für sie ist das Bündnis bekannt, weil es zum Beispiel mit einer übergroßen Eselfigur, der von Lastensäcken in die Knie gezwungen wird, zu den Parteizentralen in der Hauptstadt gezogen ist.

Hintergrund

Mitglieder des Aktionsbündnisses sind Bochum, Bottrop, Brandenburg an der Havel, Castrop-Rauxel, Cottbus, Cuxhaven, Dietzenbach, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Frankenthal, Geestland, Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg, Gladbeck, Hagen, Hamm, Hattingen, Herne, Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lahnstein, Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen, Mainz, Mayen, Mettmann, Moers, Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Oberhausen, Obertshausen, Offenbach, Pirmasens, Recklinghausen, Kreis Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Schwerin, Schwerte, Solingen, Trier, Kreis Unna, Voerde, Völklingen, Waldbröl, Werne, Wesel, Kreis Wesel, Witten, Worms, Wülfrath, Wuppertal und Zweibrücken.

“Für die Würde unserer Städte” hat acht Sprecherinnen und Sprecher: Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Dirk Glaser, Bürgermeister der Stadt Hattingen, Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Barbara Meyer, 1. Bürgermeisterin und Kämmerin der Stadt Saarbrücken, Andrea Pospich, Kämmerin der Stadt Cuxhaven, Christoph Gerbersmann, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Hagen und Martin Murrack, Stadtdirektor und Stadtkämmerer der Stadt Duisburg.

Raserei bei Glätte: 18-jähriger schleudert in Baum

Auf winterglatter Fahrbahn zwischen Pleuse und Herweg hat ein 18-jähriger Wuppertaler am Samstag (11. März) die Kontrolle über seinen Renault Kangoo verloren.

Er kollidierte auf der B483 mit einem Baum und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der 18-Jährige war um 00:25 Uhr auf der B483 aus Radevormwald kommend in Richtung Hückeswagen unterwegs gewesen.

Mit nicht angepasster Geschwindigkeit geriet sein Renault auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern. Er kam von der Fahrbahn ab, prallte erst gegen eine Böschung am linken Fahrbahnrand und kollidierte anschließend mit einem Baum.

Der Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Foto: Polizei Oberberg
Der Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Foto: Polizei Oberberg

Der 18-Jährige war zunächst im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Da es Hinweise auf Alkoholeinfluss gab, ordneten die Polizisten eine Blutprobe an und stellten seinen Führerschein sicher.

An seinem Auto entstand erheblicher Sachschaden; es war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die B 483 war für die Dauer der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde komplett gesperrt.

Kontrolle auf regennasser Fahrbahn verloren

Frontal mit einem Baum kollidiert ist am Freitagmorgen (10. März) ein 42 Jahre alter Mann aus Gummersbach.

Um 6:25 Uhr fuhr der Gummersbacher mit seinem Opel Corsa auf der K52 aus Richtung Wiehl-Marienhagen kommend in Fahrtrichtung Bomig. Im Verlauf einer leichten Rechtskurve verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto. Er kam von der Fahrbahn ab, geriet in einen Graben und landete schließlich frontal an einem Baum.

Der Opel Corsa landete frontal an einem Baum. Foto: Polizei Oberberg
Der Opel Corsa landete frontal an einem Baum. Foto: Polizei Oberberg

Ein Rettungswagen brachte den leichtverletzten Fahrer in ein Krankenhaus. An seinem Opel entstand erheblicher Sachschaden. Er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.