Corona in Schulen und Kitas: 473 Kinder in Quarantäne

Infektionszahlen der KTE- und schulpflichtigen Kinder für den Zeitraum 17 – 31. August:

  • In der Altersgruppe der Kinder 1 – 5 Jahre sind 13 Kinder positiv getestet.
  • In der Altersgruppe 6 – 18 Jahre sind derzeit 113 Kinder positiv getestet.

Inklusive dieser positiv Getesteten befinden sich aktuell 473 Kinder und Jugendliche (ab Jahrgang 2002) in Quarantäne.

Seit Beginn des Schuljahres sind 29 Schulklassen betroffen. In einem Fall musste eine ganze Klasse in Quarantäne (gemeinsamer Sportunterricht ohne Maske und Abstand) in allen übrigen Fällen wurden i.d.R. nur die direkten Sitznachbarn bzw. enge Freunde in Quarantäne geschickt, Hier ist jeweils eine sehr personalintensive Einzelfallprüfung erforderlich. Für den Kitabereich sind 13 Kindertageseinrichtungen betroffen; hier muss im Regelfall jeweils die komplette Gruppe in Quarantäne.

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen und der personalintensiven Einzelfallprüfungen in den Schulen ist die Personalsituation im Gesundheitsamt schwierig. Es soll ein erneuter Unterstützungsantrag an die Bundeswehr gestellt werden.

Der Krisenstab wird in einem mehrsprachigen Brief an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern intensiv über die bestehenden Impfmöglichkeiten informieren und appellieren, diese auch zu nutzen.

IHK unterstützt die Initiative der Firma Berger

Dr. Andreas Groß setzt auf eigene Lösung gegen künftige Hochwasser. IHK wird in Antragsstellung für Landeshilfen eingebunden.

Nach dem Hochwasser am 14. Juli gibt es Eigeninitiative aus der Unternehmerschaft, um in Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Dr.-Ing. Andreas Groß, Geschäftsführer der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat ein internet-basiertes Hochwasserschutzsystem 4.0 entwickelt. Das soll künftig helfen, frühzeitig kritische Wasserstände zu erkennen und besser zu reagieren.

Die Bergische IHK unterstützt Groß dabei nach Kräften. „Andreas Groß, der auch IHK-Vizepräsident ist, beweist wieder einmal, mit welchem Entwicklergeist die Bergischen Unternehmer ausgestattet sind“, sagt IHK-Präsident Henner Pasch. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt zu, dass die IHK Groß und dessen Entwicklung so gut es geht unterstützen wird, um zu helfen, weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Vom Hochwasser am 14. Juli sind schätzungsweise 1500 Unternehmen im Bergischen Städtedreieck getroffen worden. Der Schaden liegt bei ca. 300 Millionen Euro. Die IHK hat früh Spenden gesammelt und verteilt. Bei den Hochwasserhilfen von Land und Bund soll die IHK jetzt eingebunden werden. Thomas Grigutsch, Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, erklärt: „Die Unternehmen können ab dem 13. September die Hochwasserhilfe des Bundes und Landes beantragen. Wir werden als IHK dabei unsere Unternehmen von der Erstberatung bis zur konkreten Antragstellung unterstützen. Erst mit dem abschließenden Votum der IHK wird die Landesbank die Anträge entgegennehmen.“

Dr. Becker Klinik Juliana informiert SPD-Bundes- und Landtagspolitiker über Rehabilitation

Während der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung noch einmal gestiegen. Über diese wichtige Säule des Gesundheitswesens informierten sich am Montag SPD-Politiker in der Wuppertaler Dr. Becker Klinik Juliana. Die Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana und der Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe forderten sie dazu auf, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.

Am 23.08.21 besuchten drei SPD-Politiker die Dr. Becker Klinik Juliana: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, Bundestagskandidat Ingo Schäfer sowie Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der psychosomatischen Rehaklinik in Wuppertal-Oberbarmen verschafften sie sich einen Eindruck von dem Leistungsumfang der medizinischen Rehabilitation und den Herausforderungen, vor denen die Branche steht.

Vierte Säule des Gesundheitswesens

Empfangen wurden sie von der Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana, Iman Farhat und dem Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, Bastian Liebsch. Sie übergaben den Politikern ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode. „Medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens. Als solcher sollte der Chancengeber Rehabilitation auch von der Politik betrachtet und einbezogen werden“, so Bastian Liebsch, der bei dem Termin das Unternehmen mit seinen acht Rehakliniken vertrat. Der direkte Austausch vor Ort mit den Mandatsträgern sei dafür sehr wichtig.

Pandemie hat Bedarf an psychosomatischer Reha verstärkt

Dass die Pandemie den Bedarf an psychosomatischer Reha weiter verstärkt hat, erlebt auch Chefärztin Iman Farhat in ihrem Klinikalltag: „Viele Menschen hat die Pandemie mit all ihren Facetten psychisch belastet. Fehlende Kontakte während des Lockdowns konnten beispielsweise bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen. Auch die Sorgen um Angehörige, die sich mit dem Virus infiziert haben, sind sehr belastend.“ Daher sei eine psychosomatische Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Diese Leistung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen, sei für viele Betroffene wichtig. Der Zugang zur Reha müsse daher für Patienten/innen dringend vereinfacht werden, betonte die Chefärztin.

Reha durch Ausbildungsbefähigung und Digitalisierung zukunftsfähig machen

„Um unsere Aufgaben in der Gesundheitsversorgung weiter zu erfüllen, ist es wichtig, dass die Reha zukunftsfähig bleibt,“ so Bastian Liebsch. Zentrale Forderungen dafür sind unter anderem, dass Rehakliniken ebenso wie Krankenhäuser in Gesundheitsberufen ausbilden dürfen. Dadurch können sie dem Fachkräftemangel selbst entgegenwirken. Zudem sollte das Antragsverfahren in der Reha zugunsten einer ärztlichen Verordnung abgeschafft werden“.

Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch an Josef Neumann, Helge Lindh und Ingo Schäfer überreicht.

Hintergrund

Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie für 120 Patienten/innen. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), somatoforme Störungen (Rückenschmerzen), Posttraumatische Belastungsstörung, Tinnitus, Migräne und Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana

Verletzte Frau und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Gestern Nachmittag (30.08.2021, 16:20 Uhr), kam es auf der Kreuzung Werwolf Ecke Birkerstraße zu einem Unfall, bei dem eine Frau Verletzungen erlitt.

Die 19-Jährige wartete mit ihrem Fiat verkehrsbedingt auf der Straße Werwolf, um ihre Fahrt in Richtung Krahenhöhe fortzusetzen. Ein 24-Jähriger bemerkte das Fahrzeug der jungen Frau mutmaßlich zu spät. Er fuhr mit seinem VW Golf auf und schob den Fiat gegen einen davor stehenden Opel eines 51-Jährigen.

Die 19-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 11.000 Euro. (sw)

Einladung zu Beerdigung und Trauerfeier für Stefan Wagner

Am 2. August 2021 ist Stefan Wagner, ehemaliger Vorsitzender der Remscheider SPD (1995 – 1998), verstorben. Er war darüber hinaus Mitglied des Rates der Stadt Remscheid (1994 – 1999 und seit 2009) sowie Vorsitzender des AWO-Ortsvereins West bzw. Mitte.

Am Donnerstag findet die Beerdigung auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen statt – am Freitag die Trauerfeier.

Wir veröffentlichen die Meldung, so dass ggfs. Freunde und Weggefährten von Herrn Wagner, die die Nachricht seines Todes noch nicht mitbekommen haben, informiert werden können:

Einladung

zur Beerdigung und Trauerfeier für

Stefan Wagner

(03.06.1953 – 02.08.2021)

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch wenn es schon fast vier Wochen her sind, können wir es eigentlich immer noch richtig fassen oder – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen: unser Stefan Wagner hat am 2. August unsere Welt verlassen und wird uns künftig von einem anderen Ort aus zur Seite stehen.

Wir haben allen Grund, unseren Stefan in guter Erinnerung zu behalten – und werden ihn auf seinem letzten Weg begleiten.

Die Beerdigung von Stefan findet am

Donnerstag, 02.09.2021 um 11:00 Uhr
auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen, Wallburgstraße 64, 42857 Remscheid

statt.

Aus organisatorischen Gründen findet die Trauerfeier einen Tag später statt – und zwar am

Freitag, 03.09.2021 um 15:00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus „Neuer Lindenhof“, Honsberger Straße 38, 42857 Remscheid.

Wir würden uns freuen, wenn ihr an einem oder an beiden Tagen unseren Stefan auf seinem letzten Weg begleitet. Wir bitten Euch um eine kurze Rückmeldung unter UB.Remscheid.NRW@spd.de, ob Euch eine Teilnahme an einem oder an beiden Tagen möglich ist.

Bitte beachtet: aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen gelten Abstands- und Hygieneregeln. Eine Teilnahme ist ausschließlich bei Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes möglich, oder wenn man genesen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Gassen
Für die Remscheider SPD

Sven Wolf MdL
Für die SPD-Ratsfraktion

Rainer Bannert
Für den AWO-Kreisverband

Nadine Gaede
Für den SPD-Ortsverein West

Alice Rohloff-Schumacher
Für den AWO-OV Mitte

Ralf Noll
Für den Stadtteil e.V.

Bibliotheken mit neuen Öffnungszeiten

Ab sofort öffnen sowohl die Zentralbibliothek als auch die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen an Dienstagen wieder bis 19 Uhr. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, nach der Arbeit noch einmal die Bibliothek aufzusuchen, im Bestand zu stöbern und Medien auszuleihen. Es gilt zu beachten, dass in Entsprechung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Besuch der Bibliotheken vonnöten ist.

Öffnungszeiten der Remscheider Bibliotheken

Zentralbibliothek: Dienstag 11 – 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

Stadtteilbibliothek Lüttringhausen: Dienstag 14 – 19 Uhr, Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 12 Uhr.

Stadtteilbibliothek Lennep: Dienstag und Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr und Samstag 10 – 12 Uhr

picobello: Anmelden für den 14. Bergischen Müllsammeltag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 14. Bergische Müllsammeltag findet am 2. Oktober 2021 statt.

Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Die Organisator*innen hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung durch Bürger*innen, Schulen, Kitas und Firmen.

Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 1. Oktober – auf Müllsammeltour gehen.

Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.

Tue Gutes und sprich drüber

Die Stadt ruft dazu auf die Ergebnisse der Arbeiten auch in den Sozialen Medien zu teilen. Dazu einfach die Fotos über den eigenen Account hochladen und mit #picobellors markieren. Zusätzlich, oder alternativ, können auch die Accounts der Stadt im Text verlinkt werden: @stadt_remscheid für Instagram oder @StadtRemscheid für Facebook.

Anmeldung und Kontakt

Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich bis zum 22. September 2021 beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de anmelden.

ÖPNV: Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln

Wuppertal soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden – das hat sich Oberbürgermeister Uwe Schneidewind auf die Fahnen geschrieben.

Eine Maßnahme auf diesem Weg ist es, die Fahrgastzahlen in Schwebebahn, Bus und Bahn erheblich zu steigern, um damit in großem Umfang Emissionen zu verringern.

Gemeinsam mit vielen anderen Stadtoberhäuptern hat der Wuppertaler Oberbürgermeister nun ein Positionspapier von mehreren Verkehrsverbünden (darunter auch der VRR) unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Dieses Papier soll vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen.

Eine Studie des Wuppertal Instituts hat ergeben, dass ein klimaneutrales Wuppertal nur mit einer deutlichen Verschiebung der Mobilität zu erreichen ist. Die Wissenschaftler haben als Ziel einen Gesamtanteil von 36 Prozent für den ÖPNV definiert – heute liegt der Anteil bei 12 Prozent. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir massive Unterstützung von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Die Kommunen und die örtlichen Stadtwerke können den ÖPNV aktuell nur noch mit großen Kraftanstrengungen aufrechterhalten. Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um die Linien weiter ausbauen zu können, die Taktung zu verdichten und damit Bus und Bahn attraktiver für die Fahrgäste zu machen. Gerade in bisher nicht optimal angeschlossenen Gebieten unserer Stadt ist das besonders wichtig, um die Menschen zum Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu bewegen.“

Die Mobilitätswende, die die Oberbürgermeister*innen in ihrem Positionspapier fordern, zieht große Investitionen nach sich, so Schneidewind weiter. „Dazu brauchen wir neue Fahrzeuge mit neuen, klimafreundlichen Antrieben, die Digitalisierung muss weiter voranschreiten, damit wir On-Demand-Angebote machen können. Deshalb müssen wir unsere Forderung jetzt untermauern, damit die Weichen sobald wie möglich in die richtige Richtung gestellt werden können.“ 

Impfzentrum schließt bald

Das Impfzentrum Wuppertal wird zum 19. September geschlossen.

Alle Leute, die jetzt ihre Erstimpfung im Impfzentrum erhalten, bekommen ihre Zweitimpfung bei ihrem Hausarzt oder in einer anderen Arztpraxis. Eine Liste der Praxen, die Zweitimpfungen anbieten, bekommen die Betroffenen im Impfzentrum.

Die Zweitimpfung sollte drei bis vier Wochen nach der Erstimpfung erfolgen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, für die Zweitimpfung in eine der Arztpraxen zu kommen, kann sich per Mail an die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wenden. Unter kreis.wuppertal@kvno.de gibt es Informationen zum weiteren Vorgehen.

Außerdem bleibt das Impfzentrum am Donnerstag 2. September außerplanmäßig geschlossen. Impfungen sind ab Freitag, 3. September, um 14 Uhr wieder möglich.

Ruth Bader Ginsburg: Feministin am Supreme Court

Vortragsreihe „Starke jüdische Frauen“ ab 3. September wieder analog im VHS-Forum

Die „Starken jüdische Frauen“ kehren ins VHS-Forum zurück: Die Vortragsreihe der Journalistin Stefanie Mergehenn im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und mit freundlicher Unterstützung der Solinger Gleichstellungsstelle findet ab dem 3. September wieder als Präsenzveranstaltung statt. An diesem Freitag geht es um 15 Uhr an der Mummstraße 10 um Ruth Bader Ginsburg, die links-liberale Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Bis zu ihrem Tod vor einem Jahr hat sie US-Präsident Donald Trump und vielen weiteren Männern Paroli geboten. Geboren 1933 in Brooklyn, New York City, wurde die jüdische Feministin als erste weibliche Richterin 1993 an den Supreme Court berufen. Mit ihrem Mann Martin Ginsburg hatte sie  Rechtswissenschaften in Harvard studiert, wo sie in den Fünfzigern als eine von neun Frauen unter 500 Kommilitonen stark diskriminiert wurde. Das Thema der Geschlechtergerechtigkeit wurde später zu einem Hauptthema ihrer juristischen Arbeit. In der Öffentlichkeit gewann „Notorious RBG“ in ihren letzten Lebensjahren als moralischer Kompass und Kultfigur enorme Popularität.

Der Eintritt ist frei. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. In Solingen gilt zudem seit dem 26. Juli wieder die 3-G-Regel. Auch aus diesem Grund ist eine vorherige Anmeldung erforderlich bei der Bergischen Volkshochschule (www.bvhs.de) unter Angabe der Kursnummer 11-8117s@221, per Mail an Heinz-Werner.Wuerzler@bergische-vhs.de oder telefonisch unter 0212 / 290-3265 bzw. 290-3255.

Jusos: Vorstandswahlen in Die Welle

Die Remscheider Jusos laden für Samstag, 4. September 2021 um 17 Uhr zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen ein. Die Versammlung findet im Jugendzentrum „Die Welle“, Wallstraße 54 am Rande der Lenneper Altstadt ein.

Der Juso-Vorsitzende Burhan Türken wird sich nicht erneut als Vorsitzender bewerben. „Seit 2018 bin ich im Vorstand der Jusos Remscheid und seit 2019 Vorsitzender. Wir haben gemeinsam viele Themen angepackt und viele junge Menschen für die Jusos begeistern können. Nun ist es an der Zeit, den Weg für neue Köpfe frei zu machen“, so Türken, der seit der Kommunalwahl vom vergangenen Herbst direkt gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Remscheid ist.

Die Jusos freue sich, dass Vertreter mehrerer Jugendorganisationen angekündigt haben, als Gäste an der Jahreshauptversammlung der Jusos teilzunehmen. Man habe in den vergangenen Jahren viele Netzwerke geknüpft, um gemeinsam mehr für die Jugend in Remscheid bewegen zu können. „Ich bin mir sicher, dass auch der neue Juso-Vorstand diesen Weg weitergeht“, so Türken.

Die Remscheider Jusos setzen sich intensiv mit dem Überlebensthema Klimaschutz auseinander. „Wir haben den Anspruch, ein gesellschaftlich tragbares Konzept zu entwickeln, das alle Menschen mitnimmt und keine Gruppe gegen die andere ausspielt. Wir wollen radikalen Klimaschutz und sozialen Ausgleich gleichermaßen verwirklichen. Einen Klimaschutz, aus dem sich ökonomisch starke Gruppen freikaufen können, ist sozial spalterisch und wird von uns entschieden abgelehnt!“, so der stv. Vorsitzende der Remscheider Jusos, Daniel Pilz. Weitere Themen, mit denen man sich auf der Jahreshauptversammlung sowie im kommenden Jahr beschäftigen möchte, sind zukunftsfähige Mobilität und faire Ausbildungsvergütung.

Anmerkung

Bei den Jusos können alle Jugendlichen mitmachen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Alkohol: Gleich zwei Unfälle

Bei zwei Verkehrsunfällen am vergangenen Wochenende waren die Unfallverusacher deutlich alkoholisiert.

In Waldbröl-Diezenkausen war gegen 17 Uhr am Sonntag (29. August) eine 22-jährige Autofahrerin aus Waldbröl auf der Landstraße 339 in einer Kurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Ein entgegenkommender, 31-jähriger VW Bulli- Fahrer konnte mit einem Ausweichmanöver eine frontale Kollision verhindern. Der Wagen der 22-Jährigen traf aber mit so großer Wucht in den Fahrerseite des VW Bulli, dass das Hinterrad abriss. Anschließend drehte sich der Bulli um etwa 180 Grad und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Beide Beteiligten erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei eine starke Alkoholfahne bei der 22-Jährigen fest. Nachdem ein Alkoholvortest einen Wert von über zwei Promille anzeigte, veranlasste die Polizei eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein sicher.

Mit über drei Promille noch deutlich darüber lag der angezeigte Wert bei einem 59-Jährigen aus Wiehl, der gegen 18.10 Uhr am Samstagabend auf der Zirrer Straße eine Straßenlaterne gerammt hatte. Obwohl an seinem Auto erheblicher Schaden entstand und ein Reifen die Luft verloren hatte, setzte der Mann seine Fahrt fort. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte der Fahrzeughalter wenig später von der Polizei in seinem Fahrzeug sitzend an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Auch hier erfolgte eine Blutprobenentnahme.