Bus und Motorroller zusammengestoßen

Gestern (21.04.2021), gegen 11:30 Uhr, kam es auf der Remscheider Straße in Solingen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorroller und einem Bus.

Der 53-jährige Fahrer des Motorrollers scherte auf der Remscheider Straße mit seinem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn aus, um einen vorausfahrenden Bus zu passieren. Als der Bus in diesem Moment nach links abbog, kam es zum Zusammenstoß. Der Zweiradfahrer stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 3.500 Euro. (sw)

Schwelm: Hund nach Quälerei gerettet

Anwohner der Loher Straße beobachteten am Dienstag, gegen 19:30 Uhr, an dem Fenster einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses, wie ein Kleinkind offensichtlich einen Hund quälte. Der Junge hielt einen Welpen an die Scheibe und schlug mehrfach mit den Fäusten gegen den Kopf des Hundes.

Die Anwohner informierten die Polizei. Als diese in die Wohnung kamen und nach dem Hund fragten, wurde dieser auf Gerümpel in einer Duschkabine gefunden. Der Hund zitterte und urinierte unvermittelt auf den Boden, als ihn die Beamten aus der Kabine holten. In der Wohnung befanden sich der 5-jährige Junge und sein 57-jähriger Vater. Der Wuppertaler gab an, dass die Wohnungs- und Hundebesitzerin derzeit wegen eines Besuchs im Ausland sei und er auf Wohnung- und Hund aufpassen würde.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse und den Aussagen der Zeugen nahmen die Beamten Kontakt zum Ordnungs- und Veterinäramt auf und der Hund wurde sichergestellt. Vorerst kam er bei einer Polizeibeamtin unter, über den weiteren Verbleib werden die Ordnungsbehörden entscheiden. Gegen den 57-jährigen Vater wird als verantwortliche Person wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzes ermittelt.

Greenpeace: Online-Infoabend „Plastik im Meer“

Prof. Dr. Jörg Krone von Greenpeace Remscheid referiert via ZOOM.

Wer träumt nicht vom nächsten Urlaub am Meer? Was nicht in dieses Wunschbild passt, sind vermüllte Strände und an Plastik verendete Meerestiere. Trotzdem landen Jahr für Jahr viele Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Teilweise sinkt es ab auf den Meeresgrund, zum Teil schwimmt es auch in großen Müllstrudeln an der Wasseroberfläche. Der größte bekannte Müllstrudel ist der „Great Pacific Garbage Patch*“ im Nord-Pazifik. Er wurde 1997 entdeckt, hat die Größe von Mitteleuropa und besteht aus schätzungsweise etwa 80.000 Tonnen Plastik. Hierzu bietet Greenpeace Remscheid am Dienstag den 27.4.2021 um 18 Uhr einen Online-Informationsabend zum Thema Mikroplastik und Plastikmüll im Meer an.

Der Referent, Prof. Dr. Jörg Krone, wird über Greenpeace-Exkursionen in die Antarktis und auf dem Rhein berichten. Krone führt aus: „Ich werde diese und andere Forschungsergebnisse vorstellen aber auch auf die Frage eingehen, wie das Plastik ins Meer gelangt.“ So ist der Abrieb von Reifen auf den Straßen weltweit für mehr als ein Viertel der Mikroplastik-Emissionen verantwortlich. Die kleinen Partikel gelangen bei Regen in die Kanalisation und damit in den Wasserkreislauf. Allein in Deutschland sind das rund 110.000 Tonnen im Jahr. Beim Bremsen entsteht auch Abrieb von Bremsscheiben und Bremsbelägen. „Hier sind Wissenschaft, Industrie und der Gesetzgeber gefordert, Abhilfe zu schaffen“, meint Krone. Ein neu entwickeltes System der Solinger Firma Plastic Fischer wird ebenfalls thematisiert. Dieses System soll verhindern, dass Plastikmüll in die Weltmeere gelangt und wird zurzeit an einigen asiatischen Flüssen erprobt.

Auch Verbraucher/innen können dazu beitragen, Plastikmüll zu vermeiden. Alle Teilnehmende des Infoabends haben die Möglichkeit zur Mitwirkung, indem sie praxistaugliche Tipps erarbeiten, die Greenpeace Remscheid dann auf Facebook und Instagram veröffentlichen wird.

Martin Kuske, Pressesprecher von Greenpeace Remscheid erläutert: „Wir laden die Remscheiderinnen und Remscheider zu dieser kostenlosen Onlineveranstaltung mittels ZOOM herzlich ein. Die Zugangsdaten können via Email bei info@remscheid.greenpeace.de angefordert werden.“

* Der Great Pacific Garbage Patch besteht zu deutlich mehr als die Hälfte allein aus Plastikabfällen aus der Fischerei-Industrie, wie Schleppnetze.

Netflix: Seaspiracy

Eine sehr gute Zusammenfassung wichtiger Erkenntnisse aus dem Netflix-Film „Seaspiracy“.

Petition der Filmschaffenden zum Schutz der Meere und damit des Planeten

Wuppertaler Stadtwerke investieren 30 Millionen Euro in klimaneutrales Wärmenetz

Wuppertal geht den nächsten Schritt beim Klimaschutz. Bis 2030 soll der komplette Innenstadtbereich Elberfelds auf klimafreundliche Fernwärme umgestellt werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro werden die Fernwärmeleitungen in der Elberfelder City ausgebaut und von Dampf auf Heizwasser umgestellt. Mit der klimaneutralen Wärmeversorgung können künftig 5.500 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermieden werden. Die Arbeiten beginnen Ende April.

„Da wir den Fernwärmeausbau in die städtebaulich Sanierung integrieren können, öffnet sich jetzt das Zeitfenster, die Wärmeversorgung der Elberfelder Innenstadt praktisch CO2-frei zu machen“, erklärt WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach. Hauptproduzent der WSW-Fernwärme ist das Müllheizkraftwerk des kommunalen Entsorgers AWG, einer WSW-Beteiligung. Dort wird die „WSW Talwärme“ durch die thermische Verwertung biogener Abfallstoffe erzeugt. Diese Wärmeenergie gilt mit einem Emissionsfaktor von lediglich 0,025 Kilogramm CO2/kWh als klimaneutral. Bisher nutzen etwa 280 Abnehmer in der Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld Fernwärme. Nach Analysen der WSW können zukünftig über 650 Liegenschaften, darunter Einkaufszentren, Hotels und Gewerbe versorgt werden. Für die WSW ist die Investition ein zentraler Baustein, um den Klimaschutz voranzutreiben, erläutert Hilkenbach: „Die Energiewende in Städten wird zu einem ganz wesentlichen Teil im Gebäudesektor entschieden.“

„Die Energiewende in Städten wird zu einem ganz wesentlichen Teil im Gebäudesektor entschieden.“

Markus Hilkenbach, Vorstandsvorsitzender Wuppertaler Stadtwerke

Im Zuge des Fernwärmenetz-Ausbaus werden die WSW zum einen die über 60 Jahre alten Leitungen erneuern. Zudem wird die Wärmeversorgung von Dampf auf Heizwasser umgestellt. Im Dampfnetz liegen die Vorlauftemperaturen bei über 200° Celsius. Durch die Umstellung auf das Medium Heizwasser können diese auf maximal 120° Celsius reduziert werden. In Summe sind die die Energie- und Wasserverluste im zukünftig geschlossenen Vor- und Rücklaufsystem sehr viel geringer, als im offenen Kondensatrücklauf des bisherigen Dampfnetzes. Frank Pieper, Geschäftsführer der WSW Netz: „Ein Effizienzgewinn, der sich unmittelbar im geringeren Brennstoffeinsatz bei gleicher Wärmeausbeute niederschlägt.“ Insgesamt, erläutert Pieper, werde die WSW über 33 Kilometer Leitungen neu bauen und austauschen.

Es ist nicht das erste Klimaschutz-Großprojekt der WSW in Wuppertal. Der 2016 begonnene Bau einer neuen Fernwärmetrasse vom Wuppertaler Müllheizkraftwerk in das dicht bebaute Tal der Wupper machte die Abschaltung des innerstädtischen Kohlekraftwerks Elberfeld möglich. „Diese Maßnahme führte zu einer CO2 Reduktion von jährlich 450.000 Tonnen“, so Hilkenbach.

Auch im Nahverkehr setzten die WSW auf klimafreundliche Technologie. Als eines der ersten ÖPNV-Unternehmen deutschlandweit setzt die WSW mobil GmbH seit dem Sommer des vergangenen Jahres Wasserstoffbusse mit Brennstoffzellen ein. Der Wasserstoff wird im Konzernverbund mit der AWG mit Strom aus der Müllverbrennung produziert.

Stadt und Stadtwerke in Wuppertal sehen sich als Vorreiter beim Klimaschutz. Der WSW-Konzern und seine Töchter, die WSW Energie & Wasser AG, WSW mobil GmbH und AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal – hat bis heute seinen CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um mehr als 60 Prozent reduziert, und damit die europäischen und nationale Vorgaben weit übertroffen.

Rechtsberatung im Mai bei den Schlawinern

Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 5. Mai 2021, von 17 Uhr bis 19 Uhr eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Eine Rechtsanwältin berät in allen juristischen Fragen.

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist leider nur eine telefonische Beratung möglich.

Anmeldung erforderlich

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist eine Voranmeldung dringend erforderlich. Telefonische Anmeldung bei Anja Westfal per Telefon: (01 72) 9 07 15 45 oder E-Mail: anja.westfal@dieschlawiner.de

GRÜNE als Ideengeber für die CDU? Klingt komisch, ist aber so!

Zu den CDU-Anträgen „Starker ÖPNV: Bezahlbare, klimafreundliche und saubere Mobilität für Remscheid“ (Hauptausschuss 22. April) sowie „Avatare für langzeitkrankte Kinder (Prüfauftrag)“ (Schulausschuss 2. Juni) erklärt GRÜNEN-Fraktionssprecher David Schichel:

„Wir haben die Anträge der CDU mit großem Interesse gelesen und fühlen uns äußerst geschmeichelt. Schließlich hat Markus Kötter zur Inspiration seiner Avatar-Anfrage offenbar auf so berühmte Quellen wie ,Die Sendung mit der Maus‘ zurückgegriffen. Da freuen wir GRÜNE uns natürlich, dass er bei der Suche nach weiteren Inhalten auch in der mit der SPD und FDP gemeinsam beschlossenen Gestaltungsvereinbarung fündig geworden ist. Wir befinden uns also in prominenter Gesellschaft.“

Zum Hintergrund: Die CDU hatte am 16. April einen Antrag zur Prüfung einer Anschaffung von Avataren für langzeiterkrankte Kinder eingereicht, ein Thema, das Anfang März in der Geburtstagssendung mit der Maus dargestellt wurde. https://www.checkeins.de/sendungen/die-sendung-mit-der-maus/sendung/die-geburtstagssendung-mit-der-maus-100.html

In ihrem Antrag zum Nahverkehr fordern die Christdemokraten eine Prüfung, wie man diesen attraktiver machen kann. „Die im Antrag aufgeführten Punkte haben verblüffende Ähnlichkeit mit denen, die wir zum Punkt Mobilität im Bündnispapier zusammengefasst haben. Dass wir die CDU damit so überzeugen konnten, dass sie diese Vorschläge gleich übernimmt, macht uns zwar ein bisschen stolz, irritiert aber auch: Hatte die CDU im Wahlkampf doch noch darauf hingewiesen, dass es für mehr Busverkehr in Remscheid keine Nachfrage gäbe“, kommentiert David Schichel. „Andererseits liegt es aber auch nahe: Wer sich bei der schlauen Maus informiert, der schaut auch in die klugen Vorschläge der Gestaltungsmehrheit und möchte helfen, sie umzusetzen. Klingt komisch, ist aber so.“

Flüchtlingsheim: Solinger (50) zündet Brandsatz

Gestern Abend (19.04.2021) kam es gegen 20:00 Uhr in der Kronprinzenstraße in Solingen zu einem polizeilichen Einsatz. An einem als Übergangsheim genutzten Gebäude konnte eine Rauchentwicklung festgestellt werden.

Nach ersten Erkenntnissen ging die Rauchentwicklung von einem vor dem Haus aufgefundenen pyrotechnischen Gegenstand aus.

Ein 50-jähriger Solinger, der im Verdacht steht, den Gegenstand vor dem Haus abgelegt zu haben, konnte im Nahbereich festgenommen und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen werden.

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Geschehens aufgenommen.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW16/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Sabrina Ottersbach. Die Kurznachrichten präsentiert Daniel Schmidt. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Das Deutsche Werkzeugmuseum in der Corona-Pandemie.
  • Anlieferung von Modulen für den Kita-Neubau der Stadtsparkasse.
  • Corona und kein Ende. Wie ist die Situation an Remscheider Schulen?

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Verkehrsprävention per Postkarte

Da aufgrund der Pandemie noch immer keine Präventionsveranstaltungen stattfinden können, müssen andere Wege gesucht werden.

Die Verkehrssicherheitsberater haben heute im Laufe des Tages mehrere Kindergärten und Tagesstätten im Kreis aufgesucht und selbstgestaltete Karten mit guten Tipps für praktische Übungen für die Sicherheit im Straßenverkehr verteilt. Die Karten richten sich an die Eltern und geben einen kurzen Überblick darüber, wie man ein paar Übungen im Straßenverkehr spielerisch und nachhaltig mit seinem Kind durchführen kann.

Verhaltensregeln singen

Haben Sie schon mal Verhaltensregeln gesungen? Probieren Sie es mal aus und Sie werden sehen, dass neben dem Spaß auf beiden Seiten, auch die Regeln viel besser in Erinnerung bleiben. Der Polizei EN liegt die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr am Herzen. Die derzeitigen Einschränkungen dürfen nicht dazu führen, dass Kinder im Straßenverkehr unsicher werden. Auch wenn der direkte Kontakt zu den Kindern nicht ersetzt werden kann, so ist das ein Weg, um Eltern dabei zu unterstützen, mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben.

Ronsdorf: Drei beschädigte Fahrzeuge nach Brand

Heute (13.04.2021), in den frühen Morgenstunden (gegen 03:30 Uhr), meldeten Anwohner einen Brand an der Staubenthaler Straße in Wuppertal – Ronsdorf.

An drei geparkten Autos (Mercedes-Benz, Honda, Opel) entstand dadurch erheblicher Sachschaden. Das Feuer schädigte darüber hinaus einen Container, einen Baum und eine Hecke. Nach vorläufigen Erkenntnissen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Reul-Nocke zu Einschränkungen und Krankenhaussituation

Seit heute greift die schärfere Corona-Notbremse in Remscheid, die auch eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr beinhaltet. Park- und Sportanlagen sind geschlossen, es gibt weitere Kontaktbeschränkungen und eine ausgeweitete Maskenpflicht. Zudem ist die Krankenhaus-Situation weiterhin kritisch. Die dritte Welle ist die bisher schwerste. Arunava Chaudhuri sprach für rs1.tv mit Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke über die derzeitige Corona-Situation in Remscheid.

77-Jähriger in Remscheid ausgeraubt

Gestern (12.04.2021), gegen 16:10 Uhr, beraubte ein Unbekannter einen 77-Jährigen in Remscheid.

Der Senior hielt sich in dem Hausflur eines Gebäudes an der Luisenstraße in Remscheid auf, als der Räuber ihm die Tasche entriss. Mit der Beute flüchtete der Täter aus dem Hausflur in unbekannte Richtung.

Er ist circa 25 bis 30 Jahre alt, 170 cm bis 180 cm groß, hat eine dunklere Hautfarbe und schwarze Haare. Bei Tatausübung trug er ein dunkles Oberteil. Der ältere Herr blieb unverletzt.