Remscheider Allgemeinverfügung vom 12. April 2021

Die Allgemeinverfügung vom 12. April, mit der die Stadt Remscheid passend zur Gültigkeitsdauer der aktuellen Coronaschutzverordnung ein Bündel von zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen anordnet, kann hier eingesehen werden.

Zu den neuen Maßnahmen gehören eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, eine verschärfte Kontaktbeschränkung im privaten Bereich, die Schließung von Sportfreianlagen und einzelnen Parkanlagen sowie eine erweiterte Maskenpflicht im Auto für Beifahrerinnen und Beifahrer (nicht für die Fahrerin oder den Fahrer). Außerdem gilt: Bei Beerdigungen und Trauerfeiern wird die Anzahl der Teilnehmenden auf 25 Personen begrenzt.

Die Allgemeinverfügung tritt morgen, 13. April, um 0 Uhr in Kraft und gilt bis zum 18. April. Eine ausführliche Berichterstattung zum Thema und die Erklärung der neuen Regeln finden Interessierte hier.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW15/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen. Die Kurznachrichten präsentiert Marcus Schmidt. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

AKTUELL: Im Laufe des Abends veröffentlichen wir zudem ein brandaktuelles Interview mit Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke zu den ab morgen in Remscheid geltenden Einschränkungen, die aufgrund des zu hohen Inzidenzwertes veranlasst werden mussten. Remscheid ist heute, 12. April 2021, mit einem Inzidenzwert von 255,1 negativer Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Veränderung in Lüttringhausen, ein großes Fachhandelsunternehmen zieht um.
  • Der Kärst kocht – Express: Teriyaki Lachs.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

12.04.2021: Remscheid mit höchstem Inzidenzwert in NRW

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 484 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 4.801 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 4.177 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 955 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen (Hinweis: Da noch nicht alle Verdachtsfälle vom gestrigen Sonntag  abschließend erfasst wurden, wird sich die Zahl der Verdachtsquarantänen voraussichtlich noch erhöhen.)

Es gibt aktuell insgesamt 541 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Das RKI meldet heute diese Zahlen für Remscheid: 

  
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW255,1 (Land NRW 130,7)
Fälle insgesamt4.801
Fälle/100.000 EW4.312,1
Todesfälle140
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung12.04.2021, 00:00

Die Stadt Remscheid weist die höchste Infektionszahl für NRW aus. Laut Gesundheitsamt ist die Tendenz weiter stark steigend.

Die Krankenhäuser vermelden 31 positive Fälle, darunter 12 intensivpflichtige Behandlungen (10 beatmet), Stand 12.04.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.). Die Altersspanne der stationär behandelten Personen liegt zwischen 10 und 89 Jahren.

Das Sana-Klinikum berichtet von einer weiterhin kritischen Versorgungssituation.

Ab 13. April: Ausgangssperre und verschärfte Kontaktbeschränkungen

Zur Eindämmung des pandemischen Geschehens in Remscheid erlässt die Stadt Remscheid in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium NRW am kommenden Montag (12.04.) eine Allgemeinverfügung, mit der sie ein Bündel von zusätzlichen Coronaschutzmaßnahmen anordnet. Hierzu gehören eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, eine verschärfte Kontaktbeschränkung im privaten Bereich, die Schließung von Park- und Sportanlagen und eine erweiterte Maskenpflicht im Auto. Die Allgemeinverfügung tritt am Dienstag (13.04.) in Kraft und gilt wie die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW bis zunächst zum 18. April.

Der Remscheider Covid-19-Krisenstab hat sich am Samstag (10.04.) zu diesen neuen einschneidenden Maßnahmen entschieden. Die 7-Tages-Inzidenz von deutlich über 200 macht eine weitere Verschärfung der bestehenden Kontaktreduzierungen dringend erforderlich.

Mit dem zeitversetzten Inkrafttreten der neuen Schutzreglungen ab Dienstag erhalten Gewerbetreibende, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Zeit, sich insbesondere auf die Ausgangssperre, beispielsweise für die Ausgabe einer Arbeitsgeberbescheinigung (siehe Anlage) für nachts Tätige, vorzubereiten.

Nachstehend die Regelung im Einzelnen. Verstöße gegen die Regelungen können als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden.

Ausgangssperre

Zwischen 21 und 5 Uhr darf die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen werden. Zu dieser Regel gibt es nur wenige Ausnahmen für Einzelpersonen:

  • zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • zur Berufsausübung und zur Ausübung des Dienstes (Nachweis/Ausweis/Arbeitgeberbescheinigung ist in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis mitzuführen),
  • zum Besuch von Ehegattinnen/Ehegattengatten, Lebenspartnerinnen/ Lebenspartnern sowie Partnerinnen/Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft auch über Nacht,
  • zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähri­ger,
  • zur Begleitung Sterbender,
  • zur der Versorgung von Tieren oder
  • zu ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Zwecken, die im Einzelfall glaubhaft nachgewiesen werden müssen.

Kontaktbeschränkung

Ab Dienstag gilt im privaten Bereich dieselbe Kontaktbeschränkung wie im öffentlichen Bereich:Ein Hausstand darf mit maximal mit einer anderen Person zusammenkommen. Dabei gelten Paare, auch wenn beide nicht im gleichen Haushalt leben, als ein Hausstand. Kinder aus einem der beiden Hausstände bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Regelung gilt selbstverständlich nur außerhalb der Ausgangssperre.

Schließung der Parkanlagen und der Sportfreianlagen

Zur Reduzierung von Kontakten im Freien werden die Parkanlage Kuckuck, der Stadtpark und der Hardtpark gesperrt. Gesperrt werden außerdem die städtischen Sportfreianlagen – bislang erfolgte ihre Sperrung über die Ausübung des Hausrechtes – und die privaten/vereinseigenen Sportfreianlagen. Damit bleibt nur noch der Individualsport unter Beachtung der oben ausgeführten Kontaktbeschränkungen möglich.

Mitfahrer-Maskenpflicht

Ab Dienstag müssen Mitfahrerinnen und Mitfahrer bei Fahrten mit einer haushaltsfremden Person im privaten PKW eine medizinische Maske tragen. Hiervon sind Kinder bis 6 Jahre ausgenommen.

Zum Hintergrund

Seit Inkrafttreten der CoronaSchVO vom 5. März liegt die 7-Tages-Inzidenz im Stadtgebiet Remscheid über dem Wert von 100. Seit dem 26. März ist sie auf über 200 gestiegen. Die leicht sinkende Infektionslage nach Ostern war nur kurzfristig und eingeschränkten Test- und Meldeprozessen über die Osterfeiertage geschuldet. Die heutige 7-Tages-Inzidenz liegt bei 217,4.

Mutationen haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an den Neuinfektionen in der Stadt Remscheid. Hierbei ist die britische Variante B. 1.1.7 dominierend und verbreitet sich schneller als der Ursprungsvirus. Inzwischen ist die Mutation im gesamten Stadtgebiet flächendeckend nachgewiesen. Sie ist noch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar, als die zuvor zirkulierende Variante, und weist eine höhere Reproduktionszahl auf, so dass ihre Ausbreitung schwerer einzudämmen ist.

Auch die klinische Situation zeigt sich dramatisch: Laut Prof. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor der Remscheider Sana-Klinik, ist ein erheblicher Anstieg von Coronaerkrankten im stationären Bereich zu verzeichnen. Der Anteil an jüngeren Patientinnen und Patienten, bei denen eine deutlich längere Verweildauer im klinischen Bereich festzustellen sei als bei dem anfänglich überwiegend hochaltrigen Patientenkreis, sei deutlich gestiegen. Man müsse davon ausgehen, dass in den nächsten Wochen die Intensivbettenkapazitäten ausgeschöpft seien, so der Mediziner.

Die aktuellen Infektionsgeschehnisse in Remscheid lassen sich zurzeit nicht auf bestimmte Einrichtungen oder bestimmte Orte eingrenzen beziehungsweise nicht auf ganz bestimmte, einzelne Aktivitäten im öffentlichen Raum zurückverfolgen. Insgesamt stellt sich die Virusverbreitung daher als diffus dar. Nachweislich findet aber ein großer Teil der Ansteckung im privaten Bereich statt.

Alle bisher von der Stadt Remscheid unternommenen Anstrengungen und veranlassten Maßnahmen (Maskenpflicht in der Innenstadt, Sperrung von Sportanlagen, Beibehaltung der Corona-Notbremse) haben bislang nicht zur Senkung des Inzidenzwerts unter den Wert von 100 geführt. Durch die ab Dienstag angeordneten Ausgangsbeschränkungen, Kontaktbeschränkungen, Parksperrungen und Sperrungen der städtischen und privaten Sportfreianlagen als weitere Maßnahmen werden private Zusammenkünfte weiter eingeschränkt, um Sozialkontakte zu reduzieren und mit ihnen einhergehende Infektionen zu senken. Die Mitfahrer-Maskenpflicht ist logische Ausweitung der geltenden Maskenpflicht in Bus und Bahn. Sie vermindert zumindest für den Fahrer die Corona-Ansteckungswahrscheinlichkeit.

Die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid

gemäß § 16a der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen vom 12. April in der ab 13. April geltenden Fassung ist zeitnah im Internetportal der Stadt Remscheid auffindbar.

Quelle: Stadt Remscheid

83-Jähriger überschlägt sich mit Auto

Auf der Landstraße 38 in Nümbrecht-Ahlbusch hat sich am Freitag (9. April) ein 83-Jähriger mit seinem Auto überschlagen; er kam in ein Krankenhaus.

Der Mann aus Nümbrecht war gegen 12.00 Uhr aus Richtung Waldbröl gekommen und in einer Linkskurve nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen geraten. Dort überfuhr der Mercedes zunächst zwei Verkehrszeichen, bevor er gegen einen Baum prallte und sich in der Folge überschlug. Nachdem der Wagen auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen war, konnte der 83-Jährige das Auto mit vermutlich leichten Verletzungen verlassen; ein Rettungswagen brachte ihn in das Waldbröler Krankenhaus, wo er zur Beobachtung verblieb.

Unter Drogen stehender Autofahrer flüchtet vor der Polizei

Etwa eine Viertelstunde lang ist am späten Samstagabend (10. April) ein Autofahrer vor der Polizei geflüchtet; die Flucht endete in Remscheid-Lüttringhausen auf dem Gelände eines Krankenhauses.

Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 27-jährigen Remscheider gegen 23.40 Uhr auf der Elberfelder Straße in Radevormwald mit seinem VW Golf anhalten wollen. Der Mann ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr weiter in Richtung Remscheid-Lennep. Bei Geschwindigkeiten um die 70 km/h fuhr der 27-Jährige in deutlichen Schlangenlinien und bremste seinen Golf zwischenzeitlich immer wieder scharf ab. Während seiner Flucht über das Wuppertaler und Remscheider Stadtgebiet missachtete er mehrfach das Rotlicht von Ampeln und fuhr entgegen von Einbahnstraßen; aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es dabei zu keinen Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer. In Remscheid-Lüttringhausen bog er auf das Klinikgelände eines Krankenhauses an der Remscheider Straße ab, wobei der mit seinem Wagen die geschlossene Schranke in der Zufahrt durchbrach. Kurz darauf fuhr er sich aber in einer Sackgasse auf dem Krankenhausgelände fest.

Für seine Flucht nannte er gleich mehrere Gründe: Der Remscheider hatte vor der Fahrt Drogen konsumiert, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen hatte er zuvor gestohlen. Im Fahrzeug fand die Polizei noch ein weiteres Kennzeichenpaar, welches sich ebenfalls als gestohlen herausstellte. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und stellte das Auto samt der entwendeten Kennzeichen sicher.

22-Jähriger verletzt Mitarbeiterin in Stiftung Tannenhof leicht

Am 01.04.2021, um 13:30 Uhr, erreichte die Polizei ein Notruf aus der Stiftung Tannenhof in der Remscheider Straße.

Ein 22-jähriger Patient verletzte eine Mitarbeiterin durch einen Tritt leicht. Er konnte in einem Raum separiert werden. Da er ein Messer bei sich trug, wurden Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen, die den Mann gegen 15:00 Uhr überwältigen konnten. Der Tatverdächtige wurde bei der Festnahme leicht verletzt. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Terminchaos bei der Terminbuchung der über 60-Jährigen Remscheiderinnen und Remscheider zu befürchten

Die gestern von der Nachbarstadt Solingen geäußerten Sorgen um die morgen startende Impfterminbuchung der über 60-Jährigen teilt auch die Stadt Remscheid. Zu erwarten ist, dass sich das Ende Januar erlebte Terminchaos bei den Buchungsversuchen der über 80-Jährigen bei diesem Personenkreis wiederholt. Die Verantwortung hierfür liegt allerdings nicht bei der Stadt Remscheid. Sie hat keinen Einfluss.

Angesichts des Impfstopps des Wirkstoffs AstraZeneca für unter 60-Jährige erhält Remscheid wie andere Nordrhein-Westfälischen Städte auch nach Ostern Gelegenheit, erstmals 60 bis 69-jährige Bürgerinnen und Bürger gegen Corona zu impfen. Vom Land erhält sie hierfür einmalig rund 2.700 Impfdosen, die in Remscheid ab Ostermontag bis zum 14. April für die Erstimpfung dieses Personenkreises zur Verfügung stehen. Die Terminierung erfolgt dabei wie bei den über 80-Jährigen und dem in der vergangenen Woche hinzugekommenen Geburtenjahrgang 1941 auch über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01.

Die Impfzentren sind für etwaiges Terminchaos nicht verantwortlich

Die passende Terminbuchung ist zeitlich und mit Blick auf das zur Verfügung stehende Kontingent aber nur begrenzt möglich: Die Vergabe der rund 2.700 Impftermine startet morgen und endet bereits am Ostermontag, wobei das Land bislang noch keine Information zu den genauen Uhrzeiten der Systemöffnung und Terminschließung bekannt gegeben hat. Der Frust eines Großteils der rund 14.500 Remscheiderinnen und Remscheider im Alter zwischen 60 und 69, die im Wettlauf zueinander die wenigen Termine buchen können, ist also vorprogrammiert.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz appelliert deswegen bereits jetzt an Betroffene, ihren Ärger nicht am Remscheider Impfzentrum auszulassen, wenn das Online- und Telefon-Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über Ostern zusammenbricht oder die Termine im Handumdrehen vergeben sind. Die KV allen trägt Verantwortung dafür, den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen und sich hierauf technisch und personell vorzubereiten.

Das Remscheider Impfzentrum ist auf die anstehenden Impfungen der unterschiedlichen Personengruppen in den kommenden Wochen bestens vorbereitet. Es impft unter Volllast kalendertäglich von 8 bis 20 Uhr, eine vierte Impfstraße ist angelegt.

Wie mit den Zweitimpfungen für impfpriorisierte Berufsgruppen verfahren wird, die ihren Erstschutz mit AstraZeneca erhalten haben und nach dem Impfstopp für die unter 60-Järigen für diesen Wirkstoff nicht weiter in Frage kommen, hat das Land bis heute nicht offiziell mitgeteilt.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Land NRW weitet Impfangebot für Menschen ab 60 vorübergehend aus

Ab Ostersamstag Terminbuchung möglich. Ab Ostersonntag wird geimpft. Anmeldung nur von Samstag bis Montag.

Das Land stellt den Impfzentren kurzfristig und einmalig 384.000 Impfdosen der Firma AstraZeneca zur Verfügung. Per Erlass des Gesundheitsministerums wurden die Städte am Donnerstagmorgen angewiesen, ab Ostersonntag bis zum 14. April zusätzliche Impfangebote für Personen ab 60 Jahren zu schaffen. Wie es im Erlass heißt, ist die „Priorisierung für diese Impfangebote ausgesetzt.“ Das heißt: Jeder und jede, der oder die älter ist als 60 Jahre, könnte sich impfen lassen. De facto hat aber nur jeder zehnte Solinger, bzw. jede zehnte Solingerin die Chance dazu, denn für die rund 35.0000 Personen dieser Altersgruppe in der Stadt stehen nur 4.000 Dosen zur Verfügung.

Wichtig: Die Buchung der Termine erfolgt ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung.

Die Vereinbarung der Termine ist nur möglich von Samstag, 3. April bis Ostermontag, 5. April 2021.

Die Klingenstadt Solingen bedauert die Kurzfristigkeit der Aktion und auch die kurze Anmeldefrist. Oberbürgermeister Tim Kurzbach: „Es ist unglaublich, dass das Land die Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise in ein Windhundrennen schickt, bei dem nur die schnellsten zehn Prozent eine Chance zur Impfung bekommen. Ich befürchte, dass die Buchungssysteme der Kassenärtzlichen Vereinigung dem Ansturm wieder nicht gewachsen sein werden und ich bitte die Solingerinnen und Solinger inständig, berechtigten Frust und Ärger nicht an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Impfzentrums auszulassen. Das Impfzentrum baut für diese Aktion seine Kapazitäten aus und wird auch über die Osterfeiertage von acht Uhr früh bis zwanzig Uhr geöffnet sein. Aber auf die Terminvergabe haben weder das Impfzentrum noch die Stadtverwaltung Einfluss. Ich danke allen Helferinnen und Helfern und Ärztinnen und Ärzten im Impfzentrum herzlich für ihren Einsatz über die Osterfeiertage.“

Quelle: Stadt Solingen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Mühlenplatz: Arbeiten schreiten voran

Hauptfläche wird im Frühjahr fertig. Die Arbeiten zur Umgestaltung des Mühlenplatzes schreiten jetzt sichtbar voran. Aktuell wird das neue Pflaster verlegt, Ende April kann die Hauptfläche des Platzes wieder genutzt werden.

Um den Platz einladend zu gestalten und ihn vielfältig nutzbar zu machen, werden im Zuge des Umbaus verschiedene Elemente verändert: Einen Brunnen wird es zukünftig nicht mehr geben, sodass zukünftig die gesamte Platzfläche für Veranstaltungen genutzt werden kann. Aufenthaltsqualität schafft statt dessen ein Wasserlauf, der im Bereich der Stufen entsteht. Ab Sommer soll dort das Wasser fließen.  

Wasser fließt ab Sommer

Die Stufen erhalten zum Abschluss einen Belag aus Natursteinen, Holzauflagen laden zum bequemen Verweilen ein. Um den Platz oberhalb der Stufen einzufassen, wird an der Kante zur Fußgängerzone eine Baumreihe gepflanzt. Unter den Bäumen sind Fahrradständer geplant. Außerdem wird am südwestlichen Rand der Platzfläche eine neue Rampe gebaut, sie ermöglicht den barrierearmen Zugang direkt von der Hauptstraße aus und verbessert damit die Wegebeziehungen. Die dort vorhandene Treppe wird schmaler gestaltet.

Die Umgestaltung des Mühlenplatzes gehört noch zum Maßnahmenpaket des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes City 2013 und wird vom Land NRW gefördert. Den städtischen Eigenanteil übernimmt der private Eigentümer. Die Aufwertung des öffentlichen Raumes spielt weiterhin eine zentrale Rolle: Auch die Maßnahmen des aktuellen Konzeptes City 2030 zielen darauf ab, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen –  für Gäste, aber auch für den Wohnstandort.

Quelle: Stadt Solingen

Laufen unter Flutlicht verlängert

In der Jahnkampfbahn kann auch nach dem 1. April vorerst bis 21 Uhr gelaufen werden.

Die Stadt Solingen verlängert bis auf weiteres das Angebot „Laufen unter Flutlicht“ in der Jahnkampfbahn (Walder Stadion) über den 31. März hinaus. Das teilt der Stadtdienst Sport und Freizeit mit.

Somit kann weiterhin montags, mittwochs und donnerstags bis 21 Uhr gewalkt und gelaufen werden – selbstverständlich unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Am Ostermontag bleibt das Flutlicht allerdings wie üblich an Feiertagen aus.

Sportjugend: Osteraktion für Kinder

Bewegungs-Videos aufnehmen, bis zum 5. April 2021 an Teo Feuerstein senden und eine Osterüberraschung erhalten.

Der Drache Teo Feuerstein, das Maskottchen der Remscheider Sportjugend, kann schon seit längerer Zeit nicht durch Remscheid fliegen und bleibt auch an den Ostertagen zu Hause. Er würde sich aber sehr darüber freuen, endlich wieder Kinder und Jugendliche in Aktion zu sehen. Weil das derzeit nicht in Präsenz möglich ist, möchte die Remscheider Sportjugend ihm diesen Wunsch digital erfüllen!

Dafür wird EURE Hilfe benötigt!

Nehmt ein kleines Bewegungsvideo auf, das dann an Teo weitergeleitet wird. Baut in euer Video folgende Bewegungen ein:

  • Setze Dich hin und stehe wieder auf, ohne die Hände zu benutzen.
  • Mache einen Purzelbaum.
  • Zeige einen Hampelmann.
  • Lege einen kleinen Gegenstand auf den Boden und springe beidbeinig darüber → vor, zurück, links und rechts.
  • Balanciere etwas auf deinem Kopf, und gehe ein paar Schritte vor und zurück.
  • Stehe für 5 Sekunden jeweils auf einem Bein.

In welcher Reihenfolge oder wie oft Ihr die Bewegungen wiederholt, könnt Ihr selbst entscheiden. Natürlich könnt Ihr auch gerne weitere Bewegungen einbauen! Teo verteilt an alle, die ihm in der Zeit vom 2. bis 5. April 2021 ein Bewegungsvideo zusenden, ein kleines Ostergeschenk. Dieses könnt Ihr nach Absprache in der Geschäftsstelle des Sportbund Remscheid e.V. abholen.

Sendet euer Video per E-Mail an sportjugend@sportbund-remscheid.de oder via Instagram oder Facebook an @rsspoju!