Versuch über Mensch und Landschaft – Ein Stück aus der Sehnsucht

Im Folgenden ein kleines Stück für all jene unter uns, die Sehnsucht nach der Landschaft haben, aus der sie selbst oder ihre Vorfahren stammen. Für alle, die in dieser Zeit nicht an ihre geliebten Orte reisen und Freunde oder Verwandte besuchen können. Ein Stück aus “meiner” Landschaft.

Versuch über Mensch und Landschaft

Es treten auf: Mensch, Landschaft, Seele, Terroir*, die Köchin Maria

Eine Landschaft. Ein Dorf mit einer etwas heruntergekommenen Herberge. Eine steinerne Brücke, die über den Fluss führt. Diesseits der Brücke zahllose Rebstöcke, jenseits riesige Maisfelder, im Hintergrund die Berge. Mitten durch die Szenerie schlägt die strada statale 54 eine Schneise.

Weinterasse in Friaul, Foto_Andy Dino Iussa

Ein Mensch taucht auf, eine Flasche Wein und ein Glas aus der Herberge in der Hand.
Er lehnt sich an die Landschaft an. Nach einiger Zeit:

Mensch:        Erzähl mir von Dir.

Landschaft:   Warum?

Mensch:        Weil Du so schön bist. Weil ich Dich besser verstehen möchte und begreifen will, warum Du immer in mir bist. Weil ich meinen Freunden von Dir erzählen will.

Landschaft:   Dann müssen Deine Freunde selbst herkommen.

Mensch:        Aber ich möchte gerne in die Welt hinaus und Dich preisen.

Landschaft:   So einfach geht das nicht. Man kann über mich reden. Jedoch man kann mich nicht erzählen.

Mensch:        Man sagt, ich sei ein guter Erzähler.

Landschaft:   Was bildest Du Dir ein? Kommst aus der Fremde her, verlangst, dass ich Dir an einem Nachmittag mich erzähle und meinst, dann hättest Du mich verstanden.

Mensch:        Naja, zumindest einen Teil von Dir. Den ich weitererzählen könnte.

Landschaft:   Quatsch! Mich gibt es nicht in Häppchen. Und ich erzähle mich in vielfältiger Weise. Sprache allein reicht da nicht. Mich muss man hören, schauen, fühlen, riechen, schmecken und spüren.

Mensch:        Nun pluster Dich mal nicht so auf. Da will man freundlich sein, interessiert sich für Dich und Du – Du trägst die Nase hoch. (beleidigt versucht er auf Abstand zur Landschaft zu gehen. Es scheint ihm nicht zu gelingen)

Landschaft:  Und Du musst Zeit mitbringen. Genauso, wie für das Kochen hier – was im Grunde auch schon ein Teil von mir wäre.

Mensch:        Wenn ich was über die Küche hier wissen will, frage ich Maria aus der Herberge. Ansonsten kann ich auch in andere Landschaften fahren. Gibt ja genügend davon. Andere sind vielleicht offener als Du. Salute!

Der Mensch gießt Wein in das Glas und trinkt. Erst einen kleinen Schluck, dann hält er inne, nimmt einen zweiten, größeren Schluck, schaut auf das Etikett der Flasche und zieht die Augenbrauen hoch.

Mensch:        Alle Wetter! Feines Tröpfchen! Schmeckt nach…das schmeckt so…so erdig…

Landschaft:  Das will ich meinen.

Mensch:        Der Wein erinnert mich an das Brot von Maria aus der Herberge, ein wenig an die Feigen, die dort drüben wachsen und von denen ich mir jeden Abend eine klaue, an den Wind, der von den Bergen hier hinunter weht…

Landschaft:  Na also, geht doch.

Aus dem Weinfeld kommt unbemerkt das Terroir hinzu, zugleich steigt aus dem Fluss die Seele empor. Beide gesellen sich dazu.

Seele:             Marias Familie lebt seit Jahrhunderten hier, das schmeckt man an ihrem Brot.

Mensch         (zuckt erschrocken zusammen): Wer bist Du denn? Ich kann Dich nicht sehen, aber hören. Was passiert hier?

Seele:             Ich bin die Seele der Landschaft. Maria und ich, wir treffen uns oft unten im Fluss. Häufig sprechen wir über ihren Großvater. Er ist dort gestorben, als er Steine für den Ausbau des Hauses aus dem Fluss nach oben schaffen wollte. Auf nassem Stein ausgerutscht.

Terroir:          Die Feigen wachsen auch schon ewig hier. Sie haben eine ganz eigenwillige Form angenommen und sind weniger süß als anderswo.

Mensch:        Verdammt! Noch eine unsichtbare Stimme! Landschaft, was soll das?

Terroir:          Hallo?! Ich bin das Terroir.

Landschaft:  Mensch, Du wolltest mich doch kennenlernen. Die beiden gehören zu mir. Es sind zweieiige Zwillinge, aber das erkennst Du noch nicht. Trink noch einen Schluck und spür Deinen Füßen nach.

Mensch:        Was soll ich? Meine Füße stehen auf festem Grund. Und sag Deinen Zwillingen, sie sollen verschwinden, sonst…

Terroir:          Na los, einen kleinen Schluck noch; aber langsam.

Seele:             Wir haben uns einige Mühe gemacht. Auch mit diesem Wein.

Mensch:        Ihr seid ja völlig verrückt. Aber gut, bevor ich mich mit Gespenstern anlege…

Der Mensch trinkt erneut. Sehr langsam; er schließt die Augen; ein leises Lächeln huscht auf sein Gesicht.

Landschaft:  Und? Was sagen Dir Deine Füße? Spüren sie mich?

Mensch:        Ja…ja…es ist, als ob ich die Schwerkraft spürte, als wollten Wurzeln nach unten wachsen. Das fühlt sich an wie…wie so etwas wie Stärke…oder Kraft….

Seele:             Ja, Wurzeln…die Menschen hier lieben ihren Boden. Sie kennen alle seine Bedürfnisse, seine Stärken, aber auch seine Gemeinheiten.

Terroir:          In allem, was hier wächst und verarbeitet wird, schmeckt man diesen einen Boden, diese Sonne, diesen Regen und diese Temperaturstürze in der Nacht.

Seele:             Und würdest Du Maria, die Köchin anbeißen, Du würdest den gleichen Geschmack finden… Es reicht aber, wenn Du in ihre Augen schaust, ihr Lächeln wahrnimmst, während sie Dir ihr Essen serviert, wenn Du ihre Haare riechst oder…

Landschaft:  Und das ist noch immer nicht alles. In mir ist soviel – das ist größer als ich selbst.

Mensch:        Leute, das klingt grad so, als wäre das alles ein Wunder. Das glaubt einem doch kein Mensch. Man würde mich doch für verrückt halten, wenn ich von euch erzählte…Ab in die Klapse…Aber irgendwie…es fühlt sich gut an… (Er schmiegt sich an die Landschaft an)

Landschaft:  So langsam begreifst Du.

Maria kommt mit einer zweiten Flasche Wein und einem Glas aus der Herberge dazu.

Maria:            Komm! Es ist jetzt Zeit. Komm mit.

Mensch:        Ja. (zu den anderen:) Kommt ihr mit?

Seele:             Wir sind bei Dir.

Terroir:          Wir sind ohnehin immer da.

Gemeinsam steigen sie hinunter an den Fluss und setzen sich ans Ufer. Sie schauen in das fließende Gebirgswasser, das selbst schon alles gesehen und erlebt hat in dieser Gegend. Sie blicken auf die Weisheit der Steine im Wasser – ein schweigend´ Lachen ohne Hohn.
Als die Sonne unter- und der Mond aufgeht, sind sie noch immer am Ufer. Halten die Füße ins kühle, erfrischende Wasser, lachen, weinen, trinken Wein, essen gepflückte Feigen, erzählen – und träumen.

Andy Dino Iussa

*Terroir (franz. terroir m. ‚Gegend‘, von lat. terra ‚Erde‘) ist ein aus Frankreich stammender Begriff, von dem es keine eindeutige deutsche Übersetzung des dahinter stehenden Grundgedankens gibt. Je nach Interpretation beschreibt Terroir die naturgegebenen Faktoren eines bestimmten Stückes Land, welche die Eigenschaften der dort angebauten Kulturpflanzen beeinflussen. Diese werden bestimmt vom Zusammenspiel zwischen der kulturprägenden Tätigkeit des Menschen und den Bedingungen der Natur wie (Mikro-)Klima, Geologie, Gelände und Bodenbeschaffenheit. Der Begriff beurteilt somit weitgehend den Charakter, die Eigenheit und den Wert, der einem bestimmten Gebiet und seinen agrikulturellen Erzeugnissen zugeschrieben wird. [aus: Wikipedia]

Haltung gegen Rechts? Kann Mann und Frau auch an der Konsole zeigen!

Anfang April sollte in der Sporthalle Neuenkamp das 1. Remscheider Hallenfußballturnier gegen Rechts stattfinden.  Die Sporthalle war gebucht, Pokal und Medaillen bestellt und nicht weniger als 16 Mannschaften hatten sich angemeldet. Dann die Hiobsbotschaft: aufgrund der Corona-Pandemie musste das Fußballturnier abgesagt werden.

Die Veranstaltergemeinschaft aus Arbeiterwohlfahrt, der Integrationsagentur der Caritas, den Jusos, Remscheid Tolerant sowie die Remscheider SPD laden als Alternative gemeinsam zu einem FIFA 2020 – Turnier ein. Es findet statt am Samstag, 02. Mai 2020 ab 18:00 Uhr. Jedes Team besteht aus zwei Personen. Gespielt wird FIFA 2020. Hierfür benötigen die Teams eine Playstation 4.

„Wir möchten mit dieser Veranstaltung darauf aufmerksam machen, dass Probleme wie Rechtsextremismus und Rassismus nicht einfach verschwunden sind.“ so die Vorsitzende von Remscheid Tolerant, Anne Marie Faßbender.

Zu Beginn des Spielgeschehens werden alle Teams gebeten, ein Statement abzugeben: „Ich / Wir zeigen Haltung gegen Rechts, weil … .“

Die Idee zu einem Online-Turnier kam dem Vorsitzenden der Remscheider Jusos, Burhan Türken. „E-Sport ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern begeistert einen immer größeren Personenkreis!“ und verweist auf das seit mehreren Wochen laufende E-Sport-Veranstaltung „Bergisch Brawl“, welches wöchentlich montags von „Esport Berg“ und Jusos angeboten wird und wo mehrere hundert Personen mitspielen.

„Es versteht sich von selbst, dass sich alle Teilnehmer*innen auch und gerade bei diesem Turnier an die aktuellen Vorschriften des Landes halten müssen – u.a. einen ausreichenden Abstand von einer Person zur anderen einzuhalten sowie maximal zwei Personen an einem Ort.“ betont Burhan Türken von den Remscheider Jusos.

Das Turnier soll am Samstag, 02. Mai 2020 um 18:00 Uhr und damit zur besten Fußball-Sportschau-Zeit stattfinden. Anmeldungen werden unter der Emailadresse: Anmeldung@Turnier-gegen-Rechts.de entgegengenommen.

remscheid.love eröffnet digitalen Maskenmarkt

Ab dem 27. April 2020 gilt im öffentlichen Nahverkehr, in Ladenlokalen u.ä. eine landesweite Maskenpflicht. Nachfrage und Angebot stehen in keinem ausgeglichenen Verhältnis. Mit dem „Remscheider Maskenmarkt“ vermittelt remscheid.love das Angebot übersichtlich und zentral und bietet ein Forum zum direkten Austausch.

Der „Remscheider Maskenmarkt“ ist unter https://www.remscheid.love/maskenmarkt/ eröffnet und gliedert sich in zwei Marktplätze:

Bezugsquellen. Eine (unvollständige) Sammlung von Händlern und Produzenten, bei denen man OP-Masken (Mund-Nase-Schutz), Community-Masken (Behelfs-Schutz) u.ä. bekommen kann. Händler und Produzenten können sich per Email mit den notwendigen Infos melden und werden in die Liste aufgenommen.
Email: info@remscheid.love

Forum Maskenmarkt. Non-Profit-Organisationen, Initiativen oder Einzelpersonen, die z.B. gratis oder gegen kleines Entgelt Masken im Auftrag, vielleicht sogar nach individuellen Designwünschen nähen, können im Forum posten. Wer kann wem weiterhelfen, wer hat Tipps, welche Erfahrungen können andere interessieren?

Alle Infos auf www.remscheid.love

Livestream: Wohnzimmer Talk und Musik #6

Heute, Samstag 25. April 2020, senden wir ab 19 Uhr live die sechste Ausgabe unserer interaktiven „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda.

Unsere Talkgäste

Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:

  • Thomas Neuhaus, Sozialdezernent und Corona-Krisenstabsleiter
  • Gunther Brockmann, Präsident der Lenneper Karnevalsgesellschaft
  • ChrisTine Urspruch, Schauspielerin
  • Rüdiger Lewandowski, Installateur und Heizungsbauer
  • Burhan Türken, Vorsitzender der Jusos Remscheid

Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de 

Live-Video von WohnzimmerTALKundMUSIK auf www.twitch.tv ansehen

Hier geht es zum Stream mit Chat, für den ein kostenloses Twitch-Konto notwendig ist: https://www.twitch.tv/wohnzimmertalkundmusik

Remscheider Nachbarschaftshilfe: www.remscheid.love
Remscheider Nachbarschaftsradio: www.rslove.de

Unser Remscheid – Unser Genuss: Bei Facebook

 

Wir sind zwar keine Gemeinde – aber eine Gemeinschaft.

Seit Mitte März gelten in Deutschland Kontaktsperren, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Direkt zu Beginn haben wir als Remscheider SPD die Losung ausgegeben, dass aus der kontaktlosen Zeit keine kommunikationsfreie Zeit werden darf – und so finden nunmehr regelmäßig Telefonkonferenzen und Skype-Meetings der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften statt.

„Wir müssen auch an die Mitglieder denken, die keinen Zugang zu modernen Technologien haben!“, mahnte die Mitarbeiterin der Remscheider SPD, Ulla Wilberg. Und so hat sie begonnen, alle Mitglieder über 75 Jahren, die keine Emailadresse haben, anzurufen.

„Die Resonanz ist überwältigend positiv. Hilfe brauchen erfreulicherweise die wenigsten, weil sie Ehepartner oder Kinder haben, die Besorgungen erledigen oder regelmäßig anrufen. Aber viele sind froh, von „ihrer“ SPD zu hören, der sie oftmals seit vielen, vielen Jahrzehnten die Treue halten“, so Ulla Wilberg.

Bei diesen Gesprächen sei die Sorge wegen dem Corona-Virus zwar stets Thema, viele betonen aber auch, dass man sich nicht unterkriegen lasse. „Ich habe den Krieg erlebt und Not. Da lasse ich mich jetzt auch nicht bange machen“, ist eine Aussage, die stellvertretend für viele steht. „Ich habe eher mit einem Anruf der Kirche gerechnet als von meiner SPD!“, so reagierte heute ein langjähriges SPD-Mitglied erfreut.

„Ich freue mich, dass die Anrufe so positiv angenommen werden. Viele wollen sich einbringen, können es aber leider nicht mehr“, betont Ursula Wilberg.

Ob es bei den Telefonaten auch Kritik über die SPD zu hören gebe, beantwortet Ulla Wilberg diplomatisch: „Als SPD-Mitglied ist man bis ins hohe Alter ein kritischer Zeitgeist. Ich schreibe die Ideen und Anregungen auf und gebe sie an die richtigen Stellen weiter.“

Oberbürgermeister und Corona-Krisenstabsleiter begrüßen Maskenpflicht

Presseinformation der Stadt Remscheid: Oberbürgermeister Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus begrüßen aktuelle Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht ab kommenden Montag.

Ab kommenden Montag, 27. April 2020, gibt es eine landesweite Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und in Ladenlokalen. Das hat heute die Landesregierung bekannt gegeben. In Remscheid wird also ab Montag Maske getragen.

Corona-Krisenstab begrüßt Maskenpflicht

Die heute im Rahmen einer Pressekonferenz von Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, bekannt gegebene Entscheidung für eine landesweite Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Ladenlokalen ab dem 27. April begrüßen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus ausdrücklich. „Wir haben sehr darauf gedrungen, dass die Maskenpflicht eingeführt wird. Nach den seit Wochenbeginn geltenden Lockerungen von Corona-Restriktionen kommen die Menschen wieder mehr zusammen. Deswegen ist es gerade jetzt so wichtig, uns zusätzlich zu schützen. Das gilt vor allem für Bus und Bahn oder Geschäfte, in denen wir oft den nötigen Abstand nicht einhalten können. Hier müssen wir zum Schutz vor Infektionen alle eine Maske tragen. Das darf nicht in der Verantwortung des Einzelnen liegen“, so Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist von der Richtigkeit der Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen überzeugt: „Ohne die heute getroffene Entscheidung der Landesregierung hätten wir notfalls eine eigene Maskenpflicht gemeinsam mit unseren bergischen Partnern Solingen und Wuppertal verfügt. So hatten wir es abgesprochen. Dass nun eine landesweit einheitliche Regelung kommt, ist selbstverständlich die bessere Alternative. Sie verhindert einen Flickenteppich an Corona-Vorschriften in den einzelnen Städten, was zu viel zusätzlicher Irritation und Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern geführt hätte. Wenn sich alle Bundesländer zur Maskenpflicht bekennen, wird außerdem eine fast bundeseinheitlich geltende Regelung erreicht.“

„Wichtig ist, dass es hier nicht um die Pflicht geht, eine medizinische Maske zu tragen. Sie ist den Profis in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen vorbehalten. Ob Mund-Nase-Schutz, Community-Maske, Schal oder Tuch – zu was man greift, kann jede und jeder für sich entscheiden. Hauptsache ist, der Schutz verhindert, dass man selbst Tröpfchen in die Umgebung weitergibt“, erklärt Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus die Regelung und macht klar, dass sich niemand sorgen muss, keine geeignete Maske am Montag parat zu haben.

„Die allgemeine Maskenpflicht ist der richtige Weg.“

„Die allgemeine Maskenpflicht ist der richtige Weg. Wir werden jetzt zunächst die heute angekündigte passende Landesverordnung abwarten und für Remscheid bewerten. Ich gehe davon aus, dass sich die versprochenen Regelungsinhalte tatsächlich wiederfinden. Anschließend werden wir entscheiden, welche Absprachen zur Vorbereitungen der Maskenpflichteinführung noch bis Montag zu treffen sind“, sagt Oberbürgermeister Mast-Weisz mit Blick auf die nächsten Tage.

Die Maskenpflicht ab Montag kommt für den Schulstart morgen leider zu spät. Schülerinnen, Schüler und Eltern sollten auch ohne Maskenpflicht bereits ab Donnerstag (23.04.) nur mit Alltagsmaske die Busse zu betreten.

Chaotisch. Verunsichernd. Unverantwortlich. – Sind das die Markenzeichen der CDU in Nordrhein-Westfalen?

Remscheider Jusos kritisieren den CDU-Ministerpräsidenten und örtlichen Landtagsabgeordneten wegen Verunsicherung der Bevölkerung.

„Bei der CDU in Nordrhein-Westfalen scheinen die Chaos-Tage ausgebrochen zu sein“, zeigt sich der Vorsitzende der Remscheider Jusos, Burhan Türken, erstaunt über die Diskussion über die Frage einer allgemeinen Maskenpflicht als Maßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus. „Unser Land braucht eine klare Richtung. Die Menschen verlangen nach Orientierung. Was wir alle am wenigsten brauchen, ist ein unverantwortlicher Zickzackkurs eines CDU-Parteivorsitzkandidaten“, so der Vorsitzende des Remscheider SPD-Nachwuchses.

Fachleute empfehlen das Tragen von Communitymasken

Nachdem zu Beginn dieser Woche die nordrhein-westfälische Landesregierung unter Armin Laschet recht großzügige Öffnungen für den Bereichs des Handels durchgesetzt hatte, wäre die Einführung einer allgemeinen Maskenpflicht nur konsequent gewesen, schließlich darf die durch die Disziplin der Bürgerinnen und Bürger errungene verlangsamte Ausbreitung des Corona-Virus nicht allzu leichtfertig aus Spiel gesetzt werden. Auch nachdem immer mehr Fachleute aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse das Tragen von Mundschutzmasken empfohlen haben, wäre es an der Zeit gewesen, eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum einzuführen.

Während der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete eine Maskenpflicht in einer Stellungnahme vom heutigen Tage noch abgelehnt hat, scheint der CDU-Ministerpräsident in dieser Frage heute einen Kurswechsel eingeschlagen zu haben. „Dieser Kurswechsel ist symptomatisch für Armin Laschet und die nordrhein-westfälische CDU. Von einer klaren Richtung kann hier leider nicht gesprochen werden. Aber in Zeiten großer Verunsicherung ist eine klare Richtung genau das, worauf die Menschen in unserem Land einen Anspruch haben!“, unterstreicht Türken.

Es bleibe die Frage, ob nun die notwendige Anzahl an Masken für alle 18 Mio. Menschen in unserem Land beschafft werden können. „Durch Laschets Schlingerkurs ist viel wertvolle Zeit verloren gegangen!“, so Türken, der gleichzeitig allen Privatpersonen und Unternehmen dankt, die anders als Laschet bereits die Zeichen der Zeit richtig erkannt haben und selbst tätig geworden sind.

Spricht Laschet nicht mit seinen Abgeordneten?

Eine aktuelle Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf.

„Um 11.59 Uhr versendet Jens Nettekoven eine Pressemitteilung, in der er eine geplante Maskenpflicht seitens der Stadt Remscheid kritisiert, um 12.07 Uhr veröffentlicht die Landesregierung eine Pressemitteilung und verkündet eine Maskenpflicht ab dem 27. April 2020. Zu Recht fragen sich die Menschen: Redet der Ministerpräsident nicht mehr mit den Abgeordneten der CDU oder wird da derart überhastet entschieden, dass die Zeit fehlt, die Landtagsabgeordneten zu informieren?“, meint Sven Wolf.

„Wir brauchen klare eindeutige und frühe Entscheidungen. Die Landesregierung zieht nun als eine der letzten Landesregierungen bei der Maskenpflicht nach, nachdem Minister Laschet versucht hat, sich mit frühen Lockerungen zu profilieren und sich dann doch wieder in die Reihe seiner Regierungskollegen aus den anderen Bundesländern einreihen musste. Die von Jens Nettekoven aufgeworfenen Fragen kann er nun natürlich getrost seinem Ministerpräsidenten stellen. Dann erwarten wir mal die von Nettekoven geforderte Informationskampagne und die Hilfestellungen bei der Beschaffung des Mund-Nasen-Schutzes für die Bürgerinnen und Bürger vom Land Nordrhein-Westfalen, eine klare Faktenlage, eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums, in der glasklar die Vor- und Nachteile einer Maske herausgestellt werden. Und natürlich genaue Vorgaben, wo Masken getragen werden sollen.“

GRÜNE unterstützen die landesweite Einführung der Maskenpflicht

Zur heute landesweit eingeführten Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr erklären die Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper und der gesundheitspolitische Sprecher David Schichel von den Remscheider Grünen:

„Wir unterstützen die NRW-weite Einführung der Maskenpflicht. Denn Fakt ist: Die Maskenpflicht ist eine sinnvolle Ergänzung, um die Bürgerinnen und Bürger vor zu befürchtenden Neuinfizierungen zu schützen. Wer den Mindestabstand einhält und auf die Handhygiene achtet, kann mit der Maske einen zusätzlichen Schutz für seine Mitmenschen erreichen.

13 von 16 Bundesländern haben bereits die Maskenpflicht eingeführt. Darum ist es gut, dass die drei bergischen Städte – allen voran die Stadt Remscheid – die Landesregierung mit ihrer gestrigen Entscheidung erneut „angeschoben“ haben, dem gemeinsamen Vorgehen der Bundesländer anzuschließen.

Vor diesem Hintergrund verwundert uns die Pressemitteilung der Remscheider CDU-Fraktion, in der der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Entscheidung auf Landesebene noch von einer Maskenpflicht abgeraten hat. Damit behindert Herr Nettekoven nicht nur die hervorragende Arbeit unseres Krisenstabes, sondern stiftet auch Verwirrung und Irritation bei den Bürgerinnen und Bürgern.“

Grußwort von Oberbürgermeister Mast-Weisz zum Ramadan

Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan wendet sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit einem Grußwort an alle Musliminnen und Muslime in Remscheid.

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider muslimischen Glaubens,

2020 wird für alle Menschen dieser Welt als ein Jahr der besonderen Herausforderung in die Geschichte eingehen. Das Coronavirus hat uns in unserer Lebensqualität getroffen und uns gezwungen, uns neue Möglichkeiten des friedvollen und verantwortungsbewussten Zusammenlebens zu überlegen.

Zum 24. April fängt für die islamische Welt der heilige Monat Ramadan an. Er ist eigentlich auch ein Monat der Begegnung – innerhalb der Familie, der Gemeinde, mit Nachbarn und Freunden, mit Menschen unterschiedlicher Religionen.

Leider lässt die derzeitige Corona-Krise genau diese Begegnungen nicht zu. Die Gläubigen können sich nicht zum allabendlichen Fastenbrechen in der Moschee oder in größerem Kreis treffen, ich darf auch nicht zum Fastenbrechen ins Rathaus einladen.

Ich wünsche allen Menschen muslimischen Glaubens eine gesegnete Zeit im heiligen Monat. Ich wünsche ihnen, dass sie trotz aller Einschränkungen die Zeit für Einkehr und Gebet nutzen können und darüber hinaus, dass sie das Fastenbrechen im engsten Familienkreis genießen können.

Ich bin mir sicher, dass wir im Verlaufe dieses Jahres noch genügend Gelegenheiten zur Begegnung und zum Austausch haben werden.

Ich habe mich gemeinsam mit der Vorsitzenden des Integrationsrates Frau Erden Ankay-Nachtwein mit den vier großen Moscheegemeinden darauf verständigt, dass wir in den kommenden Tagen die Moscheen besuchen. Nachdem der Imam dort sein Gebet zum Fastenbrechen gesprochen hat, das als Videobotschaft per Livestream an alle muslimischen Haushalte gesendet wird, werde ich an die muslimischen Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger Grußworte richten und Ihnen eine gesegnete Fastenzeit wünschen. Ich freue mich, dass alle vier Moscheegemeinden dies angeregt haben und unterstützen.

Ihr Burkhard Mast-Weisz

Beitrag vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv

Remscheider Aufruf zum anstehenden Ramadan

 

Livestream: Wohnzimmer Talk & Musik #5

Heute, Samstag 18. April 2020, senden wir ab 19 Uhr live die vierte Ausgabe unserer neuen, interaktive „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda.

Unsere Talkgäste

Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:

  • Ralf Hesse, Vorsitzender der HG Remscheid, MES Marketing Services
  • Ahmed Yasin Koc, Vorstandsmitglied HUMAN Sufi Culture & Arts
  • Oliver Hanf, Musiker
  • Thorsten Greuling, FC Remscheid, Aktion Muteinander
  • Simon Riesebeck, ErlebBar Remscheid

Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de 

Live-Video von WohnzimmerTALKundMUSIK auf www.twitch.tv ansehen

Hier geht es zum Stream mit Chat, für den ein kostenloses Twitch-Konto notwendig ist: https://www.twitch.tv/wohnzimmertalkundmusik

Remscheider Nachbarschaftshilfe: www.remscheid.love

Unser Remscheid – Unser Genuss: Bei Facebook

 

Impulstext: Exit-Strategie? Exit-Strategie!

„Exit-Strategie“ – das Wort der Stunde. In diesen Tagen wird von Bundes- und Landesregierung ein Fahrplan zur Aufhebung des Shutdowns erwartet. Wir alle hoffen ungeduldig auf eine Zeit, in der wir einander wieder richtig begegnen und unserer Erwerbsarbeit nachkommen können.

Die „Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina“ (wer hat zuvor jemals von diesem Club gehört?) hat der Regierung „Kriterien und Strategien zur allmählichen Rückkehr in die Normalität“ anempfohlen. Rückkehr. Normalität. Echt jetzt? Es heißt doch allerorten, die Folgen dieser Pandemie würden unser Leben ziemlich verändern. Wird das nun doch nicht so sein?

Bei aller Not und Verzweiflung hat die Corona-Krise uns auch die Gelegenheit gegeben, aufrichtig Solidarität und Mitgefühl, mithin Nächstenliebe zu praktizieren. All jenen Dankbarkeit zu zeigen, die die Versorgung des Landes aufopferungsvoll aufrecht erhalten, sich um andere kümmern. Zur „Normalität“ in unserer Gesellschaft gehörten Empathie und Dankbarkeit in diesem Ausmaß vor der Pandemie nicht.

Also rekultivieren wir bald wieder Egoismus und menschliche Kälte? Back to business as usual?

Das wäre fatal, denn der Ausnahmezustand bietet uns eine existenzielle Chance – nämlich den Geist der Welt zu revolutionieren. Indem das Virus dafür sorgt, dass der ganze Wahnsinn einmal anhalten muss, haben wir die Möglichkeit, innezuhalten und auf das zu schauen, was wir einander und der Erde antun. Und uns schließlich die Frage zu stellen: Wollen wir so weitermachen? Dürfen wir so weitermachen?

Dürfen wir blind dem Primat der Ökonomie folgen, der Korruption und Gier der Mächtigen in der Welt tatenlos zusehen? Dürfen wir für unseren Wohlstand die zahllosen Ungerechtigkeiten, Ausbeutungen und Zerstörungen im Kontext des globalisierten Kapitalismus ausblenden? Dürfen wir sie durch unsere Konsumentscheidungen, durch unseren Lebensstil fördern? Dürfen wir das Ausgrenzen von Menschen, die faktische Aussetzung von Asylrecht in Europa, Hetze und Verfolgung stillschweigend hinnehmen?
Jesu Antwort wäre klar. Er selbst hat sein Leben dafür gegeben, den Geist der Welt zu erneuern. Wir Christen haben von ihm den Auftrag, dazu beizutragen, dass mehr Gerechtigkeit, Frieden und Liebe in die Welt kommen. Dass die Schöpfung bewahrt wird. Allein, das wird nicht einfach so in die Welt kommen. Dafür muss jede/r von uns einen Beitrag leisten. Mit Annahme, Hingabe, Zuversicht und Vertrauen (wie einfach das klingt, denke ich da). Das Corona-Virus kann man auch verstehen als eine drängende Aufforderung an uns, diesem Auftrag nachzukommen.

Wenn wir diese Krise als eine solche Chance begreifen würden, und nach ihr nicht einfach da weitermachten, wo wir temporär aufgehört haben, dann könnten wir das Unsere dazu tun, dass sich unser aller Leben tatsächlich verändert.

Die Hoffnung darauf kann man mit Fug und Recht naiv nennen (Träum weiter!, höre ich aus allen Richtungen, einem Kanon gleich).

Aber Menschen, die nicht hoffen, nicht träumen, nicht glauben, haben die Welt noch nie verändert. Glauben wir Christen nicht alle an das Unglaubliche? (Die Stimmen des Kanons verstummen beleidigt) Und während ich diese Gedanken formuliere, fällt mir ein Beitrag der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy in der ZEIT in die Hände (Es gibt keine Zufälle, hören Sie mich an dieser Stelle murmeln). Hier schreibt sie:

„Nichts wäre schlimmer, als wieder zur Normalität zurückzukehren. […] Die Pandemie ist ein Portal, ein Tor zwischen einer Welt und der nächsten. […] Wir können uns entscheiden, hindurchzugehen und dabei die Kadaver unserer Vorurteile und unseres Hasses hinter uns herzuschleppen, unsere Habgier, […] unsere toten Flüsse und verqualmten Himmel. Oder wir können leichten Schrittes hindurchgehen, mit wenig Gepäck, bereit dazu, uns eine andere Welt vorzustellen. Und bereit, für sie zu kämpfen.“

Das, genau das ist die Exit-Strategie, die wir brauchen. Trauen wir uns, leichten Schrittes, von Hoffnung getragen. Das wär doch was!

Andy Dino Iussa, 14. April 2020
EngagementKultur
Katholische Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz, Remscheid

Zu Besuch bei oftmals übersehenen Helden – auf Abstand, versteht sich!

Zwei Vertreter der Remscheider SPD besuchten am Karsamstag Einrichtungen der Lebenshilfe Remscheid

In der aktuellen Corona-Krise entdeckt unser Land, auf welche Berufsgruppen es im Krisenfall besonders ankommt. Die Menschen, die zurzeit den Laden am Laufen halten, sitzen an der Kasse im Supermarkt, am Lenkrad des Lkw und in den Kliniken, Pflegediensten und Alters- und Pflegeheimen. Sie werden zurzeit und zurecht als Helden gefeiert.

Helden im Hintergrund

Aber es gibt auch Gruppen, die nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen aber genauso heldenhaftes leisten. Aus diesem Grund besuchten am Karsamstag bei sommerlichem Aprilwetter Sabine Krause-Janotta von der Lenneper SPD und der Geschäftsführer der Remscheider SPD, Antonio Scarpino, die Bewohner*innen und Pflegekräfte mehrerer Wohngruppen der Lebenshilfe in Lennep und Lüttringhausen.

Da die Werkstätten der Lebenshilfe zurzeit geschlossen sind, ist für viele Beschäftigte Heimarbeit angesagt. Das stellt die Beschäftigten in den Wohngruppen vor eine besondere Herausforderung, da sie nun auch die Organisation der Tagesstruktur übernehmen müssen. Darüber hinaus leiden die Bewohner*innen der Wohngruppen darunter, dass ihre Angehörigen zurzeit nur eingeschränkt zu Besuch kommen können.

„Sowohl die Bewohner als auch die Beschäftigten leisten in der aktuellen Krisensituation Großartiges. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen“, so Sabine Krause-Janotta.

Die beiden Besucher waren nicht mit leeren Händen gekommen. Für die Bewohner*innen hatten sie Schokoladenhasen im Gepäck – für die Beschäftigten eine kleine Auswahl von Schokoladenpralinen. Die Freude über diese kleine Aufmerksamkeit zu Ostern war sowohl den Bewohner*innen und als auch den Beschäftigten zu spüren.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen wanderten die Schokoladenpräsente umgehend in die Kühlschränke. Die Gäste versprachen wieder zu kommen, wenn die aktuelle Corona-Pandemie vorbei sei. „Und dann werden wir statt Schokolade einen Eiswagen ordern“, versprach der Geschäftsführer der Remscheider SPD, mit einem Augenzwinkern, was mit einem „Wir werden Sie daran erinnern!“ quittiert wurde.

Wir bedanken uns für die schnelle Umsetzung bei Markus Fuchs, Leiter der Wohnstätten der Lebenshilfe Remscheid.

Ein Ortsteil feiert trotz Corona stimmungsvoll zusammen Ostern

Ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln, die feierliche Stimmung in der Osternacht zu den Lennepern transportieren und das Osterlicht symbolisch zu den Menschen bringen – dies waren die Herausforderungen, denen sich Dela Kirchner und Daniel Pilz des Lenneper Ortsvereins der SPD an diesem doch so ganz anderen Osterfest stellen wollten.

Und das mit Erfolg – in ganz Lennep wurde gemeinsam von Fenstern und Balkonen aus der

Musik gelauscht, die gemeinsamen Lieder gesungen und dem Läuten der Lenneper Kirchenglocken zugehört.

„Es war toll zu erleben, wie feierlich die Stimmung am Abend des Karsamstages in Lennep war.“ zeigt sich Daniel Pilz begeistert. „Die Menschen waren sehr diszipliniert und haben sich mit den derzeitigen Regeln zum Abstandhalten hervorragend arrangiert.“

Musik verbindet und macht Hoffnung – der SPD-Ortsverein Lennep und die angeschlossenen Mitstreiter konnten so zumindest ein wenig Osterstimmung in ihren Stadtteil bringen.

„Die Zusammenarbeit mit der Evangelischen und der Katholischen Gemeinde sowie Lennep offensiv und der AWO hat reibungslos funktioniert und uns sehr viel Spaß gemacht.“ erzählt Dela Kirchner. „Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Projekte in Lennep.“

Und Daniel Pilz ergänzt: „Dank den sozialen Medien haben wir zahlreiche Fotos und Videos der unterschiedlichen Standorte der Musiker erhalten. Vielen Dank dafür – es tat uns gut zu sehen, dass unsere Idee Freude bereitet hat.“

Lennep steht zusammen, auch Corona zum Trotz. Ein gutes Gefühl für alle, die hier leben.

„Die Atmosphäre war schon besonders.“ berichtet auch der Vorsitzende des Ortsvereins Lennep, Jürgen Kucharczyk, von seinen Eindrücken vom Hasenberg. „Ich danke Dela und Daniel für diese schöne Idee.“