Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Am 8. Januar 2020, um 16.45 Uhr, kam es auf der Lenneper Straße (auf Höhe der Hausnummer 202) zu einem Unfall durch das Ausscheren eines bis dahin stehenden Fahrzeugs von der Mittelspur auf die rechte Spur. Auf dieser fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 28-jähriger Wuppertaler mit seiner Mercedes C-Klasse. Um einen Unfall zu vermeiden wich er aus und kam in einem grünen Gitterzaun zu stehen, der die Fahrbahn rechts begrenzt.
Der flüchtige Unfallverursacher entfernte sich in der Folge mit erhöhter Geschwindigkeit und überfuhr die folgende Ampel bei Rot. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen dunklen, kleineren SUV.
Zeugen gesucht
Zeugen werden gebeten sich unter der 0202/2840 beim Verkehrskommissariat Remscheid zu melden. (jb)
Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim), erklärt zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten:
„Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten geben Anlass zu größter Besorgnis. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich vertieft; die Eskalationsspirale droht in einen Krieg einzumünden. Sollte dieser nicht vermieden werden, so werden nicht nur unzählige Menschen darunter zu leiden haben, sondern die Länder der Region geraten noch tiefer als bislang schon in den Abwärtsstrudel aus Hass, gesellschaftlicher Zerrüttung, Gewalt, Terror und Verarmung. Ein Krieg zwischen den USA und dem Iran muss deshalb verhindert werden. Alle Kräfte der Diplomatie müssen aufgeboten werden, um ein weiteres großes Blutvergießen im geschundenen Nahen Osten zu vermeiden. Die beiden Streitparteien sind hier in erster Linie gefordert. Aber auch die anderen Akteure auf der Weltbühne – auch die Europäische Union – sind aufgerufen, zu tun, was immer getan werden kann, damit den Menschen nicht ein weiterer Krieg aufgebürdet wird.
Niemand sollte sich über den Charakter des iranischen Regimes täuschen: In seinem Bestreben, eine Vormachtstellung im Nahen Osten zu erringen und die Schiiten im konfessionellen Konflikt mit den Sunniten obsiegen zu lassen, überzieht der Iran die Länder der Region mit den Gewalttaten ihm nahestehender Gruppen und Milizen. Der Iran in seiner jetzigen Verfassung missachtet die Menschenrechte und ist ein Hindernis auf dem Weg zu einem gerechten Frieden auch in seinen Nachbarländern.
Die aktuelle Kriegsgefahr geht aber ebenso von den USA aus. Ihre Nahost-Politik wirkt seit Jahren konzeptionslos und unberechenbar. Auch trägt die Verachtung des derzeitigen Präsidenten gegenüber zwischenstaatlicher Kooperation und multilateralen Strukturen zur Zersetzung der internationalen Ordnung bei. Dies wirkt sich notwendigerweise auch auf die Möglichkeiten der Streitschlichtung und der Friedenssicherung aus. Nicht zufällig ist die neue Runde der Spannungen zwischen den USA und dem Iran durch den Austritt der USA aus dem von zahlreichen internationalen Mächten geschlossenen Abkommen zur Verhinderung beziehungsweise Verlangsamung des iranischen Nuklearprogramms eingeläutet worden.
Gerade in der jetzigen Situation bitte ich die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland um ihr leidenschaftliches Gebet für den Frieden. Pax et Bonum!“
3sat zeigt Naturreportage aus der Schweiz über die Rückkehr der Bartgeier: „NETZ NATUR: Im Kreis der Geier“
Über den Alpen ziehen sie wieder ihre Kreise: die Bartgeier. Die Naturreportage „NETZ NATUR: Im Kreis der Geier“, zu sehen am Montag, 13. Januar 2020, 21.10 Uhr in 3sat, geht der Faszination des größten Vogels der Alpen nach und berichtet über die erfolgreiche Wiederansiedlung.
Bartgeier war in den Alpen schon ausgerottet
Wenn er einem mit Eleganz, Leichtigkeit und einer Flügelspannweite von nahezu drei Metern entgegensegelt, als ob ihn schroffe Felsen, Eisschlünde und tiefe Abgründe des Hochgebirges nichts angingen, kann man sich der Faszination des majestätischen Bartgeiers nicht entziehen. Und doch hatten die Menschen den Greifvogel gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Alpen ausgerottet: Im Kampf gegen eine feindliche Natur, in der Wölfe und Bären die mageren Viehherden bedrohten, war jedes Mittel recht. Auch Gifte. Damit wurden viele Arten der ursprünglichen Wildtiere ausgerottet, unter ihnen die Bartgeier. Nun sind sie wieder da – dank eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts, das seit über 30 Jahren etwa 300 Bartgeier in die Alpen zurückgebracht hat.
„NETZ NATUR“ zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach, in der durch wissenschaftliche Begleitung unzählige Informationen zur Biologie der Bartgeier gesammelt werden konnten. Dank GPS-Sendern konnte beobachtet werden, wie sie Ausflüge bis nach Skandinavien unternehmen. Genetische Studien zeigen, dass manche Paare die eheliche Treue nicht immer einhalten. So entsteht ein vielfältiges, überraschendes Porträt der Vögel, die wie kaum eine andere Art für einen neuen Umgang mit der Natur in der Schweiz stehen.
Im Jahr 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel im deutschen Grundgesetz verankert. Doch geht es den Tieren dadurch besser? Werden ihr Wohl und ihre Würde im Alltag geschützt?
Die ZDF-Umweltdokureihe „planet e.“ fragt am Sonntag, 12. Januar 2020, 16.30 Uhr, wie Tierwohl und artgerechte Haltung im Spannungsverhältnis von Verhaltensbiologie und wirtschaftlichen Interessen verwirklicht werden können. Die Dokumentation „Tierschutz, Tierwohl, Tierrecht – Was uns die Würde der Kreatur bedeutet“ ist in der ZDFmediathek ab Freitag, 10. Januar 2020, 10 Uhr, verfügbar.
Artgerechtes Leben ohne Leiden möglich?
Tierliebe wird in Deutschland großgeschrieben – rund 14 Millionen Katzen und fast 10 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Und die Mehrzahl der Menschen empört sich über Tierquälerei, Tierversuche und die Massentierhaltung. Darf der Mensch demnach nur Tiere töten und essen, solange er ihnen vorher ein weitgehend artgerechtes Leben ohne Leiden ermöglicht hat? Und wie lässt sich das mit den wirtschaftlichen Interessen der Agrarindustrie vereinbaren? Sind konkrete Gesetze und Verordnungen häufig weniger am Tierwohl und stärker an den Interessen der Industrie, der Konzerne und Lobbygruppen orientiert? Wer bestimmt mit, ob Praktiken wie die Ferkelkastration ohne Betäubung legal bleiben oder nicht? Und warum sind Verbraucher nur selten bereit, für bessere Haltungsbedingungen der Tiere an der Fleischtheke mehr zu zahlen?
Tierversuche in Medizin weiter erlaubt
Auch in der Forschung müssen Tiere ihr Leben lassen – ebenfalls ein Reizthema für viele Tierschützer. In der Kosmetikindustrie sind Tierversuche mittlerweile verboten. Doch in der Medizin ist Fortschritt ohne Tierversuche noch nicht möglich. Auf jeden Menschen kommen rein rechnerisch zwei Versuchstiere, meist Mäuse, die im Dienste der Forschung sterben müssen. Welche Rechte haben sie? Im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin versuchen die Forscher, die Tiere so artgerecht wie möglich zu halten, ohne wissenschaftliche Standards zu verletzen – etwa 50.000 Tiere leben dort.
Wissenschaftler können mittlerweile Gefühle bei Tieren messen. So analysiert ein Stresserkennungsprogramm für Schweine, welche Laute die Tiere von sich geben. Damit könnte die Haltung der Tiere im Stall verbessert und die Produktion gesteigert werden. Forscher haben nachgewiesen, dass gut gelaunte Schweine ein besseres Immunsystem haben und gesünder sind.
Deutsche Wildtier Stiftung: Der milde Januar bietet gefiederten Wintergästen aus dem Hohen Norden optimale Bedingungen.
Der Besuch ist da! Endlich wieder was los in Feld und Flur. Während die Pflanzen jetzt im Winterschlaf liegen und Botaniker vor dem Kamin die Bücher studieren, sind viele Ornithologen mit dem Fernglas bewaffnet draußen in der Natur unterwegs. „Mittlerweile sind jede Menge Wintergäste eingetroffen – ein echtes Highlight für alle Vogelfreunde“, sagt Michael Tetzlaff von der Deutschen Wildtier Stiftung.
Gäste aus Sibirien
In Tetzlaffs Streifgebiet, dem Wildtierland in Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern, wurden die ersten bunten Seidenschwänze schon in der ersten Januarwoche gesichtet. Nun lautet die spannende Frage: Werden es bis Februar noch mehr werden? Wild und verwegen ihr Anblick mit Federhaube, Stirnband und Augenstreif! Die „schöne Bande“ kommt in Trupps angeflogen. Erwartungsvoll sitzt sie nun mit aufgeplusterten Federn in den Zweigen der Bäume und Sträucher und hält Ausschau nach den letzten Beeren, die die Natur für sie bereithält. Vor allem Mistel- und Ebereschenbeeren sowie die Früchte von Schneeball, Hundsrose und Liguster sind ein Schmaus für die Weichfutterer aus der russischen Taiga. „Ans Futterhaus kommt diese Vogelart leider nur selten“, sagt Tetzlaff. „Wer sie anlocken möchte, kann es aber mit getrockneten Beeren oder Äpfeln versuchen“, rät er.
Noch mehr Vögel aus Sibirien sind jetzt gern bei uns zu Gast. Im Naturschutzgebiet Galenbecker See und in der angrenzenden Friedländer Großen Wiese, beides nahe des Stiftungsgutes der Deutschen Wildtier Stiftung gelegen, nutzen sibirische Singschwäne – etwas kleiner als der hierzulande heimische Höckerschwan – das hier noch reichhaltige Nahrungsangebot. „Der bisher sehr milde Winter bietet den Wintergästen und auch Hiergebliebenen optimale Bedingungen“, berichtet Michael Tetzlaff. „3.150 nordische Gänse, 1.175 Kraniche und über 400 Singschwäne: das ist das Ergebnis der letzten Schlafplatzzählung. So viele Durchzügler hatten wir im Januar hier noch nie.“ Die Vögel versuchen so viel Energie wie möglich zu sparen. Der Weiterflug in südlichere Gebiete wird daher so lange wie möglich vermieden.
Welche Gäste aus dem hohen Norden erwarten die Ornithologen im Winter 2020 noch? Raufußbussarde, Kornweihen und Raubwürger aus Skandinavien nutzen das hiesige Vorkommen von Mäusen. In ihrer Brutheimat wären diese jetzt unter einer dicken Schneedecke verborgen und für die Vögel nur schwer zu erreichen. Nordische Wacholderdrosseln fallen jetzt über das Fallobst in unseren Gärten her. Mit den hier ebenfalls überwinternden und verwandten Rotdrosseln lassen sie sich aber auch die Beeren unserer heimischen Sträucher schmecken, können daher auch gut mit Rosinen und getrockneten Beeren an eine Futterstelle im heimischen Garten gelockt werden. Rotbehelmte Taigabirken- und grüngelb gefärbte Erlenzeisige werden ebenfalls von den Ornithologen schon sehnsüchtig erwartet! Sie sind auf die Samen der frühblühenden Bäume wie Erle und Birke aus.
Neuer Kurs beginnt am 30. Januar – jetzt schnell anmelden!
Das Instrumentenkarussell ›inka‹ ist ein Kurs, in dem Kinder verschiedene Instrumente wie beispielsweise Gitarre/Ukulele, Violine, Schlagzeug, Querflöte und Klavier kennen lernen und ausprobieren können.
Über das instrumentale Angebot hinaus bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit, am Chor und am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Er richtet sich an Sechs- bis Neunjährige.
Die Teilnahme am Instrumentenkarussell kostet 22 Euro pro Monat, der Kurs geht vom 30. Januar bis 7. Mai 2020. Anmeldungen sind jederzeit über das Sekretariat der MKS bei Sebastian Brüninghaus, Telefon (0 21 91) 16 – 25 29 möglich.
Ein 35-jähriger Wermelskirchener fuhr am Dienstagmorgen, 7. Januar 2020 gegen kurz nach 7 Uhr, mit seinem Pkw Hyundai auf der B 51 Neuenhöhe in Richtung Bergisch Born.
An der Kreuzung Neuenhöhe / Wüstenhof / Elbringhausen bog er als zweites Fahrzeug nach links in Richtung Wüstenhof ab. Dabei hätte er den Vorrang des entgegen kommenden Verkehrs beachten müssen. Er übersah aber im Gegenverkehr den Sattelschlepper eines 52-jährigen Hückeswageners, so dass es zum Frontalzusammenstoß im Kreuzungsbereich kam.
Der Unfallverursacher klagte nach dem Zusammenstoß über Schwindelanfälle und Übelkeit und wurde mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Sein Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von circa 7.000 Euro. (ct)
Drei Menschen sind am Dienstagnachmittag, 7. Januar 2020, bei einem Frontalunfall schwer verletzt worden.
Eine 19-jährige VW-Fahrerin aus Wermelskirchen war gegen 14:40 Uhr auf der Landstraße 101 von Altenberg in Richtung Dabringhausen unterwegs. Kurz hinter Schöllerhof verlor die junge Frau ausgangs einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über ihren Lupo und krachte frontal in einen entgegenkommenden VW (Fahrschulwagen).
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Eine Fachfirma reinigte im Anschluss an die Unfallaufnahme die Straße. Die Strecke zwischen Schöllerhof und Luchtenberg musste für gut 2,5 Stunden voll gesperrt werden.
Der Rettungsdienst brachte die 19-Jährige und die 17-jährige Fahrschülerin aus Solingen zur weiteren Versorgung in Bergisch Gladbacher Krankenhäuser. Der Fahrlehrer aus Solingen kam in das Wermelskirchener Krankenhaus. (rb)
Am 4. Januar 2020 gegen 20.10 Uhr bemerkte ein Nachbar den Brand des Zoo-Marktes Koonen an der Straße Neuenteich in Remscheid.
Der eingesetzten Feuerwehr gelang es den Brand gegen 23.30 Uhr zu
löschen. In der Zoohandlung kamen durch das Feuer und die Rauchgase
eine große Anzahl von Kleintieren ums Leben. Zudem entstand ein
Gebäudeschaden in Höhe von circa 100.000 Euro.
Vermutung: Brandstiftung – Zeugen gesucht
Der Brandursachensachverständigen geht nach seiner Untersuchung von
Brandstiftung aus.
Zeugen werden gebeten sich unter der 0202/2840 bei der Polizei zu
melden. (jb)
Frank Beckmann, Koordinator Vorabendprogramm: „Jan Fedder hat das Vorabendprogramm des Ersten geprägt wie kein anderer. In mehr als 400 Folgen ‚Großstadtrevier‘ sorgte er als Polizeioberkommissar Dirk Matthies für Recht und Ordnung auf dem Kiez – immer mit einem großen Herz für die Schwächeren. Mit zwei ausgewählten Folgen des ‚Großstadtreviers‘ werden wir Jan Fedder auf ’seinem‘ Sendeplatz gedenken.“
Die elfjährige Lena taucht bei Momme Mommsen, eines von Dirk Matthies (Jan Fedder) Sorgenkindern, mitsamt einer Daten-CD auf. Zwei Gangster haben ihren Vater Holger Beckstein entführt. Der ist IT-Spezialist und hat an seinem Arbeitsplatz Bankunterlagen kopiert, die Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe belegen können. Bevor er sich aber mit seiner Tochter Lena und der Daten-CD in Richtung Thailand absetzen konnte, haben ihn die Gangster in seiner Wohnung geschnappt. Nur Lena konnte noch schnell zum Nachbarn Momme Mommsen fliehen.
Während Harry Möller und Nina Sieveking in diesem Entführungsfall ermitteln, kümmert sich Dirk um Momme. Er hat so ein Gefühl, dass sein Sorgenkind mal wieder dabei ist, eine große Dummheit zu begehen. Piet Wellbrook und Paul Dänning müssen derweil in einem Streit zwischen der schwäbischen Besitzerin eines Yoga-Studios, die eine gesunde Lebensweise propagiert, und ihrem Nachbarn, dem alteingesessenen Frittenbudenbesitzer „Curry-Kurti“, vermitteln.
Hannes Krabbe hat ganz andere Sorgen: Predictive Analytics. Können Computer künftig Verbrechen vorhersagen und damit den Job der Polizei überflüssig machen? Das Thema lässt ihn nicht mehr los.
Was ist los mit Dirk Matthies (Jan Fedder)? Als Ingrid Lüders, die Chefin der Coconut-Bar, sein Konterfei in Hamburg plakatieren lässt, und damit das gesamte Kommissariat 14 als untätig in Sachen Schutzgelderpressung durch die Kiezgröße Johan König anprangert, winkt Dirk nur müde ab. Die Presse greift den Fall jedoch gleich auf. Der Polizeipräsident macht Druck. Und Kommissariatsleiterin Küppers fordert von ihrem Team schleunigst Beweise gegen König. Dirk aber bleibt weiterhin fast teilnahmslos. Selbst als Ingrid Lüders Dirk vor Journalisten bezichtigt, von den Schutzgelderpressern Schmiergeld kassiert zu haben, wehrt er sich nicht. Sollte etwas dran sein an diesem unglaublichen Vorwurf?
Währenddessen werden Nina Sieveking und Piet Wellbrook zu einem Einsatz in einer Kirche gerufen. Pfarrer Blohm, der im Rollstuhl sitzt, meldet einen Diebstahl aus der Kollekte. Der Verdacht fällt sofort auf Anna Müllerschön, die mit ihrer Tochter beim Pfarrer untergekommen ist. Doch als die Polizisten den Fall aufnehmen wollen, behauptet Pfarrer Blohm, alles sei ein Irrtum gewesen. Er habe das Geld wiedergefunden. Welches Spiel wird
hier gespielt?
Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim führen am Sonntag, 9. Februar 2020 ab 18 Uhr, „Die Fledermaus“ in Schloss Burg in Solingen auf.
Oper Légère … das sind Franziska Dannheim mit geschmeidigem Sopran, die nicht nur alle Partien einer Oper vorstellt, sondern auch erfrischend unverkrampft geschichtliche und musikalische Zusammenhänge erläutert und Jeong-Min Kim, ihre kongeniale Partnerin am Flügel. Das Format verspricht mit seinen Produktionen Werkeinführung der unterhaltsamen Art, ein Opernführer, der Einsteiger und Kenner gleichermaßen begeistert.
Oper für Kenner und Einsteiger
Mit „Die Fledermaus“ widmen sich die beiden Musikerinnen einer der berühmtesten Operetten nach Johann Strauss. Ein perfekter Silvesterknaller im Dreivierteltakt. Ein rauschender Ball entpuppt sich als inszenierter Racheakt voll süffisanter Boshaftigkeiten… Schein oder Nichtschein – das ist die Blamage. Pures Wiener Lebensgefühl schwingt in den mitreißenden Melodien und zeitlosen Wahrheiten, wie: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“ Franziska Dannheim genießt einmal mehr die „Stimmfach-Freiheit“ ihres Formats zwischen Spiel-Tenor und Soubrette, während Jeong-Min Kims brillantes Spiel dem Flügel puren Walzerrausch entlockt und in keiner Sekunde den Orchesterklang vermissen lässt.
Oper Légère ist ein Programm für die ganze Familie. Hier darf auch gerne das Publikum die Chöre singen oder Teile des Bühnenbilds darstellen. Erleben Sie Oper einmal erfrischend anders und begeben sich mit den beiden sympathischen Damen auf den Maskenball…
Information und Eintrittskarten
Karten für die Aufführung am Sonntag, 9. Februar 2020 ab 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) gibt es ab 20 Euro direkt bei Schloss Burg oder über den Webseitenlink über unsere Terminplattform „Kieck.moda„.
Anschrift: Museum Schloss Burg, Schlossplatz 2, 42659 Solingen
Der Wipperwagen war wieder zu Gast beim CVJM in Lüttringhausen.
Was ist das überhaupt für ein Name: Wipperwagen? Das lässt sich schnell erklären: WIPPERfürth und HückesWAGEN sind die Städte, aus denen die Gründer des Amateurtheatervereins stammen. Einmal in jedem Jahr, zumeist in der ungastlichen Winterzeit, gastieren die Schauspielerinnen und Schauspieler in Lüttringhausen. Ihr aktuelles Stück „Schietwetter“ wurde am Nachmittag des 5. Januar im CVJM-Haus aufgeführt.
Außen Regen – innen schlechtes Klima
Die Ausgangslage ist genau so einfach wie pikant. Peter und Annette waren zwanzig Jahre lang miteinander verheiratet, sind jedoch seit einem halben Jahr geschieden, leben getrennt von Tisch und Bett und haben beide neue Partner. Das Haus an der französischen Atlantikküste besitzen sie noch gemeinsam, nutzen es aber abwechselnd…
… bis die Absprache eines Tages nicht funktioniert. Peter samt neuer Freundin Manuela residiert bereits im besagten Haus, als unverhofft Annette und ihr Neuer, Klaus-Dieter, dort auftauchen. Die Zeichen sind deutlich: Draußen herrscht Dauerregen, drinnen schlechtes Klima. Ein hervorragender Stoff für Komödien.
Nun ist das Stück kein Gagfeuerwerk oder Schenkelklopfer. Es lebt zur Hauptsache von der Situationskomik und den zum Teil expressiven Charakteren der Schauspieler. Vor allem Ute Joho als Manuela und Norbert Becker als Klaus-Dieter schießen hier den Vogel ab. Manuela ist quengelig, naiv, zwar gutaussehend, aber blind wie zwei Maulwürfe, wenn sie ihre Brille nicht findet, was ständig passiert. Kurz: Eine Nervensäge. Die jedoch leichterhand von Klaus-Dieter übertroffen wird, diesem weicheiigen Dauermeckerer mit weinerlichem Tonfall und ebensolchen Gesichtszügen. Ein fürchterlicher Kerl, zumindest am Anfang. Klaus-Dieter taut späterhin etwas auf, woran auch die (vorsätzliche) Zufuhr von hochprozentigem Alkohol nicht gänzlich unschuldig ist.
Krieg der Paare
Annette (Tanja Pett), Klaus-Dieter (Norbert Becker), Peter (Oliver Hecker) und Manuela (Ute Joho) (v.l.) vom Wipperwagen im CVJM Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Zumindest bekriegen sich die beiden Pärchen ganz ordentlich. Dabei geht es um Nudeln mit Butter, Treibsand, rutschige Felsen und leere Benzintanks, zur Freude der 70 Besucher im Saal. Wer geht denn nun und verlässt das Haus im Dauerregen? Eine anregende Frage. Zumindest so lange wie das Ex-Paar Peter und Annette auf der Auslegeware vor der Hausbar gemeinsam… jaja, genau was Sie denken.
Oliver Hecker spielt nicht nur den Peter absolut souverän, er hat auch die Regie übernommen. Und Tanja Pett spielt die befehlsgewohnte Annette derart glaubhaft, das man sich fragt, welche Leichen denn sie im Keller versteckt hat.
Natürlich löst sich das Dilemma auf. Aber erstens verraten wir das nicht und zweitens schon einmal gar nicht hier.
Weitere Termine
Weitere Vorstellung von „Schietwetter“: Am 25. Januar 2020 spielt Wipperwagen im Bürgerhaus in Radevormwald und am 28. März im Westdeutschen Tourneetheater (WTT) in Remscheid.
Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind am Montagabend, 6. Januar 2020, im Sülztal schwer verletzt worden.
Die Familie war um kurz vor 22.00 Uhr auf der Sülztalstraße von Obersteeg in Richtung Klefhaus unterwegs. Im Bereich Bilstein kam der 30-jährige Fahrer aus Kürten mit seinem BMW in einer langgezogenen scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Gut 60m weiter stoppte ein Baum den BMW.
Erheblicher Aufprall
Alle Airbags am BMW lösten aus, das Fahrzeug blieb auf der Seite liegen. Foto: Polizei
Die Wucht des Aufpralls war erheblich. Der X5 kippte auf die Seite und alle Airbags lösten aus. Ein Anwohner wurde durch den Knall auf den Unfall aufmerksam und eilte zur Unfallstelle. Der 49-Jährige zerstörte eine Scheibe an dem BMW. Zunächst holte er einen schwerstverletzten Dreijährigen aus dem Auto und übergab ihn an einen weiteren Ersthelfer. Dann half er einem 10-jährigen Mädchen und der 30-jährigen Frau aus dem Auto.
Mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte und die Feuerwehr kümmerten sich um die Versorgung der Verletzten. Der Fahrer des BMW und der Dreijährige kamen zur weiteren Behandlung in eine Kölner Unfallklinik; akute Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Die 30-Jährige und das Mädchen wurden zur stationären Behandlung in das Bensberger Krankenhaus gefahren.
Mehrere Rettungswagen waren im Einsatz. Foto: Polizei
Der BMW musste abgeschleppt werden; der Sachschaden wird auf gut 10.000 Euro geschätzt. Die Straße musste für die Unfallaufnahme gut 4,5 Stunden gesperrt werden. Ein Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats unterstützte den Wach- und Wechseldienst bei der Spurensicherung an der Unfallstelle. (rb)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5. Januar 2020, gegen 0.10 Uhr) verletzten zwei Unbekannte einen 17-Jährigen auf der Hastener Straße in Remscheid.
Der junge Mann befand sich zu Fuß auf dem Heimweg, als er in Höhe der
Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ von hinten durch zwei Personen
angegriffen wurde. Die Männer schlugen und traten ihn. Außerdem
verletzten sie den Remscheider mit einem Messer am Arm. Die Räuber
forderten von dem am Boden liegenden Jugendlichen seine
Wertgegenstände und durchsuchten ihn.
Ohne Beute erlangt zu haben verließen die Täter den Tatort. Eine
Personenbeschreibung liegt bislang noch nicht vor. Das verletzte
Opfer musste nach Erstversorgung am Tatort durch einen Rettungswagen
in ein Krankenhaus gebracht werden.
Zeugen gesucht
Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Diese können sich unter der
Rufnummer 0202/284-0 bei der Kriminalpolizei melden. (weit)