Anja Liebert: Vorfreude aufs 49-Euro-Ticket – aber noch Luft nach oben

Am 1. Mai soll das 49-Euro-Ticket kommen. „Und ich freue mich drauf“, erklärt Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Eine Etappe auf dem Weg zur Verkehrswende sei damit geschafft. „Aber es bleibt noch Luft nach oben“, erklärt die Abgeordnete.

„Ein deutschlandweit gültiges Ticket für den ÖPNV ist von Millionen Menschen sehnsüchtig erwartet worden, jetzt kommt es endlich. Damit das Deutschland-Ticket aber auch zu einem Ticket für ganz Deutschland wird, müssen wir in Zukunft mehr Anreize schaffen. Damit das eigene Auto zum Auslaufmodell wird.“

Liebert nennt als Beispiele mehr Sharing-Angebote, mehr Mobilstationen und einen Ausbau der Infrastruktur. „Mit Fokus auf die Schiene und nicht die Autobahn“, betont Liebert. „Gerade auf dem Land ist der ÖPNV in vielen Regionen noch keine Alternative.“

Auch die Verknüpfung Bahn-Rad müsse optimiert werden. „Wer mit dem Rad zum Bahnhof fährt, muss  sichere und schnell erreichbare Abstellanlagen vorfinden. Dass es nach aktuellem Stand allerdings regionale Unterschiede gibt – von der kostenlosen Fahrradmitnahme über Einzelticketkauf bis hin zu Abomodellen – passt nicht mehr in unsere Zeit. Die Kleinstaaterei muss aufhören“, erklärt Liebert, die eine Optimierung der Ticketstruktur fordert.

Twitter: ZDF-Konto nach Magazin über russische Kindesentführung gesperrt

In einer Spezialsendung des Politmagazins „frontal“ wurde über die systematische Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland und die Verstrickungen der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer aufgeklärt (Wir berichteten: ZDF: SOS-Kinderdörfer verstrickt in Russlands Zwangsadoptionen). Anschließend war der Twitter-Account des Investigativmagazins verschwunden.

Zeitweise war das Twitterkonto von „frontal“ bei Twitter verschwunden, seit der Mittagszeit ist der Account aber wieder freigeschaltet. Auch das Konto vom beteiligten Filmemacher Arndt Ginzel ist betroffen und ist nun nicht mehr direkt erreichbar: Eine Warnmeldung, dass dort „potenziell sensible Inhalte“ geteilt würden wurde stattdessen angezeigt.

Den Sperrungen und Einschränkungen ging eine Reihe Tweets von Ginzel voraus, der auf seine Recherchearbeit und die daraus resultierende Sendung hinwies. Das frontal-Magazin teilte diesen Beitrag über sein Twitterkonto.

In der Sendung, um die es geht, war zu sehen, wie russische Armeeangehörige ukrainische Kinder aus einem Kinderheim in der Ukraine entführten. Die Reporter veröffentlichten mehrere Fälle von Kindern und Familien aus Cherson, die noch immer gegen ihren Willen in Russland festgehalten werden und nicht mehr in ihre Heimat zurückkönnen.

Vorgeschobene Begründung

Das ZDF-Magazin machte öffentlich, dass die Sperrung des Accounts wegen eines falschen Geburtsjahres der Sendung erfolgt ist, und sich frontal nun mit seinem Ausweis verifizieren müsse. Twitter selbst hat sich nirgends über die Sperrungen geäußert.

Ein weiterer Beleg für die faschistoide Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit, die die Mitglieder von Twitter willkürlich treffen, seit der rechtsextreme Multimilliardär Elon Musk das ehemals soziale Netzwerk übernommen hat.

Unfallflucht: Polizei Wuppertal sucht Zeugen

Am 21.02.2023, gegen 07:10 Uhr, kam es auf der Kreuzung Erbschlöer Straße zur Lüttringhauser Straße zu einem Unfall zwischen einem LKW und einem BMW Z3. Der LKW-Fahrer entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Nach ersten Erkenntnissen stand der 30-jährige Fahrer mit seinem Auto auf der Erbschlöer Straße vor einer roten Ampel, als ein LKW an ihm vorbeifuhr und in die Lüttringhauser Straße abbog. Während des Abbiegens touchierte der Laster den BMW und beschädigte diesen stark. Daraufhin entfernte sich der LKW.

Am Heck des Lasters könnte ein Gabelstapler montiert gewesen sein.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Remscheid bleibt für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt

Remscheid darf sich für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt nennen. Mit einer Urkunde wurde die Re-Zertifizierung im Dezember 2022 besiegelt.

Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, der Politik und den kirchlichen Institutionen wurde damit Remscheid für ihren Einsatz für den fairen Handel ausgezeichnet. Die Ideen, Aktionen und Veranstaltungen rund um die Kampagne Fairtrade-Stadt werden dabei durch eine Steuerungsgruppe gebündelt und umgesetzt. Seit 2016 trifft sie sich regelmäßig und baut seitdem ihr Engagement kontinuierlich aus.

Über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Zertifizierung als Fairtrade-Town ist ein Zeichen dafür, dass sich Remscheid für den fairen Handel einsetzt. Es ist schön zu sehen, dass die vielen verschiedenen Akteure an einem Strang ziehen und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine stellen.“

Wie in vielen anderen Bereichen war die Arbeit der letzten zwei Jahre rund um Fairtrade-Stadt von der Coronapandemie geprägt. Viele Aktionen, die sonst im persönlichen Kontakt mit den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stattfinden konnten, mussten im Onlineformat umgesetzt werden. So verschickte etwa die Steuerungsgruppe zusammen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Weltfrauentag 2021 virtuelle Rosen, um auf die Frauenrechte im fairen Handel aufmerksam zu machen. Für das Jahr 2023 plant die Steuerungsgruppe allerdings wieder Aktionen, bei denen sie in den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern treten kann.

Von der Dachorganisation, Fairtrade Deutschland e.V., wird das Engagement der Remscheider Steuerungsgruppe besonders gewürdigt. Insbesondere die Aufkleber-Aktion wird als ein Best-Practice-Beispiel auf der Homepage erwähnt. Remscheider Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe, Schulen, Kirchen sowie Vereine, die fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen, können mit Aufklebern der Fairtrade-Stadt Remscheid auf ihr Engagement aufmerksam machen.

Remscheid ist eine von insgesamt über 820 Fairtrade-Städten in Deutschland und beteiligt sich damit an einem gut ausgebauten Netzwerk. Interessierte sind immer willkommen, sich an den Aktivitäten und an der Steuerungsgruppe zu beteiligen. Kontaktdaten und aktuelle Informationen sind auf der Homepage von Fairtrade Stadt Remscheid zu finden.

Weitere Infos zur Fairtrade-Stadt Remscheid gibt es hier.

ZDF: SOS-Kinderdörfer verstrickt in Russlands Zwangsadoptionen

Die internationale Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer ist in Russlands systematische Verschleppung ukrainischer Kinder verstrickt. Das belegen Recherchen des ZDF-Politmagazins „frontal“.

Bilder, die der Redaktion vorliegen, zeigen, wie ukrainische Kinder in die Siedlung Tomilino in der Nähe von Moskau gebracht werden. Dort werden sie offenbar russischen Pflegeeltern übergeben. Die Siedlung Tomilino gehört seit 1990 zu den SOS-Kinderdörfern. Das „frontal spezial: Der Ukraine-Krieg – ein Jahr der Zerstörung“, das am Dienstag, 21. Februar 2023, 21.00 Uhr, im Rahmen des ZDF-Programmschwerpunkts „1 Jahr Ukraine-Krieg“ zu sehen ist, berichtet unter anderem über diese Recherche. In der ZDFmediathek ist bereits die 43-minütige „ZDFzoom“-Doku über „Die verschwundenen Kinder von Cherson – Auf der Spur eines Kriegsverbrechens“ abrufbar, die am Mittwoch, 22. Februar 2023, 22.15 Uhr, im ZDF zu sehen ist.

Propagandabilder mit verschleppten ukrainischen Kindern

Gegenüber dem ZDF räumte die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer ein, dass sie von 13 ukrainischen Kindern in ihren Dörfern in Russland wisse und teilte zudem schriftlich mit: „SOS-Kinderdorf Russland kann keine Auskunft darüber geben, wie die Kinder nach Russland kamen und wie sie die russische Staatsbürgerschaft erlangten.“ Weiter schrieb die Hilfsorganisation: „SOS-Kinderdorf ist gegen den Einsatz von Kindern für politische Zwecke. Wir unterstützen das nicht und werden diesen Fall prüfen.“ Das Hauptziel von SOS-Kinderdorf Russland sei es, Kinder unabhängig von ihrer Herkunft zu schützen, auch unter extrem schwierigen Bedingungen.

SOS-Kinderdorf Russland arbeitet nach eigenen Angaben seit mehr als 30 Jahren in Russland und betreut dort derzeit mehr als 600 Kinder. Der Verein verweist darauf, dass er in der Ukraine seit Kriegsbeginn mehr als 74.000 Kinder unterstützt habe.

Nach Recherchen von „frontal“ besuchte Putins „Beauftragte für Kinderrechte“, Maria Lvova-Belova, im Dezember 2022 das SOS-Kinderdorf bei Moskau. Ihre Behörde organisiert Zwangsadoptionen ukrainischer Kinder mit dem Ziel der Russifizierung. Während ihres Besuches in der Siedlung Tomilino entstanden Propagandabilder mit verschleppten ukrainischen Kindern. Weitere Aufnahmen zeigen, wie Putins Partei „Einiges Russland“ durch das SOS-Kinderdorf in der Nähe von Moskau marschiert.

Seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 werden ukrainische Kinder und Jugendliche systematisch nach Russland verschleppt. Viele der Kinder werden zur Zwangsadoption freigegeben und kommen in russische Pflegefamilien. Ziel ist oftmals eine Umerziehung: Die Kinder sollen alles Ukrainische vergessen und stattdessen eine pro-russische patriotische Erziehung erhalten. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis90/Die Grünen) bezeichnete dies als Kriegsverbrechen. Der Kreml bestreitet die Vorwürfe. Wie viele Kinder betroffen sind, ist unklar. Der Humanitarian Research Lab der US-Universität Yale ging zuletzt von etwa 6000 ukrainischen Kindern aus, die ukrainische Regierung rechnet aktuell mit mindestens 14.000.

Diese Sendung wird mit Untertiteln angeboten.

Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland ist ein Verbrechen

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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst: Kinder, Frauen und Männer erleben Bombardierungen, Zerstörung, Kälte, Leid und Tod. Millionen Menschen, die meisten Frauen und Kinder, suchen Schutz in den Nachbarstaaten, viele weitere sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht.

Terre des hommes reagierte mit Beginn der Ausweitung des Krieges schnell und nahm Kontakt mit lokalen Organisationen in der Ukraine und den Nachbarstaaten auf, die insbesondere Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll helfen. Inzwischen arbeitet terre des hommes mit einem breiten Netz von rund 20 Partnerorganisationen, mit denen bisher 33 Hilfsprojekte durchgeführt wurden, davon 17 Projekte in der Ukraine, elf Projekte in Deutschland, drei Projekte in Polen und jeweils ein Projekt in Rumänien und Ungarn. Schwerpunkt waren und sind Nothilfepakete und Arzneimittel, Notunterkünfte, Stromgeneratoren und Wärmezelte gegen die Winterkälte, aber auch Hilfe für Kinder mit Behinderungen und Waisenkinder sowie traumatherapeutische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen zur Bewältigung ihrer Ängste und Kriegserlebnisse.

Welle solidarischer Unterstützung

„Diese Hilfe war terre des hommes möglich, weil wir eine Welle solidarischer Unterstützung in Form von großzügigen Spenden von bisher knapp acht Millionen Euro erhielten – so viel wie kaum jemals bei einer humanitären Katastrophe“, erklärte Joshua Hofert, Vorstandssprecher von terre des hommes. „Ein Großteil dieser Gelder ist bereits in die 33 laufenden oder beendeten Projekte geflossen. Die übrigen Mittel werden wir in den nächsten Monaten für weitere Hilfsleistungen einsetzen, die angesichts des fortlaufenden Krieges dringend erforderlich sind.“

Neben der weiteren Bereitstellung von Notunterkünften, Nahrungspaketen und Arzneimitteln für ausgebombte oder flüchtende Menschen wird terre des hommes verstärkt traumatisierten Kindern und Jugendlichen helfen. „Je länger der Krieg dauert, desto größer ist die Gefahr, dass in der Ukraine eine verlorene Generation von Jugendlichen heranwächst. Sie konnten nicht mehr in die Schule gehen, haben keine Ausbildung und müssen verarbeiten, was sie erlebt haben, nämlich zerstörte Häuser, Tote auf den Straßen und ein Leben in Luftschutzunterkünften ohne private Rückzugsräume. Sehr viele von ihnen leiden unter Traumata und brauchen psychotherapeutische Hilfe und Unterstützung – jetzt und gerade auch dann, wenn der Krieg in hoffentlich absehbarer Zeit ein Ende finden wird“, so Joshua Hofert.

terre des hommes ist empört über die skrupellose Verschleppung von ukrainischen Kindern nach Russland. Die Zahlen gehen weit auseinander, Russland bestätigt 6.000 bis 7.000 entführte Kinder, die ukrainischen Behörden melden ca. 14.000 „fehlende Kinder“. „Die Kinder bekommen neue Ausweispapiere, so dass ihr Verbleib nicht nachvollziehbar ist. Sie erhalten eine neue Identität und werden zur Adoption an russische Familien freigegeben. Die russische Propaganda bezeichnet diesen Diebstahl von Kindern als `Rettung‘, in Wahrheit ist es ein abscheuliches Kapitalverbrechen, das die Kinderrechte mit Füßen tritt“, sagte Joshua Hofert.

Sprechstunde der Vorsitzenden des Integrationsrates am 28. Februar

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Die Vorsitzende des Integrationsrates Frau Erden Ankay-Nachtwein lädt Interessierte – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – herzlich zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Sie findet am Dienstag, 28. Februar, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Sitzungszimmer 221 des Remscheider Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid, statt.

„Der Integrationsrat vertritt die Belange der Remscheider Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Der Integrationsrat arbeitet nach parlamentarischen Grundregeln und stellt die Beteiligung und Mitwirkung der ausländischen Bevölkerung an der kommunalpolitischen Willensbildung sicher (§ 27 der Gemeindeordnung NRW).

Um diesem Anspruch gerecht zu werden und die politische Tätigkeit des Integrationsrates entsprechend auszurichten, bietet die Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein zusammen mit anderen Integrationsratsmitgliedern für alle Remscheiderinnen und Remscheider diese regelmäßige Sprechstunde an.

Erden Ankay-Nachtwein freut sich auf viele konstruktive Gespräche.

Ökumenisches Friedensgebet zum Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine

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Am 24. Februar 2023 jährt sich die russische Großoffensive gegen die Ukraine.

Anlässlich des Jahrestages des Angriffs auf die Ukraine wird es am Freitag, 24. Februar 2023, um 18.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Stadtkirche Remscheid, Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, 42853 Remscheid, geben.

Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche und der freikirchlichen Friedenskirche werden mit den Teilnehmenden an diejenigen erinnern, die unter dem Angriffskrieg und seinen auch weltweiten Folgen leiden. Das Friedengebet bietet einen Raum für Klage und Stille.

© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf
© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf

Obstbaum-Schnittkurse mit der Natur-Schule Grund

Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen Obstbaum-Schnittkurs an. Theoretische Hintergründe für den Schnitt werden im Rahmen der beiden Praxisteile vermittelt. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.

Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Zweiteiliger Kurs mit Theorie und Praxis

Das Seminar startet am Samstag, 18. März 2023, um 14:00 Uhr mit der Praxis des Altbaumschnitts. Schließlich folgt am Sonntag, 26. März, ebenfalls ab 14:00 Uhr ein Seminar zur Praxis der Jungbaumpflege. Beide Teile sind jeweils auf 3,5 – 4 Stunden angelegt.

Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.

Anmeldung erforderlich

Es ist möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Der Einzelpreis beträgt jeweils 15,00 Euro.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort per E-Mail an info@natur-schule-grund.de entgegen. Bitte geben Sie jeweils den / die Namen der angemeldeten Teilnehmenden an, die jeweilige Anschrift und jeweils eine Telefonnummer. Bitte achten Sie auf wetterfestes Schuhwerk und schmutzfeste Kleidung. Arbeitshandschuhe können Sie gerne mitbringen, ebenso ihr Lieblings-Schneidewerkzeuge.

rs1.tv beim Lenneper Rosenmontagszug

Nach Jahren der Corona-Abstinenz rollte der Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft 2023 endlich wieder. rs1.tv, das Stadtfernsehen für Remscheid, berichtete wieder live vom Zoch und begleitete diese dreizehn Zuggruppen:

  1. Lennep Offensiv, Zugleitwagen
  2. unbehindertmiteinander e.V., „Knackige Knacker können Karneval!“
  3. KG Rot-Blaue-Funken, „Mir sin widder am Zoch!“
  4. Die Hasenberger, „Hattu Mörchen?“
  5. Fidele Schlafmützen, „. . . und wir schwimmen mit!“
  6. Die Welle, „Mir sind endlich bunt – 1. CSD in Remscheid!
  7. RV Adler, „Mir drehe am Rad!“
  8. KG Blau-Weiße Jungs, „2 Jahre rumgeeiert, jetzt wird wieder gefeiert!“
  9. Fründe, „Mir sin widder am Zoch!“
  10. Ski-Club, „Skiclub RS . . . immer gute Karten!“
  11. Lüttringhauser TV, „Der die das, wer wie was, der LTV macht Spaß!“
  12. Piraten-Schänke, „Die Piraten der Lütterkuser Altstadt!“
  13. Badminton Barbiere, „Wir rasieren alle!“
Livestream von rs1.tv vom Remscheider Rosenmontagszug 2023

Quelle: https://rs1.tv/2023/02/20/rosenmontagsumzug-der-lenneper-karnevalsgesellschaft-2023/

Alexander von Humboldt-Realschule: Aktion für Erdbebenopfer

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In der Alexander von Humboldt-Realschule in Remscheid fanden unter dem Motto „Lasst uns helfen“ eine Reihe von Aktionen statt, bei denen Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gesammelt wurden.

Der Höhepunkt fand in der Mensa statt, als Lehrende, Schülerinnen und Schüler und Eltern gemeinsam internationale Speisen anboten. Für rs1.tv sprach ich mit Schulleiterin Gundula Krüger, den Lehrkräften Sabina Yündem und Mavis Kaya und den SV-Lehrerinnen Nahil Zonji und Mehtap Nazle über diese nachahmenswerte Schulaktion mit Vorbildcharakter.

AvH: Gemeinschaftliche Schulaktion für Erdbebenopfer – Quelle: rs1.tv

Stadt Solingen sucht Schöffinnen und Schöffen

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Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger sich bei der Stadtverwaltung Solingen – Stadtdienst Recht – als Schöffin oder Schöffe bewerben. Die Wahl der Schöffen für das Jugendschöffenamt wird gesondert vom Stadtdienst Jugend organisiert. Die Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2024 und dauert fünf Jahre.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Von der Wahl ausgeschlossen sind Personen, die unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurden (auch auf Bewährung) oder gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, das zum Verlust der Berechtigung zur Übernahme von Ehrenämtern führen kann.

Bewerbungen sind bis zum 15. April möglich

Auch hauptamtlich in der oder für die Justiz Tätige (Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelferende, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienende sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Interessentinnen und Interessenten können sich bis zum 15. April 2023 online bewerben. Alternativ gibt es im Internet ein schriftliches Bewerbungsformular zum Download. Es ist auch in den Bürgerbüros erhältlich: www.solingen.de

Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular muss bis zum 15. April 2023 im Original in einem frankierten Umschlag folgende Adresse geschickt werden:

Klingenstadt Solingen
Stadtdienst Recht
Walter-Scheel-Platz 1
42651 Solingen

Alternativ können Bewerbungen auch in den Bürgerbüros oder im Rathaus abgegeben werden. Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 0212 – 290-6460.

Die Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen – Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter – Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. – bietet Anfang 2023 mehrere Informationsveranstaltungen für Interessenten an. Auch die Volkshochschulen führen hierzu Abendveranstaltungen durch.

WTT: Auszeit – Eine Komödie von Manfred Schild

Die drei Freunde Arthur, Leo und Felix verbringen ihr jährliches Angler-Wochenende im Wald. Die Pandemie ist Vergangenheit, jetzt geht das Leben wieder so richtig los. Davor wollen sich die drei Naturburschen beim Fischen und vertrauten Männerritualen entspannen. Aber wie soll das „Danach“ aussehen? So wie früher, in Stress, Profitzwang und Hektik? Arthur und Leo drängen schon bald zur Rückkehr in die Stadt. Felix verweigert die gemeinsame Abreise und bleibt im Wald. Er beobachtet die Tiere, jobbt für eine Bäuerin und nimmt sich, allen Apellen vonseiten seiner Kumpel zum Trotz, eine Auszeit. Aber es wäre nicht Felix, würde hinter dieser Aktion nicht noch ein anderes Motiv stecken. Eine erfrischende Drei-Männer-Komödie, die sich bei aller Unterhaltsamkeit brisanten gesellschaftlichen Fragen stellt.

Mit:  Björn Lenz, Björn Lukas, Thomas Ritzinger

Regie: Claudia Sowa

Regieassistenz: Leoni Jonczik

Termin: Samstag, 18. Februar 2023 um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid

Kartenreservierung

Kartenvorbestellung entweder per E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de, per Telefon 02191 – 3 22 85 oder online auf remscheid-live.de

Weitere Informationen

Auf der neuen Website vom Westdeutschen Tourneetheater sind weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: www.schauspiel-remscheid.de

Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

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Wolf und DGB Remscheid einig: Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

Nach der Corona bedingten Unterbrechung trafen sich am 02. Februar wieder der DGB Stadtverband Remscheid und der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf zu einem persönlichen Austausch.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen. Die vielen Jahrestage, die in diesem Jahr den Blick 90 Jahre zurück zum Jahr 1933 werfen, erinnern uns nochmal daran, wie verletzlich Demokratien sein können. Gewerkschaften, die Arbeit in Betriebsräten oder Jugend- und Auszubildendenvertretungen sind dabei immer ein gutes Mittel, um demokratische Abläufe auch am Arbeitsplatz zu lernen und die Vorteile zu erleben“ so Sven Wolf.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen.“

Sven Wolf, MdL
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem

„Besonders schmerzlich ist in diesem Jahr der 90. Jahrestag der Zerschlagung der freien Gewerkschaften, an den wir am 2. Mai erinnern werden“, beschreibt Peter Lange, Vorsitzender des DGB Remscheid, seine Sorge. „Demokratie braucht Übung. Genauso ist es mit den Regeln am Arbeitsmarkt und der Mitbestimmung. Wir möchten uns als DGB daher stärker an Schülerinnen und Schüler wenden, um sie bereits in den Abschlussklassen auf diese wichtigen Instrumente aufmerksam zu machen. Dazu haben wir eine Vortragsreihe entwickelt, die wir weiterführenden Schulen angeboten haben.“

„Nur wer seine Rechte als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer kennt, weiß, was erlaubt ist und was nicht. Je unwissender Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden, desto leichter fällt es unseriösen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern das auszunutzen. Auch zur aktuellen wirtschaftlichen Lage haben wir uns ausgetauscht“, berichtet Wolf weiter. „Die massiven Energiekosten, die internationale Konkurrenz gefährden auch in Remscheid Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe. Uns muss endlich die Transformation zu mehr erneuerbarer und damit auch bezahlbarer Energie gelingen. Das sichert Arbeit und den industriellen Kern unserer Wirtschaft. In Düsseldorf gelte ich hier schon als ständiger Mahner, dass die Veränderungen nicht nur im Ruhrgebiet oder dem Rheinischen Revier bevorstehen, sondern auch im Bergischen Land oder Südwestfalen.“ Peter Lange ergänzt: „Inzwischen berichten uns immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus international agierenden Unternehmen von schleichenden Teil- Verlagerungen kleiner Betriebseinheiten wie z.B der Buchhaltung, Entwicklung usw. ins Ausland.  Verfügen Unternehmen weltweit über Arbeitsstätten, werden diese im Kampf um Aufträge und Arbeitsplätze oft gegeneinander ausgespielt. Diese Konkurrenz ist das Gegenteil von Solidarität, für die ich als Gewerkschafter, auch international, stehe.“