Ausstellung eröffnet: Mein Gott, Lennep!

Eröffnung einer ungewöhnlichen Ausstellung.

Ende Juli ist eine Gruppe von 19 Menschen mehrere Tage auf Entdeckungsreisen in ihrem Quartier Lennep gegangen. Psychisch erkrankte Menschen, geflüchtete Menschen, Menschen aus Kirchengemeinde und Quartier gingen gemeinsam Fragen nach wie: Wo sehe ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Spüre ich so etwas wie „Heimat“? Vielleicht auch: Ist in dieser Umgebung, in diesem Alltag Gott zu ahnen? Ausgehend von diesen Leitfragen machten die Teilnehmenden Fotos.

Gruppenbild: Diese Menschen waren in Lennep dem Leben auf der Spur und auf Entdeckungsreise durch Lennep. Foto: Roman Rösener
Gruppenbild: Diese Menschen waren in Lennep dem Leben auf der Spur und auf Entdeckungsreise durch Lennep. Foto: Roman Rösener

Diese Bilder werden auf 2,5m x 2m große Textilbanner gedruckt und in St. Bonaventura gehängt. Zur Vernissage spielt der Musiker Andre Enthöfer (Saxophon, Klarinette) und es wird ein Kurzfilm gezeigt, der diese Projektarbeit dokumentiert.

Die Ausstellung läuft bis zum 2. Oktober. Danach werden die Textilbanner zu Taschen umgearbeitet – von der Gruppe „HandMade“ im Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen Wülfingstraße und von Besucher*innen des Viertel-Ateliers der Augusta-Hardt-Horizonte am Hasenberg. Die Taschen sollen später „unters Volk“ gebracht werden – und die Bilder der Ausstellung so im Straßenbild „weiterleben“. MEIN GOTT LENNEP! schlägt einen Bogen zwischen Alltag und Spiritualität.

Eine Kooperation von St. Bonaventura u. Hl. Kreuz, Augusta-Hardt-Horizonte gGmbH, Caritasverband Remscheid e.V. Gefördert von AKTION MENSCH und Caritasverband Remscheid e.V., Augusta-Hardt-Horizonte gGmbH.

Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa
Auf Fotosafari in Lennep. Foto: Andy Dino Iussa

Hoher Sachschaden bei Autobrand

Gestern Abend (31.08.2021, 22:50 Uhr) brannte ein Auto in Wuppertal-Elberfeld aus. Anwohner meldeten einen Feuerschein auf der Kluser Höhe.

Der Brand ging auf das gesamte Fahrzeug über. Nach den Löscharbeiten konnte nur noch ein Totalschaden festgestellt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Stand scheint eine Brandstiftung ursächlich zu sein. Die Höhe des Sachschadens wird auf circa 15.000 Euro beziffert.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Corona in Schulen und Kitas: 473 Kinder in Quarantäne

Infektionszahlen der KTE- und schulpflichtigen Kinder für den Zeitraum 17 – 31. August:

  • In der Altersgruppe der Kinder 1 – 5 Jahre sind 13 Kinder positiv getestet.
  • In der Altersgruppe 6 – 18 Jahre sind derzeit 113 Kinder positiv getestet.

Inklusive dieser positiv Getesteten befinden sich aktuell 473 Kinder und Jugendliche (ab Jahrgang 2002) in Quarantäne.

Seit Beginn des Schuljahres sind 29 Schulklassen betroffen. In einem Fall musste eine ganze Klasse in Quarantäne (gemeinsamer Sportunterricht ohne Maske und Abstand) in allen übrigen Fällen wurden i.d.R. nur die direkten Sitznachbarn bzw. enge Freunde in Quarantäne geschickt, Hier ist jeweils eine sehr personalintensive Einzelfallprüfung erforderlich. Für den Kitabereich sind 13 Kindertageseinrichtungen betroffen; hier muss im Regelfall jeweils die komplette Gruppe in Quarantäne.

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen und der personalintensiven Einzelfallprüfungen in den Schulen ist die Personalsituation im Gesundheitsamt schwierig. Es soll ein erneuter Unterstützungsantrag an die Bundeswehr gestellt werden.

Der Krisenstab wird in einem mehrsprachigen Brief an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern intensiv über die bestehenden Impfmöglichkeiten informieren und appellieren, diese auch zu nutzen.

Aus der Arena di Verona: Guiseppe Verdi – La Traviata im ZDF und in 3sat

Am Sonntag, 5. September 2021, 22.15 Uhr im ZDF (Erstausstrahlung) und am Samstag, 11. September 2021, 20.15 Uhr in 3sat (Langfassung, 120 min.)

Mit einer spektakulären Neuinszenierung der Oper „La Traviata“ feiert die Arena di Verona ihren Neustart nach der Pandemie. In der Kulisse des antiken Amphitheaters wird Giuseppe Verdis Seelendrama in Starbesetzung aufgeführt: mit Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo. Das ZDF zeigt die Höhepunkte am Sonntag, 5. September 2021, ab 22.15 Uhr

"Aus der Arena di Verona: Giuseppe Verdi - La Traviata": Eine riesige bunt ausgeleuchtete Bühne mit Orchester in der dunklen Arena. © ZDF / EnneviFoto
Raffinierte Videoprojektionen auf einer LED-Wand von über 400 Quadratmetern zaubern beeindruckende Bühnenbilder. © ZDF / EnneviFoto

Die Neuinszenierung versetzt die Handlung der „Traviata“ in die goldene Pariser Epoche, die Zeit der Weltausstellung von 1889 – und des Baus des Eiffelturms. Auf der riesigen Bühne der Arena entfesselt eine 400 Quadratemer große LED-Wand beeindruckende virtuelle Bildwelten und verzaubert das Publikum mit der faszinierenden Atmosphäre der „Belle Époque“. 

Die Hauptrolle der Violette hat Sonya Yoncheva übernommen. Mit dem italienischen Startenor Vittorio Grigolo als Alfredo Germont steht ihr ein ebenbürtiger Partner zur Seite. Die weitere Besetzung: Clarissa Leonardi als Flora Bervoix und Yao Bohui als Annina. Die musikalische Leitung für Chor, Orchester und Corps de Ballet der Arena di Verona übernimmt Francesco Ivan Ciampa. 3sat zeigt das Klassik-Highlight in der Langfassung (Aufzeichnung: 19. August 2021 in Verona) am Samstag, 11. September 2021, um 20.15 Uhr

Jede Woche ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim

Großteil dieser Straftaten hat rechtsradikalen Hintergrund – Links-Fraktion besorgt über hohe Gewaltbereitschaft

In Deutschland gibt es im Schnitt rein rechnerisch jede Woche mindestens einen Anschlag auf ein Flüchtlingsheim. Im ersten Halbjahr verzeichneten die Behörden 34 Vorfälle. Das ist zwar deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum mit 45 Fällen, doch zeigt sich eine zunehmende Gewaltbereitschaft der meist rechtsradikalen Täter. Diese vorläufigen Zahlen gehen aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vorliegt. Allerdings rechnet die Linke damit, dass wegen der zu erwartenden Nachmeldungen die endgültige Zahl noch steigen wird.

Die meisten Straftaten haben demnach einen rechtsradikalen Hintergrund. Meist handelt es sich um Sachbeschädigung, Schmierereien und Propaganda sowie Überfälle und Gewaltdelikte. In einigen Fällen geht es auch um Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung.

Insgesamt zeigt der Trend seit Jahren nach unten: Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 wurden noch 1047 Übergriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte verzeichnet – im Schnitt also fast drei am Tag. Seitdem ist die Zahl von Jahr zu Jahr zurückgegangen. 2020 wurden nur noch 84 solcher Straftaten gezählt. Inzwischen liegen die Taten noch unter dem Niveau von vor der Flüchtlingskrise. Als Grund dafür gilt, dass inzwischen weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen und weniger in Asylunterkünften wohnen.

Außerhalb der Unterkünfte müssen Flüchtlinge aber häufiger mit Beleidigungen oder Attacken rechnen. 461 Übergriffe wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres gezählt. Auch das waren nur noch halb so viele wie im Vorjahreszeitraum mit 879. Allerdings werden die Übergriffe immer gewalttätiger. Die innenpolitische Expertin der Links-Fraktion Ulla Jelpke, die die Anfrage gestellt hatte, warnte daher: „Besorgniserregend ist die hohe Gewaltbereitschaft, die mit den aktuellen Angriffen einhergeht.“ Die Linke-Abgeordnete forderte: „Politik und Zivilgesellschaft stehen weiterhin in der Verantwortung, gegen diese Zustände anzukämpfen.“

Zudem gab es trotz der Corona-Beschränkungen des öffentlichen Lebens im ersten Halbjahr bundesweit 56 Nazi-Aufmärsche, das waren kaum weniger als im Vorjahreszeitraum mit 60 Veranstaltungen. Die Zahl der Rechtsrock-Konzerte und rechten Musikveranstaltungen halbierte sich dagegen von 61 auf 28.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

20 Jahre 9/11: Zwei neue ZDFinfo-Dokus über Ermittlungen und Hintergründe

20 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September beleuchten zwei neue Dokumentationen in ZDFinfo die Hintergründe der langen Jagd auf einen der meistgesuchten Terroristen des 21. Jahrhunderts und geben neue Einblicke in die Ermittlungen zur Terrorzelle in Hamburg. Zunächst zeigt die Doku „Jagd auf Osama bin Laden – Die späte Vergeltung der CIA“ am Freitag, 3. September 2021, 20.15 Uhr in ZDFinfo, wie sich der Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen von 9/11 eine jahrelange Verfolgungsjagd mit Osama bin Laden lieferte. In dem Film von Thibaut Martin und Steven Zorn, der ab Mittwoch, 1. September 2021, 5.00 Uhr, ein Jahr lang in der ZDFmediathek zur Verfügung steht, berichten beteiligte CIA-Agenten zum ersten Mal von ihrer geheimen Mission.

In der Dokumentation „9/11 – Verschwörung in Hamburg: Die Geheimnisse der Terrorzelle“ geht es am Donnerstag, 9. September 2021, 20.15 Uhr in ZDFinfo, um die Frage: Hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 verhindert werden können? 20 Jahre nach den Angriffen auf die USA liegen den Sicherheitsbehörden klare Belege für ein Versagen vor, wie der Film von Nathalie Boegel und Cordula Meyer zeigt. Der Film steht ab Montag, 6. September 2021, 5.00 Uhr, zwei Jahre lang in der ZDFmediathek zur Verfügung. Er ist im ZDF in der Nacht vom 8. auf den 9. September 2021 um 1.00 Uhr zu sehen – im Rahmen von „20 Jahre 9/11 – Die lange Nacht“.

Der Tod Osama bin Ladens 2011 gilt als Ende eines erbitterten Kampfes gegen den Terror. Doch die Suche der CIA nach dem Al-Kaida-Anführer begann schon lange vor den Anschlägen. Die Dokumentation „Jagd auf Osama bin Laden“ rekonstruiert die Suche in exklusiven Interviews. Osama bin Laden wurde schon seit Anfang der 1990er-Jahre von einer Spezialeinheit des amerikanischen Geheimdienstes überwacht – und trotzdem gelang es den Agenten nicht, den Führer der Terrororganisation zu fassen. 2011 dann eine heiße Spur – es begann eine der bestgehüteten Geheimmissionen in der Geschichte der CIA.

9/11 – Verschwörung in Hamburg

In Hamburg radikalisierten sich Ende der 1990er-Jahre junge muslimische Männer – unter den Augen diverser Dienste. Es gelang den künftigen Terroristen trotzdem, ungehindert einen der größten Anschläge der Geschichte zu planen und auszuführen. Die Dokumentation „9/11 – Verschwörung in Hamburg“ analysiert Stück für Stück, wie der lange Arm der Terrororganisation Al-Kaida bis in die Technische Universität nach Hamburg-Harburg hineinreichte und wie gut situierte arabische Studenten zu tödlichen Terrorwerkzeugen wurden.

Im Anschluss an die ZDFinfo-Erstausstrahlung von „9/11 – Verschwörung in Hamburg“ berichtet „ZDF-History“ am Donnerstag, 9. September 2021, 21.00 Uhr in ZDFinfo, über „Osama bin Laden – die privaten Papiere des Terrorfürsten“. Um 21.45 Uhr folgt die Dokumentation „Der 11. September – Verschwörung auf dem Prüfstand“. Weitere Dokus mit Hintergründen zu 9/11 stehen bis weit nach Mitternacht auf dem ZDFinfo-Programm, um 1.15 Uhr erneut auch die neue Doku „Jagd auf Osama bin Laden – Die späte Vergeltung der CIA“.

IHK unterstützt die Initiative der Firma Berger

Dr. Andreas Groß setzt auf eigene Lösung gegen künftige Hochwasser. IHK wird in Antragsstellung für Landeshilfen eingebunden.

Nach dem Hochwasser am 14. Juli gibt es Eigeninitiative aus der Unternehmerschaft, um in Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Dr.-Ing. Andreas Groß, Geschäftsführer der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat ein internet-basiertes Hochwasserschutzsystem 4.0 entwickelt. Das soll künftig helfen, frühzeitig kritische Wasserstände zu erkennen und besser zu reagieren.

Die Bergische IHK unterstützt Groß dabei nach Kräften. „Andreas Groß, der auch IHK-Vizepräsident ist, beweist wieder einmal, mit welchem Entwicklergeist die Bergischen Unternehmer ausgestattet sind“, sagt IHK-Präsident Henner Pasch. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt zu, dass die IHK Groß und dessen Entwicklung so gut es geht unterstützen wird, um zu helfen, weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Vom Hochwasser am 14. Juli sind schätzungsweise 1500 Unternehmen im Bergischen Städtedreieck getroffen worden. Der Schaden liegt bei ca. 300 Millionen Euro. Die IHK hat früh Spenden gesammelt und verteilt. Bei den Hochwasserhilfen von Land und Bund soll die IHK jetzt eingebunden werden. Thomas Grigutsch, Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, erklärt: „Die Unternehmen können ab dem 13. September die Hochwasserhilfe des Bundes und Landes beantragen. Wir werden als IHK dabei unsere Unternehmen von der Erstberatung bis zur konkreten Antragstellung unterstützen. Erst mit dem abschließenden Votum der IHK wird die Landesbank die Anträge entgegennehmen.“

Dr. Becker Klinik Juliana informiert SPD-Bundes- und Landtagspolitiker über Rehabilitation

Während der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung noch einmal gestiegen. Über diese wichtige Säule des Gesundheitswesens informierten sich am Montag SPD-Politiker in der Wuppertaler Dr. Becker Klinik Juliana. Die Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana und der Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe forderten sie dazu auf, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.

Am 23.08.21 besuchten drei SPD-Politiker die Dr. Becker Klinik Juliana: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, Bundestagskandidat Ingo Schäfer sowie Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der psychosomatischen Rehaklinik in Wuppertal-Oberbarmen verschafften sie sich einen Eindruck von dem Leistungsumfang der medizinischen Rehabilitation und den Herausforderungen, vor denen die Branche steht.

Vierte Säule des Gesundheitswesens

Empfangen wurden sie von der Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana, Iman Farhat und dem Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, Bastian Liebsch. Sie übergaben den Politikern ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode. „Medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens. Als solcher sollte der Chancengeber Rehabilitation auch von der Politik betrachtet und einbezogen werden“, so Bastian Liebsch, der bei dem Termin das Unternehmen mit seinen acht Rehakliniken vertrat. Der direkte Austausch vor Ort mit den Mandatsträgern sei dafür sehr wichtig.

Pandemie hat Bedarf an psychosomatischer Reha verstärkt

Dass die Pandemie den Bedarf an psychosomatischer Reha weiter verstärkt hat, erlebt auch Chefärztin Iman Farhat in ihrem Klinikalltag: „Viele Menschen hat die Pandemie mit all ihren Facetten psychisch belastet. Fehlende Kontakte während des Lockdowns konnten beispielsweise bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen. Auch die Sorgen um Angehörige, die sich mit dem Virus infiziert haben, sind sehr belastend.“ Daher sei eine psychosomatische Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Diese Leistung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen, sei für viele Betroffene wichtig. Der Zugang zur Reha müsse daher für Patienten/innen dringend vereinfacht werden, betonte die Chefärztin.

Reha durch Ausbildungsbefähigung und Digitalisierung zukunftsfähig machen

„Um unsere Aufgaben in der Gesundheitsversorgung weiter zu erfüllen, ist es wichtig, dass die Reha zukunftsfähig bleibt,“ so Bastian Liebsch. Zentrale Forderungen dafür sind unter anderem, dass Rehakliniken ebenso wie Krankenhäuser in Gesundheitsberufen ausbilden dürfen. Dadurch können sie dem Fachkräftemangel selbst entgegenwirken. Zudem sollte das Antragsverfahren in der Reha zugunsten einer ärztlichen Verordnung abgeschafft werden“.

Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch an Josef Neumann, Helge Lindh und Ingo Schäfer überreicht.

Hintergrund

Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie für 120 Patienten/innen. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), somatoforme Störungen (Rückenschmerzen), Posttraumatische Belastungsstörung, Tinnitus, Migräne und Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana

Verletzte Frau und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Gestern Nachmittag (30.08.2021, 16:20 Uhr), kam es auf der Kreuzung Werwolf Ecke Birkerstraße zu einem Unfall, bei dem eine Frau Verletzungen erlitt.

Die 19-Jährige wartete mit ihrem Fiat verkehrsbedingt auf der Straße Werwolf, um ihre Fahrt in Richtung Krahenhöhe fortzusetzen. Ein 24-Jähriger bemerkte das Fahrzeug der jungen Frau mutmaßlich zu spät. Er fuhr mit seinem VW Golf auf und schob den Fiat gegen einen davor stehenden Opel eines 51-Jährigen.

Die 19-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 11.000 Euro. (sw)

Einladung zu Beerdigung und Trauerfeier für Stefan Wagner

Am 2. August 2021 ist Stefan Wagner, ehemaliger Vorsitzender der Remscheider SPD (1995 – 1998), verstorben. Er war darüber hinaus Mitglied des Rates der Stadt Remscheid (1994 – 1999 und seit 2009) sowie Vorsitzender des AWO-Ortsvereins West bzw. Mitte.

Am Donnerstag findet die Beerdigung auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen statt – am Freitag die Trauerfeier.

Wir veröffentlichen die Meldung, so dass ggfs. Freunde und Weggefährten von Herrn Wagner, die die Nachricht seines Todes noch nicht mitbekommen haben, informiert werden können:

Einladung

zur Beerdigung und Trauerfeier für

Stefan Wagner

(03.06.1953 – 02.08.2021)

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch wenn es schon fast vier Wochen her sind, können wir es eigentlich immer noch richtig fassen oder – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen: unser Stefan Wagner hat am 2. August unsere Welt verlassen und wird uns künftig von einem anderen Ort aus zur Seite stehen.

Wir haben allen Grund, unseren Stefan in guter Erinnerung zu behalten – und werden ihn auf seinem letzten Weg begleiten.

Die Beerdigung von Stefan findet am

Donnerstag, 02.09.2021 um 11:00 Uhr
auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen, Wallburgstraße 64, 42857 Remscheid

statt.

Aus organisatorischen Gründen findet die Trauerfeier einen Tag später statt – und zwar am

Freitag, 03.09.2021 um 15:00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus „Neuer Lindenhof“, Honsberger Straße 38, 42857 Remscheid.

Wir würden uns freuen, wenn ihr an einem oder an beiden Tagen unseren Stefan auf seinem letzten Weg begleitet. Wir bitten Euch um eine kurze Rückmeldung unter UB.Remscheid.NRW@spd.de, ob Euch eine Teilnahme an einem oder an beiden Tagen möglich ist.

Bitte beachtet: aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen gelten Abstands- und Hygieneregeln. Eine Teilnahme ist ausschließlich bei Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes möglich, oder wenn man genesen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Gassen
Für die Remscheider SPD

Sven Wolf MdL
Für die SPD-Ratsfraktion

Rainer Bannert
Für den AWO-Kreisverband

Nadine Gaede
Für den SPD-Ortsverein West

Alice Rohloff-Schumacher
Für den AWO-OV Mitte

Ralf Noll
Für den Stadtteil e.V.

Bibliotheken mit neuen Öffnungszeiten

Ab sofort öffnen sowohl die Zentralbibliothek als auch die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen an Dienstagen wieder bis 19 Uhr. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, nach der Arbeit noch einmal die Bibliothek aufzusuchen, im Bestand zu stöbern und Medien auszuleihen. Es gilt zu beachten, dass in Entsprechung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Besuch der Bibliotheken vonnöten ist.

Öffnungszeiten der Remscheider Bibliotheken

Zentralbibliothek: Dienstag 11 – 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

Stadtteilbibliothek Lüttringhausen: Dienstag 14 – 19 Uhr, Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 12 Uhr.

Stadtteilbibliothek Lennep: Dienstag und Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr und Samstag 10 – 12 Uhr

Ehemaliger ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann gestorben

Seine Stimme war den sportinteressierten Fernsehzuschauern über viele Jahre vertraut, mehrfach wurde der frühere Leichtathlet zum TV-Journalisten des Jahres gewählt: Wolf-Dieter Poschmann, langjähriger Leiter und späterer Chefreporter der ZDF-Hauptredaktion Sport, ist am vergangenen Freitag im Alter von 70 Jahren in Mainz nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. 

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: „Wolf-Dieter Poschmann hat den ZDF-Zuschauern viele große Sportmomente anschaulich, kompetent und mit viel Leidenschaft für die Leistung der Athleten vermittelt. Über 30 Jahre war er eines der prägenden Gesichter und eine der einprägsamen Stimmen vieler Sportsendungen im Zweiten.“ 

Der vielfach ausgezeichnete Sportjournalist und Fachreporter Leichtathletik arbeitete ab 1986 für das ZDF, zunächst als Hospitant, dann als freier Mitarbeiter der Hauptredaktion Sport. 1993 wurde er fest angestellter Redakteur in der Hauptredaktion Sport, zwei Jahre später rückte er zu deren Leiter auf. Nach zehn Jahren als Sportchef wechselte er 2005 auf die Position des Chefreporters in der Hauptredaktion Sport. Nach den Olympischen Sommerspielen 2016 ging der am 22. Mai 1951 in Köln geborene ehemalige Mittelstreckenläufer in den Ruhestand. 

Von 1994 bis 2011 moderierte Wolf-Dieter Poschmann das „aktuelle sportstudio“ im ZDF. Als Moderator und Kommentator war er zudem regelmäßig bei Sport-Großveranstaltungen im Einsatz: bei Olympischen Spielen, Fußball-Welt- und Europameisterschaften sowie Leichtathletik-Welt- und Europameisterschaften. 

picobello: Anmelden für den 14. Bergischen Müllsammeltag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 14. Bergische Müllsammeltag findet am 2. Oktober 2021 statt.

Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Die Organisator*innen hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung durch Bürger*innen, Schulen, Kitas und Firmen.

Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 1. Oktober – auf Müllsammeltour gehen.

Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.

Tue Gutes und sprich drüber

Die Stadt ruft dazu auf die Ergebnisse der Arbeiten auch in den Sozialen Medien zu teilen. Dazu einfach die Fotos über den eigenen Account hochladen und mit #picobellors markieren. Zusätzlich, oder alternativ, können auch die Accounts der Stadt im Text verlinkt werden: @stadt_remscheid für Instagram oder @StadtRemscheid für Facebook.

Anmeldung und Kontakt

Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich bis zum 22. September 2021 beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de anmelden.

ÖPNV: Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln

Wuppertal soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden – das hat sich Oberbürgermeister Uwe Schneidewind auf die Fahnen geschrieben.

Eine Maßnahme auf diesem Weg ist es, die Fahrgastzahlen in Schwebebahn, Bus und Bahn erheblich zu steigern, um damit in großem Umfang Emissionen zu verringern.

Gemeinsam mit vielen anderen Stadtoberhäuptern hat der Wuppertaler Oberbürgermeister nun ein Positionspapier von mehreren Verkehrsverbünden (darunter auch der VRR) unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Dieses Papier soll vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen.

Eine Studie des Wuppertal Instituts hat ergeben, dass ein klimaneutrales Wuppertal nur mit einer deutlichen Verschiebung der Mobilität zu erreichen ist. Die Wissenschaftler haben als Ziel einen Gesamtanteil von 36 Prozent für den ÖPNV definiert – heute liegt der Anteil bei 12 Prozent. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir massive Unterstützung von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Die Kommunen und die örtlichen Stadtwerke können den ÖPNV aktuell nur noch mit großen Kraftanstrengungen aufrechterhalten. Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um die Linien weiter ausbauen zu können, die Taktung zu verdichten und damit Bus und Bahn attraktiver für die Fahrgäste zu machen. Gerade in bisher nicht optimal angeschlossenen Gebieten unserer Stadt ist das besonders wichtig, um die Menschen zum Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu bewegen.“

Die Mobilitätswende, die die Oberbürgermeister*innen in ihrem Positionspapier fordern, zieht große Investitionen nach sich, so Schneidewind weiter. „Dazu brauchen wir neue Fahrzeuge mit neuen, klimafreundlichen Antrieben, die Digitalisierung muss weiter voranschreiten, damit wir On-Demand-Angebote machen können. Deshalb müssen wir unsere Forderung jetzt untermauern, damit die Weichen sobald wie möglich in die richtige Richtung gestellt werden können.“