Aktion: Faire Kleidung beim Weltladen

Auf Einladung des Flair-Weltladen wird Wiebke Nauber in dieser Woche mit ihrem „Gefairt“ wieder zu Gast in der Gertenbachstraße sein.

Faire Mode kann man noch nicht an jeder Ecke kaufen. Darum hat der Flair-Weltladen für den 31. März 2023 von 14 bis 18 Uhr wieder das Gefairt in die Gertenbachstraße 17 in Lüttringhausen eingeladen, um diese Versorgungslücke zu schließen.

Am 31. März von 14 bis 18 Uhr in der Gertenbachstraße

Das Gefairt ist ein mobiler Laden mit fair gehandelter Kleidung für Frauen und Männer. Seit April 2017 lässt sich die Inhaberin Wiebke Nauber einladen zu Veranstaltungen, bei denen das Thema fairer Handel in irgend einer Weise angesprochen wird oder vorkommen soll.

Wiebke Nauber legt Wert darauf, eine breite Auswahl an alltagstauglicher Kleidung zu haben und keinem bestimmten Stil zu folgen. Die Kleidung ist aus Baumwolle, Hanf, Leinen, und verschiedenen Varianten von Viskose (Zellstoffe aus Holz wie Tencel oder Modal). Alle Sachen sind auf unterschiedliche Weise Bio-zertifiziert und nach den Normen der „International labour organization“ fair produziert.

Im Rahmen dessen, was fair möglich ist, bemüht Frau Nauber sich auch darum, in der breiten Menge nicht zu hochpreisig zu sein. Es gibt Jeans ab 95 Euro, T-Shirts ab 24 Euro, das meiste in den Größen 36-44.

Weitere Informationen, einen Überblick über die „Haltestellen“ und einige Fotos finden Sie auf der Homepage des Gefairts: www.das-gefairt.de

Gut zu wissen

Das Gefairt
Inh. Wiebke Nauber
Telefon: 0 21 04 / 95 25 20
E-Mail: info[at]dasgefairt.de
Web: www.dasgefairt.de

FDP-Anfrage: Anmeldungen der Schulneulinge

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Anfrage der FDP-Ratsfraktion für die Sitzung des Ausschusses für Schule am 19. April 2023.

Die Stadt Remscheid teilt den Eltern vor den Osterferien, also erst nach nunmehr einem halben Jahr nach den Anmeldungen, mit, ob ihr Kind an der gewünschten Grundschule aufgenommen wird. Eine solche Verzögerung darf es aus unserer Sicht nicht wieder geben, denn insbesondere die Eltern sind auf Planungssicherheit angewiesen. Dies gilt erst recht, wenn die berufliche Tätigkeit von einem Betreuungsplatz abhängig ist.

Mit unserer Anfrage wollen wir die Ursachen für die verspäteten Rückmeldungen klären, um solche Verzögerungen für die nächsten Schulanmeldungen möglichst ausschließen zu können. Außerdem stellen wir verschiedene Fragen zu den baulichen Erweiterungen und Maßnahmen an einzelnen Schulstandorten, die von der Stadt angekündigt wurden, um in diesem Punkt mehr Klarheit zu erhalten.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

die Anmeldungen für die Schulneulinge zum Schuljahr 2023/2024 fanden an den städtischen Grundschulen in der Woche vom 26. September bis zum 29. September 2022 statt. Nach nunmehr einem halben Jahr wird den Eltern mitgeteilt werden, ob ihr Kind an der gewünschten Schule aufgenommen wird. Eltern, deren Kinder aus Kapazitätsgründen nicht aufgenommen werden können, müssen eine andere Grundschule mit noch freien Kapazitäten wählen. Erst in den nächsten Wochen erhalten dann die Eltern, die ihre Kinder für die offenen Ganztagsbetreuung (OGGS) anmelden wollen, eine Zu- oder Absage für die Betreuung. Damit erhalten Eltern erst sehr spät Planungssicherheit für die Zeit ab dem kommenden Schuljahr. Da die berufliche Tätigkeit von Eltern in vielen Fällen auch von einem Betreuungsplatz abhängig ist, sind so späte Rückmeldungen nicht akzeptabel.

Wir bitten zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 19. April 2023 um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Können die Vorbereitungen und Planungen für die Anmeldungen der Schulneulinge zum Schuljahr 2024/2025 in der Weise gestaltet werden, dass es nicht erneut zu deutlichen Verzögerungen bei den Zu- und Absagen kommt?
  2. Welche Gründe bestehen aus Sicht der Verwaltung für die steigende Zahl an verspäteten Anmeldungen?
  3. Ist es möglich, im Falle von Verzögerungen bei den Zu- und Absagen den Eltern, die ihre Kinder an der wohnortnächsten Grundschule mit einer ausreichenden Kapazität angemeldet haben, vorab eine Zusage zu geben?
  4. Ist es möglich, im Falle von Verzögerungen bei den Zu- und Absagen den Eltern, deren Kinder an der gewünschten Grundschule angenommen werden können, da die Schule über eine ausreichende Kapazität verfügt, vorab eine Zusage zu geben?
  5. Wie viele Kinder, die außerhalb Remscheids wohnen, befinden sich unter den Schülerinnen und Schülern, die zum Schuljahr 2023/2024 an einer Remscheider Grundschule eingeschult werden?
  6. Wie viele Kinder, die in Remscheid wohnen, werden zum Schuljahr 2023/2024 an einer Grundschule außerhalb Remscheids eingeschult werden?
  7. Sind die angekündigten baulichen Erweiterungen und Maßnahmen an einzelnen Schulstandorten auch dann notwendig, wenn die betreffenden Schulen zunächst lediglich die Kinder, für welche die Schule die nächstgelegene Grundschule darstellt, entsprechend ihrer bisherigen Kapazität aufnehmen und ggf. weitere Anmeldungen abweisen?
  8. In welcher Weise ist es möglich geworden, an der GGS Siepen eine Mehrklasse im Bestand einzurichten, nachdem in der Vergangenheit nicht die räumlichen Kapazitäten vorhanden waren, um eine Mehrklasse zu bilden, so dass Schülerinnen und Schüler umberaten und abgewiesen werden mussten?
  9. Ist nach der Erweiterung der GGS Reinshagen um einen Pavillon eine ausreichende Fläche als Ersatzschulraum, der bei Niederlegung der vorhandenen Pavillons und ggf. für Räume, die an die Anbau- und Aufstockungsarbeiten grenzen, notwendig wird, vorhanden?
  10. Gibt es bereits Ergebnisse hinsichtlich der Planungen für den ehemaligen Kindergarten in Nachbarschaft der Hilda-Heinemann-Schule, um dieses Gebäude ggf. für schulische Zwecke zu nutzen oder um das Gebäude zu Gunsten einer erweiterten Schulhoffläche niederzulegen?
  11. Ist nach der erneuten Erweiterung der Hilda-Heinemann-Schule um einen Pavillon eine ausreichende Fläche als Ersatzschulraum für die Räume, die an die Anbau- und Aufstockungsarbeiten grenzen, vorhanden?
  12. Wird es aus heutiger Sicht zum Schuljahr 2024/2025 weitere bauliche Erweiterungen und Maßnahmen an einzelnen Schulstandorten geben müssen, um die Beschulung aller Kinder sicherzustellen?

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Philipp Wallutat
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

gez.
Bernd Schaub
Sprecher im Ausschuss für Schule

Comicstipp: Ausstellungseröffnung in der Denkeschmette

Am Freitag, 31. März, wird um 18 Uhr eine neue Ausstellung in der Denkerschmette eröffnet.

Der Remscheider Zeichner Jens Stippkugel, alias Comicstipp, präsentiert seine Cartoons, in denen er regelmäßig aktuelle Themen aus Remscheid verarbeitet oder auch mal den ein oder anderen Musiktitel interpretiert, woraus ein lustiges Ratespiel entsteht. Alltägliche Situationen greift Jens Stippkugel spielerisch auf und bringt sie in seinem eigenen Stil, lustig verpackt, zu Papier.

Jens Stippkugel wird am Freitag selbst vor Ort sein und freut sich mit dem Team der Denkerschmette auf interessierte Besuchende und nette
Gespräche. Das Team der Denkerschmette sorgt für das leibliche Wohl.

Location

Remscheider Denkerschmette e.V.
Kippdorfstraße 27
42857 Remscheid
Fon 02191 58 92 02

Austausch bei Parkautomaten verzögert sich

Hersteller-Probleme: Bei Automaten-Defekt genügt die Parkscheibe

Im ganzen Stadtgebiet werden derzeit die Parkschein-Automaten ausgetauscht. Nach der Installation der ersten neuen Geräte in der Innenstadt sind einige Software-Probleme aufgetreten, die der Hersteller nun beheben lässt. Danach werden in Solingen-Mitte alle weiteren Geräte ausgetauscht.

Der Austausch der Parkschein-Automaten in Ohligs, Wald und dem Bereich des Klinikums verschiebt sich daher auf Mitte April. Sollte es bei einzelnen Geräten zu einer Störung kommen, können die betroffenen Fahrzeug-Führer*innen eine Parkscheibe ins Auto legen.

Hudora: Outlet und Hugodrom schließen

Das Hugodrom und das Hudora-Outlet in Remscheid-Lennep schließen am 30. April 2023. Zur Schließung des HUGODROM und des HUDORA-Outlets in Remscheid schreibt das Unternehmen:

Sehr geehrte Freunde des HUGODROM Remscheid,

wir möchten uns herzlich bei euch für die letzten Jahre bedanken, in denen wir euch in unseren Hallen begrüßen durften. Es war uns eine Freude, euch die Welt der HUDORA-Produkte durch unseren Indoor Action Park näherzubringen.

Doch heute müssen wir euch leider mitteilen, dass wir zum 30.04.2023 das HUGOGDROM in Remscheid schließen werden.

Noch bis zum 30. April 2023 geöffnet: Der Eingan vom Hugodrom Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Noch bis zum 30. April 2023 geöffnet: Der Eingan vom Hugodrom Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

Wir schauen zurück auf viele spannende und spaßige Erlebnisse und sind stolz darauf, dass wir euch die Gelegenheit geben konnten, die Produkte von HUDORA hautnah zu erleben.

Nochmals vielen Dank für eure Treue und das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit herzlichen Grüßen,

Das Team des HUGODROM Remscheid

FAQ

F: Warum schließt das HUGODROM Remscheid?

A: Wir freuen uns auf neue Abenteuer: Ab Mai wird sich das Team hinter den Produkten voll und ganz auf die nächsten Innovationen und Produktentwicklungen aus dem Hause HUDORA konzentrieren. HUDORA wird über den Handel und den hudora.de-Webshop weiterhin innovative Sport- und Freizeitartikel anbieten. Der Indoor Action Park HUGODROM in Remscheid wird jedoch nicht weiter betrieben. Die aktuelle Situation macht dessen Betrieb zunehmend schwierig: Aufgrund der Nachwirkungen der coronabedingten Schließungen, der hohen Betriebskosten, der immer strengeren Auflagen und des akuten Mangels an Fachkräften ist zum aktuellen Zeitpunkt eine Fortführung des Konzeptes, so wie wir es uns vorstellen, leider nicht möglich.

F: Ich habe schon einen Kindergeburtstag reserviert, kann der noch stattfinden?

A: Reservierte und gebuchte Kindergeburtstage können bis zum 30.4.2023 bei uns stattfinden. Zu bereits getätigten Buchungen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollten, werden sich unsere Mitarbeiter zeitnah bei dir melden.

F: Ich habe ein Firmenevent gebucht, was ist damit?

A: Gebuchte Firmenevents können bis zum 30.4.2023 bei uns stattfinden. Zu bereits getätigte Buchungen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollten, werden sich unsere Mitarbeiter zeitnah bei dir melden.

F: Kann man die leere Halle künftig für Events mieten?

A: Eine Nachnutzung der Räumlichkeiten ist derzeit noch nicht geplant.

F: Gibt es einen Outlet-Store-Ausverkauf, wann ist der?

A: Am 01.04.2023 wird es einen großen Osterverkauf geben, bei dem wir viele Outletprodukte zu Sonderpreisen anbieten. Sollte es weitere Verkaufsevents geben, werden wir hier darüber informieren.

F: Was ist mit After-Sales-Leistungen meiner Ware aus dem Outlet Store wie Reklamationen, Umtausch, Gutscheinen?

A: Das HUGODROM-Team ist bis 30.04. als Ansprechpartner vor Ort, bitte wende dich nach diesem Zeitpunkt an das HUDORA Serviceteam: service@hudora.de

Quelle: Hudora

Stadtplanung nach Gutsherrenart

Chance einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung verpasst.

Obwohl der letzte Versuch die Stadt Unsummen an Geld und Ressourcen gekostet sowie einen jahrelangen Stillstand in Lennep verursacht hat, soll der Rat noch vor den Sommerferien erneut über einen Grundsatzbeschluss zum Bau eines Outlet-Centers am Rande der Lenneper Altstadt abstimmen – ohne zuvor die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger dazu angehört zu haben. Daher beantragte die Fraktion DIE LINKE auf der letzten Ratssitzung eine Bürgerbefragung bezüglich eines DOCs am Standort Lennep durchzuführen, bevor ein endgültiger politischer Beschluss gefasst wird!

Leider konnten sich weder die Ampel noch die CDU-Fraktion zu einer solchen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durchringen. Ratsmitglied Peter Lange zeigte sich enttäuscht: „Die Chance die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubeziehen und so ein wichtiges Stimmungsbild einzuholen, hat man heute Abend verpasst. Stattdessen wird erneut über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Dabei wollte man eigentlich aus den vergangenen Fehlern lernen“, erklärt Lange nach der Sitzung am Donnerstagabend. „Wir wissen, dass sich viele Menschen nach Bekanntgabe der Pläne für ein neues Outlet-Center übergangen fühlen. Besonders diejenigen, die ihre Ideen aktiv in die Bürgerbeteiligungsprozesse eingebracht haben“, so Lange weiter.

Colin Cyrus, Bezirksvertreter BV Lennep, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität, Umweltpolitischer Sprecher und Kreisgeschäftsführer von Die Linke.Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Colin Cyrus, Bezirksvertreter BV Lennep, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität, Umweltpolitischer Sprecher und Kreisgeschäftsführer von Die Linke.Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

Dass ihre Vorschläge in die Gestaltung des Centers einfließen, hält unser Lenneper Bezirksvertreter Colin Cyrus für illusorisch: „Die meisten Ideen passen nicht zu einem Outlet-Center, was in erster Linie wirtschaftliche Interessen verfolgt und dementsprechend gewinnbringend gestaltet wird. Daher und in Anbetracht der Dimension und Tragweite des Projekts ist es auch eine Frage des Respekts, ein Meinungsbild einzuholen und die Menschen über die Zukunft Remscheids und Lenneps ernsthaft und direkt mitbestimmen zu lassen.“

Umweltschonende Maurerkelle aus Remscheid

Remscheider Maurerfreund GmbH entwickelt mit Unterstützung der Effizienz-Agentur NRW umweltschonende Maurerkelle und setzt mit innovativer Maurerkelle auf Ressourceneffizienz.

Energiesparende Fügetechnik, weniger Komponenten, der Einsatz von Recyclingmaterial und hochstabilen Werkstoffen – der Remscheider Werkzeugspezialist Maurerfreund setzte bei der Entwicklung einer neuen Maurerkelle auf die Methode Circular Design. Unterstützt wurde das Unternehmen dabei durch die Ressourceneffizienz-Beratung der Effizienz-Agentur NRW aus Duisburg.

Das bergische Traditionsunternehmen Maurerfreund GmbH hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Maurerkellen und Glättekellen spezialisiert. Über 2500 Kellenarten mit unterschiedlichsten Materialsystemen für den Einsatz im Innen- und Außenbereich umfasst das Produktportfolio.

„Klassischerweise werden die Kellen aus einem Aluminiumwerkstoff, einem Eisenkern sowie mehreren Stahlblechen und einem Kunststoffgriff gefertigt“, erklärt Geschäftsführer Dominik Limbach. Die Fügung der Einzelkomponenten ist aufwendig und bedarf diverser Klebe- und Schweißtechniken.

2020 plante das Unternehmen, seine Fertigungsvielfalt und Produktpalette zu konsolidieren sowie ein Alleinstellungsmerkmal in der Produktgestaltung zu definieren. Dafür nutzte Maurerfreund die Ressourceneffizienz-Beratung der im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätigen Effizienz-Agentur NRW (EFA) mit Sitz in Duisburg. „Ziel des Beratungsprojekts war die Entwicklung einer neuen ressourceneffizienten Maurerkelle nach Circular Design-Kriterien“, so Limbach.

Mit Circular Design Lebensdauer der Produkte verlängern

„Circular Design beschreibt einen umfassenden Gestaltungsansatz mit dem Ziel, die Umweltbelastungen von Produkten und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu minimieren und darüber hinaus nachhaltige Geschäftsmodelle im Sinne einer Circular Economy zu entwickeln“, erläutert Stefan Alscher, Ressourceneffizienz-Berater der EFA, der das Projekt bei Maurerfreund begleitete.

Das Ergebnis der Beratung ist die neuartige Maurerkelle „Super Prof Pure Comfort Trowel“, die 2022 an den Markt ging.

„Kleben statt Schweißen“ senkt Energieeinsatz

Der Handgriff der neuen Kelle wird aus hochstabilem Carbon hergestellt. Eine innovative Form sorgt für den richtigen Griff und optimale Kraftübertragung.

„Der besondere Clou: Bei der neuen Kelle werden die einzelnen Produktkomponenten nicht mehr wie marktüblich automatisiert geschweißt, sondern energiesparend und teilautomatisiert mit einem Hochleistungskleber fest mit dem Blatt verbunden“, erklärt Limbach.

Das neue Fügeverfahren vermeidet auch Spannungen zwischen Griff und Blatt, da die sonst produktionsbedingte Hitzeeinwirkung entfällt.

Überdies ergibt sich während der Nutzungsphase die Möglichkeit, ein mit der Zeit verschlissenes Kellenblatt zu wechseln und den hochwertigen Griff mit einem neuen Kellenblatt weiter zu nutzen. „Diese Austauschmöglichkeit einzelner Komponenten verlängert die Produktlebenszeit und senkt so maßgeblich den Ressourcenverbrauch – ganz im Sinne des Circular-Design-Ansatzes“, so Alscher.

Neues Produktdesign verringert Treibhausgasemissionen um 28 Prozent

Das Griffkonzept vereint darüber hinaus die sonst einzeln gefertigten Komponenten Handgriff und Stütze in einem integrierten Bauteil, wodurch weitere Produktionsschritte eingespart werden können. Ebenfalls setzt das Unternehmen heute für die Aluminium-Komponenten der Kelle auf Sekundäraluminium.

Die Reduzierung der Montageschritte führt zu einer 26 Prozent schnelleren Montierbarkeit der Glättekelle. Darüber hinaus senkt die ausgewählte Materialzusammensetzung den Stahleinsatz um jährlich ca. 4,3 Tonnen und führt zu einer Treibhausgas-Reduktion von 28 Prozent pro Jahr.

Zur Maurerfreund GmbH

Im Herzen der deutschen Werkzeugindustrie produziert Maurerfreund in Remscheid seit 1856 mit höchsten Ansprüchen und Hingabe zum Detail hochwertigste Kellen und Glättekellen für anspruchsvolle Handwerker. Maurerfreund-Kellen schätzen neben Maurern auch Stuckateure, Trockenbauer, Fliesenleger, Putzer und Maler auf der ganzen Welt.

Erfahren Sie mehr unter www.maurerfreund.com

Zur Effizienz-Agentur NRW

Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) wurde 1998 auf Initiative des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gegründet, um mittelständischen Unternehmen in NRW Impulse für ein ressourceneffizientes Wirtschaften zu geben. Das Leistungsangebot umfasst die Ressourceneffizienz- und Finanzierungsberatung sowie Veranstaltungen und Schulungen. Aktuell beschäftigt die EFA 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Duisburg und in acht Regionalbüros in Aachen, in Bielefeld (Region Ostwestfalen-Lippe), in Münster, in Kempen (Region Niederrhein), in Hattingen (Region Bergisches Land), in Bonn (Region Rheinland) sowie in Südwestfalen an den Standorten Siegen und Werl.

Erfahren Sie mehr unter www.ressourceneffizienz.de

Leidenschaft seit 1883: 140 Jahre Vorwerk

140 Jahre Vorwerk – das bedeutet auch 140 Jahre Leidenschaft und Innovation. Das Unternehmen kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Gegründet im Tal der Wupper als Teppichfabrik, ging Vorwerk 1929 auch zur Produktion von Haushaltsgeräten (Kobold Staubsauger) über. Die Vorteile des ersten, leistungsstarken Kobold Modells konnten über den Verkauf im Einzelhandel nicht vermittelt werden – die Geburtsstunde des Direktvertriebs bei Vorwerk, dem sicherlich wichtigsten Meilenstein in Vorwerks Geschichte. Heute ist Vorwerk das Direktvertriebsunternehmen Nummer 1 in Europa und weltweit führend im Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsgeräte. Im Jahr 2021 erzielte es einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro – ein Rekord in der Unternehmenshistorie.

Dank gilt der Community

Erfolge, die vor allem auf die Menschen, die sich für das Unternehmen begeistern und es mit einzigartigem Einsatz unterstützen, zurückzuführen sind. Die Vorwerk Community besteht aus 100.000 Beraterinnen und Beratern, etwa 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zahlreichen Kundinnen und Kunden weltweit. Es ist die Leidenschaft eben dieser Menschen, die Vorwerk so erfolgreich macht.

Der Mensch im Fokus

Wir sind der Überzeugung: Wenn Menschen sich persönlich begegnen, öffnen sich Welten und Möglichkeiten. Eine persönliche Produktvorführung schafft magische Momente und eine dauerhafte Verbindung zwischen Menschen – und das im Fall von Vorwerk weltweit. Seit jeher steht der Mensch bei Vorwerk an erster Stelle. Der Direktvertrieb ist das Erfolgsrezept des Unternehmens: Produktvorführungen sind soziale Ereignisse, bei denen Menschen zusammenkommen, die die Liebe zum Produkt entdecken und zu Mitgliedern der Vorwerk Familie werden. Unsere Beraterinnen und Berater nehmen in dieser Gemeinschaft zweifelsfrei eine besondere Rolle ein: Sie sind die Gesichter unseres Unternehmens und für unseren Erfolg unentbehrlich – und das werden sie in Zukunft weiterhin sein.

Vorwerks Unternehmensgeschichte

Im Jahr 1883 gründeten Carl Vorwerk und sein Bruder die kleine Teppichweberei „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co“ – der Grundstein der heutigen Weltmarke. Damit bewiesen sie unternehmerischen Mut, denn hochwertige Teppiche wurden bis dato nur in England hergestellt. 1907 übergibt Carl Vorwerk die Firmenleitung an seinen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid, selbst Spross einer seit 1764 aktiven Barmer Unternehmerfamilie. 1909 war das Unternehmen bereits weit über die Grenzen der Region bekannt und wuchs rasant. Die Teppichproduktion wurde ausgebaut, neue Gebäude errichtet und eine eigene Maschinenwerkstatt aufgebaut. Auch das Produktspektrum wird kontinuierlich erweitert: Es reicht in dieser Zeit von Auto-Achsen bis hin zu Grammofon-Motoren.

Durch Einführung des Direktvertriebs nach amerikanischem Vorbild, können die Vorteile des Kobold vermittelt werden. Hier: Vorwerk Vorführung eines Kobold VK7. Foto: Vorwerk Gruppe
Durch Einführung des Direktvertriebs nach amerikanischem Vorbild, können die Vorteile des Kobold vermittelt werden. Hier: Vorwerk Vorführung eines Kobold VK7. Foto: Vorwerk Gruppe

Mit der Erfindung des Radios bricht der Markt für Grammofone zusammen. Eine neue Idee bringt die Rettung: Aus dem Grammofon-Motor wird ein Motor für einen Staubsauger. 1929 stellt der Kobold so etwas wie eine kleine Revolution dar: Ein handliches Gerät – und trotzdem leistungsstark. Doch der Markt ist noch nicht reif für diese Innovation; der Einzelhandel kann die Vorteile des Kobold nicht vermitteln. Und wieder bringt eine revolutionäre Idee die Rettung: die Einführung des Direktvertriebs in Deutschland – der sicherlich wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. 1930 von August Mittelsten Scheids Sohn Werner aus den USA mitgebracht, wird diese nah am Menschen orientierte Vertriebsform zum Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis des Unternehmens.

Während des zweiten Weltkriegs wurden bei Vorwerk „kriegswichtige Güter“ produziert, hierfür wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt. Vorwerk hat diesen Teil der unternehmerischen Verantwortung aktiv im Rahmen einer Studie aufgearbeitet und sich zudem an der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zur Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter beteiligt.

1953 übernimmt Dr. Erich Mittelsten Scheid die alleinige Unternehmensleitung und initiiert weit reichende Veränderungen wie die Ausweitung des Produktangebots und die weitere Öffnung für internationale Märkte. 1968 kommt mit der akf bank die erste Dienstleistungsmarke zur Unternehmensgruppe hinzu.

Vorwerk-Erlebniskochen mit dem Thermomix TM6. Foto: Vorwerk Gruppe
Vorwerk-Erlebniskochen mit dem Thermomix TM6. Foto: Vorwerk Gruppe

1969 übergibt Erich Mittelsten Scheid die Unternehmensführung an seinen Neffen Dr. Jörg Mittelsten Scheid, der Vorwerk von 1969 bis 2005 entscheidend prägt und zur weltweit erfolgreichen Unternehmensgruppe macht. Bereits 1971 wurde die kochende multifunktionale Küchenmaschine Thermomix erstmals auf den Markt gebracht. Dabei wird auch die Internationalisierung konsequent vorangetrieben: 1990 gründet Vorwerk die erste Auslandsniederlassung in China, Ländergesellschaften in Osteuropa folgen. Ende 2005 scheidet Dr. Jörg Mittelsten Scheid aus der Unternehmensleitung aus, gehört jedoch bis heute dem Beirat als Ehrenvorsitzender an. Mit Dr. Thomas Stoffmehl, Hauke Paasch und Dr. Thomas Rodemann leitet ein dreiköpfiger Vorstand heute die Geschicke der Unternehmensgruppe, während die Eigentümerfamilie in der fünften Generation für Kontinuität sorgt.

Über Vorwerk

Die Vorwerk SE & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes, international agierendes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist Wuppertal (Deutschland). Das Kerngeschäft von Vorwerk ist die Produktion und der Vertrieb hochwertiger Haushaltsprodukte (Küchenmaschine Thermomix®, Staubsauger Kobold). Als Direktvertriebsunternehmen sucht Vorwerk stets den direkten Kontakt zu seinen Kundinnen und Kunden. Dabei stehen die Beraterinnen und Berater im Mittelpunkt der Aktivitäten und dienen als zentrale Anlaufstelle. Zur Vorwerk Familie gehört außerdem die akf-Gruppe. Vorwerk erwirtschaftet einen Konzernumsatz von 3,4 Milliarden Euro (2021) und ist in mehr als 60 Ländern aktiv.

Diakonie: Abschied von Florian Schäfer

Florian Schäfer verlässt Diakonie im Kirchenkreis Lennep.

Der Geschäftsführer der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Lennep, Florian Schäfer, wird sich ab 1. Juli 2023 anderen beruflichen Aufgaben widmen und verlässt daher das Diakonische Werk und den Kirchenkreis. „Wir bedauern seinen Weggang sehr und wünschen ihm persönlich und beruflich alles erdenklich Gute und Gottes Segen für seinen weiteren Weg“, sagt die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Lennep, Pfarrerin Antje Menn und ergänzt: „Jetzt machen wir uns optimistisch an die Suche eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin für dieses wichtige Amt.“

Florian Schäfer hatte im Jahr 2016 das Amt von seinem Vorgänger Arno Matthies übernommen. Seither legte der studierte Sozialpädagoge seinen Fokus darauf, die Prozesse innerhalb der Diakonie im Kirchenkreis Lennep zu optimieren, flache Hierarchien einzuziehen und agile Entscheidungsfindungen zu begünstigen.

„Die Diakonie im Kirchenkreis Lennep übernimmt immer wieder Aufgaben, die nötig sind, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu fördern.“

Florian Schäfer

Mit viel Engagement baute Florian Schäfer zudem die diakonische Flüchtlings- und Migrationsarbeit im Kirchenkreis aus, in dessen Zuge auch die Flüchtlingsberatungsstelle in Radevormwald entstand. Das Angebot des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit sucht- und psychischen Erkrankungen (BeWo) wurde unter seiner Leitung erweitert.

Das Werkstattatelier, in dem langzeitarbeitslose Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen eine neue Beschäftigungsperspektive durch innovative Angebote wie Urban Gardening oder Upcycling erhalten, hat Florian Schäfer federführend ins Leben gerufen.
Zuletzt öffnete unter seiner koordinierenden Führung das Ukraine-Zentrum, das auch dank der Förderung durch die Aktion Mensch realisiert werden konnte, seine Pforten in einem früheren Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Lennep.

Ebenso lag Schäfer die Förderung des ehrenamtlichen Engagements am Herzen. 2015 öffnete Dank seiner Initiative das erste Reparaturen-Café der Region in Remscheid. Beim Aufbau der Reparaturen-Cafés in Hückeswagen und Wermelskirchen stand die Diakonie anschließend beratend zur Seite.

Bei der Eröffnung des Ukraine-Zentrums: Florian Schäfer am Redepult. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk
Bei der Eröffnung des Ukraine-Zentrums: Florian Schäfer am Redepult. Foto: Kirchenkreis Lennep / Volk

Florian Schäfer blickt zufrieden auf seine Zeit als Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep zurück: „Dank der tollen und hoch qualifizierten Mitarbeitenden, die wir hier haben, übernimmt die Diakonie im Kirchenkreis Lennep immer wieder Aufgaben, die nötig sind, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu fördern. Das ist auch im 175. Jahr des Bestehens der Diakonie in Deutschland immer noch wichtiger denn je. Die Arbeit hier hat mich sehr zufrieden gemacht.“

Das Orlando-Projekt oder „Wer schreibt das Gedicht?“

Das Theater und Konzerthaus präsentiert am Sonntag, 26. März 2023 um 18 Uhr sowie am Montag, 27. März 2023 um 11 Uhr eine hybride Revue durch Zeit und Traum frei nach Virginia Woolf.

„Das Orlando-Projekt“ ist eine diverse Revue, die mit allen Mitteln des Theaters und der bildenden Kunst spielerisch der Frage nachgeht wie Literatur entsteht. Es erzählt die Geschichte von Virginia Woolfs wichtigstem Werk um die Hauptfigur Orlando, die durch die Jahrhunderte und Geschlechter reist und dabei ein Gedicht verfasst, das der Roman jedoch nicht preisgibt.

Wer schreibt das Gedicht?

„Das Orlando-Projekt“ erforscht die zentrale Frage: Wer schreibt das Gedicht? Dabei erkundet es mit der Einführung einer Künstlichen Intelligenz den Begriff „Identität“ über die menschliche Existenz hinaus. Ein Orlando wird geschaffen, programmiert, der eigenständig Fragen zu seiner Welt stellt. Mit Tanz, Malerei, Musik und Sprache entsteht dabei vor Publikum und in Echtzeit das Gedicht, das Virginia Woolf nie geschrieben hat. Also, wer schreibt das Gedicht?

Karten für die Vorstellungen am Sonntag, 26. März 2023 um 18 Uhr sowie am Montag, 27. März 2023 um 11 Uhr im Pina-Bausch-Saal des Theater und Konzerthaus Solingen können für 16-38 Euro unter www.theater-solingen.de oder an der Theater- und Konzertkasse (Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen, Telefon 0212 204820) erworben werden. Im Klassenverband kosten die Tickets 3,50 Euro, eine Begleitperson pro Klasse ist frei.

Virginia Woolf (1902). © Charles Beresford
Virginia Woolf (1902). © Charles Beresford

Zusätzlich wird ein Vorbereitungsworkshop, ein Einführungsvortrag sowie ein Nachgespräch für Schulklassen angeboten. Alle weiteren Infos können bei Frau Manuela Hoor unter m.hoor@solingen.de angefragt werden.