SOKO Tierschutz fordert Verbot der Fallenjagd

Schock-Video: Jägerin tötet Hauskatze qualvoll in Falle – Jäger töten pro Jahr hunderttausende Hauskatzen – die Tiere verschwinden spurlos.

SOKO Tierschutz liegt ein Video vor, das die extrem grausame Tötung einer Hauskatze durch eine Jägerin zeigt. Das Video wurde vermutlich im Dezember im Umland von Augsburg aufgenommen. Die Aufnahme beginnt mit einer verängstigten Katze in einer sogenannten Lebendfalle. Das Tier ist eingesperrt, eine Frau nähert sich mit einer Pistole. Verunsichert fragt sie unter anderem, ob sie ins Gesicht schießen soll. Das Video zeigt Szenen, die bisher noch nie dokumentiert wurden, aber wahrscheinlich für das Schicksal vieler verschwundener Hauskatzen stehen. Die Jägerin verwundet die Katze mit drei Schüssen schwer. Das Tier springt angeschossen von einer Ecke der Falle in die andere. Der Todeskampf des Tieres ist entsetzlich und die Jägerin stellt abgebrüht fest, dass sie nach drei Schüssen aus wenigen Zentimetern Entfernung immer noch lebt. Eine Person der Gruppe weist darauf hin, dass das Herz noch schlägt, aber die Munition knapp wird. In der Szene darauf wird die Katze mit einer schweren Kopfverletzung über eine Wiese und zu einem Weg geschleift. Man sieht, dass die Katze eine Plakette um den Hals trägt.

Schutzzone für Katzen: Nur 300m-Radius ums Zuhause

Die bayerische Gesetzgebung sieht aber keine Informationspflicht gegenüber Katzenbesitzern im Falle einer Tötung durch Jäger vor. Ab einer Entfernung von 300m von Wohnhäusern gilt praktisch eine Feuer-frei-Zone für Katzen. In diesem Fall sieht SOKO Tierschutz einen Akt der Tierquälerei und wir werden Strafanzeige gegen die Jägerin erstatten, sowie allen anwesenden Komplizen, die in das Geschehen nicht eingegriffen haben. Zudem ist der Einsatz dieser Falle zum Fang von Katzen im Rahmen der Jagd in Bayern verboten.

„Dieser Jägerin gehört sofort Waffe und Jagdschein weggenommen“, fordert SOKO Tierschutz Sprecher Friedrich Mülln. Nach Aussagen von Insidern machten die Jäger Jagd auf die Katze, da diese teure, extra ausgesetzte, Fasane fressen würde. Auf einem Social-Media-Account ist das Aussetzen der gezüchteten Fasane durch die Jägerin zu sehen. „Dass eine Katze sterben muss, weil die Jägerin um ihre in Massentierhaltungen gezüchteten, lebenden Zielscheiben fürchtet, zeigt, wie irrsinnig diese Tat wirklich ist.“

„Dieses Video zeigt, dass bei der Jagd unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit grausame Tierquälerei geschieht. Diese Menschen sind völlig verroht, inkompetent und außer Kontrolle“, beurteilt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz die Lage.

SOKO Tierschutz kritisiert die Jagd als einen völlig falschen Weg, der die Probleme, die man vorgibt zu lösen, erst schafft und Tierquälerei und Gefährdung von Menschen verursacht.

Das Schicksal dieser Katze steht stellvertretend für Hundertausende Tiere, die jedes Jahr in Fallen gefangen werden. Die wenigsten Leute wissen, dass die Wälder voll sind mit Lebend- und sogenannten Totschlagfallen und die Opfer und ihr Todeskampf im Geheimen bleiben. Darum fordern wir ein sofortiges Verbot der grausamen und unsinnigen Fallenjagd und nachhaltige, nicht-tödliche Wege im Umgang mit Wild- und Haustieren.

Berliner Morgenpost: Virologe Christian Drosten erwartet „komplizierte erste Jahreshälfte“

Der Berliner Virologe Christian Drosten erwartet für 2021 herausfordernde erste sechs Monate. „Ich schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahreshälfte sehr kompliziert werden wird“, sagte Drosten der „Berliner Morgenpost“ (Sonntags-Ausgabe 3. Januar).

Es werde sehr viele Diskussionen beispielsweise um Lockerungen oder die Impfung geben. „Ich glaube, dass ab der zweiten Jahreshälfte eine Entspannung eintreten könnte, aber nur, wenn man es schafft, ganz viele Personen in den ersten sechs Monaten zu impfen“, so der 48-Jährige, der von den Lesern und einer Jury der „Berliner Morgenpost“ zum Berliner des Jahres gekürt worden ist.

Die Herausforderung sei jetzt, zwei Dinge, die eigentlich gegeneinander liefen, zu steuern. „Wir müssen die Inzidenz nach unten bekommen – und gleichzeitig impfen. Wir werden in eine Situation kommen, wo wir große Teile der Risikogruppen geimpft haben und es dann Kräfte geben wird, die sagen, dass es jetzt keinen Grund mehr gibt für Einschränkungen. Letzteres wird allerdings eine Fehleinschätzung sein, denn wir dürfen grundsätzlich keine sehr hohe Inzidenzen zulassen. Auch nicht bei den Jüngeren“, sagte der Wissenschaftler der Berliner Morgenpost.

Drosten auf die Frage, ob die Regierungen zu wenig Impfstoff bestellt habe

Auf die Frage, ob die Regierungen zu wenig Impfstoff bestellt haben, sagte Drosten: „Das ist eine Frage, die ich so gar nicht beantworten kann und auch nicht will. Das ist so eine komplexe Angelegenheit. Man musste den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen – und wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren würde. Es ist jetzt praktisch unmöglich, das im Nachhinein zu bewerten.“ Der Wissenschaftler verwies darauf, dass nach dem Biontech-Impfstoff nun in Großbritannien der AstraZeneca-Impfstoff bereits zugelassen sei. „Da sollte man in der EU ganz schnell hinterherkommen, denn dieser Impfstoff kann auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Bei diesem Impfstoff hat man nicht die besondere Kühlpflicht.“

Eine Prognose, ob der Lockdown in Deutschland ab 10. Januar aufgehoben werden könne, wollte Drosten nicht stellen. „Wir haben zurzeit keine validen Zahlen, weil die Labore über die Feiertage weniger getestet haben, aber auch weil viele Menschen, die krank geworden sind, nicht zum Arzt gegangen sind. Wir sehen aber am Anteil der positiven Tests, dass die Zahlen derzeit nicht nach unten gehen. Das ist nicht gut“, so der Virologe. „Ob der Lockdown bis in den Februar verlängert werden muss, das kann man heute nicht vorhersagen. Vielleicht erleben wir ja eine positive Überraschung. Wir müssen bis Mitte Januar warten, erst dann kann man die Zahlen bewerten.“

Quelle: Berliner Morgenpost – www.morgenpost.de

Diebstahl aus Gartenhütte – Geschädigter stellt Tatverdächtigen

Am helllichten Tag ist am Samstagmorgen (2. Januar) ein 41-Jähriger dabei ertappt worden, wie er in Niederseßmar ein Fahrrad aus einer Gartenhütte stehlen wollte. Der Mann hatte sich gegen 10.30 Uhr auf das Grundstück eines Hauses an der Kölner Straße begeben. Dort öffnete er eine unverschlossene Gartenhütte und stopfte zunächst drei dort gelagerte Lampen in seinen mitgeführten Rucksack. Als er mit einem ebenfalls in der Hütte abgestellten Fahrrad flüchten wollte, kam der Eigentümer hinzu, woraufhin der Tatverdächtige zu Fuß flüchtete. Während der Geschädigte den Dieb verfolgte, alarmierte seine Ehefrau die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung traf die beiden dann kurze Zeit später im Bereich eines Schnellrestaurants in Niederseßmar an, wo der Geschädigte den Flüchtenden bereits gestellt hatte. Die gestohlenen Lampen händigte die Polizei wieder an den rechtmäßigen Eigentümer aus.

Vincenzo Lorefice wechselt im Winter zum FC Remscheid

Kurz nach dem Jahreswechsel ist der FC Remscheid noch mit einem Wintertransfer tätig geworden. Mit Vincenzo Lorefice hat der FCR einen sehr torgefährlichen Offensivspieler ab der Rückrunde in seinen Reihen.

Der gerade 26 Jahre alt gewordene Torjäger genoss seine Ausbildung beim Profinachwuchs von Fortuna Düsseldorf unter anderem in der A-Jugend Bundesliga und machte dort mit seinen Toren immer wieder auf sich aufmerksam. Sein nächster Schritt führte ihn dann in die U23 von Fortuna Düsseldorf in die Regionalliga, wo er zwei Jahre tätig war. Zudem kickte er drei Jahre für den VfB Hilden in der Oberliga, ehe es ihn in seine Heimat zum VfB Solingen zog. Dort kann Vincenzo Lorefice in der Landesliga Niederrhein eine beachtliche Torstatistik vorweisen. In 62 Landesligapartien erzielte er bemerkenswerte 41 Tore. Der technisch sehr versierte Kicker ist als Stürmer und als offensiver Mittelfeldspieler einsetzbar.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit neuen Fans und neuen Mitspielern. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr positiv und ich kann es schon kaum erwarten wieder auf dem Platz zu stehen um hart für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten und mich persönlich weiterzuentwickeln.“

Vincenzo Lorefice

Vincenzo Lorefice unterschrieb beim FCR einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Sportlicher Leiter Marcel Heinemann: „Mit der Verpflichtung von Vincenzo Lorefice haben wir einen weiteren torgefährlichen Spieler dazu gewinnen können, der mit seiner Erfahrung unserer sehr jungen Mannschaft guttun und weiterhelfen wird.“

Nordbahntrasse: Mann rammt Kind und flieht

Ein 10jähriges Mädchen befuhr am 02.01.2021, gegen 14:30 Uhr mit Rollschuhen die Nordbahntrasse.

In Höhe des Café Tacheles wollte sie von der Trasse abfahren und wurde dabei von einem männlichen Radfahrer touchiert. Dieser sei mit seinem Rad aus Barmen kommend in Richtung Elberfeld gefahren.

Der Radfahrer kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 60- 65 Jahre alt, Stoppelbart. Er trug einen Fahrradhelm, eine dunkle Regenjacke und blaue Jeans. Bei dem genutzten Rad handelte es sich nach Zeugenaussagen um ein schwarz, blaues Damenrd mit schwarzer Satteltasche.

Das Mädchen stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der Mann entfernte sich vom Unfallort, ohne sich weiter um das verunfallte Kind zu kümmern. Hinweise bitte an die Polizei Wuppertal, 0202/ 284-0.

03.01.2021: Corona in Wuppertal

Es gibt insgesamt 9.836 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 204,2. 221 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage725
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW204,2
Fälle gesamt9.836
Fälle gesamt/100.000 EW2.769,9
Todesfälle gesamt221
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

03.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 4.923 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 353 Personen nachgewiesen infiziert, 62 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.470 Menschen sind wieder genesen. 100 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 161 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 101,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 952 Personen. Die Quarantäne beenden konnten 20.507 Personen.

Zahlen zeugen noch nicht von Entspannung!

Dass die Sieben-Tages-Inzidenz in Stadt und Land in den vergangenen Tagen gesunken ist, weist noch nicht auf eine Entspannung der Infektionslage hin. Bei der Interpretation der Fallzahlen muss man beachten: Wegen der Feiertage suchten weniger Menschen eine Ärztin oder einen Arzt auf. In Solingen und in anderen Städten wurde weniger getestet, zum Teil pausierten die Testzentren ganz. Auch die Labore arbeiteten über die Feiertage nur eingeschränkt.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 02.01.2021 – 15:25 Uhr

Aktuelle Meldung vom Robert Koch Institut für Solingen

Fälle letzte 7 Tage169
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW106,1
Fälle gesamt4.924
Fälle gesamt/100.000 EW3.092,1
Todesfälle gesamt101
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Presseschau 2. Januar 2021

Diese Themen waren am 2. Januar 2021 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

Quälend – Kommentar der Allgemeinen Zeitung Mainz zur Corona-Impfdebatte

Die politische Debatte um die Impfstoffe köchelt zwar schon länger vor sich hin, nun aber könnte sie mit den Äußerungen von Biontech-Chef Sahin und SPD-Mann Lauterbach so richtig Fahrt aufnehmen: Hat die EU bei der Bestellung der Vakzine gegen Corona schwere Fehler gemacht?

Der Hintergrund ist klar: Andere Länder sind beim Impfen schneller, und Versäumnisse in der Vorbereitung werden jetzt offensichtlich. Vermutlich müssen Deutschland und Europa auch mit anschauen, wie diese Schere noch weiter auseinandergeht. Und dann droht Feuer unterm Dach. Denn, klar, wer seine Bevölkerung schneller impfen kann, kommt auch schneller aus der Krise.

Es bleibt zwar weiterhin politisch richtig, dass man bei der Zulassung zunächst auf eine europäische Lösung gesetzt hat. Nationale Alleingänge hätten die EU neuen, heftigen Fliehkräften ausgesetzt. Doch ist aus heutiger Sicht anzuzweifeln, dass die Kommission in Brüssel der Aufgabe gerecht geworden ist. Wenn der US-Produzent Moderna, wie dessen Chef sagt, 300 Millionen Impfdosen angeboten, die EU dies aber abgelehnt hat, so war das ein kapitaler Fehler. Auch hätte Europa von Anfang an mehr Dosen von Biontech bekommen können – hat aber wohl aufs falsche Pferd gesetzt.

Es ist beruhigend, dass die Mainzer nun betonen, dass Deutschland genug Impfstoff bekomme und man mehr Dosen liefern werde als geplant. Aber je länger es dauert, bis es Klarheit gibt, desto quälender wird es – angesichts des Lockdowns und der bleibend hohen Zahlen an Corona-Fällen und Todesopfern. Es wäre ein Horrorszenario, irgendwann feststellen zu müssen: Europa hat beim Schutz der Menschen versagt.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz – www.allgemeine-zeitung.de

WESTFALEN-BLATT: Kommentar zu fehlendem Impfstoff

Irgendetwas läuft gerade mächtig schief: Mit 375 Millionen Euro hat das Forschungsministerium die Entwicklung des Biontech-Impfstoffs gefördert, und doch werden jetzt andere Länder mit Vorrang beliefert.

Es geht nicht um die Bevorzugung oder die Benachteiligung einzelner Nationen. Es geht um eine ausgewogene Verteilung. Israel hat nach eigenen Angaben bereits eine Million Menschen mit dem Biontech-Präparat geimpft, das sind zehn Prozent seiner Bevölkerung. Und bis Ende des Monats rechnet das Land, so heißt es in israelischen Medien, mit bis zu 5,6 Millionen Dosen – mehr, als das acht Mal so große Deutschland bis dahin erwartet.

Wer trägt die Schuld? Es sieht danach aus, als hätten wir einfach viel zu spät viel zu wenig bestellt. Sollte es anders sein und Israel hat mehr Geld geboten (Deutschland zahlt pro Dosis angeblich zwölf Euro), würfe das freilich noch ganz andere Fragen auf.

Die Misere – sie wirft kein gutes Licht auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Dass er allein die Verantwortung für den Impfstoff-Engpass trägt, ist allerdings noch nicht ausgemacht.

Quelle: Westfalen-Blatt – www.westfalen-blatt.de

Debatte um den Impfstoff: Aufs falsche Pferd gesetzt – Kommentar von Michael Saurer

„(…) die Strategie der EU, auf viele Hersteller zu setzen und damit möglichst vielen Interessen der Mitgliedsländer gerecht zu werden, war nicht optimal. Vor allem setzte die EU auf die falschen Pferde. Im August orderte sie beim britisch-schwedischen Konzern Astra-Zeneca, im September beim französischen Hersteller Sanofi und im Oktober bei Janssen aus Belgien. Bei Biontech aber bestellte sie erst im November. (…) Andere Länder waren vorausschauender und kauften deutlich schneller bei Biontech ein. (…) Mag sein, dass bei diesen Ländern die nationalen Egoismen überwogen, die EU hingegen mehr auf Ausgleich setzen wollte. Doch nun muss sich die EU erstmal in die Warteliste einreihen – und das gefährdet Menschenleben.“ 

Online lesen: http://www.mehr.bz/khs1i

Quelle: Badische Zeitung – www.badische-zeitung.de

Unionsfraktion erteilt „Pharmagipfel“ eine Absage

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag hat der Forderung nach einem „Pharmagipfel“ zur Beschleunigung der Impfstoffproduktion eine Absage erteilt. „Für einen Pharmagipfel sehe ich keine Notwendigkeit“, sagte Karin Maag dem Tagesspiegel (Samstagausgabe). Sie fügte hinzu, es wäre „gut, wenn über diese Themen Gesundheits- oder Forschungspolitiker diskutierten, diejenigen, die sich mit den Themen auch sonst befassen.“ Carsten Schneider, der die Gipfelidee aufgebracht hatte, ist Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD im Bundestag und Haushaltspolitiker.

Maag sagte, die Herstellungsprozesse für Impfstoffe seien sehr komplex. Daher könnten Biontec und Pfizer, deren Impfstoff der bisher einzig zugelassene in der EU ist, mit der Produktion auch „nicht einfach sonstige Unternehmen oder gar andere Pharmafirmen beauftragen, einen hochkomplizierten Impfstoff zu produzieren, mit dem sie sich bisher gar nicht befasst haben“. Maag äußerte die Befürchtung, der SPD-Vorschlag ziele womöglich auf Eingriffe in die Eigentumsrechte der Herstellerfirmen. „Ein solcher Eindruck wäre für unseren Forschungsstandort fatal“, sagte sie. Das würde auch „das Ende für alle weiteren solchen großartigen Forschungsprojekte“ bedeuten, wie sie im Fall von Covid erstmals möglich wurden.

Dank einer „weltweit sensationellen Forschungsleistung“ gebe es aktuell 200 Impfstoffentwicklungen“. In nur einem Jahr sei „auch dank einer unglaublichen Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Forschenden in aller Welt Impfstoffe entwickelt und jetzt der Impfstoff von Biontech und Pfizer zur ersten regulären Zulassung in Europa geführt“. Da könne die EU nun nicht sagen, „wir nutzen unsere Marktmacht von etwa 500 Millionen Menschen; der Schnellste gewinnt, bei dem kaufen wir, alle andern interessieren uns nicht mehr“. Zudem habe Europa „zu Recht bewusst auf unterschiedliche Impfstoffkandidaten gesetzt“. Maag sieht, wie sie sagt, „keinen Grund für falsche Hektik und unnötige Panik“. Schon jetzt habe Deutschland 130 Millionen Impfdosen sicher. „Wir priorisieren ja bewusst derzeit, weil von Anfang an klar war, dass nicht aus dem Stand, sobald ein Unternehmen eine Zulassung für seinen Impfstoff erlangt hat, genügend Impfdosen zur Verfügung stehen.“

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/politik/union-zu-spd-forderung-keine-notwendigkeit-fuer-einen-pharmagipfel/26762678.html

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

Welt

SIPRI-Friedensforscher dämpft Hoffnung auf Biden als Heilsbringer für globale Sicherheit

Direktor Smith: „Nicht sehr optimistisch für Atomabkommen mit Iran“ – Modernisierung von US-Nuklearwaffen geht weiter

Osnabrück. Mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden wird die Welt nach Ansicht des SIPRI-Friedensforschungsinstituts in Stockholm nicht automatisch sicherer. „Joe Biden dürfte versuchen, die USA wieder zu einer Schutzmacht für die internationale Ordnung zu machen, aber die Bedingungen dafür sind schwierig, ob er Erfolg haben wird, ist fraglich“, sagte SIPRI-Direktor Dan Smith im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

So ist Smith für die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran nicht sehr optimistisch. „Eine erfolgreiche Wiederaufnahme des Abkommens könnte mehr politisches Kapital kosten, als Joe Biden bereit ist zu investieren. Ähnlich ist es im Iran, auch dort ist die Stimmung gekippt, weil das Abkommen nicht gehalten hat, was versprochen war“, sagte der SIPRI-Direktor. Weder sei der Iran wieder vollständig an den Welthandel angebunden worden, noch hätten sich internationale Investoren in größerer Zahl ins Land getraut. „Aus Sicht der iranischen Führung bedürfte es seitens der USA also eines ganz besonderen Angebots, um sich dem Abkommen wieder voll und ganz verpflichtet zu fühlen. Ich sehe nicht, was Biden da auf den Tisch legen könnte, ohne dass der Iran freiwillig einen unwahrscheinlichen Vertrauensvorschuss gewährt“, sagte der Friedensforscher.

Die Hoffnung der Europäer auf den neuen US-Präsidenten hält SIPRI-Direktor Smith für zum Teil berechtigt. Er betonte in der „NOZ“: „Joe Biden wird niemand sein, der bei Nato-Treffen andere Teilnehmer beiseiteschubst, um wie Donald Trump in der ersten Reihe zu stehen. Aber er wird die Europäer durchaus auffordern, einen angemessenen Beitrag für die eigene Verteidigung beizusteuern, da sollte man sich keiner Illusion hingeben. Der Druck auf die Europäer ist ja bereits unter Obama gewachsen. Es wäre ein Trugschluss, zu glauben, mit Biden gibt es eine Rückkehr in die gute alte Zeit, in der die Amerikaner den Europäern in Sicherheitsfragen alles abnehmen.“

Gleichwohl empfiehlt Smith als Friedensforscher den Europäern keine Aufrüstung. „Es geht darum, dass die Europäer unabhängiger denken müssen, sich in gewisser Weise frei machen müssen von den USA, wenn es um die eigene Sicherheit und die Sicherheit dieses Teils auf dem Kontinent geht. Das bedeutet vor allem mehr und besser abgestimmte europäische Kooperation. Auch mit Blick auf Russland – das würde sicher positive Entwicklungen nach sich ziehen.“

Für Smith besteht „kein Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten die Modernisierung ihres nuklearen Waffenarsenals auch unter dem neuen Präsidenten vorantreiben werden. Gleichzeitig gehe ich aber davon aus, dass Biden versuchen wird, die bilaterale Rüstungskontrolle mit Russland wiederzubeleben.“ Die Gelegenheit dazu biete sich unmittelbar nach Amtsantritt. Um das im Februar auslaufende Abrüstungsabkommen „New Start“ zu verlängern, müssten die Präsidenten Biden und Wladimir Putin „nur zum Telefon greifen und sagen: Lass es uns machen! Ich hoffe darauf, dass Joe Biden das nach seiner Amtseinführung in die Hand nehmen wird. Denn mit der Verlängerung von New Start gäbe es die notwendige Zeit, um eine ernsthafte Perspektive für Abrüstung und Rüstungskontrolle nach 2026 zu entwickeln.“

Smith sagte der „NOZ“ weiter: „Sicherheitspolitik geht heute weit über Verteidigung und Rüstungskontrolle hinaus. Abgesehen von den Krisenherden in der alltäglichen Politik haben der Klimawandel und mögliche Pandemien eine sicherheitspolitische Komponente. Schon heute schlagen große Hilfsorganisationen Alarm, dass humanitäre Krisen Ende der 2020er- oder in den 2030er-Jahren kaum noch zu managen sein könnten.“ Nach Ansicht des SIPRI-Direktors muss die Weltgemeinschaft „möglichst schnell gegensteuern und eine größere Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen der Erderwärmung und mögliche Pandemien entwickeln“. Das gehe nur mit mehr und effektiverer internationaler Kooperation. „Ich setze darauf, dass Biden anders als Trump vor ihm als Präsident daraus die nötigen Konsequenzen ziehen wird und beispielsweise internationale Organisationen stärkt und nicht durch den Entzug von Geldern auch noch schwächt“, betonte Smith.

Mit Blick auf die wachsenden Spannungen zwischen China und Taiwan sagte der SIPRI-Direktor der „NOZ“: „Im Fall von Taiwan sehe ich keine unmittelbar bevorstehende militärische Intervention, um das Land an China anzuschließen. Ein solcher Schritt wäre extrem kostspielig und würde China teuer zu stehen kommen. Aber es gibt Anzeichen, dass China den Druck auf Taiwan erhöht.“ Unklar sei, wie die Reaktion der USA darauf unter Präsident Biden aussehen werde. „In den USA ist es so: Auf der einen Seite zieht man sich aus der Rolle des Weltpolizisten zurück, weil man die damit verbundenen Kosten nicht mehr will. Andererseits will man auf diese einflussreiche Rolle auch nicht ganz verzichten.“ Chinas militärisches Potenzial sei längst nicht auf dem Niveau der USA oder Russlands, sagte Smith: „Dennoch sind die Ambitionen sehr ernst zu nehmen.“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Europa

Brexit – Experiment mit ungewissem Ausgang

Der Brexit wird ein Experiment nationaler Souveränität in der Ära der Globalisierung. Es bleibt abzuwarten, ob das gut geht. In einer Welt, die immer mehr zusammenwächst, kann der Druck nur wachsen, Souveränität zu poolen. Wer Handel treiben will, wird um die Akzeptanz von Produktstandards und die Anpassung an gemeinsame Normen nicht herumkommen.

Quelle: Straubinger Tagblatt – www.idowa.de

Deutschland

Grundrente – Gut gedacht, schlecht gemacht

Ein Rentensystem, das zunehmend in Schieflage gerät, bei dem Beamte immer noch außen vor sind, kann die Grundrente jedenfalls nicht reparieren. Zumal die ursprünglich geplante Finanzierung über eine europäische Finanztransaktionssteuer nicht klappt und mal wieder ein Griff in den Steuertopf fällig wird. Schon die nächste Regierung wird bei der Grundrente nachbessern müssen.

Quelle: Straubinger Tagblatt – www.idowa.de

Saarbrücker Zeitung: Wirtschaftsweiser hält Lastenausgleich wegen Corona-Schulden für unnötig

Der Wirtschaftsweise Achim Truger geht davon aus, dass der Abbau der Rekordverschuldung in Deutschland ohne Einschnitte für die Bevölkerung gelingen kann. „Wegen der Corona-Schulden brauchen wir keinen Lastenausgleich“, sagte Truger der „Saarbrücker Zeitung“ (Sonnabend-Ausgabe).

Wenn man die Spielräume der Schuldenbremse nutze, dann könnten die Schulden auch ohne Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen wieder auf 60 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung sinken, erläuterte der Ökonom. Damit widersprach Truger politischen Forderungen, Vermögende und Spitzenverdiener für die Folgen der Corona-Krise zur Kasse zu bitten.

„Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen, könnten wir Ende 2021 den wirtschaftlichen Einbruch fast schon wieder wettgemacht haben. Das heißt, damit wäre wieder das Niveau von 2019 erreicht“, sagte Truger.

Für einen handlungsfähigen Staat müsse man allerdings auch über mehr Steuergerechtigkeit reden, fügte Truger hinzu. „In den letzten 20 Jahren ist die Steuerlast von oben nach unten umverteilt worden. Hier sehe ich Korrekturbedarf.“

Quelle: Saarbrücker Zeitung – www.saarbruecker-zeitung.de

Landvolk-Präsident: Rote Gebiete und Düngeverordnung werden von Gerichten gestoppt

Hennies rechnet mit erfolgreichen Klagen – „Hälfte der Fläche zu Unrecht rot“

Osnabrück. Der neue Präsident des Landvolks in Niedersachsen Holger Hennies geht davon aus, dass strengere Düngevorschriften durch Gerichte gestoppt werden. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Hennies mit Verweis auf anhängige Klagen von Landwirten beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg: „Ich bin fest davon überzeugt, dass weder die roten Gebiete noch die Düngeverordnung in ihrer jetzigen Form Bestand haben werden.“ Es werde zu Unrecht in die Bewirtschaftung vieler Flächen eingegriffen und den Landwirten neue Vorschriften zum Ausbringen von Dünger gemacht, so Hennies.

Das Land Niedersachsen hatte kürzlich rund 800.000 Hektar Fläche als sogenannte rote Gebiete ausgewiesen. Auf denen müssen Landwirte die Düngung zum Schutz des Grundwassers vor Nitrateintrag zurückfahren. Hennies sagte: „Ich bin der Meinung, bei der jetzigen Ausweisung der roten Gebiete in Niedersachsen sind etwa die Hälfte der Flächen zu Unrecht rot.“ In einigen Fällen deckten Messstellen viel zu große Gebiete ab, in anderen seien die Nitrat-Messwerte selbst fragwürdig. Auch die politisch verordneten Gegenmaßnahmen wie die pauschale Reduzierung der Düngung um 20 Prozent kritisierte Hennies: „Das hat den Geschmack von Willkür.“

Er betonte indes aber auch, dass seine Branche Verantwortung für den Grundwasserschutz trage. „Da, wo die Landwirtschaft Probleme hat oder verursacht, müssen wir diese schon aus Eigeninteresse angehen.“ Dies gelte beispielsweise auch für das sogenannte Artensterben. „Natürlich hat die Landwirtschaft eine Mitverantwortung am Artenrückgang. Es kann doch jeder Landwirt sehen, dass landesweit weniger Rebhühner auf den Flächen unterwegs sind“, sagte Hennies. Aber dennoch müssten alle Faktoren für den Artenrückgang berücksichtigt werden, die Verantwortung liege nicht nur bei den Landwirten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Zum Hintergrund: Das Landvolk Niedersachsen – Landesbauernverband e.V. ist ein Lobbyverband der industriellen niedersächsischen Landwirtschaft gegenüber Politik, Gesellschaft, Behörden, der übrigen Wirtschaft und der Wissenschaft. Der Verband sieht sich als Vertretung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, rechtlichen und steuerlichen Interessen des Berufsstands. Das Landvolk Niedersachsen ist einer der größten regionalen Bauernverbände in Deutschland und vertritt nach Medienberichten vorwiegend die Interessen der Industriellen Landwirtschaft im Agrarland Niedersachsen.

Deutsches Kinderhilfswerk sieht dringenden Handlungsbedarf

Deutsches Kinderhilfswerk mahnt zum Jahresbeginn grundlegende sozial- und bildungspolitische Reformen an.

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt zum Jahresbeginn nachdrücklich sozial- und bildungspolitische Reformen für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland an. „Die Corona-Pandemie hat eine Vielzahl kinderpolitischer Anliegen und Versäumnisse wie unter einem Brennglas deutlich gemacht, beispielsweise bei der Digitalisierung schulischen Lernens, bei der personellen und qualitativen Entwicklung frühkindlicher Bildung, bei der strukturellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen oder bei der nachhaltigen Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Neben zahlreichen reaktiven Maßnahmen sind grundlegende Reformen aber nicht zu erkennen. Gleichzeitig setzte sich im letzten Jahr der Trend fort, die allermeisten Entscheidungen ausschließlich aus Erwachsenenperspektive zu denken. Deshalb müssen wir in der Gesamtschau der deutschen Gesellschaft eine anhaltende Ausblendung und Verdrängung von Kinderinteressen attestieren. Ein einfaches ‚Weiter so‘ darf es im Interesse der Kinder und Jugendlichen nicht geben“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Über die Krise andauernde negative Folgen

„Die mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen werden uns noch viele Monate beschäftigen. Gleichzeitig sind sehr viele Kinder die Verliererinnen und Verlierer der Pandemie, das betrifft insbesondere arme Kinder. Ihre Eltern können die finanziellen und organisatorischen Belastungen der Pandemie gar nicht oder nur sehr schlecht ausgleichen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem niedrigen Bildungsabschluss und geringem Lohnniveau können wesentlich seltener ins Homeoffice wechseln und so versuchen, ihre Kinder beim Distanzlernen zu unterstützen. Wenn dazu noch die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe geschlossen sind, das Schul- und Kitaessen wegfällt und gleichzeitig die Tafeln nur eingeschränkt arbeiten können, bleiben viele Kinder sprichwörtlich auf der Strecke. Die Corona-Pandemie wird für sie langfristige, weit über die Krise hinaus andauernde negative Folgen haben“, so Krüger weiter.

„Das gilt auch für die Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, die beispielsweise im Krankenhaus, im Supermarkt, im Altenheim, bei der Müllabfuhr, bei der Polizei oder im Wasserwerk arbeiten. Besonders stark betroffen sind auch Kinder mit chronischen Erkrankungen, die schon seit vielen Monaten vom Schulbesuch ausgeschlossen sind, Kinder mit Behinderungen und geflüchtete Kinder. Aber auch Kinder, denen es von außen betrachtet vermeintlich gut geht, sind vielfach durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie stark belastet“, so Krüger.

Kinderrechte auf Bildung, soziale Sicherheit und Beteiligung im Fokus

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes gehören deshalb insbesondere die Kinderrechte auf Bildung, soziale Sicherheit und Beteiligung in den Fokus der Überlegungen. Das gilt sowohl für Entscheidungen in der Corona-Pandemie als auch im Hinblick auf langfristige Weichenstellungen. „Wir werden uns die Wahlprogramme der Parteien im Superwahljahr 2021 auch diesbezüglich genau anschauen und sowohl die nächste Bundesregierung als auch die Landesregierungen am Maßstab der Kinderfreundlichkeit messen. Politik und Gesellschaft sollten sich mehr als bisher für die Belange und Bedürfnisse von Kindern einsetzen und so die Basis für eine gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands schaffen, die dem demografischen Wandel Rechnung trägt und die Rechte von Kindern konsequent in den Blick nimmt. Gerade deshalb drängt das Deutsche Kinderhilfswerk mit Vehemenz auf die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, damit beispielsweise Behörden und Gerichte den Interessen von Kindern in Zukunft hinreichend Gewicht verleihen“, so Thomas Krüger.

02.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 149 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.904 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.662 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 93* Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 375 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

(* Die Differenz in der Zahl der Todesfälle (1) resultiert aus zeitlichen Meldeverzögerungen.)

Quelle: Stadt Remscheid, aktualisiert um 13.39 Uhr

Aktuelle Meldung vom Robert Koch Institut für Remscheid

Fälle letzte 7 Tage90
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW80,8
Fälle gesamt2.904
Fälle gesamt/100.000 EW2.608,3
Todesfälle gesamt92
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!