Neuinfektionen an Remscheider Schulen und Kitas – Schulschwimmen wird eingestellt

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Es gibt verschiedene Neuinfizierungen im Remscheider Schul-/Kitabereich:

  • Bei einer Person aus dem Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung (Klasse WG19a) wurde das SARS-CoV-2 nachgewiesen. Daraus ergibt sich für die Klasse eine häusliche Quarantäne bis einschließlich 12. November.
  • Eine weitere Coronainfektion gibt es im Berufskolleg Technik am Neuenkamp. Die Klasse AZ91 geht bis 11. November in Quarantäne.
  • Ein Mitglied aus dem Betreuungsteam der Städtischen integrativen KTE Henkelshof wurde positiv auf das Coronavirus getestet. In der Folge wird die Einrichtung ab heute geschlossen. 94 Kinder und 22 Remscheider Betreuungskräfte gehen bis zum 13. November in Quarantäne.
  • Einen weitere Coronafall gibt es an der Albert-Einstein-Gesamtschule. Ein Mitglied der Klasse 8a der AES wurde positiv auf das Virus getestet. Die Klasse und Kinder aus gemeinsamen Kursen sind deshalb bis zum 11. November in Quarantäne gesetzt worden.
  • Am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist ein Mitglied der Klasse 7a positiv getestet worden. Die Klasse ist bis zum 12. November in Quarantäne.

Aus Gründen des Infektionsschutzes wurde soeben entschieden, dass ab sofort das Schulschwimmen nicht mehr stattfindet. Die Schulen werden hierüber im Laufe des Tages informiert.

02.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 412 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.183 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 750 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 21 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.183
Fälle/100.000 EW1.062,5
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW241,6
Todesfälle21
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW151,81
Aktualisierung02.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 650 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 37 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter sieben intensivpflichtige Behandlungen, Stand 02.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Merkel: Wir lassen Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Pandemie nicht allein

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrem aktuellen Podcast die angekündigten harten Einschränkungen begründet: „Diese zweite Welle der Pandemie macht es erforderlich, schnell und konsequent zu handeln. Wir müssen den rapiden Anstieg der Infektionszahlen stoppen, bevor unser Gesundheitssystem überlastet ist.“ Sie beruft sich dabei auf die Wissenschaft: „Je weniger Menschen sich begegnen, die sich infizieren können, desto besser“, so Merkel.

Betriebe, in denen viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel in der Gastronomie, müssen deshalb einen Monat lang schließen. Kanzlerin Merkel betont, dass es für diese besonders hart sei, „denn vielfach sind Unternehmen, Selbstständige oder Vereine betroffen, die schon seit Beginn der Corona-Pandemie Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.“ Sie verspricht aber auch: „Wir lassen Unternehmen und Betriebe, die durch die aktuelle Krise unverschuldet in Schwierigkeiten gekommen sind, nicht allein. Wir wollen schnell und unbürokratisch helfen.“

In den am 28.10.2020 von Bund und Ländern gemeinsam getroffenen Beschluss ist deshalb für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen eine Finanzhilfe von bis zu 10 Milliarden Euro vereinbart. „Das geht deutlich über die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme hinaus und umfasst auch die Bereiche der Kultur“, so Merkel. Zugleich erinnert sie an die erfolgreiche Wirkung der bisherigen Programme, die zahlreiche Arbeitsplätze gesichert haben. 
Am Mittwoch wird die Kanzlerin mit den Spitzenverbänden der Arbeitgeber und der Industrie darüber beraten, wie die Auswirkungen der Krise weiter abgefedert werden können.

Die Kanzlerin richtet auch einen Appell an alle: „Dieser aktuellen Prüfung müssen wir uns gemeinsam stellen und solidarisch zusammenstehen. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung wird weiterhin alles Notwendige tun, um die Lasten der Pandemie für die Wirtschaft und damit auch für die Arbeitsplätze und unseren Wohlstand zu begrenzen und gleichzeitig unser aller Gesundheit zu schützen.“

01.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage für Remscheid

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Leider ist in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein weiterer Todesfall zu beklagen. Eine hochaltrige Remscheiderin mit multiplen Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung ist verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 386 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.142 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 735 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 21 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.142
Fälle/100.000 EW1.025,7
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW245,2
Todesfälle21
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW147,27
Aktualisierung01.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 628 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter acht intensivpflichtige Behandlungen, Stand 30.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Auf in die Zukunft! ARD-Kinderradionacht träumt von morgen

3-2-1-Zero: Das Klassenzimmer fliegt durch das All, das Mittagessen kommt aus dem 3D-Drucker, Mädchen können endlich Jungs verstehen (und umgekehrt). Um Visionen für das Leben in der Zukunft geht es bei der 14. ARD-Kinderradionacht am Freitag, 27. November 2020. WDR „KiRaKa“ auf WDR 5 sendet dann zusammen mit acht weiteren ARD-Kinderradios von 20.05 – 1.00 Uhr.

Besonders Familien sind eingeladen – zum Zuhören und Mitmachen. In der Sendung geht es in Lesungen, Reportagen, Comedy und einem Hörspiel zum Mitraten um Utopien, Träume, Technik und alles, was sonst noch mit Zukunft zu tun hat: Was werden wir essen, was werden wir tragen und wie wollen wir leben?

Kinderradionacht in diesem Jahr ohne Wachbleibe-Parties in Schulen

"Auf in die Zukunft" - Die ARD-Kinderradionacht träumt von morgen. Sendetermin: 27. November 2020 von 20.05 bis 1 Uhr auf WDR 5 in KiRaKa. Artwork: ARD
„Auf in die Zukunft“ – Die ARD-Kinderradionacht träumt von morgen. Sendetermin: 27. November 2020 von 20.05 bis 1 Uhr auf WDR 5 in KiRaKa. Artwork: ARD

So sehr sie viele Kinder ins Herz geschlossen haben: Die aus den Vorjahren gewohnten Wachbleibe-Partys in Schulen, Vereinen oder Bibliotheken wird es in diesem Jahr coronabedingt nicht geben. Dennoch können sich Schulklassen aktiv an der Sendung beteiligen – per Telefon oder Eintrag ins Online-Gästebuch kann jede*r mit dabei sein.

Anmelden können sich bereits jetzt alle auf kinderradionacht.de, wo in den kommenden Wochen immer mehr über die Pläne für die fünf Sendestunden verraten wird. Dort finden die Besucher*innen ab sofort auch das umfangreiche Mitmachheft zur ARD-Kinderradionacht, mit zahlreichen Ideen, Basteltipps, Rezepten und Deko-Vorschlägen sowie den Flyer zur Sendung. Die ersten 50 angemeldeten Schulen erhalten ein Medienpaket mit Büchern und ARD-Kinderhörspielen.

Sendehinweis

„Auf in die Zukunft – die ARD Kinderradionacht träumt von morgen“, am 27. November 2020, 20.05 – 1.00 Uhr. Die Sendung ist eine Gemeinschaftsproduktion aller ARD-Kinderradioredaktionen unter Federführung des WDR und wird bundesweit übertragen.

Schüsse aus fahrenden Auto

In der Nacht zum Sonntag, 01.11.2020 gegen 00:30 Uhr wurde der Polizei-Leitstelle Mettmann im Bereich der Eintrachtstraße in Velbert ein schwarzen VW Touran gemeldet, aus dem heraus geschossen wird. Bereits in den vergangenen Nächten gab es derartige Meldungen aus dem Velberter Stadtgebiet. Der Melder, ein 41 jähriger Velberter Anwohner verfolgte den Touran und konnte so die eingesetzten Streifenwagen an das Fahrzeug heranführen. An der Hefeler Straße wurde der Wagen angehalten und kontrolliert. Hierbei konnten in dem VW Schreckschusswaffen aufgefunden werden, für die die beiden Fahrzeuginsassen, zwei 21 jährige Velberter, nicht den erforderlichen kleinen Waffenschein vorweisen konnten. Die Waffen und das Fahrzeug wurden sichergestellt und die beiden Männer nach kriminalpolizeilicher Vernehmung wieder entlassen. Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet.

Ein Schwerverletzter nach Explosionsgeschehen in Wuppertaler Mehrfamilienhaus

Heute (01.11.2020), gegen 06:10 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Steinweg in Wuppertal Barmen zu einem Explosionsgeschehen in einem Mehrfamilienhaus. In dem stark beschädigten, dreigeschossigen Gebäude fanden die eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr einen schwer verletzten Mann vor. Der 39-Jährige musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. An dem -nach dem Ereignis- einsturzgefährdeten Haus entstand ein erheblicher Sachschaden. Neben dem Verletzten mussten weitere neun Bewohner das
Gebäude verlassen. Auch die 16 Mieter des Nebenhauses mussten ihre Wohnungen räumen. Sie werden momentan in einer nahegelegenen Schule untergebracht und versorgt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für die Explosion aufzuklären. Dazu wird heute mit einem Sachverständigen das Haus untersucht. Für die Ermittlungsarbeit setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein.

Während der umfangreichen Sicherungs- und Abrissarbeiten bleiben die Carnaper Straße und ein Teil der Straße Steinweg gesperrt. (sw)

Kind angefahren – schwerverletzt

Ein fünfjähriger Junge ist bei einem Verkehrsunfall am Freitag (30. Oktober) auf der Poststraße in Radevormwald schwer verletzt worden. Ein 53-jähriger Radevormwalder ist um 12:13 Uhr mit seinem weißen Transit von der Westfalentraße kommend nach links auf die Poststraße abgebogen. Im Bereich des dortigen Busbahnhofs befindet sich eine Querungshilfe für Fußgänger. Plötzlich lief der Fünfjährige aus Richtung Schloßmacherplatz im Bereich der Querungshilfe über die Fahrbahn. Trotz eingeleiteter Vollbremsung des 53-Jährigen erfasste dieser das Kind. Der Fünfjährige zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Schwerer Verkehrsunfall mit jungem Biker

Am Nachmittag des 31.10.2020, gegen 15:10 Uhr kam es auf der Archimedesstraße in Gummersbach-Sonnenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Biker aus Nümbrecht ist dort nach ersten Erkenntnissen auf dem Hinterrad in Richtung Westtangente gefahren und hat die Kontrolle über das Motorrad verloren. Während der Fahrt geriet er auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender PKW-Fahrer konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der Motorradfahrer wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 68-jähriger Gummersbacher mit seinem Käfer die Archimedesstraße bergwärts. Als ihm plötzlich eine Crossmaschine (Yamaha), nur auf dem Hinterrad fahrend, mittig der Fahrbahn entgegen kam, versuchte er noch zu bremsen. Die Kollision konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Der Fahrer der Crossmaschine, ein 17-jähriger Nümbrechter, flog über dessen Wagen und landete anschließend auf der Straße. Der 17-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er zur weiteren stationäre Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Führerschein des 17-Jährigen sowie beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Es entstand hoher Sachschaden.

31.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 379 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.107 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 708 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.107
Fälle/100.000 EW994,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW229,0
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung31.10.2020, 00:00
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 610 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter acht intensivpflichtige Behandlungen, Stand 30.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).