Schockanrufe durch Betrüger

Mit Angst und Schrecken versuchten Betrüger am Donnerstag (29. Oktober) Senioren aus Hückeswagen und Wiehl hereinzulegen.

In Hückeswagen erhielt ein 82 und 83 Jahre altes Ehepaar am Vormittag eine Schreckensnachricht am Telefon: Mit weinerlicher Stimme berichtigte der angebliche Sohn der Senioren von einem Unfall, bei dem er eine Frau überfahren und tödlich verletzt habe. Das Telefonat wurde dann von einem angeblichen Polizisten übernommen. Dieser erklärte dem besorgten Paar, dass ihr Sohn einer Inhaftierung nur durch die Zahlung eines hohen Geldbetrages entgehen könne. Während sich der angebliche Polizist über vorhandene Barmittel erkundigte, wollte es der Zufall, dass der richtige Sohn sich auf dem Handy der Senioren meldete, so dass der Schwindel rechtzeitig aufflog.

In Wiehl war es ein angeblicher Arzt aus der Uni-Klinik Köln, der einer 78-Jährigen den Atem stocken ließ – ihre Tochter läge mit hohem Fieber auf der Covid-19-Station. Dann brachte der Arzt ein Medikament aus den USA ins Spiel, welches allerdings sehr teuer sei. Viel weiter kam der Betrüger mit seinem Bemühen aber nicht, weil der Ehemann der 78-Jährigen kurzerhand die Tochter über sein Handy anrief und diese ihm versicherte, dass sie zu Hause sei und es ihr gut ginge.

Leider haben Betrüger mit ihren erfundenen Schreckensmeldungen immer wieder Erfolg, in dem sie die Sorge um die Angehörigen zu ihren Gunsten nutzen. Sobald Sie bei derartigen Anrufen zur Zahlung von Geld aufgefordert werden, können Sie sicher sein, dass es ein Betrüger am anderen Ende der Leitung nur auf ihr Geld abgesehen hat.

Überfall in den frühen Morgenstunden – Zeugen gesucht

Heute Morgen (30.10.2020, gegen 06:15 Uhr), meldete sich ein verletzter Mann auf der der Polizeibezirksdienststelle in Wuppertal-Heckinghausen.

Der 30-Jährige gab an, wenige Minuten zuvor auf der Heckinghauser Straße von zwei Unbekannten überfallen worden zu sein. Die Täter hätten ihn mit einem Messer bedroht, sein Geld gefordert und ihm einen Schlag auf die Nase versetzt. Anschließend flohen die beiden Männer über die Heckinghauser Straße in Richtung Westen.

Als Personenbeschreibung ist lediglich bekannt, dass einer der Räuber etwa 185 Zentimeter groß und mit einer weißen Jacke bekleidet war. Der Zweite war etwas kleiner und trug rote Schuhe.

Das Opfer begab sich nach der Anzeigenerstattung selbständig in ärztliche Behandlung.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfall auf der Burger Landstraße

Gestern (29.10.2020) verunfallte ein BMW auf der Burger Landstraße in Solingen. Ein 18-Jähriger fuhr gegen 20:50 Uhr in Richtung Innenstadt, verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der BMW kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dortigen Mast der Oberleitung. Der Fahrer und seine drei Mitfahrer (zwei 18-Jährige und ein 19-Jähriger) verletzten sich bei dem Unfall und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Oberleitungsmast sowie der BMW wurden stark beschädigt. (hm)

Unfall auf der Bundesallee

Ein Schwerverletzter und erheblicher Sachschaden war die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Kreuzung Bundesallee/Bahnhofstraße gestern Abend (29.10.2020), gegen 19:45 Uhr in Wuppertal.

Der ortsunkundige Fahrer (21 Jahre) eines VW fuhr auf der Bundesallee in Richtung Vohwinkel, als er der Anweisung seines Navigationsgerätes folgte und nach links in die Bahnhofstraße abbiegen wollte. Auf der Abbiegespur befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits der Audi eines 31-jährigen Wuppertalers.

Beide Fahrzeuge kollidierten miteinander, wobei der VW weiter gegen einen Lichtmast geschleudert wurde. Die fünf Insassen des VW blieben nach ersten Einschätzungen unverletzt. Der Fahrer des Audi musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und stationär versorgt werden.

Der Sachschaden wird durch die aufnehmenden Beamten auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Die unfallbeschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. (weit)

Abgesagt: Keine Umzüge zu Sankt Martin in NRW

Viele Menschen, besonders Kinder, haben es schon befürchtet, jetzt gibt es Klarheit: In Nordrhein-Westfalen dürfen in diesem Jahr keine Martinsumzüge stattfinden.

Zu Pandemiezeiten ist alles ein bisschen anders. Viele liebgewonnene Traditionen und Veranstaltungen, lassen sich nicht mit der Pandemie übereinbringen. Nach den Absagen für die allermeisten Weihnachtstreffs und Weihnachtsmärkte, selbst der Karneval im nächsten Jahr ist schon jetzt drastisch eingeschränkt, hat es nun auch die Laternenumzüge zum Martinsfest erwischt.

Der 2019er Martinsumzug durch die denkmalgeschützte Lütterkuser Altstadt. Foto: Sascha von Gerishem
Der 2019er Martinsumzug durch die denkmalgeschützte Lütterkuser Altstadt. Foto: Sascha von Gerishem

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW machte nun alle Hoffnungen zunichte. Selbst Schulen oder Kindergärten ist das Durchführen von selbst kleinsten Umzügen untersagt. Ein Landtagssprecher präzisiert:  „Da Martinszüge keine berufliche Veranstaltung sind und auch keine der Daseinsfürsorge dienende Veranstaltung, sind sie leider nicht zulässig.“

Aktion Laternen-Fenster

Vincent Amtmann und Frank Hoffmann von den Remscheider Grünen unterstützten 2019 das Mätensingen in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem
Vincent Amtmann und Frank Hoffmann von den Remscheider Grünen unterstützten 2019 das Mätensingen in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem

In weiser Vorausahnung hat Jennifer Brenzinger die Aktion „Laternen-Fenster“ ins Leben gerufen. Sie regt dazu an, wenigstens die Fenster mit Laternen zu verzieren, um das Prinzip der Nächstenliebe, um das es bei Sankt Martin geht, weiterzutragen. Auf www.laternenfenster.de gibt es einen Flyer, mit dem man die Aktion bewerben kann, auch eine Bastelanleitung für Laternen ist zu finden.

Absage: Coronabedingt keine Präsenzveranstaltung zur Pogromnacht

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Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hans Heinz Schumacher, Vorsitzender des Vereins Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. haben sich mit Blick auf die aktuelle Pandemielage dazu entschieden, das diesjährige Gedenken an die Verbrechen in der Pogromnacht 1938 abzusagen. Eigentlich hatte man das Gedenken gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Verein sowie dem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal K.d.ö.R., Herrn Artour Gourari, gestalten wollen. Zudem waren Redebeiträge von NRW-Innenminister Herbert Reul und Polizeipräsident Markus Röhrl vorgesehen.

Das momentane Ausmaß der Coronakrise und die Beschlüsse der Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs machen eine Durchführung der geplanten Veranstaltung leider unmöglich.

Stilles Gedenken

Um dennoch gerade in der heutigen Zeit ein gemeinsames Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, werden Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Remscheid und des Vereins vor der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall zum vorgesehenen Termin ein Stilles Gedenken abhalten und einen Kranz für die Opfer der Pogromnacht niederlegen.

Auch wenn ein gemeinsames Gedenken vor Ort durch die momentane Situation nicht möglich ist, laden Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hans Heinz Schumacher die Remscheiderinnen und Remscheider dazu ein, am Montag, 9. November, um 12.30 Uhr – wo immer sie sich befinden mögen – mit ihnen gemeinsam in Stille der Opfer zu gedenken.

Allee-Center: Aktion vom Sportbund Remscheid

Die Corona-Pandemie schränkt alle weiterhin ein, doch darf die Gesundheit dabei nicht vergessen werden. Sport verbessert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus, einschließlich des Gehirns, steigert die Abwehrkraft des Immunsystems und wirkt belebend auf das Herz-Kreislauf-System.

Wer bewegt gesund bleiben will, sollte in den kommenden Tagen den Weg ins Allee-Center aufsuchen und sich die Gemeinschaftsaktion von Sportbund Remscheid und teilnehmenden Vereinen anschauen. Coronabedingt wurde die Aktion auf Plakate und Videos begrenzt. Liveauftritte sind aktuell nicht möglich.

Vielfalt verbindet

Der unabhängige Dachverband und die kooperierenden Sportvereine bewerben im Remscheider Einkaufszentrum mithilfe von großen Aufstellern und Videoclips gemeinsam den organisierten Sport. Getreu dem Motto „Vielfalt verbindet“, sind alle Menschen in den Sportvereinen herzlich willkommen.

Folgende Vereine nehmen an der Aktion teil: AFC Remscheid Amboss e.V., Bergische Pool Union e.V., 1. Karate Club Remscheid Ganbaru Dojo e.V., Hastener Turnverein 1871 e.V., Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., Remscheider Turnverein von 1816 (Korp.), Rollsportverein IGR Remscheid e.V. und der Sportclub Rot-Weiss Remscheid e.V.

Informationen über die beteiligten Sportvereine und ihre jeweiligen Sportangebote finden Sie unter www.sportbund-remscheid.de, beim entsprechenden Sportverein oder können Sie den Flyern des Sportbundes entnehmen. Gefördert wird die Aktion im Rahmen der Programme „Bewegt GESUND bleiben!“ und „Integration durch Sport“ durch den Landessportbund NRW, die Staatskanzlei, das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat, sowie den DOSB.

Grüne: Stellungnahme der Fraktion zum DOC-Urteil

David Schichel, Fraktionssprecher der Remscheider Grünen nimmt zum Münsteraner Urteil wie folgt Stellung: „Wir sind vom Urteil des OVG Münster überrascht. Über die von den Klägern aufgeworfenen und beklagten Fragen wurde nicht diskutiert und nicht geurteilt. Damit wurde Verwirrung, statt Klarheit gestiftet. Nach der Pressemitteilung des OVG stellen sich neue grundsätzliche Fragen an die Stadtplanung und ihre Steuerungsmöglichkeiten in der Innenstadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund werden wir die Begründung des Urteils sehr sorgfältig analysieren. Sollte sich der erste Eindruck bestätigen, erscheint uns eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht notwendig. Im Sinne Lenneps darf dies aber keinesfalls zu einer weiteren Hängepartie werden. Fragen wie die Entwicklung der Altstadt, die Wiederbelebung der Kölner Straße und die Aufwertung des Wohnbestandes müssen in der kommenden Ratsperiode – unabhängig vom DOC – dringend angegangen werden.“

Mofa-Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer

Am frühen Donnerstagmorgen des 29.10.2020, gegen 05.15 Uhr, kam es auf der innerörtlichen Bogenstraße im Velberter Ortsteil Neviges zu einem Verkehrsunfall mit schwerem Personenschaden. Deshalb musste die wichtige Hauptverkehrs- und wichtige Verbindungsstraße im beginnenden Berufsverkehr für mehrere Minuten voll gesperrt werden.

Zur Unfallzeit hatte ein 57-jähriger Mann aus Velbert, mit einem blauen Mofa der Marke Zündapp Bergsteiger M25, die Bogenstraße im Velberter Ortsteil Neviges, aus Richtung Tönisheide kommend, bergab in Richtung Wilhelmstraße befahren. In einer scharfen Rechtskurve, in Höhe Tönisheider Straße und beginnender Wilhelmstraße, verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Zweirad. Da ihm nach eigenen Angaben die Reifen wegrutschten, stürzte er ohne Fremdeinwirkung auf den Asphalt. Hierbei zog sich der Zweiradfahrer so schwere Verletzungen zu, dass er von einem alarmierten Rettungswagen ins Helios Klinikum Niederberg gebracht werden musste, wo der Patient zur stationären ärztlichen Behandlung verblieb. Am schon historischen Mofa der Marke Zündapp entstand nur geringer Sachschaden.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten, zu denen auch die Beseitigung ausgetretener Betriebsstoffe auf der Fahrbahn zählte, wurde die Bogenstraße für rund 40 Minuten komplett gesperrt. Der Verkehr wurde um- bzw. abgeleitet.

Großer Fahndungseinsatz der Polizei nach Einbruch in Bankfiliale

In der Nacht zu Donnerstag (29. Oktober 2020) sind an der Hauptstraße in Heiligenhaus-Mitte bislang unbekannte Täter in eine Bankfiliale (SB-Service-Schalter) eingebrochen – augenscheinlich mit dem Ziel, einen Geldautomaten aufzusprengen. Dabei wurde der Alarm der Bank ausgelöst, woraufhin die Polizei mit einem Großaufgebot nach den Tätern fahndete und hierzu auch einen Polizeihubschrauber einsetzte. Leider konnten jedoch keine verdächtigen Personen angetroffen werden, weshalb das nun ermittelnde Kriminalkommissariat 11 der Kreispolizeibehörde Mettmann um Hinweise von möglicherweise noch nicht bekannten Zeugen bittet.

Um kurz nach Mitternacht verschafften sich die Täter auf gewaltsame Art und Weise Zugang in den Vorraum der sich in einem Mehrfamilienhaus befindlichen Bankfiliale. Augenscheinlich brachen die Täter dazu zunächst in einen neben der Bankfiliale befindlichen Gemüsehandel ein. Von dort gelangten sie durch eine Holztür in den Vorraum der Bank, wo sie versuchten, eine weitere Holztür aufzubrechen.

Als die Täter mit hoher Gewalteinwirkung an dieser Tür hebelten, wurde der Alarm ausgelöst, der zunächst bei dem zuständigen Sicherheitsdienst auflief. Von dort wurde jedoch sehr zeitnah auch die Polizei über den aktuell stattfindenden Einbruchsversuch informiert, sodass die Polizei schnell mit mehreren Kräften am Einsatzort eintraf. Auch die Heiligenhauser Feuerwehr wurde alarmiert, da bei der Alarmauslösung Nebel aus einer Nebelanlage in die Bankräumlichkeiten eingelassen wurde.

Bei Eintreffen der Polizei wenige Minuten später konnten keine verdächtigen Personen mehr in der Bank angetroffen werden. Auch bei einer daraufhin eingeleiteten Fahndung im Umfeld des Tatorts, bei der auch ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung eingesetzt wurde, konnten weder verdächtige Personen noch Fahrzeuge festgestellt werden.

Bei ihren daraufhin weiter eingeleiteten Ermittlungen stellten Polizeibeamte fest, dass die Einbrecher zwei Gasflaschen mit sich führten, weshalb die Polizei aktuell davon ausgeht, dass die Täter den sich in den Bankräumlichkeiten befindlichen Geldautomaten aufsprengen wollten. Nachdem jedoch der Nebelalarm ausgelöst worden war, flüchtete das Duo, ohne den Geldautomaten beschädigt zu haben.

Beide Täter hatten während der Tat Skibrillen auf und trugen schwarze Hosen sowie schwarze Jacken mit einem Reflektorstreifen auf dem Rücken. Eine der beiden Personen trug außerdem noch einen grauen Kapuzenpullover, dessen Kapuze aus der Jacke ragte. Weitere Angaben, auch hinsichtlich eines Fluchtfahrzeuges oder weiteren Komplizen, liegen der Polizei zum aktuellen Zeitpunkt der Ermittlungen nicht vor.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und fragt

Wer hat den Einbruch in die Bankfiliale (SB-Service-Schalter) an der Hauptstraße in Heiligenhaus-Mitte mitbekommen oder weiß möglicherweise sogar, wer die Täter sind? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Heiligenhaus jederzeit unter der Rufnummer 02056 9312-6150 entgegen.