Zeugenaufruf: Fahrerflucht mit rotem Mini

Fahrerflucht nach Unfall mit Radfahrer in Wuppertal.

An der Kreuzung Südstraße und Steinbeck wurde am 10. August 2020, um 18.15 Uhr, ein 20-jähriger Mann von einem roten Mini mit Wuppertaler Kennzeichen angefahren. Er war gerade dabei die Straße an der Fußgängerampel zu überqueren, als ihn das Fahrzeug mit der linken Vorderseite am Vorderreifen des Fahrrads erwischte. Der Mini kam aus Richtung Bahnhofstraße, er war nach dem Zusammenstoß vorne links sichtbar beschädigt.

Fahrerflucht

Das Auto bremste zwar danach ab, jedoch setzte es unvermittelt die Fahrt fort, als das Unfallopfer sich aufgerappelt und sein Fahrrad an die Seite gestellt hatte.

Der Geschädigte wurde leicht verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

Die Frau wird wie folgt beschrieben:

  • 35-50 Jahre alt
  • dunkle kurze Haare
  • Brille

Zeugen werden gebeten sich unter der 0202/284-0 bei der Polizei zu melden. (jb)

3sat zeigt Doku „Gabun – Der Schatz im Regenwald“

Erstausstrahlung der Dokumentation „Gabun – der Schatz im Regenwald“ am Montag, 17. August 2020 um 21 Uhr auf 3sat.

Im Regenwald Gabuns leben Waldelefanten, Flachlandgorillas, Mandrille und andere bedrohte Tierarten. Seit der westafrikanische Staat seine Wirtschaftspolitik unter das Motto „Grünes Gabun“ gestellt und 13 Nationalparks geschaffen hat, erholen sich die Bestände. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für den Schutz der Artenvielfalt und des Regenwaldes, sondern auch für das Weltklima. Die Dokumentation „Gabun – Der Schatz im Regenwald“ von Werner Zips, am Montag, 17. August 2020, 21 Uhr, in Erstausstrahlung in 3sat, berichtet über die Artenvielfalt Gabuns und darüber, was getan wird, um diese zu erhalten.

Erhalt des Regenwaldes im Fokus

Waldelefanten gelten als aggressiv und stellen eine ständige Bedrohung von Feldern und Dörfern dar. In der gesamten Region des äquatorialen Regenwaldgürtels Zentralafrikas wurden und werden sie immer noch stark bejagt. Bis vor einigen Jahren war das auch in Gabun der Fall, doch dank verschiedener Maßnahmen erholen sich die Bestände wieder.

Der Erhalt des Regenwaldes in Gabun ist mit seiner biologischen Vielfalt Grundlage des Klimaschutzes in ganz Afrika. Seine Existenz sorgt für Regen bis in die Sahel-Zone. Gabun hat damit globale Bedeutung für den Klima- und Artenschutz. Denn das Land ist nach Surinam mit 88 Prozent Waldfläche das am zweitstärksten bewaldete Land der Welt. Es besitzt zwölf Prozent des afrikanischen Regenwaldes, in dem 30.000 Gorillas und etwa die Hälfte aller noch existierenden Waldelefanten leben.

Hitzestress für Bäume: Zehn Eimer Wasser pro Woche als Patengeschenk

Gehölzen durch den Sommer helfen: Haben Sie in diesem Sommer schon einem Baum geholfen? Hitze und Trockenheit setzen Bäumen auch dieses Jahr wieder erheblich zu. Dabei ist es ganz einfach: Etwa zehn Eimer Wasser pro Woche genügen.

„Jeder, der kann, sollte einem Baum über den Sommer helfen. Egal, ob die eigenen Gehölze im Garten, die an der Straße vor der Haustür oder ob die der Nachbarn mehr Feuchtigkeit benötigen“, betont Baumschulmeister Reinhard Bertels von der Baumschule Bertels in Drensteinfurt im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. „Am allerbesten unterstützt man einen Baum, wenn man ihn in der Hauptvegetationsperiode zwischen Mai und Oktober regelmäßig einmal in der Woche mit zusätzlichem Wasser versorgt.“

Wie gießen?

Das bedeutet in der Regel wenig Aufwand. Es gibt keine perfekte Tageszeit, um einen Baum zu wässern. „Gießen Sie einmal in der Woche und das einfach, wenn Sie Zeit und Lust haben. Ob morgens, mittags oder abends spielt bei Gehölzen keine Rolle“, sagt Baumexperte Bertels und rät: „Einmal einen Eimer Wasser hinzukippen, bringt nicht viel. Der Boden muss durchgeweicht werden. Gießen Sie am besten zehn Eimer Wasser direkt auf die Wurzel, schön langsam nacheinander. Und leeren Sie erst dann den nächsten Eimer, wenn das erste Wasser versickert ist.“ Gießen lässt es sich natürlich am besten mit einem Gartenschlauch, aber auch Gießkanne und Eimer erfüllen ihren Zweck. Eine sehr einfache Handhabung verspricht auch die Verwendung eines Wassersackes, der – um den Stamm gelegt und mit Wasser gefüllt – dafür sorgt, dass das kostbare Nass langsam und senkrecht in das Wurzelwerk einziehen kann.

Wann gießen?

Stadtbäume mit ihren schwierigen Umweltbedingungen sollten während der Vegetationsperiode eigentlich immer gegossen werden, auch wenn der Baum auf den ersten Blick noch gut aussieht. Wenn die Bäume schon gelbe Blätter haben, ist das ein sehr deutliches Anzeichen für Trockenstress und fast schon zu spät für den Baum. Wenn z. B. Mitte Juli schon die Platanenblätter auf der Erde liegen, dann hat der Baum nicht genügend Wasser, um alle Blätter zu versorgen und die ersten Blätter werden weit vor dem Herbst abgeworfen.

Auch neu gepflanzte Bäume müssen vor allem vom ersten bis fünften Standjahr gut gegossen werden. In dieser Zeit fassen sie am neuen Standort Fuß, ihre Wurzeln profitieren noch nicht vom Grundwasser.

Warum gießen?

Unter normalen Bedingungen kann sich ein älterer Baum sehr gut selbst versorgen. Im Laufe der Jahre reichen seine Wurzeln weit genug in den Boden, um auch in trockenen Zeiten an ausreichend Wasser zu kommen. Nur herrschen in Städten, an Straßen und auch in vielen Gärten meist extreme Bedingungen für Bäume. In dicht besiedelten Gegenden und an Verkehrswegen mit Pflaster, Steinen, Asphalt und sehr hartem, verdichtetem Boden wird den Wurzeln viel zu wenig Raum gewährt. Die Wurzeln schaffen es oft nicht, in Richtung des Grundwassers zu wachsen und die Bäume können das im Unterboden vorhandene Wasser kaum aufnehmen.

Bei Regen kann das Wasser zudem oft nicht in die harten Böden einsickern und fließt sehr schnell in der Kanalisation ab, ohne tiefere Bodenschichten zu erreichen und diese durchfeuchten zu können. Die Pflanzen kommen daher vor allem bei kurzzeitigem und heftigem Starkregen viel zu kurz.

„Wenn Sie jetzt den Bäumen helfen, dann können Sie sich auch in der Zukunft über ein kräftiges Wachstum Ihrer hölzernen Gefährten freuen“, sagt Baumschuler Reinhard Bertels. „Und in heißen Sommern werden Sie mit schützendem Schatten der grünen Blätter und erfrischender Kühle belohnt.“

Über „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“

Die Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ wurde vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert. Ihr Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern. In Deutschland wird die Kampagne vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. durchgeführt. Der BdB repräsentiert Deutschland als eines von sieben Teilnehmerländern neben Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

Remscheid: Maßnahmen zum Schulstart

Pünktlich zum Schulstart am Mittwoch, 12. August 2020 gilt beim Remscheider Verkehrsbetrieb wieder der Normalfahrplan.

Mit der Aufnahme des Unterrichts nach den Sommerferien ist davon auszugehen, dass wieder mehr Fahrgäste die SR-Busse nutzen. Für den Schülerverkehr werden daher extra Verstärkungsfahrten durchgeführt und sämtliche Kapazitäten an Bussen und Mitarbeitern ausgeschöpft. An hoch frequentierten Haltepunkten – wie z.B. am Friedrich-Ebert-Platz oder am Zentralpunkt – werden ab Mittwoch in den morgendlichen Spitzenzeiten und auch mittags nach Schulschluss Service-Mitarbeiter vor Ort sein, die die Schülerinnen und Schüler gleichmäßig auf die Busse verteilen und Alternativfahrten mit den regulären Linienbussen anbieten, sodass der Direktverkehr durch die zusätzlichen Fahrzeuge entzerrt wird und damit die Beförderung der Kinder und Jugendlichen der aktuellen Lage angemessen gewährleistet werden kann. Zudem wird das Fahrpersonal in den nächsten Tagen Fahrgastzählungen durchführen, um die Planung des Schülerverkehrs bei Bedarf zu optimieren. Hierzu steht der Verkehrsbetrieb auch in den nächsten Tagen in engem Austausch mit den Remscheider Schulen.

Maskenpflicht bleibt bestehen!

„Seit der Einführung der Maskenpflicht beobachten wir kontinuierlich die Situation in unseren Bussen und beschäftigen uns intensiv mit dem Thema.“, betont Armin Freund, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Mobilitätsmanagement des Verkehrsbetriebs. „Das Tragen einer Maske – insbesondere im ÖPNV, der ja vom Abstandsgebot ausgenommen ist – sollte mittlerweile selbstverständlich sein und gerade jetzt zum Schulstart appellieren wir an die Fahrgäste Mund und Nase zu bedecken. In unseren Bussen wird über Aushänge sowie über Durchsagen auf die wichtigen Verhaltensregeln zum Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus hingewiesen. Größtenteils halten sich unsere Fahrgäste auch daran, jedoch gibt es in wenigen Fällen leider auch Ausnahmen.“

Seit dem 10. August 2020 kann laut Landesregierung beim ersten Verstoß ein sofortiges Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben werden und wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle den Bus verlassen und das Bußgeld zahlen. „Wir werden daher verstärkt auf die Maskenpflicht in unseren Bussen hinweisen und bei Verweigerung auch von unserem Hausrecht Gebrauch machen – u.a. mit Hilfe des kommunalen Ordnungsdienstes.“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt wird verschärft darauf geachtet, dass eine Maske getragen wird. Die rund 170 Fahrer*innen wurden noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass sie das Hausrecht haben und es bei Maskenverweigerern durchsetzen können. Kommt der Fahrgast diesem Verweis nicht nach, wird die Leitstelle informiert und die Fahrt an der nächsten Haltestelle unterbrochen bis die Ordnungsbehörde eintrifft, um den Fahrgast des Fahrzeugs zu verweisen.

Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen oder können, sind von der Maskenpflicht befreit. Dazu muss allerdings bei einer Kontrolle ein ärztliches Attest oder einen amtlichen Nachweis vorgelegt werden.

„Wir hoffen, dass wir damit ein eindeutiges Signal setzen, denn eine Maske zu tragen ist eine Geste gegenseitiger Rücksichtnahme. Wir möchten, dass unsere Fahrgäste auch in diesen Zeiten gut und sicher an Ihr Ziel kommen.“, so Prof. Dr. Hoffmann.

Feuerwehr befreit Fahrerin aus Pkw

Nach einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw hat die Feuerwehr Haan gestern eine Autofahrerin schonend aus ihrem Fahrzeug befreit. Dazu musste das Dach des Wagens abgetrennt werden.

Die Feuerwehr war um 17.46 Uhr durch die Kreisleitstelle alarmiert worden, nachdem es im Einmündungsbereich Millrather/Ellscheider Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen war. Aus medizinischen Gründen entschied der Notarzt, dass die Fahrerin eines VW besonders schonend aus dem Fahrzeug zu befreien ist. Daher wurden Rettungsschere und -spreizer vorgenommen, um eine Tür und das Dach des Wagens zu entfernen. Anschließend konnte die Patientin stabilisiert und im Rettungswagen weiter behandelt werden.

Wuppertaler Notarzt im Einsatz

Die Feuerwehr Haan war mit einem Rettungswagen und einem Hilfleistungslöschfahrzug bis ca. 19 Uhr vor Ort. Zudem war ein Notarzt aus Wuppertal im Einsaz.

Motorradfahrer verliert die Kontrolle und stürzt

Ein Motorradfahrer aus Wuppertal stürzte am 7. August 2020, um 17.45 Uhr, auf der Solinger Straße in Remscheid.

Der 26-jährige Wuppertaler fuhr mit seiner schwarzen Kawasaki Z1000 die Solinger Straße in Fahrtrichtung Remscheid, als er – mit mutmaßlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit – einen Überholvorgang eines Autos vollzog. Da sich in dem Bereich eine schlecht einsehbare Linkskurve befindet und Gegenverkehr vor ihm war, musste er spontan ausweichen. Bei dem eingeleiteten Ausweichmanöver verlor der Mann die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.

Mit schweren Verletzungen wurde er ins Klinikum gebracht. Der Sachschaden liegt bei circa 4.000 Euro. (jb)

Freilaufendes Pferd bei Verkehrsunfall verletzt

Ein freilaufendes Pferd ist am vergangenen frühen Donnerstagmorgen, 6. August 2020, in Radevormwald-Heide von einem Auto erfasst und auf die Straße geschleudert worden; das verletzte Tier wurde vor Ort von einem Tierarzt behandelt.

Gegen 0.25 Uhr war ein 37-Jähriger aus Radevormwald auf der Landstraße 412 in Richtung Remscheid gefahren, als das Pferd plötzlich von rechts auf die Fahrbahn sprang und von dem Nissan mit der gesamten Fahrzeugfront erfasst wurde. Das Pferd wurde auf die Fahrbahn geschleudert und blieb dort zunächst verletzt liegen. Ein vom Pferdehalter verständigter Tierarzt erschien am Unfallort und kümmerte sich dort um das Tier.

Sabotage an Weidezaun

Bei der Überprüfung der nahegelegenen Pferdewiese stellte der Pferdehalter fest, dass Unbekannte offenbar den stromführenden Weidezaun geöffnet hatten. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer (0 22 61) 8 19 90 entgegen.

Die Woche / KW33. Lokalnachrichten aus Remscheid

In der heutigen Ausgabe von „Die Woche“ – Lokalnachrichten aus Remscheid geht es unter anderem um diese Themen:

Die Woche läuft immer montags um 18.30 Uhr auf www.rs1.tv, auf www.luettringhauser.de, auf den Facebookseiten von rs1.tv und Lüttringhauser und im Kabelfernsehen auf NRWision.

Gelbe Villa: Open Air-Kino in Remscheid

Die Gelbe Villa startet am Freitag in die Open Air-Kino Saison. Als erster Film wird „The Peanut Butter Falcon“ gezeigt. Darin geht es um den 22-jährigen Zak, der wegen seines Down-Syndroms in ein Altenheim gesteckt wurde. Eines nachts flieht er und lernt einen weiteren Flüchtenden kennen. Es ist ein märchenhaftes Roadmovie und ein berührendes Plädoyer fürs Festhalten an den eigenen Träumen. Mit Zack Gottsagen, Dakota Johnson und Shia LaBeouf. Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 6,90 Euro, ermäßigt 5,90 Euro. Tickets gibt es auf Remscheid Live. Die Vorführung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit.

real,-Markt im Allee-Center schließt schon im Oktober

Bereits Ende Oktober schließt der real-Markt im Allee-Center. Ursprünglich wurde die Schließung für das Jahresende angekündigt. Die zwei Monate zwischen Schließung und Mietvertragsende werden für Rückbauten genutzt. Wer in der Innenstadt lebt kann frische Lebensmittel auf dem Wochenmarkt am Rathaus einkaufen.

Markttermine Innenstadt

Mittwoch und Samstag von 10 bis 13 Uhr bieten Marktbeschicker ihre Waren auf dem Theodor-Heuss-Platz feil.