Miro: Bierkarussell und Burger-Festival

Das Miro Remscheid präsentiert am 15. Februar sein internationales Bierkarussell in Kombination mit einem breiten Burger-Angebot.

Guinness wird im Miro frisch gezapft. Foto: www.miroremscheid.de
Guinness wird im Miro frisch gezapft. Foto: www.miroremscheid.de

Zehn verschiedene Flaschenbiere haben es in die Bierkarussell-Auswahl von Miro-Bartender Torsten Dehnke geschafft. Biere aus Irland, England, Spanien, den Niederlanden, Belgien und aus Griechenland begründen das Label „international“ des Abends. Zu den bekannteren Sorten, die fassfrisch gezapft werden, zählen neben dem irischen Guinness auch das Düsseldorfer Altbier Uerige und das Remscheider Bräu.

Miro-Köchin Annabelle Kisters zündet derweil ein Burger-Feuerwerk. Burger mit Spiegelei oder mit Nachos stehen ebenso auf der Abendkarte wie der MIROyal und ein Veggieburger.

Infos zur Veranstaltung

Burger mit Nachos. Foto: www.miroremscheid.de
Burger mit Nachos. Foto: www.miroremscheid.de

Das Internationale Bierkarussell und Burgerfestival findet am Samstag, 15. Februar 2020 ab 18 Uhr im Miro, Scharffstraße 5 in 42853 Remscheid statt. Der Eintritt ist frei.

www.miroremscheid.de

Fairtrade auf der Süßwarenmesse ISM

Bauern und Bäume brauchen bessere Preise. Darum Fairen Handel fördern, nicht nur in Fairtrade-Städten wie Remscheid.

Ein Kakaopreis, der eine gute Zukunft ermöglicht – die Realität in den größten Anbauländern Elfenbeinküste und Ghana sieht leider anders aus, als dieser schlichte Wunsch: „Der Weltmarktpreis ist zu niedrig, um ein existenzsicherndes Einkommen zu erreichen. Dazu kommen oft kleine Anbauflächen und niedrige Ernten“, erklärt Anne Marie Yao, Cocoa Manager von Fairtrade Africa, auf der Süßwarenmesse ISM. Neben Armut gefährden Klimawandel und die Abwanderung der Jugend die Lieferketten. Die positive Nachricht: Immer mehr Unternehmen wollen ihre Lieferketten nachhaltiger gestalten und setzen beim Rohstoffeinkauf auf Fairtrade.

2019 wuchs der Kakaoabsatz nach ersten Hochrechnungen um 28 Prozent auf etwa 70.000 Tonnen Fairtrade-Kakao. Inzwischen liegt der Marktanteil bei rund 15 Prozent. Trotz des Erfolgs fordert Fairtrade ein Lieferkettengesetz: „Partner, die sich ernsthaft für Nachhaltigkeit engagieren, haben höhere Kosten und dadurch einen Wettbewerbsnachteil“, sagte TransFair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath. „Es ist an der Zeit, dass die Politik nachhaltige Produkte und ethischen Konsum fördert und für einen fairen Wettbewerb im Sinne der Schwächsten sorgt. “

Über Zertifizierung hinaus: Projektearbeit vor Ort

Wie langfristiges Engagement vor Ort aussieht, zeigt beispielsweise Lidl: Gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) baute der Discounter die Landwirtschaftsschule PROCACAO in der Elfenbeinküste auf, die nach acht Jahren nun auf eigenen Beinen steht. In dieser Zeit wurden dort über 18.000 Farmer im nachhaltigeren Kakaoanbau ausgebildet. Sie konnten ihre Erträge deutlich steigern und geben zudem ihr erlerntes Wissen weiter. Mit Fairtrade internationalisierte Lidl in Ghana ein langfristig angelegtes Projekt, bei dem die Kakaolieferkette von Schokoladentafeln physisch rückverfolgbar ist. „Unser Engagement in der Elfenbeinküste und in Ghana trägt dazu bei, Lieferketten transparenter und fairer zu gestalten“, so Florian Schütze, Prokurist CSR Einkauf bei Lidl International. „Um langfristige Verbesserungen zu erreichen, hat Lidl sich im Januar im Rahmen der Internationalen Grünen Woche freiwillig zu existenzsichernden Einkommen in den Lieferketten seiner Eigenmarken verpflichtet.“

Bäume als Bollwerk gegen den Klimawandel

Der Preisdruck hat nicht nur eine negative Wirkung auf die Menschen. Mehr als 90 Prozent der Urwälder Westafrikas sind verschwunden. Sie fielen unter anderem dem Kakaoanbau zum Opfer. Um der Zerstörung entgegenzuwirken startete der Schweizer Schokoladenhersteller Chocolats Halba zusammen mit Fairtrade Africa und weiteren Partnern ein Projekt in Ghana. 2.500 Bauern werden unterstützt, ihre Kakao-Monokulturen in biologisch vielfältige Agroforstparzellen umzuwandeln. In den nächsten drei Jahren werden 400 Hektar Kakaopflanzungen durch Fruchtbäume, Edelhölzer und Kulturpflanzen, wie Bohnen und Mais, aufgewertet. „Durch die Methode der dynamischen Agroforstkultur kann die Produktivität der Kakaopflanzungen wesentlich gesteigert werden. Auf der gleichen Parzelle können die Bauern Nahrungsmittel und Edelhölzer anbauen, was wesentlich zur Steigerung ihres Einkommens, zur Klimaresilienz und zum Walderhalt beiträgt“, ist Petra Heid, Leiterin Nachhaltigkeit Chocolats Halba/Sunray überzeugt.

Vielfältige Probleme brauchen vielfältige Lösungen

Anne Marie Yao von Fairtrade Africa bestätigt, dass verschiedene Ansätze nötig sind, um die Situation zu verbessern: „Unser Ziel ist es, den Anbau zu diversifizieren, damit die Menschen Einkommen jenseits von Kakao generieren. Wir fördern zudem gezielt Frauen, denn sie sind oft diejenigen mit der meisten Arbeit und dem geringsten Einkommen.“ Yao appelliert an Süßwarenbranche, Politik und Verbraucher, konsequent auf Fairtrade zu setzen: „Der Mindestpreis gibt Stabilität und Planungssicherheit. Die Fairtrade-Prämie leistet einen wichtigen Beitrag, um vor Ort Gemeinschaftsprojekte umzusetzen.“ Fairtrade begrüßt zudem die Ankündigung Ghanas und der Elfenbeinküste, einen staatlichen Aufschlag für Kakaopreise einzuführen. „Grundsätzlich ist das eine gute Initiative, von der alle Bauern, auch die nicht zertifizierten, profitieren könnten“, so Yao.

Fairtrade-Zucker und Honig sowie neue Partner

Auch fairer Zucker und Honig verzeichnen Zuwächse. Insgesamt wurden in Deutschland 2019 rund 11.700 Tonnen fairer Zucker eingesetzt, ein Plus von 17 Prozent. Die Hälfte kommt als Haushaltszucker auf den Markt, der Rest verarbeitet in Soft Drinks, Eis und Süßwaren. Die Fairtrade-Honigabsätze stiegen um acht Prozent auf 1.400 Tonnen.

Fairtrade auf der ISM

Stand A006, Passage zw. Halle 10 und Halle 11

Bezirksmeisterschaft Judo

Für die Lenneper Turngemeinde nahmen sechs Athleten an der Judo-Bezirksmeisterschaft in Neuss teil. 

Nachdem sich sechs Judoka der LTG auf der Kreismeisterschaft in der Altersklasse U15 einen Podestplatz erkämpft hatten (2x Gold, 2x Silber, 2x Bronze), war die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft in Neuss erreicht.

Dort mussten die LTGler gegen starke Judoka aus über 20 Vereinen des Regierungsbezirks Düsseldorf antreten. Trotz einiger Chancen gelang es Michael Ramburger, Yurij Yakovenko, Alexander Krämer und Felix Kapitza nicht, eine Wertung zu erzielen. Sie sammelten jedoch wertvolle Wettkampferfahrung auf hohem Niveau. Philipp Kapitza gewann zwar eine Begegnung, konnte sich damit aber leider nicht für einen Podestplatz qualifizieren.

Einmal Bronze

Lediglich Fabio Venditti setzte sich beherzt gegen seine Kontrahenten durch und wurde verdient mit einer Bronzemedaille geehrt. Zusätzlich bekam er auf Grund der gezeigten Leistungen eine Einladung zum Bezirksrandori nach Mönchengladbach. Für ihn ist das nächste Turnier die Westdeutsche Einzelmeisterschaft in Dormagen. Wer hier antritt, zählt zu den 20 besten Judoka aus NRW.

Agenda 2030: Comedy for Future

Das hat es noch nicht gegeben: 17 der bekanntesten Comedians/Comediennes Deutschlands finden sich am 22. April 2020 für ein neues Comedy-Mega-Event in der Kölner LANXESS arena zusammen.

Unter dem Titel „Comedy for Future“ werden die 17 Künstler*innen in einer knapp dreistündigen Comedy-Stand-up-Show bis zu 15.000 Fans unterhalten und dabei die 17 Nachhaltigkeitsziele der von den 193 UN-Staaten unterzeichneten „Agenda 2030“ bekannt machen.

Auf der Bühne stehen: Idil Baydar aka Jilet Ayse, Jacqueline Feldmann, Lisa Feller, Alain Frei, Maria Clara Groppler, Maxi Gstettenbauer, Nicole Jäger, Matze Knop, Markus Krebs, Benaissa Lamroubal, Tobias Mann, Michael Mittermeier, Moritz Neumeier, Atze Schröder, Olaf Schubert, Tahnee und Jan van Weyde.

Die Künstler*innen verzichten auf ein Honorar. Der Erlös der Veranstaltung wird durch 17 geteilt und an 17 im Sinne der „Agenda 2030“ handelnde Projekte, Vereine und Institutionen gespendet.

Auftritt ohne Honorar

Initiator und Veranstalter dieses einzigartigen Events ist der gemeinnützige Verein „Comedy for Future e.V.“. Dessen Vorsitzender, der TV-Produzent Josef Ballerstaller, sagt: „Die Agenda 2030 ist für die Menschheit eines der wichtigsten Dokumente, wenn es darum geht, die Welt besser zu machen und zu erhalten – im eigenen Umfeld sowie über alle Staatengrenzen hinweg. Mit diesem Event wollen wir zeigen, was Unterhaltung bewirken kann, wenn es um unsere Zukunft geht.“

„Comedy for Future e.V.“ verfolgt den Ansatz, die Nachhaltigkeitsziele der UN durch Event- und TV-Projekte bekannter zu machen und mit den erzielten Erlösen Agenda-Projekte zu unterstützen.

UN-Nachhaltigkeitsziele bekannter machen

Prof. Dr. Peter Heck, Hochschullehrer am Umwelt-Campus Birkenfeld und Ehrenmitglied von „Comedy for Future e.V.“, ist überzeugt: „Mit dem Event ‚Comedy for Future‘ ist ein origineller und vielversprechender Ansatz entwickelt worden, die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 einem möglichst breiten Publikum bekannt zu machen. Als Wissenschaftler bin ich besonders dankbar, dass 17 renommierte Unterhaltungskünstler ihr Können und ihren Namen für die Agenda 2030 einsetzen. Ich bin sicher, dass das Event ein großer Erfolg wird.“

Prof. Dr Peter Heck weiter: „Eine erfolgreiche Umsetzung der Agenda 2030 ist die Grundlage für die notwendige Transformation der Welt. Und dabei sind alle gefragt: Politik und Wirtschaft, aber auch jeder Einzelne von uns. Damit dies gelingen kann, ist eine Verbreitung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung unerlässlich.“

Kartenvorverkauf

Der Vorverkauf für „Comedy for Future“ hat gerade begonnen. Tickets für die Lanxess Arena gibt es über www.eventim.de, www.lanxess-arena.de, unter 0221 8020 und an allen bekannten VVK-Stellen.

Weitere Informationen: www.comedyforfuture.de

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Für Betroffene Frauen bedeutet die Verstümmelung lebenslange Qual. Die Beschneidung ist besonders für Schwangere extrem gefährlich.

Alle zehn Sekunden wird ein Mädchen genitalverstümmelt. Ohne Betäubung und oft unter unhygienischen Umständen werden die Minderjährigen im Intimbereich beschnitten. „Das ist brutalste Gewalt gegen Mädchen und Frauen und eine schwerwiegende Verletzung der Menschen- und Kinderrechte“, sagt Louay Yassin, Sprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Die weibliche Beschneidung endet häufig tödlich, zum Beispiel, weil die Betroffenen verbluten. Und es gibt kein einziges Opfer, das nach dieser grausamen Prozedur ohne Schmerzen und Folgeschäden leben kann.“ Deshalb fordern die SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag gegen die Beschneidung von Frauen am 6. Februar einen sofortigen Stopp der „Female Genital Mutilation“(FGM). Dieser könne laut Yassin nur durch verstärkte Aufklärung sowie harte Gesetze erreicht werden.

Mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen verstümmelt

Mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit wurden bereits beschnitten und in rund 30 Ländern wird das grausame Ritual weiterhin regelmäßig praktiziert. Allen voran Länder wie Sierra Leone, Sudan oder Somalia, wo 90 bis 98 Prozent der weiblichen Bevölkerung im Alter von 15 bis 49 Jahren beschnitten sind.

„Mindestens 98 Prozent aller Frauen und Mädchen, die zu uns kommen, sind beschnitten – und oft ist FGM der Grund für die medizinische Behandlung“, berichtet Mohamed Dakane, medizinischer Leiter der SOS-Mutter- und Kind-Klinik in Mogadischu. „Was viele nicht wissen: Die Folgen der Beschneidung können zum Tod der Mütter sowie ihrer Babys bei der Geburt führen. Jeden Tag retten unsere Klinik-Mitarbeiter das Leben von Schwangeren und Gebärenden, die mit Komplikationen zu kämpfen haben, deren Ursache FGM ist.“

Bei der weiblichen Beschneidung werden die äußeren Geschlechtsteile teilweise oder vollständig entfernt. Auch ein Zunähen der Vagina und weitere Varianten werden je nach Gemeinde und Kultur praktiziert. Mit FGM soll die Reinheit und Keuschheit der Frau vor der Ehe sichergestellt werden. In einigen Kulturkreisen wird es auch als ein Übergangsritual vom Mädchen zur Frau verstanden. „Doch FGM hat keinerlei medizinischen Nutzen, sondern verursacht ausschließlich negative Effekte auf den Körper und die Seele der Mädchen und Frauen – und zwar ein Leben lang“, erklärt Dakane. „Darauf müssen praktizierende Ärzte unbedingt hinweisen, um den Irrglauben aus den Köpfen zu bekommen.“

Aufklärungsarbeit sei daher immens wichtig. „Wir müssen nicht nur die Mädchen, sondern die ganze Gesellschaft über die lebensgefährlichen Risiken von FGM aufklären. Darüber hinaus müssen wir alle uns aktiv dafür einsetzen, dass es Gesetze gegen die weibliche Beschneidung gibt. Wir müssen religiöse Führer, welche die Beschneidung befürworten, ausfindig machen, um das grausame Ritual zu stoppen – nicht nur in Somalia, sondern überall auf der Welt! Kein Mädchen soll mehr grundlos leiden müssen,“ sagt Dakane.

In Gambia konnte SOS große Erfolge im Kampf gegen die barbarische Praxis vermelden: Die Regierung des afrikanischen Landes hat FGM ein Ende gesetzt - mit Unterstützung von SOS. Foto: Hella Nijssen
In Gambia konnte SOS große Erfolge im Kampf gegen die barbarische Praxis vermelden: Die Regierung des afrikanischen Landes hat FGM ein Ende gesetzt – mit Unterstützung von SOS. Foto: Hella Nijssen

Wie wichtig – und lebensverändernd – Aufklärung im Kampf gegen FGM ist, bewiesen auch mehrere Studien: Im Sudan zeigte beispielsweise eine Kampagne der Weltgesundheitsorganisation WHO Wirkung. Aufgeklärte Mädchen möchten nicht mehr beschnitten werden und Mütter, die bereits genitalverstümmelt sind und im Nachhinein Unterstützung erhalten, sorgen in vielen Fällen dafür, dass ihre Töchter die FGM-Prozedur nicht erleiden müssen.

In Somalia gibt es mehrere Aufklärungsprogramme der SOS-Kinderdörfer, bei denen den Gemeindemitgliedern die schlimmen Konsequenzen von FGM-vor Augen geführt werden, damit diese zum Beispiel alternative Rituale finden, bei denen die Mädchen unversehrt bleiben.

SOS setzt sich aktiv weltweit gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen ein, indem die Hilfsorganisation für Aufklärung, medizinische Versorgung und den Schutz von Kindern sorgt und für ihre Rechte kämpft.

Mädchenbeschneidung: Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention von 1989

Laut den UN-Kinderrechts-Konventionen haben Kinder das Recht, in einer Welt aufzuwachsen, in der sie Hoffnung auf Geschlechter-Gleichstellung (Artikel 29) sowie auf „Gesundheit, Würde und Selbstachtung“ (Artikel 39) haben. Darüber hinaus ruft auch die UN-Generalversammlung in ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs 2030) zu einer Eliminierung von FGM auf.

Live im Lichtblick: Attila Vural – Nicht ohne meine Gitarre

Akustikkonzert von Attila Vural am 13. Februar 2020 im Café Lichtblick in der Gertenbachstraße 2 in Lüttringhausen. 

„Nicht ohne meine Gitarre“ heißt das Programm, mit dem Attila Vural am Donnerstag, 13. Februar 2020 ab 19 Uhr im gemütlichen Café Lichtblick im Herzen der Lütterkuser Altstadt auftritt. Sein Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen. Bei vielen Gelegenheiten ist Vurals perkussive Gitarre national und international live zu hören. Ob auf Tonträger oder auf der Bühne: Wer die Reise mit Attila Vural antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.

Der Eintritt ist frei, Hutspenden sind aber herzlich willkommen. Platzreservierungen unter Telefon (0 21 91) 5 92 62 34 werden empfohlen.

Veranstaltungsinformationen

Café Lichtblick, Gertenbachstraße 2, 42899 Remscheid
Donnerstag, 13. Februar 2020 ab 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.
Klick zu Attila Vural in der Wikipedia.

Wuppertaler Stadtwerke lassen Friedrich Engels leuchten und schweben

Wuppertal feiert den 200. Geburtstag von Friedrich Engels. Von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wird der berühmteste Sohn der Stadt spektakulär in Szene gesetzt – mit einer Lichtkunstschau am Engelspark. Zudem zieren Engels-Portraits die Eckpfeiler kommunaler Daseinsvorsorge in Wuppertal – die Schwebebahn, den Wasserturm Lichtscheid und Fahrzeuge der Müllabfuhr, AWG.

Am 15. Februar 2020 startet Wuppertal ins Engels-Jahr. Die Stadt im Bergischen Land feiert den 200. Geburtstag ihres berühmten Sohnes mit über 100 Veranstaltungen. Der Startschuss für die Feierlichkeiten fällt am Samstag, 15. Februar, im Wuppertaler Opernhaus. Zur Eröffnungsfeier steuern die WSW eine Outdoor-Lichtinstallation bei. Dafür haben die Stadtwerke den international renommierten Wuppertaler Lichtkünstler Gregor Eisenmann beauftragt. Zum Start des Jubiläums-Jahres wollen wir mit einem Highlight der Lichtkunst Friedrich Engels leuchten lassen“, verspricht der WSW-Vorstandsvorsitzende Markus Hilkenbach.

Der Lichtkünstler Gregor Eisenmann (rechts) gewährte dem WSW-Vorstandsvorsitzenden Markus Hilkenbach einen ersten Einblick in das Lichtkonzept zur Eröffnung des Engels-Jahres. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Stefan Tesche-Hasenbach
Der Lichtkünstler Gregor Eisenmann (rechts) gewährte dem WSW-Vorstandsvorsitzenden Markus Hilkenbach einen ersten Einblick in das Lichtkonzept zur Eröffnung des Engels-Jahres. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Stefan Tesche-Hasenbach

Für die Lichtinstallation verwendet Eisenmann fünf Großformat-Projektoren, 1800 LED und 60 Scheinwerfer. Die Installation ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Barmer Unternehmer-Sohns, Kaufmanns, Philosophen, Revolutionärs, Weggefährten von Karl Marx und Mitverfassers des Kommunistischen Manifests. Die Projektion bezieht die Strukturen von Gebäuden und Umgebung mit ein. „Ich verstehe die Stadt als urban lebendiges Museum“, erklärt Gregor Eisenmann seinen künstlerischen Ansatz. Die Lichtinstallation wird bei der Eröffnungsfeier ab 19 Uhr zu sehen sein.

Engels auf Schwebebahn, Wasserturm und Müllwagen

Die Müllwagen der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) fahren mit Engels-Plakaten durch die Stadt. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Stefan Tesche-Hasenbach
Die Müllwagen der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) fahren mit Engels-Plakaten durch die Stadt. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Stefan Tesche-Hasenbach

Der beleuchtete Wasserturm Lichtscheid zeigt Engels-Porträts. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Elmar Thyen
Der beleuchtete Wasserturm Lichtscheid zeigt Engels-Porträts. Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Elmar Thyen

Die WSW und das städtische Entsorgungsunternehmen Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) sorgen außerdem dafür, dass Friedrich Engels im Jubiläums-Jahr im ganzen Stadtgebiet präsent ist. Auf den Wasserturm Lichtscheid an der Grenze zwischen den Stadtteilen Barmen und Ronsdorf werden bei Dunkelheit zwei Engels-Porträt projiziert. „Wir zeigen bewusst nicht nur den jungen Engels“, erklärt Markus Hilkenbach. Der sei zwar in der alten Bundesrepublik bekannter, da die Deutsche Bundespost 1970 dieses Bild für eine Sonderbriefmarke zu Engels‘ 150. Geburtstag verwendet hatte. International und insbesondere in den Staaten des ehemaligen Ostblocks wurde hingegen fast ausschließlich Friedrich Engels in reifen Jahren mit Rauschebart gezeigt. Die unterschiedliche Sichtweise wird auf Lichtscheid widergespiegelt, im Osten wird der alte Engels, im Westen das Jugendbildnis auf den Wasserturm projiziert.

Auch die Schwebebahn wird zum Botschafter des Engels-Jahrs. Wagen 01 des Wuppertaler Wahrzeichens fährt mit beiden Engels-Porträts durchs Tal. „Mit dem Wuppertaler Wahrzeichen schwebt der gesamtdeutsche Engels – jung und alt – durch die Stadt“, so der WSW-Vorstandsvorsitzende.

Engels wird aber nicht nur mit der Schwebebahn unterwegs sein. Die WSW-Tochter AWG hat außerdem noch zehn Müllfahrzeuge mit großformatigen Bildern von Engels versehen.

Friedrich Engels dürfte der weltweit bekannteste Wuppertaler sein. Geboren wurde er 1820 in Barmen, das heute zu Wuppertal gehört. Engels verließ Barmen schon als junger Mann. 1842 lernte er Karl Marx kennen und ging nach England. Dort arbeitete er in Manchester in einem Unternehmen seines Vaters und kam in Kontakt mit der revolutionären Arbeiterbewegung. Ins Wuppertal kehrte er regelmäßig zurück, hielt Reden und beteiligte sich am Aufstand 1849. Gemeinsam mit Karl Marx wurde er zum führenden Theoretiker des Sozialismus. Gemeinsam veröffentlichten sie im Revolutionsjahr 1848 das „Manifest der kommunistischen Partei“ und in der Folge zahlreiche weitere Schriften. Friedrich Engels starb 1895 in London.

Handball: Niederlage für LTV-Damen

Solinger TB – LTV Damen 25:18

Man hatte sich mehr erhofft. Nachdem das Hinrundenspiel gegen den Solinger TB noch Unentschieden ausging, hatte man sich für den Start in die Rückrunde vieles vorgenommen. Wieder startete man jedoch schlecht in die erste Halbzeit, war im Angriff zu ungefährlich und stand in der Abwehr zu offen. In der zweiten Halbzeit zeigte man wenigstens ansatzweise Willen und spielte sich schöne Torchancen heraus, oftmals jedoch mit einem zu unkonzentrierten Abschluss. Am Ende stand eine deutliche Niederlage mit 25:18 (14:6) zu Buche.

Spielbetrieb – Rückschau

Samstag, 1. Februar 2020

15 Uhr: LTV E-Jugend – Bergischer HC II – 13:20
16:15 Uhr: Solinger TB – LTV Damen – 25:18

Sonntag, 2. Februar 2020

12Uhr: HC BSDL – LTV 1. Herren – 31:30

Spielbetrieb Vorschau

Samstag, 8. Februar 2020

11 Uhr: SG Langenfeld II – LTV F-Jugend – Klingenhalle, Solingen
12 Uhr: JHC Wermelskirchen II – LTV F-Jugend – Klingenhalle, Solingen
14Uhr: LTV B-Jugend – Haaner TV II – Sporthalle Lüttringhausen
15:30 Uhr: LTV Damen – WMTV Solingen II – Sporthalle Lüttringhausen
17:30 Uhr: LTV 1. Herren – Bergischer HC IV – Sporthalle Lüttringhausen
19:15 Uhr: LTV 2. Herren – ATV Hückeswagen III, Sporthalle Lüttringhausen

Sonntag, 9. Februar 2020

9:15 Uhr: JHC Wermelskirchen II – LTV E-Jugend – Schwanen, Wermelskirchen
11:30 Uhr: LTV 3. Herren – Haaner TV III, Sporthalle Lüttringhausen

Wasserball: Unglückliche Niederlage

Die Wasserballer der SG RSV/LTV präsentierten sich im Heimspiel gegen den Ligafavoriten Bayer Uerdingen III zur Vorwoche stark verbessert. War da die Niederlage gegen Velbert noch verdient, so muss die 12:14-Niederlage gegen Bayer als sehr unglücklich bezeichnet werden.

Die Remscheider begannen sehr konzentriert und nutzten ihre Chancen konsequent aus. Nach überlegenem Spiel führte die SG dem ersten Viertel verdient mit 4:1 Toren. Im 2. Viertel entwickelte sich ein interessantes und hochklassiges Spiel. Das Viertel endete 3:3. Mit einer 8:5-Führung für Remscheid wurden zur Halbzeit die Seiten gewechselt.

Im 3. Viertel kam es beim Spielstand von 9:6 zu einer entscheidenden Szene, die das Spiel zu Ungunsten der SG beeinflusste. In einer Überzahlsituation erhielt die SG einen Freiwurf. Wie es die Regel bis zur vergangenen Spielzeit verlangte, wurde der Ball zum Ort der Ausführung zurückgespielt. Doch hier nahm ein Bayer-Spieler den Ball und warf ihn ins Remscheider Tor. Nach neuer Regel galt der Rückwurf als Ausführung.

Das Spiel dreht sich

Statt in Überzahl mit 10:6 in Führung zu gehen, stand es nur noch 9:7 für die SG. Von dieser unübersichtlichen Szene deutlich beeindruckt und auch durch schwindende Kräfte durch dieses temporeiche Spiel, kassierte die SG bis zum Viertelende noch drei Gegentore in Folge. Bayer führte erstmals im Spiel mit 10:9 Toren. Die Remscheider kämpften im Schlussviertel mit letzten Kräften und konnten noch zweimal zum 10:10 und 11:11 ausgleichen.

Als Markus Backes mit seinem 4. Treffer einen Zweitorevorsprung der Uerdinger in der Schlussminute auf 12:13 verkürzen konnte, warfen die Remscheider nochmal alles nach vorne. Doch statt den Ausgleich zu erzielen, fing Bayer den Ball ab und erzielte im Konter den 12:14-Endstand. Trotz der Niederlage waren die Remscheider Wasserballer auf Grund ihrer gezeigten Leistungen dennoch zufrieden. Am Ende gewann nicht die bessere Mannschaft, sondern die glücklichere. Und das war an jenem Abend nicht die SG.

Am Wochenende kann es die SG besser machen: Freitag, 7. Februar 2020 um 20.15 Uhr im Heimspiel gegen Hellas Wuppertal im Stadtparkbad und direkt am Samstag im Auswärtsspiel gegen den Velberter SV.

Es spielten

SG RSV/LTV: Kotthaus, Wings, György (2), Küpper (1), Dr. Rehbold, M. Stiebing (2), A. Stiebing (2), Bösebeck (1), Ma. Backes (4), Conrath, Görke, F. Hesse

Ausbau des Knotenpunktes Ringstraße / Rader Straße

Ausbau des Knotenpunktes Ringstraße / Rader Straße B 51 / B 229. Erweiterung des 2. Bauabschnittes und zeitweise Sperrung der Straße Neuenteich.

Die Baustelle am Knotenpunkt Ringstraße / Rader Straße tritt in eine weitere Bauphase ein.
Die Fahrbeziehungen in der Ringstraße bleiben weitestgehend erhalten, jedoch werden die Fahrspuren auf jeweils eine kombinierte Spur reduziert, geradeaus / rechts aus Richtung Remscheid kommend bzw. geradeaus / links aus Richtung Hackenberg kommend.

Die Rader Straße wird ab der Baustelle bis zur Einmündung Alte Rader Straße nur in Fahrtrichtung Radevormwald befahrbar sein. Die Gegenrichtung ist nur für Anlieger und Besucher der Gaststätte freigegeben. Eine Durchfahrtsmöglichkeit nach Lennep besteht nicht. Der Verkehr aus Radevormwald kommend wird großräumig über die L 412 (Wuppertalsperre/Engelsburg/Trecknase/Ringstraße) und über die L 81 / L 414 / L 411 (Wuppertal-Beyenburg) umgeleitet.

Die Buslinie 671 der Stadtwerke Remscheid wird von Radevormwald kommend über die sogenannte Alte Rader Straße nach Durchsholz und dann über die Hackenberger Straße und Ringstraße umgeleitet. Die Alte Rader Straße ist für den sonstigen öffentlichen Verkehr gesperrt.

Änderungen ergeben sich auch an der Einmündung der Straße Neuenteich in der Rader Straße: Der gesamte Fahrverkehr im Stadtteil Hasenberg, einschl. die Buslinie 664 und der Nachtexpress, wird über den Talsperrenweg und den Höhenweg umgeleitet.

Die Einfahrt von der Rader Straße in die Straße Neuenteich ist zunächst möglich (08.02.2020 bis 22.02.2020). Die Ausfahrt von der Straße Neuenteich in die Rader Straße ist gesperrt. Voraussichtlich vom 22.02.2020 bis 31.03.2020 ist eine Vollsperrung der Einmündung Neuenteich erforderlich.

Alle am Verkehr Teilnehmenden werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.